... 
Produkt-Bild: Flash

Flash von Robert J. Sawyer

Taschenbuch von Heyne TB
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,95

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453523709, Erscheinungsdatum: März 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Flash

5 Kundenrezensionen:

Längst nicht so gut wie die Serie!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Nachdem mir die TV-Serie sehr gut gefallen hat, habe ich mir mit hohen Erwartungen dieses Buch gekauft. Ich wusste schon im Vorfeld, dass es sich hier um eine ganz andere Geschichte handelt als in der Serie gezeigt wurde.
Doch dieses Buch lässt zeitweise schon an Spannung und Handlung vermissen. Es gibt endlose Passagen von Theorien über alternative Universen und Sonnen-Neutronen, die mir als Nicht-Physiker doch etwas weit hergeholt bzw. langweilig erschienen.
Der erste Teil des Buches erinnert aufgrund vieler Parallelen noch sehr stark an die Serie. Doch die Spannung, die die Serie ausmachte, das jemand absichtlich einen Blackout verursacht hat, fehlt in dem Buch ganz. Denn hier geht es nur um Das Wissenschaftliche.
Zusammenfassend kann man sagen, dass das Buch nicht schlecht ist, und man es durchaus mal lesen kann, allerdings sollte man nicht mit so hohen Erwartungen an das Buch rangehen, wie ich es gemacht habe.
Buch zur Serie!? NIcht Direkt aber trotzdem Gut
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Weicht stark von der Serie ab, dafür aber eine eigenständige Interessante Story.
Zweimaliges Lesen wird empfohlen =)
Anders als Film - aber guter Zeitvertreib
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch gelesen, da ich zwei Folgen der Serie gesehen habe. Nur ist mir sowas mit mehr oder weniger Endlos-Folgen einfach zu langwierig, außerdem wollte ich wissen, wie es ausgeht und was der Ursprung war.
Vergleichen kann man Serie und Buch aber nicht. Die Grundstory ist schon anders aufgebaut. Hier erfährt man letztlich bereits am Beginn was zu dem Vorfall geführt hat, im Film ist das ja das Rätsel. Und es geht hier mehr um Wissenschaft und die Folgen betreffen nicht 6 Monate sondern 20 Jahre.
Es war ein guter Zeitvertreib und interessant, mal ordentlich was an "wissenschaftlichen Fachausdrücken" vorgesetzt zu bekommen. Könnte dem ein oder anderen aber zu viel des Guten sein. Mir hat's gefallen, da ich an dieser Thematik sowieso interessiert bin.
Alles in allem empfehlenswert als leichte Lektüre für 2-3 Tage.
Nur durchschnittlich spannend...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Die Neanderthal-Parallaxe" von Robert J. Sawyer hat mich so begeistert, dass ich mir "Flash" kurz darauf gekauft habe. Wieder hat der Autor eine spannende Idee zu Papier gebracht, auf deren Auswirkungen und Erklärung ich ziemlich gespannt war. Leider ist es ihm nicht gelungen, mich so mitzureißen, wie ich es erwartet habe.

Die Geschichte wurde in drei Teile gegliedert, die jeweils kurz nach dem "Flash", in den Monaten danach und im dritten Teil, 21 Jahre in der Zukunft spielen. Teil 1 behandelt das Experiment und seine Auswirkungen. Nach dem "Flash" ist die Menschheit natürlich in Aufruhr. Viele empfinden ihre mögliche Zukunft als furchtbar, andere wiederum sind glücklich über diesen Blick in die Zeit. Da das Ereignis alle vollkommen überrumpelt hat, starben und verunglückten viele Menschen... Was genau ist bloß passiert? Die Erörterung dieser Frage war durchaus interessant, auch technische Erklärungen wurden gut verständlich in die Story eingebaut. Man lernt die unterschiedlichen Charaktere kennen, die alle recht sympathisch gezeichnet wurden.
Im 2. Teil rätselt man mit den Wissenschaftlern, ob die von allen gesehene Zukunft wirklich feststeht oder ob man sie noch ändern kann. Einige Theorien waren für mich zwar etwas schwieriger zu verstehen, aber durchaus spannend, wenn auch etwas zu langatmig. Zu einer wirklichen Einigung kam es aber irgendwie nicht. Viele Wissenschaftler, viele Meinungen. Die Tat eines Mannes, der in seiner Zukunftsvision als Kellner lebte, bringt letztlich die Antwort. Ab dem Zeitpunkt war ich dann langsam etwas gelangweilt...
Im letzten Teil ist man dann an dem besagten Tag aus den Zukunftsvisionen angekommen. Zunächst wurde es nochmal recht spannend, als es darum geht, ob man gewisse Ereignisse noch in letzter Minute verhindern kann, aber alles in allem war mir das Ende viel zu abgehoben, schnulzig und unlogisch.

Fazit: eine tolle Idee, die aber nur teilweise gut umgesetzt wurde. Trotzdem durchaus lesenswert, wenn auch nicht durchweg spannend.
Geniales Gedankenexperiment mit einer auffälligen Schwäche
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das bei der Inbetriebnahme des Teilchenbeschleunigers am CERN, nahe Genf, ein ungeplanter Effekt alle Menschen für zwei Minuten einen Blick ins Jahr 2030 beschert, ist ja schon mal eine bemerkenswerte Idee. Aber vor den Überlegungen rund um die gesellschaftlichen Folgen und zwischenmenschlichen Veränderungen, die Robert J. Sawyer in seine Geschichte einbaut, kann man nur den Hut ziehen.

