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Wolfsmond. (Der dunkle Turm Band 5) von Stephen KingTaschenbuch von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 5,80 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453530233, Erscheinungsdatum: Dezember 2004 |
Aus der Amazon.de-RedaktionGäbe es einen Preis für das am sehnsüchtigsten erwartete Buch des Jahres, Wolfsmond würde mit deutlichem Vorsprung gewinnen. Über ein halbes Jahrzehnt ist vergangen, seit mit Glas der vierte und bisher letzte Band der Saga um den Dunklen Turm erschienen war, und langsam wurden Zweifel laut, ob Stephen King sein Opus Magnum überhaupt zu Ende schreiben würde. Nur wenige Wochen nach dem Original liegt jetzt die deutsche Ausgabe von The Wolves of the Calla vor, und -- um es vorwegzunehmen -- das Warten hat sich gelohnt. Roland, Jake, Susannah und Eddie setzen ihre Reise fort und gelangen nach Calla Bryn Sturgis, einer Stadt, die regelmäßig von einem schrecklichen Schicksal heimgesucht wird: Ungefähr alle 20 Jahre fallen grauenhafte Wolfswesen über die Bürger her und rauben zahlreiche ihrer Kinder. Wenn diese Kinder Wochen später zurückkehren, sind sie nur noch eine leere Hülle. Roland und seine Gefährten sollen helfen, denn der nächste Angriff der Wölfe steht kurz bevor. Unterstützt werden sie dabei von Pater Callahan, einer Figur, die King-Lesern aus Brennen muss Salem bekannt ist. Callahan verfügt über nicht ungefährliche Mittel und Wege, die Grenze zwischen den Welten zu überwinden. Das erweist sich alsbald als ausgesprochen nützlich, denn im New York des Jahres 1976 wächst eine Rose, bei der es sich um den Turm selbst handeln könnte. Wolfsmond ist ein mit enormer erzählerischer Kraft geschriebenes Buch. King vertieft sowohl die Mythologie der Serie, wie auch die Charakterzeichnung der Protagonisten. Etwas aufdringlich sind vielleicht die zahlreichen Popkultur-Bezüge und das allmähliche Verwischen der Grenzen zwischen Roman und Wirklichkeit. Insgesamt schmälert dies das Lesevergnügen jedoch nur marginal. Die beiden abschließenden Bände des Dunklen Turms, The Song of Susannah und The Dark Tower, sollen innerhalb der nächsten Jahre erscheinen. Vorher wird ein abschließendes Urteil nicht möglich sein, aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass Stephen King eines der großen Meisterwerke der fantastischen Literatur geschaffen hat. Steigen Sie mit Schwarz ein und genießen Sie die Reise. --Felix Darwin 5 Kundenrezensionen:Ich hab sie alle gelesen... 5 von 5 Punkten...und möchte denjenigen auf den Weg geben, die dieses Buch lesen, dass sie es auf keinen Fall als einzelnes Buch sehen sollen und dürfen. Herr der Ringe? Ich verstehe diesen Vergleich eigentlich nicht. Auch Herr der Ringe habe ich komplett gelesen. Aber zu vergleichen ist da eigentlich nichts. Herr der Ringe war eine schöne Fantasy-Saga. Der Dunkle Turm ist eine schöne ?-Saga. Sowas war eben noch nie dagewesen. Fantasy kann man es eigentlich nicht nennen. Horror auch nicht. Vielmehr ist es eine Symbiose aller Genre. Es ist einfach toll die Hauptfiguren, allen voran Roland von Gilead, bis zu dem furiosen Finale zu begleiten. Jedes Buch unterscheidet sich meiner Meinung nach voneinander...und alle zusammen ergeben ein einzigartiges Ganzes. Deshalb möchte ich keines der Dunkle-Turm-Werke abwerten. Man muss das Gesamtkunstwerk sehen. Und dazu muss man eben alle Bände lesen. Ich jedenfalls habe jeden Band genossen und werde mir irgendwann wieder alle Bände vornehmen. Etwas Vergleichbares hat es bisher noch nicht gegeben, und jeder, der etwas Besonderes lesen will, sollte hier unbedingt zugreifen. Einzigartig...von mir volle Punktzahl für das Gesamtwerk! Band 5 ist weiterhin spannend... 5 von 5 Punkten.... denn Roland und sein Ka-Tet wird in Calla Brun Styrgis um Hilfe gebeten, weil in einem unvorhersehbaren Abstand immer wieder ein Zwilling von seinem durch Raub getrennt wird und der gestohlene Zwilling als menschliches Wrack zurück kommt. Diese geraubten Zwillinge weinen vor Schmerzen, wachsen in rasendem Tempo, können sich nicht mehr richtig artikulieren und starren immer wieder nach Osten, den Ort, in dem ihnen soviel schreckliches angetan wurde. Wieso? Das müßt ihr selber lesen. Aber die raubenden Wölfe werden erst einmal erledigt. Soviel ist zu verraten. Um den heißen Brei herum.. 3 von 5 PunktenNach dem überaus gelungenen "Glas" (siehe auch meine anderen Rezensionen) wirkt "Wolfsmond" für mich etwas unausgegoren, wenn nicht gar hingeklatscht. Beginnen wir mal mit dem Bezug zu der Zeit vor dem Weiterdrehen der Welt, also unserer Zeit: Dieser ist schlicht und einfach unverschämt oft hergestellt worden! So gibt es nicht nur Harry-Potter-Utensilien, die von Comic-Figuren verwendet werden, nein, selbst ein SW-typisches Lichtschwert fand Verwendung in der Endzeit-Erzählung. Von Kings eigenen Büchern, über die genug palavert wird, ganz zu schweigen. Auch der Gesamtumfang des Buches ist übertrieben. Die Geschichte des Priesters hätte etwa deutlich verkürzt werden können, denn im Vergleich zu Rolands Jugenderzählung aus "Glas", welche nahezu das ganze Buch einnimmt und dennoch nicht langweilig wird, sind hier die interessanten Elemente für das Ende aufgehoben worden und Spannung will sich auch nicht so recht aufbauen - wohl auch durch die Unterbrechungen. Doch beim Schluss hat King wieder alles richtig gemacht. Subtile Spannungssteigerung, die sich ein halbes Hundert Seiten vor dem Schluss in ein atemberaubendes, wenn auch kurzes Gefecht entlädt..und uns wieder einmal mit einem Cliffhanger sitzen lässt. Hat es dafür wirklich noch 800 Seiten Palaver gebraucht? Wenn man die Priestererzählung und den etwas stupide formulierten deutschen Titel rauslässt, bleibt ein gutes, aber kurzes Buch. Dann wollen wir mal sehen, was "Susannah" birgt. Die Revolvermänner kommen !! 5 von 5 PunktenWolfsmond ist der 6. Teil einer fantastischen, sieben Bände umfassenden Saga des Revolvermanns Roland und seine Suche nach dem dunklen Turm. Ich bin sonst kein Fan von Fantasy Büchern. Die "dunkle Turm Reihe" ist eine Ausnahme. Und was für eine. Episch, wuchtig, gewaltig spinnt Stephen Kind eine Story mit Elemente aus Western, Sci Fi, Fantasy, Liebe, Verrat, Hass, Freundschaft, Spannung, Kampf und überraschende Wendungen die einen nicht mehr los lässt. Ich bin ein absoluter Fan der Reihe geworden, die ich schon komplett 2 x gelesen habe und sicher nicht zum letzen Mal. Allerdings trifft die Geschichte nicht jeden Geschmack. Ich habe die Bücher ein paar Mal verliehen und überrascht fest- stellen müssen das sie nicht jedem gefällt. Für mich ist die komplette Reihe von dem ersten (kultverdächtigen) Satz bis zum Ende ein einziger Genuss. Arbeit 2 von 5 PunktenJa, wie Arbeit verhält sich das Lesen dieser Geschichte: Gefesselt und mitgerissen von den ersten vier Bänden, stößt man voller Freude auf "Wolfsmond", doch schnell und in meist zunehmender Weise offenbart es sich als eine Hürde, die überwunden werden muss, um die hoffentlich wieder viel besseren letzten Teile hiernach mit Freude und Spannung lesen zu dürfen. Die Geschichte um das möglicherweise neue Mitglied ihres Ka-Tets ist es, die hauptsächlich für die Arbeit sorgt - sie ist ganz einfach viel zu lang (-weilig). Die Ausführlichkeit, die King dafür und für gewisse Details verschwendet hat ("Hört mich an, ich bitte euch", "Sage euch meinen Dank" etc.), fehlt dafür an den Stellen, wo man sie gerne hat, nämlich an der eigentlichen Geschichte um die Revolvermänner, der Reise entlang des Balkens, der Suche nach dem Turm und dem Kampf gegen die Wölfe. Gerade letzteres ist ein besonderer Witz, da diese immerhin den Titel des Buches ausmachen. Ein "epischer" und "gloreicher" Kampf wie dieser - so würde man es erwarten - hätte früher kommen und hinter sich gebracht werden können, damit es endlich weiter geht. Eigentlich gäbe es von mir nur einen Stern, doch da ich das Buch nicht beiseite gelegt habe - ich war mehrmals dazu versucht -, gibt es zwei davon. Und der zweite Stern spricht dafür, dass es an manchen wenigen Passagen doch ein wenig Spannung und Freude gibt und man natürlich den gesamten Weg von Roland und Gefährten kennen möchte, so staubig trocken er doch auch für unsereins mal sein mag. |
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Der Turm - Der Dunkle Turm VII: Roman von Stephen KingTaschenbuch von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 6,41 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453431618, Erscheinungsdatum: März 2006 |
Aus der Amazon.de-RedaktionSpannung und Melancholie -- das sind die Hauptzutaten des düsteren Gerichtes, das Stephen King seinen treuen Lesern im Laufe von dreißig Jahren in sieben Gängen serviert hat. Jetzt endlich liegt der abschließende Band der Saga um den ?Dunklen Turm? vor, in dem Roland ans Ziel seiner langen Reise gelangt und alle offenen Fragen beantwortet werden. Wirklich alle? Die Ankunft des Widersachers Mordred im ersten Teil des Buches wirft ihren Schatten über die ganzen 1.000 Seiten. Dass sich King dabei ebenso metaphorisch wie im Wortsinn einer Geburtsszene bedient, gehört zu den Höhepunkten der ganzen Serie. Der zweite Teil ist von zahlreichen Einzelheiten und Abschweifungen geprägt, die die Geduld mancher Leser auf eine harte Probe stellen mögen. Die im Rückblick erzählte Lebensgeschichte eines Telepathen ist allerdings eindeutig ein Highlight des Romans. Endgültig in das Land der ?metafiction? begibt sich der dritte Teil: Hier greift der Autor selbst -- nicht zum ersten Mal im ?Dunklen Turm? -- in die Romanhandlung ein, und zwar nicht etwa nur in Form von erläuternden Einschüben, sondern durchaus in Person; die literarische Postmoderne hat auch Stephen King eingeholt. Teil Vier beginnt mit einer Verfolgungsjagd, die einem H. P. Lovecraft zur Ehre gereicht hätte, und schließt mit einem -- vermutlich absichtlich -- unharmonischen Ende. Stephen King hat selbst geäußert, dass die Saga um den ?Dunklen Turm? seine Fähigkeiten als Schriftsteller gelegentlich zu übersteigen drohte. Besonders auf die letzten drei Bände trifft das zu, sie laufen ihm nicht selten etwas aus dem Ruder. Trotzdem bleibt ein positiver Gesamteindruck zurück, denn Kings stets präsente Ironie und seine gekonnte Selbstbezüglichkeit heben dieses Großwerk weit über das Niveau gewöhnlicher Abenteuergeschichten hinaus. Was sich von der Qualität der Übersetzung leider nicht behaupten lässt ... --Felix Darwin 5 Kundenrezensionen:Oh nein, ...... 