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Produkt-Bild: Das Manuscriptum Haushaltungsbuch

Das Manuscriptum Haushaltungsbuch von Anna Knon

Gebundene Ausgabe von Manuscriptum
Preis bei Amazon: EUR 26,00, Angebote ab EUR 12,85

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3933497159, Erscheinungsdatum: März 2007, Auflage: 3., verb. Aufl.
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Eine Kundenrezension:

Gutes Nachschlagewerk
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Darf man Milch einfrieren? Worauf achtet man beim Kauf eines Sofas? Wie wäscht man die Sonntagshosen? Mit diesen und hundert anderen Fragen wird man plötzlich konfrontiert. Und auf viele Fragen findet man in diesem übersichtlichen Werk von Anna Knon eine Antwort. Gerade wenn man im Haushalt kein Profi ist, aber auch nicht bei jedem Problemchen jemanden um Rat fragen will, dann wird man(n) sehr froh um dieses Buch sein.
Warum nur vier Sterne?
- im Buch werden auch viele Selbstverständlichkeiten beschrieben (einverstanden, was für den einen selbstverständlich ist, ist es für den anderen nicht),
- das Buch ist für einen Haushalt in Deutschland geschrieben; gewisse Dinge sind in anderen Ländern (ich schreibe aus der Schweiz) anders,
- in einigen Fällen ist die vorgeschlagene Lösung wenig praktikabel, wer führt denn etwa eine perfekte Buchhaltung für seinen Haushalt?
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Produkt-Bild: Das Manuscriptum Handbuch der Lebensmittel. Von der Erzeugung bis zum Genuß

Das Manuscriptum Handbuch der Lebensmittel. Von der Erzeugung bis zum Genuß von Michael Ditter, Ingeborg Pils

Gebundene Ausgabe von Manuscriptum
Preis bei Amazon: EUR 78,00, Angebote ab EUR 67,91

ISBN: 3933497957, Erscheinungsdatum: August 2007, Auflage: 1. Aufl.
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Produkt-Bild: Die Naturgeschichte des Volkes als Grundlage einer deutschen Sozialpolitik 01: Land und Leute. Edition Sonderwege bei Manuscriptum

Die Naturgeschichte des Volkes als Grundlage einer deutschen Sozialpolitik 01: Land und Leute. Edition Sonderwege bei Manuscriptum von Wilhelm H. Riehl

Gebundene Ausgabe von Manuscriptum
Preis bei Amazon: EUR 24,80, Angebote ab EUR 19,80

ISBN: 3937801529, Erscheinungsdatum: Februar 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Die Naturgeschichte des Volkes als Grundlage einer deutschen Sozialpolitik 01: Land und Leute. Edition Sonderwege bei Manuscriptum
Produkt-Bild: Historiarum libri IX. Codicem sancrofti manuscriptum denuo contulit necnon reliquam lectionis varietatem commodius digessit Thomas Gaisford. Praefatio Wesselingii. Vol.1, 3, 4. Vol.2 missing.

Historiarum libri IX. Codicem sancrofti manuscriptum denuo contulit necnon reliquam lectionis varietatem commodius digessit Thomas Gaisford. Praefatio Wesselingii. Vol.1, 3, 4. Vol.2 missing. von Herodot

Gebundene Ausgabe von Schwickert Leipzig.
Angebote ab EUR 44,60

ISBN: , Erscheinungsdatum: 1824
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Produkt-Bild: Philosophie für den Alltag. Wilhelm Busch, Manuscriptum, Ganzleinen, 1999, 335 Seiten

Philosophie für den Alltag. Wilhelm Busch, Manuscriptum, Ganzleinen, 1999, 335 Seiten

Unbekannter Einband von siehe Beschreibung
Preis bei Amazon: EUR 4,99

ISBN: , Erscheinungsdatum: Januar 1900
Zoom ± Produkt-Bild: Philosophie für den Alltag. Wilhelm Busch, Manuscriptum, Ganzleinen, 1999, 335 Seiten
Produkt-Bild: Florilegium Harlemense. Schönblühende Zwiebel- und Knollengewächse, Manuscriptum Großband, Nachdruck Ausgabe 1901, phantastische Bilder

Florilegium Harlemense. Schönblühende Zwiebel- und Knollengewächse, Manuscriptum Großband, Nachdruck Ausgabe 1901, phantastische Bilder von Florilegium

