... 
Produkt-Bild: Judas 3: Judastöchter

Judas 3: Judastöchter von Markus Heitz

Gebundene Ausgabe von Knaur
Preis bei Amazon: EUR 14,99

ISBN: 3426652307, Erscheinungsdatum: Dezember 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Judas 3: Judastöchter
Produkt-Bild: Judas 2: Judassohn

Judas 2: Judassohn von Markus Heitz

Taschenbuch von Knaur
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,70

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3426652250, Erscheinungsdatum: März 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Judas 2: Judassohn

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der Vampir an sich ist ein sensibles, schmachtendes Wesen, das nur darauf wartet, von einem jungen, unschuldigen und selbstredend bildhübschen Mädchen in die glückseligen Sphären ewiger Liebe erhoben zu werden und mit ihm zärtlichen Kuschelsex zu haben. Diesen Eindruck könnte man zumindest gewinnen, wenn man die omnipräsenten Twilight-Romane von Stephenie Meyer und die Bücher ihrer Epigoninnen, von Jeaniene Frost bis Tanja Heitmann, liest, die den Vampirroman ? eigentlich ein veritables Subgenre des Horrorromans ? bis zur Unkenntlichkeit weichgespült und die Untoten, die sich leider nicht dagegen wehren können, in schnulzige Helden von Liebesromanen für Teenies verwandelt haben. Einer der tapfersten Streiter gegen diesen Trend ist Markus Heitz, und allein dafür gehört er gepriesen.
Mit Kinder des Judas hatte Heitz, der sich schon in diversen Spielarten des fantastischen Romans versucht und sich dort eine große Fangemeinde erschrieben hat, erstmals Vampire in den Fokus genommen. Und er hatte gezeigt, dass es auch anders geht: Sein hoch spannender Mix aus düsterer Alchemie, obskurer Wissenschaft, mythisch-geheimnisvoller Fantasy und temporeicher Action auf zwei Zeitebenen ? dem 17. Jahrhundert und der Gegenwart ? war einer der großen Erfolge des Buchjahres 2007. Nun legt er den Nachfolgeband vor, der einige Fäden aus Kinder des Judas aufnimmt und auch ein paar Figuren aus den Werwolf- und Dämonen-Romanen Ritus, Sanctum und Blutportale enthält, trotzdem aber eigenständig funktioniert und ohne Weiteres isoliert gelesen werden kann.
Im Mittelpunkt der Gegenwartshandlung steht Theresia Sarkowitz, genannt Sia, eine seit Jahrhunderten nicht alternde untote Vampirin, die die letzte Abkommin der Kinder des Judas, einer besonderen Vampirart, zu sein glaubt. Sie setzt alles daran, ihre Nachfahrinnen Emma und Elena vor demselben Schicksal zu bewahren, das sie seinerzeit in diese quälende Existenz gezwungen hat. Doch bald stellt sie fest, dass sie mitnichten das letzte Judaskind ist, denn es taucht jemand auf, der sie seit Jahrhunderten gesucht hat und sie zu vernichten trachtet... Parallel dazu erzählt Heitz die Geschichte dreier Vampire, die im vorrevolutionären Frankreich der Jahre 1781/82 herauszufinden versuchen, welche Art von Wesen sie eigentlich sind, warum sie so geworden sind und ob sie eine Möglichkeit haben, ihr Schicksal zu verändern. Natürlich verknüpft sich die historische mit der Gegenwartshandlung ? bis hin zu einem furiosen Finale, das es in sich hat.
Judassohn ist ein packender, in seiner Verquickung von historischem Geschehen, finsteren Legenden und realistischer Gegenwartsverankerung höchst faszinierender Roman ? wer die letzte Seite umgeblättert hat, der wird nicht nur dem bereits angekündigten dritten Band Judastöchter entgegenfiebern, sondern dem werden auch die Bis(s)-Romanzen plötzlich extrem blutleer vorkommen. -- Christoph Nettersheim
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Einfach toll
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie immer, die Bücher von Markus Heitz sind genial, einfach genial... Eine fessende Geschichte mit viel Hurmor geschrieben und Spannend bis zum Schluss. Für jeden Fan seiner Bücher ist dieses hier ein muß. Meisterlich verbindet er seine anderen Geschichten wie Ritus und Sanctum und die Blutportale miteinander und bring dabei immer wieder was neues auf den Tisch. Ich kann nur sagen, ich ziehe meinen Hut vor diesem genialen Autor
Es wird wieder spannend...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Die Geschichte beginnt im Jahr 2008 in Leipzig, wo es sich die Judastochter Theresia Sarkowitz zur Aufgabe gemacht hat, über ihre Nachkommen Emma und Elena zu wachen, damit diese nicht das gleiche Schicksal erleiden müssen, wie sie selbst: einst als Untote wiederauferstehen zu müssen. Doch Sias Auftrag ist nicht immer leicht zu bewältigen. Als zuerst Werwölfe in Leipzig auftauchen und anschließend eine unbekannte Viesczy bei Emmas Silvesterparty ein Massaker auslöst, droht Sias heile Welt vollkommen aus den Fugen zu geraten

Mit seiner flüssigen, modernen Sprache erreicht Markus Heitz mit seinem Vampirthriller vor allem die jüngeren Leser. Interessant und spannend schildert er die Geschehnisse rund um seine Hauptfiguren sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit. Alle Charaktere wurden detailliert und einzigartig gestaltet, sodass sie für den Leser fast greifbar erscheinen und man sich der Handlung nahe fühlen kann. Geschickt verwebt der Autor die scheinbar zusammenhangslosen Lebensgeschichten der Charaktere. Wie die Geschehnisse jedoch zusammenhängen, erfährt man als Leser erst auf den letzten fünfzig Seiten, sodass die Story des Romans niemals langweilig wird, da es stets noch Geheimnisse zu lüften gibt. Auch viele unerwartete Wendungen tragen ihren teil dazu bei. Dass Markus Heitz Historiker ist, wird vor allem an detaillreichen Schilderungen der französischen Revolution und den sozialen Gegebenheiten im 18. Jahrhundert sehr deutlich. Als Leser hat man das Gefühl, sogar selbst am 14.7.1789 im wütenden Mob vor der Bastille zu stehen. Spannend ist es zudem auch, dass der Autor in seinem Roman ein anderes Bild von Vampiren zeichnet, als es zurzeit andere Romane, wie zum Beispiel Twilight heraufbeschworen haben. Bei Heitz sind Vampire grausame Kreaturen, die ihren Blutdurst unerbittlich stillen müssen, ohne dabei auf geliebte Menschen Rücksicht zu nehmen. Im Verlauf des Romans kommt es deshalb öfters zu brutalen, grausamen Szenen, die hervorragend zur düsteren und gruseligen Stimmung der Geschichte passen. Mit Hilfe eines auktorialen Erzählers gelingt es dem Autor seinen Lesern einen guten Überblick über das gesamte Geschehen zu geben. Durch eingestreute innere Monologe werden Emotionen und Gedanken der Hauptfiguren besser zur Geltung gebracht. So kann man sich als Leser besser in die Charaktere hineinfühlen, ohne dabei den Gesamtzusammenhang aus den Augen zu verlieren. Doch auf Grund der vielen verschiedenen Vampirarten war es für mich zu Beginn des Romans doch etwas schwer, nicht den Überblick zu verlieren, da ich den ersten Band der Trilogie nicht gelesen habe. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit kann man der Geschichte aber dennoch gut folgen.

Mit der Fortsetzung "Judassohn" ist Markus Heitz ein packender und spannender Vampirthriller gelungen, der bei mir jedoch auf Grund seiner Grausamkeit einen etwas schalen Nachgeschmack hinterlässt. Für Fans des Genres ist das Buch aber auf jeden Fall auf Grund der mitreißenden Schreibtechnik und der dynamischen Geschichte ein Muss. Ich bin insgesamt dennoch auf die Fortsetzung gespannt und würde diese auch gerne noch lesen.
Wie immer erstklassig
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Spannend wie alles von Markus Heitz ist dieser Roman nur zu empfehlen, natürlich in Verbindung mit den anderen Vampirromanen von ihm. Man kann das Buch einfach nicht für lange Zeit beiseite legen, man muß es mehr oder weniger am Stück lesen, anders gehts einfach nicht.
Neues Hammerwerk vom "Heitz"
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Bei dem Roman "Judassohn" handelt es sich dem Autor zufolge nicht um das Aufspringen auf den "Vampyr-Romane sind hipp"-Zug, sondern lediglich um die konsequente Weiterentwicklung und den Ausbau der Geschichten, die lange vor dem Vampyr-Hype mit "Ritus", "Sanctum" und "Kinder des Judas" begonnen wurden.
Dabei wäre diese Erklärung wirklich nicht notwendig gewesen: Ein Leser, der diesen Thriller mit seichtem Geplänkel wie "Biss zum Irgendwas" verwechselt, muss einfach ein einer verdrehten Realitätsauffassung leiden.

Inhalt
Der "Todesengel" Sia wird von einer mächtigen Vampyrin angegriffen. Doch die Geschichte in diesem Buch handelt weniger von dem Angriff in der Gegenwart (Leipzig, 2009), sondern von den Hintergründen, die überhaupt dazu geführt haben. In gewohnter Heitz-Manier wird der Leser in das späte 18. Jahrhundert entführt und erlebt die tragischen Geschichten mehrerer Vampyre, die am Ende auf eine wirklich überraschende Art und Weise miteinander verknüpft werden.

Charaktere
Die Protagonisten sind perfekt beschrieben. Dabei stützt sich Markus Heitz weniger auf Personenbeschreibungen, sondern arbeitet durch geschickte Rückblenden, Handlungen und Gedanken die Charakter der Protagonisten heraus. Spätestens gegen Ende des Buches stellt sich heraus, warum dies auch wesentlich wichtiger als die oberflächliche Beschreibung des Aussehens ist. Ein Mensch (oder Vampyr) wird nun mal durch seinen Charakter definiert, nicht durch sein Aussehen.