5 von 5 Punkten.... der arme Roland. Ich habe trotz King?s Wahrnung bis zum bitteren Ende gelesen und bin ... ja was bin ich ... !? Enttäuscht? Gewiss, denn ich bin mit allen sieben Bänden durch! Zufrieden? Nein, denn jetzt muss ich mir andere Freunde suchen; Susannah, Eddie, Jake, Oy und Roland sind gelesen. Ich fühle mich leer. Ich fühle mich müde. Meine eigenen Probleme schmolzen im Gegensatz zu dem tollen Team aus Mittelwelt auf ein Minimum und waren unwirklich. Noch nie habe ich eine solche Intensität und Bindung zu Charakteren empfunden, wie Stephen King es vermag, eine Geschichte zu weben und aufleben zu lassen. Ihr lieben Leute da draußen: ich war dort. Mit Leib und Seele :-) Das Ende ist ein Neubeginn und ich bin mal gespannt, was Herr King daraus zu weben vermag. Ich hab sie alle gelesen... 5 von 5 Punkten...und möchte denjenigen auf den Weg geben, die dieses Buch lesen, dass sie es auf keinen Fall als einzelnes Buch sehen sollen und dürfen. Herr der Ringe? Ich verstehe diesen Vergleich eigentlich nicht. Auch Herr der Ringe habe ich komplett gelesen. Aber zu vergleichen ist da eigentlich nichts. Herr der Ringe war eine schöne Fantasy-Saga. Der Dunkle Turm ist eine schöne ?-Saga. Sowas war eben noch nie dagewesen. Fantasy kann man es eigentlich nicht nennen. Horror auch nicht. Vielmehr ist es eine Symbiose aller Genre. Es ist einfach toll die Hauptfiguren, allen voran Roland von Gilead, bis zu dem furiosen Finale zu begleiten. Jedes Buch unterscheidet sich meiner Meinung nach voneinander...und alle zusammen ergeben ein einzigartiges Ganzes. Deshalb möchte ich keines der Dunkle-Turm-Werke abwerten. Man muss das Gesamtkunstwerk sehen. Und dazu muss man eben alle Bände lesen. Ich jedenfalls habe jeden Band genossen und werde mir irgendwann wieder alle Bände vornehmen. Etwas Vergleichbares hat es bisher noch nicht gegeben, und jeder, der etwas Besonderes lesen will, sollte hier unbedingt zugreifen. Einzigartig...von mir volle Punktzahl für das Gesamtwerk! Von 1-7 alle aus "Der dunkle Turm" super spannend 5 von 5 PunktenWer einmal mit Band 1 angefangen hat muß den dunklen Turm bis Ende,d.h. bis Band 7 durchlesen. Man könnte ja etwas verpassen. Super Reihe,gefällt mir besser als Herr der Ringe. Grandios gescheitert 1 von 5 PunktenNa ja, auch auf die Gefahr hin, mich bei eingefleischten King-Fans unbeliebt zu machen: "Der Turm" ist wie überhaupt die letzten Teile der Saga im Grunde unlesbar. Nach dem absoluten Tiefpunkt "Wolfsmond" (ein mehr als überflüssiger Sieben-Samurai-Verschnitt) belegt "Der Turm" Rang 2 in Sachen Orientierungslosigkeit. Im Grunde hat der Band nur eine Botschaft: Der Autor wußte selbst nicht, wie er das Ding zu Ende kriegen soll, und da hat er halt irgendwas zusammengeschustert, das weder eine durchgehende Linie noch überhaupt auch nur den Ansatz eines tieferen Sinns ausfweist. Das ist um so ärgerlicher, da die ersten drei Bände wirklich lesenswert und spannend waren. "Der dunkle Turm" ist ein schönes Beispiel für einen zu monumental angesetzten Zyklus, der mit dem letzten Band eine ebenso monumentale und fast peinliche Bruchlandung hinlegt. Ich habe fast drei Monate gebraucht, um dieses wirklich abgrundtief schlechte Buch zu Ende zu lesen und habe dabei noch rund ein Drittel der Seiten überblättert. Daß sich der Autor solch grandioser Bücher wie "Es", "Dead Zone" oder "The Stand" überhaupt eine derartige Blöße gibt, kann nur mit Realitätsverlust erklärt werden (der in den überflüssigen Selbstbeweihräucherungsszenen des letzten Bandes des Zyklus' ja ebenfalls offenbar wird). Eine Zumutung! Zu Ende lesen? Vielleicht ... Nochmal lesen? Niemals! 3 von 5 Punkten"Endlich geschafft!" denke ich mir, und vielleicht hat sich Ähnliches auch der Herr King gedacht, als er seinen letzten Punkt setzte - in diesem Werk, dass ihm sicherlich an mehr als einer Stelle im gesamten Zyklus entglitten war. Das nach Glas erstmal viel Grütze mit wenig Höhepunkten erschien und einer Phantasie, die bei weitem nicht an die der ersten Bände heranreichte, war wirklich überaus anstrengend. Man hätte viele der der Seiten auch in endloser Wiederholung übersetzen können mit Worten wie "hör auf zu lesen, ich bin langweilig und das Papier kaum wert, auf dem ich geschrieben stehe". Aber so wie Roland es ohne Wasser und Esel durch die Sandwüste schaffte, wollte ich es durch diese literarische Wüste schaffen ... irgendwie vorankommen, den Turm letztlich zusammen mit ihm ersteigen. Und von einer gewissen Perspektive aus, hat sich die Sache auch gelohnt. Das Schöne ist ja, dass man langweiliges schnell vergessen kann, und somit am Ende frohgestimmt das Tolle und Spannende von Abenteuern in Erinnerung behält, das sich in diesem Fall sicherlich auf gefühlte knappe Tausend Seiten beschränkt, ganz im Gegensatz zu den insgesamt 4500 gelesenen Seiten. --- Achtung: Inhalt! --- Eines der gewaltigsten Fragezeichen baute sich mir bei Kings Umgang mit den Bösewichten und Helden auf. Nachdem der Zaubermeister Walter als überaus gefährlicher und immer alles unter Konrolle habender Schurke dargestellt wurde, wird er in völliger Teilnahmslosigkeit der Helden - abgesehen von Oy, der ein bischen was davon auf Traumebene davon spitz bekommt - von Mias bösartiger, keine drei Tage alter Brut dahingemetzelt, so wie eine Ameise, die auf dem Schulhof platt getreten wird. Zwar mit einer hübschen Idee, wie ich finde, wird der scharlachrote König vom Balkon des Turmes getilgt, aber viel zu schnell und viel zu einfach, und auch hier nicht in einem direkten Zweikampf mit Roland. Dem sein Ka-Tet wurde bis dahin auch fragwürdig verpulvert - am schlimmsten trifft es den Leser, wenn er das Ende des Peres verfolgen muss. Hinterher muss man sich fragen, warum man zuvor über hunderte Seiten dem seine langweilige Geschichte kennenlernen musste?! In dieser Art lassen sich noch einige Beispiele nennen. Entgegen dem öden Wolfsmond und Susannah ist in Der Turm jedoch endlich wieder mehr Fahrt in der Geschichte. Es passiert wieder was, auch wenn davon wieder vieles Fragezeichen hinterlässt und nicht alles aufklärt wird: so zum Beispiel die Absicht, warum überhaupt alle Welten von irgendwelchen Heinzeln zerstört werden - was ist die Intention der Brecher und ihrer Aufseher, wenn sie selbst dabei doch alle draufgehen? Wo ist der Zusammenhang zum roten König? Und wieso wartet eine mächtige Institution wie die Tet-Corporation, die voller revolvermännischem Potential ist, auf ihren unbekannten Helden Roland, damit der sämtliches Leben rettet? Die hätten ein Dutzend Ka-Tets (inklusive Helden mit Psi-Kräften, die ja durchaus für sie arbeiten) zusammenstellen, eine Tür suchen und die Arbeit der Brecher beenden können. Klasse jedoch finde ich das Ende der Geschichte. Auf den wenigen letzten Seiten des Epilogs - ausgenommen die Friede-Freude-Eierkuchen-Zusammenkunft von Susannah, Jake und Eddie (und wohl auch dem Bumbler) - nachdem der böse, verrückte, harmlose Weihnachtsmann ausradiert wurde, fühlte ich wieder die seltsamme Magie des Turmes. Hier, so finde ich, hat King großartig abgeschlossen, mit einem Ende, das keines ist, aber in Aussicht stellt, schließlich doch eins sein zu können. Das Karma lässt grüßen ... ganz nach dem Motto: "Hast dus nicht verstanden? Komm, versuchen wir's nocheinmal." Und nach diesem Ende können einem so manche Lichter aufgehen. Vor allem viele Kleinigkeiten, die man halt so mitgelesen hat, besitzen nach dem Ende eine viel größere Bedeutung. |
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Attic von Douglas Preston, Lincoln ChildTaschenbuch von Droemer KnaurPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426618230, Erscheinungsdatum: Dezember 2000 |
5 Kundenrezensionen:Gut, aber mit Schwächen 4 von 5 PunktenDie folgende Rezension kann Spoiler enthalten. "Attic" schließt nahtlos and den Vorgänger "Relic" an, man könnte beinahe sagen es ist der zweite Teil, den in "Attic" wird die Geschichte um den Vorgänger erst wirklich aufgelöst. Was das Buch selbst betrifft, so ist es im Großen und Ganzen relativ kurzweilig und spannend geschrieben. In den besten Momenten ist "Attic" höllisch spannend, wie man es von Preston/Child gewohnt ist, in den schwächsten gleitet die Handlung leider beinahe ins Abstrus-lächerliche ab. Auch gibt es einige Stellen die schlichtweg zu langatmig geworden sind, etwa die nicht enden wollenden Passagen um den Journalisten Smithback, die handlungsmäßig nicht einmal so stark in Gewicht fallen. Die Charaktere sind auch relativ gut gezeichnet; die Figur des Special Agent Pendergast taucht wieder als faszinierende und enigmatische Person auf, während etwa Lieutenant D'Agosta diesmal absolut farblos bleibt denn sein Handeln beschränkt sich meistens nur auf das Anzünden einer Zigarre. Von den Autoren wird überdies versucht, einen gesellschaftskritischen Touch über die Handlung zu legen, was jedoch nicht wirklich funktioniert und das Buch zeitweise zu einem sehr unausgegorenen Mix aus Thriller, Fantasy, B-Action-Movie und Gesellschaftskritik macht, der jedoch nicht wirklich funktionieren mag. Dennoch bleibt "Attic" ein spannendes und durchaus lesenswertes Buch, auch wenn es qualitativ nicht an die besseren Preston/Child-Werke heranreicht. Spannende Unterhaltung 4 von 5 PunktenDieser Roman garantiert spannende Unterhaltung bis zum Schluß. Es ist sogesehen eine Art Fortsetzung des Klassikers von " Das Relict", welches man aber nicht gelesen haben muß, um den Roman zu verstehen. Spannung bis zum Schluß ist hier garantiert. fiese Monster in des Teufels Dachstuhl 4 von 5 PunktenWenn man nichts gegen mutierte Monster hat, ist dieses Buch große Klasse. Es ist sehr spannend, schon von der ersten Seite an. Und auch