Im Mittelpunkt stehen ein halbes Dutzend CERN-Wissenschaftler, die sich mit ihren privaten Einsichten in die Zukunft auseinandersetzen, aber auch Überlegungen darüber anstellen, den von den Medien als "Flashforward" betitelten Effekt zu wiederholen, um dessen Authentizität zu ergründen.
Und genau diese Frage zieht sich durch die gesamte Geschichte. Werden die Visionen genau so eintreten, wie die Menschen sie sahen, oder ist unsere Zukunft noch nicht in Stein gehauen?

Besonders interessant und teilweise extrem amüsant sind die Ereignisse und Entwicklungen die zwischen 2009 und 2030 statt gefunden haben sollen. Diese werden zum einen in der Geschichte auf einer eigens für die Zukunftseinsichten eingerichteten Website zusammen getragen und zum anderen zu Beginn einiger Kapitel kurz zusammengefasst.

Die Charaktere haben alle ihre unterhaltsame und symphatische Seite. Nur die Figur des Griechen Theo Prokopides überzeugte mich nicht und verhindert dann auch eine 5 Sterne Bewertung.
Denn die letzten ca. 100 Seiten, sich vorwiegend um Theo drehend, sind schlicht mißglückt. Sie arten befremdend in eine Actiongeladene Kriminalstory aus, die einfach nicht zu dieser phänomenalen Grundidee passt.
Hat da der Autor womöglich kein angemessenes Ende finden können?

Jedoch sind Einfälle und Überlegungen solchen Kalibers so selten, das sich über den Fauxpas, eines schwachen Finales, leicht hinwegsehen lässt.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die Neanderthal-Parallaxe

Die Neanderthal-Parallaxe von Robert J. Sawyer

Taschenbuch von Festa
Angebote ab EUR 33,33

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3865520065, Erscheinungsdatum: Dezember 2004, Auflage: 1., Auflage
Zoom ± Produkt-Bild: Die Neanderthal-Parallaxe

Aus der Amazon.de-Redaktion


In einem Neutrino-Observatorium im kanadischen Sudbury ereignet sich ein rätselhafter Unfall. Nach einer Explosion schwimmt plötzlich ein bewusstloser Mann in einem Tank mit schwerem Wasser in der Detektorkammer. Die Wissenschaftler, die zu seiner Rettung eilen, sind verblüfft -- wie konnte der Mann in die fest versiegelte Kammer gelangen? Eine genauere Untersuchung des Fremden macht die Sache noch mysteriöser: Sein stämmiger Körperbau, der abgeflachte Schädel und die Knochenwülste über den Augen verleihen ihm ein eher ungewöhnliches Aussehen. Die Genetikerin Mary Vaughan bestätigt kurz darauf den unglaublichen Verdacht, dass es sich bei dem Mann um einen Vertreter der längst ausgestorbenen Spezies der Neanderthaler handelt.
Als der Fremde wieder bei Kräften ist, erzählt er den staunenden Wissenschaftlern eine haarsträubende Geschichte. Sein Name ist Ponter Boddit und er stammt aus einer Parallelwelt, in der nicht Homo sapiens, sondern Homo neanderthalensis über die Erde herrscht und eine hochentwickelte Zivilisation aufgebaut hat. Bei einem Experiment mit einem Quantencomputer wurde der Physiker Boddit durch einen Unfall in unsere Realität befördert. Als Boddit mehr über die Welt der Menschen erfährt, ist er entsetzt -- Kriege, Hungersnöte und Umweltverschmutzung gehören in seiner Heimat längst der Vergangenheit an. Und auch in zwischenmenschlicher Hinsicht scheinen die Neanderthaler den Menschen einiges voraus zu haben ...
Robert J. Sawyer bedient sich eines klassischen erzählerischen Kniffs des utopischen Romans: Der aus einer Parallelwelt stammende Fremde erlaubt es ihm, einen kritischen Blick auf unsere Gegenwart zu werfen. Der Roman entfaltet sich dabei über zwei Erzählebenen, in denen die Welt der Neanderthaler mit der der Menschen kontrastiert wird. Erscheint die Neanderthaler-Gesellschaft zunächst als erstrebenswertes Ideal, wird schon bald deutlich, dass sie alles andere als idyllisch ist. Obwohl sich Sawyer um eine ausgewogene Darstellung beider Welten bemüht, gerät ihm seine Kritik an der menschlichen Gesellschaft mitunter etwas zu plakativ. Auch die Charakterisierung der Figuren kommt leider zu oft über bloße Klischeebilder nicht hinaus. Seine hohe Ideendichte macht den Roman -- für den Sawyer 2003 mit dem Hugo Award ausgezeichnet wurde -- jedoch zu einer durchaus lohnenswerten Lektüre. Man darf auf die beiden Fortsetzungsbände gespannt sein! --Steffi Pritzens
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Mehr als nur eine Parallelwelt-Geschichte
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Es handelt sich hierbei um keine normale Parallelwelt-Story, sondern in dieser Parallelwelt hat die Evolution eine ganz andere Entwicklung genommen. Anstelle der Menschen (Homo Sapiens Sapiens) haben die Neanderthaler überlebt und eine Zivilisation aufgebaut.
Eines Tages taucht in einem Neutrino-Observatorium in Kanada ein fremder Mann auf. Niemand kann sich erklären wie er in den Komplex reingekommen ist. Bei genauerer Untersuchung stellt sich heraus, er weist deutliche Unterschiede zum Menschen auf, er sieht aus wie ein Neanderthaler. Und dann nimmt die Geschichte ihren Lauf. Ponter, so heißt der fremde Gast, bleibt nichts anderes übrig, sich an sein neues Leben auf der Erde zu gewöhnen, denn es besteht keine Hoffnung auf Rückkehr in seine Welt. Bald muss der die Unterschiede kennenlernen, und viele neue Erfahrungen machen. Vor allem Themen wie Liebe, Sexualität oder Religion haben bei den Neanderthalern eine ganz andere Bedeutung als bei uns.
Die Hälfte des Buches spielt sich auch in der Welt der Neanderthaler ab, wo das Verschwinden von Ponter untersucht wird. Sein Arbeitskollege wird des Mordes beschuldigt und muss nun schleunigst Beweise für seine Unschuld finden. Hier nimmt sich der Autor Zeit und beschreibt die Gesellschaft der Neanderthaler, welche sich deutlich von der unsrigen unterscheidet. zB ist eine Familie ganz anders gegliedert, sie haben eine andere Zeitrechnung oder kennen keine Probleme wie Ozonlöcher,.... Anfangs denkt man, diese Gesellschaft ist der unsrigen weit überlegen, aber im Laufe der Zeit erfährt der Leser, bei den Neanderthalern hat Orwell's 1984 schon längst Einzug gehalten und jeder Abweichler der Gesetze wird drakonisch bestraft....

