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Produkt-Bild: Business Class, Neue Geschichten aus der Welt des Managements

Business Class, Neue Geschichten aus der Welt des Managements von Martin Suter

Gebundene Ausgabe von Diogenes
Angebote ab EUR 1,81

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3257063296, Erscheinungsdatum: Sept. 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Business Class, Neue Geschichten aus der Welt des Managements

Aus der Amazon.ch-Redaktion


Früher konnte man sich ja noch in Schadenfreude ergehen über die dummdreisten, egomanischen Geschäftsleute, die Martin Suter in seinen Kolumnen in die Pfanne haut, so zärtlich entblößt. In der Zeit der nicht abbrechenden Wirtschaftsskandale freilich taucht der Verdacht auf, dass die so genannten Manager Martin Suters Business Class mit einem Lehrbuch verwechselt haben. Mit einem höchst vergnüglichen allerdings.
Das Muster seiner kurzen Geschichten ist mehr oder weniger immer dasselbe. Die Protagonisten meinen, die Sache im Griff zu haben -- was sich dann am Schluss als irrige Annahme erweist. Zu Hochform läuft Suter bei seinen Mehrteilern auf. Etwa die "Private Restrukturierung" in vier Etappen: "Natürlich hatte Erbe beim Projekt Trennung von Magda mit gewissen Schwierigkeiten gerechnet", heißt es da etwa, um dann tragisch zu enden: "Nicht Sie kündigen mir. Ich kündige Ihnen!", schreit Erbe verzweifelt vor seiner Exwohnungstür, zu der sein Schlüssel nicht mehr passt.
Allein ein Blick ins Inhaltsregister zeigt die unglaubliche Bandbreite menschlichen Versagens, die Suter im Programm hat. Personal, Liebe, Kinder, Ehegatten, Kollegen und Karriere. Nur ums Geschäft kümmern sich die lieben Geschäftsmänner herzlich wenig und retten nicht nur einmal ein Unternehmen, indem sie, bevor es zu spät ist, bereits weiter- und wegbefördert werden.
Die neuen Geschichten aus der Welt des Managements sind ein Muss für jeden, der arbeitet, managt, Beziehungen pflegt, Kinder und Humor hat, nicht gerade entlassen wurde, Vorgesetzte hat oder einer ist. Kurz: Lesen Sie die Geschichten! Alle auf einmal oder eine nach der anderen. Lesen Sie sie vor und lassen Sie sich vorlesen. Sie werden einiges lernen, über sich und die anderen. --Martin Walker

Amazon.de-Hörbuchrezension


Martin Suter kennt als ehemaliger erfolgreicher Werber und Agenturinhaber das Innenleben der Geschäftswelt und erzählt davon pointiert und mit viel Witz. Man lacht über die treffende Charakterisierung der Protagonisten, gelungene Dialoge und Selbstgespräche. Die Mächtigen werden plötzlich klein, ihre Arroganz und Ängste hautnah spürbar. Charles Benoit hat Suters Geschichten zu einem Hörspiel verarbeitet und für das Schweizer Radio DRS2 inszeniert. Die CD mit 16-seitigem Booklet hat eine Laufzeit von 57 Minuten.

Audiobook-Rezensionen


Martin Suter selbst liest die besten Geschichten aus ?Business Class?, seiner seit 1992 veröffentlichten Kolumnen. Der Meister der lakonischen Bosheit trägt hier seine brillanten Glossen aus der Welt der Mächtigen im Nadelstreifenanzug ohne viel Firlefanz vor. Effekthascherei, artistische Stimmübungen braucht Suter nicht. Seine geschliffenen Texte sind Satiren und sprechen für sich: Sie bringen die oft alltäglichen Probleme der Karrieresüchtigen auf den Punkt. Die Stimme des Autors verschärft höchstens die bekannte Spannung seiner Geschichten. Die Spannung zwischen bissiger Kritik und verständnisvollem Humor, die seine Stimme am Ende in einer bitterbösen Pointe entlädt. Und dieser Hieb sitzt...
Die neunzehn ausgesuchten, ungekürzt gelesenen Geschichten stammen aus den zwei Bänden ?Business Class?. Die Short Storys zeichnen alle das stressige Privatleben von angehenden oder bereits tätigen Managern. Alltägliche Situationen, häufig mit den Ehepartnern, werden gestochen scharf geschildert. Wenn die Frau als Drahtzieherin der Karriere in? Die Frau hinter Hostettler? in ihrem Verständnis für eine Affäre ihres Mannes gezeigt wird oder in ?Lobsigers Schicksalabend? die Vorbereitungen für die alles entscheidende Einladung minuziös beschrieben werden, dann offenbart sich die genaue Beobachtungsgabe Suters. Zu der gesellt sich ein entlarvendes, sarkastisches Element, die Pointe eben. Ob es die vermasselte Beförderung aus Rücksichtnahme auf das herrliche Glück oder die Liaison des Chefs mit der eigenen Frau ist, eine Prise Tragikomik findet sich in seinen Studien immer.
Martin Suter weiß, wovon er schreibt: Er hat sich sein Geld in einem besonders schwierigen Terrain, als Werbetexter und Creative Director verdient. Ultrakurz zeichnet er in ?Führungskraft Dösegger? das Porträt einer so genannten Person: Der Wagen sportlich; die Kleidung klassisch; die Arbeitstage lang; die Wochenenden kurz; Familie fremd; die Entscheidung tough. Voilà eine Führungskraft wie alle, außer dass diese ein bisschen besser riecht und den Vornamen Yolanda trägt. Und ihre Devise altbekannt klingt: von den Untergebenen gefürchtet, von den Gleichgestellten respektiert, von den Vorgesetzten geliebt. Das sitzt!
Völlig grotesk wird es in ?Eine private Restrukturierung?. Der Protagonist verwechselt hier konsequent seine Ehe mit einem ausgelaufenen, unrentablen Projekt. Der Mann denkt in gefährlichen Strukturen, die sich in Formulierungen wie ?Besetzung der Position Ehefrau? oder ?Sanierung unserer Ehe? äußern. Folgerichtig hört man den Verirrten nach der Scheidung vor dem Haus rufen: ?Nicht Sie kündigen mir, ich kündige Ihnen!? Bitterböse!
Fazit: Wer noch immer nicht weiß, worauf er achten muss bei der Karriereplanung ? hier erfährt er es. Und wer meint, Manager müssten nur ihre Macht tragen, der erfährt in diesen Milieustudien von ihren Schrecken und Neurosen. Neunzehn sprachlich brillante Texte mit präzisen Dialogen und schrecklich entlarvenden Schilderungen der Praktiken des stressgeplagten Managements werden hier in einem distanziert-lakonischen Stil vom Autor selbst gelesen. Und das ist unvergleichlich.
Autorenlesung, Spieldauer: ca. 63 Minuten, 1 CD.
-- culture.text
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Nur erträglich durch die Kürze der jeweiligen Geschichten
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Martin Suter schrieb von 1992 - 2004 die wöchentliche Kolumne "Business Class" für die Zeitung Weltwoche, bis 2007 erschien die Kolumne im Magazin des Tages-Anzeigers. Für diese Kolumne erhielt der Autor 1995 den "Preis der österreichischen Industrie". Ausgewählte Beiträge dieser Kolumne erschienen in Buchform.

