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Limit: Roman von Frank SchätzingGebundene Ausgabe von Kiepenheuer & WitschPreis bei Amazon: EUR 26,00, Angebote ab EUR 18,45 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3462037048, Erscheinungsdatum: Oktober 2009, Auflage: 1., Auflage |
Aus der Amazon.de-RedaktionMit Der Schwarm wurde Frank Schätzing auf einen Schlag berühmt. Die Geschichte um die mysteriöse Macht aus der Tiefsee nahm in Teilen die Tsunami-Katastrophe vorweg und verkaufte sich nach den Überschwemmungen in Südostasien noch umso rasanter. Limit ist Schätzings zweiter großer Zukunfts-Thriller - spannend, aufwendig recherchiert und noch 200 Seiten länger als Der Schwarm. Helium-3 - aus diesem Stoff sind die Zukunftsträume profitgieriger Unternehmer im Jahr 2025. Es wurde auf dem Mond entdeckt und soll den Hunger der Menschheit nach Energie stillen. Mit einer revolutionären Technik hat der Industrielle Julian Orley einen galaktischen Transportweg von der Erde zu seinem Trabanten geschaffen. Eine futuristische Mondstation, auf der Menschen und Menschmaschinen arbeiten, sorgt für den Nachschub an Helium-3. Julian Orley, der jedem Bond-Bösewicht zur Ehre gereicht hätte, plant einen exklusiven Ausflugstrip zum Mond und hat dazu illustre Mitglieder der globalen Eliten eingeladen. Es wird ein extraterrestrischer Horrortrip... Zur gleichen Zeit ist Owen Jericho, ein Cybercop, dabei, in Schanghai einen Kinderporno-Ring zu sprengen. Er ist der Typus lonesome cowboy, der nach dem Scheitern im Privatleben einen leidenschaftlichen, aber aussichtslosen Kampf gegen das Böse führt. Jericho erhält den Auftrag, die chinesische Dissidentin Yoyo zu finden. Sie ist im Besitz eines Geheimnisses, das mächtige Gegner auf den Plan ruft. Calgary, Berlin, Dallas, London, Venedig, Äquatorialguinea und Vancouver werden zu Schauplätzen einer globalen Hetzjagd, bei der er auf die Spur des Geheimbundes "Hydra" stößt. Parallel kämpfen Konzernlenker, Diktatoren und Geheimdienste erbittert um die letzten Rohstoffe der Erde; Bürgerkriege, Korruption und Armut treiben die inzwischen 10 Milliarden Bewohner der Erde scheinbar unaufhaltsam auf einen Abgrund zu, der das Ende der menschlichen Zivilisation markiert. 1.300 Seiten: Das ist für einen Autor eine Herausforderung, für manchen Leser vielleicht eine Zumutung. Doch auch wenn Limitähnlich wie Der Schwarm den einen oder anderen verzichtbaren Exkurs enthält: Schätzing behält die Erzählfäden über den gesamten Roman souverän in der Hand und führt Orleys und Jerichows Geschichten präzise zusammen. Präzise ist denn auch die unglaubliche Faktenfülle organisiert, die Schätzing präsentiert: die Themen reichen von der Raumfahrt über die Orbitmechanik bis zum Cyberspace und der Erderwärmung. Und das ist das eigentlich Beklemmende an Schätzings Thriller: Die apokalyptischen Szenarien, die er entwirft, wirken so realistisch und schlüssig, dass sie einem zumindest vorstellbar erscheinen. -- Carsten Hansen, Literaturtest 5 Kundenrezensionen:Kürzen! 2 von 5 PunktenEigentlich hätte mich das Buch faszinieren müssen: Ich fand die anderen Schätzings OK, SiFi ist auch OK; also frohgemut ans dicke Werk. Aber es war zääääh. Ein normal dickes Buch kann man wohl nach max. 100 Seiten einschätzen, ob es einem gefällt, bei so einem dicken Schinken quälte ich mich die ersten 200 - 300 Seiten. Danach wurde es erst gegen Buchmitte etwas spannender, aber mein Ehrgeiz hat mich gepackt, ich wollte auch zu diesem Buch eine fundierte Meinung haben. Und die ist - nachdem ich das dicke Werk nun fertig gelesen habe: Mit dem Autor sind die Gäule durchgegangen, wenn er zu viele Nebenkriegschauplätze ausleuchten will und missionarischen Eifer für viele Themen an den Tag legt. Der Lektor ist sein Geld nicht wert - der hätte mind 300 Seiten rauskürzen müssen. Oder es sollte wie bei Filmen eine normale Fassung und eine Langfassung geben. So ist das Buch zwar mit toller Story, aber viiiel zu lang. Nachdem zwei Punkte "It?s OK" bedeuten, ich aber das nicht behaupten kann, gibts leider nur zwei Punkte. Schade 2 von 5 PunktenIch bin ein großer Frank Schätzing Fan und hatte an dieses Buch ziemlich hohe Erwartungen, die leider enttäuscht wurden. Viel zu viel Gerede drum herum, viel zu dick und viel zu verworren. Hinten ist sogar ein Personenverzeichnis enthalten, in dem ich wahrlich einige Male nachschlagen musste, um zu sehen, wer nun noch einmal was getan hatte. Schade Nur noch langweilig 1 von 5 PunktenIch schließe mich allen Lesern an, die angemerkt haben, dass man dieses Buch gut um die Häflte kürzen hätte können. Entschuldigung, nach hart durchkämpften 100 Seiten habe ich es auf die Seite gelegt. Dort liegt es bis heute - nicht fertig gelesen. So prickelnd wie ein Fachbuch über Buchhaltung 1 von 5 PunktenWer dieses Buch von Schätzing zuerst in die Finger bekommt, wird auf die anderen, wirklich guten Werke keine Lust mehr haben. Da ist seine Werbung für Unterwäsche besser! Kaum zu glauben, das Limit vom gleichen Autor wie der Schwarm sein soll! Schade,- wirklich etwas schade 3 von 5 PunktenSo, ich bin nun nach max. 6 Wochen auf Seite 400. Das Buch liest sich sehr schleppend und bisher fehlt auch die wirkliche Spannung. Nebenbei zu viele Schachtelsätze. Es kommt mir vor als hat hier der Schriftsteller auch ein mögliches Geltungsbedürfnis. Die Story klingt wirklich nicht schlecht und die Idee ist sehr gut, ich habe auch nichts gegen 1300- 1400 Seiten, aber bitte, es muß sich lesen lassen und die Spannung darf einfach bei so einem brisanten Thema nicht zu kurz kommen. Ich werde das Buch sicher auch noch zu Ende lesen, aber so viel sei schon gesagt, hier wird Ausdauer verlangt bei oft dahinschmelzender Spannung. Schade. Trotzdem Herr Schätzling Arbeit soll sich lohnen und honoriert werden, deshalb hier in Form von 3 Sterne, für Fleiß, Idee und Story. Abzug: für oft fehlende Spannung und übermäßige Länge. Übrigens:Tip Ausgebrannt von Andreas Eschbach, sehr empfehlenswert |
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Star Wars Wächter der Macht 7: Zorn von Aaron AllstonTaschenbuch von Blanvalet Taschenbuch VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,50 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442266661, Erscheinungsdatum: Februar 2010 |
3 Kundenrezensionen:Mehr war nicht drin 4 von 5 PunktenSchon komisch. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen an diesem Punkt der Wächter der Macht-Reihe mal eine Art Exempel zu statuieren, mal so richtig über die dem Grundkonstrukt innewohnenden Schwächen herzuziehen... freilich, ich werde es trotzdem tun, doch an Aaron Allstons "Zorn" sind die Bemühungen eigentlich verschwendet. "Zorn" ist nämlich ein gutes Buch, ein spannendes und temporeiches, eines das uns dem schon jetzt ersehnten Ende wieder einen Schritt näher bringt... aber was soll's: Der Wächter der Macht-Plot ist, das wurde schnell deutlich, ein am Reißbrett entstandener, schon in seiner stumpfsinnig starren Einteilung unter den drei Autoren der Reihe, Allston, Traviss und Denning, missglückter Versuch, die Prequels und damit die Sith wieder auferstehen zu lassen, sie aber in den sehr von NJO (New Jedi Order = Erbe der Jedi-Ritter) geprägten Zeitgeist und die Nachwirkungen der Ereignisse rund ums Dunkle Nest mit einzuweben. Das Problem ist: Jacen, alias Caedus, ist weder Sidious noch Vader, bzw. Anakin, der zweite Galatische Bürgerkrieg ist qualitativ nicht das gleiche wie die Klonkriege, der neue Jedi-Orden hat nicht das Format des alten usw. usw. Der Krieg wird aus reiner Zweckmäßigkeit vom Zaun gebrochen, Jacen wendet sich der dunklen Seite zu, weil es eben so sein muss; aber glaubhafte Erklärungen sind rar. Die Next Generation der Jedi bleibt blass, Hauptprotagonisten des EU werden lieblos dahinge"Opfer"t, politische Zusammenhänge bleiben, wenn überhaupt, blass. Dem Konflikt fehlt jegliche Epik, sein Ende ist ohne Belang, denn wer gewinnt ist letztlich gehopst wie gesprungen: keine der beiden Kriegsparteien ist besser als die