Ich fand das Buch eine ganz angenehme Unterhaltung, aber eben nur Mittelmaß. Bei einem Buch, dass den HUGO-Award gewinnt, hätte ich mir mehr erwartet. Teilweise plätschert die Story nur so vor sich hin, Spannung kommt nur selten auf. Klar, die Beschreibung der Neanderthaler-Gesellschaft ist faszinierend, aber der Part der auf unserer Erde spielt hätte wesentlich besser sein können.
Philosophischer Weltenvergleich, gemütlich umgesetzt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Obwohl Robert J. Sawyer den Leser ohne lange Einleitung sofort in dieses packende Szenario hinein stößt, geht er es in diesem Roman insgesamt eher ruhig an. Und viel besser hätte ihm die Umsetzung auch kaum gelingen können.

Zum Inhalt:
Neben der unseren Evolution hat sich in einem Paralleluniversum der Neanderthaler als herrschende Spezies seiner Erde durchgesetzt. Ohne Vorwissen voneinander gelingt dem Neanderthaler und Quantenphysiker Ponter Boddit bei einem Experiment, der unfreiwillige Eintritt in unsere Welt.
In unserer Welt zum größten Teil freundlich aufgenommen, wird er schnell zur Berühmtheit. Durch ein computerähnliches Implantat kann er sich schnell mit den Bewohnern unseres Planeten verständigen und teilt sein Wissen mit einer kleinen Gruppe von Wissenschaftlern.
In der Parallelwelt hingegen wird Ponter's Arbeitskollege Adikor des Mordes beschuldigt, dem noch weit schlimmeres bevorsteht, wenn er nicht beweisen kann, das Ponter einfach vom Erdboden verschluckt wurde.

Während der Autor beide Erzählstränge abwechselnd in den Vordergrund stellt, erhält der Leser eine immer vielschichtigere Einsicht in die Welt der Neanderthaler, die ähnlich technologisiert ist, wie die unsere. Dabei sind besonders die Einzelgespräche mit Ponter Boddit interessant, die sich als weitaus spannender herausstellen, als die nur langsam überzeugende Geschichte, die sich in der Parallelwelt zum großen Teil vor Gericht abspielt.
Neben der teils sehr witzigen wie auch überlegenswerten Vergleiche, Erkenntnisse und Erklärungen zwischen den Protagonisten, wie die eigene und die fremde Welt funktioniert, lässt der Autor seine Figuren auch noch gleich die Funktion eines Quantencomputer verständlich erläutern.

Trotz einer auffälligen Ähnlichkeit zu H.G. Wells' "Menschen, Göttern gleich" hat Robert J. Sawyer hier eine eigenständige und faszinierende Geschichte kreiert, die aufzeigt, wie sich eine andere Rasse unter anderen Bedingungen wohl hätte entwickeln können.
Und, wie schon in "Flash", baut Sawyer auch hier wieder recht amüsante Nachrichten von verschiedenen Medien in seine sehr geradlinig und ruhig konstruierte Geschichte ein.

