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Produkt-Bild: October Daye 02. Nebelbann

October Daye 02. Nebelbann von Seanan McGuire

Broschiert von Lyx
Preis bei Amazon: EUR 12,95

ISBN: 3802582896, Erscheinungsdatum: Oktober 2010
Zoom ± Produkt-Bild: October Daye 02. Nebelbann
Produkt-Bild: October Daye 01. Winterfluch

October Daye 01. Winterfluch von Seanan McGuire

Broschiert von Lyx
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 6,49

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3802582888, Erscheinungsdatum: Januar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: October Daye 01. Winterfluch

5 Kundenrezensionen:

packend erzählt wie ein Krimi, aber keine Lovestory!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Cover und die Story verleiteten mich zum Kauf. Die Geschichte und die Handlung geht Richtung Urban Fantasie. D.h. Fantasie vom feinsten, gewaltig und voller Magie. Da ich aber ein Fan von Liebesbüchern bin, hatte ich demensprechend auch eine tolle Liebesstory erwartet, leider war es nicht so.
Die Story ansich super. October Daye ist ein Wechselbalg, Tochter eines Menschen und einer Feenfrau. Wechselbälger sind nicht sehr beliebt im Feenreich und haben auch nicht die große Kraft wie ein Reinblut.
Sie muß so einiges einstecken, wird verflucht und ist nun auf der Suche des Mörders. Dabei lauert ständig Gefahr. Alles ist spannend geschrieben. Aber beim lesen, dachte ich immer, das hinter October Daye noch mehr steckt, vielleicht einen geheime Kraft, da sich alles um sie drehte.
Die Geschichte ist spannend bis zum Schluss, somit weiß man nicht wer der Mörder ist. Alles lässt sich in einem Rutsch lesen. Die Charakter der einzelnen Romanhelden sind sehr unterschiedlich, was somit vieles Rätselhafter erscheinen läßt. Ständig fragt man sich, sind das nun Freunde oder Feinde von Toby(October Daye)
Frische, unverbrauchte Urban Fantasy mit magischem Flair! (4,5 Sterne)
5 Punkte 5 von 5 Punkten
October Daye ist ein Wechselbalg: das Kind eines Sterblichen und einer Fae. Das Leben als Sprößling zweier Welten gestaltet sich jedoch als alles andere als angenehm, wenn man nirgendwo richtig dazu gehört. Reinblütige Feen blicken auf die nur schwach magisch begabten Wechselbälger herab, für ein gewöhnliches Leben in der Welt der Menschen wissen diese aber zu viel. Dass October zudem noch eine recht revolutionäre Ader hat, hilft ihr auch nicht gerade weiter. Trotzdem hat sie sich mit ihrem Leben arrangiert - während ihr sterblicher Partner nichts von ihrem magischen Erbe ahnt und sie für eine gewöhnliche Dedektivin hält, arbeitet Toby im Auftrag eines Herzogs des Feenvolks an der Auflösung un-irdischer Fälle. Bis sie eines Tages in die Falle eines ihrer Feinde tabbt - und die nächsten vierzehn Jahre als Fisch im Gartenteich verbringt.

Als der Zauber endlich gebrochen ist, ist für October die Welt nicht mehr die gleiche. Ihr Freund und ihre gemeinsame Tochter wollen nichts mehr von ihr wissen, sie hingegen kehrt dem Reich der Feen den Rücken. Frustriert schlägt sie sich mit Ach und Krach durchs Leben ... bis eine alte Freundin ihre Hilfe benötigt: Die Gräfin Winterrose, eine der mächtigsten und ältesten Feen von San Francisco, scheint in ernste Schwierigkeiten geraten zu sein. Offensichtlich weiß sie etwas, für das ein Unbekannter das ungeschriebene Tabu der Feengemeinde bricht: Er tötet die Winterrose mit Eisen. Ehe sie jedoch ihr Leben aushaucht, bindet die Fee October mit einem Bann: Sie muss herausfinden, wer ihre einstige Freundin ermordet hat und weshalb. Gelingt ihr das nicht, wird der Fluch der Winterrose auch ihr das Leben kosten ...

FRISCHE, UNVERBRAUCHTE URBAN FANTASY MIT MAGISCHEM FLAIR

"Winterfluch" ist der wunderbare Auftakt der Urban Fantasy-Serie einer neuen, vielversprechenden Autorin: Seanan McGuire schreibt flüssig und hat sich dankenswerter Weise dazu entschlossen, nicht den breitgetrampelten Pfaden gängiger Urban Fantasy-Reihen zu folgen (auf denen Vampire und Werwölfe den weiblichen Protagonisten nicht von der Seite weichen), sondern beschreitet ungewöhnlichere Wege. Blutsauger jedenfalls tauchen in "Winterfluch" nicht auf. Stattdessen entführt McGuire in die faszinierende, durch und durch magische Welt des Feenvolks. Viele Fae, aber nicht alle, haben sich inzwischen in der irdischen Welt eine (falsche) menschliche Identität zugelegt: Wie October (Toby) Daye leben sie unerkannt in San Francisco. Doch überall gibt es Portale, durch die es Eingeweihten gelingt, in die Welt der Feen überzuwechseln. Dort halten die reinblütigen Fae noch immer Hof in ihrer verzauberten, sich wandelnden, keltisch angehauchten und mittelalterlich anmutenden Welt. Im Verlauf des Romans wechselt Toby immer wieder zwischen beiden Welten, und das macht viel vom Reiz des Buches aus. In einem Moment tauscht Toby verbale Schläge mit dem Katzenfürsten Tybalt in einer dreckigen Hinterhofgasse aus, im nächsten befindet sie sich einem gigantischen Schloß, in dem sich eine Feenkönigin in Gewänder aus Meerschaum kleidet: Das ist eine Urban Fantasy-Welt, wie ich sie so noch nicht gelesen habe, und deren Zauber ich schnell erlegen bin!

MAGISCHE MORDE

Primär dreht sich der Roman darum, dass Toby versucht, den Mord an der Feengräfin Winterrose aufzuklären. Schön dabei ist, dass es die Autorin ihrer Hauptfigur nicht leicht macht. Die tappt lange im Dunkeln, zieht nicht immer gleich die richtigen Schlüsse (wobei der Fluch, der seinen Tribut fordert, hierfür eine ausreichende Begründung darstellt), gerät erstaunlich oft und durchaus glaubhaft in Lebensgefahr und lernt dabei langsam und schmerzhaft, nach ihrer Jahrelangen Verwandlung wieder auf eigenen Füßen zu stehen. Dass der Leser eher ahnt, wer Drahtzieher hinter dem Attentat auf die Winterrose ist, ist nicht schlimm, da McGuire hierfür Erklärungen parat hat, die man ihr abnimmt. Darüber hinaus baut die Autorin zahlreiche Nebenschauplätze auf, die wohl für ausreichend Potential für mehrere weitere Bücher sorgen dürften: ob es sich um ihre problematische Beziehung zur Tochter ihres Lehensherren handelt, um das gefährliche Spiel, auf dass sie sich mit einem uralten Feenwesen eingelassen hat oder um das nur angerissene Verhältnis zu ihrer wahnsinnig gewordenen Mutter. Von ihr hat October auch die Fähigkeit geerbt, Blut lesen zu können. Schmeckt sie es, erfährt sie viel über das Wesen, von dem es stammt. Eine gleichsam mächtige wie gefährliche Gabe!

Schade ist allenfalls, dass eine Konfrontation Tobys mit ihrem menschlichen Partner und ihrer inzwischen fast erwachsenen Tochter vermieden wird. Hier verschenkt McGuire eindeutig Potential und ich kann mir das nur so erklären, dass sie sich diesen Handlungsstrang für einen späteren Roman reservieren wollte. Dennoch ist es enttäuchend, dass die Autorin hier dem Leser nicht mehr bietet.

URBAN FANTASY, DIE RICHTIG LAUNE MACHT

Insgesamt ist "Winterfluch" ein sehr lohnendes Leseerlebnis, dass deutlich aus der Flut der sonstigen Urban Fantasy-Veröffentlichungen heraussticht. McGuire mag's düster und konzentriert sich auf eine spannende Handlung statt auf das Liebesleben ihrer Hauptfigur. Auch wenn October oftmals recht desillusioniert und ein bisschen störrisch daher kommt, ihre faszinierenden Wurzeln und die magische Welt, in der sie sich bewegt, haben das Zeug, die October Daye-Romane neben denen um Patricia Briggs Mercedes Thompson zu meiner Lieblings-Urban Fantasy-Reihe werden zu lassen. Unbedingt mehr davon!
Nicht ganz das, was man erwartet aber eine Solide Leistung
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Dieses Buch bestach mich optisch durch die wundervollen blauen Augen der Person auf dem Cover. Ich muss zugeben das sie mein Bild von Toby Daye geformt hat und ich mir diese demnach immer genauso vorgestellt habe.

