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Perry Rhodan Band 111: Geburt einer Dunkelwolke: BD 111 von Perry RhodanGebundene Ausgabe von Edel GermanyPreis bei Amazon: EUR 16,90 ISBN: 3811840975, Erscheinungsdatum: Sept. 2010, Auflage: 1 |
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Perry Rhodan Band 112: Die Energiejäger: BD 112 von Perry RhodanGebundene Ausgabe von Edel GermanyPreis bei Amazon: EUR 16,90 ISBN: 3811840983, Erscheinungsdatum: November 2010, Auflage: 1 |
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Perry Rhodan 110. Armada der Orbiter: BD 110 von Perry RhodanGebundene Ausgabe von Edel GermanyPreis bei Amazon: EUR 16,90, Angebote ab EUR 16,78 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3811840967, Erscheinungsdatum: Mai 2010, Auflage: 1 |
Eine Kundenrezension:Der Showdown im Showdown 4 von 5 PunktenDie Akteure werden ordentlich durchgetauscht, die Loower verschwinden aus dem Solsystem, aber neue Gefahren tauchen auf. Ein typischer Weichensteller-Band, der einen hoffen lässt, dass Band 111 bald erscheint! |
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Einmal Rupert und zurück: Roman: Der fünfte 'Per Anhalter durch die Galaxis' -Roman von Douglas AdamsTaschenbuch von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 0,81 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453082303, Erscheinungsdatum: Januar 1995 |
5 Kundenrezensionen:Brillant, aber düster 5 von 5 PunktenDer reifste Band der Anhalter-Serie. Virtuos wie die "Dirk Gentlys", weist in jeder Hinsicht in eine völlig andere Richtung als der Vorgänger, ist dennoch eine gelungene Fortsetzung und ein Ende der Serie, das wahrlich bombastischer nicht sein könnte. Die von vornherein negative Stimmung, die wohl der damaligen Befindlichkeit des Autors entsprungen ist, macht das Leseerlebnis umso eindrücklicher. Wir müssen allerdings damit leben, niemals zu erfahren, was aus Fenchurch geworden ist... Kaufen! 5 von 5 PunktenKauft Kauft Kauft ! Lohnt sich wirklich, der Spass ist nur ein paar Klicks entfernt ;-) Die Sandwich- Offenbarung 5 von 5 PunktenEinmal Ruppert und zurück- Die Sandwich- Offenbarung Eines sei gleich vorneweg gesagt: seitdem ich den 5. Band von Douglas Adams "Anhalter" gelesen habe, hat sich mein Leben hat sich von Grund auf geändert... Seitdem bin ich nämlich Sandwich- Experte ! Ich achte seitdem auf Brot, das frisch und noch leicht klebrig ist, und einen dezenten Nussgeschmack aufweißt. Die Butter sollte appetitlich- gelblich sein und wird mit einem biegsamen Messer aufgetragen. Das Ganz- normale- Vieh- Fleisch (Saftschinken oder italienische Salami) wird eingebettet in Scheibchen von Gürkchen und Cocktail- Tomaten, garniert wird das Ganze mit einem Salatblatt. Mit einem unnachgiebigen Messer wird das Brot in mundgerechte Stückchen zerteilt. Ein Triumph ohne Gleichen ! Um auf das Buch zurückzukommen: Als sich der Sandwichmacher vor Schreck in den Finger schneidet, habe ich (was selten vorkommt) beim Lesen mal wieder laut auflachen müssen. Auch das Reisen mit Hilfe von Sperma- Proben finde ich sehr originell. Lediglich der Schluss macht natürlich ein wenig melancholisch, ich habe ihn gleich mehrfach gelesen um doch noch eventuelle Fortsetzungsmöglichkeiten zu entdecken, doch vergebens. Hier bleibt sich Douglas Adams allerdings treu. Das Ende ist gemein, brutal, nicht besonders originell und hässlich anzusehen (ähnlich dem zerfrettelten Grunzwanzling): vogonisch eben ! Ist dies wirklich das Ende oder der Anfang ?!?! 4 von 5 PunktenGut, im Gegensatz zu Teil 1 - 4, fehlt es in Teil 5 etwas am bekannten Humor von Douglas Adams. Aber wer sich schon mal alle Teile von Rocky angesehen hat, der weis, dass es noch schlechter gehen kann. Verwirrend wird man im Buch von einer Zeit in eine andere gestoßen. Leider fehlen auch ein paar Charaktere (vor allem Marvin, den ich schon in Teil 3 und 4 etwas vermisst habe). Aber ansonsten ist das Buch genau so gut wie die anderen. einmal Rupert und zurück 4 von 5 PunktenWie üblich tauchen irrwitzige Landschaften und Figuren auf, unter andrem sogar der "King" höchstpersönlich. Doch leider fehlt mir bei diesem Buch das typische Feeling, das diese Kult-Reihe so einzigartig machte. Wahrscheinlich wollte Douglas Adams das Ganze einfach zu Ende bringen. Was uns auch gleich zu meinem größten Kritikpunkt bringt, das ENDE. Die Welt wir einfach vernichtet, schon wieder. Ein tragisches Ende, bei dem alle unsere Helden sterben. Ohne wirklichen Grund, die Erde wir einfach von den Vogonen zerstört, genau wie bereits im ersten Teil. Der zweite Kritikpunkt ist das Fernbleiben des manisch depressiven Roboters Marvin. Alles in Allem ein etwas karger letzter Teil dieser Buch-Reihe. Wir wissen zwar dass Douglas Adams vorhatte, einen 6sten Band zu verfassen, aber der Tod hatte wohl etwas dagegen. |