Gebundene Ausgabe von unbekannt
Angebote ab EUR 14,99

ISBN: , Erscheinungsdatum: 1900
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Produkt-Bild: Philosophie für den Alltag. Wilhelm Busch, Manuscriptum, Ganzleinen, 1999, 335 Seiten

Philosophie für den Alltag. Wilhelm Busch, Manuscriptum, Ganzleinen, 1999, 335 Seiten von Philosophie

Gebundene Ausgabe von keine Angabe
Angebote ab EUR 5,99

ISBN: , Erscheinungsdatum: 1999
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Produkt-Bild: Das Manuscriptum Haushaltungsbuch

Das Manuscriptum Haushaltungsbuch von Knon Anna

Gebundene Ausgabe von Manuscriptum
Angebote ab EUR 13,00

ISBN: , Erscheinungsdatum: 1997, Auflage: Erstausgabe
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Produkt-Bild: Historiarum Libri IX. Codicem Sancrofti Manuscriptum Denuo Contulit Reliquam Lectionis Varietatem Commodius Digessit Annotationes Variorum

Historiarum Libri IX. Codicem Sancrofti Manuscriptum Denuo Contulit Reliquam Lectionis Varietatem Commodius Digessit Annotationes Variorum von Thomas [editor] Herodoti Halicarnassei [ Herodotus of Halicarnassus ] & Gaisford

Gebundene Ausgabe von John Henry Parker, Oxford
Angebote ab EUR 181,00

ISBN: , Erscheinungsdatum: 1840
Zoom ± Produkt-Bild: Historiarum Libri IX. Codicem Sancrofti Manuscriptum Denuo Contulit Reliquam Lectionis Varietatem Commodius Digessit Annotationes Variorum
Produkt-Bild: Feindbild Muslim: Schauplätze verfehlter Einwanderungs- und Sozialpolitik

Feindbild Muslim: Schauplätze verfehlter Einwanderungs- und Sozialpolitik von André F Lichtschlag

Gebundene Ausgabe von Manuscriptum
Preis bei Amazon: EUR 7,80

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3937801618, Erscheinungsdatum: April 2010, Auflage: 1., Auflage
Zoom ± Produkt-Bild: Feindbild Muslim: Schauplätze verfehlter Einwanderungs- und Sozialpolitik

5 Kundenrezensionen:

Dieses Buch...........
5 Punkte 5 von 5 Punkten
....zeigt die Möglichkeien auf, zu denen es wahrscheinlich in der Zukunft kommen wird: Entweder wir werden durch sich wild vermehrende Muselmänner überrannt (deutlich höhere Geburtenrate) oder es passiert das, was der Autor anhand geschichtlicher Beispiele aufzeigt: Durch immer höheren Migrantenanteil in der Bevölkerung fühlen sich die Einheimischen immer fremder im eigenen Land und bei einer gewissen prozentualen Grenze entlädt sich die Wut und die Migranten werden zum Teufel gejagt. Es gibt einen Bürgerkrieg oder einen neuen Holocaust/Genozid.
Gutes Buch, leider sehr kurz, das die Thematik mal von einer anderen möglichen Seite beleuchtet - der Titel passt eigentlich gar nicht zum Buch. Ich hoffe, keiner der beiden Fälle tritt ein und es wird auch in der Zukunft ein friedliches Zusammenleben geben. Wobei ich daran nicht glaube - ich kenne den Islam und seine Ideologie zu gut- um zu wissen, das es von dieser Seite noch Probleme geben könnte/wird.
Wirr und zu teuer
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ein interessantes Thema wird durch wirre Argumentation und schludrige Darstellung verschenkt. Schade. Dass der Autor den Kapitalismus als Lösung für die Probleme bei der Integration von Moslems in eine freie Gesellschaft sieht, ist ein Witz, denn die islamische Positon zum Kapitalismus ist eindeutig: "Der Islam ist die Alternative zu Kapitalismus und Demokratie".

Nur 1 Stern gibt es auch deshalb, weil fast Euro für 60 Seiten im winzigen Format viel zu teuer sind.
Viel Meinung, wenig Sachkenntnis
1 Punkte 1 von 5 Punkten
"Feindbild Muslim" ist ein großartiges Büchlein - zeigt es doch aufs deutlichste, daß man dieses für Europa existentielle Thema nicht so behandeln kann, wie der Autor es getan hat. Sein Rezept lautet: viel Meinung, wenig Sachkenntnis. Herr Lichtschlag scheut die Arbeit des Begriffs und setzt statt dessen auf krampfhaft lockeren Jargon im Spiegel-Stil.