andere, denn die Konföderation (warum nicht gleich KUS nennen?) ist nicht wirklich "böse", eher gesichtslos und Senat der GA lässt sich aushebeln wie ein endorianisches Dorfparlament. Damit nicht genug, denn auch die Autoren bekleckern sich nicht mit Ruhm: -bislang sind wenigstens 4 von 7 Büchern zu lang... -...und dementsprechend zäh; -jeder muss unbedingt seinen eigenen Nebenplot durchboxen, weil... -..., ja warum eigentlich? Diese sind bestenfalls nebensächlich, schlimmstenfalls extrem nervig; -sie gehen nicht aufeinander ein... Das ganze ließe sich noch eine ganze Zeit fortsetzten, aber das spare ich mir für mein Abschlussfazit, wenn der "Sieg", von Troy Denning endlich in trockene Tücher gebracht wurde. Die Erinnerung mag nostalgisch verfärbt sein, aber mir scheint, man habe bei NJO so ziemlich alles besser gemacht. Allston gelingt es hier mit seinem Buch allerdings erstaunlich gut diese Klippen zu umschiffen. Teil 7 setzt da an, wo Denning aufgehört hat, "Inferno" klingt ab, Kashyyyk leckt seine Wunden. Während die Solos bei den Löscharbeiten helfen, erscheint im Falke plötzlich Alema wie aus dem Nichts. Zu allem Überfluss scheint sie ihre Deformationen losgeworden zu sein und verschwindet nach einem kurzen Kampf spurlos. Nachdem sich die Jedi nun endlich von der GA abgewandt haben, beziehen sie auf Endor Quartier. Luke hängt seinem Kampf mit Jacen und Bens Beharren diesen töten zu wollen nach, während Jacen, noch vom beinahe tödlichen Kampf geschwächt, neue - heimtückische - Pläne ersinnt, um die aus der GA ausgetretenen Hapaner ins Boot zurückzuholen. Unterdessen wird der Krieg immer erbitterter und schließlich entsinnen die Jedi einen Plan um Jacen, jetzt Caedus, aufzuhalten. Auch seinen Handlungsstrang um Wedge Antilles und die Corellianer setzt der Altmeister fort nachdem er ihn in "Exil" hatte ruhen lassen; er lässt Jaina auftauen, führt Troy Dennings Alema-Plot zu Ende... kurz: "Zorn" ist ein echter Allston. Zwar wird der Gesamtplot qualitativ nicht wirklich weiterentwickelt - es geschieht nichts, oder nicht viel Entscheidendes - , aber intensiv und ereignisreich, stellenweise fast atemlos, ist der siebte Wächter der Macht dennoch. Das Erzähltempo ist hoch, die Sprünge zwischen den diversen, wie immer gut miteinander verknüpften, Handlungssträngen häufig, die sprachliche Gestaltung zwar nicht spektakulär, aber handwerklich solide. Mit seinen für ein LotF-Buch recht durchschnittlichen 440 Seiten kommt "Zorn" zudem der gähnenden Langeweile eines typischen Traviss zuvor und bietet Allston dennoch genug Raum um wenigstens vier echte Spannungshöhepunkte zu konstruieren. Das es ihm gelingt diese Spannung zu erzeugen liegt nicht zuletzt daran, dass er sich hier wieder etwas mehr auf seine Stärken - heißt: augenzwinkernder Humor, epische Schlachten, jede Menge Sternjäger-Action etc. - besinnt und etwas mehr Abstand von den Spielereien mit Machtphilosophien etc. nimmt, von denen er, die Erfahrung hat's gezeigt, ebenso wenig versteht wie seine beiden Mitstreiter. Erwähnenswert - und lobenswert - ist außerdem sein Versuch auf die teils harsche Kritik vieler Fans scheinbar beiläufig einzugehen - so geschehen auf Seite 15: "Er hatte konspiriert, gefoltert, betrogen, gemordet, und das alles mit einer Überzeugung von der Richtigkeit seiner Sache, die der eines Geisteskranken gleichkam." Mein Reden! Eine bessere Beschreibung der Persönlichkeit Darth Caedus habe ich in dieser Reihe noch nicht gelesen. Auch sonst gelingt es Allston stellenweise ganz ordentlich die Blutleere vieler Protagonisten zumindest zu übertünchen oder diese sogar - wie im Fall der Jaina-Zekk-Jag-Konstellation geschehen - ein Stück weit zu beseitigen. "Stellenweise" und "ein Stück weit" wohl gemerkt, denn der Knackpunkt bleiben die Charakterisationen dennoch. Eben schon erwähnter Caedus kommt dabei in meinen Augen noch recht gut weg, lässt er doch die dämlichen Selbstzweifel und unglaubwürdigen Gewissenskonflikte endlich hinter sich und wird nunmehr zu einem zwar eindimensionalen aber immerhin nicht störenden Bösewicht wie es sie schon oft genug gab und immer wieder geben wird. Beliebiges Gequassel über das Wohl der Galaxis konnte man sich der Kontinuität innerhalb der Reihe zu liebe zwar wieder nicht vollends verkneifen, doch haben die meisten Charaktere jetzt scheinbar ihren Platz gefunden um nun endlich das Finale einläuten zu können: Die Jedi zeigen immerhin ein solides Grundmaß an Initiative, Luke und Ben knüpfen in etwa dort an wo wir sie in "Inferno" zurückgelassen hatten, Wedge und seine Tochter Syal werden wieder an Bord geholt und die Solos bleiben uns als nostalgische Dekoration erhalten. Nur die Alt-Rebellen fallen teilweise etwas aus der Rolle. Mir sprang da besonders Tycho ins Auge, der wie ein pflichtfanatischer Mitläufer seine besten Freunde ohne zu zögern und als hätte man ihm mit einer Gehirnwäsche die Erinnerung an seinen eigenen Kampf gegen den letzten Diktator ausgetrieben, dem Palpatine-Gedächtnis-Diktator ausliefert. Schlussendlich bleibt aber auch - vielleicht sogar vor allem - die beruhigende Erkenntnis: zwei Bücher noch, dann ist es geschafft und wir können auf die nächsten Projekte hoffen... und wer weiß, vielleicht bescheren uns Karen und /oder Troy ja auch noch eine positive Überraschung. Fazit: Eines der besseren, weil tempo -und actionreichereren Bücher der Reihe. Nicht überragend aber gut. 4 von 5 PunktenDer 7 Band führt kontinuierlich die Geschehnisse aus den ersten 6 Bänden weiter und lässt Darth Caedus nun endgültig der Dunklen Seite verfallen. Mittlerweile haben wirklich alle Protagonisten begriffen das Jacen Solo abgrundtief böse ist und getötet werden muss. Um das zu bewerkstelligen setzen die Charaktere alles daran die Macht von Caedus und seinen Einfluss zu untergraben was ihnen auch die meiste Zeit über gut gelingt. Das einzig Negative an der Geschichte und wenig Glaubwürdige ist die Tatsache das unvermittelt eine Menge Sith auftauchen von denen vorher nie die Rede war. Sehr fragwürdig da nicht klar ist woher diese Stammen und wer sie ausgebildet hat. Dieser Handlungsstrang erweckt stark den Anschein das man für einen späteren Zeitpunkt einfach wieder mehr Sith benötigt und diese mal kurzerhand hineingeschrieben wurden. Ansonsten ist das Buch sehr spannend und eindeutig lesenswert, bleibt nur zu hoffen das Karen Travis mit dem 8 Band nicht wieder die Mandalorianer ausgräbt und uns sowohl deren Sprache als auch deren Agrarwissenschaften näher bringen will, ich befürchte jedoch genau das wird passieren. Der 7 Band ist aber auf jeden Fall eine Kaufempfehlung. Darth Caedus Zorn 3 von 5 PunktenKashyyyk brennt. Und es war Colonel Jacen Solo höchstpersönlich der dafür verantwortlich ist. Doch nicht nur die Wookies haben sich von der Galaktischen Allianz losgesagt, sondern auch Königinmutter Tenel Ka, deren Verrat Darth Caedus noch viel schwerer getroffen hat als jedes metaphorischer Dolchstoß in seinen Rücken oder auch jenes Messer das ihm Ben Skywalker auf der Anakin Solo tatsächlich in den Rücken rammte. Während Caedus sich mühsam von seinen Wundern erholt und Pläne wälzt die Hapaner zur Unterstützung der GA zu zwingen, haben die verbliebenen Solos alle Hände voll zu tun die Brände auf Kashyyyk zu bekämpfen und haben einmal mehr eine unerfreuliche Begegnung mit Alema Rar. Es sind jedoch weder Han und Leia, noch Jaina oder Zekk die auf den zündenden Gedanken kommen wie man Alema ein für allemal das Handwerk legen könnte, sondern der von seiner Jagd auf die dunkle Jedi besessene Jag. Dazu braucht man allerdings die Koordinaten von Lumiyas geheimen Versteck, in welchem Alema wohl deren Machttechnik zur Projektion von Macht-Phantomen gelernt hat, und diese finden sich nur im persönlichen Shuttle Colonel Jacen Solos. Die Jedi halten sich unterdessen auf Endor verborgen, wo Luke vom Ringen mit seinen inneren Dämonen völlig davon abgehalten wird seine Pflichten als Großmeister wahrzunehmen, dabei wird doch mehr gebraucht denn je. Erst der Zuspruch Kyp Durrons und der