Warum aber nur so wenige Bücher Sawyer's bei uns (bis jetzt) übersetzt erschienen sind, ist mir ein Rätsel. Wo es ihm doch offentsichtlich liegt, aus einer schon ansich fantastischen Idee auch noch ein sehr nachhaltiges Leseerlebnis zu entwickeln.
Beeindruckende Story ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es gibt diese besonderen Momente, in denen man ein Buch in den Händen hält, das sich auf gewisse Weise von der Masse abhebt. Natürlich gibt es unzählige gute, fesselnde und spannende Werke, doch jeder hat wohl seine ganz eigenen Lieblinge im Regal stehen.
"Die Neanderthal-Parallaxe" gehört für mich nun auch zu diesen Schätzen.
Allein die Idee einer Parallelwelt, in der die Neanderthaler überlebt und eine friedliche Gesellschaft aufgebaut haben, hat mich fasziniert und die Umsetzung Sawyers ist einfach großartig gelungen.
Geschickt gelingt es ihm, immer wieder auf die Mißstände und Unarten unserer Gesellschaft hinzuweisen, locker eingebaut in die Gedankengänge oder Dialoge der Protagonisten. Doch nie wirkt es belehrend, es wird vielmehr ganz neutral betrachtet, wie dämlich sich die Menschheit doch häufig benimmt. Ponter Boddit ist oft fassungslos und man selbst wird auch ziemlich nachdenklich, wenn man in Sawyers leichten Worten so viele Wahrheiten liest, die man im Alltag verdrängt, nicht bemerkt oder nicht sehen will.
Neben dieser erhellenden Seite ist die Story aber auch noch spannend und voller Witz, der sich allein schon durch die unterschiedlichen Lebensweisen in den Welten ergibt.
Ein wunderbares Buch, dessen Fortsetzungen ("Humans" und "Hybrids") hoffentlich in naher Zukunft auf Deutsch erscheinen.
naa ja
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Also ich habe mir dieses Buch zugelegt weil es den HUGO -avard bekommen hat und weil ich überall nur gutes darüber mitbekommen habe. Was dadrin alles vorgeht kann man ja den anderen hiesigen Kritiken entnehmen, insofen möchte ich einfach nur sagen was mir gefallen hat und was nicht und nicht endlos alles zum x-ten mal abgeben. Also die Tatsache, daß alle Neandertalercharakterzüge und seine Welt schön detailiert dargestellt werden ist ganz ok. aber um ehrlich zu sein fand, ich dieses Buch nicht gerade spannend, sondern eher verdammt langweilig - HUGO hin oder her.
Das Schlimmste (?) ist, daß es nur das erste Band zu sein scheint, das zweite soll "Der Neanderthal- Transit" sein, oder besser gesagt irgendwann kommen. Na ja vielleicht wird alles viel cooler sein nachdem man das zweite Band gelesen hat . .
Faszinierend
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich bin per Zufall auf dieses Buch gestoßen und diesem Zufall sehr dankbar.
Hätte ich doch sonst einen Science Fiction mit viel Hintergrund verpaßt.
Zur Handlung: In einem Paralleluniversum haben sich die Neanderthaler gegenüber
dem Homo sapiens durchgesetzt. Durch einen Zufall gerät einer der Neanderthaler namens Ponter Boddit in unsere Welt. Der Autor pendelt permanent zwischen den Universen hin und her. Das erzeugt Spannung und Abwechslung. Der Leser braucht allerdings auch einiges an Geduld, da vieles aus der anderen Welt erst spät erklärt wird. In der Zwischenzeit wird Ponter Boddit die Welt der Homo sapiens gezeigt und damit auch dem Leser vor Augen gehalten, was wir hier teilweise mit unserer Erde machen. Ohne viel zu verraten der weise Mensch kommt dabei gar nicht so gut weg. Die verschiedenen Gesellschaftssysteme werden von den
Personen analysiert und gegenübergestellt. Das geschieht auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise.
Einen Stern habe ich abgezogen, weil die vielen schnellen Wechsel teils dann doch zu viel sind. Außerdem sind sie rein drucktechnisch nicht gut von einander abgesetzt, was den Lesefluß hemmt.

Mein Fazit: Mich hat das Buch bestens unterhalten und ich warte auf die angekündigte Fortsetzung.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die dritte Simulation.

Die dritte Simulation. von Robert J. Sawyer

Broschiert von Goldmann
Angebote ab EUR 19,45

ISBN: 3442247586, Erscheinungsdatum: 1997
Zoom ± Produkt-Bild: Die dritte Simulation.
Produkt-Bild: Replay - Das zweite Spiel: Roman - Mit einem Vorwort von Terry Bisson

Replay - Das zweite Spiel: Roman - Mit einem Vorwort von Terry Bisson von Ken Grimwood

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,10

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453520106, Erscheinungsdatum: Januar 2005, Auflage: 2. Auflage
Zoom ± Produkt-Bild: Replay - Das zweite Spiel: Roman - Mit einem Vorwort von Terry Bisson

