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Weiberregiment: Ein Scheibenwelt-Roman von Terry PratchettTaschenbuch von Goldmann VerlagPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,12 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442461952, Erscheinungsdatum: Juli 2006, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-Redaktion?Es gab immer Krieg ...? Schon jahrelang befindet sich das kleine und verarmte Borograwien im dauerhaften Kriegszustand mit seinen Nachbarn. Beherrscht von einer Herzogin, die seit dreißig Jahren niemand mehr zu Gesicht bekommen hat, und von einem Gott, dessen absurde Verbote selbst die eigenen Priester nicht mehr begreifen, hat sich Borograwien nun auch noch das mächtige Ankh-Morpork zum Feind gemacht. Dabei ist es um die Armee des Landes so schlecht bestellt, dass sie sich bereits gezwungen sieht, Trolle, Zombies und Vampire anzuwerben, um die Lücken in den eigenen Reihen zu schließen. Auch der Bruder der jungen Polly Perks ist in den Krieg gezogen und gilt seit einiger Zeit als vermisst. Da sie die Arbeit im Wirtshaus ihrer Eltern ohnehin satt hat, beschließt Polly kurzerhand, in die Armee einzutreten und ihren Bruder zu suchen. Natürlich sind Frauen in den borograwischen Streitkräften strengstens verboten -- schließlich ist Krieg Männersache! --, doch mit Hilfe eines radikalen Haarschnitts und zweier an der richtigen Stelle platzierten Socken gelingt es Polly, den Feldwebel zu täuschen und sich in die Armee einzuschmuggeln. Zunächst lebt sie in ständiger Furcht vor einer Entdeckung. Allerdings beginnt sie bald zu ahnen, dass sie nicht die einzige Frau in der Kompanie ist. Darüber hinaus muss Polly feststellen, dass die Realität des Krieges nur wenig mit dem gemein hat, was in den Medien des Landes darüber berichtet wird. Weiberregiment ist in einem Winkel von Terry Pratchetts Scheibenwelt angesiedelt, der bisher noch weitgehend unerforscht war. Neben kurzen Auftritten bekannter Figuren wie Hauptmann Mumm von der Stadtwache und William de Worde als Kriegsberichterstatter wartet der Roman außerdem mit einer ganzen Reihe neuer und -- in bester Pratchett-Manier -- verschrobener Figuren auf. Er eignet sich daher auch sehr gut als Einstieg für Leser, die bisher noch keinen Ausflug in die Scheibenwelt unternommen haben. Der Krieg -- vielleicht eine der groteskesten menschlichen Aktivitäten überhaupt -- wird für Pratchett zum Ausgangspunkt für eine Satire auf unfähige Diplomaten, religiöse Fanatiker und verbohrte Bürokraten. Einmal mehr hält uns Pratchett den Spiegel vor und zeigt uns, wie sehr die Absurdität der Scheibenwelt unserer Realität ähnelt ... oder war es etwa anders herum? -- Sara Schade 4 Kundenrezensionen:hintersinnig, intelligent, herzzerreißend 5 von 5 Punkten... Weiberregiment: Ein Scheibenwelt-Romanund leider schlecht übersetzt. Ich würde mir wünschen, dass Romane von Bestseller Autoren von Fans übersetzt werden, die sich in die ganze Geschichte hineindenken. Die deutsche Taschenbuchausgabe wirkt wie Satz für Satz übersetzt ohne Schlusskorrektur. Auf Seite 7 ist ein Sinn entstellender Fehler in einer Schlüsselszene. Als Achtjährige hatte sie gelernt... (was sie gelernt hatte, war Folgendes: Ein Mädchen konnte froh sein, wenn sie nicht in die Besserungsanstalt Wäscherei geschickt wurde dafür, dass sie ihrem Bruder einen Malkasten geschenkt hatte.) Diese trockene Anmerkung ist für die weitere Geschichte ein wichtiger Hinweis bezüglich Pollys Motivation, Leben und Seelenheil ihres Bruders zu retten. Goldmann lässt davon nichts ahnen mit dem Unsinn 'Man war böse, wenn man das Glück hatte, nicht losgehen und für den Bruder einen Malkasten kaufen zu müssen.' Noch ein Tip: Das englische Hörbuch ist ein besonderer Genuss Laaangweilig 1 von 5 PunktenEnttäuschend! Doof! Langatmig! Unverständlich! Witzlos! Das hätte auch alles im Titel stehen können und hätte gepasst. Wo normalerweise ein Wortwitz und eine Pointe nach der anderen folgt, wird hier langweilig und umständlich von der Rekrutierung in einem kleinen, hochaggressiven Land erzählt. Doppelt verwirrend durch die fehlende Erklärung, welche Person denn nun welchen Namen trägt (männlich, weiblich, Nachname, Spitzname stehen zur Auswahl). Und auch die Zusammenhänge von Religion, die einen Gott hat, der tot ist und eine Herzogin, die wieder aufersteht, wird immer nur in Ansätzen erklärt und dann steht man verwirrt da. Erst am Ende des Buches, wenn man endlich begriffen hat, worum es geht, kann man über den Offizier Bluse lachen, der gerne möchte, dass ein Lebensmittel nach ihm benannt wird. Und saukomisch wird davon erzählt, dass die weiblichen Helden plötzlich ausgebootet werden sollen und keinen Ruhm erhalten sollen, weil sich das nicht gehört. Dass das Buch kein gutes Ende hat und doch wieder für den nächsten Krieg rekrutiert wird, ist wohl eher bittere Wahrheit als lustig, passt dann aber doch ganz gut. Solide, auf den 2. Blick 3 von 5 PunktenKein typischer Scheibenweltroman. Dieses Buch gewinnt, wenn man es nach einiger Zeit erneut zur Hand nimmt. Meine Erwartungshaltung hatte sich nach erstmaligem Lesen geändert und dadurch entdeckte ich auf einmal ganz neue Ideen und Sichtweisen in dem Buch. Ein zweiter Blick lohnt sich, auch wenn es kein typisch witzig-verrrückt-hintergründiger Pratchett-Roman ist, sondern etwas spröder als sonst daherkommt. Kaum verzeihlich ist allerdings die Übersetzung des Titels. Solide Terry ist der Größte 5 von 5 PunktenMit einem lachenden Auge und einem erhobenen Zeigefinger führt Terry Pratchett uns in die Welt des Militärs (genauer in die des weiblichen) wie es kein Anderer zustande bringt. Er reitet auf Klischees rum, erfindet neue und fügt alltägliche Probleme des/der Soldaten/in in seine Scheibenwelt ein. Einfach genial! |