Stil / Sprache
Flüssig, spannend, wie immer. Lediglich die Kraftausdrücke haben in diesem Buch zugenommen. Neben dem häufigen, aber durchaus nicht übertriebenem, Gebrauch von Wörtern wie "Fotze" und "ficken", werden auch schon mal abgetrennte Köpfe in Kunstharz eingegossen. Nichts für zarte Gemüter, sondern nur für wahre Heitz-Fans.
Trotz der teils recht harten Wortwahl wirkt der Roman nicht vulgär an sich, da besagten Kraftausdrücke an den Stellen eingesetzt werden, an denen sie stilistisch auch wirklich einen Sinn machen.

Aufmachung
Schwarz! Was denn sonst?
Auf eine zu aufwändige Gestaltung des Außencovers á la "Kinder des Judas" wurde hier verzichtet. Dafür lässt sich der Umschlag innen aufklappen und präsentiert am Anfang eine kurze Zusammenfassung der Handlung und am Ende eine Vorstellung des Autors (wer braucht die schon als Fan?). Nicht zu gebrauchen ist dieser aufklappbare Einband als Lesezeichen!

Fazit
Nicht nur lesenswert, sonder ein absolutes Muss für alle, die mehr aus der wahren Welt der Vampyre erfahren möchten. Weit ab von unrealistischem Geseier der romantischen Art, wobei auch die Romantik an einigen Stellen nicht zu kurz kommt.
Insbesondere die Verflechtungen mit den Vorgängerromanen aus dem Genre "Vampyr und Werwolf" machen diesen Roman zu etwas ganz besonderem. Handlungen aus den anderen Büchern werden aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet, alles scheint irgendwie ineinander zu greifen, nicht ein logischer Fehler, der trotz der Komplexität ans Tageslicht tritt.
Kurz und knapp: Genial

Noch ein zusätzliche Anmerkung für alle Abhängigen: Im Dezember erscheint dann "Judastochter" - nur noch ein halbes Jahr! Hoffentlich rechtzeitig vor Weihnachten!
Gute Fortsetzung
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Hallo,
nachdem ich das Buch Kinder des Judas und auch Judassohn wortwörtlich verschlungen habe erwarte ich mit Spannung den 3.Teil der Judas-Serie!
Zu Judassohn:

Ein meiner Meinung nach gelungenes Vampirbuch, welches nicht mit Brutalität geizt. Markus Heitz hat mit diesem Buch einen guten Vertreter der Vampirlektüre erschaffen. Leider finde ich, dass die beschriebenen Liebesszenen zu stark ausgeführt wurden. Davon bitte weniger beim 3. Band. Sonst top!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Collector: Roman

Collector: Roman von Markus Heitz

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 8,50

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453526503, Erscheinungsdatum: Mai 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Collector: Roman

5 Kundenrezensionen:

Flotte Schreibe - flache Story! SORRY, trash as trash can...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Die Story ist schnell erzählt. Sternenantriebe sind Mangelware, insbesondere weil nur wenige Völker überhaupt die Dinger bauen können. Die Menschheit klaut sich ihren Teil an Antrieben munter zusammen, weil man die Technik nicht beherrscht. Leider ist man dabei einer Rasse übel aufgestoßen, die nunmehr einen menschlichen Planeten nach dem anderen abkassiert und "befriedet", den Collectors. Der Protagonist der Story fällt beim Transport eines gemopsten Antriebs leider auf die Nase und auf der Flucht mitten in den Schlamassel einer intergalaktischen Schnitzeljagd nach dem einzigen Mann, der das Geheimnis eben dieser Fieslinge zu lüften vermag. Natürlich ist dieser Geheimnisträger der werte Papa des Protagonisten, womit denn auch schon der Schulterschluss der Story mit jedweder Form von Logik und Schlüssigkeit lässig -gleich dem Wurf des Wodka-Glas über die Schulter in russischen Kosakenfilmen- über Bord geworfen wird. Und ab geht die Post in wilden Ballerfahrten quer durch die Galaxis...

Am Ende des Buches sitzt man da und fragt sich, was da eigentlich gerade geschehen ist. Man fühlt sich wie nach einer Mischung von Monty Python und Muppet-Show in Buchform. Es hat zwar irgendwie Laune gemacht! War irgendwie ne nette Sause! Was das Ganze aber sollte, versteht man aber am Ende doch nicht. FAZIT: Nur für eingefleischte Markus Heitz-Fans(der Autor hat es wirklich voll drauf, ein Top-Erzähler)! Ansonsten sollte man bei der Lektüre einen Bong rauchen oder sich dem Alkoholgenuss hingeben, da man nur bedröhnt diesem Schinken eine schlüssige Handlung abzugewinnen vermag.
Enttäuschend !
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Die Zusammenfassung zu Beginn :

Hoffentlich schreibt MArkus Heitz noch 10 weitere "Zwerge" - Bände (denn die sind einfach nur herrlich) und lässt in Zukunft die Finger von der Science Fiction !

Da ich von den Zwerge Büchern begeistert war und begeisterter Science-Fiction Fan bin begann ich "Collector" voller Vorfreude ! Ich war gespannt wie Heitz seinen Wortwitz, seine erfrischende Sprache und seine herrlichen Einfälle im Bereich der Sci-Fi umsetzen würde !

Leider wurde ich bitter enttäuscht.

Die ganze Geschichte wirkt von vorne bis hinten krampfhaft konstruiert, ist voller alles andere als überraschender Wendungen und von dem von mir so geliebten Einfallsreichtum des MArkus Heitz fehlt hier jede Spur.

Das war alles schon mal da gewesen, und zwar wesentlich besser.

Auch die Sprache, die "Wortschöpfungen" und viel zu häufig verwendeten Abkürzungen und Anglizismen haben mir den Spass am Roman verdorben, vorallem wenn ich an die Zwerge Bände denke, die gerade in diesem Bereich herrlich erfrischend und mit Freude zu lesen waren.

Die Charaktere sind durchweg für meinen Geschmack nicht genug herausgearbeitet und die Spannung bleibt von Anfang bis Ende gleich flach.

Ach ja... das ENDE !!!!

Sorry, aber wer so viele Seiten lang auf ein "Ende" zusteuert, der sollte sich auch irgednetwas Besonderes dafür ausdenken. Das Ende war äußerst früh abzusehen, die Verwicklungen, die der Autor erst nach und nach enthüllt sind für den Leser schon viel früher völlig logisch und ersichtlich.

Wer eine seichte, nicht gerade viel vom leser fordernde Geschichte will, die er nach dem Lesen sofort wieder vrgessen kann ist bei diesem Roman richtig.

Wer allerdings (wie ich) überrascht werden möchte, gefesselt sein will und neue Gedanken, Ideen und Konstruktionen möchte, sollte besser die Finger davon lassen.
Spannend und irgendwie anders
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich habe mir dieses Buch aus einer kleinen Not heraus gekauft. Ich hatte nichts mehr zu lesen und viel Zeit und das Thema erschien irgendwie recht interessant und ich wurde auch nicht wirklich enttäuscht. Teilweise war es sehr spannend geschrieben und auch die Wendung war sehr überraschend. Mit der Motivation der Collectors hatte ich nicht gerechnet, zumal sie auch irgendwie unbeabsichtigt komisch ist.
Worüber ich allerdings sehr lachen mußte, war eine Art Running Gag. Der Witz von einem Ork, der einen Zwerg .... Leser der Zwergenbücher werden wissen, was ich meine :-)
Der bislang schlechteste Roman von Heitz
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich bin ein echter Heitz Fan,habe alle Bücher gelesen und überwiegend mit vier bis fünf Sternen bewertet. Auf den Ausflug ins ScFi Gene, habe ich mich gefreut. Dies ist allerdings der erste Heitz Roman, der mir überhaupt nicht gefällt, und den ich nach gut 450 Seiten zur Seite lege und nicht weiterlese.
Einen Phantastik- oder SciFi Preiß wird es hierfür sicherlich nicht geben.
Wackliger Start in das "Justifier"-Universum
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Mit "Collector" reanimiert Erfolgsautor Markus Heitz das "Justifier"-Universum, dessen Rechte er sich vor einiger Zeit gesichert hat. Der Autor zeichnet eine bunte und vielfältige Mischung aus menschlichen und ahumanen Charakteren. Die Raumschiffe und Welten sind besetzt mit Mensch-Tier Kreuzungen, kybernetisch aufgewerteten Wesen und diversen außerirdischen Rassen. An Vielschichtigkeit mangelt es der Handlung nicht und auch die Charakterisierung der Protagonisten wird sehr sorgfältig und intensiv durchgeführt.

Genau hier liegt jedoch das Problem. Die Geschichte verschiedener Charaktere geht so sehr in die Tiefe und der Aufbau der Cortéz-Crew wird so langatmig beschrieben, dass keinerlei Spannung aufkommen will. Der Leser quält sich durch die erste Hälfte des Romans und kann mit den Charakteren kaum sympathisieren. Zur fehlenden Spannung kommt hinzu, dass die Auswirkungen der "Collector"-Invasion lediglich aus Sicht selbiger Protagonisten geschildert werden, die außerhalb der Flottenhierarchie oder der Regierung stehen. Welche Entscheidungen vom Militär getroffen werden, die dortigen Konflikte und Spannungen, bleibt sehr lange komplett unerwähnt. Erst im letzten Drittel haben höhere Entscheidungsträger einen Auftritt und dies ist eindeutig zu spät. Die Charaktere sind so "einfach" und "gewöhnlich" gewählt, dass die Übernahme ganzer Welten durch die "Collectors" kein Bedrohlichkeitsgefühl generiert und Endzeitstimmung einfach nicht aufkommen will. Auch die Probleme, die durch die genetischen Fehler von Chris Tochter auftreten, machen die Handlung eher zäher. Als weitere Triebfeder für die Entscheidungen des Protagonisten war diese Nebenhandlung sicher nicht notwendig.