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1984 (Neunzehnhundertvierundachtzig). Roman. von George OrwellTaschenbuch von Ullstein TbPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 2,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548225624, Erscheinungsdatum: 2007 |
5 Kundenrezensionen:Ein überwältigendes Buch 5 von 5 PunktenDas Buch kenne ich seit meiner Jugend in den Siebzigern und es hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. Es hat wesentlich meine Lebenseinstellung geprägt. Ein Buch, das man unbedingt gelesen haben MUSS! Ein schrecklich gutes Buch 5 von 5 PunktenAls ich das Buch durchgelesen hatte war ich defintiv schon ein wenig geschockt. Dieses Werk strahlt eine ganz eigene Art von Horror aus da es eben eine durchaus realistische Alternative zeigt wie unsere Welt heute auch aussehen könnte. Es handelt sich meiner Meinung nach nicht so sehr um einen SciFi-Roman sondern eher um eine Verarbeitung von politischen Spielarten welche zu allen Zeiten dazu angewendet wurde und wird die Massen sowohl zu unterdrücken als auch zu manipulieren. Der wesentliche Punkt dabei besteht darin das wer diese politischen Spielarten durchschaut von ihnen nicht mehr beeinflusst wird, eben ganz so wie es auch dem Hauptdarsteller im Buch wiederfährt. Und genau aus diesem Grund kann ich das Buch nur weiterempfehlen, die eigendliche Story ist dabei eher langweilig, die Impfung welche man durch das Buch erhält reicht jedoch ein Leben lang. Antiutopieroman 3 von 5 PunktenDieser Roman erzählt die Geschichte eines Mannes, der in einem totalitären Parteistaat lebt. Gedanken, Gefühle -das ganze Leben aller Einwohner dieses Staates wird von der Partei kontrolliert und gelenkt, Gehirne ständig neu programmiert. Der "Große Bruder"(-"Big Brother is watching You") ist überall und er starrt von sämtlichen Plakaten, verfolgt mit seinem starren Blick die Menschen. Die Gedankenpolizei sorgt durch Vaporisierung derer, die sich erlauben, selbstständig zu denken, für Ordnung im Regieme. Wer mehr über dieses Buch wissen will, sollte es am besten selber lesen und sich seine eigene Meinung dazu bilden. ;-) Zukunftsroman 5 von 5 Punkten1984 ist ein Zukunftsroman. Orwell schildet die Zukunft sehr düster. Man wird kontrolliert, sogut wie überall Mikrofone etc. Die Menschenrechte (freie Meinung etc.) werden somit stark eingeschränkt. Durch den Protagonisten Winston Smith erfährt man genau wie man in so einer Zeit lebt. Es scheint echt schrecklich zu sein. Das Buch - erschienen im Jahr 1976 - hat zwar nur 280 Seiten, jedoch fand ich das sie sich sehr gezogen haben, was allerdings nicht heißen soll das es langweilig war, ganz im Gegenteil. Wenn man die Version mit der neuem aus dem Jahr 2006 vergleicht merkt man das die neue knapp 100 Seiten mehr hat. Ich habe die Zeit genossen die ich in das Buch gesteckt habe da es wirklich ein toller Roman ist der irgendwie zum Nachdenken anregt. Ein Jahrhundertbuch 5 von 5 PunktenMan kommt sich ja fast blöd vor, dieses Buch noch zu rezensieren - denn das hier einer der wichtigsten und bemerkenswertesten Romane aller Zeiten vorliegt dürfte eigentlich nicht großartig in Abrede gestellt werden. "1984" ist und bleibt ein monströses Meisterwerk, welches die Dynamiken von Gesellschaften und die der Diktatur im Besonderen fast beängstigend gut analysiert. Orwell schafft es, die aphathische Dauerangst eines jeden in einem totalitären System gefangenen dermaßen anschaulich darzustellen, das es den Leser auch beim fünften und zehnten Mal packt. Ein Buch, welches einfach unter die Haut geht und den Leser nicht mehr loslässt... vielleicht auch, weil Orwell nicht nur die Diktaturen des 20 Jahrhunderts gekonnt aufs Korn nimmt, sondern einen gewaltigen Schwerpunkt auf Medienmanipulationen legt - ein Thema, welches in unserer vernetzten Welt aktueller denn je ist! Sicherlich: manch einer wird sagen, das "1984" in punkto Handlung gar keinen besonderen Spannungsbogen hat und reichlich depressiv geschrieben ist... aber mal ehrlich, erwartet man denn ernsthaft, dass dieses Buch mit einem grandiosen Sieg von Winston über den Großen Bruder, am besten noch in einem actionreichen Shoot Out, endet? Eben. "1984" ist weder Star Wars noch soll dieses Buch ein Schenkelklopfer sein. Orwell wollte mit diesem Buch aufrütteln und den Leser dazu zwingen das zu tun, was den Menschen von "Landefeld 1" verboten ist: DENKEN. Stark ist auch der Anhang dieser Ausgabe über die Kunstsprache "Neusprech". Hier wird extrem lesenswert die Dynamik und die immense Bedeutung einer Sprache für das Denken und das Empfinden seziert. Alles in allem: auch im Jahr 2010 ist "1984" ein Buch, welches meiner Ansicht nach jeder einmal gelesen habe sollte! |