wenn man die anderen Abenteuer von Pendergast und Co. nicht kennt, ist es kein Problem alles zu verstehen. Es wird immer wieder Bezug auf das vorhergehende Buch genommen (welches ich nicht gelesen habe), aber alles was man wissen muss wird erklärt. Am Anfang habe ich nicht verstanden, warum ein Buch das in der Kanalisation spielt "Attic", also Dachstuhl, heißt, aber es wird sehr schnell geklärt. Was bei uns ganz tief unten ist, ist das Obergeschoß der Hölle, und genauso geht es dort zu. Es ist wieder eine harte Nuss für Pendergast, Smithback und Co. In rasantem Tempo lösen sie natürlich alle Rätsel und der Leser kommt gar nicht dazu, sich zu überlegen ob das alles nicht zu abgefahren ist. Aber wenn alle (oder fast alle...)wieder aus der Kanalisation aufgetaucht sind, und man auch als Leser wieder frische Luft schnappen kann, war es mir doch etwas zu unwirklich. Deshalb nur 4 Sterne, aber wie gesagt, wer fiese Mutanten mag, für den wären es vielleicht auch 5 Sterne. Und die Schilderung von New Yorks Unterwelt ist das lesen allemal wert. Für einen Preston/Child-Roman gesundes Mittelmaß 4 von 5 PunktenNach wie vor kann keiner so recht erklären, warum RELIQUARY, so der Originaltitel des Buches, im Deutschen in ATTIC, also Dachgeschoss, Speicher, umbenannt wurde. Zwar hat auch der Begriff ATTIC eine inhaltliche Bewandtnis, aber einen englischen Begriff durch einen anderen fremdsprachigen zu ersetzen, erscheint absurd. Egal. Inhaltlich gibt es gewohnte Kost des Autorenduos Preston/Child. Letztendlich handelt es sich bei ATTIC um den zweiten Teil ihres grandiosen Debüts RELIC. Zum Glück liest sich das Buch über weite Teile NICHT wie ein billiger Abklatsch. Gewohnt routiniert führen die Autoren den Leser durch eine glaubwürdige Melange aus wissenschaftlichen Fakten und kruden Hirngespinsten. Allein die enorme Schlacht zwischen den Molepeople und den Yuppies macht das Buch lesenswert (lassen Sie sich überraschen). Gegen Ende, spätestens mit Auftreten der Navy Seals, wirkt dann aber alles eine Spur zu billig und dick aufgetragen und erinnert an moderne B-Movies. Als schließlich noch der deus-ex-machina-Trick des mad scientist ausgepackt wird, fragt man sich, ob den Autoren am Ende die Luft ausgegangen ist. In späteren Romanen des Duos sind die Charaktere und die Story ausgearbeiteter. Allerdings verfügt ATTIC noch über eine rohe, im positiven Sinne naive Kraft, die das Buch zu einem spannenden Pageturner werden lässt. Dreieinhalb Sterne für die beiden Meister, im Vergleich zu sonstiger Spannungsliteratur lockere fünfe, macht im ganzen stolze vier! Spannend von der ersten bis zur letzten Seite 5 von 5 PunktenIch habe dieses Buch in einer Wühlkiste mit Mängelexemplaren gefunden.Von den Autoren hatte ich vorher nie etwas gehört,allerdings bin ich ein Fan des Genres. Ich war begeistert von dem Buch.Spannung von der ersten bis zur letzten Seite des Buches,das man auch ohne den Vorgänger gelesen zu haben verstehen kann. Da man das Buch nur schwer wieder aus der Hand legen kann,also viel Zeit einplanen ;-) |
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Todesmarsch von Stephen KingBroschiert von Ullstein TbPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 3,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548263275, Erscheinungsdatum: Januar 2006, Auflage: 1., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Wunde Füße, Blasen und zerfetzte Seelen 5 von 5 Punkten"Todesmarsch". Allein schon der Name lässt einen tief einatmen. Schließlich weckt er eine ganz neue Definition des umgangssprachlich oft verwendeten Begriffes "Gewaltmarsch". Dieser wird in Bachmann/Kings Roman nämlich nicht nur wörtlich sondern gnadenlos aufgenommen und ebenso umgesetzt. Wie simpel das Konzept auch scheint, es ist in der Tat einer der Höhepunkte in Kings Schaffen. Story: Der Todesmarsch zieht sich durch den Nordosten der USA. Ein blutiger Wettkampf in dem nicht der Weg das Ziel ist sondern vielmehr ihn zu überleben. Die Teilnehmer sind allesamt blutjung. Teenager die es eigentlich nicht nötig hätten ihr Leben zuckend im blutroten Wasser des Straßengrabens auszuhauchen. Aber sie tun es trotzdem. Denn einer muss es schließlich machen... Und der Reiz von Preis und Ruhm lockt manchen an. Aber nicht nur. Am Ende stellt sich heraus dass es nicht nur ein körperlicher Wettkampf ist sondern vielmehr einer der Menschen an sich. Ein Psychologischer Marsch in den Tod nimmt seinen Lauf. Protagonisten: Ray Garrity heißt die Hauptperson. Um Niemandem die Spannung zu nehmen gehe ich jetzt nicht näher auf ihn und seine Mitmenschen ein. Denn schließlich liegt der Reiz neben der nervenzerfetztenden Spannung primär in der Faszination welche die Offenlegung der Einzelnen Charaktere auslöst. Stück für Stück erfährt der Leser mehr über die armen Hunde die brutal zu Tode kommen. Die Konturen zwischen Gut und Böse verschwimmen immer mehr bis man nicht anders kann als auch um die größten Ar***löcher zu trauern. Stil: Von all den Kings die ich bisher las ist dieser mit Abstand der stylistisch beste. Ein feines Gespür für Psychologie mischt sich mit gnadenloser Spannung. Die akribische Beschreibung des Wettlaufes, die Ausweglosigkeit der Protagonisten und das Wissen dass es kein Entkommen geben wird erschaffen Beklemmung. Mit Tränen in den Augen liest man wie Junge um Junge zu Boden stürzt und erschossen wird. Und in Zeiten von Shows wie "Big Brother" oder dem "Dschungelcamp", welche die Menschenrechte teilweise bereits ankratzen, wirkt dieser Roman umso furchterregender. Denn wer kann schon wissen wie es in Dreißig Jahren aussieht? Fazit: Man kann von Stephen King halten was man will. Ich selber mag nicht alle seiner Bücher, manche fand ich sogar recht belanglos und übertrieben. Aber mit "Todesmarsch" schuf er eindeutig ein Meisterwerk des Thrillers. Und das ohne wenn und aber mit literarischem Anspruch. Nie wieder eine Game Show, Big Brother oder ähnliches 5 von 5 PunktenDas buch Todesmarsch sollte man nicht lesen, wenn man ein klassisches Stephen King Buch erwartet. Nicht ohne Grund hat dieser es als Richard Bachmann veröffentlicht. Bachmann hat mit diesem Buch sehr intensiv die Psyche der Geher gezeigt. Er beschreibt auf sehr bildhafte Art und weise die Entwicklung und teilweise hatte ich das Gefühl mit zu Gehen. Was mich an dem Buch allerdings am meisten schockiert hat, war die Art, wie Bachmann die Menge beschrieb. Die Menge die erwartungsvoll am Straßenrand steht, ihre Favoriten anfeuert und gebannt auf den Tod der Geher wartet. Dieser Pulk, der nicht bloß einmal als böses Wesen, als Monster in Form und Geräuschen beschrieben wird lässt sich heutzutage durchaus gesellschaftskritisch auffassen, mit Blick auf das heutige TV-Format. Denn auch heute wartet die Menge in Formaten ähnlich Big Brother auf das Leid der Masse. Niemand würde Big Brother gucken, wenn das Leid nicht da wäre. So hat Bachmann 1979 als es diese Formate meines Wissens nach nicht gab, eine Entwicklung gezeigt, die wir heutzutage leider bestätigen, in dem was ein Großteil schaut. Geniales Buch! ich musste es erst einmal verarbeiten spannend und ergreifend 4 von 5 PunktenIch habe das Buch vor längerer Zeit gelesen und man muss ganz deutlich sagen: Wir reden hier nicht über eine typische King-Geschichte! Unter seinem Pseudonym Richard Bachman hat Stephen King Geschichten unter ganz anderen Aspekten geschrieben und ich finde, dass "Todesmarsch" das Paradebeispiel dafür ist. Bevor man dieses Buch liest, muss man sich im Klaren sein, dass die Handlung stets aus ein und dem sleben Umstand heraus entsteht. Die kompletten 300+ Seiten werden aus Sicht eines Jungen erzahlt, der mit 99 anderen Jungen freiwillig an einem Marsch teilnimmt, bei dem alle zum Tode verurteilt sind, weil nur einer gewinnen kann: der, der am längsten Gehen kann! Der Plot ist grausam, ja, doch man erfährt im Laufe der Geschichte viel über die Psyche des Jungen und der anderen. Jeder, der auch nur etwas Herz hat, kann das Buch gar nicht langweilig finden. Mir war zum Ende eher zum heulen zumute. Dies ist kein Buch, was ich "gerne" gelesen habe und in absehbarer Zeit wieder lesen werde, aber auf jeden Fall nachdenkenswert und lehrsam. Soweit die Füße tragen, oder: ein Marsch ohne Gewinner 5 von 5 PunktenStephen Kings zweiter Roman unter seinem ebenso bekannten Pseudonym Richard Bachman gehört zu den blutigsten und pessimistischsten Werken, die ich vom ihm gelesen habe. Gleichzeitig aber auch zum Besten, was der "King of Horror" hier zu Papier gebracht hat. Obwohl schon über 30 Jahre alt, ist der brisante und ausgesprochen rohe Inhalt des Buches unglaublich zeitlos geschrieben, sehr direkt in seiner Sprache und schonungslos detailliert in seiner Erzählform. Eine düstere Zukunft in einem totalitären Staat. Hundert jugendliche Knaben nehmen an einem jährlich stattfindenden Marsch teil, in dem jeder Schritt über Leben und Tod entscheidet, denn nur Derjenige, der sich als Letzter noch auf den Beinen halten und unentwegt fortbewegen kann, wird diesen Wettkampf überleben und Ruhm bzw. Reichtum ernten. Unter ständiger Beobachtung des Militärs, die die "Ausscheidenden" einfach niederschießen, und vor den Augen von "Fans" und Gaffern, werden kleine (aber eigentlich sinnlose) Freundeskreise geschlossen, die nur so lange bestehen, bis die Kräft des Einzelnen nachlassen und somit sein Todesurteil besiegelt ist. Ein grauenhaftes Schauspiel, bei dem es keine Gewinner gibt... Kings "Todesmarsch" entspricht einer alten, aber klug durchdachten, dystopischen Version heutiger Reality-Gameshows. Ähnlich wie in "Menschenjagd" thematisiert er die Perversion eines Unterhaltungsmediums für die Zuschauermassen und stellt die sensationslüsternde Allgemeinheit in ein kritisches Licht. Die Jungen, die sich mutig der "Herausforderung" stellen, selbst aber keinen rationalen Grund (außer selbstmörderische Überheblichkeit oder pure Naivität) für ihrer Teilnahme nennen können, sind nichts weiter als Marionetten eines geschmacklosen, morbiden "Sport-Events". Sprichwörtliches Kanonenfutter. Anders aber als in "Menschenjagd" steht