5 Kundenrezensionen:

Uninspiriert, langatmig, überflüssig
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Leichtfertigerweise hatte ich mich durch die zahlreichen positiven Rezensionen dazu verleiten lassen, mir das Buch zu kaufen. Um so größer war meine Enttäuschung, als ich feststellen mußte, daß dieses Buch weder ein Genreroman noch ein lesbarer Mainstreamtext ist, sondern eine Mischung von lamgatmig geschilderten Jugenderinnerungen und pseudophilosophischen Versatzstücken, die sich wie das ewig grüßende Murmeltier ständig wiederholen. Wer Kings "Atlantis" gelesen hat, müßte die Unterschiede in der Zeichnung der Protagonisten eigentlich bemerken. Mir waren die handelnden Personen im "zweiten Spiel" nicht nur herzlich gleichgültig, nein, es stellte sich sogar ein derartiger Überdruß ob der Banalität des Textes ein, daß ich das Buch nicht einmal bis zu Ende lesen konnte.
Das leben noch einmal
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Szenario: Man lebt sein Leben und stirbt irgendwann was einfach der normale Kreis des Lebens ist.
Im Fall von Jeffrey L. Winston (die Hauptperson) ist es aber anders: er stirbt im Jahr 1988 und fängt sein Leben 1963 im Alter von 18 Jahren wieder neu an.
Er hat sein "altes", also erfahrendes Bewusstsein.
Soviel zu Story.
Der Schreibstil ist anders bei anderen Büchern, da die Hauptperson sein Leben mehrmals lebt und das jedes mal 25 Jahre. Nun, das Buch hat rund 400 Seiten und er Wiederhohlt einige male sein Leben. Daher macht der Schreibstil das Leben löchrig. Allerdings wird es nicht langweilig da man nicht hunderte Seiten "nichts" lesen muss.

Ich fand das Buch interessant besonders das Szenario, welches man auch aus der Werbung kennt, ob man sein Leben wirklich gleich leben würde oder ob man etwas ändern will.

Wer das Buch lesen will dem geb ich einen Tipp: Tut euch selbst einen gefallen und überspringt das Vorwort, welches von John Grant geschrieben worden ist. Es enthält viele Informationen über den Inhalt des Buches und erwähnt auch vieles "wichtiges" womit einige überraschungen zu nichte gemacht worden sind.
Gutes Buch, Thema gut umgesetzt.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Geschichte "Replay" von Ken Grimwood handelt von ungewollten Zeitreisen in die Vergangenheit. Über den Inhalt möchte ich hier nicht viel schreiben, da man alles in der Inhaltsangabe oben nachlesen kann.

Das Buch ist sehr gut zu lesen, die Sprache ist gehoben, aber nicht abgehoben. Der Autor versteht es durchaus den Leser zu fesseln, was alleine schon an der faszinierenden Grundidee liegen mag. Die Ausführungen zwischen den sich wiederholenden Jahren sind gut recherchiert und machen Spass. Es ist toll zu lesen, wie die Hauptfigur sein "neues" Leben immer wieder neu gestaltet.
Dadurch hat die Story immer eine durchgehende Spannung.

Was mir persönlich allerdings ein wenig gefehlt hat, ist der Höhepunkt der Spannung. Irgendwie dachte ich am Schluss des Buches immer wieder, dass da noch mehr kommen müsste. Vielleicht auch den ein oder anderen Hinweis darauf, wie es überhaupt zu dem Paradoxon gekommen ist. Manche Leser werden mir nun vorwerfen, dass das nicht Ziel des Buches war. Das ist mir durchaus bewusst, auch habe ich die "Message" des Buches verstanden - es regt wirklich zum Nachdenken über verschiedene Entscheidungen, Lebensweisen an.

Von mir deshalb 4,3 von 5 Punkten.
Möchten wir wirklich wiedergeboren werden?
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie würde man wohl reagieren, wenn man schon 4 Jahrzehnte gelebt hat, plötzlich verfrüht stirbt und wieder in seiner alten Studentenbude aufwacht, mit dem Wissen, welchen Weg die Menschheit in den nächsten 25 Jahren einschlägt?

Genau in dieses unglaubliche Szenario wirft es den Journalisten Jeff Winston.
Dieser stirbt im Oktober 1988 in seinem Büro und erwacht im Jahre 1963 in seinem jüngeren Körper. Erst irritiert, bald aber davon überzeugt, eine zweite Chance bekommen zu haben, nutzt er seine Kenntnisse, um sein Leben in bessere Bahnen zu lenken. Neben den positiven Seiten (Reichtum, Jugend und schöne Frauen), muss Jeff jedoch bald einsehen, das seine "Macht" auch Grenzen hat und das all sein Wissen ihn vor Verlusten nicht zu schützen vermag. Und es wird sogar noch absurder. Nach seinem "zweitem Leben" stirbt Jeff wieder 1988 und kommt erneut als 18jähriger zu sich.

Von der Bezeichnung "Meisterwerk der Science-Fiction" sollte man sich bei "Replay" keinesfalls in die Irre führen lassen. Das einzige Element dieses Genre ist die ungewollte Zeitreise des Protagonisten. Auch darf man nicht erwarten, am Ende der Geschichte eine alles erklärende Lösung zu erhalten. Ken Grimwood legte sein Augenmerk viel mehr auf die Entwicklung seiner Hauptfigur und auf die Fragen, die sie sich in ihrer geschenkten Zeit stellt.

