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Schöne neue Welt von Aldous Huxley

Taschenbuch von Fischer Taschenbuch
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,87

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596200261, Erscheinungsdatum: 2009, Auflage: 66
Zoom ± Produkt-Bild: Schöne neue Welt

5 Kundenrezensionen:

Schöne Neue Welt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auch wenn wir schon fast in der "Schönen Neuen Welt" angekommen sind, ist es immer noch ein wunderbares, in schöner Sprache geschriebenes Buch, das zum Nachdenken anregt. Geeignet ab Jugendalter.
Welch eine Megaenttäuschung!!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Es mag sein, dass dieses Buch für seine Zeit einige Ideen bot, die man nicht (so wie heute) an jeder Ecke hört. Es ist auch möglich, dass der Stil in dem es geschrieben wurde, damals in grünen Bereich lag (was ich jedoch bezweifele).

Für einen Leser von heute ist es eine regelrechte Zumutung. Es ist wirklich mit Abstand das schlechteste Buch, dass ich jemals gelesen habe. Und das liegt nicht an der Idee, die durchaus Potential geboten hätte, sondern an der katastrophalen Umsetzung:

Es wird wirklich alles falsch gemacht, was ein Autor falsch machen kann.
Die Hauptpersonen werden gar nicht als solche wahrgenommen, sondern verschwimmen in dem seichten Bottich der unausgearbeiteten seelenlosen Zombicharaktere in dem sich alle Figuren befinden. Beschreibungen sind absolut belanglos, obwohl es sich doch anbieten würde die schöne neue Welt darzustellen. Aber das schlimmste ist wirklich der Gesamtaufbau und die Szenen im einzelnen. Da gibt es kein Konzept, der Leser weis sehr oft gar nicht an welchem Ort man sich jetzt eigentlich nochmal befindet? Eine weiterführende Funktion der Szenen ist nicht zu erkennen. Spannung?? Aber bitte nicht, wenn es sich vermeiden läßt; und das tut es. Selbst die Sprache ist allenfalls mittelmäßig, alles andere würde zu diesem Buch sowieso nicht passen.

Alles in allem ist Null literarische Qualität zu erkennen. Und ich glaube einfach nicht, dass die böse Übersetzung an allem Schuld ist. So schlecht kann man (wenn's denn so wäre) ein gutes Buch nicht verhunzen. Nein, die Übersetzung ist allenfalls das Tüpfelchen auf dem "i". Warum der Verlag bis heute keine Überarbeitung der selbigen anbietet, wundert mich gar nicht. Da ist eh nix mehr zu machen.
Nur für Übersetzungskundler zu empfehlen
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Vor langen Jahren, als Teenager, bekam ich eine frühere Auflage desselben Buches als Geschenk und war äußerst erstaunt, daß Aldous Huxley sich in Berlin auskennt .... diesmal habe ich es im Rahmen einer Arbeit zum Thema Übersetzungsanalyse besorgt, und bin nicht enttäuscht worden.

Es mag Argumente dafür geben, ein Buch derart "einzudeutschen", vor allem, wenn man das Jahr der Erstveröffentlichung in Betracht zieht. Dieselbe Version Anfang des 21. Jahrhunderts, im Zeitalter der Globalisierung, unverändert zu vermarkten, ist allerdings eher peinlich. Vielleicht sollte der Fischer Verlag doch einmal in eine neue, zeitgemäße Übersetzung investieren.
Schöne neue Welt???
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Schöne neue Welt" ist eine atemberaubende Zukunftsvision von Aldous Huxley.
Der britische Schriftsteller (1894-1963) erschuf bereits in den 30er Jahren ein erschreckendes Bild der nächsten Generationen in ferner Zukunft.

Hier werden die Menschen von Geburt an genormt, nein, bereits vor der Geburt. Denn eine normale Geburt findet gar nicht statt. Es gibt keinen Vater, keine Mutter, keine Familie. Die Befruchtung findet auf künstlichem Wege außerhalb menschlicher Körper in Flaschen" statt. Die Kinder werden nicht geboren, sie werden entkorkt". Und bereits vorher werden sie auf die bestehende Zivilisation getrimmt. Alphas, Betas, Gammas, Deltas, etc. lauten die Kasten in denen die Menschen eingebürgert werden. Durch psychische und physische Beeinflussung von kleinst an werden die Kinder in Ihr zukünftiges Dasein eingepasst / eingezwängt. Sämtliche Krankheiten und Leidenschaften sind ausgemerzt; es herrscht die freie Liebe, nein, von Liebe ist nicht die Rede, freie Triebe; die Droge Soma" hilft über psychische Unpässlichkeiten hinweg; der Mensch stirbt in einem vorbestimmten Alter (gesund und jung erhalten) unter Einfluss der Drogen ohne Leid, Kummer und Schmerz.
In diese durch und durch strukturierte Gesellschaft platzt Der Wilde". Ein Sohn von Filine, einer genormten Frau, die aus Versehen im Wildnis-Reservat verloren ging und dort, bereits schwanger von einem Zivilisierten (trotz aller befolgten Verhütungsanweisungen) bei den Indianern weiterlebte und unter den Wilden Ihr Kind auf natürlich Weise gebar und aufzog.
Als weißer Außenseiter nicht zu den Wilden gehörend sehnt er sich nach der schönen neuen Welt, die seine Mutter ihm in den schillerndsten Farben schildert. Durch Zufall kann er nun gemeinsam mit seiner Mutter die Wüste verlassen. Doch kann er, der Wilde, der durch Lektüre von Shakespeare lesen und schreiben lernte, sich diese Welt Othellos, Romeos, Edmunds zu eigen machte, und sich in eine der zivilisierten Frauen verliebt, kann er sich schließlich in diese genormte Welt fügen? Oder vermag er diese vermeintlich perfekte Gesellschaft aus Ihrer ewig glücklichen Lethargie reißen?

Huxley schafft es beinahe, den Leser von seiner genormten Welt zu überzeugen. Schwerlich entzieht man sich dem Reiz des ewigen Glücks, der immerwährenden Gesundheit, der schönen neuen Welt.

Eine erschreckende Vision der Zukunft, die zwar noch fern scheint, die sich aber in Ihren Anfängen bereits abzeichnet. Der Wunsch nach ewiger Jugend, der Schönheitswahn und die Selbstverständlichkeit der Schönheitsoperationen, der Wunsch und die Wichtigkeit von Luxus, Behaglichkeit, Beständigkeit. Die Angst vor allem Fremden, Neuen und Unerwarteten, die Abneigung gegen das Alter und die Alten, die Angst vor dem Tod. Eine ferne Zukunft?

Wer kann, sollte Schöne neue Welt" wohl in der Originalausgabe auf Englisch lesen. In vielen anderen Rezensionen wird auf die schlechte Übersetzung des Fischer-Verlags hingewiesen. Da ich das Buch nur auf Deutsch gelesen habe kann ich mir hierzu kein Urteil erlauben. Aber ich finde es unangebracht vom Übersetzer, einfach Namen und Handlungsorte nach Belieben zu ändern. Dieses Recht sollte sich kein Übersetzer heraus nehmen.

Nichtsdestotrotz wird uns hier ein außergewöhnlicher Blick in eine mögliche Zukunft gewährt, die detailgetreuer kaum geschildert werden kann. Und die uns diese Vision dadurch besonders real erscheinen lässt.
"O Wunder! Was gibts für herrliche Geschöpfe hier! Wie schön der Mensch ist! Schöne neue Welt, die solche Bürger trägt.",
5 Punkte 5 von 5 Punkten
(Zitat Shakespeare)

Was wäre, wenn wir alles Negative ausschalten könnten und nur noch Freude hätten? Elend, Krankheit und Not sind überwunden! Bei Problemen oder Stimmungsschwankungen gibt es Soma, die Fröhlichdroge. Vergöttert wird das Auto, die Anrede heißt nicht mehr seine Lordschaft, sondern seine Fordschaft.
Dieser Science Fiction Roman von Huxley zeigt merkwürdige Parallelen in unsere Jetztzeit. Noch nie haben Menschen so viele Drogen bzw. Stimmungsaufheller genommen wie heute. Wobei nicht primär Lust, sondern Leistungsbereitschaft und Machtwahn im Vordergrund stehen, selbstverständlich aber auch Ausstiegs- und Paradiesfantasien.

Der Fetisch Auto fährt im Zentrum unserer Gesellschaft, ganze Zulieferindustrien, fast alles klebt irgendwie daran. Bei Huxley wird das T verehrt, in Anlehnung an den Ford T. Sind wir wirklich so weit weg von der beschriebenen Huxley-Welt? Zu welchen Ergebnissen bringt uns die Genforschung, was könnte damit Negatives erzeugt werden? Ist Freiheit des Einzelnen erstrebenswert oder die kollektive Gleich-gültigkeit? Huxleys Roman ist ein Reflex auf den American Way of life und beschreibt - weil sich die Menschheit in einem Krieg mehr oder weniger selbst vernichtet hatte, im Jahr 146 AF, after Ford - eine diktatorische Weltregierung, die den Mensch nur deshalb überleben lassen kann, weil sie ihm seine negative Seite nimmt. Damit aber verliert der Einzelne auch die Freiheit zu entscheiden oder Gefühle zu empfinden, er lebt tierhaft vor sich hin, u.a. in Promiskuität.

Letzten Endes sehe ich den Roman als Aufruf zum freien Denken, zur Umkehr. Er wurde 1932 unter dem Eindruck tiefer weltweiter wirtschaftlicher Depressionen geschrieben. Es ist ein Manifest für die Freiheit, es warnt vor kommenden Vernichtungskriegen, vor Egoismus und Gier. Er warnt vor einer möglichen Diktatur, die Menschen sämtliche Freiheiten nimmt, ihnen aber immerhin das Glück gibt. Damit schrieb er weit über die 30er Jahre hinaus in eine Zeit, die nach der ultimativen Vernichtung kommen könnte. In der AF-Zeit des Romanes sind die (wenigen, noch freilebenden, nicht der Weltregierung angeschlossenen) Wilden ein Restbild unserer heutigen Gesellschaft und es gilt als schick, sich mit einem Kenner dieser "Wilden" einzulassen. Bernhard, der Kleinwüchsige genießt seine Kennerrolle der Wilden und benutzt seinen Status dazu, mit möglichst vielen Frauen zu schlafen. John, ein Halbwilder, liest Shakespeare und ruft zur Freiheit des Denkens auf, er vernichtet die Glücksdroge und verachtet die Banalität von Unterhaltungsmedien. Letzten Endes scheitert der versuchte Ausbruch aus der AF-Welt aber und die Helden des Romanes begehen Selbstmord (John) oder werden verbannt.