seine Gesellschaftskritik hier nicht so stark im Vordergrund. Er fokussiert mehr die Jungen und ihre persönlichen Motive bzw. Motivationen. Der Leser bekommt tiefe Einblicke in ihre Denkstrukturen und ihre Psyche, wobei Letzteres einen deutlichen Wandel zum unausweichlichen Wahnsinn durchmacht. Für mich persönlich ist "Todesmarsch" ein echtes Meisterwerk und ein Muss für jeden King-Fan. Ein ungemein hartes, depressives Psycho-Drama, in dem man die Läufer mit jedem Schritt begleitet. Es ist schrecklich mitzulesen, was für körperliche und seelische Qualen die Jungen - insbesondere auf den Hauptcharakter Ray Garraty bezogen - durchleiden; wie die Knaben, die am Ende ihrer Kräfte sind, nicht einfach aus dem "Spiel" genommen, sondern regelrecht exekutiert werden; wie der Wunsch jedes Einzelnen, alle andere zu überleben, alle anderen moralischen Werte vergessen lässt. Die Geschichte geht richtig durch Mark und Bein, denn Stephen King zeigt, dass die Bestie Mensch in seiner Grausamkeit, und von seinen niederen Bedürfnissen geleitet, viel furchtbarer und verstörender sein kann als jedes Monster oder Unwesen, dem der Horror-Spezialist in vielen seiner anderen Werke eine feste Gestalt gegeben hat. Geniale Idee - seltsame Motivation 5 von 5 PunktenEine geniale Idee - aber die Grundvoraussetzungen sind doch arg konstruiert! Wer würde denn an solch einem Wettbewerb teilnehmen, wenn er die Bedingungen dafür kennt? ( Was ja wohl ein Großteil der Teilnehmer nicht weiß oder es ihnen egal ist.) Auch scheint die Medienpräsenz nicht so massiv zu sein, das dieser Marsch für die öffentliche Meute Sinn macht. Diese augenscheinliche Sinnlosigkeit dieser Unternehmung hält seltsamerweise die Teilnehmer des Marsches nicht von diesem ab. Treu und naiv treffen sie am Startpunkt ein, ohne anscheinend zu wissen, was sie erwartet.( Sinn macht soetwas doch nur durch eine ständige und landesweite Dauerübertragung der Medien)! So laufen sie durch ein Amerika in einer Parallelwelt von heute, welches wohl degeneriert und verarmt ist; sich aber von diesem Spektakel auf vielen Seiten des Romans auch nicht wirklich unterhalten läßt. So laufen die Teilnehmer oft drch menschenleere Gegenden, wo man nicht tot überm Zaun hängen möchte. Damit möchte ich nicht sagen, daß mich dieser Roman nicht gefesselt hätte; ganz im Gegenteil! Wenn man die seltsamen Startbedingungen ausser acht läßt, kann die Geschichte durchaus überzeugen! Man leidet und fiebert mit den Protagonisten; eine Verfilmung wäre eigentlich schon längst überfällig! Dann aber mit Kandidaten aus der Todeszelle; das würde deutlich mehr Sinn machen. Trotzdem.... ein geniales Buch!!! |
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Shining: Als Buch und Film ein Welterfolg von Stephen KingTaschenbuch von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 0,01 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404130081, Erscheinungsdatum: Juli 2009, Auflage: 44 |
Amazon.co.ukGhostly bursts of plaster dust. A low, rhythmic sound in the background: Red rum-RED RUM-red rum-RED RUM. A sense of something evil swirling inward on itself, like a whirlpool of black ectoplasmic energy. The experience of being inside the actual consciousness ("come out and take your medicine!") of a frightened little boy. Echoes of Shirley Jackson ("whatever walked there, walked alone"), of Poe's Masque of the Red Death and of creepy folk tales (Hansel and Gretel). How do we love The Shining? Let us count the ways. In 1977, The Shining was the first widely read novel to confront alcoholism and child abuse in baby-boomer families--especially the way alcoholism, a will toward failure in one's work, and abusing one's kids are passed down from generation to generation. The heart of the book is not an evil hotel but a pair of father-son relationships: Jack and his father, Jack and his son. This was both daring and insightful for its time, long before "dysfunctional family" was a cliché. The Shining was written in a frenzy. Stephen King imagined the whole novel in his head while sitting up all night in the dark, in the very Colorado hotel where the story takes place. He then transcribed it (that's how he puts it) in a burst of sustained energy. He could pull that off because, even at that early point in his career, King had figured out a successful way of structuring a popular novel. The speed of its composition gives the writing a powerful flow that sweeps you along past the awkward wording. The Shining is one of those rare novels that can burn its images--such as Room 217--into your brain. Time alone will tell, but The Shining may well turn out to be one of the best horror novels ever written. By the way, you know that film starring Jack Nicholson? Stephen King says, "I have my days when I think I gave Kubrick a live grenade on which he heroically threw his body." --Fiona Webster 5 Kundenrezensionen:Zeitloser Klassiker 4 von 5 PunktenDie Familie Torrance ist eine Amerikanische Durchschnittsfamilie, naja ... vielleicht eine, der das nötige Glück bislang gefehlt hat. Jack, der Vater, von Alkoholproblemen geplagt, welcher schon im nüchternen Zustand sehr unbeherrscht ist, hat wegen eines Aussetzers seinen Job verloren und sucht Wege, die Familie über Wasser zu halten. Die Hausmeisterstelle im "Overlook"-Hotel scheint der Rettungsring zu sein, auf den die Familie gewartet hat. Danny, dem 5-jährigen Sohn, der für sein Alter schon sehr erwachsen ist, aber gelegentlich in Trance verfällt und hinterher Dinge sieht und sagt, die sich nichteinmal seine Eltern erklären können, hat von Anfang an Bedenken, da sein imaginärer Freund Tony ihn davor warnt. Seinen telepathischen und seherischen Fähigkeiten messen seine Eltern auch keine allzu große Bedeutung zu, sondern tun sie lediglich als altersbedingte Verhaltensweisen ab. Im Hotel angekommen entdeckt Jack schließlich viele Notizen, die darauf hinweisen, dass das Hotel in seiner langjährigen Geschichte ein Ort blutigster Vorkommnisse war. Zu spät bemerken die Torrances, dass etwas mit dem Hotel nicht stimmt, und so werden sie, abgeschottet von der Außenwelt, auf eine harte Probe gestellt, an der ihr Zusammenhalt zu bröckeln beginnt. Stephen King hat - durch die Verfilmung von Kubrick begünstig - mit seinem dritten Streich wohl das Buch geschaffen, das am bekanntesten unter seinen Werken ist und die meisten Leute mit seinem Namen in Zusammenhang bringen. Und diese Stellung hat es auch verdient, handelt es sich doch um ein typisches King-Buch, das sich nicht nur auf subtilen Horror verlässt, er rückt lediglich in den Hintergrund und findet erst am Ende des Buches seinen großen Auftritt, sondern hauptsächlich aus der psychologischen Analyse einer gewöhnlichen, jungen Familie besteht, die sich zwar innig liebt, aber deren dunkle Seiten ebenfalls unretuschiert gezeigt werden. Der anfängliche Horror besteht somit eher aus dem saufenden Vater, der in seinem Rausch ausrasten könnte, aus den Ängsten des kleinen Jungen vor der Scheidung seiner Eltern, und sonstigen, ähnlichen Problemen, die es wohl in jeder Familie hin und wieder gibt. Durch die kleine Anzahl von nur drei Hauptcharakteren, die sehr gut gezeichnet sind, erlangen diese eine hohe, persönliche Tiefe, von denen schließlich der eigentliche Hauptcharakter Danny zur Sympathiefigur wird. Aber auch die Nebencharaktere können in ihren kleineren und größeren Rollen überzeugen. Die Geschichte entwickelt sich erst recht schleppend, was einige Leser abschrecken könnte, da man viel über die Familie und das "Overlook" erfährt, bis dann mit jeder umgeblätterten Seite das Gefühl der Bedrohung wächst, welche sich schließlich in einem spannungsgeladenen Endteil entläd. Einziger Wermutstropfen wäre die Deutsche Übersetzung des Buches, genauer gesagt die 44. Auflage, die ich besitze und in der Rechtschreibfehler in einer grenzwertig hohen Anzahl vorkommen, welche den Lesefluss beeinträchtigen. Deswegen vergebe ich auch nur 4 Sterne. Allen Interessenten sei also zu einer anderen Auflage geraten, ansonsten lassen sich nämlich kaum Kritikpunkte ausmachen. Wer sich also von einem spannenden Thriller mit übersinnlichen Elementen, der das zeitlose Thema der modernen Kleinfamilie behandelt, angesprochen fühlt, sollte zugreifen. Gänsehaut garantiert! 5 von 5 PunktenWer dieses Buch an einem dunklen Wintertag oder nachts liest, wird danach Angst haben allein durch sein eigenes Haus zu gehen. Die Protagonisten Jack, Wendy und Danny verbringen den Winter in einem Hotel in den Bergen. Anfangs scheint noch alles gut zu sein, vor allem weil Jack endlich wieder Arbeit gefunden hat. Doch nach und nach erfährt der Leser immer mehr über die Geschichte dieser kleinen Familie und im Hotel ereignen sich seltsame Vorfälle, die für Familie Torrance mit der Zeit immer bedrohlicher werden. Ich war gepackt von der Handlung und wirklich begeistert von den Charakteren, besonders Danny wurde mit seinen "Fähigkeiten" so gut dargestellt, dass ich richtig mit den Figuren mitfiebern konnte. Alles Übersinnliche (wozu auch Dannys Fähigkeiten zählen) wurde überzeugend dargestellt, sodass ich nie das Gefühl bekam von der Realität zuweit abzuweichen. Durch die steigende Spannung konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Vor allem die realistischen Beschreibungen der Vorfälle in dem großen, leeren Hotel sorgten bei mir nachts aber wirklich für Unwohlsein, sobald ich durch meinen langen, dunklen Flur im Haus gehen wollte. Letztlich hat mir in "Shining" sogar endlich mal wieder das Ende eines Stephen King Buches gefallen, es bleiben keine Fragen offen, wie es sonst oft in Kings Büchern der Fall war. Aufgefallen sind mir auch einige Tippfehler, die ich vorher noch nie in Büchern gesehen habe. Es waren nur etwa 5 über die ich gestolpert bin, aber nach kurzem Nachdenken versteht man das Wort und kann problemlos weiterlesen, deshalb gibt es dafür von mir keine Abzüge. Somit mein Fazit: Endlich mal wieder ein richtig gutes King-Buch. Unbedingt lesen! Furchterregend 4 von 5 PunktenNach 15 Jahren war es an der Zeit zu prüfen, ob mir diese Geschichte noch immer so gut gefällt wie damals. JA! Der Vater, der sein Leben nicht in den Griff bekommt. Der Junge mit dem 2. Gesicht und die Mutter mit all den guten Vorsätzen, die sie aber nie umsetzen kann, da sie zu schwach ist. All ihre Ängste nehmen während des Winters in dem Geisterhotel Overlook Gestalt an. Nicht unbedingt der Gruselfaktor macht dieses Buch so spannend, sondern die Manifestation der eigenen Ängste und Fehler, und deren Auswirkung auf alle Beteiligten. Shining 5 von 5 PunktenDas Buch kann man nicht bewerten - es ist einfach gut ! Versand und Verpackung perfekt (wie immer) - Weltmeister in der Logistik - Super (und danke) kings bester 5 von 5 Punktenich habe viele stephen king-bücher gelesen und finde, dass dieses hier das beste ist. sehr empfehlenswert!!! |