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Die volle Wahrheit: Ein Scheibenwelt-Roman: Ein Roman von der bizarren Scheibenwelt von Terry PratchettTaschenbuch von Goldmann VerlagPreis bei Amazon: EUR 8,90, Angebote ab EUR 3,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442454069, Erscheinungsdatum: April 2003 |
Aus der Amazon.de-RedaktionSeit 18 Jahren erzählt Terry Pratchett nun schon stetig neue Geschichten aus jenem merkwürdigen, auf dem Rücken einer Schildkröte durchs Weltmeer schwimmenden Land und man sollte meinen, dass ihm langsam die Themen ausgehen müssten. Doch weit gefehlt -- auch mit dem 25. (!!!) Scheibenweltroman Die volle Wahrheit beweist er einmal mehr sein Geschick, eine originelle Parodie auf die Gegenwart zu schreiben und dabei gleichzeitig gute Unterhaltung zu liefern. Die Stadt Ankh-Morpork sieht sich dem Anbruch neuer Zeiten gegenüber -- den Zwergen ist es gelungen, eine Druckerpresse zu bauen, mit der sie schnell und effizient Papier bedrucken können. Selbstverständlich ist die Graveursgilde wenig begeistert über diese neue Erfindung, die sie um ihre Arbeit zu bringen droht, und lässt nichts unversucht, um dagegen vorzugehen. Der Berufsschreiber William de Worde erkennt als erster die ungeahnten Möglichkeiten des neuen Druckverfahrens und wird Redakteur der ersten Tageszeitung Ankh-Morporks, ohne zu ahnen, dass er damit einen Prozess ins Rollen bringt, der nicht nur sein Leben, sondern auch das der Stadt grundlegend verändern wird. Zur gleichen Zeit ereignen sich im Palast merkwürdige Dinge: Lord Vetinari wird eines ungeheuerlichen Verbrechens beschuldigt und ins Gefängnis gesteckt! Die Zukunft der Stadt scheint ungewiss. William de Worde macht jedoch bei Recherchen für seine Zeitung am Tatort einige Entdeckungen, die ihn am scheinbar eindeutig geklärten Hergang des Verbrechens zweifeln lassen. Er begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit und sieht sich mit Werwölfen, sprechenden Hunden und falschen Priestern konfrontiert, die es allesamt auf ihn abgesehen zu haben scheinen. Über Humor lässt sich sicher streiten, doch fällt es schwer, sich Pratchetts Wortwitz und der burlesken Komik seiner Geschichte zu entziehen. Mit großer Treffsicherheit nimmt er die Nachrichtenmedien und ihr Bemühen, die Wirklichkeit in grelle Schlagzeilen zu pressen aufs Korn, ebenso wie deren leichtgläubige Leser. Die volle Wahrheit ist ein äußerst vergnügliches Fantasy-Abenteuer, das dank einiger einführender Erklärungen auch als Einstieg für Leser empfohlen werden kann, die es bisher versäumt haben, einen Scheibenweltroman zu lesen. --Sara Schade Audiobook-RezensionenDas schwierige Verhältnis von Zeitungsmachern zur Wahrheit ist das beherrschende Thema des neuen Romans von Terry Pratchett. In der Scheibenwelt verbreitet sich das Gerücht, dass die Zwerge Blei in Gold verwandeln können. Und das schaffen sie dann auch mit Hilfe von William de Worde, der die ?Ankh-Morpork-Times? gründet und üble Machenschaften aufdeckt. William recherchiert sofort in einem Fall, in dem Fremdenfeindlichkeit die zentrale Rolle spielt. Der alte Adel hat versucht, Lord Vetinari einen Mord unterzuschieben. Schließlich ist er für die vielen Trolle und Zwerge in der Stadt verantwortlich. Keine Frage: William deckt mit Hilfe Sacharissas und Ottos, des Vampir-Fotografen alles auf. Nicht einmal der alte de Worde, sein schonungsloser Vater kann William daran hindern. Und natürlich schaffen es auch nicht die im Hintergrund mitmischenden Figuren der Gilde der Graveure mit ihrem ?Kurier?. ? Eine herrliche Parodie auf die Medienwelt und unsere Gesellschaft! Terry Pratchett, der britische Autor mit dem Hut und einer immer größer werdenden Gemeinde, landet mit jedem seiner Bücher über die Scheibenwelt einen Treffer. Er ist einer der größten Fantasy-Autoren der Welt. Bevor er 1983 seinen ersten Scheibenwelt-Roman veröffentlichte, arbeitete er 15 Jahre lang als Lokalredakteur. Für die fröhliche Mischung aus Zeiten, aus Fantasie und Wirklichkeit ist Dirk Bach der ideale Sprecher. Einem breiten Publikum ist Bach als Comedy-Star mit seiner eigenen Show oder mit der ZDF-Sitcom ?Lukas? bekannt. Daneben ist er aber auch ein erfolgreicher TV- und Theaterschauspieler. Es ist schon ein Genuss besonderer Art, wie Bach virtuos zwischen den unterschiedlichen Figuren hin- und herspringt, jeder eine unverwechselbare Stimme gibt und den ganz eigenen Humor des Autors rüberbringt. Die Fülle an Sprachschöpfungen und Wortspielereien finden in seiner Stimme das absolut passende Gegenstück. Auch für nicht Pratchett-Jünger zu empfehlen! Lesung, Spieldauer: ca. 230 Minuten, 2 MC. Auch als CD erhältlich. -- culture.text 4 Kundenrezensionen:Irre Pressesatire 5 von 5 PunktenTerry Pratchett, der Meister des satirischen Wortwitzes, hat in diesem Scheibenwelt-Roman zwei Themen geschickt miteinander verwoben. Die Machtspiele der sogenannten Einflussreichen und die Probleme der Presse im Spannungsfeld zwischen Nachrichten und Unterhaltung. Aus diesem trockenen Material hat er ein Feuerwerk an witzig-bösen Anmerkungen über die Skrupelosigkeit und Leichtgläubigkeit der Menschen gemacht. Scheibenwelt-Fans kommen natürlich auch voll auf ihre Kosten, wenn sprechende Hunde, koksende Killer und niesende Werwölfe von einem scheinbar vertrottelten adeligen Journalisten, einem blutabstinenten Vampir als Fotografen, der mit dunklem Licht experimentiert und dabei jedes mal zu Staub zerfällt und druckenden Zwergen zum Wahnsinn, äh, zur Wahrheit getrieben werden. Sagenhaft gut! Nichts für Fans der Wache! 