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Perry Rhodan 109. Das Loch im Universum: BD 109 von Perry Rhodan, Hubert HaenselGebundene Ausgabe von Edel GermanyPreis bei Amazon: EUR 16,90, Angebote ab EUR 12,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3811840959, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 1 |
4 Kundenrezensionen:Schlussendlich entäuschend 2 von 5 PunktenIch habe die Perry Rhodan ACTION Hefchen gelesen und war absolut hin und weg. Jetz diesen Schunken durchgewälzt und gestern fertig geworden. Und schlussendlich bin ich arg entäuscht!! Gegen Mitte des Buchs als es total spannend ist und Perry+Kumpel als brennende Fackel im Raumschiff herumläuft und jeder auf eine Rettung hofft.. ist plötzlich Schluss und es kommt eine total strange Story mit dem Konzept, worin Perry für die restl. Buchhälft nur knapp 1 Satz erwähnt wird! Und diese Konzept-Story, naja, psychopathisch veranlagt wäre da der richtige Ausdruck. Und auch dort, kein richtiges Ende, einfach.. LEERE!! So kanns natürlich nicht gehen. Ich will keine halbangefangenen Romane lesen ohne Schluss. Da kann ich gradsogut mittem im spannendsten Film den Stecker rausreissen. Schade! Jetzt mal hinter 110 gehen, und wehe das ist dort dasselbe... und wieder einmal..... 5 von 5 Punkteninzwischen der 109. Band, und wieder einmal das Phänomen, dass es ständig neues, und unerwartetes gibt. Warum nur muss man die Bücher verschlingen und anschliessend so lange auf "Nachschub" warten. Perry Rhodan - theres nothing else... Spannung pur ! 5 von 5 PunktenDer Roman ist erst seit gestern in meinem Besitz und ich kann seither das Buch kaum noch weglegen ! Das sagt wohl alles: Die Investition in einen "Perry Rhodan" hat sich wieder einmal gelohnt! Perry Rhodan 109. Das Loch im Universum 5 von 5 PunktenDa ich fast alle Bände aus dieser Reihe im Besitz habe, bin ich überrascht gewesen, dass auch der neue Roman wieder so spannend war. Dadurch dass die Romanhandlung in zwei Hälften geteilt ist bleibt die Spannung erhalten. |
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Ignaz oder Die Verschwörung der Idioten: Roman von John Kennedy TooleTaschenbuch von Deutscher Taschenbuch VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3423209062, Erscheinungsdatum: Juli 2006 |
5 Kundenrezensionen:Nicht wirklich jedermanns Humor 3 von 5 Punktenund auch nicht der meine. Trotzdem kann man sich sehr gut in das Dickerchen hineinversetzen, da die bildhafte Sprache wunderbar funktioniert. Schade das Herr Toole wohl zuviel Eigenschaften mit Ignaz teilte, und sich aus dem Leben stahl, ohne nachzulegen. Erklär mir einer die Welt ! 1 von 5 PunktenKissinger und Obama erhielten den Friedensnobelpreis - Gandhi nie. John K. Toole erhielt (wen auch posthum) für dieses langatmige, sich ständig wiederholende Werk den Pulitzerpreis - T.C. Boyle, Mark Childress und andere Könner des tragisch-witzigen-gesellschaftskritischen Romans nie. Erklär mir einer die Welt ! eines meiner Lieblingsbücher 5 von 5 PunktenEines meiner absoluten Lieblingsbücher! Man liebt es oder man hasst es, das ist klar! Ich habe es vielfach verschenkt und die Hälfte der Leute ist über die ersten Seiten nicht hinausgekommen und die andere Hälfte war verzaubert. Humorvoller und gesellschaftskritischer, aber eben auch traurig, geht es kaum. Kaufen, lesen, selbst bewerten! Na ja. 1 von 5 PunktenWas mich die ersten 100 Seiten hat noch ein wenig amüsieren können, hat mich die folgenden 200 Seiten unendlich gelangweilt. Rezensionen beachtend, habe ich immer darauf gewartet, endlich einmal (laut) auflachen zu können, was leider nie geschehen ist. Vielleicht lag es auch bloß an der Übersetzung? Für den Aufwand, das Buch überhaupt geschrieben zu haben, gebe ich einen Stern. witzig und traurig, einfach hinreißend! 5 von 5 PunktenEines der witzigsten und gleichzeitig traurigsten Bücher, die ich je gelesen habe. Aber auch ein Buch, das polarisiert. Ich habe es mehrfach verschenkt und die einen haben es geliebt und die anderen sind über die zweite Seite nicht hinausgekommen. Ein abgedrehter Humor und die große Liebe für absonderliche Charakterköpfe sind Vorraussetzung, es zu lieben.... |