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Wahn: Roman von Stephen KingTaschenbuch von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453433432, Erscheinungsdatum: Juli 2009 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDer ungekrönte Horror-König Stephen King wollte einfach einmal ein Buch über Florida schreiben. Das jedenfalls gab er zu Protokoll, als man ihn nach der Motivation zu Wahn befragte. Von Florida, wie es der Leser kennt -- oder auch nur von Fotos zu kennen glaubt -- ist im Roman allerdings nicht viel übrig geblieben. Denn ein Gutteil des Buches spielt auf der fiktiven Halbinsel Duma Key. Und der andere Gutteil spielt im zerstörten Kopf des Helden -- und auf seinen Bildern, auf denen sich das Böse tummelt. Der Held mit dem ramponierten Kopf ist Edgar Freemantle. Bis ihm ein Unfall den Arm abriss und das Hirn zertrümmerte, war er ?eine große Nummer im Baugewerbe?. Jetzt ist sein Körper und sein Sprachzentrum in Mitleidenschaft gezogen: eine unheilvolle Kombination, die Freemantle nicht nur zu unkontrollierbaren Gewaltausbrüchen provoziert, sondern auch zu akrobatischen Höchstleistungen wie der, seine Frau mit nur einem Arm fast zu erwürgen. Mit einer ?Wutmanagementpuppe?, Pinsel, Palette und ein paar Leinwänden schickt Freemantles Psychiater das Körper- und Seelen-Frack auf die Insel. Hier erfüllt sich Freemantle den alten Jugendtraum des Malens. Aber die Bilder beginnen, ein dämonisches Eigenleben zu entwickeln. Totenschiffe tauchen auf, wo in der Wirklichkeit idyllische Boote fuhren, ein böser Geist namens Perse entschlüpft der Malerei und tötet eine von Freemantles geliebten Töchtern. Der Maler muss handeln, um nicht sich und seine Welt gänzlich in den Abgrund zu stürzen... Er schreibe vor allem deshalb, weil man ?Schrecken erfinden müsse?, um ?mit dem tatsächlich existenten besser fertig zu werden?, hat Stephen King einmal geschrieben. Bei Wahn könnte der wirklich existente, autobiografische Horror jener sein, den der Autor nach seinem eigenen schweren Autounfall 1999 wohl empfunden hat. Der Rest ist Grauen, rein fiktives Grauen, das sich ausschließlich der phantastischen Kopfgeburt Kings verdankt. Aber dieses Grauen ist wahrhaft schrecklich. Und Wahn ist ein imposantes Beispiel gelungener Horrorliteratur.-- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de 5 Kundenrezensionen:Für mich ein Reinfall! 2 von 5 PunktenAls ich Stephen Kings "Wahn" im Buchladen sah, war ich sofort restlos begeistert. Doch diese Begeisterung hielt nicht lange stand. Für den knapp neunhundert langen Seiten Roman habe ich fast zwei Wochen benötigt, für mich als Schnellleser eine verdammt lange Zeit. Stephen King beschreibt die Geschehnisse in diesem Buch so umfangreich und detailliert, dass mir schon nach zwanzig Seiten die Lust am Lesen verging. Hätte er "Wahn" auf die Hälfte der Seiten reduziert, hätte dieses durchaus spannend sein können. Aber letztendlich hat King die Spannung einfach nur totgequatscht und dafür, dass er als Meister des Horrors gepriesen wird, war ich ziemlich enttäuscht. Das Wesen, das hinter den seltsamen Ereignissen auf Duma Key steckt, fand ich nicht einmal ansatzweise gruselig und auch die Auflösung bzw das Ende fand ich sehr unbefriedigend. Im Großen und Ganzen gibt es nur zwei Sterne von mir und weitere Bücher von Stephen King werde ich mir nicht mehr zulegen! Verteidigung des Gruselfaktors! 5 von 5 PunktenKing habe ich früher mal als Teenager gelesen - teilweise über die Verfilmungen ("ES"!!!). Seinen Horror fand ich damals sehr faszinierend. Neulich kam mir das Hörspiel zu "Friedhof der Kuscheltiere" in die Finger und ich fand es nicht trivial, wie ich zuerst gedacht hatte. Dann recherchierte ich: King lebt und schreibt noch! Durch Zufall wählte ich dieses Buch aus und ich bin mehr als begeistert. Die Sprach-Ebene ist zwar einfach, aber doch voller Eigenheiten. Allein diese Buchstabenverdreher als Zeichen der sprachlichen, unfallbedingten Verwirrung.(Kompliment an Übersetzer!) Dann diese vielen Ideen: Wutmanagementpuppe, die Beschreibung der Insel Duma Key, Malen mit einem Phantomarm. Und zuallererst natürlich die so unterschiedlichen, einmaligen, plastisch wirkenden Figuren und der Protagonist: Das wirkt alles sehr, sehr authentisch und unverwechselbar (im Gegensatz zu einem Großteil der Bücher, die ich in den letzten Jahren so gelesen und abgebrochen habe, weil sie konstruiert wirkten). So, jetzt zum Gruselfaktor: Ich hab das Buch zwar noch nicht zu Ende gelesen (aktuell: Seite 603), aber ich finde es sehr unheimlich und gruselig (im Gegensatz zu einigen Kritikern hier!) Klar gibt es beim Horror immer ein begrenztes Repertoire (Geister, Tote, Vampire, Serienkiller, Geheimnisse etc.). Aber das Entscheidende ist doch, wie man das macht. Und ich finde die gesamte Atmossphäre in WAHN beängstigend und unheimlich: Diese merkwürdige Insel Duma Key, auf der Freemantle erstmal relativ abgeschieden wohnt. Diese aggressive Natur und der grauenvolle, unberechenbare Ozean mit dem sich unter dem Haus reibenden Muscheln (allein, wie Freemantle am ersten Abend dieses Geräusch wahrnimmt, ist doch schon extrem unheimlich!). Dann diese alte, langsam sterbende Frau mit ihrem schrecklichen Geheimnis und diese widerlichen Wut-Puppen! Horror ist immer dann am besten, wenn er nur angedeutet wird, subtil bleibt. Das macht King zu Beginn am Besten. Irgendwann muss er halt anfangen, aufzulösen und konkreter zu werden. Aber ich finde, er bekommt das ganz gut hin. Ich finds jetzt auch nicht soooo schlimm, wenn dann auch mal klischeehafte Ausrutscher passieren, wie die beiden Toten am Treppenabsatz....Das würde ich jetzt nicht in die Waagschale werfen wollen. Einige hier sollten sich mal mit aktuellen Horrorfilmen beschäftigen, was einem da so an Blödsinn geboten wird. Das hingegen ist meisterlich! Jedenfalls bis Seite 603 und bis auf die Toten am Treppenabsatz! Er ist wieder da... 4 von 5 Punkten...nur frischer und wieder ein Stück reifer im Schreibstil. Allein dafür liebe ich Stephen King. Er kann Belanglosigkeiten auf 600-700 Seiten niederschreiben, ohne das es langweilig wird. Ich bin ein absoluter Fan seiner Turm Saga und war davon überzeugt das es danach zuende ist mit King. Erst sah es auch so aus, denn die ersten 2 Bücher waren Manuskripte aus früherer Zeit. Hat er eine Blockade? Fällt ihm nichts mehr ein? Dann kam es, Wahn. Ich habe mich aber längere Zeit nicht herangetraut, da die Geschichte von Edgar Freemantle der bei einem Umfall einen Arm verliert und fast stirbt, sich dann langsam wieder erholt, und dank einem dicken Bankkonto für ein Jahr auf eine selsame Insel an der Westküste von Florida zurückzieht und malt, nicht gerade reizvoll war. Doch als ich dann anfing und damit gerechnet habe das King seine üblichen 200 Seiten Anlauf braucht, um den Protagonisten und seine Umwelt zu beschreiben, war ich erstaunt das es doch recht flott von statten ging. Als erstes fällt einem auf das er in den ach so modernen Ich-Schreibstil verfallen ist. Doch er macht es gut und ehrlich gesagt überascht es mich nicht. Schneller als erwartet war er auf der Insel. Und dort verfiehl King dann in seine Detailverliebten Beschreibungen. Ich persönlich liebe das ja. Ohne viel wirkliches Geschehen baut sich vor dem inneren Auge eine plastische Insel, Duma Key, auf. Und dann geht der Horror ganz langsam und allmählich los. Den Stern Abzug gab es, weil es diesmal ein wenig zu langsam los ging. Erst die letzten 200 Seiten sind voller Spannung. Wer also noch keine Erfahrung mit King hat sollte sich erst überlegen ob er sich das antun will. Es gibt wirklich bessere Bücher von King, wo die Spannung früher anfängt und damit auch länger anhält. Ich würde da zum Beispiel Es oder Mysery empfehlen. Für King Fans ist es allerding uneingeschränkt zu empfehlen. Es erinnert mich stark an Insomnia, auch hier ist mir Stephen Kings genialer Umschreibungs-Stil aufgefallen. Ohne zuviel zu verraten, ist King auch deswegen so gut, weil er sich nie scheut ein gemeines Ende für den Protagonisten zu bereiten. Man weiß es eben nie. Und wie es hier endet verrate ich natürlich nicht ;) Der King lebt! 4 von 5 PunktenJa, endlich hat Stephen King meiner Meinung nach wieder seinen Stil der 80er Jahre wiedergefunden. Als alter King-Fan ist mir beim Lesen dieses Buches so richtig das Herz aufgegangen und ich konnte es kaum aus den Händen legen. All das, was einen King ausmachen sollte ist in diesem Roman vereint: Unterschwellige Spannung die im Laufe der Zeit zu unheimlichen Horror wird, viele Rätsel, die sich erst im Laufe der Geschichte auflösen, eine Handvoll Underdogs, die sich trotzdem mutig gegen DAS BÖSE stellen, das in Kings Romanen ja so vielfältige Gestalt angenommen hat. In dieser Geschichte ist es eine uralte Macht, die sich, sobald sie periodisch erwacht, willige aber unwissende Mittäter sucht und durch diese Menschen ihr böses Spiel treibt. Das Böse wurde schon einmal gestoppt und wieder in den Zwangsschlaf versetzt...aber jetzt ist es wieder da...und sucht sich neue Opfer. Nur das diese durch die Mithilfe einer Überlebenden von damals bruchstückhaft auf der richtigen Spur und der Wahrheit gelotst werden und den Kampf gegen das Böse aufnehmen. Das Buch fängt, wie meistens bei King, relativ seicht an um dann immer schneller dem Finale entgegen zu eilen. King vergisst dabei nicht, sowohl dem Hintergrundplot als auch den Hauptcharaktäre ausreichend Tiefe und Farbigkeit zu geben, so dass der Leser immer das Gefühl zu geben mitten im Geschehen drin zu stecken. Dabei bleibt, wie bei den meisten Road-Books von King sehr lange die Frage offen, ob seine Protagonisten es überhaupt schaffen, sich gegen das übermächtige Böse durchzusetzen. Alles in allem ein sehr spannender, gruseliger und kurzweiliger Roman. Typisch King eben und nicht nur für Fans des Meisters geeignet. Schlechtester King Roman 1 von 5 PunktenIch habe fast alle King/Bachmann Romane gelesen, aber dieser war mit Abstand der schlechteste! Ich musste mich zwingen das Buch fertig zu lesen und nicht vorzeitig wegzulegen. Es kam keine Spannung auf und das Ende war auch nicht zufriedenstellend. Lieber einen andere King Roman lesen!!! |