Was Jeff Winston in seinen Leben alles ausprobiert, hätte gar nicht beeindruckender, vom leider schon verstorbenem Autor, ausgemalt werden können. Von Drogen- und anderen Exzessen, Reisen in aller Herren Länder, die Zuneigung zu mehreren Partnerinnen oder der Versuch ins Weltgeschehen einzugreifen, bietet Grimwood ein Spektrum an Möglichkeiten, wie man seine Lebenszeit nutzen könnte, welche die meisten Menschen wohl nicht mal ansatzweise wagen würden, geschweige denn finanzieren könnten. Und genau das macht dieses Gedankenspiel so unglaublich interessant. Besonders die Frage, ob man mit diesem Wissen und diesem Erfahrungsschatz am Ende seines Lebens, die Zeit bestmöglich nutzte und ob man damit insgesamt glücklicher wäre.

Unter den Zeitreise- und Parallelweltromanen suche ich überwiegend jene, in denen man mit schon vorhandenem Wissen, seine eigene (Um-)Welt, durch Veränderungen der Vergangenheit positiv beeinflussen kann. Und "Replay" ist, in dieser Hinsicht, der bis jetzt mit Abstand konsequenteste und beeindruckendste Roman der mir unter gekommen ist.
guter Film...noch besseres Buch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer den Film kennt kennt eigentlich auch das Buch, nur dsd beimBuch mehr auf die Charaktere eingegangen wird und sich das Buch einfach nur (zu schnell) wegliest.
Ich kann es nur empfehlen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Calculating God

Calculating God von Robert J. Sawyer

Taschenbuch von Tor
Angebote ab EUR 6,02

ISBN: , Erscheinungsdatum: Januar 2001, Auflage: First THUS
Zoom ± Produkt-Bild: Calculating God
Produkt-Bild: Der letzte Tag der Schöpfung: Roman - Mit einem Vorwort von Frank Schätzing - (Meisterwerke der Science Fiction)

Der letzte Tag der Schöpfung: Roman - Mit einem Vorwort von Frank Schätzing - (Meisterwerke der Science Fiction) von Wolfgang Jeschke, Frank Schätzing

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,75

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453521218, Erscheinungsdatum: Oktober 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Der letzte Tag der Schöpfung: Roman - Mit einem Vorwort von Frank Schätzing - (Meisterwerke der Science Fiction)

5 Kundenrezensionen:

Größenwahn!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Es sieht nach dem perfekten Plan aus. Die USA senden Konstrukteure, Militär und einen riesigen Berg an Baumaterial, per Zeitmaschine, 5,3 Millionen Jahre in die Vergangenheit, um die Ölquellen Nordafrikas anzuzapfen und das schwarze Gold, im noch ausgetrocknetem Mittelmeer, über Europa, nach Nordamerika zu pumpen. Freiwillige für diese ausgefallene und scheinbar bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Mission finden sich natürlich schnell.
Doch kaum angekommen im urzeitlichem Miozän stellt sich heraus, das das Projekt in eine ganz andere Richtung verlaufen ist.

Eines muss man Wolfgang Jeschke lassen, an Einfallsreichtum mangelt es ihm nicht gerade. "Der letzte Tag der Schöpfung" ist originell.
Bei Zeitreisen ist man gewöhnt, das meist nur eine Figur in die Vergangenheit oder Zukunft reist und sich fremde Zeiten anschaut oder eben ein wenig an seinem eigenem Leben herumbastelt. Hier jedoch soll die amerikanische Geschichte zu ihrem eigenem Gunsten geändert werden und das mit enormen Aufwand und zahlreichen Einsatzkräften. Und das schildert Jeschke nicht nur recht schlüssig, sondern mit teils wortgewaltigen Abschnitten, die einem immer wieder das Gefühl geben, man stehe mit den Protagonisten im balearischem Becken.

ABER, vielleicht hat sich der deutsche Science-Fiction-Autor von der hier dargestellten Selbstüberschätzung der Amerikaner ein Scheib'chen zu viel abgeschnitten. Denn teilweise wirkt die recht kurze Geschichte etwas überladen. Da wäre es vielleicht ratsamer gewesen, sich nur auf eine oder zwei Schwerpunkte zu konzentrieren und diese dafür etwas weiter auszuschmücken. An nicht nur einer Stelle kam mir der Gedanke, "Wow, auch eine fantastische Idee, aber die vorherige ist noch gar nicht richtig ausgeschöpft".
Auch bei den letzten paar Kapiteln tanzt Jeschke gleich auf mehreren Hochzeiten und vollendet, sicher zur Unzufriedenheit vieler, seine famosen Ideen nicht so wirklich.

Dessen ungeachtet sind die Geschichten über die gefundenen mysteriösen Artefakte zu Beginn, der Ablauf der Zeitreise und die Vorbereitungen auf ebendiese so überzeugend, das man mit dem leichtem Übermut Jeschkes gut leben kann.
(Beinahe) ein Meisterwerk
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wolfgang Jeschke ist eigentlich eher als Herausgeber von Science-Fiction-Werken bekannt. Mit "Der letzte Tag der Schöpfung" ist ihm aber auch als Autor ein Buch gelungen, das beinahe auf ganzer Linie zu überzeugen weiß. Großteils muss man also dem Lob von Frank Schätzing (von dem das Vorwort der aktuellen Ausgabe stammt) recht geben, auch wenn es naturgemäß ein wenig dick aufgetragen scheint.