anderen Rats-Mitglieder hilft ihm aus seiner Lethargie herauszufinden, so dass der Rat endlich jene Mission beschließen kann die den Krieg auf einen Schlag beenden soll. Ein Kommando unter der Führung eines Jedi Meisters soll Coruscant infiltrieren und Jacen Solo entweder in Gewahrsam bringen oder schlichtweg töten. Währenddessen hat Darth Caedus einen Plan entworfen wie er die Hapaner zu einer Kooperation zwingen könnte und beabsichtigt seine eigene Tochter aus Tenel Kas Palast zu entführen, um sie als Druckmittel zu benutzen... Die Ereignisse von "Inferno" und "Opfer" haben selbst die letzten Zweifel beseitigt, dass noch genügend Gutes in Jacen Solo steckt um ihn von der dunklen Seite zurück zu holen. Seit dem Ende von Aaron Allstons "Intrigen" zog sich diese Entwicklung hin, wobei zwischen dem ersten und zweiten Wächter der Macht-Band ein sprunghafter Seitenwechsel stattfand, der bis heute für so manchen Fan unbegreiflich ist. Man hätte vieles einfach besser erklären müssen, jetzt ist es schlicht zu spät. Hatte sich seit "Opfer" zudem endlich ein gewisser Schwung aufgebaut, bei dem Jacens dunkle Absichten aufzufliegen drohten und Luke nach einer halben Ewigkeit durch Maras Tod gezwungen wurde zu reagieren statt nur zuzusehen flachte diese Spannungskurve bereits gegen Ende von "Inferno" fast wieder ab. Es war ein Glück dass Denning nicht mehr Seiten zur Verfügung standen, um diesen Höhepunkt der Reihe nicht noch durch irgendwelche Avancen zu verspielen. Die direkte Folge von Dennings gelungenem "Inferno" ist nun Aaron Allstons "Zorn" in welchem Dennings ureigenster Alema Rar-Plot einen Abschluss finden muss, zumal "Unbesiegbar" als grandioses Serienfinale nicht von Dennings Nebenhandlung überschattet werden sollte. Somit fällt die wenig dankbare Aufgabe damit abzuschließen Aaron Allston zu, der zugleich auch seine Schäfchen ins trockene bringen muss, konkret indem er Wedge und Tycho zurückbringt und am Corellia-Plot weiterschraubt. Vielleicht ist es nur ein Gefühl doch Allston scheint mit dem was ihm abverlangt wird nicht allzu glücklich gewesen zu sein und so fehlt "Zorn" irgendwie der Höhepunkt. Die Spannungskurven sind vorhersehbar, die großen Konfrontationen nehmen sich eher durchschnittlich aus und verdeutlichen nur umso mehr den traurigen Fakt dass das Buch ganz im Schatten des heraufdämmernden Grande Finales ist. Zugutehalten muss man Allston allerdings dass er trotz fehlender Begeisterungsfähigkeit seine Charaktere wenigstens längst überfällige Resümees ziehen lässt. So gelingt es ihm zumindest einige der Handlungsstränge zu konsolidieren, wenngleich mehr pflichtbewusst und wenig enthusiastisch als dass er damit einen großen Wurf wagen würde. Und dennoch, "Zorn" bietet typischen Allston-Humor, der sich gerade in den sehr zitierfähigen Kommentaren der Protagonisten äußert. Das geht soweit dass Luke & Co sogar den Plot auf die Schippe nehmen dürfen und so vielleicht eine reuige Selbstkritik Allstons vermitteln dürfen. Das kaschiert zwar nicht die groben Ärgernisse, aber glättet doch etwas die Wogen und besänftigt eventuellen Zorn der Fans, denn wenn das nicht bloßes Hineininterpretieren ist hat Allston die Kritik der Fans doch durchaus verstanden und findet sie teilweise auch berechtigt. Fazit: Nach "Opfer" und "Inferno" ist die Luft wohl raus, doch immerhin gelingt Aaron Allston ein in Summe mittelmäßiger Band, der sich durch seine ganz eigene Ironie und den Abschluss mancher Nebenhandlungen auszeichnet. |
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Der fünfte Krieger von Matthew ReillyGebundene Ausgabe von ListPreis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 14,95 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3471300112, Erscheinungsdatum: März 2010 |
3 Kundenrezensionen:Oberflächliches Actionspektakel! 2 von 5 PunktenMatthew Reilly liefert mit DER FÜNFTE KRIEGER die Fortsetzung von DIE MACHT DER SECHS STEINE - wobei es keineswegs notwendig ist den Vorgängerroman zu kennen. Kurzer Überblick über die Story: Die schwarze Sonne droht das Leben auf der Erde zu vernichten. Um dies zu verhindern, gilt es vier geheimnisvolle Säulen zu finden und zu aktivieren, damit ein Mechanismus zur Abwehr der tödlichen Strahlung in Gang gesetzt werden kann. Jack West jr. und sein Team treten auf den Plan doch sie sind dabei nicht ohne Konkurrenten. Damit beginnt eine Schnitzeljagd rund um die Welt mit Stationen u.a. in Südafrika, Australien, England, Russland, den Osterinseln ... und dabei kommt es fast auf jeder Seite zu rasanten Actionszenen. An Action mangelt es nun wirklich nicht in diesem Roman. Die Story wird rasant erzählt und es ist oberflächlich betrachtet niemals langweilig. Dennoch wollte bei mir kein rechtes Lesevergnügen aufkommen, denn Reilly übertreibt es einfach maßlos. Es gibt viel zu viele Protagonisten, die dann auch noch Codenamen haben - übersichtlich ist das nicht. Zudem verbinden die konkurrierenden Parteien auch noch persönliche und familiäre Bindungen, was ich als absolut störend empfinde. Bei dieser Menge an Figuren und den ständigen Kapitelwechseln (hier dauert kaum ein Kapitel länger als vier Seiten) kommt niemals Tiefgang auf. Alle Charaktere bleiben oberflächlich und absolut austauschbar und die Story ist von vorne bis hinten nur Stückwerk. Ja, es kracht ordentlich, doch das ist mir einfach nicht genug. Dabei hätten die Actionszenen locker für sieben Romane gereicht. Vor allem wenn man mal eben in einem Halbsatz noch schnell etwa die Steintafeln mit den Zehn Geboten einbaut. Eine Besonderheit des Romans sind die zahlreichen Skizzen und Karten, die dem Leser die Vorstellung und Orientierung erleichtern sollen, denn beides geht im Roman leider des öfteren verloren. Nein, der gesamte Roman ist völlig unausgegoren und auch sprachlich zum Teil völlig daneben. Ich will nicht ständig Begriffe wie "plong", "wamm" oder "womp" lesen. Das war mit Sicherheit der letzte Roman Reillys den ich gelesen habe. Da lese ich lieber bessere Fantasy und wenn mir der Sinn nach Action und Spionage steht, greife ich in Zukunft wieder zu Clancy oder Ludlum. So gebe ich zwei Sterne und den zweiten auch nur aufgrund einiger interessanter Ideen und Schauplätze. Das Warten hat endlich ein Ende 5 von 5 PunktenNachdem uns der Autor am Ende des Vorgängers im Unklaren über das Schicksal von Jack West jr. gelassen hat, können die Fans aufatmen. Jack hat überlebt und vollbringt mit seiner kleinen Gruppe wieder einmal schier Unglaubliches. Die Story geht nahtlos weiter und lässt einem wieder einmal kaum Luft zum Atem holen, geschweige denn, um mal kurz aufs Klo zu gehen. So sind die knapp 500 Seiten wieder einmal in kürzester Zeit durchgelesen und man wartet schon wieder auf den Nachfolger, denn die Geschichte geht weiter. Fazit: Für Reilly Fans ein Muss! Wer mit der knallharten Schreibweise des Autors klar kommt, wird seine Freude an dem Buch haben. Für Einsteiger kann ich meinem Vorredner nur zustimmen - lest Euch mit den genannten Büchern in die Geschichte ein, Ihr werdet es nicht bereuen! Ein Reilly halt 5 von 5 PunktenZwei Jahre drauf gewartet und dann in zwei Tagen durchgelesen... (Ich hab die Englische Version gelesen. Wer des Englischen einigermassen mächtig ist, sollte den Versuch wagen.) Ich kann mit Fug und Recht sagen, dass dieses Buch würdig ist, in die Reihe der besten Bücher von Reilly aufgenommen zu werden. Der Roman verspricht Action und Spannung von der ersten bis zur letzten Seite und er hält die Versprechen. Nein, langweilen werden Sie sich, sofern Sie mit Geschichten dieser Art etwas anfangen können, keine Sekunde lang. In gewohnter Manier hetzt Reilly das kleine Team halsstarriger Helden um die Welt. Er lässt sie in Fallen tappen, sich irgendwie aus unmöglichen Situationen befreien und umgibt sie mit allerlei Kriegsmaterial. Aus allen diesen möglichen und unmöglichen Situationen entsteht eine Geschichte, die Sie nicht mehr aus den Händen legen können. Empfehlen würde ich, die Reihe mit "Das Tartarus-Orakel" zu beginnen, wo man zum ersten mal auf Jack West Jr. und sein Team trifft. Dann weiter zu "Die Macht der sechs Steine" und dann zum fünften Krieger. |