Der Autor schafft es jedoch, die statische und schleichende Entwicklung komplett zu durchbrechen, als das Geheimnis der "Collectors" gelüftet wird. Gerade die vorherige Ruhe bereitet den Leser in keinster Weise auf die grausame Offenbarung im letzten Drittel des Buches vor. Hier wird die Geschichte schnell, überraschend und mitreißend. Zudem opfert der Autor auch den einen oder anderen Hauptcharakter, was der Story zunehmend Authentizität verleiht.

Fazit:
Ein Roman, der sehr zwiespältige Gefühle hinterlässt. Der Leser muss sich durch langatmige Charaktereinführungen und eine stellenweise sehr konstruierte Handlung kämpfen. Gelingt dies, wartet jedoch wenigstens ein spannendes letztes Drittel mit überraschenden Wendungen und schockierenden Enthüllungen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Schatten über Ulldart. Ulldart - Die Dunkle Zeit 01

Schatten über Ulldart. Ulldart - Die Dunkle Zeit 01 von Markus Heitz

Taschenbuch von Piper
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 2,99

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492285287, Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Schatten über Ulldart. Ulldart - Die Dunkle Zeit 01

5 Kundenrezensionen:

^^
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe hier ein paar Rezensionen von anderen gelesen, sei es Begeisterte oder Schlechte.
Den begeisterten Rezensionen kann ich mich einfach nur anschließen ^^ Aber die, die eine nicht so gute Rezension abgegeben haben, haben entweder den ersten Teil nicht komplett durchgelesen oder achten nur auf die Rechtschreibfehler.
Ich musste mich in den ersten Band auch "reinlesen" und erstmal die Charaktere kennen lernen, aber das ist normal.
Als ich das erste Buch durchgelesen hatte, habe ich mir gleich das nächste geholt und ab dem zweiten Band wird es auf jeden Fall besser ^^
Ich kann nur jedem diese Serie empfehlen, auch wenn es mitunter am Anfang sehr schwierig ist, alles zu verstehen.
Und wenn man weiter liest, sieht man auch über die einen oder anderne Rechtschreibfehler hinweg.
Nicht ganz gelungener Auftakt einer guten Buch-Reihe
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich muss einigen Leuten teilweise zustimmen, wenn sie das erste Buch mit 2 Sternen bewerten und kritisieren, dass alles etwas platt und klischeehaft wäre.
Die Dialoge sind nicht immer auf höchstem Niveau, manche Situationen erscheinen nicht realistisch und auch die (grobe) Handlung ist relativ durchschaubar.

Ich gebe aber 4 Sterne, weil das Buch trotz allem erfrischend anders ist (es geht mal nicht um einen 15 Jährigen Jungen, sondern um einen fetten Prinz) und außerdem eher als Einleitung einer durchaus lesenswerten Reihe zu verstehen ist. Für das Buch alleine hätte ich 3 Sterne vergeben, aber da die Reihe insgesamt gut ist, kriegt es 4 Sterne von mir.

Die weiteren Bücher enthalten viel Politik, welche zwar relativ einfach gehalten ist, damit der Lesefluss nicht gestört wird, aber auch humorvolle Dialoge. Die Bücher sind zwar auch nicht perfekt und an manchen Stellen zu typisch - klischeehaft will ich nicht sagen - aber das Lesen macht einfach Spaß.

Also Empfehlenswert sind die Bücher auf jeden Fall.
Ich habe auch schon viele (!) Fantasybücher/Reihen gelesen und die hier gehört zu den unterhaltsamsten.
Was für ein Epos
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Habe nun innerhalb drei Wochen den Epos (alle Teile) gelesen und kann nur darüber Schwärmen.
Es ist lange her (und ich habe viele Heitz Bücher gelesen inkl. der Zwerge Reihe) dass ich so gefesselt eine ganze Reihe Bücher verschlungen habe.
Daumen hoch!
Schöne Fantasy Geschichte
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich hatte mit "Die Zwerge" von Markus Heitz begonnen und war von Schreibstil und Handlungsstrang sehr begeistert.
Auf meiner Suche nach neuen Büchern bin ich über die Ulldart Reihe gestolpert und habe Band 1 probiert.
Die Geschichte enthält nicht "das übliche Maß" an fantastischen Gestalten, Lebewesen und absonderlichen Hintergrundgeschichten aber ich finde dies sehr passend eingebaut.
Ich werde die Reihe mir komplett einverleiben und kann dies auch weiterempfehlen der Markus Heitz Fan ist oder Lektüre wie "Die Elfen" oder "Die Orks" schon durch hat.
Schöne Geschichte, allerdings kein grammatikalisches Meisterwerk
3 Punkte 3 von 5 Punkten

Eine schöne, magische Geschichte mit der es dem Autor geling den Leser zu fesseln.
Die Hauptfigur Lodrik, in jungen Jahren wegen seiner Naschsucht "Keksprinz" genannt, wird mit vielen Problemen konfrontiert. Er wird vom Vater in eine entfernte Provinz geschickt um dort das regieren zu lernen. Lodriks Vater, der Kabcar des Reiches Tarpol, hat die Hoffnung, dass sich sein Sohn dort vielleicht doch noch zu einem fähigen Nachfolger entwickelt. Der Thronanwärter ist zunächst mit seiner Aufgabe reichlich überfordert. Zur Seite stehen ihm sein Vertrauter Stoiko und der Wortkarge Leibwächter Waljakov. Gemeinsam stellen sie sich den Herausforderungen,gerade in den eigenen adligen Reihen gibt es Widersacher. Der junge Herrscher entwickelt sich...

Dieses Buch ist eher etwas für junge Leser; diese können sich sicherlich gut mit dem jungen Herrscher (Teenie) identifizieren.

Wer allerdings Wert auf Grammatik legt sollte sich den Kauf dieses Buchs gut überlegen.
Bastian Sick hätte beim lesen sicherlich seine reine Freude.Vielleicht auch bei meiner Rezension, aber ich werde für so etwas ja auch nicht bezahlt!!:-P
Teilweise verwendet der Autor so viele Synonyme für seine Figuren, dass man eine Liste braucht um sich zurechtzufinden- der eigentliche Name geht dabei leicht verloren. Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, seltsame Apostrophierung und zusätzliche Rechtschreibfehler sind regelmäßig zu finden. Ich fand es nervig, da es teilweise Sinnverfälschend war.

Die Geschichte ist dennoch spannend, deshalb Drei Sterne.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn

Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn von Markus Heitz

Broschiert von Piper Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 6,48

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 349270154X, Erscheinungsdatum: April 2009, Auflage: 4
Zoom ± Produkt-Bild: Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn

Aus der Amazon.de-Redaktion


Es ist wieder so weit: Der erste Teil eines neuen Heitz-Zyklus liegt in den Regalen bereit, den Fantasy-süchtigen Lesern das Fürchten zu lehren, denn nun wendet der durch Die Zwerge den Ulldart-Zyklus bekannte Fantasy-Autor sich den düsteren Kriegern der Albae aus dem Reich Dsôn Faïmon zu und erzählt uns die Geschichte der beiden Albae Caphalor und Sinthoras.
Heitz brennt mal wieder ein regelrechtes Storyfeuerwerk ab und schon nach wenigen Seiten ist man mittendrin und eine durchgelesene Nacht samt krankgeschriebenen Lesetag später ists auch (leider) schon wieder rum. Bis zum nächsten Teil. Heitz weiß was wir Leser wollen, das hat er mit seinem Ulldart- und vor allem mit dem Zwerge-Zyklus mit jeder Zeile bewiesen: Eine stimmige Geschichte, Spannung, Humor, Grusel, Tempo, Action, Rätsel ... alles eben, was Lesespaß bereitet.

Düsterlich ist es aber schon, wenn Caphalor und Sinthoras versuchen, einen Dämon für ihre Zwecke auf die Seite des Albae-Heeres zu ziehen - im Gegensatz zu den immer wieder unfreiwillig komischen Zwergen, sind die Albae nämlich alles andere als Witzfiguren, über die man auch hin und wieder schmunzeln kann. Aber es ist Heitz' Schreibtalent zu verdanken, dass die Kriegerkaste dennoch fasziniert und den Leser in ihren Bann schlägt.

Neben Heitz gibt es zurzeit nur wenige deutsche Fantasy-Autoren wie etwa Bernhard Hennen (Die Elfen, Elfenritter) oder Boris Koch (Der Drachenflüsterer, Der Königsschlüssel ), die ohne Probleme auch auf dem internationalen Markt bestehen könnten. Deshalb sollte es niemanden überraschen, wenn Heitz bald auch auf Japanisch oder Russisch zu lesen ist.

Der erste Teil Die Legenden der Albae, Gerechter Zorn, ist ein echter Heitz, wie wir ihn lieben. Mehr davon. Bitte! - textico.de/Wolfgang Treß
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Irgendwie...unkreativ
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Als Fan des Schreibstils von M.Heitz - insbesonders in den ersten vier Bücher des Ulldart-Zyklus und der Zwerge-Tetralogie - war der Kauf des neuen Buchs fast ein Muss, da ich noch kein "düsteres" Werk des Autors gelesen hatte.

Leider muss ich sagen, dass es mich etwas enttäuscht hat. Die beschriebene Welt ist relativ eintönig (oder m.E. zu knapp gehalten), die Motive wiederholen sich stark - besonders die regelmäßige Betonung der Eleganz, der Kampfkunst und der albischen Kunsttile übersättigt irgendwann.
Dagegen sind die einzigen, wirklich interessant beschriebenen Charaktere nur die beiden Protagonisten mit Teilen deren direkten Umfelds. Zwei weitere werden auch detaillierter behandelt, um die Sichtweise anderer Rassen auf die Albae mit einzufügen, werden aber beide genutzt, um jeweils einem Protagonisten das Leben binnnen zehn Seiten umzukrempeln, was in einem Fall schon etwas konstruiert wirkt und im zweiten Fall eine Dummheit/Überheblichkeit des betroffenen Charakters auf ein Maß heraushebt, dass nicht zu seiner restlichen Umschreibung auf den vorherigen Seiten passt.
Der für mich interessanteste Antagonist dafür hat genau zwei Auftritte. Die restlichen tauchen kurz auf und verschwinden dann wieder, meist getötet von einem der beiden Albae.