2 von 5 PunktenSo, wir haben schon viel Über das Buch hier erfahren dürfen, deshalb nur noch mal zwei Sachen in aller Deutlichkeit: 1. Dieses Buch ist für eine komplette Wachen- bzw Ankh-Morpork-Sammlung "wichtig". Es erzählt immerhin die Entstehung der AM-Times, also der Stadtzeitung. 2. Freunde der Wache(n-Reihe) wie ich einer bin, man schaue auf meinen Namen, werden gelinde gesagt heftigtst enttäuscht. Die Wache kommt zwar nur hin und wieder vor, dafür wird sie aber als Haufen Dilletanten dargestellt, der wohl nur aus Nobbys & Colons zu bestehen scheint. Und der Kommandeur alias Samuel Mumm wird teilweise wie der letzte Dorfpolizist hingestellt, der sich von einem Journalisten austricksen, und sein Ermittlerhandwerk erzählen lässt. Von dem drahtigen, zynischen Haudegen, der es mit Assasinen, Königen und hin und wieder mit Vetinari aufnimmt, fehlt jede Spur. Wirklich schade, und deshalb nur 2 Sterne. Für Zeitungsleute dopppelt lustig ... 5 von 5 PunktenWie das so läuft, wenn jemand in Ankh-Morpork auf die Idee kommt, den Einwohnern gedruckte Nachrichten zu verkaufen? Nun, ziemlich genau so, wie das auch in unserer Welt passiert ist, damals, vor plus/minus 200 Jahren. William de Worde (!), erfolgloser Sohn einer alten Adelsfamilie, entdeckt, dass die Zwerge eine Druckerpresse erfunden haben. Damit lassen sich Nachrichten schnell an alle möglichen ganz normalen Menschen verbreiten - das hat es in der Stadt noch nie gegeben. Aber womit füttert man diese Druckerpresse jeden Tag? Was könnte die Menschen der Stadt wirklich interessieren? Vielleicht ein nackter Mann, der das Treffen des Kuchenbackkränzchens sprengt? Ein spektakulärer Verkehrsunfall? Gemüse in der Form eines männlichen ... najaSiewissenschon ... ? Oder vielleicht doch die Frage, ob der Patrizier der Stadt, Lord Vetinari, wirklich seinen ersten Sekretär spontan tätlich angegriffen hat und seitdem verschwunden ist? William spürt einen unwiderstehlichen Drang, den Fall investigativ aufzurollen. Dabei kommt er natürlich Kommandeur Mumm in die Quere, der ebenfalls ermittelt, wenn auch zu seinem großen Missfallen nicht so erfolgreich wie William .... der seinerseits umso schockierter ist, als er merkt, dass viele Leute lieber von absurden Monstergeburten in Nachbarländern und UFO-Entführungen in der Zeitung lesen als Die Volle Wahrheit .... Fazit: Schön erzählte Verschwörungs- und Kriminalgeschichte aus Ankh-Morpork, bei dem die Wache eine nette Nebenrolle spielt. Die ewige Journalistenfrage: Mit was kriege ich die Zeitung voll, wenn in der Stadt eigentlich nichts passiert, und wie unterhalte ich meine Leser, ohne sie zu verblöden? liefert einen unterhaltsamen Plot. Und dass William am Ende als Journalist seinen eigenen Weg findet, um mit der alten, schlechten Welt der Väter abzurechnen, ist auch ziemlich nahe an der Wirklichkeit des Berufs .... Buch genial - Umsetzung furchtbar 2 von 5 PunktenÜber das Buch an sich gibt es ja nicht viel zu sagen - einfach genial. Die Umsetzung im Hörbuch lässt leider erheblich zu wünschen übrig. Da wäre zum einen die radikale Kürzung. Selbst für die Hauptstory irrelevante Dinge sind bei Pratchett meistens hervorragend geeignet, mal wieder herzhaft zu lachen. Wenn so radikal gekürzt wird, geht eine ganze Menge verloren. Außerdem gibt es extreme Lautstärkenänderungen. Wenn man die CD's leise nebenher hören möchte, versteht man die Hälfte nicht, da viel extrem leise gelesen ist. Dreht man die Lautstärke so, dass man diese Teile bequem versteht, fällt man plötzlich aus dem Sessel, da man glaubt, es platze das Trommelfell. Das ist wirklich schade. So macht das Hören überhaupt keinen Spaß und ist erst recht keine entspannte/entspannende Angelegenheit! Ich bin enttäuscht. |
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Ab die Post: Ein Scheibenwelt-Roman von Terry PratchettTaschenbuch von Goldmann VerlagPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 3,46 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442464226, Erscheinungsdatum: April 2007 |
Aus der Amazon.de-RedaktionRekordverdächtig! Ab die Post ist nun schon Terry Pratchetts dreißigster Scheibenweltroman, doch wer glaubt, dem Meister der satirischen Fantasy würde langsam die Puste ausgehen, sieht sich getäuscht. Bissig und mit unnachahmlich britischem Humor bringt Pratchett die Absurditäten unserer Gesellschaft ans Tageslicht. Als Betrüger, professioneller Lügner und ausgemachtes Schlitzohr erwartet Feucht von Lipwig die gerechte Strafe für seine Missetaten: der Weg zum Galgen. Schon legt sich die Schlinge um seinen Hals, da wird er überraschend von Lord Vetinari begnadigt. Allerdings knüpft sich an sein weiteres Überleben eine Bedingung -- er soll die Stelle des Postministers von Ankh-Morpork antreten und den lange schon stagnierenden Postbetrieb wieder in Gang bringen. Der Golem Herr Pumpe wacht indessen darüber, dass der frisch gebackene Postminister nicht heimlich das Weite sucht. Das Postamt ist in einem wahrhaft desolaten Zustand: Briefe stapeln sich bis zur Decke und sind von oben bis unten mit den Ausscheidungen von Brieftauben bedeckt. Zusammen mit dem Junior-Postboten Herr Grütze und dem Postbotenlehrling und passionierten Nadelsammler Stanley macht sich Lipwig an die Arbeit. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Reacher Gilt vom Großen Strang der Klacker ist die Wiedereinführung der Post ein Dorn im Auge, gefährdet sie doch das Monopol der Semaphorgesellschaft auf die Nachrichtenübermittlung. Ein erbitterter Wettstreit entbrennt zwischen Postkutsche und Klackertürmen ... Ab die Post ist einer der besten Scheibenweltromane seit Die volle Wahrheit. Neben Gastauftritten alter Bekannter wie Lord Vetinari oder Hauptmann Mumm verlegt sich Pratchett auch diesmal wieder eher darauf, neue Figuren einzuführen und weniger vertraute Aspekte der Scheibenwelt zu beleuchten. Mit dem Wettstreit zwischen Klackern und Postboten gelingt Pratchett eine treffende Parodie auf das Internet, die Informationsgesellschaft und eine von knallharten Wirtschaftsinteressen bestimmte westliche Welt. -- Intelligente Gesellschaftssatire und Super-Training für die Lachmuskeln! --Sara Schade 4 Kundenrezensionen:Sehr philosophisch! 