1994: Business Class, Bd.1, Der Manager in der Westentasche
1995: Business Class, Bd.2, Mehr Manager in der Westentasche
1997: Business Class, Bd.3, Noch mehr Manager in der Westentasche
2000: Business Class: Geschichten aus der Welt des Managements
2002: Business Class. Neue Geschichten aus der Welt des Managements

Dieser Band erschien 2000. Er Umfasst 75 Kolumnen die jede 2,5 Seiten lang sind. Teils muten diese kleinen Geschichtchen wir Kurzgeschichten an, teils wie Witze, teils wie Glossen. Die Geschichten dieses Bandes spielen in der Schweiz und sind teils auch durch schweizer Vokabular geprägt. Einige Personen bzw. Namen tauchen immer wieder auf.
Er erzählt von Kollegenneid, von Geriatrie-Samsonites und ganz allgemein Menschen, die sich ihr Leben selber zu Hölle machen, weil sie an ihren eigenen Ansprüchen und Unsicherheiten scheitern. Für diese Managertypen wird es zu einer lebenswichtigen Entscheidung ob sie jemanden jetzt grüßen sollen oder nicht, ob der Tisch vorne oder hinten im Restaurant steht oder Welche Möbel im Büro was über ihre Persönlichkeit aussagen.

Ich habe zum Glück selber wenig oder gar nicht mit solchen Menschen zu tun und wenn ich das so lese, dann tun mir diese Menschen nur leid und ich will nicht mit ihnen zu tun haben. Wenn Manager wirklich aus solchen Kleinigkeiten Entscheidungen über Leben und Tod machen, wenn sie sich wirklich nur sinnlos profilieren wollen, um zu zeigen, wie wichtig sie sind, aber es letztendlich doch keinem auffällt wenn der Chef 6 Monate tot in seinem Büro vor sich hin verwest, weil das Licht ja jeden abend brennt, dann können diese Menschen in einem wirklich nur Mitleid erregen.

Einige der Geschichten waren ganz witzig, die meisten jedoch nur langweilig. Sie erzählen davon wie ein Angestellter auf dem Weg zum Mittagessen krampfhaft überlegt, ob er diesen oder jenen jetzt grüßen soll oder nicht. Sie erzählen von Heimbewirtungen und der minutiösen Planung der Stichworte, falls mal Stille eintritt. Sie erzählen von verkrampften, unglücklichen Menschen, die sich ihr leben selber zur Hölle machen. Für Manager sicherlich eine Mahnung für Normalsterbliche einfach nur sterbenslangweilig und nur erträglich durch die Kürze der jeweiligen Geschichten.
Manager ... voellig ueberschaetzt und dennoch wenig effektiv ... oder so ...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wenn es nicht so nachhaltig waere, dann muesste man uber das Gelesene schallend lachen. Ueber die Schwaechen, die Eitelkeiten, die detaillierten Karriereplanungen, die akribisch und penible geplanten Bueroeinrichtungen unserer Fuehrungskraefte, die die Geschicke einer ganzen Nation beeinflussen. Und ob das Gelesene der Wirklichkeit entspricht? Ich darf sie troesten, die Wirklichkeit ist noch viel dramatischer. Wie schaffen es die Herren nur, so weit nach oben zu kommen, ohne entdeckt zu werden? Denn wenn sie erst einmal dort oben angelangt sind, sind sie nur schwerlich von dort oben zu vertreiben. Und schwingen sich auf zum Herren ueber unser aller Lebensplanung und Wohlbefinden, ohne dazu wirklich etwas beizutragen. Natuerlich sind sie im Falle des Erfolges die Vaeter des Erfolges, im Falle des Misslingens sind es immer die anderen. Nicht zuletzt die Wirtschaftskrise(n) und die klaeglichen Versuche, dieser Herr zu werden, lassen das wirkliche Ausmass der Inkompetenz des Managertums erkennen. Denn diese sind auch nur Menschen mit all den damit verbundenen Unzulaenglichkeiten. Und auch sie spiegeln, wie so viele andere Menschen und Verhaltensweisen wider, dass die Entwicklung des Menschen leider noch nicht das Niveau erreicht hat, dass wir dieser immer so gerne attestieren. Davon kann sich jeder bei Sutters Geschichten ueberzeugen.
Management als Witz, oder der Witz des Managements
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Es ist oft gesagt worden, dass man in einer Erzählung nie die Wirklichkeit so wiedergeben könne, wie sie ist, denn die Wirklichkeit ist um so vieles unplausibler, dümmer und unlogischer als es eine Erzählung je sein dürfte, wenn sie beim Publikum reüssieren möchte. Wer sich die 75 Kürzestgeschichten Martin Suters vornimmt, wird sich der Wahrheit dieser Feststellung schnell wieder bewusst. Die kleinen Szenen, die Suter aus der Geschäftswelt herausschnitzt, verraten viel über die Menschen in dieser Welt, aber sie tun dies wie der Witz es tut: Sie vereinfachen und pointieren, was in Wirklichkeit um einiges verworrener, irrer und vielschichtiger ist. Aber wie fast jeder Witz einen funkelnden Kern Warheit in sich trägt, so treffen auch Suters Geschichten oft einen wahren Kern und heben diesen, in eine flotte, werbewirksame Sprache verpackt, an die Oberfläche. Und wie der Witz wird die komplexe Realität in jeder Geschichte auf einen einzigen Aspekt reduziert. Mit Fug und Recht darf man also Suters Geschichten als elaborierte, manchmal etwas überlange Witze betrachten. Suters Sprachtalent, das er in der Werbebranche schärfte, ist dieser Form höchst angemessen. Das Stimmungsbarometer in den Geschichten schwankt zwischem eher slapstickartigem Humor und Zynismus. Wie bei Witzen wird man (sofern man nicht süchtig ist) selten mehr als einige wenige Geschichten aus diesem Band am Stück lesen können, das Lachen ermüdet sehr schnell. Aber als gelegentliche Lektüre und Gegenmittel gegen den eigenen, im Geschäftsleben so oft provozierten Zynismus, taugt das Büchlein allemal. Und vielleicht taugt es auch als Geschenk an den Chef - den nötigen Mut vorausgesetzt.
Freude für Fans von Martin Suter
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich habe die CD einem Bekannten (bekenndender Suter Fan) geschenkt.
Zitat:" Ich habe mit Vergnügen eine Stunde den spannenden Geschichten, vorgetragen vom Autor mit einem entzückenden schweizer Akzent, zugehört"
Super!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Einfach nur klasse! Ich musste teilweise so herzhaft lachen, weil mir doch einiges ziemlich bekannt vorkam. Also wer behauptet, dass diese Geschichten realitätsfremd sind, ist entweder ein Berufsanfänger oder ein Manager ...
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Weihnachtsschmaus: Kulinarische Geschichten zum Fest von Thomas Mann, Vicki Baum, Erich Kästner, Ingrid Noll, Doris Dörrie, Martin Suter und anderen