In der Summe ist das Buch keinesfalls schlecht und die Bewertung auch einfach meinem Anspruch geschuldet; sprachlich ist es wie immer gut - wenngleich bislang fast nichts die Dialoge zwischen Fiorell und König Perdór in der Ulldart-Reihe toppt :)
wie immer ein tolles buch-absolut empfehlenswert!!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Gestern habe ich das Buch beendet und war von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur begeistert! Am Anfang dachte ich, dass ich wohl nie mit den Albae sympathisieren könnte aber am Schluss war ich direkt traurig, weil man ja das Ende beider Albae aus "Die Zwerge" kennt. Ich hoffe auf einen weiteren Teil, der die Geschichte aus Sicht der Albae weiter erzählt.
Spannend, unterhaltsam mit kleinen Mängeln
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Als Leser und Fan der Zwerge-Reihe war dieses Buch für mich ein Pflichtkauf - endlich sollte man mehr über die mysteriösen, böswilligen Albae erfahren! Diesem Versprechen kommt Markus Heitz dann auch nach, allerdings bleibt er in seiner Beschreibung der Hauptstadt der Albae sowie der dort herrschenden Atmosphäre ein wenig hinter den eigens durch Die Zwerge gesetzten Maßstäben sowie anderen Fantasywerken zurück (als Beispiel wurde bereits passenderweise Menzoberranzan in Salvatores Werken genannt). Doch langweilig wird es nie, stets wird durch den trockenen Humor des Autors aufgelockert, bevor es dazu kommen kann. Viele Details der Romanwelt zeigen, dass er auch hier wieder mit Begeisterung am Werk war, dadurch wirkt die Welt durchdacht und realistisch.
Die beiden Hauptcharaktere werden dem Leser gut nähergebracht, und wenn man sie schon nicht symphatisch findet, so kann man doch ihre Beweggründe und daraus resultierenden Handlungen nachvollziehen. Auch den anderen auftauchenden Figuren fehlt es nicht an Charakter oder Details, nichts wirkt klischeehaft.
Für Fans der Zwerge-Serie eine absolute Kaufempfehlung, für diejenigen, die schon die Zwerge nicht mochten, eher ungeeignet. Auch für "Quereinsteiger", die die Zwerge noch nicht kennen, geeignet.
Der fast moderne Tolkien
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich beschäftige mich schon seit ich denken kann mit Fantasy. Grimms Märchen oder auch die Kinderbibel haben damit angefangen. Danach kamen einige andere Bücher (Gebrüder Löwenherz / Ronja Räubertochter) und manche andere, die ich nicht benennen kann. In der Jugend natürlich Tolkien, ein Meilenstein - bisher unerreichbar in der fantastischen Welt - Wolfgang & Heike Hohlbein haben ebenso grandiose Bücher geschrieben - ebenso wie Anne Rice mit ihrer Chronik der Vampire...
...Und ich reihe die Legenden der Albae, inklusive der Quadrologie "Die Zwerge" (auch mit manchen Logik Fehlern) in meine persönliche Liste der "Must-Have-Red" ein.

Wer auf Fantasy steht, darf sich dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen!
ganz in ordnung soweit, bis auf übertrieben eigenartige Fantasygestalten
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Also vorneweg es macht wirklich Spaß dieses Buch zu lesen. Einen Teil der bisher bekannten Geschichte mal aus der anderen perspektive zu sehen. Obwohl man im Prinzip weiß was passiert wann und wie die beiden Protagonisten sterben wird es dennoch nicht langweilig. Einziger Kritikpunkt. Die zum Teil extrem eigenartige Fantasyspezien. Sicher ist das ein Fantasybuch aber man sollte sich diese beschriebenen Wesen schon noch vorstellen können und nicht nur lesen wie sie sterben(zum beispiel die Stelle wo die Barbaren in ihr land zurückwollen und von den Wasweißichwas daran gehindert werden, irgendwelchen blauen tintenfischartigen schleimwesen, oder die Diener der Fleischdiebin). Über die beinahe Unbezwingbarkeit der helden kann man hinwgsehen. das ist ja überall so und wäre auch mies wenn jeder Spinner sie besiegen könnte( hat mich in die Zwerge bei Tungdil genervt, diese ewige Hilflosigkeit)Ich hatte gehofft das das Buch so wird wie der erste band des Zwergen Zyklus(dort waren die Wesen noch interessant und nicht zu absurd)als wenn orks, Albea, Elben, Zweige, Barbaren und Menschen nicht gericht hätten neben Kobolden Gnomen und anderen Fabelwesen von denen man eventuell schon was gehört haben könnte oder sie sich zumindest einigermaßen vorstellen kann.

Es fällt anfangs übrigens nicht leicht die Protagonisten als sympatieträger anzusehen. Die kultur der Albea ist schon sehr erschreckend. Im laufe des Buches stumpft man in der Beziehung in erschreckender Weise ab(nicht von dauer)

Hatte etwas mehr erhofft von dem Buch

Fazit:
nicht so gut wie die Zwerge 1u.2 aber besser als 3u.4
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Judas 1: Kinder des Judas

Judas 1: Kinder des Judas von Markus Heitz

Broschiert von Knaur
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 3,31

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3426662779, Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Judas 1: Kinder des Judas

Aus der Amazon.de-Redaktion


Heitz kann auch Vampir - mit Ulldart und den Zwerge-Romanen hat sich Heitz eine treue und große Fangemeinde zusammengeschrieben, die er nun auch mit dem naheliegenden Horror-Genre beliefert: neben Werwolf-Spannung wie Sanctum oder Ritus sowie dem jenseitig-blutig gelagerten Blutportale steigt der mit Kinder des Judas auf die von Stephanies Meyers Bis(s)-Reihe ausgelöste Vamirwelle auf und macht sie schon nach wenigen Seiten unter sich platt: Sein Mix aus düsterer Wissenschaft, Alchemie, uralten Geheimnissen und der fließende Wechsel zwischen Leipzig im Jetzt und Heute und der Welt von 1670 bringt neues Blut in die pupertätsgeschädigten Adern der Nachtgestalten - ein Tipp für "erwachsene" Vampir-Liebhaber.
Sia arbeitet als Nachtschwester und gelegentlich als Showkämpferin und wenn sie Nachts Zeit hat, schreibt sie unter dem Pseudonym Scylla ihre Lebensgeschichte auf - dass sie da einiges zu erzählen hat, liegt nicht nur daran, dass sie im 17. Jahrhundert in Serbien geboren wurde; Sia heißt eigentlich Jitka und dank eines düsteren Geheimnisses aus Wissenschaft, Mystik und Vampiren ist sie als ehemaliges Mitglied der "Kinder des Judas" unsterblich und hat Dinge erlebt, gesehen und getan, die das Verständnis und Fassungsvermögen Normalsterblicher weit übersteigen. Letztendlich holt sie ihre eigene Vergangenheit in der Gegenwart ein und es kommt zu einem Finale, in dem Sia entscheiden muss wer oder besser gesagt, was sie ist.

Markus Heitz kann zweifellos gut schreiben und bei Kinder des Judas hat er sich mächtig ins Zeug gelegt - Vampir-Genuss nicht ohne Emotionen und Romantik, jedoch mit ebenso viel Blut und Gewalt. Ein Geheim-Tipp weit ab vom bestsellergeplagten Romance-Regal. --textico.de/Wolfgang Treß
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Vampire made by Markus Heitz
5 Punkte 5 von 5 Punkten

In Zeiten der großen Vampirwelle 2009/10 habe ich schon so manches modernes Vampirbuch gelesen, doch keines war so erfrischend, spannend, unterhaltsam und gut geschrieben wie Kinder des Judas.

Zum Inhalt:
2007. In Leipzig schreibt Theresia Sarkowitz die Sterbebegleiterin eines Krankenhauses eine unglaubliche Geschichte. Die Geschichte eines Mädchens, das nach und nach immer tiefer in eine Bruderschaft von Vampiren versinkt.

Das Buch ist in zwei Handlungsstränge unterteilt, der eine spielt 2007, der andere um 1670, die im Laufe des Buches immer näher rücken.
Markus Heitz verstrickt in Kinder des Judas die alten Vampirsagen und den Aberglaube der Menschen, kombiniert sie und heraus kommt eine Welt der (klassischen) Vampire.

Fazit:
Es ist schön wieder einmal eine schaurige Vampirgeschichte zu lesen, in der die Vampire das Sonnenlicht fürchten und (einige zumindest) Angst vor Kruzifixen und einige andere Ähnlichkeiten mit Dracula und Co haben. Ein wirklich spannendes Buch mit gut arrangierten Spannungsbögen, die es fast unmöglich machen wieder aufzuhören, wenn man einmal angefangen hat. Vollkommen wird das Buch jedoch durch die bildliche Erzählweise, die nicht nur flüssig zu lesen, sondern auch mit unzähligen Details gespickt ist. Alles in allem ein überaus gutes Buch für lange Abende.
interesannte ansicht des autors
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Als ich mir dieses buch gekauft habe, bin ich mit etwas anderen erwartungen ran gegangen. Ich dachte es handelt sich um ein herkömmliches Vampirbuch. Wurde aber eines Positiven überrascht.

Ich fand dieses Buch sehr lesenswert und auch interessant. Was mir aber ein bisschen die Stimmung genommen hat war das das ende vorne weggenommen wird. Also egal was in dem Buch passiert man weiß schon wie es ausgeht und das hat mich geärgert.