Dieses Buch ist ein gut gelungener Krimi der eben in einer Fanatsy-Welt spielt. Wer hier die typische "sie-wollen-sich-dürfen-sich-aber-nicht-haben"- Story erwartet und eine zerbrechliche Hauptperson wird entäuscht.Zumindest ging es mir so, ich hatte nemlich definitiv etwas anderes erwartet.
Nicht desto trotz ist dieses Buch eine Solide Leistung. Schnell fühlt man mit der Hauptperson und versucht schon vor ihr hinter die Geheimnisse zu kommen. Auch die Gefühle kommen nicht zu kurz, nur sind es eben nicht die herzverzehrenden liebesstorys sondern Toby hat eine Vergangenheit die man nicht grade als unschuldig bezeichnen könnte. Sie hat gelebt, geliebt und ist geflohen.

Natürlich gibt es auch einige Mankos - so ist Toby von Gewissensbissen geplagt und im ganzen Buch werden ihre Vorstellung von der Realität wiederlegt. So hat sie Monate lang Angst zu Sylvester zu gehen aus Angst dieser könnte ihr offen Missgunst entgegenbringen - was natürlich nicht passiert. Dieses Vorgehen gibt es mehrmals im Buch und lässt einen ab und an, an Octobers Einfühlungsvermögen zweifeln. Auch die Figur der Julie verstehe ich noch nicht vollends. Sie und Toby sind Freunde seid der ersten Stunde, dann wird Julies Freund getötet bei dem Versuch Toby zu helfen und Julie konzentriert ihren ganzen hass auf October. Das leuchtet nicht ganz ein, wird aber bestimmt in den folgenden Bänden noch genauer theamtisiert.

Die klaren Hits in diesem Buch sind: die Vergangenheit von October. Sie hatte Mann und Kind und diese empfangen sie nicht mit offenen Armen. Ganz wie im wahren Leben, wer wartet 14 Jahre ohne ein einziges "wieso?" und "warum?".
Auch sehr Interresant ist die Figur des Thybalt. Beim Lesen fühlte ich mich daran erinnert, das Jungs in der Grundschule auch immer das Mädchen am meisten gestenkert haben das sie besondern gern mochten. Genauso verhält sich Tybald.
Offiziell ist Toby sein ständiges Ärgerniss doch ein kleiner Blick in seine Gedanken verrät uns das genaue Gegenteil. Ich erhoffe mir mehr von ihm. Es muss keine dramatische Liebesszenen geben und ich denke dieser Roman gehör nicht zu ErotikLiteratur aber so eine kleine Romanze wäre für beide gut.

Wie gesagt, ingesamt ein guter gelungener Start einer Serie. Eher Krimi als Fantasyroman. Freue mich auf den 2. Band.
Die Welt der Fae mal anders.
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich finde die Idee und die Informationsverarbeitung der Geschichte sehr schön. Schon im Epilog bin ich über eine extrem spannende Stelle gestolpert, die einer unerwarteten Konfrontation mit einem Straßenschild glich. Danach wurden einem die wissensbedürftigen Infos wie Brotkrümel vorgeworfen und man ist quasi erpicht darauf, mehr zu erfahren. Es ist mit viel Aktion gefüllt und leider kommt die Liebe und die Leidenschaft etwas zu kurz. Zumindest in der ersten Hälfte des Buches.
Ein Kind zweier Welten - und ein Mord im Feenreich
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich hab mir das Buch im März gekauft, weil mich das Cover regelrecht "angesprungen" hat. Beim Lesen des Klappentextes wurde ich neugierig und der Buchtitel selber tat ein Übriges. Ich hab den Kauf bis heute nicht bereut. Ich lese "Winterfluch" gerade und kann mich fast nicht losreißen - die Geschichte ist so spannend, daß ich mich jedesmal, wenn Toby etwas zustößt, dabei ertappe, wie ich sie in Gedanken schimpfe: "Was machst du denn schon wieder, Toby?" Ich muß mich echt jedesmal zwingen, das Buch wegzulegen, wenn ich etwas anderes machen muß. Selten hab ich ein Buch gelesen, das mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Nicht nur die Idee, keltische Motive mit "unserer" Welt zu verknüpfen, gefällt mir; das Ganze erinnert mich ein bißchen an "Charmed - Zauberhafte Hexen": drei Schwestern, die in San Francisco in dem alten Haus ihrer Großmutter leben und von deren magischen Kräften niemand wissen darf. Auch spielt die Geschichte in San Francisco, was mich ebenfalls ein wenig an "Charmed" erinnert.

Genauso ist es bei Toby: als Kind beider Welten (ihre Mutter ist eine Faerie, ihr Vater ein Mensch - Toby ist also das, was man einen "Wechselbalg" nennt) hat sie sich für ein Leben in der Welt der Menschen entschieden und muß sich demzufolge als Mensch tarnen (die Form ihrer Ohren abrunden, damit sie menschlicher wirken z. B.). Aber mehr wird nicht verraten - wer die ganze Geschichte lesen will, sollte sich das Buch kaufen - ich kann es nur empfehlen!

Eigentlich bin ich kein Krimi-Fan - aber dieses Buch hat mich überzeugt und ich würde es nicht mehr hergeben. Ich hoffe und warte gespannt auf den zweiten Band.

Eine kleine Besonderheit bietet das Buch ebenfalls: beide Buchdeckel lassen sich ausklappen - wenn man den vorderen ausklappt, sieht man ein Schloß und zwei Faeries, die darum herumschwirren. Der hintere Buchdeckel zeigt noch einmal das Cover; in Blau und Weiß gehalten, aber sehr schön.
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Produkt-Bild: Darkyn 1: Versuchung des Zwielichts

Darkyn 1: Versuchung des Zwielichts von Lynn Viehl

Taschenbuch von Lyx
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,94

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3802582691, Erscheinungsdatum: April 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Darkyn 1: Versuchung des Zwielichts

5 Kundenrezensionen:

Guter Anfang
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Über den Inhalt des Buches muß nicht berichtet werden, das kann man in der Inhaltsbeschreibung nachlesen. Deshalb gleich zu meiner Meinung. Am Anfang ist die Geschichte etwas verworren, findet aber im Verlauf des weiteren Lesens immer mehr zusammen und auch unbekannte Begriffe werden aufgelöst und erklärt. Die Zuneigung zwischen Alexandra und Michael verläuft im Hintergrund ist aber zu spüren in Gesten, Gedanken und Worten. Auch wenn vor allem Alexandra das nicht wahrhaben möchte. Somit steuert die Geschichte auf ein grandioses Ende und läßt trotzdem genug offen für weiter Geschichten (die es ja auch schon gibt. siehe Teil 2+3). Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und in jeder freien Minute gelesen und hoffe die nächsten Bände werden mich genauso fesseln.
Nachfahren der Kreuzritter
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Interessante Vampirreihe mit Potential.
Zur Zeit der Kreuzzüge im 14. Jahrhundert gab es in Europa verschiedene Epidemien mit Cholera, Pest und weiteren bakteriellen Erregern. Möglicherweise als Folge einer Kombination von verschiedenen Erregern trat eine neue Krankheit auf: der Vampirismus der Darkyn. Die Betroffenen erstanden, nachdem sie gestorben waren, vom Tode auf. Allerdings wurden sie als unnatürliche Wesen von der überlebenden Bevölkerung und einer geheimen Sekte, die aus der katholischen Kirche entstanden war, gejagt und brutal zu Tode gefoltert. Diese Sekte existiert bis heute, es gelingt ihr, die Darkyn langsam auszurotten. Die Darkyn sind feudalistisch mit einem König, der in Irland lebt, organisiert. Unterstützt werden sie von verbündeten Menschen.
Die Hauptprotagonisten im vorliegenden Band sind der ranghöchste Darkyn von Amerika, Michael Cyprien, der durch Folter durch die Sektenbrüder im Gesicht grausam verstümmelt worden ist, und die plastische Starchirurgin Alexandra Keller. Alexandra soll Michael's Gesicht wiederherstellen, was ihr perfekt gelingt. Durch eine kleine Intrige wird sie aber von Michael gebissen und angesteckt. Sie versucht alles, um der Umwandlung zu entgehen und beginnt diese Krankheit zu erforschen und ein Gegenmittel zu suchen.
Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben, hat diverse Nebenhandlungen, die aber erklärend zum Hintergrund und gut eingeflochten sind. Dass Alexandra sogar abgestorbene Füsse und Knochen wiederherstellen kann, ausserdem ein sehr weites Operationsspektrum hat und auch noch im Forschungsbereich Spitze ist, ist etwas dick aufgetragen.
Die Geschichte ist befriedigend zu Ende geschrieben, trotzdem hat es vieles, das offen bleibt und Lust macht, weiterzulesen.
Hart aber auch herzlich!
4 Punkte 4 von 5 Punkten


Die in Chicago lebende Alexandra Keller ist plastische Chirurgin aus Überzeugung. Besonders verantwortlich fühlt sie sich für minderbemittelte Menschen oder diejenigen, die Opfer von Verbrechen wurden. Aufgrund ihrer Kindheit, die sie, gemeinsam mit ihrem Bruder John, als Vollwaise in Heimen und bei verschiedenen Pflegeeltern verbracht hat, nicht weiter verwunderlich.
Deshalb ist es auch kein Problem für sie, die durchaus verlockenden 4 Millionen Dollar des Millionärs Michael Cyprien auszuschlagen, die er zahlen würde, wenn sie ihn in New Orleans privat operieren würde. Auch wenn sie das Geld gut für ihre Patienten gebrauchen könnte - sie kann ihre Schützlinge nicht allein lassen.