Kein Tod, kein Scheitern, keine Probleme - die Konsequenzen von Huxleys schöner neuen Welt sind das Glücksversprechen vieler heutiger Medien und Ratgeber. In der Konsequenz sind sie jedoch nicht erstrebenswert, so wie ewiges Wachstum kein Ziel sein kann. Das Ziel und der Aufruf dieses Romanes besteht darin, selbstverantwortliches, freies Denken auf jeden einzelnen zu übertragen, um die Probleme der Menschheit anzugehen, sie zu lösen. Ich denke nicht, dass wir heute in der schönen neuen Welt von Huxley leben, aber einige Facetten scheinen klar durch, sie sind in ihrer Wirkung ähnlich wie in dem Roman beschrieben. Es liegt an uns, diese Wirkungen zu erkennen und zu verhindern, dass wir zukünftige "Brut-, Aufzucht und Normdirektoren" erhalten. In vielen Bereichen der Neurowissenschaft sind solche Gedanken leider vorhanden.
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Produkt-Bild: Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär

Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär von Walter Moers

Taschenbuch von Goldmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 10,00, Angebote ab EUR 4,20

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 344245381X, Erscheinungsdatum: Dezember 2002
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Seemannsgarn vom Feinsten: ein Feuerwerk bäriger Ideen
Daß Walter Moers mehr als das Kleine Arschloch zeichnen kann, hat er längst bewiesen. Sogar in den Sprechblasen ist er hervorragend ohne Worte ausgekommen, als der Pinguin zweimal klopfte. Und nun sein erster Roman: Eine genial dicke Schwarte von 720 Seiten, in der ein Geistesblitz den nächsten jagt. Grün und gelb möchte man vor Neid werden: Wo hat der Mann bloß die vielen Ideen her? In seinen dreizehneinhalb Leben begegnet der Blaubär gehässigen Stollentrollen, unangenehmen Nattifftoffen, quasselnden Tratschwellen, durch die Wüste ziehenden Gimpeln, dem Wahnsinn, Fredda, der Berghutze ?- eine Figur skurriler als die andere. Ab und an illustriert der Zeichner Moers die Gestalten des Erzählers Moers, ein Glücksfall natürlich, aber im Vordergrund steht der Text, unerschütterlich. Und hier entfaltet sich in vollen Zügen, was der eine oder andere bereits geahnt haben mag: Moers ist ein begnadeter, ironischer Erzähler.
Mit wieviel Sprachwitz er arbeitet, wie er an Ausdrücken feilt, Begegnungen verschachtelt komponiert, Satzrhythmen herstellt und wieder auflöst, das nötigt Respekt ab. Und man freut sich über die irrwitzigen Inhalte der Abenteuer. Ob er mit dem Rettungssaurier Mac als Navigator fliegt, eine Fata Morgana am Wüstenboden verklebt, durch Dimensionslöcher stürzt oder sich ein Duell mit dem Lügengladiator liefert: die Spannung bleibt ungebrochen (außer beim sechsten Kapitel), die unzähligen Geschichten sind unglaublich. Münchhausen entpuppt sich als blutiger Lehrling im Vergleich zu Moers.
Auch wenn sich beim Lesen gelegentlich Assoziationen zu Texten von Michael Ende oder Janosch einstellen mögen: Der Roman ist kein Kinderbuch, sondern nachdenklich machende (haben Sie schon mal über eine Tornado-Haltestelle nachgedacht?) Literatur, die bestens unterhält. Das vielgesuchte Leichte, das so schwer zu machen ist: hier ist es. --Sophie Thoma
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5 Kundenrezensionen:

ich habs nie gelesen, aber....
5 Punkte 5 von 5 Punkten
... mein Mann kichert jeden Abend neben mir rum und erzählt ständig "phantastische" Abenteuer von Tornados, Zwischenwelten und weißgottwas...
Schön, dass man auch die Großen noch mit sowas begeistern kann - also Mädels... wenn ihr nen gut gelaunten Mann wollt, schenkt ihm dieses Buch :-)
Reise, Reise...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch ist eine Raum- und Zeitreise an sich, unglaublich fantasievoll und toll geschrieben. Während der Lektüre konnte ich mich schnell mit unserer Hauptfigur identifizieren, von der reellen Welt und dem Alltagstress "abschalten" und die Bärenabenteuer fast wie auf eigener Haut erleben.
Empfehlenswert fur Groß und Klein!
perfekte Urlaubslektüre
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein toller Abenteuerroman. Zuerst war ich skeptisch, weil ich nie ein Fan von Käpt'n Blaubär im Fernsehen war, aber diese unglaublich gut geschriebene Reise des Käpt'n Blaubär ist völlig anders. Eher ein wenig wie Per Anhalter durch die Galaxis oder Muminvaters wild bewegte Jugend.
Geniestreich mit kleinen Mankos
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Dieser abenteuerliche und fantasievolle Roman zieht einen erneut in die abstruse Welt von Zamonien. Moers gelingt es, sehr kreative Gestalten in einer tollen Umgebung zu schaffen und ihnen Leben einzuhauchen - gewürzt mit vielen Prisen Witz, Ironie und Sarkasmus.
Ich habe selten beim Lesen eines Buches so häufig geschmunzelt oder gar aufgelacht.
Für mein Empfinden geht dem Autor aber zum Ende hin der Stoff etwas aus, ab dem "13. Leben" wird wird es m. E. etwa langatmig und für meinen Geschmack zu detailreich -> daher nur 4 von 5 Sternen.
Wissen ist Nacht!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch entführt in eine andere Welt und erklärt sie so Detailgetreu, dass man das Gefühl bekommt man wäre dabei. Eines der Bücher über dennen man die Zeit vergisst, abschaltet und intensiv in eine andere Welt entführt wird.
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Produkt-Bild: Rumo und Die Wunder im Dunkeln. Ein Roman in zwei Büchern

Rumo und Die Wunder im Dunkeln. Ein Roman in zwei Büchern von Walter Moers

Taschenbuch von Piper Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 7,20

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492241778, Erscheinungsdatum: Juli 2004, Auflage: 6
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Im fünften Kapitel seiner 13 1/2 Leben nahm Käpt'n Blaubär als Navigator des vagabundierenden Rettungssauriers Mac an einer folgenschweren Aktion teil: Er befreite Dutzende kleiner, herzzerreißend jaulender Wolpertingerwelpen aus einem Haus, das nur Sekundenbruchteile später von einem Bolloghintern zerquetscht werden sollte. Sieben Leben später begegnete er einem dieser Welpen wieder, der inzwischen zu einem ausgewachsenen Raubtier im Dienste des Lügentycoons Volzotan Smeik herangewachsen war. Aus Dankbarkeit befreite der Wolpertinger Blaubär aus den Klauen seines Chefs. Sein Name war Rumo.
Zu Beginn des neuen Zamonien-Romans ist Rumo noch ein kleiner, schutzbedürftiger Welpe, der von Fhernhachenzwergen auf einem Bauernhof aufgezogen und verhätschelt wird. Diese Idylle hat jedoch bald ein Ende: Eine Horde bösartiger Teufelszyklopen überfällt das Anwesen und verschleppt alles, was sich bewegt. Und so verbringt Rumo seine intensivste Wachstumsphase in der Speisekammer auf den Teufelsfelsen, einer schwimmenden Insel. Dort halten die Zyklopen ihre lebendige Nahrung, und mit Gier und Begeisterung sehen sie zu, wie Rumo immer größer und appetitlicher wird.
Glücklicherweise findet der verängstigte Wolpertinger unter den Gefangenen bald einen Freund: Die Haifischmade Volzotan Smeik -- genau, der spätere Lügentycoon -- nimmt den Welpen unter seine Fittiche. Er erzählt ihm Geschichten und bringt ihm viel Wissenswertes über das Leben in Zamonien bei, bis Rumo zu seiner endgültigen Größe herangewachsen ist und die beiden Fluchtpläne schmieden können. Bald erleben die Teufelszyklopen ihr blaues Wunder!
So weit nur das erste der zahlreichen neuen Abenteuer aus der fantastischen Welt Zamoniens. Neben einer ganzen Reihe von Figuren aus den 13 1/2 Leben und Ensel und Krete hat Walter Moers viele neue ungewöhnliche Gestalten ersonnen. Auch Rumo ist eine eigenwillige und eigenständige Hauptfigur, die Moers zu gänzlich neuen Betrachtungen Anlass bietet. Ein Geschenk des Himmels für Zamonien-Fans also, ein dicker Schmöker voll schräger Ideen und abgefahrener Zeichnungen. Ergo: Computer abschalten und den Telefonstecker ziehen -- und den Nachbarn Bescheid sagen, dass lautes, lang anhaltendes Gelächter kein Anzeichen aufkeimenden Wahnsinns ist. Der neuen Moers ist eben erschienen. --Hannes Riffel
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5 Kundenrezensionen:

Ein Moers, ein Buch!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich wünschte es mir zum Geburtstag und bekam es auch endlich!
Ich kannte nur den Titel und wusste, dass es von Moers ist.

Und natürlich: Es gehört zu DEN Zamonienbüchern!

Ich las es und war sofort begeistert. Dieses Buch hat mich gefesselt wie kein Anderes und ich habe schon viel gelesen. Wie Smeik am Anfang die Kämpfe beschreibt ist einfach nur spannend! Es ist eigentlich Stoff für eigene Bücher! Seit dem ich das Buch gelesen habe möchte ich Fechten lernen. Ich möchte auch mit einem Schwert kämpfen, Vrahoks bekämpfen, und mit einem Käsemesser meiner Geliebten eine Schatulle schnitzen. Wartet, das mit der Schatulle lasse ich, ich bin doch ein Mädchen...
Dieses Buch ist für Jungen und Mädchen, für Erwachsene und Kinder. Es ist eigentlich für jeden geeignet. Für die Mädchen eine schöne Liebesgeschichte und für die Jungs ordentlich kampf!

Ich habe dieses Buch bestimmt 6x gelesen und jedes Mal bin ich begeistert. Es macht einfach nur Spaß dieses Buch zu lesen!
Deutsche Topliteratur
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eines der besten deutschsprachigen Bücher, mein Favorit von Walter Moers. Allerdings teilweise recht blutrünstig daher für die kleineren Leser und Zuhörer nicht empfehlenswert.
in einem Atemzug durchgelesen!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ich denke die Überschrift meiner Bewertung spricht für sich. Ich habe alle (Zamonischen) Moers Bücher gelesen und fand dieses mit Abstand am besten. Es ist zugegeben an 2-3 Stellen etwas zu langatmig an mancher Stelle, aber das schadet dem Gesammt werk nicht ^_~Ein muss!
Nichts für Kinder, trotzdem ein Meisterwerk
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Erstmal vorweg: Ja, das Buch beeinhaltet viel kampf, tot und folterszenen. Aber NEIN, das macht das Buch nicht schlechter sondern "bissiger". Ich habe mit "Der Stadt der Träumenden Bücher" angefangen und verliebte mich sogleich in Walter Moers Universum namens Zarmonien. Was Bei "Der Stadt der Träumenden Bücher" noch eine Erzählung eines "sentimentalen Sauriers" waren wird jetzt zu einem kämpfenden Wolperdinger der ständig um sein Leben kämpfen muss. Ich fande das Buch sehr viel besser als Die Stadt der Träumenden Bücher, einfach weil ich den Charakter "Rumo" sympatischer fand.

Fazit: Für Kinder ist das Buch gerade am Anfang eindeutig zu blutrünstig, aber alles was ein bisschen älter ist wird diesen Roman lieben!
gebastelt und geschraubt
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Von vornherein hat mich gleich die Gewalt und Brutalität erschreckt. Denn eigentlich machte der Einband den Eindruck eines Kinderbuches.