4 von 5 PunktenDer dreißigste Scheibenweltroman des erfolgreichsten Fantasy-Autors Englands (wenn nicht der Welt) ist ein Parforce-Ritt durch die Bürokratie des staatlichen Postwesens der Scheibenwelt. Ein zum Tode verurteilter Betrüger bekommt eine letzte Chance vom Oberhaupt der Stadt Ankh-Morpork, Lord Vetinari: Er soll die Post zu einem funktionierenden Unternehmen formen. Dies ist eine Herkules-Aufgabe, denn es existieren nur noch das alte Postgebäude, zwei verrückte Postangestellte und Post der letzten fünfzig Jahre, die nicht mehr ausgetragen wurde. Kompliziert wird die Sache durch die Konkurrenz der Klacker, eine Art Datenübertragung durch optische Signale, weitergereicht von Turm zu Turm über die gesamte Scheibenwelt. Diese Konkurrenz aber, geleitet von einem noch größeren Betrüger und Gauner, als es der Held der Geschichte Feucht von Lipwig ist, schreckt vor nichts zurück, um die Post behindern, ja zu zerstören. Doch Feucht von Lipwig scheint sich im Laufe der Geschichte, die angereichert wird von Golems, Untoten, Zauberern und vielen liebenswerten Charakteren der Scheibenwelt, mit seiner Aufgabe anzufreunden, wäre da nicht die Versuchung, es durch Flucht dranzugeben! Diese Geschichte hält dem Leser wieder einmal einen ironischen Spiegel vor: Der Betrüger bekommt die Schokolade, die Betrogenen wollen von ihrer Niederlage nichts wissen, wiegen sich in Sicherheit und belügen sich selbst! Sieger werden geliebt (egal, wie der Sieg zustande gekommen ist) und der Sieger bekommt am Ende die Angebetete! Bürokratie ist etwas zutiefst Menschliches und im Grunde genommen erfreut sich jeder an ihr - solange man nur über sie meckern kann. Die Klacker, Synonym für das Internet, werden der guten alten Post, sprich dem Brief und seiner sehr persönlichen Note, ja seinem Charakter, gegenübergestellt und hinterfragt: Ist das Virtuelle, das Unpersönliche des Internets dem langsamen Brief wirklich überlegen? Pratchett gibt eine eindeutige Antwort darauf! Mit seinem köstlichen Humor, nie verletzend, immer ironisch und nah an der Wirklichkeit, ist Terry Pratchett ein wunderschönes Buch gelungen. Mag der eine oder andere enttäuscht sein, dass nicht alte Helden (Oma Wetterwachs, Rincewind, Tod, Mumm oder Karotte) die Geschichte tragen, so wird schnell klar, dass nur der sehr spezielle Charakter des Feucht von Lipwig diese Geschichte zu händeln vermag - schillernd in seinen herrlichen Facetten, unverbraucht und interessant. Eines wird aber nach der Lektüre der letzten Romane der Scheibenwelt immer deutlicher: Es wird immer philosophischer, sinnhafter und tiefgründiger. Der reine Klamauk der frühen Romane ist vergessen, die Kurzgeschichten, ausgebreitet mit köstlichem Humor auf dreihundert Seiten, gehören der Vergangenheit an. Ein sehr weiser, sehr intelligenter Beobachter der menschlichen Schwächen schreibt immer komplexere, immer bessere Bücher über uns selbst! Gelungene Umsetzung der Geschichte 5 von 5 PunktenMit Blick auf die anstehende Verfilmung des Titels habe ich mich mal an eine deutsche - gekürzte - Bearbeitung des Buches gewagt und muss sagen, ich war überaus zufrieden. Die Adaption behält die wesentlichen Aspekte des Buches bei und die Interpretation durch Peer Augustinski ist sehr vergnüglich zu hören. Hammer 4 von 5 PunktenWieder einmal ein Meisterwerk. Jedoch würde ich es niemandem empfehlen der noch kein Pratchet zuvor gelesen hat. An manchen Stellen ist es ratsam die Komik bereits zu kennen. Dennoch sehr gelungenes Buch. Kauf es! Viel Spass beim Lesen gehabt! 5 von 5 PunktenDieser Roman ist wirklich von Anfang bis Ende interessant und gut geschrieben. Feucht von Lipwig, ein kleiner Filou und Gauner wird auf ungewöhnliche Weise rekrutiert und zum Postminister eines "etwas" heruntergekommenen Postamts ernannt. Feucht und die vielen weiteren Charaktere wie z.B. Herr Grütze, Pumpe19 der Golem und der "Nadler" Stanley werden mit ihren jeweiligen Eigenarten fein herausgearbeitet und wachsen einem schnell ans Herz. Es ist einfach interessant mit zu verfolgen, wie Feucht die Aufgabe anpackt und auf welche Hindernisse er dabei stößt. Auch die Darstellung der Gegenspieler und des im Hintergrund agierenden Lord Vetinari ist sehr gelungen. Flüssig zu lesen, spassige, amüsant verpackte Gesellschftskritik und Persönlichkeitsstudien der Figuren. Kurzum, es war mir ein Vergnügen. |
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Das Licht der Phantasie: Ein Roman von der bizarren Scheibenwelt von Terry PratchettTaschenbuch von PiperPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 2,97 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492285015, Erscheinungsdatum: Sept. 2009, Auflage: 6., Aufl. |