Michael Cyprien sieht das allerdings ganz anders - er braucht sie - und lässt die Ärztin kurzerhand entführen und zu ihm bringen.
Was Alexandra in New Orleans zu sehen bekommt übersteigt alles, was sie bisher gesehen hat. Nicht nur, dass dieser Typ ein vollkommen entstelltes, oder eher ein nicht vorhandenes Gesicht hat, er hat auch noch die Fähigkeit einer äußerst spontanen Selbstheilung, die eine Operation bislang unmöglich gemacht hatte.
Schlussendlich reizt sie diese Herausforderung schon, aber der Hauptgrund, warum sie es tut ist Michaels Leibwächter, der mit übernatürlichen Mitteln dafür sogt dass sie operiert - erfolgreich.
Alex denkt, damit wäre die Sache beendet ... da weiß sie auch noch nicht, dass es jetzt eigentlich erst richtig beginnt ...

Die Entführung, die Manipulation, und, dass Michael sie anschließend auch noch angefallen hat und sie beinahe zu einer von ihnen gemacht hat, ist natürlich nicht gerade förderlich für eine romantische Liebesgeschichte.
Eine romantische Liebesgeschichte ist hier auch nicht die Beschreibung, die dieses Bucht bekommen sollte. Wer so etwas erwartet wird möglicherweise enttäuscht sein von dem Roman.
Alex ist eine unglaublich starke Frau, was man bei ihrem Beruf wohl auch sein muss, und lässt sich beileibe nicht alles gefallen. Ganz im Gegenteil, selbst als sie so einiges über Michael und die Darkyn erfährt, lehnt sie sich bei jeder Gelegenheit auf und bleibt ihren Prinzipien, so gut es vertretbar ist, treu. Auch wenn sie sich kurzzeitig vom Michael angezogen fühlt, so verfällt sie nicht in dieses übliche "Du bist mein Meister - tu mit mir was du willst" Schema.
Diese Auflehnung schürt in Michael jedoch noch mehr Besitzanspruch und bei ihm ist die Parole dann nicht selten: "Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!"
Das hat mir in Zeiten der allzeit bereiten Kuschelvampire aber mal wieder richtig gut gefallen. Schließlich handelt es sich hier um Wesen, die hunderte von Jahre Kriege, Verfolgung und wer weiß was erlebt haben - die dürfen gerne auch mal etwas böse sein. ;-) Besser gesagt, erwarte ich das sogar!

(Obwohl Michael mir teilweise sogar ein bisschen Leid tat) ;-)

Im Gesamten hat mir das Buch gut gefallen. Einige neue Ideen und eine recht komplex aufgebaute Geschichte bieten noch reichlich Potenzial für weitere Teile dieser Serie. Wahrscheinlich wird einem dort der Einstieg leichter fallen, denn der einzige Kritikpunkt, den ich heute anführen möchte ist, dass der Anfang für ziemliche Verwirrung gesorgt hat. Die vielen Namen und Begriffe ließen nicht sofort erkennen, wer da zu wem gehört und was die jeweiligen Aufgaben sind. Auch die Rückblenden von John und die vielen inneren Monologe waren meiner Meinung nach nicht ganz so gelungen.

Wenn man sich aber erst einmal eingelesen und die Übersicht gewonnen hat, kann man durchaus ein paar sehr spannende und unterhaltsame Stunden mit diesem Buch verbringen. Den Nachfolger werde ich mir auf jeden Fall auch ansehen.
Schlechtes Buch!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Der Klappentext vom Buch klingt ja ganz gut, also hatte ich mir ein gutes Buch erhofft. Wurde aber enttäuscht. Das war das schlechteste Buch, dass ich bis jetzt gelesen haben und ich habe schon sehr viele gelesen!

Es ging schon am Anfang los. Total langweiliger Start und so zog es sich durch das ganze Buch. Ab und zu war es dann mal kurz ganz okay, aber nur kurz.
Die Handlungen der Protagonisten waren total unlogisch. Ich meine die ganze Zeit über ist die Alex total bockig und will nicht wirklich etwas von MIchael, aber dann zum Schluss in der Kirche wirft sie ihn ein Schwert zu und sagt das sie ihn liebt. Hallo?
schon sehr unlogisch!
Ich werde auf keinenfall das zweite Buch lesen!
Keine handelsübliche Romantic Fantasy
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Alexandra Keller und ihr Bruder John wuchsen als Vollwaise auf. Zum Teil auf der Straße zum Teil bei Pflegefamilien haben sie erlebt, wie es ist, in der untersten Schicht der Gesellschaft überleben zu müssen. Dies hat sie beide geprägt. Alex wurde plastische Chirurgin, die sich darauf spezialisiert hat, Unfallopfer wiederherzustellen, John wurde Priester und beide treibt der Wunsch, anderen mit ihrer Arbeit zu helfen.

Als Michael Cyprien auf Alex und ihr Talent aufmerksam wird, weigert sie sich zunächst, ihn zu behandeln. Er gehört nicht zu den Armen und Ausgestoßenen der Gesellschaft. Er hat Geld und er hat Macht. Macht genug, um Alex zu entführen und zu sich bringen zu lassen, damit sie sieht, welche Verletzungen ihn zu diesem verzweifelten Schritt trieben. Nach einer Folterung ist sein Gesicht grausam entstellt und Alex willigt schließlich ein, ihm zu helfen.

Was Alex nicht weiß oder nur langsam ahnt, ist dass Michael ein Darkyn, ein Vampir, ist. Nur widerwillig kommt sie diesem Geheimnis auf die Spur und noch viel schwerer fällt es ihr, zu akzeptieren, dass es kein Hirngespinst Michaels ist. Sie muss erst am eigenen Leib erfahren, welche Unterschiede zwischen Mensch und Darkyn bestehen, bis sie wirklich daran glauben kann ...

Ich habe mir das Buch gekauft, als ich im Lesefieber war. Acht Bücher kaufte ich mir und las sie hintereinander weg. Dieser 1. Band der Darkyn-Reihe von Lynn Viehl war darunter. Als ich anfing es zu lesen, ging ich davon aus, dass es ähnlich kurzweilig sein würde, wie die übrigen Bücher, die ich gekauft hatte. Doch darin irrte ich. Alexandras und Michaels Geschichte, die nur zu einem gewissen Teil die Liebesgeschichte der beiden erzählt, dafür aber umso mehr auf die Geschichte der Darkyn eingeht, ist verwoben mit der Geschichte, die über John, Alex' Bruder, erzählt wird. Auch er kommt mit den Darkyn in Berührung und erlebt genau das Gegenteil. Im Laufe des Romans stehen sich die Geschwister plötzlich auf unterschiedlichen Seiten eines Krieges gegenüber. Alex auf Seiten der Darkyn, die sich selbst für Verfluchte halten, und John auf der Seite der Bruderschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Darkyn zu vernichten.

Ob das Buch wirklich zum Genre der Romantic Fantasy gehört oder schon reine Fantasy ist, mag diskussionswürdig sein. Es handelt sich um eine - für das Genre Romantic Fantasy - ungewöhnlich komplexe Geschichte, der man anmerkt, dass sie lediglich die Eröffnung einer ganzen Serie darstellt. Viele Geheimnisse bleiben offen und so manch überraschende Wendung liegt so weit am Ende der Handlung, dass man weiß, dass sie im nächsten Band wieder aufgenommen werden.

Ebenfalls ist es keine Weichspüler-Romantic. Die Handlungen sind hart und für so manch einen wohl auch zu hart, insbesondere dann, wenn man sich auf einen "normalen" Romantic Fantasy Roman eingestellt hatte. Die Liebesgeschichte ist ein Teil des Ganzen, aber eben nur ein Teil, sie steht nicht im Zentrum der Handlung sondern verläuft gleichberechtigt neben den anderen Handlungs- und Entwicklungssträngen. Das ist etwas, was man unbedingt wissen sollte, bevor man das Buch liest. Wer einen Liebesroman erwartet, könnte anders nämlich enttäuscht werden.