Für die meisten seiner Thesen bleibt er Belege und Begründungen schuldig. So wird die zentrale Frage, ob der Islam eine Religion oder politische Ideologie ist nicht diskutiert. Lichtschlag verwirft die Deutung "aggressive politische Ideologie" und sieht den Islam als Religion - bringt aber keine Argumente dafür.

Dasselbe Bild beim Thema Islam und Frauen. Dazu schreibt Lichtschlag: "Die verbreitete Geringschätzung und Unterdrückung von Frauen im Islam ist eher noch verwerflicher als die moderne Männerverachtung im feministischen Westen". Da stockt einem der Atem - erstens wegen des bodenlosen "eher noch", zweitens wegen des Unwissens und der Verharmlosung von Gewalt, die hier zum Ausdruck kommen. Werden im "feministischen Westen" achtjährige Knaben mit sechzigjährigen Frauen zwangsverheiratet? Ermorden Schwestern, Tanten und Cousinen gemeinsam ihren Bruder, Neffen und Cousin, weil er die "Ehre" der Familie verletzt hat? Müssen die Opfer der Männerverachtung im Westen es erdulden, daß sie regelmäßig von ihren Frauen verprügelt und vergewaltigt werden? Hängt im Westen die Ehre einer Familie von der Vorhaut des Sohnes ab? Gibt es eine feministischen Blutgeld-Katalog, in dem festgelegt ist, daß das Leben eines Mannes soviel wert ist wie die linke Brust einer Frau? (Nach islamischem Recht ist das Leben einer Frau gerade mal soviel wert wie der linke Hoden eines Mannes.) Diese Fragen könnte Herr Lichtschlag beantworten, wenn er Sachkenntnis zur Grundlage seiner Thesen gemacht hätte.

Doch die fehlt an allen Ecken und Enden. Ein weiteres Beispiel dafür: Herr Lichtschlag behauptet, "das österreichische Kaiserhaus war für seine tatsächliche Toleranz gegenüber religiösen Minderheiten bekannt". Belegt wird diese These nicht, und sie ist nur möglich, wenn man seine Weltsicht nicht durch Fakten trüben läßt. Die Massaker der österreichischen Kaiser im Zuge der Gegenreformation sind Paradebeispiele für religiöse Intoleranz. Da wurde etwa - ganz tolerant - Reformierten die rechte Hand abgehackt, damit sie kein Kreuz mehr machen können ... Das kann man wissen. Aber dazu muß man mehr tun, als nur ein paar Blogs querzulesen.

Der Verlag wirbt für "Feinbild Muslim" folgendermaßen: "Ein mutiges Buch ..., das die vielfältigen Einzelprobleme in ihrer Verflechtung differenziert und gedankenscharf auslotet". Doch genau das ist das Büchlein nicht: mutig, differenziert, gedankenscharf.

Statt in Werbepoesie hätte der Verlag in einen Lektor investieren sollen, dann wären dem Leser unsinnige Formulierungen wie die, daß Pim Fortuyn "nachhaltung erschossen" wurde, erspart geblieben. (Frage: Wie erschießt man jemanden "nicht-nachhaltig"?)

Wenn Herr Lichtschlag mit seinen Thesen ernst genommen werden will, sollte er sich, bevor er sich zum Verhältnis der westlichen Welt zum Islam äußert, mit grundlegenden Tatsachen und Argumenten zu diesem Thema befassen. Deshalb als Anregung ist hier eine kleine Basis-Lektüreliste:

Bruce Bawer:
- While Europe Slept: How Radical Islam is Destroying the West from Within
- Surrender: Appeasing Islam, Sacrificing Freedom

Ayaan Hirsi Ali:
- Infidel
- The Caged Virgin: An Emancipation Proclamation for Women and Islam
- Nomad: From Islam to America: A Personal Journey Through the Clash of Civilizations

Hiltrud Schröter: Das Gesetz Allahs. Menschenrechte, Geschlecht, Islam und Christentum

Bat Ye'or: Eurabia - The Euro-Arab Axis
Bat Ye'or: Islam and Dhimmitude - Where Civilisations Collide