Weihnachtsschmaus: Kulinarische Geschichten zum Fest von Thomas Mann, Vicki Baum, Erich Kästner, Ingrid Noll, Doris Dörrie, Martin Suter und anderen

Broschiert von Diogenes
Preis bei Amazon: EUR 9,90

ISBN: 3257240643, Erscheinungsdatum: November 2010
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Produkt-Bild: Business Class. Geschichten aus der Welt des Managements

Business Class. Geschichten aus der Welt des Managements von Martin Suter

Gebundene Ausgabe von Diogenes Verlag, Zürich
Angebote ab EUR 0,94

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3257062575, Erscheinungsdatum: 2000
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Aus der Amazon.ch-Redaktion


Martin Suters Business Class spielt in der erweiterten Kampfzone der höheren Führungsetagen und auf dem Weg dorthin. Die Protagonisten zeichnen sich weniger durch Businesskompetenz aus als durch den ausgeprägten Willen, voran zu kommen -- und zwar schneller als der Kollege nebenan. Denn erstens ist in den höheren Chargen Kompetenz sowieso nicht gefragt, denn Kritik wird gnadenlos mit der Beförderung der anderen -- der Feusis, Schiltknechts, Bohnenblusts -- bestraft und zweitens ist die Büromöblierung repräsentativer. Martin Suters Geschichten aus dem Management erscheinen seit acht Jahren als wöchentliche Kolumne in der Weltwoche und stellen auch in Buchform höchsten Lesegenuss dar, denn seine Stoffe kennen kein Verfallsdatum.
In der Business Class wird mit harten Bandagen, mit allen Mitteln, zu jeder Zeit und an jedem Ort gekämpft; die Verletzungen reißen tiefe Wunden ins Ego, strapazieren den häuslichen Frieden im Ehebett, lassen den Drink zur Happy Hour schal schmecken und vergiften das sowieso gespannte Klima im Aufzug, der ja bekanntlich nach oben führt.
Martin Suters Kolumnensammlung ist nicht nur vergnügliche Lektüre für unbeteiligte und also entspannt schadenfreudige Zuschauer, sondern auch praktischer Ratgeber für untere und mittlere Kader, die doch wissen sollen, dass die Hackordnung so heißt, weil man treten muss -- gegen unten natürlich. Ein Zustand, an den sich wohl auch die ganz grossen Bosse gerne erinnern. Zudem ist Business Class -- und dies fällt erst im Überblick auf -- eine kleine Geschichte der Führungsstile und -moden. Und Suter schafft es mühelos, die nadelgestreiften Karrieretiger sogar noch sympathisch zu gestalten.
Martin Suter war Werber, ist Autor zweier erfolgreicher Romane und arbeitet für Film (Drehbuch für Beresina) und Fernsehen. Zur Zeit schreibt er zwei Kolumnen: für NZZ Folio und eben für die Weltwoche. Die hier versammelten Texte sind erstmals in Buchform veröffentlicht. --Martin Walker

Amazon.de-Hörbuchrezension


Martin Suter kennt als ehemaliger erfolgreicher Werber und Agenturinhaber das Innenleben der Geschäftswelt und erzählt davon pointiert und mit viel Witz. Man lacht über die treffende Charakterisierung der Protagonisten, gelungene Dialoge und Selbstgespräche. Die Mächtigen werden plötzlich klein, ihre Arroganz und Ängste hautnah spürbar. Charles Benoit hat Suters Geschichten zu einem Hörspiel verarbeitet und für das Schweizer Radio DRS2 inszeniert. Die CD mit 16-seitigem Booklet hat eine Laufzeit von 57 Minuten.

Audiobook-Rezensionen


Martin Suter selbst liest die besten Geschichten aus ?Business Class?, seiner seit 1992 veröffentlichten Kolumnen. Der Meister der lakonischen Bosheit trägt hier seine brillanten Glossen aus der Welt der Mächtigen im Nadelstreifenanzug ohne viel Firlefanz vor. Effekthascherei, artistische Stimmübungen braucht Suter nicht. Seine geschliffenen Texte sind Satiren und sprechen für sich: Sie bringen die oft alltäglichen Probleme der Karrieresüchtigen auf den Punkt. Die Stimme des Autors verschärft höchstens die bekannte Spannung seiner Geschichten. Die Spannung zwischen bissiger Kritik und verständnisvollem Humor, die seine Stimme am Ende in einer bitterbösen Pointe entlädt. Und dieser Hieb sitzt...
Die neunzehn ausgesuchten, ungekürzt gelesenen Geschichten stammen aus den zwei Bänden ?Business Class?. Die Short Storys zeichnen alle das stressige Privatleben von angehenden oder bereits tätigen Managern. Alltägliche Situationen, häufig mit den Ehepartnern, werden gestochen scharf geschildert. Wenn die Frau als Drahtzieherin der Karriere in? Die Frau hinter Hostettler? in ihrem Verständnis für eine Affäre ihres Mannes gezeigt wird oder in ?Lobsigers Schicksalabend? die Vorbereitungen für die alles entscheidende Einladung minuziös beschrieben werden, dann offenbart sich die genaue Beobachtungsgabe Suters. Zu der gesellt sich ein entlarvendes, sarkastisches Element, die Pointe eben. Ob es die vermasselte Beförderung aus Rücksichtnahme auf das herrliche Glück oder die Liaison des Chefs mit der eigenen Frau ist, eine Prise Tragikomik findet sich in seinen Studien immer.
Martin Suter weiß, wovon er schreibt: Er hat sich sein Geld in einem besonders schwierigen Terrain, als Werbetexter und Creative Director verdient. Ultrakurz zeichnet er in ?Führungskraft Dösegger? das Porträt einer so genannten Person: Der Wagen sportlich; die Kleidung klassisch; die Arbeitstage lang; die Wochenenden kurz; Familie fremd; die Entscheidung tough. Voilà eine Führungskraft wie alle, außer dass diese ein bisschen besser riecht und den Vornamen Yolanda trägt. Und ihre Devise altbekannt klingt: von den Untergebenen gefürchtet, von den Gleichgestellten respektiert, von den Vorgesetzten geliebt. Das sitzt!
Völlig grotesk wird es in ?Eine private Restrukturierung?. Der Protagonist verwechselt hier konsequent seine Ehe mit einem ausgelaufenen, unrentablen Projekt. Der Mann denkt in gefährlichen Strukturen, die sich in Formulierungen wie ?Besetzung der Position Ehefrau? oder ?Sanierung unserer Ehe? äußern. Folgerichtig hört man den Verirrten nach der Scheidung vor dem Haus rufen: ?Nicht Sie kündigen mir, ich kündige Ihnen!? Bitterböse!
Fazit: Wer noch immer nicht weiß, worauf er achten muss bei der Karriereplanung ? hier erfährt er es. Und wer meint, Manager müssten nur ihre Macht tragen, der erfährt in diesen Milieustudien von ihren Schrecken und Neurosen. Neunzehn sprachlich brillante Texte mit präzisen Dialogen und schrecklich entlarvenden Schilderungen der Praktiken des stressgeplagten Managements werden hier in einem distanziert-lakonischen Stil vom Autor selbst gelesen. Und das ist unvergleichlich.
Autorenlesung, Spieldauer: ca. 63 Minuten, 1 CD.
-- culture.text
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5 Kundenrezensionen:

Nur erträglich durch die Kürze der jeweiligen Geschichten
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Martin Suter schrieb von 1992 - 2004 die wöchentliche Kolumne "Business Class" für die Zeitung Weltwoche, bis 2007 erschien die Kolumne im Magazin des Tages-Anzeigers. Für diese Kolumne erhielt der Autor 1995 den "Preis der österreichischen Industrie". Ausgewählte Beiträge dieser Kolumne erschienen in Buchform.

1994: Business Class, Bd.1, Der Manager in der Westentasche
1995: Business Class, Bd.2, Mehr Manager in der Westentasche
1997: Business Class, Bd.3, Noch mehr Manager in der Westentasche
2000: Business Class: Geschichten aus der Welt des Managements
2002: Business Class. Neue Geschichten aus der Welt des Managements

Dieser Band erschien 2000. Er Umfasst 75 Kolumnen die jede 2,5 Seiten lang sind. Teils muten diese kleinen Geschichtchen wir Kurzgeschichten an, teils wie Witze, teils wie Glossen. Die Geschichten dieses Bandes spielen in der Schweiz und sind teils auch durch schweizer Vokabular geprägt. Einige Personen bzw. Namen tauchen immer wieder auf.
Er erzählt von Kollegenneid, von Geriatrie-Samsonites und ganz allgemein Menschen, die sich ihr Leben selber zu Hölle machen, weil sie an ihren eigenen Ansprüchen und Unsicherheiten scheitern. Für diese Managertypen wird es zu einer lebenswichtigen Entscheidung ob sie jemanden jetzt grüßen sollen oder nicht, ob der Tisch vorne oder hinten im Restaurant steht oder Welche Möbel im Büro was über ihre Persönlichkeit aussagen.

Ich habe zum Glück selber wenig oder gar nicht mit solchen Menschen zu tun und wenn ich das so lese, dann tun mir diese Menschen nur leid und ich will nicht mit ihnen zu tun haben. Wenn Manager wirklich aus solchen Kleinigkeiten Entscheidungen über Leben und Tod machen, wenn sie sich wirklich nur sinnlos profilieren wollen, um zu zeigen, wie wichtig sie sind, aber es letztendlich doch keinem auffällt wenn der Chef 6 Monate tot in seinem Büro vor sich hin verwest, weil das Licht ja jeden abend brennt, dann können diese Menschen in einem wirklich nur Mitleid erregen.

Einige der Geschichten waren ganz witzig, die meisten jedoch nur langweilig. Sie erzählen davon wie ein Angestellter auf dem Weg zum Mittagessen krampfhaft überlegt, ob er diesen oder jenen jetzt grüßen soll oder nicht. Sie erzählen von Heimbewirtungen und der minutiösen Planung der Stichworte, falls mal Stille eintritt. Sie erzählen von verkrampften, unglücklichen Menschen, die sich ihr leben selber zur Hölle machen. Für Manager sicherlich eine Mahnung für Normalsterbliche einfach nur sterbenslangweilig und nur erträglich durch die Kürze der jeweiligen Geschichten.
Manager ... voellig ueberschaetzt und dennoch wenig effektiv ... oder so ...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wenn es nicht so nachhaltig waere, dann muesste man uber das Gelesene schallend lachen. Ueber die Schwaechen, die Eitelkeiten, die detaillierten Karriereplanungen, die akribisch und penible geplanten Bueroeinrichtungen unserer Fuehrungskraefte, die die Geschicke einer ganzen Nation beeinflussen. Und ob das Gelesene der Wirklichkeit entspricht? Ich darf sie troesten, die Wirklichkeit ist noch viel dramatischer. Wie schaffen es die Herren nur, so weit nach oben zu kommen, ohne entdeckt zu werden? Denn wenn sie erst einmal dort oben angelangt sind, sind sie nur schwerlich von dort oben zu vertreiben. Und schwingen sich auf zum Herren ueber unser aller Lebensplanung und Wohlbefinden, ohne dazu wirklich etwas beizutragen. Natuerlich sind sie im Falle des Erfolges die Vaeter des Erfolges, im Falle des Misslingens sind es immer die anderen. Nicht zuletzt die Wirtschaftskrise(n) und die klaeglichen Versuche, dieser Herr zu werden, lassen das wirkliche Ausmass der Inkompetenz des Managertums erkennen. Denn diese sind auch nur Menschen mit all den damit verbundenen Unzulaenglichkeiten. Und auch sie spiegeln, wie so viele andere Menschen und Verhaltensweisen wider, dass die Entwicklung des Menschen leider noch nicht das Niveau erreicht hat, dass wir dieser immer so gerne attestieren. Davon kann sich jeder bei Sutters Geschichten ueberzeugen.
Management als Witz, oder der Witz des Managements
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Es ist oft gesagt worden, dass man in einer Erzählung nie die Wirklichkeit so wiedergeben könne, wie sie ist, denn die Wirklichkeit ist um so vieles unplausibler, dümmer und unlogischer als es eine Erzählung je sein dürfte, wenn sie beim Publikum reüssieren möchte. Wer sich die 75 Kürzestgeschichten Martin Suters vornimmt, wird sich der Wahrheit dieser Feststellung schnell wieder bewusst. Die kleinen Szenen, die Suter aus der Geschäftswelt herausschnitzt, verraten viel über die Menschen in dieser Welt, aber sie tun dies wie der Witz es tut: Sie vereinfachen und pointieren, was in Wirklichkeit um einiges verworrener, irrer und vielschichtiger ist. Aber wie fast jeder Witz einen funkelnden Kern Warheit in sich trägt, so treffen auch Suters Geschichten oft einen wahren Kern und heben diesen, in eine flotte, werbewirksame Sprache verpackt, an die Oberfläche. Und wie der Witz wird die komplexe Realität in jeder Geschichte auf einen einzigen Aspekt reduziert. Mit Fug und Recht darf man also Suters Geschichten als elaborierte, manchmal etwas überlange Witze betrachten. Suters Sprachtalent, das er in der Werbebranche schärfte, ist dieser Form höchst angemessen. Das Stimmungsbarometer in den Geschichten schwankt zwischem eher slapstickartigem Humor und Zynismus. Wie bei Witzen wird man (sofern man nicht süchtig ist) selten mehr als einige wenige Geschichten aus diesem Band am Stück lesen können, das Lachen ermüdet sehr schnell. Aber als gelegentliche Lektüre und Gegenmittel gegen den eigenen, im Geschäftsleben so oft provozierten Zynismus, taugt das Büchlein allemal. Und vielleicht taugt es auch als Geschenk an den Chef - den nötigen Mut vorausgesetzt.
Freude für Fans von Martin Suter
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich habe die CD einem Bekannten (bekenndender Suter Fan) geschenkt.
Zitat:" Ich habe mit Vergnügen eine Stunde den spannenden Geschichten, vorgetragen vom Autor mit einem entzückenden schweizer Akzent, zugehört"
Super!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Einfach nur klasse! Ich musste teilweise so herzhaft lachen, weil mir doch einiges ziemlich bekannt vorkam. Also wer behauptet, dass diese Geschichten realitätsfremd sind, ist entweder ein Berufsanfänger oder ein Manager ...
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Produkt-Bild: Ein perfekter Freund : Roman.