Deswegen nur 4 - 5 Sterne

Aber sonst sehr gut zu lesen und es nicht die übliche sicht über Vampire.
Vampire so, wie sie seien sollten
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ein großes Lob an Markus Heitz. Mit diesem Buch hat er es geschafft, eine Vampirestory zu verfassen, die fesselnd, spannend, gruselig und actiongeladen ist. Ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der von den Vampireromanen ala Twilight usw. die Nase voll hat, den das ist definitiv besser. Einzige Sache die mir nict gefallen hat (daher nur 4 Sterne): Die Gothickiste hätte er zulassen sollen und es dauert ein paar Seiten bis sich die richtige Spannung einstellt (wie bei den meisten Heitz-Büchern). Aber ansonsten TOP.
Düstere Vampirgeschichte
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die in Leipzig lebende Theresia Sarkowitz, kurz Sia, begleitet einfühlsam todkranke Menschen auf ihrem letzten Weg und kann den Tod mit absoluter Gewissheit vorhersagen. Keine einfache Aufgabe angesichts der emotionalen Abgründe, die etwa das tragische Dahinscheiden eines Kindes in einem selbst aufreißt. Gerade deshalb (oder vielleicht auch gerade deshalb nicht ?) verblüfft Sias ungewöhnlicher Nebenverdienst - sie tritt beim Cage Fighting gegen brutale Gegner an und steht Diesen dabei in nichts nach. So turbulent und ungewöhnlich ihr Leben auch ist, die attraktive Frau wird von einer Geschichte verfolgt, die sie beginnt zu erzählen...
Das Mädchen Scylla lebte gegen Ende des siebzehnten Jahrhunderts in heute serbischem Gebiet und verlor schon früh ihre Mutter durch die Türken. Ihr bis dato unbekannter Vater Karol tauchte auf und nahm sie mit sich, um für sie zu sorgen und sie zu unterweisen. Karol war ein genialer Wissenschaftler, der diese Begabung auch in Scylla entdeckte. Dank seiner Leitung wurde aus dem talentierten Mädchen eine vielseitig bewanderte junge Frau, die sich umfassendes Wissen erwarb und deren Wissensdurst vor nichts zurückschreckte. Jedoch wartete eine Herausforderung besonderer Art auf Scylla, sie musste sich einer Prüfung durch einen geheimnisvollen Zusammenschluss von Gelehrten und Forschern - die Cognatio - unterziehen, welcher auch ihr Vater angehörte. Der intrigante Haufen eifersüchtiger Wichtigtuer stand Scylla nicht freundlich gegenüber und demütigte sie und damit auch ihren Vater und nur eine kleine Chance wurde ihr gelassen, um in die elitären Reihen der Kinder des Judas aufgenommen zu werden. Doch dann kam alles ganz anders, als der dörfliche Mob das Domizil von Vater und Tochter überrannte und auf ihre Laboratorien stieß. Die Dörfler sahen sich durch die grauenhaften Funde bestätigt in ihrer Annahme das Upire - Vampire - hier ihr Unwesen treiben. Und so fanden Scylla und Karol den Tod. Allerdings wurde Scyllas Erbe aktiviert und sie wurde zu einem Kind des Judas, denn sie erhob sich untot, ausgestattet mit allen Kräften ihrer Art. Nach einer Zeit des Mordens und der Orientierungslosigkeit wandte sich Scylla wieder ihren Forschungen zu und nachdem sie erkannte, was es mit den Kindern des Judas wirklich auf sich hat, sagte sie sich von der Cognatio los. Auch Kinder des Judas sind gezwungen zu vergehen, einzig deshalb betrieben sie den gesamten Forschungsaufwand. Karol hatte die Formel entdeckt, die unsterblich machen kann und Scylla besaß selbige. Unerbittlich wurde sie von Stund an durch ihresgleichen gehetzt, denn alle waren auf der Jagd nach dem wahrhaft ewigen Leben.
Im Leipzig der Gegenwart trifft Sia auf ihren ungeliebten Halbbruder Marek, der sie zurück in den dunklen Sumpf ihrer gemeinsamen Vergangenheit ziehen will. Wird sie sich dem entziehen können?

Ein Vampirroman der endlich mal nicht die gängigen Klischees bedient, sondern bluttriefend, marzialisch und schmutzig daher kommt: "Kinder des Judas". Da bleibt kein Funken Romantik übrig, der diese packende Geschichte weich spülen könnte. Nahezu von wissenschaftlicher Qualität ist die Sammlung an Informationen zu den einzelnen Vampirgattungen die Markus Heitz zusammengetragen hat.
Parallel werden die Geschichten von Scylla und Sia erzählt, von Beginn an ist klar, dass es eine Verbindung geben muss und Stück für Stück kommt das Geheimnis ans Licht. Scylla ist ein unheimlich interessanterer Charakter und vollkommen ungewöhnlich für eine Frau ihrer Zeit - sie seziert, präpariert, forscht, lernt die erste Liebe und deren Verlust kennen und begeht zu guter Letzt grauenhafte Morde.
Das siebenhundert Seiten umfassende Werk gehört zu einem der Spannendsten (mir bekannten) seines Genres. Einziger Kritikpunkt ist, dass die sehr in die Tiefe gehende Erzählweise im Verlauf des Buches "flacher" wird - gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse und für meinen Geschmack werden sie zu schnell abgehandelt.
Fazit: Dieses Buch macht Spaß und ich habe es zwischendurch nur ungern aus der Hand gelegt. Für alle Liebhaber von Vampirromanen, denen etwas mehr Blut und Splatter nichts ausmacht und die nicht auf den Gentlemanvampir erpicht sind genau das Richtige.
Spannender Vampirthriller
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nachdem ich die beiden Bücher Ritus und Sanktum über die Werwölfe von Markus Heitz gelesen hatte, war ich neugierig wie er das Thema Vampire angeht. Ich war von Anfang total gefesselt von diesem Vampirbuch - so dass es mir schwer fiel dies aus den Händen zu legen. Jedes Mal wenn ich wieder anfangen konnte zu lesen, war es als ob man in eine andere Welt abtaucht. Dazu trägt natürlich bei, dass ein Großteil der Geschichte im 16. und 17. Jahrhundert spielt.
Ich habe das Buch "Kinder des Judas" heute zu Ende gelesen und mir mir gerade eben das Nachfolgebuch "Judassohn" bestellt. Das sollte als Rezension eigentlich alles sagen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Sanctum

Sanctum von Markus Heitz

Taschenbuch von Droemer/Knaur
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 2,00

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3426639793, Erscheinungsdatum: Juli 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Sanctum

5 Kundenrezensionen:

Superheld rettet die Welt
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ohne den ersten Teil bleibt die Geschichte des Eric von Kastell lange Zeit ein Ratespiel. Viel geschieht nicht in der modernen Welt; der Held stolpert durch die Geschichte und entdeckt die einfachsten Hinweise nicht. Die Spannung bleibt gering, weil der Held nahezu unverwundbar ist und die Kampfszenen daher eher langweilig als interessant wirken. Ein paar nette Nebenschauplätze, wie der Zirkus der Wertiere und die Katze, die ein Wermensch ist, geben der Geschichte Konturen.
Spannender ist die zweite Erzählebene des Mittelalters. Auch die Figuren sind besser gezeichnet und interessanter, obwohl an einigen Stellen Pseudo-Konflikte zum Tragen kamen, weil die Figuren unmotiviert Informationen zurück hielten.
Eigentlich 3,5 Punkte, aber das geht ja leider nicht ;-)).
sanctum
5 Punkte 5 von 5 Punkten
das buch war sehr interessant zu lesen und ein MUSS, da ich den 1. teil dazu bereits sehr spannend fand und unbedingt wissen musste, wie es weitergeht
Die bessere Fortsetzung eines B-Movies
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Nach dem eher stärkeren Ende seines mäßigen Buches Ritus kann Markus Heitz mit diesem Folgebuch zunächst punkten. Die Atmosphäre und die Geschichte, die sich am Ende von Ritus andeuten, kann in den ersten gut 200 Seiten als sehr gelungen betrachtet werden. Danach sieht es aber wiederum ziemlich düster aus, weil nach einem vielversprechenden Anfang eben eine völlig typische Geschichte auf einen wartet, obwohl diesmal der Gegenwartsstrang etwas mehr Spaß macht:

1) Die Gefahr, die von Fauve ausgeht, ist nie greifbar, da sich unser Gegenwartsheld immer noch als toller Hecht entpuppt und weiterhin allen Gefahren trotzen kann. Auch wenn es an der einen oder anderen Stelle Nuancen seiner Gefühle gibt, bleibt er einfach unnahbar. Zudem überrascht die Identität von Fauve am Ende überhaupt nicht.

2) Die Geschichte holpert in der Gegenwart gewaltig. Da sind doch neben den üblichen Logiklücken ärgerliche Handlungssprünge, die nicht so recht zusammenpassen wollen. Aber auch die Vergangenheit macht nicht ganz so viel aus dem Potential und endet ebenso erwartbar wie unspektakulär, da ...

3) ... auch wieder ohne großes Augenmaß die "Action-Sequenzen" einen Großteil des Buches einnehmen. Und bei einem solchen Überangebot kommt das Ende der Vergangenheit nicht gerade zu einem Schmankerl. In der Gegenwart ist zumindest das Ende vor dem Happy End atmosphärisch wiederum gut gelungen. Gerade da ist mal ein Höhepunkt tatsächlich erkennbar.

4) Der Cayenne wird lange nicht mehr so in den Mittelpunkt gerückt, wie es noch in Teil eins der Fall war. Zwar ist die bloße Erwähnung manchmal kaum zu ertragen, kann aber als kleiner Running Gag funktionieren.

Ein Ärgerniss sind die Rechtschreibfehler, die hin und wieder auftauchen. Zudem fragt man sich nach dem Anhang eines Interviews mit Markus Heitz und einiger Kommentare zu entfallenen Szenen, ob man das nicht hätte besser lassen sollen. Es wirkt einfach zu weit weg von dieser Welt.

Fazit: Letzten Endes punktet das Buch vor allem durch die ersten 200 Seiten und das Finale der Gegenwart. Damit kann der Nachfolger seinen Vorgänger Ritus tatsächlich übertreffen, bleibt aber nicht die beste Lektüre, auch nicht im Trash-Bereich, in den ich beide Bücher einordnen würde. Einen gewissen Reiz haben sie aber beide.
Noch schlechter als Teil 1
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich gebe zu, ich ärgere mich heute noch dass ich die beiden Bücher im Doppelpack gekauft habe. Aber ich bin ja niemand der bei Büchern schnell aufgibt...