Eugen Flaig: Weltgeschichte der Sklaverei

Fjordman: Defeating Eurabia

Noel Barber: Lords of the Golden Horn. The Sultans, their Harems and the Fall of the Ottoman Empire
Von der Islamophobie zur Sozialstaatsanalyse
4 Punkte 4 von 5 Punkten
André F. Lichtschlag ist ein origineller Denker, der in keine Schublade passen will. Er ist Herausgeber der Zeitschrift eigentümlich frei, in der das hier in überarbeiteter, erweiterter und aktualisierter Form vorliegende Essay zuerst erschienen ist. Lichtschlag eilt der Ruf voraus, sich für eine klar marktwirtschaftlich-libertäre Ordnung einzusetzen und dies mit nationalistischen Impulsen zu kombinieren. Gerne setzt er sich für politische, rechtslastige Querdenker wie Eva Hermann, Thilo Sarrazin oder Geert Wilders ein. Und so durfte man gespannt sein, wie Lichtschlag das Thema einer verfehlten Einwanderungs- und Sozialpolitik (Untertitel) in diesem schmalen, in geschmackvoll islamgrünem Leinen eingeschlagenen Bändchen angeht.

Auf der einen Seite lässt Lichtschlag tatsächlich viel Sympathie für die Emotionen großer Bevölkerungsgruppen erkennen, die sich vor einer muslimischen Überfremdung fürchten. Die Ängste gehen auch an ihm ehrlicherweise nicht vorbei. Aber den Kopftuch- und Minarettverbietern hält er ein an Voltaire angelehntes Zitat von Claudius Seidl entgegen: "Ich mag ihr Kopftuch nicht. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass sie sich kleiden dürfen, wie sie wollen." (S. 12) Dies schreibt er, weil er ein unbedingter Befürworter der privaten Verfügungsgewalt über Eigentum gegen jedwede staatliche Bevormundung ist. Ungeklärt ist dabei Lichtschlags Verhältnis zur Demokratie. Einerseits ist da sein Verständnis für den Volksgroll, andererseits akzeptiert er aber nur die Demokratie des Marktes, nicht die der Politik.

Der holländische Rechtspopulist Adolf Geert Wilders begeht nach Lichtschlag den Fehler für die Missstände "Kriminalität, Überalterung und Schulden" den Islam verantwortlich zu machen und übersieht dabei die wahren Schuldigen, nämlich die "verfehlte Einwanderungspolitik" und v.a. den "ausufernden Sozialstaat". (S. 31) Damit hat Lichtschlag den Weg von den diffusen Überfremdungsängsten hin zu einer sozialpolitischen Auseinandersetzung gefunden.

Und dies ist das große Verdienst Lichtschlags, dass er nicht bei fremdenfeindlichen Ressentiments stehen bleibt, sondern nach den Ursachen Ausschau hält. Und diese sieht er in der Arbeitslosigkeit und der Abhängigkeit der Menschen vom Staat. Nach dieser Analyse stellt er sich schließlich noch der Frage: Wie kann Abhilfe geschaffen werden?

Lichtschlag ist nicht nur Anhänger der marktliberalen Wiener Schule (Ludwig von Mieses, Friedrich August von Hayek), sondern auch Freund des amerikanischen Anarcho-Kapitalismus des Libertarians Murray N. Rothbard ("Die Ethik der Freiheit"). Daher verbietet sich eine staatliche Arbeitsmarktpolitik. Vielmehr soll der Staat einerseits auf Einnahmen verzichten (Steuern runter) und andererseits Ausgaben drosseln (Sozialstaat abschaffen). Ohne Sozialstaat würden a) keine weiteren Auswanderer nach Deutschland kommen bzw. hier lebende eventuell abwandern und b) die hier lebenden Ausländer bzw. eingebürgerten Deutschen endlich arbeiten und selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen. Dann "werden die einen wieder lernen zu arbeiten und andere womöglich auch wegziehen." (S. 61) In der Tat, möchte man beipflichten, wäre es die beste Lösung für alle, wenn jeder Mensch (bzw. jede Familie) in der Lage wäre, durch eigene Arbeit seine Existenz zu sichern und nicht auf (staatliche) Almosen angewiesen wäre.

Eine Auseinandersetzung mit der Problematik dieses sozio-ökonomischen Ansatzes ist Lichtschlag im Rahmen dieses schmalen Bändchens aber selbstverständlich nicht möglich. Dazu muss der Leser auf die Werke o.g. Autoren und Vorbilder Lichtschlags und deren Kritiker zurückgreifen. Ich möchte am Ende dieser Besprechung aber zumindest das Problem ansprechen, was denn ist, wenn es im reinen Kapitalismus nun doch Arbeitslose geben sollte, auch wenn Lichtschlag dies aus Überzeugung ausschließt. Was ist, wenn nicht die vermeintliche Arbeitsscheu Ursache der Arbeitslosigkeit ist, sondern handfeste ökonomische Gründe? Und würde ohne basale soziale Absicherung nicht eventuell stärker noch als bislang Verarmung und Kriminalität zum Problem werden? Offene Fragen, die aber gestellt werden müssen.