4 Kundenrezensionen:Frech-witzige Fantasy-Parodie... 5 von 5 Punkten... ein ideales Querdenkerbuch mit liebevollen Seitenhieben gegen den verknöcherten englischen Universitätsbetrieb. Außerdem ist das Ganze eine irre skurrile Collage aus bekannten Mythen und Märchen sowie Verballhornungen von alten als auch von aktuelleren Genrefiguren wie z. B. "Cohen der greise Barbar", der umso komischer wirkt, als man immer eine altersschwache Version von Arnold Schwarzenegger als Conan vor Augen hat. Auch auf einen schusseligen Zauberer und eine besonders dämliche Version eines Touristen muss man erstmal kommen. So einen kreativen Umgang mit dem Genre konnte nur noch Douglas Adams pflegen. Wer gerne den schwarzen britischen Humor genießt, und gutes Fantasy mag, ist mit Terry Pratchetts ersten Scheibenwelt-Romanen bestens bedient. Und das Schönste ist, es gibt noch jede Menge Nachfolgebände!!! Gute Nacht Geschichte 3 von 5 PunktenIch habe mit Gevatter Tod angefangen. Gevatter Tod war ein wirklich gutes Buch. Um dann richtig in die Scheibenwelt einzusteigen, habe ich mir "Die Farben der Magie" und "Das Licht der Phantasie" gekauft. Ich muss sagen: Es ist zäh. Es ist teilweise ganz furchtbar zäh. Ab und zu gibt es auch Momente, in denen ich laut auflachen musste, die mich dann auch zum weiterlesen motiviert haben, aber generell habe ich die Bücher eher zum Einschlafen benutzt. Nach 5 Seiten sind mir in der Regel die Augen zugefallen. Wer in die Scheibenwelt einsteigen will: Bitte nicht mit den ersten beiden Büchern anfangen! Möglicherweise stempelt man dann die ganze Reihe als öde und teilweise einfach zu abgedreht, als dass es spannend sein könnte, ab. Mal wieder ein spitzen Buch 5 von 5 PunktenMal wieder ein spitzen Scheibenweltroman von dem man auch diesmal nicht genug bekommen kann. Die Charaktere sind witzig und die ganze Geschichte ist oft ziemlich lustig. Nur zu empfehlen. Fantasievoller Spaß 5 von 5 Punkten"Das Licht der Phantasie" ist die direkte Fortsetzung von Pratchetts "Die Farben der Magie", in dem wir zum ersten Mal Rincewind, dem wohl unfähigsten Magier der Scheibenwelt begegneten. Es wird also unbedingt empfohlen "Farben der Magie" zuerst zu lesen. Anders jedoch als in dem ersten Roman, ist die Handlung hier zusammenhängender, flüssiger geschrieben. Es gibt eine spannende Rahmenhandlung, in der Groß A'tuin, jene gewaltige kosmische Schildkröte, auf deren Panzer die vier Elefanten mit der Scheibenwelt durch das Universum reisen, sich langsam aber sicher einem sterbenden blutroten Stern nähert und die Scheibenwelt so ihrem Verderben entgegen lenkt. Die einzige Rettung scheinen die acht mächtigsten Zaubersprüche zu sein, von denen sich - wie wir bereits im vorangegangenen Band erfuhren - einer ausgerechnet in Rincewinds Kopf festgesetzt hat. Mehr sei hier nicht verraten. Wieder begegnen wir herrlich skurrilen Charakteren - dem greisen Barbaren Cohen, Tod, dimensionswandelnden Läden, intriganten Magiern, uralten Trollen und weiteren. Pratchetts Humor ist eher feinsinnig. Schmunzeln - nicht Schenkelklopfen - ist angesagt. Platte lacher werden vermieden. Und auch wenn das Ganze auf einer bizarren Fantasiewelt angesiedelt ist, wie sie kaum bunter und schillernder sein könnte, lässt der Autor so manchen Seitenhieb auf unsere reale Welt los. Alles in allem sehr unterhaltsam mit Schmunzelgarantie - genau das Richtige für die lagsam einsezende kalte Jahreszeit! |
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Eric: Eine Scheibenwelt-Erzählung von Terry PratchettBroschiert von PiperPreis bei Amazon: EUR 6,95, Angebote ab EUR 3,60 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492291775, Erscheinungsdatum: November 2009, Auflage: 4 |
4 Kundenrezensionen:Pratchett versus Goethe 4 von 5 PunktenIhr wolltet schon immer drei Wünsche frei haben? Der 13 jährige Eric, selbsternannter und rechterfolgloser Dämonologe, ebenfalls. In bester Scheibenwelt- Manier gelingt ihm seine jüngste Beschwörung und eine Kreatur aus der Hölle erscheint. Allerdings handelt es sich dabei um Rincewind, den unfähigsten Zauberer aller Zeiten, den es in einem anderen Abenteuer (siehe "Der Zauberhut") in die Hölle verschlagen hatte, während er die Kunst der Flucht verfeinerte. Dazu sei gesagt, dass Rincewind diese perfekt beherrscht, ganz im Gegensatz zur Magie. Doch Eric hält unbeirrbar an seinen Wünschen fest: Herrschaft über die Erde, der schönsten Frau aller Zeiten begegnen und Unsterblichkeit. Erstaunlicherweise und in erster Linie zu Rincewinds Verblüffung genügt ein Fingerschnippen, um Eric seinen Träumen nah zu bringen. Doch dann kommt alles ganz anders als erhofft und gedacht... Pratchett schafft es wieder einmal, den geneigten Leser in den Bann der Scheibenwelt zu ziehen. Besonders amüsant ist es, wenn man schon einige Bücher kennt und hier auf alte Bekannte wie die Zauberer der unsichtbaren Universität, TOD und natürlich Rincewind trifft. Mit seinem typischen Humor gelingt es Pratchett aufzuzeigen, wie Herzenswünsche doch ad absurdum geführt werden können. Die Parallelen zu Goethes Faust sind ungemein erfrischend. Auf jeden Fall ein uneingeschränkt empfehlenswertes Buch, dass ich allerdings mit nur 4 Sternen bewerte, weil ich andere Scheibenweltromane einfach noch besser finde. Gut aber unvollständig. 3 von 5 PunktenWie alle Scheibenweltromane ein Genuss, leider fehlen dieser Ausgabe aber die Illustrationen von Josh Kirby, welche eigentlich zu "Eric" gehören. Nicht seine Meisterleistung 3 von 5 PunktenDas Buch ist kurz und knapp, aber es ist erstens ein Rincewind und zweitens fehlt mir irgendwie die Handlung. Kann aber auch daran liegen, dass es meine "10-Minuten-lesen-vorm-Einschlafen-Lektüre" war. Es gibt meiner Meinung einfach bessere Werke von ihm pratchetts Hölle 5 von 5 PunktenRincewind wie man ihn kennt, Pratchett wie man ihn liebt, und die Hölle, wie man sie sich nie vorgestellt hat. Einfach genial. |
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Der Zauberhut: Ein Roman von der bizarren Scheibenwelt von Terry PratchettTaschenbuch von PiperPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,45 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492285171, Erscheinungsdatum: Oktober 2007, Auflage: 6 |