Ich vergebe nur selten Höchstpunktzahlen bei solchen Büchern und noch viel seltener schreibe ich anschließend auch noch eine Rezension. Dieses Buch, bei dem ich nie damit gerechnet hätte, hat beides geschafft. Jetzt warte ich, dass die nächsten Bände bei mir eintreffen.
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Produkt-Bild: Grim: Das Siegel des Feuers

Grim: Das Siegel des Feuers von Gesa Schwartz

Gebundene Ausgabe von Egmont Lyx
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 15,80

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3802583035, Erscheinungsdatum: März 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Grim: Das Siegel des Feuers

5 Kundenrezensionen:

Fantasy der Extraklasse
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zum Inhalt wurde ja schon etwas gesagt, daher hier nun meine Meinung:

Zu meiner Freude handelt es sich hier nicht um Romantic Fantasy oder wie man diese ganzen Bücher nennt, die gerade auf der Vampirwelle schwimmen. Sondern es ist eine düstere, ganz eigenständige Fantasygeschichte in unserer Welt. Den magischen Wesen haftet etwas Dreckiges an in der Welt, die Gesa Schwartz beschreibt, und überhaupt sind die Wesen sehr facettenreich und originell, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. So waren es neben der durchweg spannenden Geschichte dann auch die Charaktere, die mich bis zuletzt begeistert haben. Da sind erstmal die Hauptfiguren Grim (ein nach außen hin rauer, innen aber liebenswerter und tiefgründiger Gargoyle mit vielen Geheimnissen) und Mia (ein siebzehnjähriges Mädchen, das auch jenseits der typischen all-age-Thematiken etwas ganz Besonderes ist und nach schweren Schicksalsschlägen ihren eigenen Weg geht). Besonders mit den beiden habe ich mitgefühlt. Grims Entwicklung war sehr spannend, aber auch Mias hat mich gefesselt. Als Mia in die Anderwelt eintaucht, als sie ihre anfängliche Panik und Todesangst vor den fantastischen Wesen langsam abbaut und sich schließlich auf das einlässt, was ihr begegnet, habe ich alles hautnah erlebt. Aber auch die Nebenfiguren wie Remis, der amüsante Kobold, der mich immer wieder zum Lachen gebracht hat, oder Grims Chef, der Löwe Mourier, der zuerst etwas skurril erscheint, aber sie alle entwickeln sich bis zum Schluss und haben mich in ihrer Lebendigkeit in ihren Bann gezogen. Insgesamt sehr individuelle, besondere Charaktere, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben werden.

Dazu kommen viele außergewöhnliche Ideen (und da meine ich jetzt nicht nur die ungewöhnlichen Völker wie Gargoyles und so) und eine fantastisch beschriebene Welt. Ich habe einiges an Fantasy gelesen und ich bin beeindruckt, wie originell und mitreißend vielfältig dieses Buch ist. Es gibt kaum Ähnlichkeiten zu anderen Büchern, was wirklich selten ist in der Fantasy, und es stecken so viele neue und spannende Ideen darin, dass ich einfach hin und weg bin. Ich hatte während des Lesens teilweise fast den Eindruck, als könnte es die Anderwelt wirklich geben, so schön war alles ausgemalt und bis in kleinste Details durchdacht. Es passte einfach alles zusammen. Besonders toll fand ich die Bezüge zur Menschenwelt, die in meinen Augen teilweise schon Richtung Gesellschaftskritik gehen, und den ganzen Hintergrund um den Zauber des Vergessens. Endlich mal eine Geschichte, die tatsächlich in unserer Welt spielt und auf geheimnisvolle Art erklärt, warum normale Menschen nichts von der geheimen Welt der Anderwesen wissen. Und irgendwie habe ich seit ich das Buch zugeklappt habe diesen einen Satz im Kopf, der im Buch öfter vorkommt: Alles ist möglich. Irgendwie stimmt das ja wirklich. Wer weiß schon, was es so alles gibt, was wir nicht sehen?

Auch das Zusammenspiel von Mythen und mystischen Legenden aus unserer Kultur fand ich sehr gelungen und toll ineinander verflochten, so dass sich am Ende ein eigenständiges und stimmiges Bild ergibt. Schön fand ich daran, dass alles so gut zusammen passte: so konnte ich mir die Anderwelt und ihre Bewohner noch besser vorstellen, denn sie haben eigene Mythologien und Hintergründe, die Hand in Hand gehen mit den Mythen unserer Kultur, so dass man auch hier wieder denken könnte: Ja, so könnte es wirklich sein.

Die Geschichte selbst war für mich durchgehend spannend, ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Am Ende löst sich dann alles in einem fulminanten Finale auf, das mich begeistert hat, besonders, was die Entwicklung der Charaktere angeht. Hier passt alles zusammen, die Geschichte ist wohldurchdacht, logische Brüche sind nicht vorhanden. Alles greift bis in kleine Details ineinander, bis dann am Ende ein vollkommen stimmiges Bild entsteht.

Die ausgefeilte Sprache hat das Übrige dazu beigetragen, dass ich mich hier sehr gut unterhalten gefühlt habe. Die Autorin versteht ihr Handwerk, sie erzählt routiniert und flüssig und hat mich von der ersten Seite an gefangen genommen. Besonders gefallen hat mir, dass jede Figur eine eigene Art hat zu reden, das wurde sehr gut umgesetzt.

Fazit: Gerade für ein Debüt wirklich beachtlich. Für jeden ist etwas dabei: Humor, Dramatik, Mythen, ein klein wenig Romantik, Action, ausgefeilte Charaktere. Das Buch ist unglaublich spannend, originell und gut geschrieben und die Charaktere sind mir so ans Herz gewachsen, dass ich sie jetzt schon vermisse. Für mich als Fantasyvielleser ein absolutes Highlight, das ich jedem empfehlen würde, der gern in fantastische, außergewöhnliche Geschichten eintaucht, in denen mehr steckt als bloße Unterhaltung.
Ein absoluter Lesetipp von mir und volle Sternenzahl!
Zu viel Story für ein Buch
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Zur Zeit lese ich noch an dem Buch und das schon seit etwa 4 Wochen und das ist für mich eine sehr lange Zeit...
Oft komme ich nur ein bis zwei Kapitel weit, dann lege ich den Wälzer zur Seite weil mir einfach dieser "ich will unbedingt weiterlesen obwohl mir die Augen wehtun" Effekt fehlt.
Die Gründe dafür sind, wie schon von anderen vor mir beschrieben haben, das der Fluss und die Spannung immer wieder zerstört werden durch ständig neu auftretende Ereignisse, Figuren und Wendungen die teilweise richtig absurd erscheinen.
Die Geschichte und die Idee sind super, hätte die Autorin die Hälfte der Fabelwesen und Geschehnisse weggelassen. Der Stoff hätte locker noch für einen zweiten oder sogar dritten Band gereicht, bei den ganzen Geheimnissen die sich um Grim ranken.
Ein Buch über Gargoyles ist endlich mal was Neues im Bücherregal zwischen den ganzen Vampirromanen, aber der Einband verspricht hier mehr als im Buch steckt.
Trotz allem bin ich auf weitere Werke der Autorin gespannt, denn ihr Schreibstil ist einfach gesagt anderst.
Do not stand at my grave and weep, I am not there, I am not sleep...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Auch wenn er zu den Stärksten seiner Art gehört, Grim ist kein typischer Gargoyle, obwohl er es streckenweise gerne wäre. Der Schattenflügler arbeitet für die Oberste Gargoyle Polizei und achtet auf die Wahrung des steinernen Gesetzes: kein Mensch darf von den Gargoyles, ja von der gesamten Anderswelt etwas erfahren. Dieses Dogma beherrscht die Existenz der Gargoyles und macht sie zu unnachgiebigen Wächtern, gefangen im starren Korsett ihrer Ängste und gesellschaftlichen Zwänge. Fatal, dass sie nichtsdestotrotz auf die Menschen angewiesen sind, denn die Steinernen sind nicht in der Lage zu träumen und brauchen deshalb die Menschen. Einst gab es ein friedliches Zusammenleben zwischen den Menschen und den Wesen der Anderswelt, doch ein Krieg und ein daraufhin ausgesprochener Zauber trübte die Wahrnehmung der Menschen und ließ sie vergessen. Allerdings blieb Einigen die Fähigkeit das Mögliche zu sehen erhalten. Mia ist eine solche Ausnahme, eine Hartidin, die von ihrem ebenfalls sehenden Bruder eine geheimnisvolle, versiegelte Schriftrolle erhält und in die Anderswelt eingeführt wird.
Grim beobachtete, wie seine Mentorin die Gesetze der Gargoyles brach und Mias Bruder das Schriftstück gab. Wütend über diesen Verrat stellte er seine alte Freundin zur Rede - doch er bekam keine wirkliche Erklärung, im Gegenteil, er gab Moria das Versprechen, über den Jungen zu wachen. Und so finden sich Grim und Mia, die nach dem Verschwinden ihres Bruders in den Fokus rückt, in einer gänzlich seltsamen Situation wieder. Der Schattenflügler ist gezwungen, alle Grundsätze und Gesetze der Gargoyles zu missachten indem er Mia beisteht und so sehr er sich auch wehrt, er beginnt das Menschenmädchen zu mögen. Mia sieht sich einer komplett neuen Realität gegenüber, die den Rahmen ihrer Vorstellung sprengt und auch so manches über ihre Familiengeschichte offenbart. Gemeinsam stehen sie mächtigen Gegnern gegenüber, die es auf das Pergament, was mit dem Siegel des Feuers verschlossen ist, abgesehen haben. Ihnen bleibt nur eine Wahl: sie müssen das Geheimnis der Schriftrolle lüften. Dabei kommen Mia und Grim einer Verschwörung auf die Spur, die die gesamte Welt ins Chaos zu stürzen droht...

