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Die Nacht der Wölfin von Kelley Armstrong

Taschenbuch von Droemer Knaur
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 2,78

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3426618117, Erscheinungsdatum: Sept. 2003
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Elena Michaels ist eine junge, attraktive Journalistin, die mit ihrem Freund Philip in Toronto zusammenlebt. Auf ihr Umfeld wirkt sie völlig normal, doch Elena hält ihre wahre Natur sogar vor Philip geheim: Sie ist der einzige weibliche Werwolf der Welt. Wenn ihre Natur eine Verwandlung fordert, schleicht sie sich aus der Wohnung in verlassene Straßen der Stadt. Dies muss nicht in Vollmondnächten geschehen, der Drang ist nur ungefähr dem Mondzyklus unterworfen und in bestimmten Bahnen steuerbar. Auch weitere Standards der bekannten Werwolfsgeschichten sind in diesem Roman variiert oder außer Kraft gesetzt. So töten etwa nicht nur Silberkugeln einen Werwolf, sondern Geschosse jeder Art, und der Wolf ist nicht das Symbol für die mordlüsterne Bestie im Menschen, sondern eine Wandlung zum natürlichen, tierischen Leben hin, triebhaft und nicht zivilisiert, aber keinesfalls zwingend böse.
Elena nun hat sich von ihrem Rudel abgewendet, um in Toronto ein normales, menschliches Leben zu führen. Doch als ihr Rudel, das nahe einer Kleinstadt im Staate New York beheimatet ist, von anderen Werwölfen bedroht wird, eilt sie ihm zu Hilfe. Und dort trifft sie auch ihren früheren Liebhaber Clay wieder, der sie einst zum Werwolf machte und der sie noch immer liebt. Während sich die Ereignisse zuspitzen, erkennt Elena, dass sie sich endgültig entscheiden muss -- zwischen Clay und Philip und vor allem zwischen einem Leben unter Werwölfen oder innerhalb der menschlichen Gesellschaft.
Die Nacht der Wölfin ist ein eher ungewöhnlicher Horrorroman. Elena und die anderen Figuren, ihr Innenleben, ihre Beziehung zueinander, nicht die übernatürlichen Ereignisse stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Auch wenn die Handlung streckenweise voraussehbar ist, erweitert Kelley Armstrong in ihrem Erstlingswerk die Werwolfsthematik doch um eigene interessante Gedanken und Ideen. Sie stellt dem als Gemeinschaft funktionierenden Rudel herumziehende, menschenmordende Einzelgänger entgegen. Und wenn sie beschreibt, wie die Wölfe nachts durch den Wald rennen, frei von Sorgen und den Wind im Fell, dann ist die Faszination für diese Wesen so greifbar, dass man als Leser am liebsten mit ihnen rennen möchte -- überallhin und bis zur völligen Erschöpfung. --Boris Koch
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Erster teil der "Woman of Otherworld" - Serie
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Kurze Inhaltsangabe:

Die Protagonistin Elena ist der einzige weibliche Werwolf auf Erden. Sie hat sich nachdem sie von der Liebe verraten wurde, von ihrem Werwolfrudel in Stonehaven abgesetzt und versucht in Toronto ein eigenes Leben zu führen. Elena lebt dort mit ihrem Lebensgefährten Phillip zusammen der natürlich nichts von ihrem anderen Wesen ahnt. Als ihr ehemaliges Rudel aber in Gefahr gerät und sie um Hilfe und vor allem ihre Rückkehr bittet, ist nicht nur ihr Geheimnis in Gefahr.