4 Kundenrezensionen:Schleppende Story - Toller Höhepunkt - Schwaches Ende 4 von 5 PunktenIm Roman 'Der Zauberhut' tritt wieder der Zauberer Rincewind auf. Das allein hat mir schon genügt, um das Buch zu kaufen. Aber leider hat mich Terry Pratchett diesmal enttäuscht - oder ich war von der Vorgängerbüchern einfach zu verwöhnt. Der Zauberer Rincewind muss die Scheibenwelt retten; jedenfalls verlangt das von ihm der Hut des Erzkanzlers der unsichtbaren Universität. Das Schicksal nimmt also seinen Lauf und im Verlauf der Geschichte lernt der Leser vieles über den großen Kontinent Klatsch kennen (äußerst amüsant). Die eigentliche Story schleppt sich aber immer wieder dahin. Und als es endlich in Richtung Höhepunkt geht, dauert das Ganze nur so ca. 20 Seiten und alles ist vorbei. Die übrigen 20 Seiten hätte sich Terry Pratchett dann auch getrost schenken können. Insgesamt für mich also eines der schwächeren Scheibenwelt-Romane. 4 Sterne Lustiges Buch mit einfallsreicher Story 4 von 5 Punkten"Der Zauberhut" war das (ca.) sechste Buch von Pratchett das ich gelesen habe und wie auch die anderen eher orginell als spannend, so meine Meinung. Es liest sich recht flüssig und verschafft bestimmt auch einige Momente der Erheiterung^^ aber es ist nicht ein Buch das man nicht mehr weglegen kann, wenn man mal angefangen hat, sondern eher eins für zwischendurch. Tolles Buch mit untollem Ende 4 von 5 PunktenWenn irgendwo der Name Rincewind fällt, freu ich mir immer ein Loch in den Bauch. Also musste ich dieses Buch natürlich lesen. Ich fands soweit auch wirklich gut, habe nichts zu meckern, aber das Ende... Ich weiß nicht. Zuerst hab ichs gar nicht wirklich verstanden, später dann doch, aber dafür mochte ich es nicht o.ô Scheint Geschmackssache zu sein, mein Geschmack ist es nicht, daher gibts auch nur 4 Sterne. Ansonsten isses top. Pratchett bleibt der Meister der Fantasy :] Die Scheibenwelt von ihrer schönsten Seite 4 von 5 PunktenTerry Pratchett in Hochform. Auch wenn sein Protagonist Rincewind nicht der beliebteste seiner Schöpfungen ist, darf hier jeder Fantasyliebhaber beruhigt zugreifen. Viel Humor in jedem einzelnen Absatz; manchmal schräg und platt, manchmal hintergründig. Sehr detailfreudig geschrieben, so dass man manchen Gag erst beim zweiten Lesen des Buches entdeckt. Man ahnt, warum der Meister der komischen Phantastik der zweiterfolgreichste Autor Großbritaniens ist. |
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Ein Hut voller Sterne: Ein Märchen von der Scheibenwelt von Terry PratchettTaschenbuch von Goldmann TBPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442465427, Erscheinungsdatum: November 2007 |
Aus der Amazon.de-RedaktionSeit J. K. Rowlings Harry Potter und Philip Pullmans Der goldene Kompass haben Jugendbücher über Zauberei und magische Geschöpfe Hochkonjunktur. Ein Hut voller Sterne ist Terry Pratchetts zweites Jugendbuch über die Abenteuer der jungen Hexe Tiffany Weh, und -- wie bei Pratchett kaum anders zu erwarten -- räumt dieses Buch gleich mit einer ganzen Reihe von Vorstellungen über die Zauberei auf, indem es sie gnadenlos ins Absurde wendet. Die nunmehr elfjährige Tiffany muss ihre Heimat, das Kreideland, verlassen, um ihre magische Begabung endlich in die richtigen Bahnen zu lenken. Der Abschied von ihren Freunden, den Wir-sind-die Größten, ?den gefährlichsten Kobolden überhaupt, vor allem in betrunkenem Zustand?, fällt ihr nicht leicht. Doch die neue Kelda des Klans hat dem Mädchen unmissverständlich klargemacht, dass in den Koboldhügeln für sie nun kein Platz mehr ist. Als Tiffany ihre Lehre bei der Hexe Frau Grad beginnt, die dem Begriff ?gespaltene Persönlichkeit? eine ganz neue Bedeutung verleiht, ist sie zunächst enttäuscht. Statt Zauberformeln und Hexenrituale scheint ihre Ausbildung vor allem darin zu bestehen, sich um die alltäglichen Wehwehchen der Dorfbewohner zu kümmern. Auch die anderen Zauberlehrlinge, die Tiffany kennen lernt, tragen nicht dazu bei, ihre Stimmung zu heben. Sie sind ein Haufen eingebildeter, eitler Mädchen, die sich vor allem Gedanken über das richtige Hexen-Outfit machen. Doch Tiffany ahnt nicht, dass sie in größter Gefahr schwebt: Ein mächtiges Zauberwesen hat es darauf abgesehen, von ihrem Körper Besitz zu ergreifen. Ein Hut voller Sterne schließt an den Scheibenwelt-Jugendroman Kleine freie Männer an und wartet mit vielen vertrauten und lieb gewonnenen Figuren auf. Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist dieses Buch etwas ernster geraten -- was ihm allerdings nicht zum Nachteil gereicht. Pratchetts Stärke sind seine skurrilen und dennoch glaubhaften Figuren, und dieser Roman wird vor allem von dem inneren Konflikt der Hauptfigur Tiffany getragen, die mit ihrer magischen Gabe und der daraus erwachsenden Verantwortung ins Reine kommen muss. -- Ein fesselndes Jugendbuch, an dem auch erwachsene Scheibenwelt-Leser ihren Spaß haben werden! --Sara Schade 4 Kundenrezensionen:Einfach genial!!!!!!!! 5 von 5 PunktenVon den vielen genialen Pratchett-Büchern ist das, meiner Meinung nach, eines der großartigsten! Aber, was sag ich da: Sind Sie schon Pratchett-Leser, oder steht Ihnen das köstlichste Lesevegnügen noch bevor?? Best 5 von 5 PunktenEines der besten Bücher von Terry Pratchett - neu und doch wiedererkannt. Das Buch widmet sich der kleinen Tiffany Weh, einer jungen Hexe, die mit Hilfe der "Größten" viele Abenteuer erlebt. Es ist wieder immer unverkennbar Pratchett at his best! Die Junghexe kehrt mit einigen Schwächen zurück 4 von 5 PunktenEs geht weiter mit Tiffany und den McFeegles! Tiffany ist jetzt 11 Jahre alt und beginnt ihre Hexenlehre. Dafür verlässt sie ihre geliebte Heimat und zieht in die Berge. Wieder steht sie vor neuen Herausforderungen. Zu allem Überfluss sucht zur gleichen Zeit ein/e 'hiver' einen neuen Wirtskörper, der gezwungenerweise nach einiger Zeit sterben muss. Und wieder einmal muss Tiffany ran, wobei sie leider nicht in bester Verfassung ist. 