Ein perfekter Freund : Roman. von Martin Suter

Taschenbuch von Zürich : Diogenes Verlag,
Preis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 1,50

ISBN: 3257233787, Erscheinungsdatum: 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Ein perfekter Freund : Roman.
Produkt-Bild: Die dunkle Seite des Mondes, Sonderausgabe, 5 Audio-CDs

Die dunkle Seite des Mondes, Sonderausgabe, 5 Audio-CDs von Martin Suter, Heikko Deutschmann

Audio CD von Hörbuch Hamburg
Preis bei Amazon: EUR 25,00

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3899037804, Erscheinungsdatum: Sept. 2007
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Auch bei seinem zweiten Roman hat sich Martin Suter ein psychologisch interessantes Thema ausgewählt. Während in Small World ein an Alzheimer Erkrankter im Mittelpunkt steht, geht es in Die dunkle Seite des Mondes um einen Mann, dessen Gewissen nicht mehr funktioniert.
Urs Blank, fünfundvierzig und als Wirtschaftsanwalt in einer angesehenen Kanzlei sehr erfolgreich, erwischt die Midlife-Crisis mit voller Wucht. Sein beruflicher Erfolg erscheint ihm abgestanden, seine Ehe ist über die Jahre schal geworden.
Da trifft er eines Tages Lucille, die einen Flohmarktstand mit indischen Räucherwaren und billigen Seidentüchern betreibt. Urs ist von ihr hin und weg. In seiner unbändigen Lust auf Abenteuer und Abwechslung, fährt er mit Lucille zu einem Selbsterfahrungs-Wochenende, um die Wirkung halluzinogener Pilze auszuprobieren. Doch der Trip wirft Urs völlig aus der Bahn. Er ist nicht weiter in der Lage, seine Aggressionen zu kontrollieren, Gefühle kennt er überhaupt nicht mehr. Plötzlich ist er mit seiner eigenen "dunklen Seite" konfrontiert.
Urs bemerkt seine Veränderungen, kann sich ihrer jedoch nicht erwehren und zieht sich immer mehr in den Wald zurück. Hier findet der ehemalige Stadtmensch jetzt Schutz und kennt das undurchdringlichste Dickicht bald so gut, wie früher die Hosentaschen seines Armani-Anzugs. Währenddessen wird er von der Polizei wegen Mordes gesucht.
Martin Suter hat einen außerordentlich guten psychologischen Roman geschrieben, der auf der ganzen Linie überzeugt. Die raffiniert gesetzten Thriller-Elemente sind dabei nur stimmiges Dekor. -- Manuela Haselberger
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5 Kundenrezensionen:

still, tief und ein wenig autistisch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zufällig bin ich vor einiger Zeit auf Suters Business Class Kurzgeschichten gestoßen und fand den feinen Humor einfach nur gut. Erinnerte mich auf eine gewisse Weise an Loriot. Nach zwei weiteren Romanen von Suter bin ich nun mit diesem Werk an ein richtiges Highlight gestoßen. Der Protagnonist taucht ein bzw. ab in eine eigenen Welt. Wird zum Autisten und zum Gefangenen seiner selbst. Neben seiner Geschichte geht es immer wieder - scheinbar beiläufig - um weitere Business-Deals, die typisch für Suter sind. Dieser Roman liest sich spannend wie ein Psychothriller mit feinen Pointen. Keinesfalls ein flaches Buch, sondern eines, woran ich mich nahezu Seite für Seite erinnern werde. Mehr davon. Suter macht süchtig.
Psychologie, Pilze & Pink Floyd
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Manchmal geht man einfach in die Buchhandlung, ohne wirklich zu wissen, was man dort im Endeffekt kaufen will. Mit welchem Buch in der Tasche man den Laden wieder verlässt, hängt dann oft von Buchcover, Rückentext, Autor oder wie in diesem Fall vom Titel des Buches ab.
Anfangs dachte ich noch, dass es sich bei Martin Suters "Die dunkle Seite des Mondes" um eine ungewollte Anspielung auf Pink Floyd handelt, doch die Inhaltsangabe belehrte mich schnell eines Besseren: Der erfolgreiche Wirtschaftsanwalt Urs Blank leidet unter einer psychischen Störung, nachdem er halluzinogene Pilze gegessen hat. Wem die Verbindung von psychedelischer Musik zu Drogen zu plump erscheint, dem sei gesagt, dass das Album "Dark Side of the Moon" auch wirklich im Roman gespielt wird.

Der Protagonist ist, wie schon erwähnt, erfolgreich, führt eine bis dato glückliche Ehe, und hat sein Leben komplett im Griff. Als er die Flohmarktverkäuferin Lucille kennenlernt, stürzt er sich in eine Affäre mit ihr, die ihn immer mehr von seinem gewohnten Milieu entfremdet. Als Lucille ihn mit zu ein paar Freunden nimmt, nimmt Urs Blank an einem Pilztrip teil, der ihn nachhaltig verändert.