Ich hätte mir auch mehr Beschreibung von Zamonien an sich gewünscht. Aber Zamonien kam generell viel zu kurz. Viel wichtiger waren ja schließlich die ausführlichen Brutalitätsbeschreibungen. Nun ja wer es mag. Moers hat es jedenfalls so gewollt.

Die Geschichte wirkt generell ziemlich konstruiert und zusammengebastelt, man kann sich sicher sein, dass alle kleinen Geschichten im Vorhinein ihren Grund haben. Ich wusste die ganze Zeit, dass nichts schlimmes passieren kann. Leider hat sich für mich keinerlei Spannung (außer in Nebelheim) aufgebaut. Wirklich interessant fand ich eigentlich nur die Charaktere Volzotan Smeik und Dokotor Kolibril. In Nebelheim hatte mich die Spannung endlich gepackt. Man hat mich aber verhungern lassen...

Rumos Charakter wurde nicht wirklich beleuchtet und gebraucht. Er scheint fast unwichtig. Gelenkt wird er nur durch den Silbernen Faden. Er hat kein (interessantes) Ego.
Die Liebesgeschichte war auch sehr flach und für meinen Geschmack nicht romantisch. Die Liebesgeschichte machte am Ende auch eher einen überflüssigen und nebensächlichen Eindruck. Es ging in Wirklichkeit nie um die Liebe, es ging nur um die Spur des Silbernen Fadens, der Rumo dazu bringt ein Held zu sein. (Den Punkt mit dem silbernen Faden find ich ganz schön kreativlos). Das zeigt wieder einmal die Flachheit seines Charakters, der nur blind seinem Instinkt folgt und von der Umgebung und seinem Instinkt, nicht wirklich durch sich selbst, gelenkt wird. So ist jedenfalls mein bleibender Eindruck. Moers hatte es wohl eilig.

Im Endeffekt glaube ich, dass Moers mit der ständigen Gewalt einfach mal provozieren wollte, wahrscheinlich einen Kontrast zu seinen anderen Werken (die ich nicht gelesen habe) schaffen wollte. Er wollte sich einfach mal austoben. Von der Warte aus betrachtet verdient dieses Werk ein paar Sterne
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Produkt-Bild: Ensel und Krete: Ein Märchen aus Zamonien: Ein Märchen aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz. Mit Erläuterungen aus dem Lexikon der ... Umgebung von Professor Dr. Abdul Nachtigaller

Ensel und Krete: Ein Märchen aus Zamonien: Ein Märchen aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz. Mit Erläuterungen aus dem Lexikon der ... Umgebung von Professor Dr. Abdul Nachtigaller von Walter Moers

Taschenbuch von Goldmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,64

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442450179, Erscheinungsdatum: Juli 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Ensel und Krete: Ein Märchen aus Zamonien: Ein Märchen aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz. Mit Erläuterungen aus dem Lexikon der ... Umgebung von Professor Dr. Abdul Nachtigaller

Aus der Amazon.de-Redaktion


Urlaub mit den Eltern kann so langweilig sein. Die beiden Fhernhachen-Kinder Ensel und Krete erleben das am eigenen Leibe, als sie mit ihren Eltern den zamonischen Großen Wald bereisen. Dabei hatten sie gehofft, dort endlich einmal etwas zu erleben! Und so ziehen sie auf eigene Faust los, um das Abenteuer zu suchen, verlaufen sich jedoch nach kurzer Zeit. Damit nimmt ein rasantes Märchenabenteuer seinen Lauf, bei dem selbst den Gebrüdern Grimm bald die Puste ausgegangen wäre. Die beiden Zwergenkinder treffen auf zahlreiche gefährliche oder einfach nur sonderbare Geschöpef: einen Laubwolf, Erdgnömchen, Geheimbären, Fledertratten, Schuhus, Einhörnchen, einen sprechenden Meteor und allerlei andere Seltsamkeiten. Natürlich finden auch ein Hexenhaus, und der fantasievolle Showdown hat mehr mit dem Blair Witch Project als mit unseren alten Hausmärchen gemeinsam.
Erzählt wird die Geschichte übrigens vom berüchtigsten Dichter Zamoniens, Hildegunst von Mythenmetz, einem tausend Jahre alten, aufrecht gehenden Zwergsaurier, der die Handlung -- meist an ihren spannendsten Stellen -- unterbricht, um weiterführende Erläuterungen zu geben, die sogar noch interessanter und witziger sind als die Handlung selbst. Diesem Stilmittel lieh der Dichter sogar seinen Namen: die "Mythenmetzsche Abschweifung". Und so erfährt man ganz nebenbei haarsträubende Details über zamonische Zahlensysteme, die sieben Grundtugenden des Dichters oder auch Insiderinformationen über den zamonischen Literaturbetrieb. Abgerundet wird das Buch durch die halbe Biografie des Hildegunst von Mythenmetz unter dem Titel "Von der Lindwurmfeste zum Bloxberg".
Auf die Frage, wieso dieses Buch keine direkte Fortsetzung von Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär sei, antwortete Walter Moers: "Das hat verschiedene Gründe. Erstens glaube ich, dass ein Buch mit über 700 Seiten für eine Figur genügen sollte. Zweitens war für mich schon beim ersten Buch der eigentliche Held nicht der Blaubär, sondern der Kontinent Zamonien. Dessen Geschichte -- und die seiner Bewohner -- möchte ich weitererzählen, in alle möglichen Richtungen." Und so besteht die Hoffnung, dass es auch weitere Zamonien-Bücher geben wird, selbst wenn Walter Moers die zweiten 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär im Dunklen lässt. --Hardy Kettlitz
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5 Kundenrezensionen:

Leider zu kurzes Moersches Ideenfeuerwerk
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Inhalt: Man nehme Hänsel und Gretel und mische sie mit zahllosen Literaturbröckchen. Außerdem gebe man eine Extraportion Gesellschaftskritik zu der Mischung, garniere das Ganze mit einem durchgeknallten Buntbären und serviere es mit Bösewichten à la carte. Fertig ist ein psychedelisches Horror-Märchen zum totlachen.

Ich gebe es zu: Ich bin ein Fan der Mythenmetzschen Abschweifungen und der mal mehr oder weniger subtilen Anspielungen auf alles, was mit Literatur zu tun hat. Manch anderer Leser würde wohl am liebsten Mythenmetz' Geschreibsel aus dem Buch reißen, für mich ist es aber erst das Salz in der Suppe.

"Ensel und Krete" ist leider für Moers' Verhältnisse fast eine Kurzgeschichte, aber dennoch gespickt mit den üblichen Verdächtigen. An das Meisterwerk "Die Stadt der träumenden Bücher" kommt die Geschichte nicht ganz heran, ist aber "dramaturgisch" klasse und das Ende ist der Brüller. Bei der darauffolgenden Mythenmetz-Biographie konnte ich mich vor Lachen kaum halten. Über Moers' wunderschöne Illustrationen brauche ich kein Wort verlieren, denke ich. Aber auch bei diesem Buch gilt wieder: Kenntnisse in europäischer Literatur(geschichte) sind Pflicht, sonst macht es nur halb so viel Spaß.
Mmm... naja...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
...leider ist dieser Zamonien-Ausflug von recht kurzweiliger Art, durch die Mythenmetzschen Abschweifungen fällt es doch schwer, sich richtig in die Handlung zu vertiefen. Zeitweise war ich tatsächlich versucht einfach vorzublättern (so nicht bei "Brummli", das fand ich irgentwie witzig).

Da ich ein glühender Fan der Zamonienreihe bin, hab ich wohl etwas höhere Ansprüche an das Buch gehabt, aber für den Einsteiger ist es ebenfalls ungeeignet, da zuviel Vorwissen erforderlich ist, um Zamonien und sein Drumherum wirklich geniessen zu können.

Alles in allem, ganz nett, aber nicht gerade ein Buch zum 2mal lesen.
Ver(w)irrung einer Märchenlegende
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Was soll das sein? Eine Verballhornung von Hänsel und Gretel oder doch eher eine zynische Abrechnung mit dem Literaturbetrieb?
Walter Moers schreibt ein bekanntes Märchen um, doch Weisheit und Spannung bleiben auf der Strecke. Stattdessen streut der Autor, immer wenn das Buch gerade beginnt wenigstens etwas interessant zu werden, Autorenkommentare ("Mythenmetzsche Abschweifung") zwischen den Text, die die Werte des Literaturbetriebs in Frage stellen und dabei die eigentlich erzählte Geschichte aus dem Takt bringen. Die Fahrt ist sofort wieder raus und mehr als einmal möchte man das Buch einfach zuklappen und sich weniger Zeit verschwendender Literatur zuwenden. Witzig bleibt allein der Titel.
Der ganzen Geschichte mangelt es an Ideen und so finden sich viele Lückenfüller im Text, um Seiten zu schinden, z.B. die Aufzählung der Buntbär Farben als Fußnote über 3 Seiten oder das hier in den Rezensionen schon mehrfach erwähnte schreiben des Wortes "Brummli" über 2 Seiten. Die letzten 25 Seiten gehören dann schon nicht mehr zu Ensel und Krete sondern sind eine "Biographie" des "Autoren" - Hildegunst von Mythenmetz, eine Ansammlung Moersscher Aufzählungen und Fußnoten über die man bedenkenlos hinweg blättern kann.
Dieses Buch wäre besser ein Baum im "grossen Wald" geblieben.
Schlechtestes Buch, das ich bisher gelesen habe!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Das alte Märchen von Hänsel und Gretel in ein neues Gewand gepackt... Leider wird die Geschichte immer wieder von Kommentaren des Autors unterbrochen, die mit der Handlung wenig im Zusammenhang stehen. Dadurch liest sich das Buch eher schleppend und wird künstlich in die Länge gezogen, wobei man bei einem Buch von 260 Seiten kaum von Länge reden kann. Hinzu kommt, dass die eigentliche Geschichte bereits nach 230 Seiten beendet ist, darauf folgt eine ca 30 seitige Biografie des Autors Hildegunst von Mythenmetz, doch auch diese kann nicht wirklich mit schriftstellerischer Klasse überzeugen!
Für mein Empfinden das schlechteste Werk aus der Reihe der zamonischen Märchen!!!
Meisterwerk????
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Also das ist definitiv mit Abstand eines der schlechtesten Bücher die ich je gelesen habe ...
ein Meisterwerk ist es definitiv nicht , ich glaube eher da befand sich jemand in einer eher schlechten Phase

Habs leider nicht fertig gelesen aber das hat mir auch gereicht um zu wissen dass ich das nicht weiterlesen muss..
es ist langweilig und irreführend
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Produkt-Bild: Judas 1: Kinder des Judas

Judas 1: Kinder des Judas von Markus Heitz

Broschiert von Knaur
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 3,31

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3426662779, Erscheinungsdatum: Oktober 2007
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Heitz kann auch Vampir - mit Ulldart und den Zwerge-Romanen hat sich Heitz eine treue und große Fangemeinde zusammengeschrieben, die er nun auch mit dem naheliegenden Horror-Genre beliefert: neben Werwolf-Spannung wie Sanctum oder Ritus sowie dem jenseitig-blutig gelagerten Blutportale steigt der mit Kinder des Judas auf die von Stephanies Meyers Bis(s)-Reihe ausgelöste Vamirwelle auf und macht sie schon nach wenigen Seiten unter sich platt: Sein Mix aus düsterer Wissenschaft, Alchemie, uralten Geheimnissen und der fließende Wechsel zwischen Leipzig im Jetzt und Heute und der Welt von 1670 bringt neues Blut in die pupertätsgeschädigten Adern der Nachtgestalten - ein Tipp für "erwachsene" Vampir-Liebhaber.
Sia arbeitet als Nachtschwester und gelegentlich als Showkämpferin und wenn sie Nachts Zeit hat, schreibt sie unter dem Pseudonym Scylla ihre Lebensgeschichte auf - dass sie da einiges zu erzählen hat, liegt nicht nur daran, dass sie im 17. Jahrhundert in Serbien geboren wurde; Sia heißt eigentlich Jitka und dank eines düsteren Geheimnisses aus Wissenschaft, Mystik und Vampiren ist sie als ehemaliges Mitglied der "Kinder des Judas" unsterblich und hat Dinge erlebt, gesehen und getan, die das Verständnis und Fassungsvermögen Normalsterblicher weit übersteigen. Letztendlich holt sie ihre eigene Vergangenheit in der Gegenwart ein und es kommt zu einem Finale, in dem Sia entscheiden muss wer oder besser gesagt, was sie ist.