'A hat full of sky' hat nicht ganz den Charme seines Vorgängers, und das aus vielen Gründen. Es ist keine runde Sache wie 'The Wee Free Men': es nimmt einen großen Bezug auf den Vorgänger (mehr als ich es sonst bei pratchett-Büchern gewohnt bin)und sonstigen Pratchett-Büchern: Vorkenntnisse über die Hexenreihen wären nicht schlecht (ich kam mir etwas verloren vor) und auch vorige Begegnungen mit Tod lässt seinen Gastauftritt erst richtig zu würdigen. Dazu kommt noch, dass die Geschichte sehr sehr langsam in den Gang kommt. Tiffany ist nicht ganz mit sich m Reinen: Mit 9 Jahren wirkte sie viel weiser als mit 11. Außerdem fehlten mir die McFeegles ein wenig. Aus diesen Gründen wollte ich dem Buch nur 3 Sterne geben, aber die letzten 100 - 50 Seiten sind wieder so genial und reißen einen Stern heraus. Das Ende habe ich regelrecht genossen und der 3. Teil ist schon bestellt. Ich muss jedoch anmerken, dass mich der 2. Teil etwas an Harry Potter erinnert. Den Magierlehrling, der alle paar Jahre als Auserwählte(r) ein Abenteuer besteht und besondere Fähigkeiten hat, sind bei beiden Büchern vertreten. Im ersten Buch wirkte es ganz und gar nicht so, aber in der Fortsetzung v.a. durch die besondere Beziehung zwischen Tiffany und Miss Weatherwax, der weisen und unübertrefflichen Ober-Ober-Hexe (alias Harry & Dumby) und den Zickereien mit gleichaltrigen Mitschülern der Magie wirkte es so. Wahres Märchen 5 von 5 PunktenBin im wahrsten Sinne des Wortes "begeistert" von Pratchetts Märchen, es findet sich in ihm mehr Spiritualität als in den meisten Büchern über eben diese. Sehr unterhaltsam, tiefsinnig und lehrreich. |
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Nur du kannst die Menschheit retten/Nur du kannst sie verstehen/Nur du hast den Schlüssel: Drei Romane in einem Band von Terry PratchettTaschenbuch von Goldmann VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,00, Angebote ab EUR 2,55 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442133580, Erscheinungsdatum: April 2005, Auflage: 1 |
4 Kundenrezensionen:früher Pratchett 5 von 5 PunktenDer ganz frühe TP. Man sieht schon wohin die Reise ihn führen wird, auch wenn er sich noch nicht ganz so ganz sicher ist, wie er es hinkriegt. Eine gelungene Fingerübung. Abenteuerromane mit philosophischen Hintergründen für junge Leser 5 von 5 Punkten"Nur Du kannst die Menschheit retten" Johnny Maxwell möchte einfach nur ein Space-Shooter-Computerspiel spielen, als die Aliens ihm plötzlich eine Nachricht schicken: sie ergeben sich! So sollten sich Computergegner nicht verhalten, so macht doch keine Raumschlacht Spaß! Doch Johnny erkennt bald: für SIE ist das Spiel tödliche Realität. Die anderen menschlichen Spieler jedoch scheinen taube Ohren für die Nachricht der Aliens zu haben... "Nur Du kannst sie verstehen" ("Johnny und die Toten") Dieses Mal erkennt Johnny, daß er die auf einem alten Friedhof der Stadt begrabenen Menschen sehen und mit ihnen kommunizieren kann. Gerade zur rechten Zeit, um ihnen mitzuteilen, daß der Friedhof einem Fabrikneubau weichen soll. Die Toten sind nicht gerade erfreut über diese Neuigkeiten... "Nur Du hast den Schlüssel" ("Johnny und die Bombe") Johnny findet heraus, daß der Einkaufswagen einer verrückten Alten, die jeder schon ewig kennt, eine Art Zeitmaschine ist. Seine Gedanken kreisen noch immer um die Menschen, über die er in einer alten Zeitung gelesen hatte. Sie waren alle im Zweiten Weltkrieg in einer einzigen Straße seiner Stadt bei einer irrtümlichen Bombardierung ums Leben gekommen. Jetzt versucht er, ihre Leben zu retten, indem er mit seinen Freunden zu dem Tag dieses Unglücks zurückreist. Zeitreisen aber birgt natürlich jede Menge Gefahren in sich... Ein Buch für die ganze Familie 5 von 5 PunktenKurz gesagt,meine Cousine (12 Jahre) fand das Buch genauso gut wie ich,natürlich mußte ich sie aufklären wer denn diese Space Invaders waren ;-) Für jung und alt 5 von 5 PunktenEin intelligenter Lesespaß vom Erfinder der Scheibenwelt. Wer sich schon immer gefragt hat, wieso die Aliens im Computerspiel so schlecht schießen, warum sie überhaupt böse sind - und was aus den Wracks der alten 5-Pixel-Space Invaders wurde, der ist hier genau richtig. Aber auch die beiden anderen Romane warten mit so mancher Überraschung auf. Ein heiter-ironischer Blick hinter den Horizont (unserer Realität, nicht der Scheibenwelt), der an die Erfolge der neueren Scheibenwelt-Romane anknüpfen kann. Weisheit, Spannung, Freundschaft und nicht zuletzt ein wenig Hintersinn - das ist Pratchett in Hochform. |
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Die gemeine Hauskatze: Mit Illustrationen von Gray Jolliffe von Terry PratchettTaschenbuch von Goldmann VerlagPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 2,69 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 344245557X, Erscheinungsdatum: Juli 2005 |