Der Hauptdarsteller aus der Neuzeit nervt jetzt eigentlich nur noch. Der Mordet sich durch die Geschichte und kommt durch simples Haare umfärben locker durch alle Sicherheitskontrollen, ganz davon zu schweigen dass die Polizei dieser Welt offenbar zu dämlich ist nach ihm zu fahnden und ihn irgendwann mal zu stellen. Ach so, allerdings bekommt der Gute ja tatsächlich ein Gewissen implantiert und mag nicht mehr Bestie sein. Das ist ja auch mal ein ganz innovativer Ansatz!

Auch hier macht sich, wie bereits bei Teil 1, ganz öde Ödnis breit.
Top Fortsetzung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nachdem ich Ritus fertig gelesen hatte, musste ich direkt dieses Buch kaufen und muss sagen es ist wirklich eine sehr gelungene Fortsetzung des ersten Teils. Ich kann jedem dieses Buch lesen, sofern er den ersten Teil gelesen hat.
Am Ende stehen noch eine Fragen unbeantwortet da, diese werden allerdings in laufe von Judassohn wieder aufgegriffen und beantwortet.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Ritus

Ritus von Markus Heitz

Taschenbuch von Droemer/Knaur
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 1,95

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3426639785, Erscheinungsdatum: Juni 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Ritus

5 Kundenrezensionen:

Nicht jugendfrei, aber für Erwachsene recht spannend und unterhaltsam
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Dies war mein erstes Buch mit dem zentralen Thema Werwölfe und Verwandte. Daher bin ich recht unbedarft daran gegangen. Ich finde es reizvoll, dass der Autor zwei Stränge aufbaut, die mit einander über einen Zeitraum von etwa 200 Jahren zusammen hängen. Auch das Unterbrechen an spannenden Stellen und an Stellen, die eine größere zeitliche Pause haben, finde ich gelungen, auch wenn es eher an einen Film als an ein Buch erinnert. Die Figuren des 18. Jahrhunderts sind recht gut gelungen, wenn ich auch finde, dass Gregoria nicht ganz in ihre Zeit passt - etwas zu modern und emanzipiert. Die Figuren des 21. Jahrhunderts sind etwas sehr überzeichnet, was der Autor im Bonusmaterial selbst zugibt. Eric ist gerade so angelegt, was den Figurenaufbau natürlich relativiert. Was mich anfangs etwas irritiert hat, waren nicht die brutalen und sehr blutigen Szenen, sondern die sehr ausgeschriebenen und zum Teil schon fast pornografischen Sexszenen, weshalb ich dieses Buch einem Jugendlichen nicht in die Hand geben würde. Sicherlich sind diese für Erwachsene geeignet und sie passen in den gesamten Roman, aber dieser Aspekt erschwert es doch diesem Buch mehr als drei Sterne zugeben. Immerhin herrscht im Moment soetwas wie ein Vampir-, Werwolf- und ähnliches-Hype, der besonders Jugendliche anspricht (siehe nur Twilight). Ansonsten habe ich den Roman gerne gelesen, fand ihn spannend, unheimlich, eklig und freue mich auf Sanctum, um die Geschichte zu Ende zu lesen. 3 Sterne.
Nicht abgeschlossen!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Grmpf... schon wieder ein Buch, nach dessen Lektüre ich am Liebsten in die Tischkante beißen würde. Ist es denn wirklich so schwer, auch bei Mehrbändigen Büchern die einzelnen Teile als in sich abgeschlossene Geschichten zu konzipieren? Hier hört das Buch mitten in der Geschichte auf, im einen Moment brennt noch "ein Haus" und Menschen werden aus dem Feuer gezerrt, im nächsten liest man das Interview mit Markus Heitz...
Super... da freut man sich doch direkt, daß man mal wieder 8 Euro für ein halbes Buch ausgegeben hat.
Ich hab ja mittlerweile begriffen, daß das so Mode ist und zur Zeit offenbar die Verlagsstratgie um die Verkäufe der Nachfolgebände anzutreiben, aber genervt bin ich von diesem Gebaren dennoch unwahrscheinlich.

Aber gut, kommen wir zum Inhalt.
Hierbei handelt es sich nämlich um einen durchaus soliden, ordentlich spannenden Werwolfthriller, der teilweise in der Gegenwart und der nicht allzuweit entfernten Vergangenheit spielt. Hat mir grundsätzlich gut gefallen, wenn ich auch fand, daß die ein oder andere Jagdszene auf der Suche nach dem Loup-Garou sich zu sehr ähnelte und man gewisse Dinge nicht unbedingt hätte X-Mal wiederhole müssen. Auch war mir schon recht früh klar, wer da der zweite Loup-Garou ist und in den Wäldern sein Unwesen treibt, das hat aber eben der Spannung keinen Abbruch getan. Erleichtert war ich auch, daß es sich hier wirklich um soliden Horror und nicht diesen Teenie-Werwolf-Vampir-Schnulzen-Mist handelte.
Also grundsätzlich ein gelungenes Buch, das man jedoch nur lesen sollte, wenn man Band zwei direkt parat liegen hat und dort weiter lesen kann. Das ist bei mir nicht der Fall und so bleibe ich mitten in der Handlung etwas ratlos und mit großer Wut im Bauch zurück.
Spannungsbogen überspannt...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Um es vorweg zu nehmen. Ich schließe mich ungeingeschränkt den Rezensionen derer an, denen das Buch "Ritus" im gesamten gefallen hat! Auf das Thema und Inhalt erneut einzugehen sollte sich erürbigen, da sich vor mir schon viele die Mühe machten dies ausführlich darzustellen. Einzig, fünf Sterne verdient es aus einem Grunde nicht: Ich empfinde es schlicht als Frechheit des Autors (oder des Verlages) eine Geschichte derart brutal und ohne Vorbereitung des Lesers in zwei Teile zu zerlegen! Was soll das für ein Ende eines Romanes sein, welches fast buchstäblich während einem Satz stattfindet?
Zuerst, dachte ich, der Akku meines MP3 sei leer, dann an einen Dateifehler. Nach einer Recherche in Google wurde klar - aha - es ist so gewollt... ;-( - Sehr Schade, denn diese Art "entwertet" für mich einfach den Gesamteindruck des Autors.

Wer sich, wie ich (vorab) "nur" den "Teil Ritus" gekauft hat, da er ja nicht wusste, dass es sich eigentlich um zwei direkt miteinander verbundene Teile handelt, ist - eben aufgrund der Spannung des Romanes - nicht nur enttäuscht sondern auch erbost, da man direkt mit einem Eimer kaltem Wasser aus der Geschichte katapultiert wird.
Ein weicherers Ende des "Teiles Ritus" hätte mit Sicherheit den gleichen (Verkaufs)-Erfolg der "Fortsetzung" Sanctum gebracht ohne den Leser zu verärgern. Als Alternative hätte auch ein Vermerk auf dem Cover genügt, dass es sich eben nicht um einen abgeschlossenen Roman handelt!
Wie die anderen Leser "begeistert" nach dem Ende von Ritus auf die Fortsetzung warten können bleibt mir ein Rätsel. Sind das Leute die sich etwa auch freuen, wenn im Bett kurz vor dem Höhepunkt der Feueralarm losgeht!? ;-))
Also abschließend: "Ritus" ist ein wunderbar spannender und toll zu lesender Roman - ABER - nur wenn die Fortsetzung "Sanctum" griffbereit daneben liegt...
Ein B-Movie im Buchformat
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Der Klappentext des Buches klang ja ganz interessant und da ich mich zuletzt mit viel schwereren Lektüren beschäftigte, schien dies eine nette Abwechselung zu sein. Doch leider macht dieses Buch trotz B-Movie Charme nicht so viel Spaß wie erhofft. Das hat Gründe:

1) Die losen Enden zwischen Vergangenheit (1760er) und Gegenwart (2004) sind irgendwie zu erahnen, werden aber nie wirklich klar. Zudem sind die Parallelen zwischen den Geschichten beschränkt auf die Jagd und den hohen Body Count. Ansonsten existieren die beiden Zeiten einfach nur, um ein paar Erklärungen in der Gegenwart nicht machen zu müssen. Das hat zwar seinen Reiz, verkommt aber zum bloßen Versatzstück denn ...

2) ... die "erotischen" Szenen machen es einem nicht leicht, der eigentlichen Geschichte zu folgen. Schließlich werden vor allem in der Vergangenheit die Abenteuer doch sehr leidlich beschrieben und tauchen ohne große Abstände auf. Sie laufen quasi immer gleich ab, obwohl es ein leichtes gewesen wäre, die unterschiedlichen Gefühle und damit unterschiedliche Charakteristika der Szenen mit einzuflechten.

3) Ein Gefühl für die Zeit bekommt man eh nicht, denn letzten Endes reicht es nicht ganz aus, nur die Zeitangaben am Anfang (oder manchmal innerhalb) eines Kapitels zu machen. Dadurch rast die Handlung dahin, ohne wirkliche Höhepunkte auszuweisen. Mag auch daran liegen, dass alle Schlachten meist zu einem großen blutigen Ende geführt werden.

4) Gerade die Spannungsschraube kommt doch wesentlich zu kurz, da wir in 2004 eine Art Superheld bei der Arbeit "beobachten". Sein Hintergrund und sein Charakter stehen doch felsenfest und erfährt ganz wenig Entwicklung in der stattlichen Anzahl von Seiten. Und in 1760er Jahren passiert auch sehr wenig mit viel Worten. Dann muss doch tatsächlich die interessanteste Figur des Malesky sterben und schon haben wir mal so etwas wie eine Spannung und da vertröstet uns Markus Heitz auf das nächste Buch.

Letzten Endes passiert in dem Buch wenig aufwühlendes und durch die schnellen Abfolgen der einzelnen Kapitel weiß man so genau, wann nun ein Durchbruch geschafft ist, wann eine Wendung tatsächlich eine Wendung ist. Ab einem gewissen Punkt interessiert das einfach nicht mehr und man hat sich an diesen Trash-Charme gewöhnt. Und die einzige Motivation war, die losen Enden der Vergangenheit mit der Zukunft verbunden zu sehen. Deswegen haben mir die letzten 100 Seiten ziemlich viel Spaß gemacht, weil endlich etwas Bewegung in die Geschichte kam. Daher habe ich mir das Nachfolgewerke ebenfalls durchgelesen.