Markus Heitz kann zweifellos gut schreiben und bei Kinder des Judas hat er sich mächtig ins Zeug gelegt - Vampir-Genuss nicht ohne Emotionen und Romantik, jedoch mit ebenso viel Blut und Gewalt. Ein Geheim-Tipp weit ab vom bestsellergeplagten Romance-Regal. --textico.de/Wolfgang Treß
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Vampire made by Markus Heitz
5 Punkte 5 von 5 Punkten

In Zeiten der großen Vampirwelle 2009/10 habe ich schon so manches modernes Vampirbuch gelesen, doch keines war so erfrischend, spannend, unterhaltsam und gut geschrieben wie Kinder des Judas.

Zum Inhalt:
2007. In Leipzig schreibt Theresia Sarkowitz die Sterbebegleiterin eines Krankenhauses eine unglaubliche Geschichte. Die Geschichte eines Mädchens, das nach und nach immer tiefer in eine Bruderschaft von Vampiren versinkt.

Das Buch ist in zwei Handlungsstränge unterteilt, der eine spielt 2007, der andere um 1670, die im Laufe des Buches immer näher rücken.
Markus Heitz verstrickt in Kinder des Judas die alten Vampirsagen und den Aberglaube der Menschen, kombiniert sie und heraus kommt eine Welt der (klassischen) Vampire.

Fazit:
Es ist schön wieder einmal eine schaurige Vampirgeschichte zu lesen, in der die Vampire das Sonnenlicht fürchten und (einige zumindest) Angst vor Kruzifixen und einige andere Ähnlichkeiten mit Dracula und Co haben. Ein wirklich spannendes Buch mit gut arrangierten Spannungsbögen, die es fast unmöglich machen wieder aufzuhören, wenn man einmal angefangen hat. Vollkommen wird das Buch jedoch durch die bildliche Erzählweise, die nicht nur flüssig zu lesen, sondern auch mit unzähligen Details gespickt ist. Alles in allem ein überaus gutes Buch für lange Abende.
interesannte ansicht des autors
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Als ich mir dieses buch gekauft habe, bin ich mit etwas anderen erwartungen ran gegangen. Ich dachte es handelt sich um ein herkömmliches Vampirbuch. Wurde aber eines Positiven überrascht.

Ich fand dieses Buch sehr lesenswert und auch interessant. Was mir aber ein bisschen die Stimmung genommen hat war das das ende vorne weggenommen wird. Also egal was in dem Buch passiert man weiß schon wie es ausgeht und das hat mich geärgert.

Deswegen nur 4 - 5 Sterne

Aber sonst sehr gut zu lesen und es nicht die übliche sicht über Vampire.
Vampire so, wie sie seien sollten
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ein großes Lob an Markus Heitz. Mit diesem Buch hat er es geschafft, eine Vampirestory zu verfassen, die fesselnd, spannend, gruselig und actiongeladen ist. Ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der von den Vampireromanen ala Twilight usw. die Nase voll hat, den das ist definitiv besser. Einzige Sache die mir nict gefallen hat (daher nur 4 Sterne): Die Gothickiste hätte er zulassen sollen und es dauert ein paar Seiten bis sich die richtige Spannung einstellt (wie bei den meisten Heitz-Büchern). Aber ansonsten TOP.
Düstere Vampirgeschichte
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die in Leipzig lebende Theresia Sarkowitz, kurz Sia, begleitet einfühlsam todkranke Menschen auf ihrem letzten Weg und kann den Tod mit absoluter Gewissheit vorhersagen. Keine einfache Aufgabe angesichts der emotionalen Abgründe, die etwa das tragische Dahinscheiden eines Kindes in einem selbst aufreißt. Gerade deshalb (oder vielleicht auch gerade deshalb nicht ?) verblüfft Sias ungewöhnlicher Nebenverdienst - sie tritt beim Cage Fighting gegen brutale Gegner an und steht Diesen dabei in nichts nach. So turbulent und ungewöhnlich ihr Leben auch ist, die attraktive Frau wird von einer Geschichte verfolgt, die sie beginnt zu erzählen...
Das Mädchen Scylla lebte gegen Ende des siebzehnten Jahrhunderts in heute serbischem Gebiet und verlor schon früh ihre Mutter durch die Türken. Ihr bis dato unbekannter Vater Karol tauchte auf und nahm sie mit sich, um für sie zu sorgen und sie zu unterweisen. Karol war ein genialer Wissenschaftler, der diese Begabung auch in Scylla entdeckte. Dank seiner Leitung wurde aus dem talentierten Mädchen eine vielseitig bewanderte junge Frau, die sich umfassendes Wissen erwarb und deren Wissensdurst vor nichts zurückschreckte. Jedoch wartete eine Herausforderung besonderer Art auf Scylla, sie musste sich einer Prüfung durch einen geheimnisvollen Zusammenschluss von Gelehrten und Forschern - die Cognatio - unterziehen, welcher auch ihr Vater angehörte. Der intrigante Haufen eifersüchtiger Wichtigtuer stand Scylla nicht freundlich gegenüber und demütigte sie und damit auch ihren Vater und nur eine kleine Chance wurde ihr gelassen, um in die elitären Reihen der Kinder des Judas aufgenommen zu werden. Doch dann kam alles ganz anders, als der dörfliche Mob das Domizil von Vater und Tochter überrannte und auf ihre Laboratorien stieß. Die Dörfler sahen sich durch die grauenhaften Funde bestätigt in ihrer Annahme das Upire - Vampire - hier ihr Unwesen treiben. Und so fanden Scylla und Karol den Tod. Allerdings wurde Scyllas Erbe aktiviert und sie wurde zu einem Kind des Judas, denn sie erhob sich untot, ausgestattet mit allen Kräften ihrer Art. Nach einer Zeit des Mordens und der Orientierungslosigkeit wandte sich Scylla wieder ihren Forschungen zu und nachdem sie erkannte, was es mit den Kindern des Judas wirklich auf sich hat, sagte sie sich von der Cognatio los. Auch Kinder des Judas sind gezwungen zu vergehen, einzig deshalb betrieben sie den gesamten Forschungsaufwand. Karol hatte die Formel entdeckt, die unsterblich machen kann und Scylla besaß selbige. Unerbittlich wurde sie von Stund an durch ihresgleichen gehetzt, denn alle waren auf der Jagd nach dem wahrhaft ewigen Leben.
Im Leipzig der Gegenwart trifft Sia auf ihren ungeliebten Halbbruder Marek, der sie zurück in den dunklen Sumpf ihrer gemeinsamen Vergangenheit ziehen will. Wird sie sich dem entziehen können?

Ein Vampirroman der endlich mal nicht die gängigen Klischees bedient, sondern bluttriefend, marzialisch und schmutzig daher kommt: "Kinder des Judas". Da bleibt kein Funken Romantik übrig, der diese packende Geschichte weich spülen könnte. Nahezu von wissenschaftlicher Qualität ist die Sammlung an Informationen zu den einzelnen Vampirgattungen die Markus Heitz zusammengetragen hat.
Parallel werden die Geschichten von Scylla und Sia erzählt, von Beginn an ist klar, dass es eine Verbindung geben muss und Stück für Stück kommt das Geheimnis ans Licht. Scylla ist ein unheimlich interessanterer Charakter und vollkommen ungewöhnlich für eine Frau ihrer Zeit - sie seziert, präpariert, forscht, lernt die erste Liebe und deren Verlust kennen und begeht zu guter Letzt grauenhafte Morde.
Das siebenhundert Seiten umfassende Werk gehört zu einem der Spannendsten (mir bekannten) seines Genres. Einziger Kritikpunkt ist, dass die sehr in die Tiefe gehende Erzählweise im Verlauf des Buches "flacher" wird - gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse und für meinen Geschmack werden sie zu schnell abgehandelt.
Fazit: Dieses Buch macht Spaß und ich habe es zwischendurch nur ungern aus der Hand gelegt. Für alle Liebhaber von Vampirromanen, denen etwas mehr Blut und Splatter nichts ausmacht und die nicht auf den Gentlemanvampir erpicht sind genau das Richtige.
Spannender Vampirthriller
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nachdem ich die beiden Bücher Ritus und Sanktum über die Werwölfe von Markus Heitz gelesen hatte, war ich neugierig wie er das Thema Vampire angeht. Ich war von Anfang total gefesselt von diesem Vampirbuch - so dass es mir schwer fiel dies aus den Händen zu legen. Jedes Mal wenn ich wieder anfangen konnte zu lesen, war es als ob man in eine andere Welt abtaucht. Dazu trägt natürlich bei, dass ein Großteil der Geschichte im 16. und 17. Jahrhundert spielt.
Ich habe das Buch "Kinder des Judas" heute zu Ende gelesen und mir mir gerade eben das Nachfolgebuch "Judassohn" bestellt. Das sollte als Rezension eigentlich alles sagen.
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Wolfsmond. (Der dunkle Turm Band 5) von Stephen King

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 5,80

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453530233, Erscheinungsdatum: Dezember 2004
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Gäbe es einen Preis für das am sehnsüchtigsten erwartete Buch des Jahres, Wolfsmond würde mit deutlichem Vorsprung gewinnen. Über ein halbes Jahrzehnt ist vergangen, seit mit Glas der vierte und bisher letzte Band der Saga um den Dunklen Turm erschienen war, und langsam wurden Zweifel laut, ob Stephen King sein Opus Magnum überhaupt zu Ende schreiben würde. Nur wenige Wochen nach dem Original liegt jetzt die deutsche Ausgabe von The Wolves of the Calla vor, und -- um es vorwegzunehmen -- das Warten hat sich gelohnt.
Roland, Jake, Susannah und Eddie setzen ihre Reise fort und gelangen nach Calla Bryn Sturgis, einer Stadt, die regelmäßig von einem schrecklichen Schicksal heimgesucht wird: Ungefähr alle 20 Jahre fallen grauenhafte Wolfswesen über die Bürger her und rauben zahlreiche ihrer Kinder. Wenn diese Kinder Wochen später zurückkehren, sind sie nur noch eine leere Hülle. Roland und seine Gefährten sollen helfen, denn der nächste Angriff der Wölfe steht kurz bevor.
Unterstützt werden sie dabei von Pater Callahan, einer Figur, die King-Lesern aus Brennen muss Salem bekannt ist. Callahan verfügt über nicht ungefährliche Mittel und Wege, die Grenze zwischen den Welten zu überwinden. Das erweist sich alsbald als ausgesprochen nützlich, denn im New York des Jahres 1976 wächst eine Rose, bei der es sich um den Turm selbst handeln könnte.
Wolfsmond ist ein mit enormer erzählerischer Kraft geschriebenes Buch. King vertieft sowohl die Mythologie der Serie, wie auch die Charakterzeichnung der Protagonisten. Etwas aufdringlich sind vielleicht die zahlreichen Popkultur-Bezüge und das allmähliche Verwischen der Grenzen zwischen Roman und Wirklichkeit. Insgesamt schmälert dies das Lesevergnügen jedoch nur marginal.
Die beiden abschließenden Bände des Dunklen Turms, The Song of Susannah und The Dark Tower, sollen innerhalb der nächsten Jahre erscheinen. Vorher wird ein abschließendes Urteil nicht möglich sein, aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass Stephen King eines der großen Meisterwerke der fantastischen Literatur geschaffen hat. Steigen Sie mit Schwarz ein und genießen Sie die Reise. --Felix Darwin
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5 Kundenrezensionen:

Ich hab sie alle gelesen...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
...und möchte denjenigen auf den Weg geben, die dieses Buch lesen, dass sie es auf keinen Fall als einzelnes Buch sehen sollen und dürfen.