Die zugrunde liegende Geschichte entspricht weitgehend den im Klappentext geschürten Erwartungen, was heutzutage leider nicht mehr selbstverständlich ist. Auch den Einstieg und die Vorstellung der wichtigsten Charaktere empfinde ich als sehr gelungen. Vor allem der Hauptprotagonist wird gut beschrieben und lässt eine schnelle Identifikation zu. Die grobe Thematik ist zwar nicht ganz neu (Veränderung der Gegenwart durch entsprechende Maßnahmen in der Vergangenheit), wird aber sehr gut, zum Teil wirklich skurril und ein wenig übertrieben verpackt. Hier spart Jeschke nicht mit einer gewissen Kritik am westlichen Gesellschaftssystem - gefällt und hat auch einen damals vermutlich eher visionären, hochaktuellen Bezug. Auch die technischen Gegebenheiten, die in der Science Fiction oft an der Grenze zur Lächerlichkeit vorbeischrammen, werden so beschrieben, dass man das wichtige Gefühl der Plausibilität bekommt. Großteils wird auf detaillierte physikalische Vorgänge aber verzichtet, was sicher kein Fehler ist. Ebenfalls sehr spannend sind die Beschreibungen der urzeitlichen Welt und der Versuche, sich dort zu etablieren. Dabei bekommt man auch ein ganz gutes Gefühl für die gigantischen Zeiträume, die in der geologischen Entwicklung doch nur ein Wimpernschlag sind. Vor diesem Hintergrund ist es dem Autor übrigens exzellent gelungen, die zunehmenden Zustände von Vereinsamung, Entwurzelung und Verzweiflung der Zeitreisenden darzustellen.

Bis hierhin ist alles im grünen Bereich und vorbehaltlos empfehlenswert. Ein echter Page-Turner, woran sich auch bis zum Schluss nichts ändert. Doch gerade in diesem Schluss liegt die ganze Problematik des Romans. Leider schafft es Jeschke nicht, sein bis dahin makelloses Werk wirklich vernünftig zu Ende zu führen. Vor allem rächt es sich, dass der Autor selbst einige Andeutungen macht, die leider nicht weitergeführt werden (zum Beispiel die Spuren einer viel früheren Zeitreise weit im Norden). Hier wurde unglaublich viel Potential verschenkt. Das fällt natürlich vor allem deshalb so stark auf, weil die Einleitung für einen Gesamtumfang von über 300 Seiten sehr detailliert und lang ausgefallen ist. Vor diesem Hintergrund mutet das Finale sehr sparsam und unfertig an. Schade, die verschiedenen offenen Handlungsfäden hätten Stoff für viele weitere Seiten geboten. Was mir übrigens - als Randnotiz - auch nicht gefällt: das von Jeschke selbst geschriebene Nachwort klingt für mich sehr stark nach Selbstbeweihräucherung und auch ein wenig arrogant - das hätte er sich besser verkneifen sollen, spielt aber für den Roman selbst ohnehin keine Rolle.

Weniger kritisch sehe ich hingegen das von einem anderen Rezensenten angesprochene Problem der in sich fehlenden Logik. Hier erliegt der Autor dem gleichen Paradoxon wie praktisch alle anderen Schriftsteller, die sich dem Thema der Zeitreise widmen: Kann die Mission überhaupt durchgeführt werden, wenn sie erfolgreich war und die Gegenwart dadurch geändert wurde? Diese Frage stellt sich natürlich zwangsläufig, kann aber nicht richtig beantwortet werden. Zumindest regt der gesamte Komplex sehr stark zum Nachdenken an und ist damit durchaus als positiv zu bewerten.

Alles in allem würde ich "Der letzte Tag der Schöpfung" gerne mit 5 Sternen bewerten, leider hindert mich das unbefriedigende Ende daran. So müssen 4 Sterne für ein Buch reichen, das grundsätzlich locker das Zeug zum absoluten Klassiker hätte. Vielleicht gibt es ja irgendwann eine Fortsetzung, zu hoffen wäre es.
Gut, mit Potential - aber...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich muss sagen, ich hab den Roman auch in einem Zuge durchgelesen, weil ich immer wissen wollte wie es weitergeht.
Aber ich muss den Leuten vor mit auch recht geben - nach den ersten 30 Seiten habe ich gedacht "ok, wird das jetzt ein Sachbuch ohne Gespräche?" - die ersten Kapital über die 3 Artefakte sind nett geschrieben - und teilweise mit witzigen Querhieben versehen, sind aber eher dazu da Leute die was erleben wollen zu verschrecken. Naja was solls.

Spoilerwarnung!
Also das Thema auf "die Armee rekrutiert affenmenschen kam" - hatte ich schon die Befürchtung das Ganze würde in die braune Ecke abgleiten (da nenn ich lieber den Buchtitel nicht ;)), aber ich finde das Ganze sehr gut umgesetzt.

Die Grundidee vom Buch finde in genial! Auch ist es gut geschrieben und man bekommt witzigerweise ab und zu Wiedererkennungswerte aus den ersten Artefaktkapiteln vorbeigeschoben (Der Jeep, der Schlauch der Atemmaske, usw) auch sonst sehr flüssig geschrieben.