Fazit: Man sollte seine Erwartungen an dieses Buch ganz niedrig schrauben und auch wissen, dass es ein zweites gibt, dass die Geschichte zu Ende bringt. Ein B-Movie mit schlechtem Dialog, aber viel Blut, ist vergleichbar gut (oder schlecht). Das muss jeder für sich entscheiden.
Naja ging so..
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich bin kein Fan von Werwölfen,daher hätte ich mir Ritus nie gekauft.Habe das Buch
von einem Bekannten bekommen.Ich muss im Nachhinein sagen das Ritus "Stellenweise"
wirklich spannend war.Gerade den Wechsel zwischen dem Kapitelende des 18. Jahrhunderts und dem 21. Jahrhundert
empfand ich als gut gemacht,sodass ich nicht aufhören konnte zu Lesen.Zur Mitte hin,hat mir RITUS sehr
gut gefallen.Wobei ich mehr an den Erzählungen des 18.Jahrhunderts interessiert war.

Oft dachte ich mir was Marcus Heitz sich dabei gedacht hatte,als er Eric erschuf?
Viel zu übertrieben.Weniger wäre hier Mehr gewesen.
Eric könnte jede Frau haben,Eric schafft es immer wieder der Polizei bzw. vor Verfolgern
zu flüchten (Er hätte ruhig mal im Knast landen können).Eric ist komischerweise immer an Ort
und Stelle wenn Lena in Gefahr ist.Eric ist unverwundbar.Blade würde neidisch RITUS beiseite legen und seinen
Beruf wechseln.

Auch ist mir negativ aufgefallen,dass die Gewaltszenen übertrieben sind.Zu detailreich.
Gedärme hier,abgetrennter Kopf dort.

Trotz der Fortsetzung SANCTUM sind viel zu viele Fragen am Ende offen.
Ich als Leser war enttäuscht über die letzten Seiten. Würde mir wahrscheinlich nicht
SANCTUM holen.RITUS ist meiner Meinung nach nicht schlecht.Fans von Werwölfen werden vielleicht
ihr gefallen haben.Ich als Neuling werde keinen Roman mehr lesen über Werwölfe.

Ich hoffe DIE ZWERGE wird mich umhauen =)
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die Mächte des Feuers

Die Mächte des Feuers von Markus Heitz

Broschiert von Piper
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 2,69

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492266541, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 4
Zoom ± Produkt-Bild: Die Mächte des Feuers

Aus der Amazon.de-Redaktion


Seit jeher haben sie ihren angestammten Platz in der Fantasyliteratur -- die sagenumwobenen Drachen. Kaum ein Autor, der etwas auf sich hält, kommt ohne die mythischen Feuerspeier aus, und in den phantastischen Welten wimmelt es nur so vor Drachenreitern, Drachentötern und -bändigern. Auch in Markus Heitz? Roman spielen die schuppigen Ungeheuer die Hauptrolle, doch vor einem durchaus ungewöhnlichen Hintergrund.
Der Roman ist in den Zwanziger Jahren angesiedelt, die Geschichte ist hier jedoch ein wenig anders verlaufen, als wir sie kennen. Nachfahren der Dinosaurier haben bis in die heutige Zeit überlebt und treiben nun als Flugdrachen überall auf der Welt ihr Unwesen. Sie werden von den Drachentötern gejagt, einer jahrhundertealten traditionellen Organisation, die auf die christlichen Drachenheiligen zurückgeht. Alle Mitglieder der Organisation sind direkte Nachfahren der Drachenheiligen und führen deren Erbe fort.
Auch Silena ist eine Drachentöterin und jagt die geflügelten Untiere in einem speziell ausgerüsteten Kampfflieger sogar am Himmel. Als ihre beiden Brüder durch einen Angriff von Drachen ums Leben kommen, verlangt die Kirche von Silena, dass sie die Drachenjagd aufgibt und stattdessen lieber für die Weiterführung ihrer Blutlinie sorgt. Doch Silena hat keine Lust, Hausfrau und Mutter zu werden, sie will nur eines: den Tod ihrer Brüder rächen. Derweil braut sich über Europa großes Unheil zusammen. Die Altvorderen, die ältesten Drachen der Welt, die man nur aus Mythen und Legenden kennt, haben sich zusammengetan, um einen Kriegszug gegen die Menschen zu führen.
Nach Serien wie den Ulldart-Zyklus und Die Zwerge konzentriert sich Markus Heitz in letzter Zeit eher auf historische Fantasy -- Ritus beispielsweise spielt im Frankreich des 18. Jahrhunderts. Auch Die Mächte des Feuers entwirft eine solche alternative Welt, die mit einer interessanten Verschwörungstheorie aufwartet. Zwar reicht der Roman nicht ganz an den Witz der Zwerge-Bücher und den Detailreichtum von Ulldart heran, dennoch schafft es Heitz in gewohnter Manier, den Leser durch eine spannende Handlung und glaubhaft geschilderte Figuren in seinen Bann zu ziehen. -- Packender Lesestoff nicht nur für Drachenfans! --Gerhard Schildmann
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Heiße Story
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Mit Doppeldeckern gegen Drachen...
Erfrischend andere Drachengeschichte.
Wie von Heitz gewohnt : Spannend, Blutig, Temporeich, Romantisch.
Action- kino zum lesen.
Mächte des Feuers
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Am Anfang war ich etwas skeptisch, ob das wieder so ein Knüller sein kann wie die Zwerge.
Aber um so tiefer man in der Geschichte drin ist, desto mehr will man wissen.
Die Geschichte ist gespickt von Betrug, Bösartigkeit, ausgeklügelten Plänen, Spannung, Action etc.
Sie spielt im zwanzigsten Jahrhundert kurz nach dem ersten Weltkrieg, mit dem kleinen Unterschied,
dass es Drachen gibt und auch Drachentöter die sie jagen. Die Drachentöter selbst stammen von
Sagenfiguren ab wie Sigfried und Beowulf. Einige nette Verbindungen wurden da geschaffen.
Ich freue mich schon auf den zweiten Teil, Drachenkaiser.
Sehr gelungen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Bringt etwas frischen wind ins fantasy-genre. neigt manchmal dezent zur langatmigkeit, kriegt jedoch schnell die kurve.
ein richtig heißes Buch
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich habe jetzt einige Heitz-Bücher gelesen und bin immer wieder erstaunt wie vielseitig dieser Autor ist. Egal ob er über Zwerge, Drachen oder Weltraumabenteuer schreibt, es ist immer wieder ein Genuss sich in die Geschichten zu begeben.
Mächte des Feuers fällt durch eine kurzweilige Handlung und tolle Charaktere, gewürzt mit Humor und einem Hauch Erotik auf. Ich kann dieses Buch jedem Fantasy-Fan nur ans Herz legen.
Tolle Story
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Als absoluter Heitz-Fan musste ich mir natürlich auch dieses Buch kaufen, obwohl Fantasy nicht unbedingt mein bevorzugtes Genre ist. Dennoch war ich positiv überrascht von dem Roman. Markus Heitz versteht es, auf eine einzigartige Art und Weise, Fantasyelemente mit der Realität zu vermischen, das ganze mit einer Prise Mystik zu würzen und dem Leser eine Lektüre vorzusetzen, die er nicht so schnell vergisst.

Inhalt
Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts strebt der seit Ewigkeiten währende Kampf zwischen Menschen und Drachen einem neuen Höhepunkt entgegen. Durch Umstände, die nicht alleine von den Menschen verursacht wurden, findet sich die Drachentöterin Silena, die im Auftrag des Officium mit der Vernichtung der reptilhaften Giganten beauftragt ist, in der Gesellschaft von Wahrsagern, Medien und Versicherungsdetektiven wieder.
Was zunächst wie eine zufallsbehaftete Begebenheit erscheint, entpuppt sich im Verlauf des Romans zu einer gigantischen Verschwörung, die unweigerlich in der Apokalypse enden wird, wenn Silena nicht alles in ihrer Macht stehende unternimmt, um den Wahnsinn der Drachen Einhalt zu gebieten.

Charaktere
Die Hauptcharaktere Silena und Grigorij werden eher durch ihr Verhalten als durch Worte beschrieben. Zwar wird durch die Beschreibungen klar, dass Silena kurzes Haar trägt und der russische Fürst ein faible für extravagante Kleidung (und Sonnebrillen) hat, es bleibt aber dennoch genügend Freiraum, um sich ein eigenes Bild von den Protagonisten zu machen.

Stil / Sprache
Meine Abneigung gegen Fantasy mag unter anderem darin begründet sein, dass ich die Sprache dieses Genres für zu klischeehaft halte. Hier konnte Herr Heitz kräftig Punkte sammeln, da er seinen Roman Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts spielen lassen hat und sich nicht der gleichen Klischees wie andere Fantasyautoren bedient hat.
Locker, fluffige Dialoge, leicht zu lesende Textpassagen, die dennoch weit entfernt von "leichter Lektüre" sind.

Aufmachung
Billig. Softcover, stabil gebunden aber nicht sonderlich ansprechend, weder vom Titelcover, noch von den Farben her. Aber macht ja nichts, solange der Inhalt stimmt.

Fazit
Auch für einen absoluten Fan der Judas-Reihe, die ja eher im Bereich "Vampirismus" als "Fantasy" einzuordnen ist, stellt dieser Roman ein Muss für jeden Heitz-Fan dar. Gute Pointe zum Schluss!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Drachenkaiser

Drachenkaiser von Markus Heitz

Gebundene Ausgabe von Piper Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 12,00

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492701531, Erscheinungsdatum: Sept. 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Drachenkaiser

Aus der Amazon.de-Redaktion


Unterhaltung pur: mit Drachenkaiser liefert Markus Heitz die Fortsetzung des Drachenspektakels Die Mächte des Feuers und wieder haut er voll auf die Drachenhaut-Trommel: Luftgefechte zwischen Drachen und Skygards, Action und Intrigen, Drachen und Kämpfe. Alles drin. Heitz eben.
Wie schon im ersten Band, jagt ein Ereignis das andere und wer noch irgendetwas zu Ende bringen will, bevor er anfängt zu lesen, sollte das tun, denn zwischen der ersten und der letzten Seite kommt man zu rein garnichts mehr. Außer lesen.