Von der ersten Seite an ist "Grim - Das Siegel des Feuers" fesselnd geschrieben. Kein endloses Hinführen zu der Kerngeschichte, nein der Leser ist gleich mittendrin in der Zwielichtwelt der Gargoyles. Der Autorin ist es gelungen, die Hauptcharaktere Grim und Mia aufeinander zu zu führen und ihre Leben glaubhaft miteinander zu verbinden. Ausführlich aber in meinen Augen nicht langatmig erzählt Gesa Schwartz von der Geschichte der Gargoyles, ihrer Stadt und Historie sowie den Konflikten zwischen der Anderswelt und den Menschen, die in der Intrige gipfeln, die Grim und Mia zu vereiteln suchen.
Die Modellierung der Haupt- und Nebencharaktere würde ich grundsätzlich als gelungen bezeichnen, auch wenn ihre Intentionen teilweise etwas unglaubwürdig wirken. Grim ist für meinen Geschmack etwas zu sprunghaft, sprich schwankt in seinem Verhalten zwischen Extremen, wobei gegen Ende eine mögliche Begründung geliefert wird. Als "anstrengend" habe ich Mourier, den Chef der Gargoyle Polizei empfunden - einerseits ein gestandener Held der Gargoyles und Drachenbezwinger, andererseits ein selbstverliebter alternder Löwe mit einem Faible für Tüll und broadwayreife Inszenierungen - das war mir zu gegensätzlich und vor allem zu gewollt komisch.
Hervorzuheben ist das liebevoll gestaltete Cover des Buches und die Qualität der gebundenen Ausgabe.
Fazit: Spannendes Buch, in seiner Gänze auf jeden Fall lesenswert - packende Geschichte mit interessanten Charakteren, vielfältige Rassen, mythologische Elemente und überraschende Wendungen.
Nichts für Fans von Stephenie Meyer - zum Glück!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe die negativen Rezensionen gelesen und das Buch daraufhin sofort gekauft. Verwickelter Plot? Eine zarte, behutsame Liebesgeschichte ohne Glitzer und Kitsch? Jede Menge ungewöhnliche Fabelwesen und Einfälle - und dann auch noch ein guter Plot? Her damit! Ich bin den triefenden, nur aufs Geld gezielten Einheitsbrei so unendlich leid!
Und bereut habe ich den Kauf keine Sekunde lang. Gesa Schwartz tut das, was Fantasyautoren in dieser Zeit unbedingt tun sollten: sie korrigiert J.R.R. Tolkiens Irrtum. Die Elben dürfen Mittelerde nicht für immer verlassen. Auch im Zeitalter der Menschen brauchen wir die Magie - es wird Zeit, dass sie zurückkehrt. Zum Beispiel mit so einem Buch.
Manchmal ist weniger einfach mehr
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Manchmal ist weniger einfach mehr, das trifft m.E. für Grim zu. Die Autorin hat einen guten Schreibstil, aber sie hat in ihr Erstlingswerk einfach versucht, viel zu viel hereinzupacken. Dadurch erscheint die Handlung beliebig, man kommt nicht richtig in den Handlungsstrang hinein.
Die gesamte Flora und Fauna der Fantasy-Welt stolpert mehr oder weniger wichtig durch diesen Wälzer. Ständig sind da irgendwelche gefährlichen Portale und Dimensionen, verlorene und untergegangene Welten mit unzähligen Geheimnissen, dann gibt es noch jede Menge an Zeptern, zahlreiche Intrigen und Einzelschicksale, die mal mehr, mal weniger miteinander verwoben sind.
Das Buch kommt irgendwie nicht in Fahrt. Man kann gut und gerne jederzeit zwanzig, dreißig Seiten weiterblättern und hat doch nichts wesentliches verpasst.
Und die Liebesgeschichte zwischen Grim und Mia (die Schöne und das Biest lassen grüßen)hat mich auch nicht vom Hocker gehauen. Sie ist mir zu seicht, mir fehlt das echte Gefühl.

Wer will, kann das Buch lesen, aber es haut einen nicht vom Hocker.
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Produkt-Bild: Jill Kismet. Dämonenmal

Jill Kismet. Dämonenmal von Lilith Saintcrow

Broschiert von Lyx
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,80

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 380258306X, Erscheinungsdatum: April 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Jill Kismet. Dämonenmal

5 Kundenrezensionen:

Werwesen und Dämonen in unserer Welt
4 Punkte 4 von 5 Punkten

Jill Kismet ist eine Dämonenjägerin und zugleich eine Vermittlerin zwischen der Menschen- und der Schattenwelt.
Der Einstieg ins Buch fängt an mit ihrer Erzählung, wie sie mit dem Dämonen Perikles einen Pakt schließt.
Danach ist sie auf Jagd nach Höllenbrut, Dämonen aus der Unterwelt, die im Reich der Menschen ihr Unwesen treiben.
Neben der Höllenbrut gibt es aber noch jede Menge anderer Wesen und Gestalten, die sich im Nachtleben tummeln: Werwesen, Arkei, Scurfs, Trader (Menschen, die sich mit Dämonen eingelassen haben) ...

Das hat mich anfangs verwirrt und es hat einige Zeit gedauert, bis ich die "Guten" und die "Bösen" einigermaßen zuordnen und auseinanderhalten konnte.
Diesbezüglich war mir der Anhang am Ende des Buches sehr hilfreich. Dort gab es ein Glossar mit kurzen Erklärungen der verschiedenen Wesen.
Die eigentlich Story handelt davon, dass Jill Kismet mit drei Werwesen (die zum FBI gehören) Jagd auf ein übernatürliches Geschöpf macht, das mehrere Polizisten und Zivilisten niedergemetzelt hat.

Anfangs fand ich die Passagen, in denen Kismet in Vergangenheitsform denkt, ein wenig nervend. Als ich mich daran gewöhnte, waren diese Gedankengänge allerdings sehr hilfreich, um ihre Hintergrundgeschichte besser verstehen zu können.
Auch an Sympathie gewann die Protagonistin mit der Zeit bei mir. Allerdings ist sie eher ein Charakter von der kühleren Sorte.
Es wurden auch immer wieder die einzelnen Wesen, Waffen, Rituale und Bedeutungen erklärt, so dass ich mich gut in diese andere, moderne Welt hineinversetzen konnte.

Vor einem halben Jahr ist ihr Lehrmeister ums Leben gekommen. Zuerst hat es mich etwas gestört, dass sie ständig an ihn dachte. Und sich überlegte, was er wohl in dieser oder jener Situation gesagt und gemacht hätte. Dann kam ich aber dahinter, dass es Gewissensbisse waren, die sie plagten. Sie fühlte sich schuldig an seinem Tod.

Ein wenig Romantik gibt es auch in diesem Buch. Allerdings wirkt sie eher zur sanften Abrundung der doch stellenweise sehr brutalen Geschehnisse.

Fazit:
Nach anfänglichen Einstiegsschwierigkeiten kam ich doch gut in die Geschichte rein und habe mich in eine moderne Welt voller zwielichtiger Wesen entführen lassen.
Mal wieder ein sehr gutes Buch
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Diese Buch, als erstes einer neuen Serie ist wirklich gut.
Das Buch ist in sich geschlossen geschrieben und man kann nur auf den 2ten Teil warten. Bin schon gespannt wie es weitergeht.

zum Inhalt:
Die Dämonenjägerin Jill Kismet hat sich nach dem Tod ihres Meisters, dessen Gebiet übernommen und hilft der Polizei bei Ihrer Arbeit. Bei Ihrem neuen Fall geht es ziemlich grausam zu, allerdings ist einiges an den Leichen komisch. Um ihr zu helfen, bzw. der Fall schon vom FBI untersucht wird, da es zu einer Mordserie gehört, erscheinen die Gestaltwandler. Einer davon Saul, der am Anfang sehr wenig begeistert von Jill ist, da sie mit Hilfe eines Dämon ihre Kraft gesteigert hat. Allerdings ist diese Steigerung nur durch einen Pakt geschlossen.

Um nicht zu viel zu verraten, einfach selber lesen.
Super neue Serie
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Erstmal vorweg: Dante Valentine hab ich noch nicht gelesen, daher kann ich hier keine Vergleiche ziehen.