Herr der Ringe? Ich verstehe diesen Vergleich eigentlich nicht. Auch Herr der Ringe habe ich komplett gelesen. Aber zu vergleichen ist da eigentlich nichts. Herr der Ringe war eine schöne Fantasy-Saga. Der Dunkle Turm ist eine schöne ?-Saga. Sowas war eben noch nie dagewesen. Fantasy kann man es eigentlich nicht nennen. Horror auch nicht. Vielmehr ist es eine Symbiose aller Genre.

Es ist einfach toll die Hauptfiguren, allen voran Roland von Gilead, bis zu dem furiosen Finale zu begleiten. Jedes Buch unterscheidet sich meiner Meinung nach voneinander...und alle zusammen ergeben ein einzigartiges Ganzes.

Deshalb möchte ich keines der Dunkle-Turm-Werke abwerten. Man muss das Gesamtkunstwerk sehen. Und dazu muss man eben alle Bände lesen.

Ich jedenfalls habe jeden Band genossen und werde mir irgendwann wieder alle Bände vornehmen.

Etwas Vergleichbares hat es bisher noch nicht gegeben, und jeder, der etwas Besonderes lesen will, sollte hier unbedingt zugreifen.

Einzigartig...von mir volle Punktzahl für das Gesamtwerk!
Band 5 ist weiterhin spannend...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
.... denn Roland und sein Ka-Tet wird in Calla Brun Styrgis um Hilfe gebeten, weil in einem unvorhersehbaren Abstand immer wieder ein Zwilling von seinem durch Raub getrennt wird und der gestohlene Zwilling als menschliches Wrack zurück kommt. Diese geraubten Zwillinge weinen vor Schmerzen, wachsen in rasendem Tempo, können sich nicht mehr richtig artikulieren und starren immer wieder nach Osten, den Ort, in dem ihnen soviel schreckliches angetan wurde.

Wieso? Das müßt ihr selber lesen. Aber die raubenden Wölfe werden erst einmal erledigt. Soviel ist zu verraten.
Um den heißen Brei herum..
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Nach dem überaus gelungenen "Glas" (siehe auch meine anderen Rezensionen) wirkt "Wolfsmond" für mich etwas unausgegoren, wenn nicht gar hingeklatscht.

Beginnen wir mal mit dem Bezug zu der Zeit vor dem Weiterdrehen der Welt, also unserer Zeit: Dieser ist schlicht und einfach unverschämt oft hergestellt worden! So gibt es nicht nur Harry-Potter-Utensilien, die von Comic-Figuren verwendet werden, nein, selbst ein SW-typisches Lichtschwert fand Verwendung in der Endzeit-Erzählung. Von Kings eigenen Büchern, über die genug palavert wird, ganz zu schweigen.

Auch der Gesamtumfang des Buches ist übertrieben. Die Geschichte des Priesters hätte etwa deutlich verkürzt werden können, denn im Vergleich zu Rolands Jugenderzählung aus "Glas", welche nahezu das ganze Buch einnimmt und dennoch nicht langweilig wird, sind hier die interessanten Elemente für das Ende aufgehoben worden und Spannung will sich auch nicht so recht aufbauen - wohl auch durch die Unterbrechungen.

Doch beim Schluss hat King wieder alles richtig gemacht. Subtile Spannungssteigerung, die sich ein halbes Hundert Seiten vor dem Schluss in ein atemberaubendes, wenn auch kurzes Gefecht entlädt..und uns wieder einmal mit einem Cliffhanger sitzen lässt. Hat es dafür wirklich noch 800 Seiten Palaver gebraucht?

Wenn man die Priestererzählung und den etwas stupide formulierten deutschen Titel rauslässt, bleibt ein gutes, aber kurzes Buch. Dann wollen wir mal sehen, was "Susannah" birgt.
Die Revolvermänner kommen !!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wolfsmond ist der 6. Teil einer fantastischen, sieben Bände umfassenden Saga des Revolvermanns Roland und seine Suche
nach dem dunklen Turm. Ich bin sonst kein Fan von Fantasy
Büchern. Die "dunkle Turm Reihe" ist eine Ausnahme. Und was
für eine. Episch, wuchtig, gewaltig spinnt Stephen Kind eine
Story mit Elemente aus Western, Sci Fi, Fantasy, Liebe,
Verrat, Hass, Freundschaft, Spannung, Kampf und überraschende
Wendungen die einen nicht mehr los lässt.

Ich bin ein absoluter Fan der Reihe geworden, die ich schon
komplett 2 x gelesen habe und sicher nicht zum letzen Mal.
Allerdings trifft die Geschichte nicht jeden Geschmack. Ich
habe die Bücher ein paar Mal verliehen und überrascht fest-
stellen müssen das sie nicht jedem gefällt. Für mich ist die
komplette Reihe von dem ersten (kultverdächtigen) Satz bis zum
Ende ein einziger Genuss.
Arbeit
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ja, wie Arbeit verhält sich das Lesen dieser Geschichte: Gefesselt und mitgerissen von den ersten vier Bänden, stößt man voller Freude auf "Wolfsmond", doch schnell und in meist zunehmender Weise offenbart es sich als eine Hürde, die überwunden werden muss, um die hoffentlich wieder viel besseren letzten Teile hiernach mit Freude und Spannung lesen zu dürfen. Die Geschichte um das möglicherweise neue Mitglied ihres Ka-Tets ist es, die hauptsächlich für die Arbeit sorgt - sie ist ganz einfach viel zu lang (-weilig). Die Ausführlichkeit, die King dafür und für gewisse Details verschwendet hat ("Hört mich an, ich bitte euch", "Sage euch meinen Dank" etc.), fehlt dafür an den Stellen, wo man sie gerne hat, nämlich an der eigentlichen Geschichte um die Revolvermänner, der Reise entlang des Balkens, der Suche nach dem Turm und dem Kampf gegen die Wölfe. Gerade letzteres ist ein besonderer Witz, da diese immerhin den Titel des Buches ausmachen. Ein "epischer" und "gloreicher" Kampf wie dieser - so würde man es erwarten - hätte früher kommen und hinter sich gebracht werden können, damit es endlich weiter geht.
Eigentlich gäbe es von mir nur einen Stern, doch da ich das Buch nicht beiseite gelegt habe - ich war mehrmals dazu versucht -, gibt es zwei davon. Und der zweite Stern spricht dafür, dass es an manchen wenigen Passagen doch ein wenig Spannung und Freude gibt und man natürlich den gesamten Weg von Roland und Gefährten kennen möchte, so staubig trocken er doch auch für unsereins mal sein mag.
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Produkt-Bild: Der Turm - Der Dunkle Turm VII: Roman

Der Turm - Der Dunkle Turm VII: Roman von Stephen King

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 6,41

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453431618, Erscheinungsdatum: März 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Der Turm - Der Dunkle Turm VII: Roman

Aus der Amazon.de-Redaktion


Spannung und Melancholie -- das sind die Hauptzutaten des düsteren Gerichtes, das Stephen King seinen treuen Lesern im Laufe von dreißig Jahren in sieben Gängen serviert hat. Jetzt endlich liegt der abschließende Band der Saga um den ?Dunklen Turm? vor, in dem Roland ans Ziel seiner langen Reise gelangt und alle offenen Fragen beantwortet werden. Wirklich alle?
Die Ankunft des Widersachers Mordred im ersten Teil des Buches wirft ihren Schatten über die ganzen 1.000 Seiten. Dass sich King dabei ebenso metaphorisch wie im Wortsinn einer Geburtsszene bedient, gehört zu den Höhepunkten der ganzen Serie. Der zweite Teil ist von zahlreichen Einzelheiten und Abschweifungen geprägt, die die Geduld mancher Leser auf eine harte Probe stellen mögen. Die im Rückblick erzählte Lebensgeschichte eines Telepathen ist allerdings eindeutig ein Highlight des Romans.
Endgültig in das Land der ?metafiction? begibt sich der dritte Teil: Hier greift der Autor selbst -- nicht zum ersten Mal im ?Dunklen Turm? -- in die Romanhandlung ein, und zwar nicht etwa nur in Form von erläuternden Einschüben, sondern durchaus in Person; die literarische Postmoderne hat auch Stephen King eingeholt. Teil Vier beginnt mit einer Verfolgungsjagd, die einem H. P. Lovecraft zur Ehre gereicht hätte, und schließt mit einem -- vermutlich absichtlich -- unharmonischen Ende.
Stephen King hat selbst geäußert, dass die Saga um den ?Dunklen Turm? seine Fähigkeiten als Schriftsteller gelegentlich zu übersteigen drohte. Besonders auf die letzten drei Bände trifft das zu, sie laufen ihm nicht selten etwas aus dem Ruder. Trotzdem bleibt ein positiver Gesamteindruck zurück, denn Kings stets präsente Ironie und seine gekonnte Selbstbezüglichkeit heben dieses Großwerk weit über das Niveau gewöhnlicher Abenteuergeschichten hinaus. Was sich von der Qualität der Übersetzung leider nicht behaupten lässt ... --Felix Darwin
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5 Kundenrezensionen:

Oh nein, ......
5 Punkte 5 von 5 Punkten
.... der arme Roland.
Ich habe trotz King?s Wahrnung bis zum bitteren Ende gelesen und bin ... ja was bin ich ... !? Enttäuscht? Gewiss, denn ich bin mit allen sieben Bänden durch! Zufrieden? Nein, denn jetzt muss ich mir andere Freunde suchen; Susannah, Eddie, Jake, Oy und Roland sind gelesen.