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Die unbekannte Macht. Der Armageddon-Zyklus 01. von Peter F. HamiltonTaschenbuch von Bastei-LübbePreis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 1,17 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404232216, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDer Engländer Peter F. Hamilton hat sich mit der Night's-Dawn-Trilogie (Die Tage der Apokalypse 1. Die unbekannte Macht, Die Tage der Apokalypse 2. Fehlfunktion, The Neutronium Alchemist: Conflict, The Neutronium Alchemist: Consolidation und demnächst The Naked God aufgemacht, eine Spitzenposition in der internationalen Science-fiction zu erobern. Nach seinen drei Romanen um Greg Mandel, einem Psi-Spezialisten, der in einem post-sozialistischen England im 21. Jahrhundert als Privatdetektiv agiert (Die Spinne im Netz, Das Mord-Paradigma und Die Nano-Blume) hat er sich nun die Milchstraße als Schauplatz ausgesucht. Und der Weltraum ist bei Hamilton angefüllt mit fremden Welten, unterschiedlichsten Kulturen und faszinierenden Charakteren. Nano- und Biotechnologie sind im alltäglichen Einsatz, und die Menschheit selbst beginnt sich zu verändern. Im 26. Jahrhundert brechen noch immer Menschenmassen von der übervölkerten Erde auf, um fremde Welten zu besiedeln. Auch der Planet Lalonde wird wöchentlich von Transportern angeflogen, die voller tatenhungriger Menschen sind, die froh sind, den Mammutstädten und der Umweltzerstörung auf der Erde entflohen zu sein. Dort, mitten im Dschungel, versuchen sie mit harter, ehrlicher Arbeit und Schweiß sich ein Paradies zu schaffen -- doch der Teufel ist nicht weit und seine Zeit scheint gekommen zu sein. Beim Lesen von Die Tage der Apokalypse 1. Die unbekannte Macht fällt gleich zu Beginn positiv auf, daß sich Peter F. Hamilton tatsächlich sehr gut überlegt hat, wie er seine Geschichte erzählen will und wie sie im dritten Band enden soll. Ähnlich Dan Simmons' Hyperion treffen wir schon zu Beginn eine ganze Reihe von Charakteren, und es werden zahlreiche Erzählstränge unabhängig voneinander aufgebaut. So begegnen wir u.a. dem jungen, charismatischen Draufgänger Joshua Calvert, riesigen biotechnologischen Raumstationen, erleben die Geburt eines lebenden Raumschiffs und ihrer Kapitänin und werden mit dem Rätsel einer untergegangenen außerirdischen Rasse konfrontiert. Selten wurde eine Space Opera so intelligent, konsistent und spannend erzählt! Hamilton gehört mit diesem Werk ohne Zweifel zu den wichtigsten SF-Autoren der 90er Jahre. Die Gefahr, die von den seltsamen Begebenheiten auf Lalonde ausgeht, läßt sich am Ende des Buchs nur erahnen, aber da dies nur der erste Teil des Romans ist, sollte man am besten direkt im Anschluß Teil 2 Fehlfunktion lesen. --Florian Breitsameter 5 Kundenrezensionen:Einfach genial 5 von 5 PunktenVielleicht mag man den ersten Teil nicht, wenn man die 5 (fünf!!) Folgebände nicht gelesen hat. Sollte man sich aber darauf einlassen, diese zu lesen, bekommt man ein Space Opera Gesamtkunstwerk, was seines Gleichen sucht. Lassen Sie sich in eine atembraubende Galaxie entführen!! Bester Lesestoff 5 von 5 PunktenEs ist kein literarisches Highlight, aber Lesestoff, von dem ich nicht mehr loskam. Der beste erste Absatz, der ein mitten ins Geschehen katapultiert. Extrem kurzweilig mit Entzugsgefahr, wenn der nächste Teil nicht rechtzeitig auf dem Tisch liegt. Gute Unterhaltung 4 von 5 PunktenDer Armageddon-Zyklus bietet gute Unterhaltung. Über das Niveau lässt sich streiten. Es kommt darauf an, welche Erwartungen man hat. Besonders im ersten Band hat mich gestört, dass Joshua ständig mit irgendwelchen Frauen ins Bett gehüpft ist. Nichts gegen erotische Elemente in SF-Romanen, doch das war übertrieben dargestellt. Als warteten sämtliche Frauen der Galaxis nur auf ihn. Zum Glück lässt das in den Nachfolgebänden nach. Hier handelt es sich um keine klassische Science Fiction, sondern eine Mischung aus SciFi und Horror, da die Seelen der Toten zurückkehren und in die Körper der Lebenden schlüpfen können. Auf diese Weise gelingt es ihnen, immer mehr Planeten zu besetzen und eine Bedrohung für die restlichen normalen Menschen zu werden. Gleichzeitig wird ein Relikt gefunden mit einer alten Technologie und Botschaften, die es zu entschlüsseln gilt. Teilweise kommt das ganze etwas langatmig daher, ist jedoch dennoch flüssig zu lesen. Die Spannung wird kontinuierlich gesteigert und die Situation immer dramatischer. Die ganze Zeit denkt man: Diese Probleme kann der Autor am Schluß gar nicht mehr lösen. Konnte er auch nicht. Daher gibt es eine "Deus ex Machina"-Lösung, die selbst für mich als Fantasy-Leser zu abgehoben war. Das war das, was mich hauptsächlich am ganzen Zyklus gestört hat. Trotzdem ist das Werk sehr lesenswert und unterhaltsam. Aller Anfang ist schwer... 