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Schöne neue Welt, Fischer Taschenbücher, Bd.26, von Aldous HuxleyTaschenbuch von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 2,33 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596200261, Erscheinungsdatum: Februar 1953, Auflage: 66 |
5 Kundenrezensionen:Welch eine Megaenttäuschung!! 1 von 5 PunktenEs mag sein, dass dieses Buch für seine Zeit einige Ideen bot, die man nicht (so wie heute) an jeder Ecke hört. Es ist auch möglich, dass der Stil in dem es geschrieben wurde, damals in grünen Bereich lag (was ich jedoch bezweifele). Für einen Leser von heute ist es eine regelrechte Zumutung. Es ist wirklich mit Abstand das schlechteste Buch, dass ich jemals gelesen habe. Und das liegt nicht an der Idee, die durchaus Potential geboten hätte, sondern an der katastrophalen Umsetzung: Es wird wirklich alles falsch gemacht, was ein Autor falsch machen kann. Die Hauptpersonen werden gar nicht als solche wahrgenommen, sondern verschwimmen in dem seichten Bottich der unausgearbeiteten seelenlosen Zombicharaktere in dem sich alle Figuren befinden. Beschreibungen sind absolut belanglos, obwohl es sich doch anbieten würde die schöne neue Welt darzustellen. Aber das schlimmste ist wirklich der Gesamtaufbau und die Szenen im einzelnen. Da gibt es kein Konzept, der Leser weis sehr oft gar nicht an welchem Ort man sich jetzt eigentlich nochmal befindet? Eine weiterführende Funktion der Szenen ist nicht zu erkennen. Spannung?? Aber bitte nicht, wenn es sich vermeiden läßt; und das tut es. Selbst die Sprache ist allenfalls mittelmäßig, alles andere würde zu diesem Buch sowieso nicht passen. Alles in allem ist Null literarische Qualität zu erkennen. Und ich glaube einfach nicht, dass die böse Übersetzung an allem Schuld ist. So schlecht kann man (wenn's denn so wäre) ein gutes Buch nicht verhunzen. Nein, die Übersetzung ist allenfalls das Tüpfelchen auf dem "i". Warum der Verlag bis heute keine Überarbeitung der selbigen anbietet, wundert mich gar nicht. Da ist eh nix mehr zu machen. Nur für Übersetzungskundler zu empfehlen 1 von 5 PunktenVor langen Jahren, als Teenager, bekam ich eine frühere Auflage desselben Buches als Geschenk und war äußerst erstaunt, daß Aldous Huxley sich in Berlin auskennt .... diesmal habe ich es im Rahmen einer Arbeit zum Thema Übersetzungsanalyse besorgt, und bin nicht enttäuscht worden. Es mag Argumente dafür geben, ein Buch derart "einzudeutschen", vor allem, wenn man das Jahr der Erstveröffentlichung in Betracht zieht. Dieselbe Version Anfang des 21. Jahrhunderts, im Zeitalter der Globalisierung, unverändert zu vermarkten, ist allerdings eher peinlich. Vielleicht sollte der Fischer Verlag doch einmal in eine neue, zeitgemäße Übersetzung investieren. Schöne neue Welt??? 5 von 5 PunktenSchöne neue Welt" ist eine atemberaubende Zukunftsvision von Aldous Huxley. Der britische Schriftsteller (1894-1963) erschuf bereits in den 30er Jahren ein erschreckendes Bild der nächsten Generationen in ferner Zukunft. Hier werden die Menschen von Geburt an genormt, nein, bereits vor der Geburt. Denn eine normale Geburt findet gar nicht statt. Es gibt keinen Vater, keine Mutter, keine Familie. Die Befruchtung findet auf künstlichem Wege außerhalb menschlicher Körper in Flaschen" statt. Die Kinder werden nicht geboren, sie werden entkorkt". Und bereits vorher werden sie auf die bestehende Zivilisation getrimmt. Alphas, Betas, Gammas, Deltas, etc. lauten die Kasten in denen die Menschen eingebürgert werden. Durch psychische und physische Beeinflussung von kleinst an werden die Kinder in Ihr zukünftiges Dasein eingepasst / eingezwängt. Sämtliche Krankheiten und Leidenschaften sind ausgemerzt; es herrscht die freie Liebe, nein, von Liebe ist nicht die Rede, freie Triebe; die Droge Soma" hilft über psychische Unpässlichkeiten hinweg; der Mensch stirbt in einem vorbestimmten Alter (gesund und jung erhalten) unter Einfluss der Drogen ohne Leid, Kummer und Schmerz. In diese durch und durch strukturierte Gesellschaft platzt Der Wilde". Ein Sohn von Filine, einer genormten Frau, die aus Versehen im Wildnis-Reservat verloren ging und dort, bereits schwanger von einem Zivilisierten (trotz aller befolgten Verhütungsanweisungen) bei den Indianern weiterlebte und unter den Wilden Ihr Kind auf natürlich Weise gebar und aufzog. Als weißer Außenseiter nicht zu den Wilden gehörend sehnt er sich nach der schönen neuen Welt, die seine Mutter ihm in den schillerndsten Farben schildert. Durch Zufall kann er nun gemeinsam mit seiner Mutter die Wüste verlassen. Doch kann er, der Wilde, der durch Lektüre von Shakespeare lesen und schreiben lernte, sich diese Welt Othellos, Romeos, Edmunds zu eigen machte, und sich in eine der zivilisierten Frauen verliebt, kann er sich schließlich in diese genormte Welt fügen? Oder vermag er diese vermeintlich perfekte Gesellschaft aus Ihrer ewig glücklichen Lethargie reißen? Huxley schafft es beinahe, den Leser von seiner genormten Welt zu überzeugen. Schwerlich entzieht man sich dem Reiz des ewigen Glücks, der immerwährenden Gesundheit, der schönen neuen Welt. Eine erschreckende Vision der Zukunft, die zwar noch fern scheint, die sich aber in Ihren Anfängen bereits abzeichnet. Der Wunsch nach ewiger Jugend, der Schönheitswahn und die Selbstverständlichkeit der Schönheitsoperationen, der Wunsch und die Wichtigkeit von Luxus, Behaglichkeit, Beständigkeit. Die Angst vor allem Fremden, Neuen und Unerwarteten, die Abneigung gegen das Alter und die Alten, die Angst vor dem Tod. Eine ferne Zukunft? Wer kann, sollte Schöne neue Welt" wohl in der Originalausgabe auf Englisch lesen. In vielen anderen Rezensionen wird auf die schlechte Übersetzung des Fischer-Verlags hingewiesen. Da ich das Buch nur auf Deutsch gelesen habe kann ich mir hierzu kein Urteil erlauben. Aber ich finde es unangebracht vom Übersetzer, einfach Namen und Handlungsorte nach Belieben zu ändern. Dieses Recht sollte sich kein Übersetzer heraus nehmen. Nichtsdestotrotz wird uns hier ein außergewöhnlicher Blick in eine mögliche Zukunft gewährt, die detailgetreuer kaum geschildert werden kann. Und die uns diese Vision dadurch besonders real erscheinen lässt. "O Wunder! Was gibts für herrliche Geschöpfe hier! Wie schön der Mensch ist! Schöne neue Welt, die solche Bürger trägt." 5 von 5 Punkten(Zitat Shakespeare) Was wäre, wenn wir alles Negative ausschalten könnten und nur noch Freude hätten? Elend, Krankheit und Not sind überwunden! Bei Problemen oder Stimmungsschwankungen gibt es Soma, die Fröhlichdroge. Vergöttert wird das Auto, die Anrede heißt nicht mehr seine Lordschaft, sondern seine Fordschaft. Dieser Science Fiction Roman von Huxley zeigt merkwürdige Parallelen in unsere Jetztzeit. Noch nie haben Menschen so viele Drogen bzw. Stimmungsaufheller genommen wie heute. Wobei nicht primär Lust, sondern Leistungsbereitschaft und Machtwahn im Vordergrund stehen, selbstverständlich aber auch Ausstiegs- und Paradiesfantasien. Der Fetisch Auto fährt im Zentrum unserer Gesellschaft, ganze Zulieferindustrien, fast alles klebt irgendwie daran. Bei Huxley wird das T verehrt, in Anlehnung an den Ford T. Sind wir wirklich so weit weg von der beschriebenen Huxley-Welt? Zu welchen Ergebnissen bringt uns die Genforschung, was könnte damit Negatives erzeugt werden? Ist Freiheit des Einzelnen erstrebenswert oder die kollektive Gleich-gültigkeit? Huxleys Roman ist ein Reflex auf den American Way of life und beschreibt - weil sich die Menschheit in einem Krieg mehr oder weniger selbst vernichtet hatte, im Jahr 146 AF, after Ford - eine diktatorische Weltregierung, die den Mensch nur deshalb überleben lassen kann, weil sie ihm seine negative Seite nimmt. Damit aber verliert der Einzelne auch die Freiheit zu entscheiden oder Gefühle zu empfinden, er lebt tierhaft vor sich hin, u.a. in Promiskuität. Letzten Endes sehe ich den Roman