ABER was für ein Potential wurde hier verschenkt ? Da sind so viele Fragen offen geblieben (Vorher haben auf einem Male alle Nationen die neuen Zeitreisetechnik - ok 1-2 Nationen - klar - aber so viele Oo / Wieso mischen sich die Russen nicht direkt ein, sondern agieren nur als "Waffenlieferant" / Die Stelle wo über die Bunkersysteme und möglichen Raumschiffbasen an der Nordsee kurz (KURZ!) geschrieben wird, das wäre ein perfekter Aufhänger für mehr gewesen *heul*)

Aber am Schlimmsten ist das Ende - es ist einfach vorbei - ich meine da war nicht mal das übliche klischeehafte "Coybow reitet in den Sonnenuntergang" , keine "und was haben wir daraus gelernt kinder?"-Sprüche - einfach nur Schluss! Lieber Himmel, was ist da passiert...

Nun ja kann man nichts machen - trotzdem noch 3 Sterne - das Lesen ist nicht langweilig und das Thema so umgesetzt sollte jeder zumindest mal gelesen haben.

Als 1:1 Umsetzung würde das für einen B- oder C-Movie reichen - aber wenn mal jemand ein Drehbuch dazu schreibt sollte man dringend Sachen ändern ... soviel Potential....
Eigentlich gut, aber...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich hatte richtig Lust auf dieses Buch. So vielversprechend klang der Titel und der Klappentext. Und ich muss auch sagen, das Lesen machte Spaß! Mir gefiel sowohl die Herangehensweise an das Thema Zeitreise und die damit verbundenen Probleme, als auch die komplett hahnebüchene Grundidee, den Arabern in der Vergangenheit ihr Öl zu stehlen. Auch mit dem Protagonisten Steve konnte ich mich anfreunden, er wirkt in seinen Aktionen und Reaktionen durchaus authentisch.

Warum also nur 3 Sterne? Aus 2 Gründen:
Erstens wegen den ersten 60 (von nur 300) Seiten, in denen der Autor die Geschichte dreier Artefakte bechreibt. Diese 60 Seiten sind für die eigentliche Handlung von keinerlei Bedeutung und selbst der Wetterbericht von gestern ist spannender. Ich verstehe einfacht nicht was sich Jeschke dabei gedacht hat. Wenn ich nicht im Zug gesessen und Langeweile gehabt hätte, hätte ich das Buch nach Sseite 20 weggelegt und nie wieder angefasst.
Der zweite Grund: Der Schluss. Er bietet keine Auflösung, kein Finale und entbehrt jeder Nachvollziehbarkeit. Selbst irgend ein an den Haaren herbeigezogenes Ende wäre mir lieber gewesen (Mit einem solchen hatte ich auch gerechnet). Aber Jeschke zieht nichts an den Haaren herbei. Er zieht gar nichts herbei. Man könnte meinen, ihm wäre das Schreibmaschinenpapier ausgegangen!

In seinem Nachtrag schreibt Jeschke, er würde das Buch gerne verfilmt sehen, und ich gestehe, der Gedanke ist mir zwischendurch auch gekommen. Aber dann muss Roland Emmerich (scheinbar der Wunschregisseur das Autors) sich für den Schluss noch was überlegen. So darf man keinen Film enden lassen. Und ein Buch eigenlich auch nicht.
Der letzte Tag der Schöpfung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein wunderbares zu empfehlendes Buch. Es hat mich in den Bann gezogen und zugleich nachdenklich gemacht. Was machen wir mit unserer Welt? Nichts was in der Vergangenheit verändert wird kann zukünftlich gut sein.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Analog 1994--Mid-Dec

Analog 1994--Mid-Dec von Robert J. Sawyer. Contributors include Charles L. Harness

Taschenbuch von Davis Publications
Angebote ab EUR 6,10

ISBN: , Erscheinungsdatum: Januar 1994
Zoom ± Produkt-Bild: Analog 1994--Mid-Dec
Produkt-Bild: Analog 1995--January

Analog 1995--January von Katherine MacLean, Robert J. Sawyer (Hobson's Choice (2 / 4)). Contributors include Laurence M. Janifer

Taschenbuch von Davis Publications
Angebote ab EUR 5,81

ISBN: , Erscheinungsdatum: Januar 1995
Zoom ± Produkt-Bild: Analog 1995--January
Produkt-Bild: Analog 1995--March

Analog 1995--March von James Gunn, Robert J. Sawyer (Hobson's Choice [4 / 4]). Contributors include Poul Anderson

Taschenbuch von Davis Publications
Angebote ab EUR 5,29

ISBN: , Erscheinungsdatum: Januar 1995
Zoom ± Produkt-Bild: Analog 1995--March
Produkt-Bild: on Spec 1996--Spr

on Spec 1996--Spr von Leah Silverman, Michael Skeet. Contributors include Robert J. Sawyer

Taschenbuch von Digest magazine
Angebote ab EUR 5,20

ISBN: , Erscheinungsdatum: Januar 1996
Zoom ± Produkt-Bild: on Spec 1996--Spr
ImpressumKontaktStartseiteProduktkategorienGeschenkgutscheine
Auf diesen Link bitte nicht klicken Webentwicklung Astro Bollywood Elektronik
Gewisse Inhalte, die auf dieser Website erscheinen, stammen von AMAZON EU SARL. Diese Inhalte werden so, wie sie sind zur Verfügung gestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.