Suter entwickelt aus diesem Plot heraus eine Geschichte, die so vielschichtig ist wie die Musik Pink Floyds. Neben klassischen Elementen aus den Genren Thriller und Kriminalroman erreicht sein Werk teilweise eine philosophisch-psychologische Ebene, die sich mit der (Selbst-)wahrnehmung der Menschen und ihrer Umwelt beschäftigt, sowie der Definition von Realität und Nicht-Realität.
Stilistisch gelingt es Blank, eine eigene Note zu hinterlassen, die sich vor allem in den knappen, präzisen Beschreibungen von Handlungen äußert, denen die wirren aber ausführlichen Beschreibungen der Drogentrips gegenüberstehen. Eine weitere Auffälligkeit stellt die ständige Einführung neuer Personen und Orte da, die er in ein bis zwei Sätzen so gut charakterisiert, wie andere Autoren es in ganzen Kapiteln nicht schaffen. Der Spannungsbogen wird konstant hoch gehalten, was dem Leser die Frage aufdrängt, wann es eine Brechung gibt bzw. wann der Höhepunkt der Handlung erreicht ist. Dadurch, dass man bis zum Schluss nicht wirklich sagen kann wie der Roman endet, und durch die schriftstellerische Qualität des Werkes, ist "Die dunkle Seite des Mondes" ein absolout lohnender Kauf, auch für Leute, die wie ich selbst auch ansonsten vom Thriler- oder Krimi-Genre eher wenig angetan sind. Und in der Annahme, dass Einige diese Empfehlung auch beherzigen, kann ich mit den letzten Worten des o.g. Albums abschießen: "See you on the dark side of the moon!"
Drogenrausch auf Schweizerisch
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Der fünfundvierzigjährige Wirtschaftsanwalt Urs Blank ist erfolgreich, wohlhabend und gerade Partner in der bekannten Kanzlei geworden, die auf Fusionen spezialisiert ist. Er hat, wie ein Geschäftspartner lobend feststellt, einen stark ausgeprägten "Killerinstinkt", erkennt Schwächen der Verhandlungsgegner schnell und weiß, wie man diese ausnutzt.

Aber Blank empfindet ein diffuses Unwohlsein, eine leicht lähmende Unzufriedenheit, bis er nach einer Geschäftsbesprechung einen ausgedehnten Waldspaziergang macht, den ersten seit Jahren. Kurz darauf lernt er die schöne Lucille kennen, ein Hippie-Mädchen, das auf einem Flohmarkt Räucherstäbchen verkauft. Sie stellt Blanks Leben auf den Kopf, und überredet ihn, gemeinsam mit ihr psychoaktive Pilze auszuprobieren. Die Session wird zur Grenzerfahrung, aber Blank kommt aus ihr nicht mehr heraus: Bald muss er feststellen, dass ihm die Kontrolle abhanden gekommen ist, er empfindet keine Reue mehr, gibt jedem Impuls nach. Fast beiläufig wird er zum mehrfachen Mörder.

Als ihn auch die Wiederholung des Pilzexperiments von der bedenklichen Bewusstseinserweiterung nicht kuriert, wählt Blank die Eremittage - er täuscht seinen eigenen Tod vor und zieht in den Wald, auch, um dort jenen seltenen Pilz zu finden, der möglicherweise die Ursache für den Ausbruch der Bestie war.

"Die dunkle Seite des Mondes" ist durchaus spannend, wenn auch sprachlich nicht sehr anspruchsvoll, aber leider wird die weitere Handlung alsbald vorhersehbar. Angereichert mit vielen Informationen aus Mykologie und Jägerei erzählt der Schweizer Starautor von jener dunklen Seite in uns allen, die von Zivilisation, Moral und Solidargemeinschaft gedeckelt wird. Das gelingt bisweilen auch recht unterhaltsam, aber im letzten Drittel nähert sich das Buch dem einzigen möglichen (und moralisch vertretbaren) Ausgang spiralig an, was ein wenig ermüdet und auf Kosten der angenehmen Rasanz geht, mit der der Roman begonnen hatte. Nicht Suters schlechtestes Buch, aber insgesamt eher was für Zwischendurch: Eine gute Idee, die zum Schluss etwas nachlässig einem nicht ganz glaubwürdigen Ende geopfert wird.
Lesestoff, der direkt ins Hirn geht
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nach "Weynfeldt" und "Mailand" ist Dr. Waldmensch mein dritter und bisher spannendster Suter. Der Plot ist wieder ein wenig konstruiert - Jäger und Beute treffen sich natürlich im selben Revier -, aber die Geschichte ist eh so bizzar, dass man an die wundersamen Fügungen gerne glauben mag. Auch die Pilze, wie bei Martin Suter üblich ganz penibel recherchiert, werden am Ende ein wenig penetrant. Man verzeiht es dem neben Bernhard Schlink besten deutschsprachigen Romancier gerne, denn der Krimi ist Lesegenuss pur und wer ohne höhere Ansprüche an Literatur nicht auskommt, darf darin noch eine Parabel auf das latente Tier im Menschen sehen.
Fazit: Isch ächt guet gsie - Fünf Sterne.
Die dunkle Seite des Buches
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Die dunkle Seite des Mondes" von Martin Suter ist ein gut 300-seitiger Psychoroman, der sich schnell und gut lesen lässt. Der Einstieg ins Wirtschaftsmilieu scheint erst hapernd, funktioniert aber dann verhältnismäßig gut.
Allerdings ist das Buch weniger für Romanschmökerer, sondern eher für die, die ein Buch in wenigen Stunden durchgelesen haben wollen.
Die Thematik weckt Interesse bei Jung und Alt; Jugendliche, wie Erwachsene können an der "Pilzgeschichte" Gefallen finden. Wer aber nach einem tiefsinnigen, ausgefeilten Roman sucht, bei dem man regelrecht mit den Protagonisten fühlt, sollte die Finger von diesem Buch lassen.

Wie dunkel ist sie wirklich - die dunkle Seite des Mondes? Der erste Blick auf den Einband vermittelt einem ein Gefühl von Spannung - einem fesselnden Buch mit interessanter Thematik. Tiefergehend betrachtet hält es diesem ersten oberflächlichen Eindruck nicht stand, da das Buch ohne inhaltlichen Spannungsbogen geschrieben ist. Martin Suter hat es regelrecht verpasst die Spannung, an den richtigen Stellen, weiter auszubauen und den Leser damit wirklich ans Werk zu fesseln. Der Schluss vermittelt den Eindruck eines lieblos geschriebenen Zeitungsberichtes mit kurzen, scheinbar abgehackten Sätzen, der schnell zu Ende gebracht werden musste.
Mit den anderen Charakteren verglichen, geht Martin Suter auf den von "Urs Blank" relativ gut ein, auch wenn dieser für den Leser recht farblos bleibt. Ein Geschäftsmann in einer Midlife-Crisis.

Diese Rezension entstand innerhalb unseres Literaturkurses und setzt sich daher aus mehreren Meinungen zusammen, wobei wir das Buch "Die dunkle Seite des Mondes" unabhängig von anderen Werken des Autors betrachteten und uns somit auch kein Urteil über Martin Suters schriftstellerische Fähigkeiten im Allgemeinen bilden können.
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Produkt-Bild: Ein Mann eine Frage: Endlich klare Antworten von Frank Goosen, Axel Hacke, Harald Martenstein, Martin Suter u.v.a

Ein Mann eine Frage: Endlich klare Antworten von Frank Goosen, Axel Hacke, Harald Martenstein, Martin Suter u.v.a von Frank Goosen, Axel Hacke, Harald Martenstein, Christian Ankowitsch, und vielen anderen

Gebundene Ausgabe von Kunstmann, Antje, Verlag
Preis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 5,94

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3888975026, Erscheinungsdatum: März 2008
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2 Kundenrezensionen:

Kurzweilig
5 Punkte 5 von 5 Punkten
wenngleich es bei mir nur klolektüre war, hat es mich doch immer gut unterhalten, äusserst kurzweilig.
Sehr unterhaltsam
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch erklärt uns auf eine lustige Art, wie Mann funktioniert. Wer es bis jetzt noch nicht wußte, hier ist eine kleine nette Lektüre.
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Produkt-Bild: Nicht schon wieder Wellen!: Hinterhältige Geschichten vom Meer

Nicht schon wieder Wellen!: Hinterhältige Geschichten vom Meer von Patricia Highsmith, Roald Dahl, Martin Suter, Günther Krusemark, Sabine Kastius, Jochen Striebeck

Audio CD von Diogenes
Preis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 4,90

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3257802536, Erscheinungsdatum: Juni 2010, Auflage: 1
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Eine Kundenrezension:

Oh wie schön ist Panama
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Janosch ist zwar nicht dabei, aber die Erkenntnis, dass es zu Hause am schönsten ist und das Reisen überbewertet und verklärt wird, zieht sich durch die Geschichten dieses Hörbuchs.
Länge und Qualität der Geschichten schwanken nicht unerheblich. Wie der Titel "Nicht schon wieder Wellen!" andeutet handeln die fünf Erzählungen vom Meer. Eine schöne Gelegenheit sich vom Fernweh zu kurieren oder es zumindest vorübergehend zu lindern. Ausserdem ist es eine Gelegenheit in das Werk bekannter Autoren hinein zu schnuppern. Vielleicht sind die Geschichten von Martin Suter und Donna Leon nicht repräsentativ für ihre Autoren, mich haben sie jedenfalls eher nicht begeistert. Suters Geschichte über ein gestresstes, neurotisches, vermutlich gebildetes und kultiviertes (und schrecklich verklemmtes) Paar, das es auch im Urlaub nicht schafft, mal locker zu lassen und den Moment zu geniessen, ist noch weit weniger amüsant und ebenso konservativ wie Kishons augenzwinkernde Satiren.
Donna Leons Text hingegen ist inhaltlich eigentlich ein interessanter Bericht über die Auswirkungen des Massentourismus auf die Stadt Venedig, allerdings ist er für meinen Geschmack viel zu langweilig und kalt erzählt.
Roald Dahls "Einsatz", Patricia Highsmiths "Einer zu den Inseln" und ganz besonders "In See" von Joachim Ringelnatz haben mir deutlich besser gefallen.
Höchstwahrscheinlich werden andere Hörer das gänzlich anders sehen, es ist eben eine sehr unterschiedliche Sammlung von Geschichten über das Meer.

Die CD-Hülle ist sehr hübsch gestaltet, inklusive Zeichnungen und Zitaten, etwa dem von Albert Einstein, der sagt, dass ihn nicht das Meer, sondern die Menschen seekrank machen. Und das wird dann wohl auch die Zielgruppe dieses, von Sabine Kastius und Jochen Striebeck gelesenen, Hörbuchs ähnlich sehen: bloss nicht zu viele, grässliche Menschen am Strand, sondern lieber eine individuellere, gehaltvollere Reise!
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Produkt-Bild: Huber spannt aus und andere Geschichten aus der Business Class

Huber spannt aus und andere Geschichten aus der Business Class von Martin Suter

Gebundene Ausgabe von Diogenes
Angebote ab EUR 2,80

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3257064683, Erscheinungsdatum: 2005, Auflage: 2
Zoom ± Produkt-Bild: Huber spannt aus und andere Geschichten aus der Business Class

Aus der Amazon.de-Redaktion


Suters Geschichten in Huber spannt aus handeln von den Helden des Managements. Sie handeln von Männern, die Winterberg heißen oder Obermann oder Gantenbein (!). Von Männern, die Zielkonflikte und Schlafmanko haben, die Synergieeffekte mehr als ihre Ehefrauen lieben und denen beim Karrieremachen das Zufallsprinzip zur Hilfe kommt. Von Männern, für die Vokabeln wie ?Lohntransparenz?, ?Entscheidungsträger? oder ?After Work? keine Fremdwörter sind (obwohl für sie nach der Arbeit immer vor der Arbeit ist) und die nach der Trennung ?in gegenseitigem Einvernehmen? weich in die finanzielle Hängematte fallen. Kurz: Suters Geschichten handeln von Männern, die wir nie kennen lernen wollten, obwohl sie uns das Fernsehen ständig präsentiert. Und von Männern, über deren Schwächen, Dummheit und lächerliches Katastrophentum wir liebend gerne schmunzeln.
Suters ?Geschichten aus der Welt des Managements? -- eigentlich Kolumnen aus der Schweizer Weltwoche, zu denen neben Huber spannt aus auch die beiden Bände Business Class gehören -- sind brillante Lifestyle-Miniaturen, Prosa-Häppchen für den Konsum zwischen Prosecco und 5-Sterne-Catering, von der Länge her genau richtig für die Strecke im Aufzug von der Tiefgarage II in die Vorstandsetage im 41. Stock -- oder in die eigene Penthouse-Wohnung, je nachdem. Aber für diese Zielgruppe hat Suter, im früheren Leben Werbetexter und ?Creative Director? seine Texte ja überhaupt nicht geschrieben. Er hat sie geschrieben für alle, die immer schon einmal wissen wollten, wie es zugeht in den hehren Sphären der Oberen Zehntausend, die sich die Schecks ihrer Abfindungen selbst ausstellen dürfen und sich den Draht zur Basis dadurch behalten zu haben glauben, dass sie in der Öffentlichkeit Bier statt Prosecco trinken (den es dann allerdings zuhause gibt). Er hat sie geschrieben für alle Geknechteten, die trotzdem froh sein wollen, niemals Karriere gemacht zu haben. Und er hat sie geschrieben für Leser, die einfach Spaß haben an unterhaltsamer, satirischer, blendend geschriebener Literatur. --Thomas Köster
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5 Kundenrezensionen:

Alberne Klischees
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Bei rechtem Licht betrachtet sind die Banker - vor allem die Nadelstreifenträger aus den mittleren Etagen - eine peinlich-komische Gesellschaft.
Alle Insider sowie Outsider werden nicht müde, uns das zu erzählen und unsere Vorurteile zu bestärken. Solch wohlfeile Klischees sollten irgendwann - vor zehn Jahren vielleicht? - langweilig geworden sein.
Aber Herr Suter meint, davon kann man einfach nicht genug kriegen und dieses Büchlein hätte uns gerade noch gefehlt. Er unternimmt es abermals, uns in feinsinnig-witzigen Stil gründlich aufzuklären:

Einer - Karrieremacher - sitzt am Pfingstmontag doch tatsächlich im Büro und wundert sich, dass sonst keiner da ist... (schmunzel....munzel...unzel..)

Einer aus der Chef-Etage wird von den Herren aus den niederen Stockwerken beobachtet, wie er im Supermarkt (Im Supermarkt !! Weiß der überhaupt, was man da tut ?) mediokren Wein kauft: Und wofür? Natürlich für die nächsten Lohnverhandlungen! (Haha... ha..ach...)