als Aufruf zum freien Denken, zur Umkehr. Er wurde 1932 unter dem Eindruck tiefer weltweiter wirtschaftlicher Depressionen geschrieben. Es ist ein Manifest für die Freiheit, es warnt vor kommenden Vernichtungskriegen, vor Egoismus und Gier. Er warnt vor einer möglichen Diktatur, die Menschen sämtliche Freiheiten nimmt, ihnen aber immerhin das Glück gibt. Damit schrieb er weit über die 30er Jahre hinaus in eine Zeit, die nach der ultimativen Vernichtung kommen könnte. In der AF-Zeit des Romanes sind die (wenigen, noch freilebenden, nicht der Weltregierung angeschlossenen) Wilden ein Restbild unserer heutigen Gesellschaft und es gilt als schick, sich mit einem Kenner dieser "Wilden" einzulassen. Bernhard, der Kleinwüchsige genießt seine Kennerrolle der Wilden und benutzt seinen Status dazu, mit möglichst vielen Frauen zu schlafen. John, ein Halbwilder, liest Shakespeare und ruft zur Freiheit des Denkens auf, er vernichtet die Glücksdroge und verachtet die Banalität von Unterhaltungsmedien. Letzten Endes scheitert der versuchte Ausbruch aus der AF-Welt aber und die Helden des Romanes begehen Selbstmord (John) oder werden verbannt. Kein Tod, kein Scheitern, keine Probleme - die Konsequenzen von Huxleys schöner neuen Welt sind das Glücksversprechen vieler heutiger Medien und Ratgeber. In der Konsequenz sind sie jedoch nicht erstrebenswert, so wie ewiges Wachstum kein Ziel sein kann. Das Ziel und der Aufruf dieses Romanes besteht darin, selbstverantwortliches, freies Denken auf jeden einzelnen zu übertragen, um die Probleme der Menschheit anzugehen, sie zu lösen. Ich denke nicht, dass wir heute in der schönen neuen Welt von Huxley leben, aber einige Facetten scheinen klar durch, sie sind in ihrer Wirkung ähnlich wie in dem Roman beschrieben. Es liegt an uns, diese Wirkungen zu erkennen und zu verhindern, dass wir zukünftige "Brut-, Aufzucht und Normdirektoren" erhalten. In vielen Bereichen der Neurowissenschaft sind solche Gedanken leider vorhanden. alte ausgabe 4 von 5 Punktender artikel war zwar in gutem zustand jedoch ist es eine sehr alte ausgabe. lieferung kam schnell an |
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Flash von Robert J. SawyerTaschenbuch von Heyne TBPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,86 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453523709, Erscheinungsdatum: März 2008 |
5 Kundenrezensionen:Nur durchschnittlich spannend... 3 von 5 Punkten"Die Neanderthal-Parallaxe" von Robert J. Sawyer hat mich so begeistert, dass ich mir "Flash" kurz darauf gekauft habe. Wieder hat der Autor eine spannende Idee zu Papier gebracht, auf deren Auswirkungen und Erklärung ich ziemlich gespannt war. Leider ist es ihm nicht gelungen, mich so mitzureißen, wie ich es erwartet habe. Die Geschichte wurde in drei Teile gegliedert, die jeweils kurz nach dem "Flash", in den Monaten danach und im dritten Teil, 21 Jahre in der Zukunft spielen. Teil 1 behandelt das Experiment und seine Auswirkungen. Nach dem "Flash" ist die Menschheit natürlich in Aufruhr. Viele empfinden ihre mögliche Zukunft als furchtbar, andere wiederum sind glücklich über diesen Blick in die Zeit. Da das Ereignis alle vollkommen überrumpelt hat, starben und verunglückten viele Menschen... Was genau ist bloß passiert? Die Erörterung dieser Frage war durchaus interessant, auch technische Erklärungen wurden gut verständlich in die Story eingebaut. Man lernt die unterschiedlichen Charaktere kennen, die alle recht sympathisch gezeichnet wurden. Im 2. Teil rätselt man mit den Wissenschaftlern, ob die von allen gesehene Zukunft wirklich feststeht oder ob man sie noch ändern kann. Einige Theorien waren für mich zwar etwas schwieriger zu verstehen, aber durchaus spannend, wenn auch etwas zu langatmig. Zu einer wirklichen Einigung kam es aber irgendwie nicht. Viele Wissenschaftler, viele Meinungen. Die Tat eines Mannes, der in seiner Zukunftsvision als Kellner lebte, bringt letztlich die Antwort. Ab dem Zeitpunkt war ich dann langsam etwas gelangweilt... Im letzten Teil ist man dann an dem besagten Tag aus den Zukunftsvisionen angekommen. Zunächst wurde es nochmal recht spannend, als es darum geht, ob man gewisse Ereignisse noch in letzter Minute verhindern kann, aber alles in allem war mir das Ende viel zu abgehoben, schnulzig und unlogisch. Fazit: eine tolle Idee, die aber nur teilweise gut umgesetzt wurde. Trotzdem durchaus lesenswert, wenn auch nicht durchweg spannend. Geniales Gedankenexperiment mit einer auffälligen Schwäche 4 von 5 PunktenDas bei der Inbetriebnahme des Teilchenbeschleunigers am CERN, nahe Genf, ein ungeplanter Effekt alle Menschen für zwei Minuten einen Blick ins Jahr 2030 beschert, ist ja schon mal eine bemerkenswerte Idee. Aber vor den Überlegungen rund um die gesellschaftlichen Folgen und zwischenmenschlichen Veränderungen, die Robert J. Sawyer in seine Geschichte einbaut, kann man nur den Hut ziehen. Im Mittelpunkt stehen ein halbes Dutzend CERN-Wissenschaftler, die sich mit ihren privaten Einsichten in die Zukunft auseinandersetzen, aber auch Überlegungen darüber anstellen, den von den Medien als "Flashforward" betitelten Effekt zu wiederholen, um dessen Authentizität zu ergründen. Und genau diese Frage zieht sich durch die gesamte Geschichte. Werden die Visionen genau so eintreten, wie die Menschen sie sahen, oder ist unsere Zukunft noch nicht in Stein gehauen? Besonders interessant und teilweise extrem amüsant sind die Ereignisse und Entwicklungen die zwischen 2009 und 2030 statt gefunden haben sollen. Diese werden zum einen in der Geschichte auf einer eigens für die Zukunftseinsichten eingerichteten Website zusammen getragen und zum anderen zu Beginn einiger Kapitel kurz zusammengefasst. Die Charaktere haben alle ihre unterhaltsame und symphatische Seite. Nur die Figur des Griechen Theo Prokopides überzeugte mich nicht und verhindert dann auch eine 5 Sterne Bewertung. Denn die letzten ca. 100 Seiten, sich vorwiegend um Theo drehend, sind schlicht mißglückt. Sie arten befremdend in eine Actiongeladene Kriminalstory aus, die einfach nicht zu dieser phänomenalen Grundidee passt. Hat da der Autor womöglich kein angemessenes Ende finden können? Jedoch sind Einfälle und Überlegungen solchen Kalibers so selten, das sich über den Fauxpas, eines schwachen Finales, leicht hinwegsehen lässt. Gute Idee, aber 1 von 5 Punktenim Ergebnis schwach. Habe das Buch vor dem Urlaub gelesen und es am Urlaubsort zurückgelassen - ein Novum für mich. Platte Figuren werden schwach durch die interessante These geführt, was wäre wenn wir einen tatsächlichen Blick in die Zukunft werfen könnten. Für mich logisch, dass in diesem Moment die Zukunft bereits verändert wäre und die viel größere Frage auftaucht: Wie gelange ich zum Ziel dieser Vision? Durch Aktivität oder Passivität? Der Autor nennt viele Namen und Theorien, die man bei Wikipedia u.a. mal nachschlagen kann. Soweit so gut, allerdings vergaloppiert er sich dann im letzten Drittel des Buches völlig und bringt auch noch die Sonne und Neutrinos ins Spiel...gähn. Dazu kommt dann noch die (fast peinliche) Gott-gleiche Vision Lloyds und das Buch nimmt einfach kein Ende. Zwar schon 1999 geschrieben, hätte Saywer bei besserer Recherche viele "seiner" Visionen gar nicht erst zu Papier gebracht. Wieso sollen immer alle Autos in der Zukunft schweben? Unterhält man sich 2030 über große Distanzen tatsächlich per "Videophon"? Ganz zu schweigen vom afroamerikanischen US-Präsidenten, vor dem aber noch einen Frau am Ruder war. Und einen Börsenkrach in den nächsten 30 Jahren vorher zu sagen...da muß man kein Prophet sein. Finger weg, denn dieses Buch ist enttäuschend... Originelles Thema, mangelhafte Umsetzung 4 von 5 PunktenDies war der erste Roman von Sawyer, den ich las - und garantiert nicht der letzte. Die Story an sich war sehr originell und als Ausgangspunkt für einen spannenden Science Fiction wie geschaffen. Sawyer beschrieb die "Helden" des Romans auch sehr gut, so dass die erste Hälfte des Science Fiction auch wirklich