Ich fühle mich leer. Ich fühle mich müde. Meine eigenen Probleme schmolzen im Gegensatz zu dem tollen Team aus Mittelwelt auf ein Minimum und waren unwirklich. Noch nie habe ich eine solche Intensität und Bindung zu Charakteren empfunden, wie Stephen King es vermag, eine Geschichte zu weben und aufleben zu lassen.
Ihr lieben Leute da draußen: ich war dort. Mit Leib und Seele :-)

Das Ende ist ein Neubeginn und ich bin mal gespannt, was Herr King daraus zu weben vermag.
Ich hab sie alle gelesen...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
...und möchte denjenigen auf den Weg geben, die dieses Buch lesen, dass sie es auf keinen Fall als einzelnes Buch sehen sollen und dürfen.

Herr der Ringe? Ich verstehe diesen Vergleich eigentlich nicht. Auch Herr der Ringe habe ich komplett gelesen. Aber zu vergleichen ist da eigentlich nichts. Herr der Ringe war eine schöne Fantasy-Saga. Der Dunkle Turm ist eine schöne ?-Saga. Sowas war eben noch nie dagewesen. Fantasy kann man es eigentlich nicht nennen. Horror auch nicht. Vielmehr ist es eine Symbiose aller Genre.

Es ist einfach toll die Hauptfiguren, allen voran Roland von Gilead, bis zu dem furiosen Finale zu begleiten. Jedes Buch unterscheidet sich meiner Meinung nach voneinander...und alle zusammen ergeben ein einzigartiges Ganzes.

Deshalb möchte ich keines der Dunkle-Turm-Werke abwerten. Man muss das Gesamtkunstwerk sehen. Und dazu muss man eben alle Bände lesen.

Ich jedenfalls habe jeden Band genossen und werde mir irgendwann wieder alle Bände vornehmen.

Etwas Vergleichbares hat es bisher noch nicht gegeben, und jeder, der etwas Besonderes lesen will, sollte hier unbedingt zugreifen.

Einzigartig...von mir volle Punktzahl für das Gesamtwerk!
Von 1-7 alle aus "Der dunkle Turm" super spannend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer einmal mit Band 1 angefangen hat muß den dunklen Turm bis Ende,d.h. bis Band 7 durchlesen.
Man könnte ja etwas verpassen.
Super Reihe,gefällt mir besser als Herr der Ringe.
Grandios gescheitert
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Na ja, auch auf die Gefahr hin, mich bei eingefleischten King-Fans unbeliebt zu machen: "Der Turm" ist wie überhaupt die letzten Teile der Saga im Grunde unlesbar. Nach dem absoluten Tiefpunkt "Wolfsmond" (ein mehr als überflüssiger Sieben-Samurai-Verschnitt) belegt "Der Turm" Rang 2 in Sachen Orientierungslosigkeit. Im Grunde hat der Band nur eine Botschaft: Der Autor wußte selbst nicht, wie er das Ding zu Ende kriegen soll, und da hat er halt irgendwas zusammengeschustert, das weder eine durchgehende Linie noch überhaupt auch nur den Ansatz eines tieferen Sinns ausfweist. Das ist um so ärgerlicher, da die ersten drei Bände wirklich lesenswert und spannend waren. "Der dunkle Turm" ist ein schönes Beispiel für einen zu monumental angesetzten Zyklus, der mit dem letzten Band eine ebenso monumentale und fast peinliche Bruchlandung hinlegt. Ich habe fast drei Monate gebraucht, um dieses wirklich abgrundtief schlechte Buch zu Ende zu lesen und habe dabei noch rund ein Drittel der Seiten überblättert. Daß sich der Autor solch grandioser Bücher wie "Es", "Dead Zone" oder "The Stand" überhaupt eine derartige Blöße gibt, kann nur mit Realitätsverlust erklärt werden (der in den überflüssigen Selbstbeweihräucherungsszenen des letzten Bandes des Zyklus' ja ebenfalls offenbar wird). Eine Zumutung!
Zu Ende lesen? Vielleicht ... Nochmal lesen? Niemals!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Endlich geschafft!" denke ich mir, und vielleicht hat sich Ähnliches auch der Herr King gedacht, als er seinen letzten Punkt setzte - in diesem Werk, dass ihm sicherlich an mehr als einer Stelle im gesamten Zyklus entglitten war. Das nach Glas erstmal viel Grütze mit wenig Höhepunkten erschien und einer Phantasie, die bei weitem nicht an die der ersten Bände heranreichte, war wirklich überaus anstrengend. Man hätte viele der der Seiten auch in endloser Wiederholung übersetzen können mit Worten wie "hör auf zu lesen, ich bin langweilig und das Papier kaum wert, auf dem ich geschrieben stehe". Aber so wie Roland es ohne Wasser und Esel durch die Sandwüste schaffte, wollte ich es durch diese literarische Wüste schaffen ... irgendwie vorankommen, den Turm letztlich zusammen mit ihm ersteigen. Und von einer gewissen Perspektive aus, hat sich die Sache auch gelohnt. Das Schöne ist ja, dass man langweiliges schnell vergessen kann, und somit am Ende frohgestimmt das Tolle und Spannende von Abenteuern in Erinnerung behält, das sich in diesem Fall sicherlich auf gefühlte knappe Tausend Seiten beschränkt, ganz im Gegensatz zu den insgesamt 4500 gelesenen Seiten.
--- Achtung: Inhalt! ---
Eines der gewaltigsten Fragezeichen baute sich mir bei Kings Umgang mit den Bösewichten und Helden auf. Nachdem der Zaubermeister Walter als überaus gefährlicher und immer alles unter Konrolle habender Schurke dargestellt wurde, wird er in völliger Teilnahmslosigkeit der Helden - abgesehen von Oy, der ein bischen was davon auf Traumebene davon spitz bekommt - von Mias bösartiger, keine drei Tage alter Brut dahingemetzelt, so wie eine Ameise, die auf dem Schulhof platt getreten wird. Zwar mit einer hübschen Idee, wie ich finde, wird der scharlachrote König vom Balkon des Turmes getilgt, aber viel zu schnell und viel zu einfach, und auch hier nicht in einem direkten Zweikampf mit Roland. Dem sein Ka-Tet wurde bis dahin auch fragwürdig verpulvert - am schlimmsten trifft es den Leser, wenn er das Ende des Peres verfolgen muss. Hinterher muss man sich fragen, warum man zuvor über hunderte Seiten dem seine langweilige Geschichte kennenlernen musste?! In dieser Art lassen sich noch einige Beispiele nennen.
Entgegen dem öden Wolfsmond und Susannah ist in Der Turm jedoch endlich wieder mehr Fahrt in der Geschichte. Es passiert wieder was, auch wenn davon wieder vieles Fragezeichen hinterlässt und nicht alles aufklärt wird: so zum Beispiel die Absicht, warum überhaupt alle Welten von irgendwelchen Heinzeln zerstört werden - was ist die Intention der Brecher und ihrer Aufseher, wenn sie selbst dabei doch alle draufgehen? Wo ist der Zusammenhang zum roten König? Und wieso wartet eine mächtige Institution wie die Tet-Corporation, die voller revolvermännischem Potential ist, auf ihren unbekannten Helden Roland, damit der sämtliches Leben rettet? Die hätten ein Dutzend Ka-Tets (inklusive Helden mit Psi-Kräften, die ja durchaus für sie arbeiten) zusammenstellen, eine Tür suchen und die Arbeit der Brecher beenden können.
Klasse jedoch finde ich das Ende der Geschichte. Auf den wenigen letzten Seiten des Epilogs - ausgenommen die Friede-Freude-Eierkuchen-Zusammenkunft von Susannah, Jake und Eddie (und wohl auch dem Bumbler) - nachdem der böse, verrückte, harmlose Weihnachtsmann ausradiert wurde, fühlte ich wieder die seltsamme Magie des Turmes. Hier, so finde ich, hat King großartig abgeschlossen, mit einem Ende, das keines ist, aber in Aussicht stellt, schließlich doch eins sein zu können. Das Karma lässt grüßen ... ganz nach dem Motto: "Hast dus nicht verstanden? Komm, versuchen wir's nocheinmal."
Und nach diesem Ende können einem so manche Lichter aufgehen. Vor allem viele Kleinigkeiten, die man halt so mitgelesen hat, besitzen nach dem Ende eine viel größere Bedeutung.
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Produkt-Bild: Attic

Attic von Douglas Preston, Lincoln Child

Taschenbuch von Droemer Knaur
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,50

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3426618230, Erscheinungsdatum: Dezember 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Attic

5 Kundenrezensionen:

Gut, aber mit Schwächen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die folgende Rezension kann Spoiler enthalten.

"Attic" schließt nahtlos and den Vorgänger "Relic" an, man könnte beinahe sagen es ist der zweite Teil, den in "Attic" wird die Geschichte um den Vorgänger erst wirklich aufgelöst.
Was das Buch selbst betrifft, so ist es im Großen und Ganzen relativ kurzweilig und spannend geschrieben. In den besten Momenten ist "Attic" höllisch spannend, wie man es von Preston/Child gewohnt ist, in den schwächsten gleitet die Handlung leider beinahe ins Abstrus-lächerliche ab. Auch gibt es einige Stellen die schlichtweg zu langatmig geworden sind, etwa die nicht enden wollenden Passagen um den Journalisten Smithback, die handlungsmäßig nicht einmal so stark in Gewicht fallen. Die Charaktere sind auch relativ gut gezeichnet; die Figur des Special Agent Pendergast taucht wieder als faszinierende und enigmatische Person auf, während etwa Lieutenant D'Agosta diesmal absolut farblos bleibt denn sein Handeln beschränkt sich meistens nur auf das Anzünden einer Zigarre. Von den Autoren wird überdies versucht, einen gesellschaftskritischen Touch über die Handlung zu legen, was jedoch nicht wirklich funktioniert und das Buch zeitweise zu einem sehr unausgegorenen Mix aus Thriller, Fantasy, B-Action-Movie und Gesellschaftskritik macht, der jedoch nicht wirklich funktionieren mag.

Dennoch bleibt "Attic" ein spannendes und durchaus lesenswertes Buch, auch wenn es qualitativ nicht an die besseren Preston/Child-Werke heranreicht.
Spannende Unterhaltung
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Dieser Roman garantiert spannende Unterhaltung bis zum Schluß.

Es ist sogesehen eine Art Fortsetzung des Klassikers von " Das Relict", welches man aber nicht gelesen haben muß, um den Roman zu verstehen.