Jedoch kann ich das Buch mit anderen Serien vergleichen, z.B. "Stadt der Finsternis" und hier schneidet es gut ab,
höchstens ein Stern Abzug für Jill, ich sie nicht ganz so gut fand wie Ilona Andrews Reihe.
Ansonsten kommt hier alles an Spannung vor, was muss, die Charaktere sind gut durchdacht und auch die Sache

***** Spoiler****
mit Saul finde ich gut, weil hier noch nix wirkliches passiert und sie sich net gleich kriegen
und im Bett landen, wie in anderen Serien - was ich da immer recht unrealistisch finde...
***** Spoiler Ende*****

Die Dämonen find ich gut gemacht, auch die Sache mit ihrem Mal und Perry "Perikles" find ich gut, ist mal was anderes.
Auch das mit ihrer Kindheit - wobei ich hier noch auf mehr Details hoffe - ist mal was anderes als die übliche "jungfräuliche" Unschuld vom Lande.

Ich freu mich schon richtig auf den nächsten Band!
Zieht im Vergleich gegen "Dante Valentine" den Kürzeren
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Nachdem ich von Lilith Saintcrow bereits den ersten Band der "Dante Valentine" Reihe gelesen hatte, war ich sehr neugierig auf ihre zweite Serie, deren erster Teil "Dämonenmal" nun bei Lyx erschienen ist: "Jill Kismet".
Der erste Band um die Dämonenjägerin Jill Kismet handelt von einer grauenhaften Mordserie, bei der vermutet wird, dass ein Gestaltwandler die Tat begangen hat. Jill erhält bei der Aufklärung des Falls Unterstützung vom FBI in Gestalt von drei Werkatzen, u.a. des charmanten Werpumas Saul, für den sie schon bald tiefere Gefühle hegt...
Der Titel "Dämonenmal" stammt aus Jill Kismets eingegangener Symbiose mit einem Dämon: um gegen die übermenschlich starken Höllenwesen bestehen zu können, hat Jill in der Vergangenheit einen teuflischen Pakt geschlossen: Durch seinen Kuss hat ihr der Dämon Perikles außergewöhnliche Körperkräfte und geschärfte Sinne verliehen.
Man sollte sich von der Erwähnung Saul Dustcircles im Klappentext nicht in die Irre führen lassen. Die Romanze zwischen Jill Kismet und Saul spielt im ersten Band der Reihe "Dämonenmal" nur eine nebensächliche Rolle. Wer mehr Romantik oder gar eine Liebesgeschichte erwartet, wird sicherlich von diesem Buch enttäuscht sein. Das Ende von "Dämonenmal" lässt allerdings ahnen, dass die Beziehung von Jill Kismet und Saul in den weiteren Bänden eine größere Rolle spielen wird.
Die mangelnde Romantik ist aber nicht meine Kritik bei dieser Geschichte. Ich persönlich war viel mehr enttäuscht von den zu vielen und zu schnell wechselnden Schauplätzen, dem Hin- und Hergerenne zwischen einzelnen Tatorten, dass ich kaum Gelegenheit dazu bekam, mich näher auf einzelne Personen einzulassen. Einblicke in den Charakter und die Vergangenheit von Jill Kismet bekommt man Hauptsächlich durch ihre Gedanken, die sich kursiv vom Rest der Geschichte abheben. Diese Passagen fand ich oft interessanter als die laufende Handlung. Die Protagonisten und auch die Handlung blieben für mich meistens leider sehr flach. Potential war da, aber leider mangelt es bei der Umsetzung. Für mich bleibt "Jill Kismet" qualitativ eindeutig hinter "Dante Valentine" zurück.
Wer eine Urban Fantasy Reihe sucht bei der Romantik keine oder nur eine geringe Rolle spielt, und vorrangig Action und Krimielemente sucht, ist mit "Jill Kismet" aber gut beraten. Ich selbst bevorzuge dann doch eher weniger spröde Charaktere, mit denen ich mich beim Lesen identifizieren kann und Handlungsschauplätze, die mehr mit der realen Welt gemein haben. Die Orte, an denen "Jill Kismet: Dämonenmal" spielt, wirken doch sehr fantastisch/höllisch und haben mit der realen Welt so gut wie keine Bezüge.
Sehr positiv fand ich das angehängte dreiseitige Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe erklärt werden, die in dem Buch Erwähnung finden. Das habe ich schon oft bei Romanen vermisst, in denen ein spezielles Vokabular verwendet wird.
Potential ist da - Umsetzung missglückt
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Nachdem die junge Dämonenjägerin Jill Kismet ihren geliebten Lehrer Michail verloren hat, macht sie sich allein auf die Jagd nach dämonischer Höllenbrut.
Verstärkt durch das dämonische Mal an ihrem rechten Handgelenk, dass sie durch einen Pakt mit dem Höllenwesen Perry erhalten hat, bekämpft sie das Böse in der Stadt.
Als eines Tages eine brutale Mordserie beginnt, sieht sie sich einer ungeheuren Gefahr gegenüber.
Doch sie bekommt Hilfe vom FBI: das Werpärchen Harp und Dominic, sowie der attraktive Spurenleser Saul schließen sich der Suche nach dem Täter an.
Als klar wird, dass ein entarteter Gestaltwandler und eine Höllenbrut hinter den Morden stecken, beginnt eine blutige Hetzjagd durch die Stadt.
Und schon bald merkt Jill, dass ihr der Werpuma Saul alles andere als unsympathisch ist

Jill Kismet : Dämonenmal ist das neue Werk von Lilith Saintcrow, die sich bereits mit ihrer Dämonenjägerin Dante Valentine einen Namen in der Urban-Fantasywelt gemacht hat.
Es ist eine Mischung aus Urban-Fantasy und Fantasy-Krimi.
Während Jill von einem Kampf in den nächsten rennt, erfährt man mit der Zeit mehr über ihre Vergangenheit und die Beziehung zu ihrem Lehrmeister Michail.
Sie versucht, seinen Tod zu verkraften und über die Grausamkeiten der Realität hinweg zu kommen, was ihr nicht immer gelingt. Sie ist ein Mensch, der immer versucht, nach außen hin stark zu sein, innerlich jedoch beinahe zerbricht.
Von der Story her ist dieses Buch recht gut, die Umsetzung hat mir leider nicht gefallen.
Der Schreibstil ist recht fließend und es liest sich sehr zügig, der Verlauf der Geschichte schleppt sich jedoch sehr dahin. Jill reist von einem Schauplatz zum nächsten, doch wirklich Spannung und Dramatik baut sich nicht auf.

Mir persönlich hat auch ein wenig die Romantik gefehlt.
Man merkt, dass zwischen Jill und Saul mehr passiert, aber es wird zu wenig auf die Beziehung eingegangen. Was Jill nun letztendlich von ihm hält, muss sich der Leser selber ausmalen.

Insgesamt hat das Lilith Saintcrows neuestes Werk viel Potential, die Umsetzung ist meiner Meinung nach allerdings ein wenig missglückt.
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Produkt-Bild: Nicht schon wieder ein Vampir!

Nicht schon wieder ein Vampir! von Tate Hallaway

Broschiert von Lyx
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,99

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3802582845, Erscheinungsdatum: Januar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Nicht schon wieder ein Vampir!

5 Kundenrezensionen:

Erstaunlich öde
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Die Geschichte einer Hexe, die vom Vatikan gejagt wird und dabei einen Vampir kennenlernt, klingt ja eigentlich spannend. Die Aufmachung (Cover) des Buches sieht fröhlich aus und verspricht einen amüsanten und vielleicht auch etwas ungewöhnlichen Roman des Romantic Fantasy Genres. Leider ist das Buch nix von alledem.

Es ist weder romantisch, noch witzig, noch spannend, noch durchgehend interessant oder sonderlich ungewöhnlich. Die Charaktere sind und bleiben blaß und auch ziemlich flach. Die Rahmenhandlung beginnt relativ spannend mit einer plötzlich autauchenden Agentin des Vatikans, verliert aber ganz schnell an Schwung und kommt bis zum Ende nicht wieder richtig in die Gänge. Die Liebesgeschichte ist quasi nicht vorhanden. Klar, es gibt romantische Verwicklungen, aber besonders packend und prickelnd sind sie nicht. Mich hat sie jedenfalls nicht interessiert. Lustig oder auch nur vage amüsant fand ich das Buch an keiner Stelle, genauso wenig hat mich die Dramatik überzeugt. Ich musste nicht wissen wie es weitergeht, sondern hatte Mühe mich durch das Buch durch zu arbeiten, und -ich gebe es zu- habe an ein paar Stellen auch Seiten überblättert.

Ich werde mir sicher keinen der Folgebände kaufen. Wirklich schade, denn die Idee fand ich ansprechend, die Ausführung traf jedoch überhaupt nicht meinen Geschmack.