superspannend und lesenswert war. Aber dann leider kam der Bruch in der Geschichte: Es kam einem ein bißchen so vor, als ob der Autor sich auch nicht ganz sicher war, wie er die Story enden sollte. Es ging etwas zäh und langatmig weiter. Das Ende war für mich persönlich enttäuschend. Aber im großen und ganzen war es ein überdurchschnittlich guter Roman mit einer sehr originellen Geschichte, die einem in Erinnerung bleibt. Selbst die wissenschaftlichen "Abhandlungen", die manche Rezensenten bemängeln, finde ich nicht schlecht sondern notwendig für die Geschichte, auch wenn der interessierte Laie hier sicher nicht alles versteht - und auch nicht verstehen muss. Fazit: Lesenswert. Starke Grundidee - und unterhaltsame Umsetzung 4 von 5 PunktenMit FLASH hat man es endlich geschafft, die deutsche Ausgabe des 1999 erschienen SF-Romans Flashforward vorzulegen... und ich muss sagen, das Buch hat mir wirklich gefallen! Die Prämisse ist spannend: durch ein Experiment im CERN-Teilchenbeschleuniger im Jahr 2009 erlebt jeder Mensch auf der Welt eine exakte Vision, was er für 2 Minuten im Jahr 2030 macht. Jeder der 6 Milliarden hat also einen Blick in seine Zukunft bekommen, und dieses Visionen beginnen natürlich die Welt massiv zu erschüttern. Aus der Sicht einer Handvoll am Experiment beteiligter Protagonisten schildert Sawyer, wie verschiedene Personen mit dieser Erkenntnis umgehen - die einen kämpfen um ihre Liebe, andere versuchen ihren eigenen Mord zu verhindern... und wieder andere begehen Selbstmord. Keine Frage: nicht nur ist die Prämisse spannend, das Buch ist auch unterhaltsam geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Besonders positiv fallen die lebendig und plausibel geschilderten Protagonisten auf, die sich wohltuend von Stereotypen abheben und einfach glaubhaft agieren - mit einer ebenso nachvollziehbar geschilderten Innenperspektive. Sawyer versteht es ähnlich wie Baxter, Wilson oder auch Chrichton (zu dessen guten Zeiten), relativ komplexe Gedankengänge aus Physik und anderen Wissenschaften spannend und nachvollziehbar zu schildern - hier geht es eben um die Frage wie fixiert die Zeit ist, das Gegenwart bedeutet, wie Unsterblichkeit funktioniert und welche Auswirkungen Quantenmechanik auf unser Weltbild haben könnte... all diese Überlegungen werden nett geschrieben angerissen und passen gut zur Geschichte. Anders als in anderen SF-Romanen hat man nicht den Eindruck als wären derartige Passagen mit Gewalt reingehämmert worden, sondern sie fügen sich nahtlos ein. Ein ganz großer Wurf ist der Roman vermutlich nicht - gegen Ende lässt er ein wenig nach. Die actionbetonte Krimihandlung liest sich etwas flach, und auch das Finale erscheint ein bisschen zu überzogen... aber immer noch plausibel im Rahmen des Buches. Diese kleineren Kritikpunkte ändern aber absolut nichts an der Tatsache, dass FLASH überdurchschnittlich gut und definitiv für Fans von SF- und Zeitreisegeschichten ein guter Tipp ist. Vielleicht kein Meilenstein und kein Buch, welches als Meisterwerk bezeichnet werden kann, aber deutlich besser als die Dutzendware. Alles in allem eine Empfehlung - eine starke Idee wurde unterhaltsam umgesetzt! |
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Schattenschwestern: Der Bund der Schattengänger 4 - Roman von Christine FeehanTaschenbuch von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,89 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453526147, Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
5 Kundenrezensionen:Das beste Buch aus der Reihe 5 von 5 PunktenDas ist mal eine insgesamt wirklich gelungene Fortsetzung. Gut erzählt und intelligent aufgebaut. Die Charaktere sind nicht nur sehr ansprechend und interessant, sondern machen auch eine schlüssige Entwicklung durch. Die Dialoge sind witzig und klug. Eine wunderbare gefühlvolle Geschichte mit zwei sympathischen Helden. Auch wenn die Pheromone den Protagnisten Jack und Briony wieder mal mächtig Druck machen, sind die erotischen Szenen weitgehend frei von schwülstigem Liebesgeflüster und ansprechend. Dazu liefert Feehan gute Action und spannende Kampfszenen. Der Zwillingsbruder Ken gefällt mir jetzt schon sehr gut und ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Den langen Exkurs über Computer und Hacking hätte es allerdings nicht gebraucht. Tut der Sache aber keinen Abbruch. Wer gerne Storys mit SEALs liest und ambivalente Charaktere zu schätzen weiß sollte hier zugreifen! 4 von 5 PunktenDie Pluspunkte der Reihe bestehen nach wie vor: Interessante Charaktere, flüssiger Stil, Erotik, PSI und gelungener Plot. In diesem Band kommt nun ein gewaschener Totured Hero hinzu, um genau zu sein sogar eher zwei, da auch der Zwillingsbruder von Jack genug erleiden musste. Jack ist ein sehr interessanter ambivalenter Charakter, der durchaus auch für Ablehnung sorgen kann. Im Kampfeinsatz ist er stahlhart, absolut gefühllos, brutal und kompromisslos. Die beinharten Actionszenen mit beiden Brüdern sind härter, blutiger und plastischer beschrieben als jede andere Kampfhandlung in den Büchern zuvor. Doch so brutal Jack auch wirkt, so butterweich, sensibel, gefühlvoll und unsicher ist er unter den Händen von Briony. Briony hat auf ihre Weise ebenso leiden müssen wie Jack. Sie ist im Gegensatz zu Jack kein Anker, aber stark empathisch. Die Auftritte mit ihren Brüdern meistert sie nur unter starken Schmerzen, trotz der beinahe militärischen Ausbildung, die sie von ihren Adoptiveltern bekommen hat. Trotz aller Action bietet der Roman auch Erotik, allerdings weniger Romantik und durch die Figur des Zwillingsbruders auch ein wenig Humor. Es wird immer deutlicher, welches weitreichende Netz Dr. Whitney gespannt hat und wie weit sein Einfluss in oberste Befehls- und Regierungsränge reicht. Fazit: Wer nichts gegen blutige Action einzuwenden hat, gerne Storys mit SEALs liest und ambivalente Charaktere zu schätzen weiß, sollte diesen Roman auch ruhig außerhalb der Schattengängerreihe lesen. Für Fans der Reihe ein Muss! 4.5 von 5 Punkten. (WF) Schattenschwestern 5 von 5 PunktenKonnte nicht mehr aufhören bis die letzte Seite gelesen war. Warte jetzt verzweifelt auf die anderen Teile. schmacht... 5 von 5 PunktenAuch diese Reihe von Christine Feehan hält, was man von der Autorin kennt. Übersinnliches gepaart mit Liebe, ein wenig Erotik und alles natürlich unter dem Aspekt der "Vorherbestimmung". Für viele mag dies zu platt sein, ich liebe es. Ich mag ihren Schreibstil, die Charaktere sind spannend, alle mit entsprechend eigener runder Geschichte. Sicherlich ist das Ende wie immer vorhersagbar, sprich ein Happy-End, aber der Weg ist doch bekanntlich das Ziel, oder? Ich bin schon gespannt auf den "Weg" im 5. Teil. Super !!!!!!! 5 von 5 PunktenDieses Buch kann man wirklich nur weiter empfehlen... Bis jetzt der beste Teil der Schattengänger |
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Perry Rhodan 109. Das Loch im Universum von Perry RhodanGebundene Ausgabe von Edel GermanyPreis bei Amazon: EUR 16,90 ISBN: 3811840959, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 1 |
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Mass Effect: Die Offenbarung, Bd 1 von Drew KarpyshynBroschiert von Panini BooksPreis bei Amazon: EUR 9,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3833216484, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 1., Aufl. |