Spannung bis zum Schluß ist hier garantiert.
fiese Monster in des Teufels Dachstuhl
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wenn man nichts gegen mutierte Monster hat, ist dieses Buch große Klasse.
Es ist sehr spannend, schon von der ersten Seite an. Und auch wenn man die anderen Abenteuer von Pendergast und Co. nicht kennt, ist es kein Problem alles zu verstehen. Es wird immer wieder Bezug auf das vorhergehende Buch genommen (welches ich nicht gelesen habe), aber alles was man wissen muss wird erklärt.
Am Anfang habe ich nicht verstanden, warum ein Buch das in der Kanalisation spielt "Attic", also Dachstuhl, heißt, aber es wird sehr schnell geklärt. Was bei uns ganz tief unten ist, ist das Obergeschoß der Hölle, und genauso geht es dort zu. Es ist wieder eine harte Nuss für Pendergast, Smithback und Co. In rasantem Tempo lösen sie natürlich alle Rätsel und der Leser kommt gar nicht dazu, sich zu überlegen ob das alles nicht zu abgefahren ist. Aber wenn alle (oder fast alle...)wieder aus der Kanalisation aufgetaucht sind, und man auch als Leser wieder frische Luft schnappen kann, war es mir doch etwas zu unwirklich. Deshalb nur 4 Sterne, aber wie gesagt, wer fiese Mutanten mag, für den wären es vielleicht auch 5 Sterne. Und die Schilderung von New Yorks Unterwelt ist das lesen allemal wert.
Für einen Preston/Child-Roman gesundes Mittelmaß
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Nach wie vor kann keiner so recht erklären, warum RELIQUARY, so der Originaltitel des Buches, im Deutschen in ATTIC, also Dachgeschoss, Speicher, umbenannt wurde. Zwar hat auch der Begriff ATTIC eine inhaltliche Bewandtnis, aber einen englischen Begriff durch einen anderen fremdsprachigen zu ersetzen, erscheint absurd.
Egal. Inhaltlich gibt es gewohnte Kost des Autorenduos Preston/Child. Letztendlich handelt es sich bei ATTIC um den zweiten Teil ihres grandiosen Debüts RELIC. Zum Glück liest sich das Buch über weite Teile NICHT wie ein billiger Abklatsch. Gewohnt routiniert führen die Autoren den Leser durch eine glaubwürdige Melange aus wissenschaftlichen Fakten und kruden Hirngespinsten. Allein die enorme Schlacht zwischen den Molepeople und den Yuppies macht das Buch lesenswert (lassen Sie sich überraschen).
Gegen Ende, spätestens mit Auftreten der Navy Seals, wirkt dann aber alles eine Spur zu billig und dick aufgetragen und erinnert an moderne B-Movies. Als schließlich noch der deus-ex-machina-Trick des mad scientist ausgepackt wird, fragt man sich, ob den Autoren am Ende die Luft ausgegangen ist.
In späteren Romanen des Duos sind die Charaktere und die Story ausgearbeiteter. Allerdings verfügt ATTIC noch über eine rohe, im positiven Sinne naive Kraft, die das Buch zu einem spannenden Pageturner werden lässt. Dreieinhalb Sterne für die beiden Meister, im Vergleich zu sonstiger Spannungsliteratur lockere fünfe, macht im ganzen stolze vier!
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch in einer Wühlkiste mit Mängelexemplaren gefunden.Von den Autoren hatte ich vorher nie etwas gehört,allerdings bin ich ein Fan des Genres.
Ich war begeistert von dem Buch.Spannung von der ersten bis zur letzten Seite des Buches,das man auch ohne den Vorgänger gelesen zu haben verstehen kann.
Da man das Buch nur schwer wieder aus der Hand legen kann,also viel Zeit einplanen ;-)
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Produkt-Bild: Todesmarsch

Todesmarsch von Stephen King

Broschiert von Ullstein Tb
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 3,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548263275, Erscheinungsdatum: Januar 2006, Auflage: 1., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Todesmarsch

5 Kundenrezensionen:

Wunde Füße, Blasen und zerfetzte Seelen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Todesmarsch". Allein schon der Name lässt einen tief einatmen. Schließlich weckt er eine ganz neue Definition des umgangssprachlich oft verwendeten Begriffes "Gewaltmarsch". Dieser wird in Bachmann/Kings Roman nämlich nicht nur wörtlich sondern gnadenlos aufgenommen und ebenso umgesetzt. Wie simpel das Konzept auch scheint, es ist in der Tat einer der Höhepunkte in Kings Schaffen.

Story: Der Todesmarsch zieht sich durch den Nordosten der USA. Ein blutiger Wettkampf in dem nicht der Weg das Ziel ist sondern vielmehr ihn zu überleben. Die Teilnehmer sind allesamt blutjung. Teenager die es eigentlich nicht nötig hätten ihr Leben zuckend im blutroten Wasser des Straßengrabens auszuhauchen. Aber sie tun es trotzdem. Denn einer muss es schließlich machen... Und der Reiz von Preis und Ruhm lockt manchen an. Aber nicht nur. Am Ende stellt sich heraus dass es nicht nur ein körperlicher Wettkampf ist sondern vielmehr einer der Menschen an sich. Ein Psychologischer Marsch in den Tod nimmt seinen Lauf.

Protagonisten: Ray Garrity heißt die Hauptperson. Um Niemandem die Spannung zu nehmen gehe ich jetzt nicht näher auf ihn und seine Mitmenschen ein. Denn schließlich liegt der Reiz neben der nervenzerfetztenden Spannung primär in der Faszination welche die Offenlegung der Einzelnen Charaktere auslöst. Stück für Stück erfährt der Leser mehr über die armen Hunde die brutal zu Tode kommen. Die Konturen zwischen Gut und Böse verschwimmen immer mehr bis man nicht anders kann als auch um die größten Ar***löcher zu trauern.

Stil: Von all den Kings die ich bisher las ist dieser mit Abstand der stylistisch beste. Ein feines Gespür für Psychologie mischt sich mit gnadenloser Spannung. Die akribische Beschreibung des Wettlaufes, die Ausweglosigkeit der Protagonisten und das Wissen dass es kein Entkommen geben wird erschaffen Beklemmung. Mit Tränen in den Augen liest man wie Junge um Junge zu Boden stürzt und erschossen wird. Und in Zeiten von Shows wie "Big Brother" oder dem "Dschungelcamp", welche die Menschenrechte teilweise bereits ankratzen, wirkt dieser Roman umso furchterregender. Denn wer kann schon wissen wie es in Dreißig Jahren aussieht?

Fazit: Man kann von Stephen King halten was man will. Ich selber mag nicht alle seiner Bücher, manche fand ich sogar recht belanglos und übertrieben. Aber mit "Todesmarsch" schuf er eindeutig ein Meisterwerk des Thrillers. Und das ohne wenn und aber mit literarischem Anspruch.
Nie wieder eine Game Show, Big Brother oder ähnliches
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das buch Todesmarsch sollte man nicht lesen, wenn man ein klassisches Stephen King Buch erwartet. Nicht ohne Grund hat dieser es als Richard Bachmann veröffentlicht.
Bachmann hat mit diesem Buch sehr intensiv die Psyche der Geher gezeigt. Er beschreibt auf sehr bildhafte Art und weise die Entwicklung und teilweise hatte ich das Gefühl mit zu Gehen. Was mich an dem Buch allerdings am meisten schockiert hat, war die Art, wie Bachmann die Menge beschrieb. Die Menge die erwartungsvoll am Straßenrand steht, ihre Favoriten anfeuert und gebannt auf den Tod der Geher wartet. Dieser Pulk, der nicht bloß einmal als böses Wesen, als Monster in Form und Geräuschen beschrieben wird lässt sich heutzutage durchaus gesellschaftskritisch auffassen, mit Blick auf das heutige TV-Format. Denn auch heute wartet die Menge in Formaten ähnlich Big Brother auf das Leid der Masse. Niemand würde Big Brother gucken, wenn das Leid nicht da wäre. So hat Bachmann 1979 als es diese Formate meines Wissens nach nicht gab, eine Entwicklung gezeigt, die wir heutzutage leider bestätigen, in dem was ein Großteil schaut.
Geniales Buch! ich musste es erst einmal verarbeiten
spannend und ergreifend
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich habe das Buch vor längerer Zeit gelesen und man muss ganz deutlich sagen: Wir reden hier nicht über eine typische King-Geschichte! Unter seinem Pseudonym Richard Bachman hat Stephen King Geschichten unter ganz anderen Aspekten geschrieben und ich finde, dass "Todesmarsch" das Paradebeispiel dafür ist.
Bevor man dieses Buch liest, muss man sich im Klaren sein, dass die Handlung stets aus ein und dem sleben Umstand heraus entsteht. Die kompletten 300+ Seiten werden aus Sicht eines Jungen erzahlt, der mit 99 anderen Jungen freiwillig an einem Marsch teilnimmt, bei dem alle zum Tode verurteilt sind, weil nur einer gewinnen kann: der, der am längsten Gehen kann! Der Plot ist grausam, ja, doch man erfährt im Laufe der Geschichte viel über die Psyche des Jungen und der anderen. Jeder, der auch nur etwas Herz hat, kann das Buch gar nicht langweilig finden. Mir war zum Ende eher zum heulen zumute.
Dies ist kein Buch, was ich "gerne" gelesen habe und in absehbarer Zeit wieder lesen werde, aber auf jeden Fall nachdenkenswert und lehrsam.
Soweit die Füße tragen, oder: ein Marsch ohne Gewinner
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Stephen Kings zweiter Roman unter seinem ebenso bekannten Pseudonym Richard Bachman gehört zu den blutigsten und pessimistischsten Werken, die ich vom ihm gelesen habe. Gleichzeitig aber auch zum Besten, was der "King of Horror" hier zu Papier gebracht hat. Obwohl schon über 30 Jahre alt, ist der brisante und ausgesprochen rohe Inhalt des Buches unglaublich zeitlos geschrieben, sehr direkt in seiner Sprache und schonungslos detailliert in seiner Erzählform.

Eine düstere Zukunft in einem totalitären Staat. Hundert jugendliche Knaben nehmen an einem jährlich stattfindenden Marsch teil, in dem jeder Schritt über Leben und Tod entscheidet, denn nur Derjenige, der sich als Letzter noch auf den Beinen halten und unentwegt fortbewegen kann, wird diesen Wettkampf überleben und Ruhm bzw. Reichtum ernten. Unter ständiger Beobachtung des Militärs, die die "Ausscheidenden" einfach niederschießen, und vor den Augen von "Fans" und Gaffern, werden kleine (aber eigentlich sinnlose) Freundeskreise geschlossen, die nur so lange bestehen, bis die Kräft des Einzelnen nachlassen und somit sein Todesurteil besiegelt ist. Ein grauenhaftes Schauspiel, bei dem es keine Gewinner gibt...

Kings "Todesmarsch" entspricht einer alten, aber klug durchdachten, dystopischen Version heutiger Reality-Gameshows. Ähnlich wie in "Menschenjagd" thematisiert er die Perversion eines Unterhaltungsmediums für die Zuschauermassen und stellt die sensationslüsternde Allgemeinheit in ein kritisches Licht. Die Jungen, die sich mutig der "Herausforderung" stellen, selbst aber keinen rationalen Grund (außer selbstmörderische Überheblichkeit oder pure Naivität) für ihrer Teilnahme nennen können, sind nichts weiter als Marionetten eines geschmacklosen, morbiden "Sport-Events". Sprichwörtliches Kanonenfutter.

Anders aber als in "Menschenjagd" steht seine Gesellschaftskritik hier nicht so stark im Vordergrund. Er fokussiert mehr die Jungen und ihre persönlichen Motive bzw. Motivationen. Der Leser bekommt tiefe Einblicke in ihre Denkstrukturen und ihre Psyche, wobei Letzteres einen deutlichen Wandel zum unausweichlichen Wahnsinn durchmacht.