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Friedhof der Kuscheltiere. Roman von Stephen KingBroschiert von UllsteinPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 2,98 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548263100, Erscheinungsdatum: Juni 2005, Auflage: 1. |
Aus der Amazon.de-RedaktionDie Creeds, eine junge Familie, ziehen von Chicago ins idyllische Kleinstädtchen Ludlow im US-Bundesstaat Maine. Der Ort scheint paradiesisch: Fast abgeschieden von der Zivilisation grenzt ihr wundervolles Zuhause an ein schier unendliches Waldgebiet. Nur eine am Haus vorbeiführende Schnellstraße stört die Idylle. Familienvater Louis lernt den 83jährigen Jud Crandall kennen, der das Haus gegenüber bewohnt und ihm bald der Vater wird, den er nie hatte. Jud zeigt der Familie einen seltsamen Tierfriedhof, der wenige Schritte vom Haus der Creeds entfernt liegt, ein alter Ort des Todes, von Kindern angelegt, die ihre Haustiere verloren. Es dauert nicht lange, und auch der Kater Winston Churchhill wird von einem auf der Schnellstraße dahinrasenden Truck überfahren. Damit beginnt für die Creeds eine Achterbahnfahrt des Grauens. Louis traut sich kaum, seiner Tochter Ellie von dem Verlust zu erzählen. Da zeigt Jud Louis einen Weg, Totes ins Leben zurückzuholen -- so scheint es zumindest. Doch die Toten kommen verändert zurück. Friedhof der Kuscheltiere ist ein wahrhaft grausames Buch. Stephen King zwingt den Leser nicht nur zu einer schmerzhaften Auseinandersetzung mit Tod und Verlust aus verschiedenen Perspektiven. Durch die Einbeziehung des Übernatürlichen gelingt es King außerdem, beim Leser das ganze Spektrum negativer Emotionen zu erzeugen: Trauer, Frustration, weil dem Bösen scheinbar nicht beizukommen ist, Aggression, schleichende Angst, die schließlich zu lähmender Gewißheit wird, Furcht und zuletzt nacktes Entsetzen. Damit ist Friedhof der Kuscheltiere ein Meisterwerk des Horrors, das jedoch aufgrund der Schilderung des übernatürlichen, namenlosen Entsetzens sicher nicht in Kinderhände gehört. Ein Buch mit Alptraumgarantie. --Erik Möller 5 Kundenrezensionen:Klassisch Spitze. 5 von 5 PunktenEiner meiner großen Favoriten! Friedhof der Kuscheltiere ist ein Roman, den man immer wieder lesen kann und der dennoch jedesmal das Grauen erzeugt, weil die Basis der Geschichte etwas ist, das einem - besonders als Haustierbesitzer - so nahe geht. Grauen wird umso größer, wenn es aus dem Alltag kommt und nicht in Form böser Monster in unser Bewusstsein dringt, sondern als etwas, das jedem von uns zustoßen könnte. So ist es Louis Creed zwar unheimlich, den überfahrenen Kater seiner Tochter auf einem alten Tierfriedhof zu begraben und ihn ins Leben zurückkehren zu sehen - verändert, aber doch, immerhin, lebendig - doch es ist auch etwas, das wahrscheinlich die meisten von uns tun würden. Wer ist nicht gerne Herr über den Tod, wer würde nicht alles dafür geben, dem Verlust zu entkommen. So nimmt das Unheil seinen Lauf und die Creeds geraten in ein unaufhaltsames Rad des Grauens, das niemand so perfekt aufbauen und schildern kann wie Stephen King, der nicht zu unrecht Meister dieses Genres ist. Große Empfehlung für alle die, dich qualitativ hochwertige Horrorliteratur auf der Basis ungewöhnlicher Ideen zu schätzen wissen! Große Empfehlung! Buchstaben sind vertauscht oder fehlen komplett! 1 von 5 PunktenBin ich die einzige, bei der Buchstaben vertauscht sind oder komplett fehlen? Das glaube ich kaum! Diese Übersetzung von Ullstein ist - Verzeihung - absoluter Schrott! Nicht nur das Passagen vollkommen falsch übersetzt werden, nein, alles scheint vertauscht und verdreht zu sein. Es macht auf mich den Anschein, als ob der/die LektorIn betrunken war! Ein Beispiel: Gage - der Sohn von Louis heißt an einer Stelle nicht "Gage", sonder "Gade". Weiter: "gehen" ist nicht "gehen", sondern "ghen", usw.. Ich könnte diese Liste ewig weiter führen! Aller 2 Seiten kann man so etwas finden. Auch die Übersetzung ist miserabel und wirklich fehlerhaft. Die Geschichte wird, meiner Meinung nach, auch erst auf den letzten 100-150 Seiten spannend. Vorher ist alles sehr verwirrend und langatmig geschrieben. Ich bin nicht überzeugt!! Düster,Traurig,Spannung pur 5 von 5 PunktenAufgrund der vielen anderern positiven Rezensionen,waren meine Erwartungen an das Buch "Friedhof der Kuscheltiere" recht hoch gesteckt. Das Buch übertraf Sie jedoch bei weitem!! Das knapp über 450 Seiten lange Werk von Stephen King behandelt ein zentrales Thema: Den Tod und Trauer. Die Personen sind einem sympatisch, haben jedoch kleine Fehler, was sie umso menschlicher wirken lässt. Man fühlt mit ihnen und ist bestürzt von deren Schiksahl. Das Buch birgt einige unerwartete Wendungen und ein großartiges und schockierendes Finale. Der Schreibstil ist ,wie bei allen King Büchern, die ich mir bis jetzt zu Gemüte geführt habe, tadellos. Gesamt ein wirklich gutes Buch, das ich jedem weiterempfehlen kann!!! Friedhof der Kuscheltiere... 5 von 5 Punkten... nach "Es" mein zweites Buch von Stephen King. Ich muss sagen, langsam werde ich wirklich Fan von ihm. Man muss klar sagen, dass dieses Buch nicht so ganz unter das Genre Horror passt, wie man es von Stephen King vielleicht gewohnt sein mag. Trotzdem bietet das Buch neben Horror vor allem aber auch viel Spannung. Ich hab viele schöne Stunden mit diesem Buch verbracht und das ist es doch letztendlich was zählt, denn die Story sowie deren Umsetzung sind ihm schlicht und einfach genial gelungen. unglaublich 5 von 5 PunktenZwar ist King für die Nachhaltigkeit vieler seiner Bücher bekannt aber Friedhof der Kuscheltiere steht bei mir absolut an der Spitze. Das Buch löst alles nur denkbare in einem aus, ist vergleichweise einfach geschrieben und mit einem mittelmäßigen Umfang auch mal was für zwischendurch. Kann das Buch also nur jedem vorbehaltlos empfehlen. Wer psychisch labil ist, sollte sich den Kauf jedoch vielleicht zweimal überlgen ;-) |
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The Stand - Das letzte Gefecht: 2 Bde von Stephen KingTaschenbuch von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 8,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404157443, Erscheinungsdatum: August 2007, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:kein schlechtes Buch aber zu langatmig 2 von 5 PunktenDie Geschichte ist keinesfalls schlecht und der Kampf Gut gegen Böse ist auch spannend, dennoch hätte die Story auch auf 600-700 Seiten erzählt werden. Die restlichen Seiten sind einfach mit langatmigen Plots gefüllt worden, welche einfach nicht zu der ansonsten spannenden, düsteren und guten Story passen. Ein wenig mehr Endzeitstimmung hätte auch nicht geschadet. Rechtschreibfehler die sofort ins Auge fallen sollten unbedingt ausgebessert werden. Nach ES leider ein enttäuschender Roman. Deswegen nur 2 Sterne. Einer der besten King-Romane überhaupt... 5 von 5 PunktenDiesen überaus spannenden Roman kann ich nur jeden weiterempfehlen. Für echte King-Fans und Freunde von Endzeitthrillern einfach ein Muss. Ich finde dieses Werk keinesfalls langweilig, sondern begrüße vielmehr diese detaillierten Beschreibungen der Gedanken und Meinungen der Protagonisten. Dadurch kann man sich nicht nur in die Personen reinversetzen, sondern sie werden einem so sehr vertraut, dass sie für einem regelrecht lebendig werden. Schön ist es auch, einmal die Gegenseite zu hören, denn die Gedanken des Bösewichts Randell Flagg werden im Buch genauso dargestellt. Als Endzeitthriller finde ich dieses Buch vor allem deshalb herausragend, weil es nicht nur den langsamen Niedergang des Staates umschreibt, sondern auch den soziologischen Aspekt der Katastrophe heranzieht. Durch den Protagonisten Glen Bateman werden des Öfteren Exkurse in den Bereich der Soziologie unternommen, was wiederum zum Weiterdenken anregt. Meiner Meinung nach einer der besten King-Romane überhaupt... Leicht überbewertet? 3 von 5 PunktenAuf die Gefahr hin, von Die-Hard Fans des Buches mit nicht hilfreichen Bewertungen abgestraft zu werden, muss ich meine Enttäuschung über den Roman zum Ausdruck bringen. Ich hatte wirklich hohe Erwartungen an die Geschichte, die sich auf zwei Bände zu je 700 Seiten aufteilt ... wahrscheinlich zu hohe. Da meine Rezension auch einige Informationen zum Handlungsverlauf enthält, sollten Personen, die noch nichts erfahren wollen, lieber nicht weiterlesen. Die Geschichte lässt sich grob in 3 Abschnitte unterteilen: 1. Ausbruch einer mysteriösen Krankheit, auch Captain Trips genannt, Massensterben von Menschen und schließlich der Kollaps der gesellschaftlichen Ordnung. 2. Die Überlebenden teilen sich in ein gutes und ein schlechtes Lager auf und planen ihr weiteres Vorgehen. Angeführt werden die beiden Parteien von der schwarzen, bibeltreuen 108-jährigen Abagail Freemantle auf der einen, und von dem personifizierten Bösen in Menschengestalt, Randall Flagg, auch als Wandelnder Geck und unter vielen anderen Spitznamen bekannt, auf der anderen Seite. 