Meine Meinung:

Nachdem ich den dritten Teil "Nacht der Hexen" der "Woman of Otherworld" - Serie gelesen habe, stand für mich fest das ich die Vorgänger und auch die Teile, die danach folgten, lesen möchte. Der Schreibstil ist recht flüssig obwohl sich anfangs die Geschichte etwas zieht und auf Spannung warten lässt. Dennoch wird der Leser zur Mitte der Geschichte belohnt denn dann wird es so richtig spannend und man kann mit der selbstbewussten und taffen Protagonistin auf Werwolfjagd gehen. Was mir sehr gut gefiel ist, das diese Reihe sehr modern geschrieben ist. Hier helfen keine Silberkugeln weiter, im Gegenteil, auch die Werwölfe haben sich der modernen Zeit angepasst. Sie müssen nicht mehr auf den Vollmond warten um sich zu wandeln, sondern können dies beliebig zu jeder Tages- und Jahreszeit vollziehen. Der Leser bekommt Einblick in das Rudelleben der Werwölfe welches sehr dem menschlichen familiären ähnelt. Teilweise witzig, teilweise übertrieben, jedoch voller Spannung und Fantasie, ist der erste Teil der "Woman of Otherworld" serie.

Bisher auf deutsch erschienen sind: "Die Nacht der Wölfin", "Die Rückkehr der Wölfin" "Die Nacht der Hexen", "Der Pakt der Hexen" "Die Nacht der Geister" und "das Blut der Wölfin".

Kelley Armstrong arbeitet seit 2002 hauptberuflich als Schriftsstellerin. Derzeit hat sie einen Vertrag über 10 Bücher der "Woman of Otherworld" serie.

Ab Oktober 2010 erscheint ihre Serie " Die dunklen Mächte". Der erste Roman "Schattenstunde- Die dunklen Mächte" erscheint ab Oktober 2010. Im Dezember 2010 folgt dann "Seelennacht - die dunklen Mächte".
Werwölfe mal anders
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Dieses Buch zeigt den Werwolf mal aus einer ganz anderen Perspektive, entfernt sich zum großen Teil von alten Mythen und zeigt nicht nur das Blutrünstige Monster sondern die andere menschliche zweifelnde Seite des Wolfes. Mir haben hierbei besonders die Einflüsse des normalen Wolfes gefallen, wie das Leben im Rudel, der Wunsch nach einen Territorium etc.

Das Buch ist absolut spannend, wobei es immer wieder ruhige Phasen gibt, in denen die Spannung etwas abnimmt, was ich allerdings überhaupt nicht störend empfand. Vor allem zu Ende hin nimmt die Spannung enorm zu und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste wissen wie es endet. Also nehmt euch Zeit das Ende in einem durch zu lesen ;)
Die Spannung wird unter anderem dadurch gehalten das die Autorin immer wieder eine Wendung in die Geschichte bringt mit der man so nicht gerechnet hat, dies gelingt ihr einige male wirklich gut und bringt einen gewissen Pepp in die Geschichte.
Das Buch ist flüssig zu lesen ohne dass man ins Holpern kommt kann man über die Seiten hinweg gleiten. Die Ich-Perspektive mag für den ein oder anderen zuerst Ungewohnt oder als Störend empfunden werden, mir allerdings hat es gut gefallen. Ich habe schon mehrere Bücher in diesem Stil gelesen, und man gewöhnt sich recht schnell daran, also nicht zurück schrecken. Was mir außerdem gut gefallen hat waren die recht kurzen Kapitel, so hat man die Chance auch noch eben ein Kapitel zu lesen, ohne das man mitten in einem Handlungstrang aufhören muss.

Nun komme ich aber zu dem was mich dazu geführt hat nur vier Sterne zu vergeben.
Einerseits frage ich mich mal wieder warum deutsche Titel so oft völlig entfernt von dem Original sein müssen? Hier von Bitten zu Nacht der Wölfin, nun mag Nacht der Wölfin mit den Folgeneden Titeln besser zusammen passen, aber ich finde eine Zusammengehörigkeit ist bereits mit den zueinanderpassenden Covern gegeben. Nun denn.dies ist noch lang kein Punktabzug.
Was wirklich dazu führte war das die Hauptfigur, Elena, mir absolut unsympathisch war. Ihr Verhalten ist für mich teilweise völlig unverständlich, und auch die Begründung auf ihre Vergangenheit zu schieben, reicht nicht aus um Elena zu mögen. Sie ist und bleibt mir unsympathisch zum Glück gibt es aber noch andere wichtige Personen die, dies locker wett machen können. Wo wir schon beim nächsten Punkt sind, so spannend das Buch auch ist, in einer Beziehung ist das Ende von Anfang an klar für welchen Mann sich Elena letzten Endes entscheiden wird, hier hätte das Buch ein wenig mehr Idee gebrauchen kommen um es spannender zu gestalten.