Geschickt verbindet Heitz die reale Welt und historische Ereignisse aus den 20iger Jahren mit den fantastischen Elementen seiner Fantasy-Drachenwelt. Drachenkiller Silena hat dank eines in ihren Körper integrierten Drachenknochen überlebt und kämpft als Gräfin Anastasia Zadornova weiter mit ihren Fliegern gegen die geschwächten Drachenherrscher. Eine Intrige jagt die andere und Silena findet sich in einem Netz aus Intrigen machthungriger Unbekannten wieder. Doch nicht nur hinter den Kulissen, auch davor bahnt sich Unheil an: Ein chinesischer Drache versucht, das Europa der durch die Schlacht am Triglav geschwächten Altdrachen zu übernehmen.

Heitz liefert, was er verspricht: Wer Spaß am ersten Teil Die Mächte des Feuers hatte, wird mit Drachenkaiser mehr als zufrieden sein: Nahtlos führt Heitz die Geschichte nach dem Krieg gegen die alten Drachen weiter und nimmt noch an Tempo zu. -- textico.de/Wolfgang Treß
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Spannedes Buch - Wann kommt Teil 3?
4 Punkte 4 von 5 Punkten
--- Aus dem Klapptext: ---

Die Welt steht vor der größten Schlacht.

Sind unsere Feinde. Sie sind übermächtig. Und sie wollen uns endgültig unterjochen....
Die Mächte des Feuers entfachten Konflikte, unterdrücken Völker, treiben Staaten in den Krieg.
Doch die Menschen geben sich noch nicht geschlagen. Der Widerstand wächst, neue Mittel und Waffen werden ersonnen - und der entscheidende Kampf gegen die Drachen beginnt.

--- Worum geht's? ---

Das Buch macht da weiter wo Mächte des Feuers aufgehört hat. Zeitlich spielt es allerdings ein paar Monate später. In dieser Zeit haben Silena und Grigorij und Silena, die jetzt Anstasia heißt, geheiratet und die Drachenjägereinheit Skyguards gegründet.

Nach einem Streit zwischen Grigorij und Silena bricht dieser nach Russland zu seiner Mutter auf. Die Frau des Zaren war auch der Grund für die abrupte Abreise und den Streit. Silena fürchtet um das Leben ihres Mannes und dieser um das Leben seiner Mutter.

Es kommt, wie es kommen muss: Der Geheimdienst des Zaren verfolgt Grigorij und sein Luftschiff stürzt nach einem Angriff über der Ostsee ab.
Gleichzeitig tritt der geheimnisvolle Drache Nie-Lung in Hamburg in Aktion. Angeblich handelt es sich hier um einen gebrochenen Drachen, der von einem Zirkus als Attraktion verkauft wird.

Um die Spannung des Buches nicht zu nehmen die weitere Handlung ganz kurz: Silena sucht nach Grigorij, dessen Tod sie aus vielen Gründen nicht akzeptieren will und kämpft gegen Drachen.

--- Die Story ---

Die Geschichte ist - typisch Heitz - packend geschrieben und auch wieder mit viel Witz und Liebe zum Detail erzählt. Allerdings, einen Wehmutstopfen gibt es: Das Ende. Es kommt sehr plötzlich und viele aufgegriffene Themen werden nicht mehr behandelt. Würde das Buch mit einem Fortsetzung folgt... enden, wäre es ein tolles Ende. So aber sitzt man da und denkt sich: Und jetzt?

Es gibt wieder einen quirllige Vermischung aus Fantasy und der realen Welt um 1920. Dieses Mal spielt die "echte" Welt auch eine größere Rolle. Es geht um Politik und Wirtschaft. Heitz liefert seine ganz eigene Version der ersten Wirtschaftskriese.

Wie sollte es auch anders sein, spielen die asiatischen Drachen eine große Rolle. Das hatte sich bereits im letzten Band angekündigt. Diese Idee ist recht gut umgesetzt, allerdings bleiben hier einige Fragen unbeantwortet.

Auch in diesem Band wechseln die Sichten häufig und es gibt immer wieder Kapitel, die aus der Sicht der Drachen erzählen. Allerdings haben diese nachgelassen. Dafür bekommt der Leser viel mehr Einblicke in die Politik der Drachen und über die dortigen Intrigen.

--- Die Idee ---

Die Idee eine Fortsetzung zu Mächte des Feuers zu schreiben war eine gute. Heitz ist die Umsetzung auch relativ gut gelungen. Allerdings sollte er nach diesem Schluss unbedingt einen Teil 3 nachreichen. Zu viele Sachen sind offen geblieben und ein Themenkomplex hört mittendrin ohne richtigen Geschichtsbezug einfach auf.

--- Fazit ---

Zusammenfassend eine sehr schöne Geschichte. Weniger Fantasy und Action als im ersten Band, dafür mehr Rätsel und offene Fragen. Am Ende kommen doch noch einige Kampfszenen, die es in sich haben.

Der Schreibstiel ist sehr gut. Packend und spannend. Auch dieses Mal legt Heitz sehr viel Wert, die Umgebung genau zu umschreiben. Gerade bei Amsterdam ist ihm das gut gelungen. Das einzige was stört, ist das offene Ende, aber ich glaube, das habe ich jetzt genug geschrieben.
Stimmige Fortsetzung
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Gelungene Weiterführung der Geschichte aus Band 1 - Gefiel mir DEUTLICH besser als der erste Teil, die Geschichte rund um Grigorij wird noch richtig spannend :)
Kein würdiger Nachfolger
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Eigentlich ist Markus Heitz einer meiner Lieblingsautoren. Ich habe wohl so ziemlich jedes seiner Werke im Regal stehen.

Dieses Alternativ-Universum, das mit Mächte des Feuers eingeleitet wurde ist mal was anderes als das andauernde Fantasy-Zeug. Ich muss sagen dass ich bei Markus Heitz Romanen immer ca. 50 Seiten brauche um mich in die Charaktere hineinzuversetzen und damit in den Bann geschlagen zu werden. Bei Mächte des Feuers gelang mir das. Nach gewissen Annährungsschwierigkeiten mit dem Universum und der Hauptfigur war ich aber wieder mal begeistert von den teils unvorhergesehenen Wendungen.

In Drachenkaiser muss ich sagen, dass die Charaktere keineswegs stringent weiter geführt wurden. Unvorhersehbarkeit der Handlung wird doch teilweise völlig willkürliche Handlungen der Charaktere erzeugt. Dadurch ist ein Hineinversetzen eigentlich nicht mehr möglich. Ich für meinen Teil musste ich quasi durch das Buch quälen.

So langsam drängt sich mir der Eindruck auf Markus Heitz' Bekanntheitsgrad muss maximal ausgeschlachtet werden und er schreibt nur noch ein Buch nach dem anderen. Jedes seiner neueren Werke verliert an Qualität und Tiefe. Mal abwarten was aus der Vampir-Reihe wird.
Ok, aber kein Vergleich zum Vorgänger
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Der Vorgänger "Die Mächte des Feuers" ist unter meiner Fantasy Top 5, weswegen ich auch echt gespannt auf "Drachaiser" war.
Eins Vorweg. "Drachenkaiser" ist wiedermal ein typischer Pageturner, wie man es von Markus Heitz auch gewohnt ist.
Spannung, plötzliche Wendungen und stimmige Geschichte. Nur eben im Vergleich zum ersten Teil halb so spannend, halb so plötzlich, halb so stimmig und nach dem plötzlichen Ende recht schnell wieder vergessen.
Alles ist irgendwie nur noch halb so gut. Selena ist weinerlich, Zadornov ist im Großteil vom Buch nicht mit von der Partie, Havoc ist für ihre Verhätlnisse recht zahm geworden und Cyrano hat nur einen Kurzautritt. Selbst der vollblut Intrigant Vouivre ist nur noch halb so gut und wird selber das ein oder andere mal übers Ohr gehauen. Generell haben die Drachen in Drachenkaiser wohl ein paar schlechte Tage erwischt und sterben recht schnell und unspektakulär.
Viele der tollen Ideen die "Die Mächte des Feuers" auszeichneten werden hier nichtmehr aufgegriffen oder finden nur am Rande statt. Die Gargoyles spielen keine Rolle mehr und von den unterschiedlichen ausgefallenen Kampfarten der Drachenheiligen ist auch keine Rede mehr. Selbst Selena erlegt ihre Drachen hier nur am Boden.

Letztendlich ist "Drachenkaiser" eine der vielen typischen Fortsetzungen, die bei weitem nicht an den Vorgänger heranreichen und die ohne ihre Vorgänger wohl auch nicht sonderlich erfolgreich wären. Aber insgesammt dann doch als "ok" zu Bewerten sind. Eben nichts herausragendes aber auch nichts schlechtes, schlicht und einfach grundsolide "Popcorn-fantasy".
irgendwie unvollständig..
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Den ersten Teil dazu habe ich leider nicht gelesen.

Das Buch ließt sich schön, man kommt gut durch, es fehlen aber richtige Spannungsspitzen!

Ich hoffe, dass es einen weiteren Teil geben wird, da sehr viel offen geblieben ist. Vorallem die Stelle mit Voivre..

Fazit: Heitz hatte schon bessere Bücher, lesenswert ist es aber allemal!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
ImpressumKontaktStartseiteProduktkategorienGeschenkgutscheine
Auf diesen Link bitte nicht klicken Webentwicklung Kalender Elektronik Domains
Gewisse Inhalte, die auf dieser Website erscheinen, stammen von AMAZON EU SARL. Diese Inhalte werden so, wie sie sind zur Verfügung gestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.