3. Finale Konfrontation der zwei Mächte und Epilog. Das Buch beginnt, nach der Vorstellungsphase wichtiger Hauptcharaktere, recht zügig und spannend. Die Beschreibungen zur Ursache des Ausbruchs von Captain Trips, ihr Wirken und ihre Folgen sind kurzweilig beschrieben und führen den Leser in das erschreckendes Szenario einer ausgestorbenen Welt ein. Begebenheiten wie das Durchqueren des dunklen Tunnels jagen einem auch schonmal einen Schauer über den Rücken. Leider ist der zweite Teil, im Gegensatz zum durchaus gelungenen ersten Teil, extrem langgezogen, langwierig und langweilig. Im Grunde besteht er nur aus dem Reisen und Reden der Protagonisten, die so die Handlung in gefühlter Echtzeit vorantreiben. Kurze Blicke zu dem sehr gut gezeichneten Nebencharakter Mülleimermann und gelegentlich vorkommende, spannendere Vorkommnisse, retten diesen Abschnitt der Geschichte zwar vor dem Totalausfall, trotzdem bleibt es eine Qual, sich durch die wiederholenden Gespräche und Gefühle der Charaktere (zum Beispiel Larry und seine Selbstzweifel) zu Quälen. Der deutlich flottere, finale Part entwickelt sich dann doch recht unerwartet - man könnte aber auch unbefriedigend sagen. Als Fan vieler Bücher des Autors und aufgrund der vielen positiven Bewertungen zu diesem Werk, hatte ich stellenweise das Gefühl, die falsche Geschichte zu lesen. Handlungsverlauf, Spannungsbögen und Dramaturgie gehen leider in viel zu oft vorkommenden Abschweifungen verloren, in denen die Lebensgeschichte der Protagonisten genauer beleuchtet wird - Ein Spagat, der zum Beispiel in "Es" mehr als gelungen, hier aber völlig daneben gegangen ist und sich in vielen hundert Seiten gähnender Langeweile resultiert. Ich habe die gekürzte Ausgabe zwar nie gelesen, aber wenn dafür der Mittelteil und der viel zu lang geratene Ausklang der Geschichte gekürzt wurden, sollte man eher nach dieser Ausgabe von "The Stand" Ausschau halten. Apropos, wer auf Bibelinhalte oder Amerikanischen Patriotismus allergisch reagiert, sollte einen Bogen um dieses Buch machen, denn es fließt schon gerne mal eine Träne, wenn die Amerikanische Hymne mit voller Inbrunst gesungen wird, usw. Für mich ist das 4. Buch von Stephen King jedenfalls, trotz tollem Szenario, die reinste Enttäuschung. Interessenten sollten sich auf alle Fälle auf ein Buch vorbereiten, auf das man sich voll und ganz einlassen sollte und das auch einige (größere) Längen aufweist. King-Einsteigern würde ich zur Wahl eines anderen Buches raten. Wegen dem gelungenen Anfang, der guten Grundidee, einigen nett gestalteten Charakteren, ein parr überraschenden Wendungen und wegen der Tatsache, in einer Gut gegen Böse Geschichte nie ganz ins Triviale zu schlittern, reicht es noch knapp für 3 Sterne. stark 5 von 5 PunktenDas war mein zweites Werk von King. Und ich kann die Kritiker nicht verstehen, die behaupten, King liefere keine hochwertige Literatur. Mich soll Literatur bilden und auch unterhalten. Wenn sie mich unterhält, dann soll es mir Spaß machen, sie zu lesen. Und das macht es bei diesem Buch! Wer ein Faible für Endzeit-Thriller hat, dem wird dieses Werk gefallen. Meine anfänglichen Befürchtungen, dass das Ende des Buches mit einem Kampf zwischen "Gut" und "Böse" für mich doch zu abgelutscht sei, haben sich nicht bewahrheitet. King versteht es, seine Darsteller realistisch und nicht polarisiert darzustellen. Und wenn auch immer wieder mal die Magie seinen Platz hat, so besticht das Buch mit Spannung. Mächtiges Epos mit einigen Längen 4 von 5 PunktenUrsprünglich wurde Stephen Kings Roman "The Stand - Das letzte Gefecht" lediglich als einzelner Band veröffentlicht. Dass der Verlag Bastei Lübbe nun eine zweibändige Edition herausbringt hat einen guten Grund (den man auch im Vorwort lesen kann): Die Originalausgabe war gekürzt - vorwiegend, weil es der damalige Verlag so wollte. Nun gibt es also die ungekürzte Version als Taschenbuch, im hier rezensierten Fall zwei getrennte Bücher im Pappschuber. Optisch macht das Ganze einen sehr guten Eindruck, der Preis ist ebenfalls in Ordnung. Der Roman selbst wird von vielen als Stephen Kings bestes Werk beschrieben. Dieser Ansicht kann ich nicht so recht zustimmen, was natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks ist. Mir gefällt beispielsweise "Es" wesentlich besser... Dennoch ist es so, dass dem Amerikaner hier ein Epos über den Kampf zwischen Gut und Böse gelungen ist, das eine unheimliche Kraft entfaltet, die ich persönlich so nicht erwartet hätte. Im Großen und Ganzen lebt "The Stand" von zwei Elementen: Zum einen ist die Beschreibung einer quasi-postapolkalyptischen Welt ausgezeichnet gelungen. Dieses Thema ist zwar an sich nicht neu, aber der Autor setzt es auf völlig eigene Art um - ein nahezu völlig entvölkerter Kontinent, auf dem aber die gesamte Technik noch da ist und funktioniert, regt die Fantasie entsprechend stark an. Der zweite wichtige Punkt sind Kings Charaktere. Wer bereits Werke des Amerikaners kennt, weiß prinzipiell, was ihn hier erwartet: klug und behutsam aufgebaute Figuren, die aus ihrem Alltag direkt in eine immer chaotischer werdende Welt geworfen werden und damit umzugehen lernen. Was das betrifft ist tatsächlich alles im grünen Bereich, auch wenn dem erfahrenen Leser einige Personen recht bekannt vorkommen. Was allerdings nicht verschwiegen werden darf: Die vorliegende Fassung enthält durchaus einige Längen, die zwar gerade noch erträglich sind, aber dennoch nicht wegdiskutiert werden können (ob das übrigens an der "erweiterten" Fassung liegt weiß ich nicht, da ich die Original-Ausgabe nicht kenne). Ab und an geht King mit seiner immer schon recht ausgeprägten Art, sich in Details zu verlieren, einen Schritt zu weit. An diesen Stellen wünscht man sich eine Straffung der Handlung, wobei es aber kein einziges Mal so weit kommt, dass man quer liest. Wesentlich problematischer als diese Ausschweifungen ist meines Erachtens jedoch der Schluss, der im Vergleich zum Gesamtwerk wenig ausgearbeitet wirkt. Im Kontrast zum insgesamt eher gemächlichen Aufbau geht gegen Ende plötzlich alles sehr schnell und auch nicht ganz nachvollziehbar vonstatten. Schade ist auch, dass der Autor zwar die "Guten" und ihre Bemühungen sehr ausführlich beleuchtet, die Gegenseite aber ziemlich vernachlässigt. Dabei sollte es auch dort durchaus interessante Charaktere geben, über die man wesentlich mehr erfahren möchte. Grund dafür ist auch, dass King bei der Gruppe um "Mutter Abagail" (deren Rolle sich mir übrigens auch nicht so wirklich erschließt) zeitweise viel zu tief in den Klischee-Topf greift. Wenn beispielsweise die amerikanische Nationalhymne voller Inbrunst abgesungen wird und dabei kein Auge trocken bleibt, hat das für mich schon etwas von unfreiwilligem Humor... Wobei ich mir vorstellen könnte, dass amerikanische Leser gerade solche Anwandlungen lieben. Ein weiteres Manko (das man natürlich nicht dem Autor zur Last legen kann) ist eigentlich nur eine Kleinigkeit: Die deutsche Version enthält auffällig viele Rechtschreib- und Tippfehler. Hier scheint das Lektorat recht schlampig gewesen zu sein - einzelne Fehler können immer passieren, wenn es aber zu augenfällig wird, wie in diesem Fall, sollte dringend nachgebessert werden. Trotz der hier angesprochenen Kritikpunkte halte ich "The Stand" für durchaus lesenswert. Fans des amerikanischen Kult-Autors wissen ohnehin was sie erwartet, King-Hasser werden sich auch mit diesem Werk nicht bekehren lassen. Neulingen sei vielleicht ein etwas leichter verdaulicher Einstieg wie "Friedhof der Kuscheltiere" empfohlen. 4 Sterne jedenfalls für einen Roman, der nicht Kings allerbester ist, seine wirklich schwachen Bücher aber locker hinter sich lässt. |
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Menschenjagd von Stephen KingTaschenbuch von Ullstein TbPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548263305, Erscheinungsdatum: Januar 2006, Auflage: 1., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Spannender Action-Thriller und Medien-Satire in einem! 4 von 5 PunktenWas mir an Stephen King's Roman "Menschenjagd" besonders gut gefällt, ist, dass er sich nicht nur sehr gut lesen lässt, da er wirklich spannend und nicht vorhersehbar geschrieben ist und eine feste, aber nicht zu lineare Erzählstruktur verfolgt, sondern auch Kritik auf die aktuelle Medien- und Unterhaltungsrolle im Fernsehen ausübt. In Zeiten wie "Dschungelcamp" und "Big Brother" ist eine derartige Zukunft, in der Menschen für gute Quoten alles machen, hier zum Beispiel Profikiller auf einen Kandidaten zu hetzen, der überleben muss, um zu gewinnen, durchaus möglich. Wollen wir hoffen, dass es nicht soweit kommt, denn dystopische Romane wie "Menschenjagd" oder "1984" zeigen einmal mehr, wohin unsere Gesellschaft gehen könnte. Ein superspannendes Buch!!! 5 von 5 PunktenIch konnte gar nicht aufhören zu lesen. Es ist ein klasse Buch, spannend von Anfang bis Ende. Ich kann mir vorstellen, das der Beschützerinstinkt viele Eltern dazu treiben könnte, sich für Geld jagen zu lassen, nur damit dem eigenen Nachwuchs ärztlich und medikamentös geholfen werden kann. Letztendlich war dann noch alles für die Katz. Stephen King hält nicht viel von Happy Ends. Deswegen mag ich seine Bücher. Im wahren Leben gibt es ja schließlich auch zu selten gute Enden. Im Zwiespalt 2 von 5 PunktenZu diesem Buch besitze ich zugegebenermaßen nicht viel Hintergrundwissen. Es wurde als Urlaubslektüre gekauft und sollte mich unterhalten - hat mich am Ende aber nur noch gelangweilt und frustriert. Ich kann die vielen guten Rezensionen dahingehend nachvollziehen, dass das Thema ansich einfach gut ist. Dafür, dass dieses Buch schon einige Jahre auf dem Buckel hat, kommt man beim Lesen zwangsläufig an den Punkt, an dem man feststellt, dass einiges davon, was in der Geschichte passiert, mittlerweile tatsächlich Realität ist. Anderes mag ein wenig erschreckend wirken und vieles, besonders gegen Ende des Buches, ist einfach zu sehr aus der Luft gegriffen. Ich habe mich am Anfang auf das Versteckspiel gefreut, aber irgendwann kippte die Stimmung und es wurde einfach zu viel. Es ist durchaus auch möglich, dass genau das vom Autor gewollt war. Mich persönlich hat es aber leider nicht mehr angesprochen. Alles in Allem wurde hier schon sehr viel zum Buch selbst