ProduktbeschreibungMass Effect Die Offenbarung 5 Kundenrezensionen:Ein echt gutes Buch 5 von 5 PunktenIch habe mir dieses Buch, nachdem ich Mass effect 1 schon das zweite mal durchgespielt habe besorgt. So dachte mir es wäre Interessant die Geschichte von David Anderson und Saron endlich ohne das weglassen von Fakten zu erfahren. Ich war echt Überrascht wie Interessant es ist in Buchform mehr über das Mass Effect Universum zu erfahren. Das letzte Buch das ich mal Außer-Schulisch gelesen habe war Harry Potter 1 und das langweilte mich schon in den ersten Seiten. Aber ME Die Offenbarung habe ich in zwei Tagen verschlungen und wurde nicht enttäuscht. Nachdem lesen davon kennt man die Situationen hinter diesen beiden echt Wichtigen Gegensetzlichen Figuren, und fühlt echte Empatie. Ich empfehle jedem erstmal das Spiel zu spielen und dann mit dem lesen anzufangen, da man meiner Meinung manche Fachbegriffe nicht versteht zb. die Erklärung von Biotikern ist sehr kurz. Besonders gut haben mir die Stellen gefallen die sich mit der Vergangenheit der Charactere beschäftigen, man erfährt manche Sachen die man in dem Spiel sehr schlecht einbringen konnte, wie zb. warum es kaum mit Akzent redende Menschliche Personen gibt. Alles in allen eine echt gute Lektüre für Personen die in "Mass effect 1" schon jede möglichkeit genutzt haben, um die Hintergrundgeschichte im Kodex nachzulesen und sich Gedanken über die Charactere machen. Mass Effect:Die Offenbarung 5 von 5 PunktenEntgegen so mancher Erwartungshaltung, entpuppt sich das 282 Seiten starke Mass Effect Buch tatsächlich als ein waschechter und knallharter Sci-Fi-Roman, der die offzielle Vorgeschichte zum gleichnahmigen Videospiel erzählt. Zwar würde "Die Offenbarung" nicht unbedingt als unabhängiger Roman glänzen, doch in Verbindung zu "Mass Effect" kann die Handlung wirklich als gelungen betrachtet werden. Der erste Band der Buchreihe punktet nicht durch eine besonders wendungsreiche Geschichte und schon gar nicht durch fesselnde Charaktere, aber durch eine starke Beziehung zum Spiel. Zum einen fügt sich die Geschichte nahtlos in der vom Videospiel an, auf spätere wichtige Ereignisse im Spiel wird vielfach eingegangen, mal ausgiebig, mal andeutend. Liest man das Buch im Nachhinein, werden hierbei tolle Erinnerungen wach und die Lust zum Spielen wird gleich wieder geweckt. Zum anderen treten vor allem bereits spätere "Mass Effect"-Schlüsselfiguren wie die beiden Hauptcharaktere des Romans, der Mensch David Anderson und der Turianer Saren Arterius auf. Andere wie der Baterianer Edan Had'dah oder der Kroganer Skarr erinnern einen stark an die typischen Sci-Fi-Gauner aus "Mass Effect". Ebenso werden die anderen Rassen von den Asari bis hin zu den Quarianern liebevoll eingeführt. Zudem auch viele Orte vom Präsidium bis zu "Choras Nest", einer Bar auf der riesigen Raumstation Citadel. So besteht die große Stärke des Buches vor allem darin, dem Leser einen tieferen Einblick in das "Mass Effect"-Universum zu bieten. Viele Details um die Geschehnisse in "Mass Effect" werden einem in "Die Offenbarung" von mal zu mal noch verdeutlicht. Das Ankommen der Menschen in der Galaxis, die forschungssüchtigen Fehler der Quarianer oder vor allem die Figuren Anderson und Saren werden dem Leser sehr viel näher gebracht, was eine immense Bereicherung für das Spiel bedeutet. So entpuppt sich "Mass Effect: Die Offenbarung" bzw. das "Mass Effect"-Universum von BioWare und Karpyshyn als mehr als nur Sci-Fi-Träumerei. Man kann es auch als ernstzunehmende warnende und heute tatsächlich vertretene These verstehen: die nächste Evolutionsstufe ist der Schritt vom Menschen zur Maschine. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Menschheit die Kontrolle darüber verliert - oder eben eine andere Spezies... Passende Vorgeschichte zum Spiel.... 4 von 5 Punkten...erklärt die Zusammenhänge und beleuchtet die einzelnen Story-Charaktere der Vorgeschichte des Spieles im Gesamtzusammenhang als Vorgeschichte. Story handelt allerdings nicht direkt von den Helden, die auch im Game vorkommen. Guter Einstieg! 4 von 5 PunktenNachdem ich Mass Effect mehrmals durchgespielt hab und ich Teil 2 kaum noch erwarten kann, hab ich mir "die Offenbarung" und den 2. Teil "der Aufstieg" geholt. "Die Offenbarung" habe ich, wie viele andere auch, verschlungen. Es lüftet das Geheimniss um Anderson, der im Spiel von seiner Begegnung mit Saren berichtet, den spieler aber ein wenig im dunkeln lässt, was genau dabei passiert ist. Auch wie Saren letztendlich auf die Sovereign hat mir sehr gefallen. ich kann dieses Buch jedem Mass Effect-Fan nur empfehlen!!! Warum ich doch nur 4 Punkte gebe? Teilweise werden Begriffe nicht erklärt, sondern werden vorrausgesetzt, z.B. die biotischen Kräfte. Die kannte ich zwar aus dem Spiel, aber im Buch werden die kaum erklärt und man muss sich teilweise zusammenreihmen, was die Kräfte sind und warum nur bestimmte Personen solche Kräfte haben. Spannende Vorgeschichte von Biowares Meisterwerk 4 von 5 Punkten"Die Offenbarung" ist ein sehr spannend geschriebener Roman, der viele weitere Details über die Geschichte des Mass Effect-Universums aufdeckt, wie z. B. über die menschenfeindlichen Batarianer, über Captain Anderson und dem Bösewicht Saren. Wie im Spiel wird eine Verschwörung aufgedeckt, über die ich natürlich nichts verrate. Die Szenen, in denen Saren skrupellos mit seinen Gegnern umgeht, sind schlichtweg super geschrieben und es wird viel über das Umfeld der Menschen und Aliens erzählt. Allerdings muss ich mich über ein paar Schreibweisen beklagen: Es ist zwar nichts wirklich trübendes, aber pingelige Menschen wie mich stört es nun mal: Die Protheaner heißen auf der Rückseite des Buches "Protheans". Ist zu verschmerzen, weil es das englische Wort dafür ist. Aber im Buch selbst heißen sie "Protherianer". Auch werden auf einigen Seiten die Turianer urplötzlich als "Turanier" beschrieben. Die Masseneffektfelder heißen im Buch "Masseeffektfelder". Solche Fehler dürfen in einem Buch nicht sein, vor allem dann nicht, wenn sie im (einige Monate später erschienenen) Spiel wieder anders heißen. Da ich das Spiel zuerst gespielt habe, ist mir der Fehler sofort als störend aufgefallen. Dennoch muss ich schlussendlich sagen: Jeder, der mehr über diese faszinierende Welt erfahren möchte und einige Lücken, die durch das Spiel entstanden sind, füllen möchte, kann sich dieses Buch bedenkenlos kaufen. |
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Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele von Suzanne CollinsGebundene Ausgabe von OetingerPreis bei Amazon: EUR 17,90, Angebote ab EUR 13,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3789132187, Erscheinungsdatum: Juli 2009, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-RedaktionIn einem Nordamerika der fernen Zukunft regiert das Kapitol mit eiserner Hand. Die meisten Menschen in den unterjochten zwölf Distrikten kämpfen tagtäglich ums Überleben. So auch die sechzehnjährige Katniss. Sie sorgt dafür, dass ihre kleine Schwester Prim und ihre Mutter nicht verhungern, indem sie unerlaubterweise hinter dem Zaun des Distrikts auf die Jagd geht. Doch der Hunger ist nicht die größte Bedrohung: Jedes Jahr werden die ?Hungerspiele? ausgetragen, eine Art Gladiatorenkampf. Aus jedem Distrikt werden dafür ein Mädchen und ein Junge zwischen zwölf und sechzehn Jahren ausgelost. Und dieses Jahr trifft es Prim. Doch Katniss geht für ihre Schwester in den grausamen Kampf, der so lange dauert, bis nur noch einer von den vierundzwanzig ?Spielern? am Leben ist. Das ist furchtbar genug, doch zu allem Überfluss ist einer von Katniss? Gegnern ausgerechnet Peeta, der ihr schon einmal das Leben gerettet hat ... Packend vom ersten Satz an erzählt die Autorin die Geschichte ihrer wunderbar sperrigen Heldin. Die Idee vom Kampf jeder gegen jeden, bis einer übrig bleibt, ist nicht neu. Auch über eine an das alte Rom erinnernde düstere Zukunftswelt samt Brot und Spielen (?panem et circenses?) hat man durchaus schon einmal gelesen. Aber die Autorin macht etwas Besonderes daraus. Sie schafft es, einen sofort in ihre Geschichte hineinzuziehen und für ihre Heldin einzunehmen ? und bis zum Ende kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Vom Verlag ist dieser Science-Fiction-Roman für alle Altersstufen ausgewiesen, er ist jedoch erst für Jugendliche zu empfehlen. Diese (und auch die erwachsenen LeserInnen) werden mit einer aufrüttelnden Geschichte belohnt, deren zweiter und dritter Teil hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt. -- Gabi Neumayer 5 Kundenrezensionen:Spannung, Romantik, Lesespaß pur! 5 von 5 PunktenDieses Buch ist einfach mitreißend und keinen Moment langweilig! Auch ich muss auf die nächsten Teile mit Sehnsucht warten. Die Idee ist grandios und die Umsetzung perfekt! Der Mix aus romantischen Gefühlen, Spannung und technischen Abenteuern. Der Schreibstile und die Gefühle sind einfach atemberaubend. Ich liebe dieses Buch und werde es sicher noch einige male lesen. Denen die noch unschlüssig sind kann ich nur sagen: kauft es! Ihr werdet es nicht bereuen. Egal was für ein Typ ihr seid, es ist für jeden etwas dabei. Einfach super! süchtig machende Spiele... 