3 von 5 Punkten...und dieser Anfang dauert halt leider 800 Seiten. Durch die muss man irgendwie durch. Erst am Ende wird das Buch richtig spannend, gerade genug, dass ich es nochmal riskiert habe mir noch das zweite zu kaufen (beide sind im Orginal in einem Band). Ich habe es nicht bereut! Der Zyklus als ganzes ist mit das beste, was ich je gelesen habe; konnte die Bände praktisch gar nicht mehr aus der Hand legen. Nur der Anfang, der ist eine echte Geduldsprobe. Nicht sehr zu empfehlen 1 von 5 PunktenIch kann wirklich nicht verstehen, wie dieses Buch solch guten Bewertungen bekommen kann. In den knapp 200 Romanen, die ich bisher gelesen habe, ist es mir nur 2mal passiert, dass ich ein Buch nicht zu Ende gelesen habe. "Die unbekannte Macht" war kurz davor, dazuzustoßen. Dies hat mehrere Gründe. 1.) Es gibt so gut wie keine Handlung. Das alles, was in diesen knapp 800 Seiten untergebracht ist, könnte man problemlos in die Hälfte verfrachten, wenn überhaupt. Die einzige interessanten Dinge geschehen auf dem Planeten Lalonde, ansonsten ist es einfach unheimlich zäh zu lesen. Dies ist eigentlich das erste Buch, bei dem ich mehrere Seiten überflogen habe, weil einfach nichts passierte. Die letzten 50 Seiten, wo es nurnoch darum ging, endlich ein anderes Buch anfangen zu können, wurden aufgrund von sinnfreier Langeweile, übersprungen. 2.) Der Hauptcharakter Joshua Calvert bleibt ziemlich eindimensional, anscheinend mit nur 2 Charakterzügen ausgestattet. Steigt mit allen Frauen ins Bett und ist arrogant, fertig. Für mich klang es im Buch teilweise so, als wolle der Autor dort Gelüste, wie alle Frauen sind sexy und sexgeil, ausleben. Es ist teilweise schon sehr übertrieben. Da ist einem auch eher egal, was nun aus ihm wird. 3.) Es kommt für mich kein epischen Gefühl auf. Kein Beschreibungen von riesigen Raumschiffen, Planeten, Sonnensystemen. Es wird sich viel zu sehr mit unwichtigen und kleinen Details beschäftigt. Man fühlt sich einfach irgendwo reingeschmissen, ohne direkten Bezug zu der Welt. 4.) Am Ende wird keine Spannung aufgebaut, da habe ich kein großes Interesse mehr zu erfahren. 5.) Den größten Minuspunkt gibt es aber dafür, dass ich keine Philosophie sehe. Die Gesellschaft und ihre Schattenseiten, Probleme zwischen Arm und Reich, Gewissenskonflikte, das sucht man vergebens. Selbst bei der großen Anzahl der Bücher, muss im ersten Buch zumindest etwas davon erwähnt werden oder zumindest eine Idee davon gezeigt. Doch konnte ich davon nichts ausmachen oder es ging in der belanglosen Aufzählung von Nebensächlichkeiten unter. Ich bin schwer enttäuscht von dem Buch, werde mich leider noch durch den 2ten Band quälen dürfen, da ich nach den guten Rezessionen leider gleich den 1. und 2. Band gekauft habe. Jedem, der mal abends eine nicht sonderlich tiefschürfende Lektüre zum Einschlafen braucht, kann zuschlagen. Leute, die nach einem interessanten Buch mit Spannung suchen, sei stark vom Kauf abgeraten. |
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Honor Harrington. Auf verlorenem Posten 01. von David WeberTaschenbuch von Bastei-LübbePreis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 6,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404231945, Erscheinungsdatum: Sept. 1999, Auflage: 5 |
5 Kundenrezensionen:Kurz und knackig 5 von 5 PunktenEs ist der Start der erfolgreichen Honor Harrington-Serie. Die Inhaltsbeschreibung deckt die eigentliche Story bereits gut ab, ohne zu viel zu verraten. Webers Detailfreude, wenn es um technische Beschreibungen geht, ist verblüffend und gelegentlich etwas langatmig. Ein besonderes Plus ist übrigens Nimitz, ein Baumkater, kurz 'kater, Gattungsname 'katz, ein sechsbeiniges Wesen mit telepathischen Fähigkeiten, über den man im Laufe der Serie noch eine Menge lernen wird. Weber basiert seine Stories offenbar auf unserer irdischen Geschichte, das Königreich Manticore (Honors Heimat) weist verblüffende Parallelen zum England des 19.Jahrhunderts auf. Und die Raumschiffe könnten ohne weiteres die großen Segler sein, die damals die Meere beherrschten. Eine gelungene Mischung aus Space Opera und Military SF. Durchschnittlicher Sci-Fi-Roman, schlechtes Buch 3 von 5 PunktenKurzfassung: - mäßige Geschichte über die Marine einer Monarchie - Charaktere zu flach - schlechtes Buch was die Verarbeitung angeht - gute Schlachten - ausreichende und verständliche technische Erklärungen - erklekliche Erklärungen der Geschichte und Kultur der Manticoraner Also zur Geschichte selbst ist nicht so viel zu sagen. Das ganze speilt in einem Sternenereich, dass an die Zeit des 18. bis 19. Jahrhunderts erinnert, denn dort herrschen Adelige über