geschrieben. Es ist kein üblicher King, das sollte noch gesagt sein. Gut geschriebene, einigermaßen unterhaltsame Action 3 von 5 PunktenDer Roman liest sich (bis auf das Ende) wie ein nicht allzu ambitioniertes Werk aus der Feder eines Vielschreibers, der sein Handwerk beherrscht. King schildert in seiner bekannten gekonnt-vulgären Sprache eine düstere Zukunft am Rande eines stellenweise recht kurzweiligen Verfolgungs-Abenteuers. Ich finde, dass die Story auch in eine von Kings wunderbaren Kurzgeschichtensammlungen gepasst hätte, weil sie für einen Roman zu wenig hergibt. Wer gern King liest, wird diese Geschichte bestimmt nicht verschmähen, denn sie ist solide und bilderreich geschrieben, aber für meinen Geschmack in der hier präsentierten Länge etwas zu fade und ein wenig uninspiriert, deshalb vergebe ich nur drei "OK"-Sterne. Das Ende ist allerdings King-typisch verstörend. Die Übersetzung ist zwar insgesamt wirklich nicht schlecht, aber über einiges musste ich dann doch schmunzeln. Neben seltenen falschen Genitiv-Konstrukten z.B. über das Wort "Fetusse" als Plural von "Fetus" oder über die Information, dass ein Auto den Verfolgten mit dem Stoßdämpfer am Knöchel erwischt habe. Da muss man seinen Fuß aber schon ziemlich weit in die Karosse schieben, gemeint ist hier vermutlich der Stoßfänger oder die Stoßstange. Meine eher geringe Sternzahl gilt aber ausdrücklich nicht der Übersetzung, die ansonsten professionell ist. Das Buch ist übrigens kein Horror-Roman, sondern wirklich eine Verfolgungsjagd innerhalb einer dystopischen Gesellschaft, und ich finde, dass sie dafür zu unrealistisch klingt, eben wie ein Roman. Die Zeichnung der Figuren ist handwerklich ganz gut gemacht, aber die Figuren selbst scheinen mir einfach ein bisschen zu wenig Tiefe und Glaubwürdigkeit zu besitzen, deshalb hätte sich der Stoff auch gut und gern auf ein Drittel kürzen und einer Kurzgeschichtensammlung beifügen lassen. King ist einfach der Meister des Horrors! 5 von 5 PunktenDas Buch ist nun ja schon einige Tage alt und ich war erstaunt, wie King diese Idee schon so früh kam. Hat sich doch die TV-Kultur wirklich schon stark in diese Richtung gedreht. Man will andere Leute leiden, sich blamieren sehen. Casting-, Reality-Shows etc. stehen an der Tagesordnung. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe mich immer wieder gefragt, warum man sich zu so etwas anmeldet. Wirklich ein sehr gutes Buch, welches auch Kritik ausübt an unserer Gesellschaft! |
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Im Bann des Elfenkönigs von C. L. WilsonTaschenbuch von BasteiLübbePreis bei Amazon: EUR 6,99, Angebote ab EUR 2,60 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404187369, Erscheinungsdatum: Juli 2009, Auflage: 2 |
5 Kundenrezensionen:trotz dem "scheußlichen" Buchcover eine Sensation! 5 von 5 PunktenWer hätte dies gedacht! Hinter einem der unpassendsten Buchumschläge versteckt sich eine der wunderbarsten Fantasiegeschichten seit Herr der Ringe und Harry Poter (wenn auch mit deutlich mehr "Herz-Schmerz"). Hinsichtlich der Geschichte selbst darf ich auf meine Vorrezensenten verweisen; dem kann ich nichts hinzufügen und haben mich diese auch Zum Kauf animiert. Die Gesichte ist wunderbar aufgebaut; ebenso die Entwicklung der Hauptpersonen. Die Mischung aus Magie und "Herz-Schmerz" sehr gut gelungen (nicht zuviel und nicht zu wenig). Auch die Probleme zwischen den Fey und Menschen (insbesondere deren Kirche des Lichts) finde ich gut. Für jeden Liebhaber fantastischer Literatur eine klare Leseempfehlung! PS: Unbedingt den Folgeroman lesen; der Handlungsbogen ist in diesem Band noch nicht abgeschlossen. Fürchterliches Cover mit einer tollen Geschichte dahinter 4 von 5 PunktenNormalerweise schreibe ich keine Rezensionen zu Büchern, aber dieses Buch hat mich dazu bewegt auch mal meine Meinung kund zu tun. Zunächst einmal muss ich sagen, dass mein Mann mir langsam meinen Bücherkonsum schon übel nahm, da ich jeden Monat zu viel Geld dafür ausgebe und die Bücher meist in 3-4 Tagen ausgelesen sind. Daher dachte ich mir ich schaue mal, ob ich aus dem romantischen Fantasy-Bereich auch einige preiswerte Bücher finde...Dieses war eines davon. Und ich muss sagen ich bin wirklich positiv überrascht. Sicherlich ist der Schreibstil an manchen Stellen etwas holprig, aber ansonsten ist es ein wirklich unglaublich schönes Buch. Ich hatte auch dieses in ein paar Tagen durch und Teil 2 ist schon unterwegs zu mir. Es ist ein Buch zum Träumen, zum Schmachten mit einer tollen Fantasyhandlung, die sehr viel Spielraum für die Nachfolgeromane lässt. Ich freue mich auf die spannende Forsetzung und die weiterhin wachsende Liebesgeschichte... Also nicht vom Cover oder dem niedrigen Preis abschrecken lassen und unbedingt zugreifen, wenn ihr Fantasy mit eine bezaubernden Liebesgeschichte mögt. Bitte nicht zu viel erwarten... 2 von 5 PunktenHmm... Wo fange ich an? Also, dieses Buch hat mich enttäuscht. Als ich das Cover sah, überlief es mich heiß und kalt, aber durch die ganzen 5-Sterne-Rezensionen habe ich mich weichpürieren lassen. Und so habe ich es gekauft. (...) Inhalt: Zu dem Inhalt muss ich nicht viel sagen. Ein Blick auf das Cover genügt, und man kennt die gesamte Handlung des Buches. Ganz ehrlich, ich hätte für die Geschichte vielleicht zehn Seiten benötigt. Die meiste Zeit wird einfach nur "die unglaubliche, unbezwingbare Sehnsucht Ellysettas nach der starken Brust des Rain Tairen Soul" beschrieben. Ja, starke Brust. Untermalt wird das alles von kiloweise Umarmungen und gewisperten Liebesschwüren, zwei Pfund quälender Eifersucht und Schuldgefühlen und einer Prise Erotik ( gut, mehr als eine Prise). Charaktere: Wenn die Charaktere wenigstens vom "Standard" abgewichen wären, hätte ich die schwache bzw. fehlende Handlung noch verkraften können. So aber versinkt auch der letzte Strohhalm an den ich mich geklammert haben könnte im tristen Sumpf des Kitsches. Ellysetta => Ein Wort: GELIEBTE. Also quasi ein Synonym für "nervende, hysterische, zur Ohnmacht neigende Hauptfigur". Wer im richtigen Leben fällt in Ohnmacht wenn er/sie umarmt wird? Leider konnte ich mich mit dieser Figur nicht im Geringsten anfreunden, vor allem weil sie schon in unzähligen Büchern vertreten war. In diesem Zusammenhang preise ich die Kreativität der Autorin, einen eigenen Namen zu finden. (Ich mag ein wenig zynisch klingen, aber dieser Typ Hauptprotagonistin bringt mich auf die Palme; falls die Autorin es jemals liest, es ist nicht ihre Schuld! ...Okay, nicht nur. Eine andere Person hätte garnicht in die Geschichte gepasst! ... Doch. ) Rain Tairen Soul => Auch er ist dermaßen TYPISCH, dass ich schon fast lachen musste. Der ganz normale "Ich-muss-jetzt-stark-sein-obwohl-ein-tragisches-Ereignis-mein-Leben-und-meine-Seele-zerstört-hat-sodass-mich-nur-die-wahre-Liebe-retten-kann"-Hauptprotagonist. Nicht zu vergessen seine gebräunte Haut mit Muskeln aus Stahl und das sonstige verführerische Äußere das alle Mädchen/Frauen/Omas verzückt (ich will auch mal einen hässlichen Protagonisten ... der nicht der Böse ist!). Bevor ich mich in Rage rede mache ich besser weiter. Fazit: Sowohl die Geschichte als auch die Charaktere sind absolute Standartkost. Ich bin regelrecht erschüttert über die ganzen guten Bewertungen und rate von einem Kauf ab, es sei denn, man mag erotische Geschichten an der Kitschgrenze (und weit darüber) ohne Inhalt. Ich bin übrigens 13 J. alt (aber lassen sie sich nicht täuschen, ich habe Erfahrung). Nicht vom Cover täuschen lassen! 5 von 5 PunktenGleich zum Anfang möchte ich sagen, bitte lasst euch nicht vom Cover des Buches abschrecken so wie ich es beinahe getan hätte! Das Buchcover sowie der deutsche Name des Buches sind absolut unpassend. Ich hätte hinter so einen Cover niemals eine absolut faszinierende Fantasy Story mit einer perfekt ausgearbeiteten eigenen Welt vermutet. In den Buch geht es um die 24 jährige Ellysetta (Tochter eines Holzschnitzers) die, für ihre Zeit ungewöhnlich, immer noch unverheiratet ist. Zu ihren großen Bedauern scheint aber Den, der Sohn des Fleischers, ein Auge auf sie geworfen zu haben. Dieser ist rüpelhaft und widert Ellysetta an. Als Den Ellysetta auf ungebührliche Weise nähern kommen will, versucht sie sich vergeblich zu währen und sendet dabei einen stummen Hilfeschrei aus. Dieser wird von Rain Tairen Soul, den König der geheimnisvollen Fey, erhört und so macht sich dieser auf die Suche nach ihr, da er in der Frau die diesen Hilferuf gesandt hat, seine Sheitani, seine einzig wahre Gefährtin vermutet... Die Geschichte von Ellysetta und Rain hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Autorin beschreibt ihre selbst erdachte Welt und ihre Figuren perfekt, so das man denkt diese würde es tatsächlich geben. An keiner Stelle des Buches spürte ich Langeweile aufkommen. In den Buch kommen verschiedene Völker vor, die Celierianer (die Sterblichen) zu denen Ellysetta gehört, die Eld (ein Volk von Magiern), die Tairen (katzenartige Wesen mit Flügeln) sowie die Fey. Nun noch kurz etwas zum Namen des Buches. Auf deutsch lautet dieser "Im Bann des Elfenkönigs". Wie schon erwähnt, ist dieser Titel unpassend da es sich bei den Fey nicht um Elfen handelt. Die Elfen kommen später allerdings auch noch vor. Im englischen lautet der Titel übrigens "Herr der Schwindenden Lande", es ist wirklich schade das man diesen Titel nicht übernommen hat. Ich kann dieses Buch jeden empfehlen der Fantasy gemischt mit Romantik mag! Außerdem ist mit diesen Band noch niicht Schluss. Der 2.Teil der Reihe bereits auf deutsch erschienen, auf englisch sind bis jetzt 4 Bände erschienen, insgesamt soll es 5 geben. Einfach nur Lesenswert!!! 5 von 5 PunktenAuch ich war vom Cover abgeschreckt?, legte es mir dann aber doch zu. Über die Story wurde nun schon einiges geschrieben, deswegen erspare ich mir das nun. Dieser Roman hat mich so überzeugt, daß ich mir kurz danach gleich den Nachfolger zulegte und nun sehnsüchtig darauf warte, daß der 3. erscheint! Es ist definitiv keine Liebesschnulze. |
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