5 von 5 PunktenDas Buch ist einfach klasse! Hab es innerhalb von 4 Tagen durchgelesen und bin schon total gespannt auf die Fortsetzung. Wirklich sehr empfehlenswert! aha....ok... 3 von 5 PunktenIch habe mir dieses Buch wegen den überwiegend positiven Beurteilungen gekauft. Schon im Buchladen hat mich der Klappentext nie ganz angespochen. Aber man soll ja den Tag nicht vor dem Abend loben. Selbst bei der "City of bones Reihe" war ich zuvor skeptisch. Doch es hat sich überraschend als einen wunderschönen Pageturner entuppt. Also griff ich doch nach dem Buch - und wurde mehr oder wenig befriedigt. Erstmal - wie kam Frau Collins auf so eine aberwitzigen Idee des lustbefriedigenden Mordens an Kinder bzw Jugendlichen? Ich wollte mir darüber lieber nicht zu viele Gedanken machen. Zweitens konnte ich mich mit Katniss (über die Namen lege ich hier mal eben den Mantel des Schweigens)überhaupt nicht indentifizieren. Ich wusste nicht was ich davonhalten sollte... Drittens fand ich die Liebesgeschichte zwischen Katniss und Peeta nicht so lieblich, wie es mir im Vorfeld eingetrichtert wurden war. Alles in allem gebe ich trotzdem 3 Sterne, da die Geschichte mal was neues war und ich froh bin das darin kein liebeskranker-Emo Vampir mit seiner Schnalle vorkommt. Aber ich glaube meine Erwartungen waren höher als das sie befriedigt werden konnten... wooooow !! 5 von 5 PunktenDiese Buch ist einfach der Hammer....!! Ich habe seit Gestern das Buch und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Demnach bin ich so gut wie fertig. Es ist einfach klasse geschrieben. Man weiß nie so recht wie es weitergeht und ausgeht. Also nur zu empfehlen!!! Lieblingsbuch meiner Tochter 5 von 5 PunktenMeine Tochter (12) liebt dieses Buch und findet, dass es eins der besten Bücher der Welt ist. Und sie wartet ganz sehnsüchtig auf die anderen Teile. Das Buch ist spannend geschrieben (habe es auch gelesen) und die Welt ist trotz aller dystopischen Elemente eine Welt, an der man trotzdem gerne teil hätte. |
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Brennende Galaxis - Der Große Bruderkrieg 3: Warhammer-40,000-Roman von Ben CounterTaschenbuch von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,82 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453526422, Erscheinungsdatum: Dezember 2009 |
5 Kundenrezensionen:Der große Bruderkrieg III 5 von 5 PunktenUnter dem Vorwand die Rebellion des Imperialen Gouverneurs Vardus Praal auf Istvaan III zu beenden, werden die Captains Loken und Torgaddon mit den ihnen loyalen Einheiten ihrer Kompanien und denen der Emperors Children, Death Guard und World Eaters in die Hauptstadt des Planeten geschickt. Das eigentliche Ziel des Kriegsherrn Horus besteht jedoch darin, die Legion von den imperiumstreuen Elementen zu säubern. Anstatt wie angekündigt Verstärkungen zu schicken, bombardiert die Flotte den Planeten mit Virus-Bomben. Ein Muss für alle, die bereits die beiden ersten Bücher gelesen haben Sehr fesselnd / Bestes Buch der Brüderkriegreihe 5 von 5 PunktenIch finde das das Buch "Brennende Galaxis" sehr gelungen ist und man kann gar nicht aufhören zu lesen.. Ein Lob an den Autor und an den Übersetzer dem das so gut gelungen ist!! Für mich (ich besitze über 25 Warhammer 40k Bücher) war es das beste das ich je gelesen habe. In dem Buch ereignen sich die meisten Handlungen im Gegensatz zu den beiden Vorgängern und der Autor hat sich sehr viel Mühe gegeben durch genaue Beschreibungen der Geschehnisse die Spannung aufrechtzuerhalten. Ich habe das Buch in 3 Tagen inklusive paar Nachtstunden durchgelesen. Was vielleicht noch zu beachten ist : Es werden viele, schwere Waffen der Astartes eingesetzt und teilweise finde ich, das es ein wenig übertrieben war. Ansonsten ist die gesamte Geschichte fesselnd und die Wandlung die Horus durchmacht, sehr interresant. Ich will euch aber auch nicht zuviel erzählen :) also kaufts euch und lest es Ich wünsch euch im Namen des Imperators viel Spass beim Lesen!! Eine spannende Serie 5 von 5 PunktenDas war nun der dritte Band der Bruderkrieg Serie. Als langjähriger 40K Spieler sind diese Hintergrundgeschichten einfach super. Es ist kurzweilig dieses Buch zu lesen und ich freue mich schon auf den nächsten Teil, obwohl mir der Großteil der Hauptdarsteller fehlen werden (Garviel, Tarik, etc.) Alles in allem ist meine anfängliche Skepsis gegenüber dieser Serien bis aufs letzte aus dem Weg geräumt. Die Gedankengänge eines Horus und die die Sichtweise des Chaos sind eine Erschütterung für jeden treuen Imperialen ;-) leider ben counter 3 von 5 Punktenich lese die heresie-reihe mit faszination und begeisterung und die ersten beiden waren für warhammer-romane geradezu weltklasse. sie hatten tiefe, spielten mit dem leser und seinen erwartungen und waren spannend. nun kommt ben counter: leider ist er meiner meinung nach einer der weniger talentierten schreiber der black library... in dem vorliegenden roman begegnet uns eine nicht endenwollende aneinanderreihung von langweilig ausgeführten schlachtsequenzen. counter gleingt es nicht handlung unterzubringen, die den leser in das geschehen involviert oder fesselt (anders als dan abnett) . Auch ist counters fantasie mal wieder (wie bereits bei der serelentrinker-reihe) ein großes problem. nicht das es ihm an kreativität mangelt, eher überschlägt sich seine kreativität in der beschreibung von mutanten, xenos und ähnlichem dahingehend, dass es dem leser, der sich in der warhammer 40k welt auskennt, zu bizarr oder albern wird. Außerdem bringt counter sehr viel vom hintergrund durcheinander, was einen erfahrenen leser schon sehr nervt. so benutzt er begriffe, die erst z.t. weit nach der heresie definiert wurden. positiv ist zu bemerken, dass es counter mittlerweile gelingt charakteren etwas mehr tiefe zu verleihen als noch zu Zeiten der seelentrinker-reihe. alles in allem ein eher mäßiges buch, dass seine drei sterne nur daher erhält, da ich zum einen die reihe sehr schätze zum anderen denke, dass gerade die charaktäre gut dargestellt werden. Ich war begeistert! 5 von 5 PunktenMit Spannung habe ich auf die Fortsetzung des "Der große Bruderkrieg" - Zyklus von Warhammer 40.000 gewartet und bin auch diesmal nicht enttäuscht worden. Das Buch setzt nahtlos am 2. Teil (Falsche Götter)an und hat mich auf ganzer Linie begeistert. Es ist schon bemerkenswert wie ein Zyklus, der von verschiedenen Schriftstellern geschrieben wird, sich so harmonisch zusammenfügt. Da mit Ben Counter und seinen "Seelentrinkern" meine Begeisterung für die Warhammer 40.000 Romane anfing und ich seinen Schreibstil sehr schätze, ist "Brennende Galaxis" für mich bisher der Beste der bis jetzt auf Deutsch erschienenen "Der große Bruderkrieg"-Romane, wenn man überhaupt einen favorisieren kann. Zum Inhalt: Ich will nicht allzuviel verraten, nur soviel: Auf dem Planeten "Isstvan III" will sich Kriegsmeister Horus und drei andere Primarchen unter dem Vorwand eine Rebellion gegen das Imperium niederzuschlagen, von denjenigen Ordensbrüdern entledigen, von denen sie denken, dass sie ihnen nicht folgen werden. Die Schlacht ist erbarmungslos und zu meinem Leid mußte ich mich von einigen liebgewordenen Charakteren trennen. Was mir an dem Subzyklus "Der große Bruderkrieg" besonders gefällt ist, dass sich nicht endlose Kapitel des Nahkampfes aneinanderreihen sondern sehr gut erzählte Story und "Action" im ausgewogenen Maß zueinander gefunden haben. |
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