das Volk, es gibt Duelle und Intrigen und die Marine erinnert an die britische Marine. Das ganze könnte also auch auf einem Segelschiff spielen. Das ist aber keinegswegs negativ, weil es, meiner Meinung nach, recht gut begründet und erklärt wird, warum sich das manticoranische Sternenreich so entwickelt hat, wie es hier der Fall ist. Die Geschichte ist an sich nett braucht aber meiner Meinung nach etwas lange, bis sie in Schwung kommt und es fehlen etwas die Überraschungen. Eine unerwartete Wende gibt es eigentlich nicht. Commander Honor Harrington wird für die Niederlage in einme Manöver strafversetzt, obwohl dies nicht ihre Schuld ist. Der eigentliche Kommandeur des Basilisksystems verschwindet mit seinem Schiff aufgrund persönlicher Differenzen mit Honor, was für ein seltendämlicher Name (Entschuldigung!), und lässt sie ganz allein mit einem Schiff zurück. Dann fangen natürich die Probleme an, da sie sich mit ihrer schlecht gelaunten Manschaft sowie den Intrigen eines feindlichen Staates herumschlagen muss. Die Geschichte selbst war ganz in Ordnung, aber Honor ist mir einfach als Charakter zu perfekt. Sie kann und weiß alles und macht fast nie Fehler. Außer über Honor selbst erfährt man leider sehr wenig über die Charaktere, sodass sie mir viel zu flach waren. Der erste Offiezier ist selstsam, die Schiffsärztin ist faul, der Ingeneur geschickt und so weiter. Warum sie so sind oder einfach etwas das Persönlichkeit in die Charaktere bringt fehlt dort. Über die Motivation und Hintergründe der Feinde und Intrigenspinner erfährt man fast nichts. Die Schlachten werden recht gut und anschaulich beschrieben, wobei manche Siege doch eher unrealtisch erscheinen, aber das passt natürlich gut zum Titel des Buches. Für meinen Gschmack wurden die Eingeborenen des Planeten, die im Laufe des Buches in Intriegen verwickelt werden und somit teilweise eine Bedrohung darstellen, zu ungenau beschribeen. Man erährt etwas über ihr Aussehene, aber ich finde einfach zu wenig über KUltur und den Planeten selbst. Was mich wirklich sehr gestört hat, war der Papierhalter, den Bastei-Lübbe hier herausbringt, denn Buch möchte ich dazu nicht sagen. Auf zig Seiten in diesem Buch sind Fehler. Es fehlen ganze Wörter oder Buchstaben, sowie Teile von diesen oder Buchstaben sind schräg oder anderweitig falsch gedruckt, wobei ich hier keine Kursivschrift meine, sondern schlicht Fehldruck. Dies hat das Lesevergnügen, das ja an sich schon vorhanden ist, doch sehr getrübt. Für knapp 9 Euro kann man vermutlich nciht viel erwarten, aber eineen sauberen Duck müssten man auch mit diesem finanziellen Rahmen bewerkstelligen können. Eveentuell war dies natürlich eine Montagsausgabe und niemand anderes hat das Problem gehabt. Als kleiner Sci-Fi-Roman für zwischendurch ist das Buch von David Weber durchaus geeignet und ich werde mir auch ersteeinmal ein oder zwei weitere Romane der Reihe kaufen. Auch wenn "Auf verlorenem Posten" in sich abgeschlossen ist, kann es sein, dass dei "Honor Harrington"-Reihe noch an Stärke und Tiefe gewinnt. Dies kann ich natürlich erst nach weiterer Lektüre sagen. SciFi der Extraklasse 5 von 5 PunktenIch muss zugeben, anfangs war ich etwas Skeptisch was die Honor Harrington Reihe angeht. Ich hatte bereits die ersten beiden Bücher der Nick Seaford Reihe gelesen und den beschreibungen nach erschien die HH-Serie nur wie eine andere Version dieser Bücher, aber wo Feintuch die Handlung und die Personen in zahlreichen sich scheinbar wiederhohlenden Schleifen laufen lässt, schaft es Weber doch jeder Figur individuelles Leben einzuhauchen und auch die Handlung bietet im Verlauf der HH_SErie immer wieder neue Aspekte und wendungen. Alles in allem ist die HH-Serie deutlich besser als die Nick Seaford Serie, und daher jedem der die Seaford-Romane schon gut fand unbedingt zu empfehlen. Vor allem schaft es der Autor seine Heldin nicht so in selbstmittleid und amstumpfung untergehen zu lassen wie Feintuchs Held, und das ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten Punkte im vergleich der beiden Serien. Auch sind die Nebencharaktere nicht nur dann vorhanden wenn sie direkt mit der Heldin in kontakt treten, sondern sie haben auch noch ein Leben nebenher. Daher mein Fazit an alle die sich für SciFi interessieren: Lest die Honor Harrington Reihe. Hornblower im Weltraum 4 von 5 PunktenWie Autor David Weber selbst schreibt ist "Hornblower"-Erfinder C. S. Forester ein Vorbild für ihn gewesen. Leider sind das gerade auch die schwächen dieses Buches. Die im Prinzip gute Story, wirkt durch zu viele Parallelen mit der Britischen Gesellschaft und Navy 18./19. Jahrhunderts etwas