Dennoch möchte ich 2 Sterne für die Idee geben und weil die Hexensachen mir ganz gut ausgedacht oder recherchiert klangen. Aber für mich war das Buch kein Gewinner. Leider.
Phantastisch!... spannend, witzig und abwechslungsreich!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Hi ihr Vampirfans,

dieses Buch ist anders.
Es lockt einen in eine betimmte Richtung und wenn man denkt "ah cool jetzt weiß ich was passiert" kommt alles anders als man denkt und es wird noch besser. Dieses Buch hat mich gefesselt. Bei Bis zum Morgengruen habe ich ewig gebraucht um das Buch zuende zu lesen. Die Dialoge in "Nicht schon wieder ein Vampir" sind nicht zäh und die Handlung geht schnell voran.
Ich bin heil froh, dass es fünf Bände gibt, ich bin total verhext!
Also einfach kaufen, lesen , lieben! 9,95 ist auch echt nicht teuer!

Viel Spass!
SA
Gelungener Auftakt der sich noch beweisen muss
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Nicht schon wieder ein Vampir" ist Tate Hallaways Auftaktroman für ihre Reihe "Garnet Lacey". Wie aus der Inhaltsangabe schon zu entnehmen ist, handelt es sich bei Garnet Lacey um eine Figur aus der gleichnamigen Reihe. Garnet ist eine Hexe auf Entzug, um den Vatikansjägern nicht aufzufallen, nicht ganz leicht wenn man seinen Körper mit einer Göttin teilt, die für ihre Bosheit bekannt ist - Lilith.
Erzählt wird die ganze Geschichte aus der Ich-Perspektive der Figur Garnet und gleich zu Anfang wird man mit einem Déjà-vu der schrecklichen Ereignisse konfrontiert, die an dieser Stelle erst mal nur erschreckend und vor allem etwas unverständlich für den Leser sind. Danach geht Tate Hallaway allerdings doch langsamer vor - man wird mit der "neuen" Garnet vertraut gemacht und bekommt einen Einblick in ihr jetziges ruhiges Leben. Aber weder Garnets Leben noch die Handlung bleiben lange so ruhig - schon sehr bald taucht der mysteriöse und, wie könnte es anders sein, attraktive Vampir Sebastian auf und danach überschlagen sich die Ereignisse nur noch so, denn eine Überraschung folgt auf die nächste und lässt dem Leser eigentlich keine ruhige Minute mehr.
Von Anfang an ist die Handlung ein aus mehreren Fäden bestehendes Gebilde, parallel zur aktuellen Handlung werden immer wieder Erinnerungsfetzen aus Garnets Vergangenheit eingeschoben und so bekommt der Leser im Laufe des Buches dann eine Erklärung für den scheinbar merkwürdigen Einstieg in dieses Buch.

Außer Hexen hat Tate Hallaway, wie der Titel schon vermuten lässt, auch andere mystisch oder fantastische Wesen in ihre Handlung eingeflochten - Vampire stehen dabei ganz oben auf ihrer Liste, doch außer ihrem Charme und dem Blutsaugen sind sie doch eher normale Wesen mit fast alltäglichen Problemen, nur Sebastian von Traum ist durch seine Fähigkeit, auch bei Tage zu wandeln, anders als die anderen seiner Art. Ansonsten finden noch Werwölfe und Geister ihre Erwähnung und man kann gespannt sein, was Tate Hallaway im Laufe der Reihe noch so aus ihrer Feder zaubert.

Als kleines Extra bekommt der Leser noch eine Einführung in Astrologie, die einzige "magische" Leidenschaft, die sich Garnet in ihrem neuen Leben erlaubt. Jedes Kapitel steht im Zeichen eines Hauses, welches so einige Schlüsselwörter bereit hält.

"Nicht schon wieder ein Vampir" ist damit ein durchaus gelungener Auftakt der Reihe "Garnet Lacey" - ziemlich blutig, mystisch und dem Hauch Erotik versehen, ohne den solche Reihen nicht mehr leben können. Bleibt abzuwarten, was Tate Hallaway daraus macht.
Gähn
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Mir wurde dieses Buch geschenkt und bin froh kein Geld dafür ausgegeben zu haben. Es ist nichts als ein Versuch(!) witzig zu sein und eine spannende Liebesgeschichte zu schreiben. Ein Punkt ist schon fast zuviel.
Freue mich schon auf weitere Bände
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Meinung aus der Jugend-Redaktion:

Garnet Lacey ist eine Hexe und sie ist auf der Flucht. Nun wohnt sie in Madison, arbeitet in einem okkulten Buchladen und läuft als Goth rum. Als eines Tages der unglaublich attraktive Vampir Sebastian in ihren Laden kommt, wird ihre Welt allerdings wieder auf den Kopf gestellt, denn die Jäger des Vatikans sind hinter ihm her und somit auch wieder hinter ihr. Als dann auch noch ihr Ex-Vampir-Freund wieder auftaucht ist das Chaos perfekt. Doch neben den Vatikanagenten kommt noch ein weiteres Problem hinzu. Sebastian ist durch Magie zum Vampir geworden und nun lässt die Wirkung seines Trankes nach, er muss ihn also wieder erneuern, doch die Frage ist wie. Denn Sebastians Formel ist nicht vollständig und die Zeit läuft ihnen davon, wenn Sebastian überleben soll und sie den Agenten entkommen wollen.

Das Buch hat mir eigentlich wirklich gut gefallen. Es bietet sowohl Romantik als auch Spannung. Die Autorin hat hier einen guten Mittelweg gefunden, sodass kein Teil zu kurz kommt. Meiner Meinung nach sind die Kapitel zwar zum Teil etwas lang, aber das tut dem Buch keinen Abbruch. Es macht Spaß, das Buch zu lesen und man freut sich schon auf weitere Bände. Ich vergebe 4 Sterne und empfehle das Buch ab 15 Jahren.
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Produkt-Bild: Nocturne City 01. Schattenwölfe

Nocturne City 01. Schattenwölfe von Caitlin Kittredge

Broschiert von Lyx
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 2,99

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3802582918, Erscheinungsdatum: Februar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Nocturne City 01. Schattenwölfe

5 Kundenrezensionen:

Fantastische Figuren, kriminalistische Story - actiongeladen, blutig und brutal
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Willkommen in der Welt des Bösen - "Schattenwölfe" führt den Leser an der Seite des Detectives Luna Wilder auf Verbrecherjagd. Doch damit hört das normale Kriminalschema schon auf, denn Autorin Caitlin Kittredge hat in "Nocturne City", so der Name der mit "Schattenwölfe" startenden Reihe, nicht nur Menschen angesiedelt, hier gehören Werwölfe und Hexen zum Alltag und machen der Hauptfigur Luna Wilder das Leben wesentlich schwerer, denn scheinbar unerklärliches gehört einfach dazu.
Bei Beginn des Buches stolpert der Leser zuerst einmal über eine recht einfach gehaltene Karte von Nocturne City. Blättert man dann weiter, beginnt der eigentliche Roman, zuerst scheint es ein ganz normaler Kriminalfall zu sein, doch nach und nach werden die Eigenarten von Nocturne City aufgedeckt: das Opfer ist eine Werwölfin, der Detective ebenfalls und auch der mutmaßliche Täter ist ein solcher.
Sieht man mal davon ab, dass die Protagonisten eben nicht ganz so normal sind, ist "Schattenwölfe" eigentlich eine typische Kriminalgeschichte. Natürlich haben die übernatürlichen Elemente auch ihren unverwechselbaren Einfluss auf die Handlung, denn wo wilde "Tiere" wüten, geht es eben nicht gerade zimperlich zu und auch die später auftretenden Hexen sind nicht immer für Feingefühl bekannt.
Neben der Kriminalgeschichte hat die Autorin Caitlin Kittredge einen weiteren Faden in ihre Geschichte geflochten - ebenso wie der Leser, weiß die Hauptfigur Luna fast nichts über ihr Werwolfnaturell und während der Leser, gemeinsam mit Detective Luna, dem Kriminellen hinterherjagt, erfährt er nebenher auch Stückchen für Stückchen immer mehr über das Leben eines Werwolfs.

Actiongeladen, blutig und brutal jagt man in "Nocturne City"s erstem Band dem Täter hinterher. Sicherlich gibt es durch die etwas andere Welt einige interessante Nuancen, die "Schattenwölfe" von anderen Krimis unterscheidet, aber letztendlich hält man doch "nur" einen Kriminalroman mit fantastischen Protagonisten in Händen. Wer also nach einer etwas anderen Kriminalstory sucht, wird hier sicherlich fündig und auch dem Fantasyfreund wird hier eine neue Welt geboten.
Spannung - Romantik - pure Lust
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Detektivin Luna Wilder ist Werwölfin und hat dadurch die Gabe eines besonders guten Geruchssinns. Sie lebt in Nocturne City bei ihrer Cousine Sunny, einer Hexe, die ihr hilft die schwere Zeit während ihrer Mondphasen zu überstehen.
Luna wird zu einem Mordfall gerufen, bei dem ein junges Mädchen grausam zugerichtet wurde. Alles deutet auf einen Werwolf als Täter hin.