Ich empfinde dieses pointiert geschriebene Bändchen insgesamt als interessante Denkanregung, die aber auch gerade danach schreit, sich noch weiter und intensiver mit der Frage der Umgestaltung des Sozialstaates auseinanderzusetzen.
Kapitalismus ist die einzige Lösung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Büchlein ist ein Beitrag zur Diskussion über das Thema Zuwanderung und legt den Schwerpunkt auf den Islam.

Der Schwerpunkt Islam wurde gewählt, weil Islamkritik im Moment in aller Munde ist. In den Niederlanden kann man damit Wahlen gewinnen sowie in der Schweiz Volksentscheide gegen Minarette.

Auf den ersten Blick scheint es einen Zusammenhang zwischen dem Islam und sozialen Problemen zu geben: Migranten mit islamischen Wurzeln zeigen Auffälligkeiten bei Integration, Schulbildung, Arbeitslosigkeit und Kriminalität. Die Gesellschaft diskutiert deshalb, was man tun kann,um die Lage zu verbessern.

Ein Blick auf andere Länder und andere Zeiten zeigt, dass es die genannten Probleme z. B. auch in den USA gibt, wo der Islam eher unbedeutend ist. Im 16. Jahrhundert gab es wenig Probleme mit den christlichen Minderheiten im islamisch geprägten Osmanischen Reich. Dagegen gab es Verfolgungen unter vorgeblich aufgeklärten Bewegungen (u. a. Kommunismus).

Heute gibt es auf Probleme bezüglich der Zuwanderung vor allem zwei Antworten:

- "Rechte" mit Vorbehalten gegenüber Ausländern sehen die Ursachen in der Kultur der Migranten bzw. dem Islam. Die bestehenden Probleme kann der Staat lösen, indem er Verbote (z. B. gegen den Koran) verhängt und die Sicherheit durch schärfere Strafen erhöht.

- "Linke" bzw. Gutmenschen sehen die multikulturelle Gesellschaft als Bereicherung. Falls es Probleme gibt, so sind sie von den Einheimischen verursacht worden und durch den Staat zu lösen. Antidiskriminierungsgesetze, Quoten und eine Erhöhung der Sozialhilfe helfen.

Beide Seiten setzen auf den Staat und erkennen den tieferen Grund der Probleme nicht.

Der Vorgang stellt sich aus Sicht des Autors wie folgt dar:

politische Schikane / Bevorzugung -> Neid, Angst, Hass -> Widerstand gegen Zuwanderung / sinkende Bereitschaft zur Integration

Das bedeutet, dass Zuwanderung zunächst harmlos erscheint. Wenn der Staat bestimmte Bevölkerungsgruppen gegeneinander ausspielt (sei es auch nur aus der subjektiven Sicht der Menschen), dann führt dies zu Neid, Angst und Hass auf die Bevorzugten. Wenn der Ausländeranteil dann eine bestimmte Schwelle überschreitet (ca. 5 %), führt dies zu Widerstand bei den Staatsbürgern und sinkender Integrationsbereitschaft der Ausländer. (Die CIA befürchtet sogar Bürgerkriege.)

Was soll man nun tun?

Der Autor sieht als einzige Alternative den Kapitalismus. Kapitalismus bedeutet Freiheit und Eigenverantwortung. Ausländer- und Inländerdiskriminierung sind zu unterlassen. Die staatliche (nicht: die aus privater Wohltätigkeit stammende) Sozialhilfe muss schrittweise abgeschafft werden, um den "Zuwanderungsmagneten Sozialstaat" (Prof. Sinn) auszutrocknen. Wenn die Schüler z. B. Schulgeld bezahlen müssen, werden sie nicht schwänzen und sich anstrengen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Wie man an der obigen Zusammenfassung sieht, tritt der Autor für eine klare Sprache ohne Denkverbote ein. Die Schuld wird jedoch weder bei uns noch bei den Zuwanderern gesucht; beide handeln im Rahmen des bestehenden Sozialstaats und folgen den gegebenen Anreizen. Hier zeigt sich wieder, dass der Staat erst die Probleme schafft, die er später zu lösen vorgibt. Die Reform der Sozialhilfe unter Bill Clinton hat nach Ansicht des Autors gezeigt, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen helfen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine neutrale Sicht zum Thema Zuwanderung sucht.
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