Für mich persönlich ist "Todesmarsch" ein echtes Meisterwerk und ein Muss für jeden King-Fan. Ein ungemein hartes, depressives Psycho-Drama, in dem man die Läufer mit jedem Schritt begleitet. Es ist schrecklich mitzulesen, was für körperliche und seelische Qualen die Jungen - insbesondere auf den Hauptcharakter Ray Garraty bezogen - durchleiden; wie die Knaben, die am Ende ihrer Kräfte sind, nicht einfach aus dem "Spiel" genommen, sondern regelrecht exekutiert werden; wie der Wunsch jedes Einzelnen, alle andere zu überleben, alle anderen moralischen Werte vergessen lässt.

Die Geschichte geht richtig durch Mark und Bein, denn Stephen King zeigt, dass die Bestie Mensch in seiner Grausamkeit, und von seinen niederen Bedürfnissen geleitet, viel furchtbarer und verstörender sein kann als jedes Monster oder Unwesen, dem der Horror-Spezialist in vielen seiner anderen Werke eine feste Gestalt gegeben hat.
Geniale Idee - seltsame Motivation
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eine geniale Idee - aber die Grundvoraussetzungen sind doch arg konstruiert! Wer würde denn an solch einem Wettbewerb teilnehmen, wenn er die Bedingungen dafür kennt? ( Was ja wohl ein Großteil der Teilnehmer nicht weiß oder es ihnen egal ist.) Auch scheint die Medienpräsenz nicht so massiv zu sein, das dieser Marsch für die öffentliche Meute Sinn macht. Diese augenscheinliche Sinnlosigkeit dieser Unternehmung hält seltsamerweise die Teilnehmer des Marsches nicht von diesem ab. Treu und naiv treffen sie am Startpunkt ein, ohne anscheinend zu wissen, was sie erwartet.( Sinn macht soetwas doch nur durch eine ständige und landesweite Dauerübertragung der Medien)! So laufen sie durch ein Amerika in einer Parallelwelt von heute, welches wohl degeneriert und verarmt ist; sich aber von diesem Spektakel auf vielen Seiten des Romans auch nicht wirklich unterhalten läßt. So laufen die Teilnehmer oft drch menschenleere Gegenden, wo man nicht tot überm Zaun hängen möchte. Damit möchte ich nicht sagen, daß mich dieser Roman nicht gefesselt hätte; ganz im Gegenteil! Wenn man die seltsamen Startbedingungen ausser acht läßt, kann die Geschichte durchaus überzeugen! Man leidet und fiebert mit den Protagonisten; eine Verfilmung wäre eigentlich schon längst überfällig! Dann aber mit Kandidaten aus der Todeszelle; das würde deutlich mehr Sinn machen. Trotzdem.... ein geniales Buch!!!
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Produkt-Bild: Shining: Als Buch und Film ein Welterfolg

Shining: Als Buch und Film ein Welterfolg von Stephen King

Taschenbuch von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)
Preis bei Amazon: EUR 8,99, Angebote ab EUR 0,01

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3404130081, Erscheinungsdatum: Juli 2009, Auflage: 44
Zoom ± Produkt-Bild: Shining: Als Buch und Film ein Welterfolg

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Ghostly bursts of plaster dust. A low, rhythmic sound in the background: Red rum-RED RUM-red rum-RED RUM. A sense of something evil swirling inward on itself, like a whirlpool of black ectoplasmic energy. The experience of being inside the actual consciousness ("come out and take your medicine!") of a frightened little boy. Echoes of Shirley Jackson ("whatever walked there, walked alone"), of Poe's Masque of the Red Death and of creepy folk tales (Hansel and Gretel).
How do we love The Shining? Let us count the ways. In 1977, The Shining was the first widely read novel to confront alcoholism and child abuse in baby-boomer families--especially the way alcoholism, a will toward failure in one's work, and abusing one's kids are passed down from generation to generation. The heart of the book is not an evil hotel but a pair of father-son relationships: Jack and his father, Jack and his son. This was both daring and insightful for its time, long before "dysfunctional family" was a cliché.
The Shining was written in a frenzy. Stephen King imagined the whole novel in his head while sitting up all night in the dark, in the very Colorado hotel where the story takes place. He then transcribed it (that's how he puts it) in a burst of sustained energy. He could pull that off because, even at that early point in his career, King had figured out a successful way of structuring a popular novel. The speed of its composition gives the writing a powerful flow that sweeps you along past the awkward wording.
The Shining is one of those rare novels that can burn its images--such as Room 217--into your brain. Time alone will tell, but The Shining may well turn out to be one of the best horror novels ever written. By the way, you know that film starring Jack Nicholson? Stephen King says, "I have my days when I think I gave Kubrick a live grenade on which he heroically threw his body." --Fiona Webster
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5 Kundenrezensionen:

Zeitloser Klassiker
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Familie Torrance ist eine Amerikanische Durchschnittsfamilie, naja ... vielleicht eine, der das nötige Glück bislang gefehlt hat. Jack, der Vater, von Alkoholproblemen geplagt, welcher schon im nüchternen Zustand sehr unbeherrscht ist, hat wegen eines Aussetzers seinen Job verloren und sucht Wege, die Familie über Wasser zu halten. Die Hausmeisterstelle im "Overlook"-Hotel scheint der Rettungsring zu sein, auf den die Familie gewartet hat. Danny, dem 5-jährigen Sohn, der für sein Alter schon sehr erwachsen ist, aber gelegentlich in Trance verfällt und hinterher Dinge sieht und sagt, die sich nichteinmal seine Eltern erklären können, hat von Anfang an Bedenken, da sein imaginärer Freund Tony ihn davor warnt. Seinen telepathischen und seherischen Fähigkeiten messen seine Eltern auch keine allzu große Bedeutung zu, sondern tun sie lediglich als altersbedingte Verhaltensweisen ab. Im Hotel angekommen entdeckt Jack schließlich viele Notizen, die darauf hinweisen, dass das Hotel in seiner langjährigen Geschichte ein Ort blutigster Vorkommnisse war. Zu spät bemerken die Torrances, dass etwas mit dem Hotel nicht stimmt, und so werden sie, abgeschottet von der Außenwelt, auf eine harte Probe gestellt, an der ihr Zusammenhalt zu bröckeln beginnt.

Stephen King hat - durch die Verfilmung von Kubrick begünstig - mit seinem dritten Streich wohl das Buch geschaffen, das am bekanntesten unter seinen Werken ist und die meisten Leute mit seinem Namen in Zusammenhang bringen. Und diese Stellung hat es auch verdient, handelt es sich doch um ein typisches King-Buch, das sich nicht nur auf subtilen Horror verlässt, er rückt lediglich in den Hintergrund und findet erst am Ende des Buches seinen großen Auftritt, sondern hauptsächlich aus der psychologischen Analyse einer gewöhnlichen, jungen Familie besteht, die sich zwar innig liebt, aber deren dunkle Seiten ebenfalls unretuschiert gezeigt werden. Der anfängliche Horror besteht somit eher aus dem saufenden Vater, der in seinem Rausch ausrasten könnte, aus den Ängsten des kleinen Jungen vor der Scheidung seiner Eltern, und sonstigen, ähnlichen Problemen, die es wohl in jeder Familie hin und wieder gibt.
Durch die kleine Anzahl von nur drei Hauptcharakteren, die sehr gut gezeichnet sind, erlangen diese eine hohe, persönliche Tiefe, von denen schließlich der eigentliche Hauptcharakter Danny zur Sympathiefigur wird. Aber auch die Nebencharaktere können in ihren kleineren und größeren Rollen überzeugen.
Die Geschichte entwickelt sich erst recht schleppend, was einige Leser abschrecken könnte, da man viel über die Familie und das "Overlook" erfährt, bis dann mit jeder umgeblätterten Seite das Gefühl der Bedrohung wächst, welche sich schließlich in einem spannungsgeladenen Endteil entläd.

Einziger Wermutstropfen wäre die Deutsche Übersetzung des Buches, genauer gesagt die 44. Auflage, die ich besitze und in der Rechtschreibfehler in einer grenzwertig hohen Anzahl vorkommen, welche den Lesefluss beeinträchtigen. Deswegen vergebe ich auch nur 4 Sterne. Allen Interessenten sei also zu einer anderen Auflage geraten, ansonsten lassen sich nämlich kaum Kritikpunkte ausmachen. Wer sich also von einem spannenden Thriller mit übersinnlichen Elementen, der das zeitlose Thema der modernen Kleinfamilie behandelt, angesprochen fühlt, sollte zugreifen.
Gänsehaut garantiert!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer dieses Buch an einem dunklen Wintertag oder nachts liest, wird danach Angst haben allein durch sein eigenes Haus zu gehen.
Die Protagonisten Jack, Wendy und Danny verbringen den Winter in einem Hotel in den Bergen. Anfangs scheint noch alles gut zu sein, vor allem weil Jack endlich wieder Arbeit gefunden hat. Doch nach und nach erfährt der Leser immer mehr über die Geschichte dieser kleinen Familie und im Hotel ereignen sich seltsame Vorfälle, die für Familie Torrance mit der Zeit immer bedrohlicher werden.
Ich war gepackt von der Handlung und wirklich begeistert von den Charakteren, besonders Danny wurde mit seinen "Fähigkeiten" so gut dargestellt, dass ich richtig mit den Figuren mitfiebern konnte. Alles Übersinnliche (wozu auch Dannys Fähigkeiten zählen) wurde überzeugend dargestellt, sodass ich nie das Gefühl bekam von der Realität zuweit abzuweichen.
Durch die steigende Spannung konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Vor allem die realistischen Beschreibungen der Vorfälle in dem großen, leeren Hotel sorgten bei mir nachts aber wirklich für Unwohlsein, sobald ich durch meinen langen, dunklen Flur im Haus gehen wollte.
Letztlich hat mir in "Shining" sogar endlich mal wieder das Ende eines Stephen King Buches gefallen, es bleiben keine Fragen offen, wie es sonst oft in Kings Büchern der Fall war.

Aufgefallen sind mir auch einige Tippfehler, die ich vorher noch nie in Büchern gesehen habe. Es waren nur etwa 5 über die ich gestolpert bin, aber nach kurzem Nachdenken versteht man das Wort und kann problemlos weiterlesen, deshalb gibt es dafür von mir keine Abzüge.

Somit mein Fazit: Endlich mal wieder ein richtig gutes King-Buch. Unbedingt lesen!
Furchterregend
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Nach 15 Jahren war es an der Zeit zu prüfen, ob mir diese Geschichte noch immer so gut gefällt wie damals. JA! Der Vater, der sein Leben nicht in den Griff bekommt. Der Junge mit dem 2. Gesicht und die Mutter mit all den guten Vorsätzen, die sie aber nie umsetzen kann, da sie zu schwach ist. All ihre Ängste nehmen während des Winters in dem Geisterhotel Overlook Gestalt an.
Nicht unbedingt der Gruselfaktor macht dieses Buch so spannend, sondern die Manifestation der eigenen Ängste und Fehler, und deren Auswirkung auf alle Beteiligten.
Shining
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch kann man nicht bewerten - es ist einfach gut !
Versand und Verpackung perfekt (wie immer) -
Weltmeister in der Logistik - Super (und danke)
kings bester
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ich habe viele stephen king-bücher gelesen und finde, dass dieses hier das beste ist.
sehr empfehlenswert!!!
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