unmodern. Hier hätte der Autor sich selbst mehr Gedanken machen sollen. Nichts desto trotz ein unterhaltsames Buch. Top Raumschlachten - teils schwache Handlung 3 von 5 PunktenDiese Buch ist das erste einer Reihe von Büchern um Honer Harrington. Da die Serie süchtig macht, sollte man wissen was einen erwartet, bevor man das Buch in die Hand nimmt. Was ich gut fand: - Beschreibungen der eingesetzten Technologie und Schiffe - spannede Raumschlachten mit manchmal dramatischen Wendungen (auch wenn die guten meistens gewinnen) - Schilderung der politischen Situation und deren Entwicklung Was ich schlecht fand: - zu deutliche Abgrenzung zwischen gut und böse. (Wobei die guten stehts fleißig, pflichtbewusst und so gut wie immer wahre Meister sind in dem, was sie tun. Während die Bösen, meist dumm und feige sind) - Der Schreibstil und der Wortschatz des Autors lassen einiges zu wünschen übrig. Manche Redewendungen werden oft von vielen verschiedenen Charakteren verwendet. - Die Geschichte ist an vielen Stellen unglaubwürdig.. - Die Figur Honer Harrington ist stark übertrieben.. (da ich nicht zu viel verraten will, verzichte ich hier auf Beispiele) |
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Seelengesänge. Der Armageddon-Zyklus 03. von Peter F. HamiltonTaschenbuch von Bastei-LübbePreis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 3,80 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404232275, Erscheinungsdatum: Sept. 2009 |
5 Kundenrezensionen:Band 3: Neue Akteure und mehr Schwung 5 von 5 PunktenEines vorweg: Wer dieses Buch lesen will, muss auf jeden Fall vorher den 1. und 2. Band ("Die unbekannte Macht" und "Fehlfunktion") gelesen haben. "Seelengesänge" ist der dritte Teil des insgesamt 6 Bände umfassenden "Armageddon-Zyklus" und die einzelnen Bände bauen allesamt direkt aufeinander auf. Im englischen Original sind Band 3 und 4 außerdem als ein Buch erschienen. Der zentrale Plot des Armageddon Zyklus erweist sich außerdem als verdammt schwere Kost: Es gibt ein Leben nach dem Tod - und das ist die reinste Hölle! Unzählige Seelen von Verstorbenen treiben, zu Untätigkeit verdammt, aber bei vollem Bewusstsein durch das jenseitige Nichts und entdecken schließlich eine Möglichkeit, wieder in die "wahre Welt" zurückzukehren, in dem sie die Körper der lebenden Menschen übernehmen. Für die Menschheit ein kaum aufzulösender Konflikt: Denn am Ende wird jeder sterbliche Mensch zwangsläufig die "Seiten wechseln" und auch zu einer verlorene Seele werden... Irgendwie habe ich das Gefühl, man merkt, dass Hamilton mit Teil 3 ein "neues" Buch angefangen hat. Das Vorspiel ist abgehakt, die Rahmenbedingungen und Hintergründe sind ausreichen erklärt und dargelegt und prompt gewinnt die Handlung an Fahrt und Dynamik. Das mag auch daran liegen, dass Hamilton den Fokus auf andere Akteure legt bzw. neue Charaktere einführt. So führt er Al Capone ein, dessen Seele Besitz von einem Menschen im 26. Jahrhundert ergreift und gibt damit den Besessenen eine erste neue Facette: Während der "Durchschnittsbesessene" völlig zwanghaft dem Trieb folgt, möglichst vielen verlorenen Seelen durch Folter einen neuen Körper zu beschaffen, baut sich Al Capone nach seinem eigenen Mafia-Vorbild eine "Organisation" auf. So versucht er z.B. die politischen Machthaber durch Druck und Angst gefügig zu machen, anstatt sie direkt der Possesion zu unterziehen und beginnt so seinen ganz eigenen Feldzug. In Gestalt von Fletcher Christian (dem Meuterer von der Bounty) bezieht Hamilton noch eine weitere historische Person in die Handlung ein. Und dieser Besessene will so gar nicht böse sein. Stattdessen verteidigt und beschützt er - ganz britischer Gentlemen - Louise Kavanagh (eine von zwei schwangeren Geliebten von Joshua Calvert) und ihre Schwester auf der Flucht vor Quinn Dexter und seinen satanischen Schergen. Und damit gibt Hamilton der Geschichte eine ganz wichtige neue Komponente und mehr Tiefgang: nicht alle Bösen sind wirklich böse. Außerdem erhebt Hamilton eine weitere Protagonistin aus einer Neben- in eine Hauptrolle. Die Wissenschaftlerin Dr. Mzu, deren Volk vor Jahrzehnten durch einen Krieg ausgelöscht wurde, hat eine Waffe entwickelt, mit der ganze Sterne zerstört werden können. Nach vielen Jahren des Exils und trotz der Beschattung durch diverse Geheimdienste flieht sie von Tranquility, um endlich an den Mördern ihres Volkes Rache zu nehmen. Doch die Invasion und der Krieg gegen die Besessenen droht ihre Pläne zum Scheitern zu bringen... Die Vielfalt, den Schwung in der Handlung und die Spannung und Dynamik, die Hamilton in Band 3 (und 4) aufbaut, entschädigen für den aus meiner Sicht etwas zähen und langwierigen Einstieg. Spätestens ab "Seelengesänge" gibt es kein zurück mehr - jetzt muss man einfach dran bleiben... Geniales Opus! 5 von 5 PunktenSeelengesänge ist Band Nr. 3 des Armageddon-Zyklus. Was ist bisher geschehen? Vor dreißig Jahren (aber etwa 600 Jahre in der Zukunft) wurde das Volk der Garissaner von dem der Omutaner nahezu ausgelöscht. Eine der wenigen Überlebenden ist die Wissenschaftlerin Dr. Alkad Mzu, der es gelungen ist, eine ultimative Waffe zu entwickeln. aus Sicherheitsgründen, wird sie jedoch ins Exil geschickt. 