Bald darauf gibt es einen weiteren Mord nach genau dem gleichen Muster. Beiden Opfern wurden die Kehlen herausgerissen und beiden wurde ein Zeigefinger abgetrennt.
Es stellt sich heraus, dass der Sohn des Bezirksstaatsanwalts in die Sache verstrickt ist, doch der kann den Verdacht auf einen Werwolf namens Dmitri Sandovsky lenken.

Dmitri Sandovsky lebt im Grown Theater, dem Quartier seines Rudels. Da das erste Mordopfer ein Mitglied seines Rudels war, sieht er sich verpflichtet selbst nach dem Mörder zu suchen. Luna die sich zu Dmitri immer hingezogen fühlt, glaubt an seine Unschuld und die beiden ermitteln gemeinsam.
Eines Nachts wird Luna zu Hause im Schlaf überfallen und bedroht. Gemeinsam mit Sunny kann sie den Angreifer überwältigen und verletzen bis dieser flieht.
Dann wird eine Tänzerin im ShipClub Magnolia Boulevard verstümmelt in der Umkleide gefunden.
Bald stellt sich heraus, dass der Mörder sich mit schwarzer Magie und Dämonen beschäftigt.

Luna, Sunny und Dimitri versuchen gemeinsam der Suche auf den Grund zu gehen und geraten dabei selber in Gefahr.

Mit Hilfe von Professor Hoskins finden sie heraus, dass der Killer sieben Mädchen für ein Ritual braucht um einen Dämon zu befreien.
Dann finden Luna und Dimitri drei weitere Leichen, genauso grausam ermordet wie die vorherigen. Es fehlt nur noch ein Mädchen um das Ritual zu vollziehen.

Die Zeit wird knapp und bei dem Versuch, ein weiteres unschuldiges Mädchen vor diesem grauenhaften Schicksal zu bewahren, stoßen die Beiden auf den Mörder und geraten in große Gefahr...
Kühl-düsterer paranormaler Krimi mit einer schlagkräftigen, toughen Heldin.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Luna Wilder ist eine erfolgreiche und willensstarke Ermittlerin im Dienst der Polizei von Nocturne City, wo Werwolfrudel und Hexen mehr oder weniger friedlich mit der menschlichen Bevölkerung zusammenleben. Das Leben als rudellose Werwölfin ist hart für Luna, muss sie sich doch permanent gegen Vorurteile und Bedrohungen durchsetzen. Ein wenig Rückhalt findet sie nur bei ihrer magisch begabten Cousine Sunny, mit der sie zusammen ein kleines Haus am Rande der Stadt bewohnt. Eines Tages wird Luna mit der Ermittlung in einem blutigen Mordfall an einer jungen Frau beauftragt und gerät damit unwillentlich in einen höchst gefährlichen Korruptionsskandal. Ihr erster Verdacht fällt auf den charismatischen Werwolf Dmitri Sandowsky, doch bald kristallisiert sich für Luna heraus, dass der Täter ein anderer sein muss. Als ein zweites Opfer auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse: es scheint, als sollten ihre Ermittlungen von ganz hoher Ebene aus unterbunden werden und Luna kämpft plötzlich gegen alle: die eigenen Polizeikollegen, den grausamen Mörder, rivalisierende Werwölfe und gegen die eigene Angst...

Der erste Teil der Nocturne City Reihe präsentiert sich als schneller, harter Polizeithriller mit einer toughen Werwölfin in der Hauptrolle. Das Konzept lehnt sich an bereits Bekanntes an: eine einzelgängerische Ermittlerin à la Anita Blake, eine futuristische Stadt wie bei Mercy Thompson und ein explizit-brutaler Krimiplot wie bei Wolfshadow oder Anna Strong. Luna Wilder ist in ihrer störrischen, zu Gewalt neigenden Art fast schon unweiblich und leidet augenscheinlich unter ihrer wilden, wölfischen Seite, auch wenn diese meiner Ansicht nach ihren grausamen Touch noch eher passend unterstreicht. Sie verkörpert im überspannten Maße das Ideal einer kompromisslosen Kämpferin, die gegen alle Fronten antreten muss und dabei noch eine traumatische Vergangenheit kompensiert. Soweit ganz gut, in ihrem kühlen, direkten Schreibstil entwickelt Caitlin Kittredge eine spannende Krimihandlung mit einigen Überraschungen und gespickt mit undurchsichtigen Gegenspielern und interessanten Nebencharakteren. Die Story schreitet schnell voran und trotz aller möglichen Widrigkeiten kämpft sich Luna bis zur Lösung des Falls durch. Dabei findet sich keine Zeit für Romantik, nähere Charakterbeschreibungen oder größere Szenenwechsel. Durch die Ich-Perspektive erfährt der Leser die Ereignisse nur aus Lunas Sichtweise, und die ist oft geprägt von ungerichteter Aggression oder wirrer Sehnsucht, Lust oder Verzweiflung.
Meiner Meinung nach liegt auch hier die größte Schwäche des Romans, denn durch den unausgeglichenen Charakter der Hauptfigur gerät auch der Rest in Unruhe. Luna kann sich weder darauf einlassen, für Dmitri etwas zu empfinden, noch möchte sie sich groß mit ihrem Werwolfdasein beschäftigen. Von Rache und Ehrgeiz getrieben, schlittert sie durch fahrige Polizeiarbeit und Indiana Jones-mäßige Einzelkämpferaktionen. Widersprüchlichkeiten findet man leider einige, nur ein Beispiel: erst beschwert sich Luna, dass ihr Kollege brutale Verhörmethoden anwendet und kurze Zeit später knallt sie selbst den Kopf eines Verdächtigen auf den Tisch....
Angekündigt war auch ein gewisser erotischer Inhalt, doch leider kann Schattenwölfe das kaum bieten. Es gibt da zwar etwas zwischen Luna und Dmitri, aber Luna stößt permanent alle und alles von sich. Bei einigen von ihren Sprüchen hätte ich an Dmitris Stelle schon längst abgewinkt. Physische Annäherungen sind wie alles geprägt von Gewalt und einer rigorosen Distanziertheit.
Schlussendlich ist das Buch ein unterhaltsamer Krimi, der nicht vor brutalen Szenen zurückschreckt und mit seiner abgeklärten Erzählweise rasant durch einen halsbrecherischen Thriller führt.
Klasse Dark-Urban-Fantasy mit stimmiger Romantik!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zum Inhalt will ich garnicht viel sagen. Für Fans dieses Genre ist das auch nicht notwendig.

Die Hauptcharakter sind wirklich prima gewählt.
Luna eine toughe Werwölfin (Was sie natürlich geheim hält!) die als Detektiv der Mordkommission arbeitet und als einsammer (Alpha-)Wolf durchs Leben streift.
Sunny, ihre Schwester die (junge) Hexe, lebt aus echter Zuneigung bei Luna.
Im Gegensatz dazu der Alpha eines mächtigen Wolfsrudels Dmitri Sandovsky, der, wie sollte es auch anders sein, ein ernsthaftes Problem mit Insoli-Werwolfinnen (Wolf ohne Rudel = einsamer Wolf) hat. Auch er hat eine Schwester, die nicht nur zu seinem Rudel gehört, sondern für die, der Bruder auch die einzige Familie ist.

Dmitri gerät ins Visir der Mordkommission, als Hauptverdächtiger in einem Mordfall. Lunas Ermitlungen enthüllen dann aber Zusammenhänge zu einer spektakulären Mordserie, deren wirkliche Aufklärung auf höchster Ebene vertuscht werden sollen, da ja bei den Morden auch noch ein mächtiger Dämon am Werk ist.

Ich finde dieses Buch hat alles was eine packende Dark-Urban-Fantasy braucht. Also alles zusammen eine wirklich spannende Mischung mit genau dem richtigen Anteil Romantik.

Das Ende ist für "Happy End"-Fans etwas unbefriedigend, aber bei Fortsetungsromanen erhöt das bekanntlich nur die Lust auf mehr.

Der Schreibstil ist flüssig und wie ich fand gut zu lesen. Ich bin jetzt schon auf den 2. Band gespannt!

An sonsten kann ich nur sagen, wer dieses Genre generell liebt, der wird gans sicher auch dieses Buch mögen!!
Enttäuschend
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Habe das Buch wegen dem ansprechendem Einband gekauft. Ich bin sehr sehr sehr enttäuscht und bereue jeden Euro den ich dafür bezahlt habe. Ungefähr bis zur Hälfte habe ich es gelesen, danach habe ich es entsorgt. Überhaupt nich spannend, sehr zähflüssig geschrieben. Würde es auf keinen Fall weiter empfehlen.
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