4 Kundenrezensionen:Ein Muss für jeden Katzenbesitzer mit Humor ^^ 5 von 5 PunktenMehr gibts da eigentlich nicht zu sagen. Auch wenn dieses Buch nicht ganz an meinen Favoriten der Katzenbesitzer-Bücher ranreicht, habe ich es mit schmunzeln und lachen gelesen. Und wer bei der Beschreibung der im Fliegenfänger verhedderten Katze, die durch den Garten starkst nicht lachen muß, dem ist nicht zu helfen XD Kein typischer Pratchett- für Katzenfreunde aber trotzdem nett 3 von 5 PunktenErstmal vorweg an alle Scheibenwelt- und Patchettfans. Dieses Buch ist nicht in seinem üblichen Stil geschrieben und wenn ich nicht wüßte, dass es von ihm ist, hätte ich es nicht geglaubt. Es ist ganz nett zu lesen, vor allem wenn man selbst eine oder mehrere Katzen hat, jedoch bringt es einen nicht zu mehr als ein kleines Schmunzeln ab und zu. Man vermisst den sonst vom Autor gewohnten genialen Witz. In dem Buch sind mehrere nett geschriebene kleine Anektoten über Katzen und deren merkwürdige Verhaltensweisen. So fand ich die Idee des Katzenschachs recht lustig (das merkwüdige Verhalten von Katzen sich gegenseitig in sicherer Entfernung zu beobachten und dann scheinbar ohne Grund zu einem anderen Ort zu schleichen, um die anderen Katzen besser beobachten zu können). Ebenso werden die verschiedenen Katzentypen vorgestellt (Bauernhofkatzen, Fabrikkatzen, Katze des Erzschurken, Comickatze etc). Insgesamt ein leicht zu lesenes, nettes Buch. Wirkliches Fachwissen über Katzen wird allerdings auch nicht vermittelt, so ist es zum Beispiel für Katzen vollkommen normal und notwendig Gras zu fressen, was der Autor anscheinend nicht wußte und als seltsame Krankheit abgetan hat. Ich bin ein jahrelanger Scheibenweltfan und sogar Katzenbesitzer, aber mehr als drei Sterne hat dieses Buch meiner Meinung nach nicht verdient. Tolles Buch auch für kleine Erwachsene. 5 von 5 PunktenEin super Buch, welches die Wahrheit über unsere 4-beinigen Samtpfoten wiedergibt. Wer glaubt seine Katze zu kennen liegt falsch, denn diese Buch gibt Detail getreu die Wahrheit unsere kleinen Begleiter wieder. Faszienierend und fesselnd bis zum letzten Kapitel, leider ist es ziemlich kurz, dass ist der einzige negative Punkt. Enttäuschung pur 2 von 5 PunktenIch bin ein großer Terry Pratchett Fan und habe (bis auf wenige Ausnahmen) alle Bücher gelesen, aber das Buch ist eine Katastrophe. Wäre das mein erstes Buch von ihm gewesen, so hätte ich wahrscheinlich kein weiteres von ihm mehr angefasst. Es ist nicht nur langweilig, nein es wiederholt sich auch immer wieder alles. Ich hatte selber Katzen und sorry, aber ich konnte meine Miezen in diesem Buch nirgends erkennen. Jemand der unbedingt alles von Pratchett haben will, sollte es sich kaufen und Katzenfreaks auch, dem Rest rate ich: Finger weg! Die 8 Euro kann man weit besser investieren. |
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Wahre Helden: Roman: Ein Scheibenwelt-Roman von Terry PratchettGebundene Ausgabe von ManhattanPreis bei Amazon: EUR 24,00, Angebote ab EUR 17,59 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442545315, Erscheinungsdatum: Oktober 2001 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDas letzte Stündlein scheint für die Scheibenwelt geschlagen zu haben! Eine Horde alternder Helden um Cohen den Barbar macht sich auf den Weg nach Cori Celesti, dem heiligen Berg in der Mitte der Welt, um den Göttern im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle heiß zu machen. Mit einer gewaltigen Sprengladung wollen sie den Unsterblichen das in mythischer Vorzeit gestohlene Feuer zurückbringen -- gewissermaßen mit Zinsen. Als Lord Vetinari von dem drohenden Unheil erfährt, ruft er den genialen Erfinder Leonard von Quirm zu Hilfe. In Windeseile konstruiert dieser eine von Sumpfdrachen gezogene Flugmaschine und macht sich gemeinsam mit Hauptmann Karotte und dem Zauberer Rincewind auf den Weg, um Cohen und seine Horde aufzuhalten. Die Reise hat nur einen Haken: Um rechtzeitig am heiligen Berg anzukommen, müssen die drei über den Rand der Scheibenwelt hinaus zu Orten vorstoßen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Im Stil von Jules Vernes Reise zum Mond präsentiert Terry Pratchett in Wahre Helden seine Scheibenwelt einmal aus der kosmischen Perspektive. Ein bunte Mischung aus verschiedenen griechischen Mythen dient ihm dabei als Hintergrund für eine humorvolle Parodie auf die Konventionen einschlägiger Fantasy-Literatur. Abgerundet wird Pratchetts vergnüglicher Kurzroman durch die erstklassigen, mit viel Liebe zum Detail gestalteten Illustrationen von Paul Kidby. Wahre Helden ist ein ganz besonderer Leckerbissen für alle Fans jener scheibenförmigen, von Elefanten getragenen Welt. Und zumindest eines ist nun sicher: Es gibt sie wirklich -- die Schildkröte. --Sara Schade 4 Kundenrezensionen:Einfach Klasse!! 5 von 5 PunktenDas Buch ist einfach klasse!! Hat eine Menge Spaß bereitet, alte "Bekannte" wieder zu treffen. Super! Endlich: Die illustrierte Ausgabe von Wahre Helden! 5 von 5 PunktenEines der stärkeren Bücher von Pratchet mit Bildern von Meister Kirby- was will man mehr? Eine schöne, gebundene Ausgabe für Pratchet-Fans, hat einen Ehrenplatz in meinem Bücherschrank bekommen. Bilderbuch für Erwachsene 5 von 5 PunktenDas Buch ist toll - und anders als die meisten Pratchett Bücher. Die Illustrationen nehmen ungefähr die Hälfe des Buchs ein- und sind wirklich phantasievoll - z.B. bei den Drachenarten- oder den Konstruktionen von Leonard von Quirm brauch man schon eine Weile bis man alles erfast hat. Die Geschichte selber ist genauso absurd wie viele andere- nur leider viel kürzer. Und einer meiner Lieblingscharaktere Karotte ist ein bisschen zu kurz gekommen- dafür gab es mehr von Vetinari und Ponder Stibbons. Für den Preis wahrscheinlich nur was für Fans- ich hab das Buch sogar mal als Taschenbuch in einem Buchladen gefunden (für 16 Euro)- aber leider fehlen da viele Bilder, oder sind viel kleiner dargestellt. Paul Kidby vom feinsten 5 von 5 PunktenPratchetts Geschichte? Schön und (sehr) gut. Aber darüber ist hier schon genug geschrieben worden. 5 Sterne von mir für Paul Kidby liebevolle Illustrationen. Ein Genuss! |
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