30 Jahre später: Auf Lalonde, einem Entwicklungsplaneten, hat eine Gruppe Satanisten den Aufstand geprobt und dabei einen Riß erzeugt, der einen Weg ins Jenseits öffnet. Von dort kommen verlorene Seelen zurück auf die Erde und übernehmen die Körper der Einwohner. Sie sind in der Lage, eine Art Energie, die aus dem Jenseits strömt als Waffe zu benutzen. Viele der als Besessene bezeichnete entkommen von Lalonde und infiltrieren weitere Sternensysteme der Konföderation. Hauptakteure sind der junge Raumschiff-Kommandant Joshua Calvert und der Strafgefangene Quinn Dexter. Dexter ist einer der Satanisten und wird zunächst von einer der Seelen aus dem Jenseits besessen, ist aber bald schon in der Lage, wieder Herr über seinen Körper zu werden und erlangt so selbst Gewalt über die energistischen Fähigkeiten der Verlorenen Seelen. Aber nicht alle der aus dem Jenseits Zurückgekehrten scheint grundsätzlich böse zu sein... Band 1 kam noch recht schwer in die Gänge und man mußte erst einmal etwa 200 Seiten hinter sich bringen, um die Spannung des Zyklus erleben zu können. Dann aber läßt einen das Buch nicht mehr los. Extrem glaubwürdige Charaktere und eine - trotz der Länge - sehr kompakte Story tragen hierzu bei. Alle bekannten Erzählstränge der Personen aus den Bänden 1 und 2 werden konsequent und spannend fortgeführt und werden mit neuen Orten und Personen verknüpft. Highlight ist sicherlich die Rückkehr von Al Capone aus dem Jenseits, der seine kriminellen Fertigkeiten dazu einsetzt, rasendschnell ein ganzes Sternensystem zu übernehmen. Entgegen dem Willen der übrigen Besessenen, die alle eingenommenen Welten mit einem roten Nebel verhüllen, um letztlich das Bekannte All in eine sichere Dimension zu verlassen, will Al Capone seine neu errichtete ?Organsisation? in eine Art eigenen Staat verwandeln, mit ihm selbst als absolutistischem Herrscher. Zur Seite steht ihm dabei die berühmte Sängerin Jezzibella, die in Al Capone endlich die willkommene Abwechslung zum stressigen Pop-Alltag sieht. Unterdessen zeichnet sich ab, daß die Kiint einmal mehr deutlich mehr wissen, als sie bereit sind zuzugeben. Der als Realdysfunktion bezeichnete Riß im normalen Raumzeit-Kontinuum scheint ihnen bereits wohlbekannt, was einen Schatten auf ihre Rolle im Laymil-Forschungsprojekt wirft. Bei letzterem wird nun klar: auch die Laymil sind einst von verlorenen Seelen angegriffen worden. Das Gesamtwerk besteht aus 6 Bänden. Band 7 erzählt quasi die Vorgeschichte zu den Ereignissen ab Band 1. Insgesamt sind etwa 6.000 Seiten zu bewältigen, die (zumindest bis jetzt) noch nie langweilig geworden sind. Die ersten 3 Bände lesen sich flüssig und schnell; und ist man am Ende eines der Bücher angekommen, möchte man sofort den nächsten, um zu sehen, wie es weitergeht. Eine geniale Space-Opera, die sich kein Sci-Fi-Fan entgehen lassen sollte! Ein Muß für jeden der lesen kann ! 5 von 5 PunktenDer Armageddon - Zyklus, also damit meine ich alle Bände, ist wohl mit das beste was ich gelesen habe. Es ist wohl für mich auf einer Stufe mit Herr der Ringe und Otherland von Ted Williams zu setzen.Ist doch erstaunlich was Menschen für eine tolle Fantasie haben. lesen lesen lesen. Grandios 4 von 5 Punkteneine fantastische storry und glaubwürdige charakteristika. spannend und fesselnd. man kann kaum abwarten was als nächstes passiert. fast noch besser als "otherland" von tad williams. aber nur fast! Auch für Neueinsteiger des Genres 5 von 5 PunktenWer sich nicht davon abhalten läßt, die anfangs etwas fremdartig erscheinenden Technikbegriffe zu verschlingen, dem bietet sich hier ein Universum in unglaublicher Größenordnung. Der Kampf von Gut und Böse übertragen in die entfernte Zukunft der Menschheit, ein "Star"Aufgebot an Personen und fremdartigen Welten, die selbst für Neueinsteiger des Genres faszinierend und fesselnd wirken. Auch wenn erst bei der Hälfte angekommen, so stehen die letzten 3 Bände bereits voller Erwartung im Regal, denn man weiß nie, wo Mr. Hamilton uns noch hinführen wird. |
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