Was wir auch schon ahnten: Huber kann gar nicht ausspannen! Weil er die (un-)passende Gattin dabei hat, obendrein Gewissensbisse wegen der noch nicht bezahlten Miete für den Liegestuhl.
Und auch sonst versteht er die Welt nicht oder umgekehrt. (....)

Und immer wieder diese typisch Schweizer Namen: Ulmiger oder Alpiger oder Gantenbein! (Übrigens, lieber Leser : über letzteren hat doch schon der Dings, der Fritz Dürrenmax geschrieben und das ist auch Weltliteratur!)

Ein hoffnungsfroher Hinterbanker verwechselt auf dem Betriebsfest den CEO Winterberg mit den Lageristen Hinterberg und benimmt sich daneben ! Jetzt darf er seine Karriere aber sowas von begraben! (So kann's gehen...)

Von solch köstlichen Episoden werden mindestens sieben Dutzend auf einen Streich geboten.
Wenn das nicht komisch ist!
Ist nicht komisch! Sind nur viele vorhersehbare peinliche Witzlein. Immer das Gleiche, immer nach dem gleichen Rezept: Es ist sehr lustig, Schnösel vorzuführen. Davon gibt es jede Menge. Autor und Leser durchschauen sie alle. Sie selbst gehören keinesfalls dazu.
Fündig wird man überall: Heute die Banker, gestern die Zahnärzte, morgen die Erfolgsautoren und übermorgen die Rezensenten! Beliebig austauschbar, Stoff für Millionen.

Gelungene Satire, blendend geschriebene Literatur, so entspannend wie ein Glas Rotwein?
Mit Verlaub: heillos übertrieben. Passabler Stil, von Satire keine Spur, kein Vergleich mit einem halbwegs anständigem Rotwein.
Sondern langweilig und ärgerlich.
Dümmliche Szenen aus der Schweizer Businesswelt
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Dieses Buch war meine erste Begegnung mit dem hochgelobten Schweizer Autor Martin Suter. Es war leider eine Begegnung mit vielen dümmlichen Texten. Selten habe ich mich über ein Buch so sehr geärgert wie über "Huber spannt aus". Die Typen, die Suter beschreibt, sind allesamt verklemmte kleine Spießer, die über Intrigen und sonstige Machenschaften nach oben wollen. Es sind aber nicht nur die Charaktere, die mich geärgert haben. Es ist vor allem der Autor. Suter reiht eine alte Zote nach der anderen auf. Das schmale Bändchen liest sich wie eine Sammlung der schlechtesten Witze aus "Readers Digest". Hängen bleibt bei mir ein schaler Geschmack und der Eindruck, dass diese Sammlung von kleinen Szenen aus der Schweizer Businesswelt wohl eine Auftragsarbeit für den Verband der Schweizer Unternehmen gewesen sein muss.
Zwar amüsant, aber auf die Dauer ein bisschen berechenbar
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch gekauft, um mein Deutsch zu verbessern. Fünfzehn Jahre nach dem Universitätsabschluss war es schon ziemlich eingerostet, und ich wollte es mittels etwas deutscher Lektüre ein bisschen auffrischen. Was ich vor allem gelernt habe ist, wieviele englische Buzzwords sich in die deutsche Geschäftssprache eingeschlichen haben, und wie echt hässlich sie auch wirken können!

Die Geschichten in dieser Sammlung haben alle den gleichen Zweck: sie nehmen die Businesswelt aufs Korn, indem sie Kleinlichkeit, Ehrgeiz und Eitelkeit der typischen Führungskraft auf bissigste Weise abbilden. Die Erzählungen sind äußerst kurz, enden alle mit einer Art Pointe, und wirken daher fast wie Witze. Ich frage mich, ob sie ursprünglich als Zeitungskolumne erschienen sind, sie machen diesen Eindruck. Diese satirischen Stücke haben mich zwar oft zum Lächeln gebracht, selten aber zum Lachen. Dabei hatte ich kein Problem, das Buch zu Ende zu lesen, aber auf die Dauer bekam ich den Eindruck eines gewissen Einerleis. Die Witze folgen alle dem gleichen zynischen Muster, und nach einer Weile war die Pointe vieler Geschichten vorwegnehmbar geworden. Als Unterhaltungslektüre nicht das allerschlechteste, was man finden kann, aber ich muss gestehen, das Ganze schließlich ein wenig unergiebig gefunden zu haben.
Wie das Leben...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
... die eine oder andere Person und den einen oder anderen Charakterzug von Führungspersonen erkennt man hier SEHR GUT wieder (und das hilft, diese nicht mehr ganz so ernst zu nehmen). Ein bisschen schade fand ich, dass es sich nur um Männer (und evtl. deren Gattinen/Sekretärinnen geht), dabei können weibliche Chefs mit ihren schlechten Seiten hier auch gut mithalten! :)
intelligenter humor!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
dieses buch besteht aus vielen kurzerzählungen (jeweils so um die drei seiten), welche sich mit dem leben von managern beschäftigen.
dieses buch muss man sicherlich nicht in einem auslesen, eignet sich eher für ein paar geschichten zwischendurch, vielleicht bei einem glas wein an einem lauen sommerabend.

total witzig geschrieben, intelligent witzig! keine spur von brachialhumor. so richtig zum schmunzeln.
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Produkt-Bild: Starke Stimmen. Die Männer. Editionsbox

Starke Stimmen. Die Männer. Editionsbox von Louis Begley, Eric-Emmanuel Schmitt

Audio CD von Random House Audio Editionen
Preis bei Amazon: EUR 99,00, Angebote ab EUR 54,00

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3866047487, Erscheinungsdatum: Oktober 2007
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Eine Kundenrezension:

Faszinierende Stimmen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
So wie auch bei den von Frauen gesprochenen Hörbüchern aus der Reihe "Starke Stimmen" sind auch hier die Sprecher wieder sorgsam ausgewählt und begeistern einen beim Zuhören.
Ob jedem die ausgesuchte Literatur gefällt, bleibt dahingestellt -
nicht jedes Buch faszinierte mich so wie der Sprecher dessen.
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Nicht schon wieder Stau!: Hinterhältige Reisegeschichten von John Irving, Martin Suter, Doris Dörrie, Anna Gavalda

Audio CD von Diogenes
Preis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 3,99

1 Punkte.
1 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3257802676, Erscheinungsdatum: April 2009, Auflage: 1
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Eine Kundenrezension:

Langweiliger als der Stau selbst
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Die CD enthält Kurzgeschichten, die das Autofahren (oder den Stau) kurzweiliger werden lassen sollen. Nachdem wir uns 2 Geschichten angehört hatten, haben wir abgeschaltet, weil es so langweilig war, dass man nicht mehr zuhören mochte. Schade. Die CD war im Hamburger Abendblatt für den Urlaub empfohlen worden.
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