Also wer Werwölfe mag, es gerne mal spannend hat und nichts gegen Erotik in einem Buch hat ist hier genau richtig! Viel Spaß beim lesen.
Ganz nett...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
..ging mir durch den Kopf als ich das Buch ausgelesen hatte.
Es gefiel mir eigentlich von Anfang an recht gut, und ich war dankbar dafür dass endlich mal jemand sich von dem Vampir-Geschreibe entfernte. Auch die Grundidee ist super - ein Rudel, eine Frau, die versucht ein normales Leben zu leben. Auch die Hintergrundgeschichte der Protagonistin Elena passt dazu. Was der positivste Aspekt ist: Der Schreibstil ist sehr flüssig, man kann hindurchschwimmen ohne dass man holpert.
Jedoch ist mir auch vieles negativ aufgefallen. Dadurch, dass die Autorin Elena als "starke Frau" hinstellt und alles sehr lieblos und teilweise anteilslos schreibt bekommt die Brutalität in diesem Buch einen faden Beigeschmack. Nach der Hälfte des Buches schockt einen nichts mehr, aber Desensibilisierung des Lesers kann nicht das Ziel eines Autors sein; das hat sogar Stephenie Meyer erkannt. Frau Armstrong schafft es immer wieder, den Zwiespalt der Protagonistin glaubhaft darzustellen, jedoch ist von Anfang an klar, für wen Elena sich am Ende entscheidet; und dann wird keine Lösung gefunden, als den Konkurrenten umzubringen? Nicht sehr geschickt.
Ich kann dem Buch also guten Gewissens 3 Sterne geben - ich bin gespannt, ob der zweite Teil mich mehr überzeugen wird.
Mir hat das Buch nicht sehr gefallen...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich hätte mir mehr über die Hintergründe der Werwölfe gewünscht und einige Charaktereigenschaften von Elena haben mir auch nicht so gut gefallen. Letztendlich war mir von Anfang an jedoch klar wie es enden wird. Ich setze den zweiten Teil mal auf meine Wunschliste, aber ich muss ihn nicht unbedingt sofort haben.
Einfach klasse!!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch hat mich zur leseratte gemacht. es ist ein spannendes Buch was bis zum schluss durchhällt. ich konnte es nicht aus der Hand legen.
Die Autorin schreibt so gut das man in diesem buch versinkt, und das finde ich für mich wichtig.
es ist alles vorhanden, liebe, verrat, hass. alles was man braucht.
Ich kann es wirklich nur empfehlen. auch an diejenigen die sich nicht mit fantasy beschäftigen.Die Nacht der Wölfin
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Rückkehr der Wölfin von Kelley Armstrong

Taschenbuch von Droemer/Knaur
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 3,86

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3426627906, Erscheinungsdatum: November 2004
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5 Kundenrezensionen:

Fand ich sehr spannend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auch wenn mir der Erste Band ausnahmslos am besten gefallen hat, finde ich auch diesen Teil richtig gut. Sehr spannende Story, teils echt brutal und bedrückend. Wirklich empfehlenswert für alle Fans der Supernaturals.
Auch der zweite Teil bleibt spannend!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Inhalt:

Elena Michaels, die einzige weibliche Werwölfin schwebt in großer Gefahr. Eine Gruppe von Wissenschaftlern will übernatürliche Wesen erforschen uns sie ihrer Macht berauben. Elena wird gefangen und findet sich mit Vampiren, Dämonen und Hexen in einer Anlage wieder. Clay rastet aus und versucht alles um seine geliebte Elena zu retten.

Meine Meinung:

Auch der zweite Teil der "Woman of Otherworld"- Serie hat es in sich. Gleich zu Anfang beginnt die Spannung, die sich durch das gesamte Buch zieht. Während sich der erste Teil "Nacht der Wölfin" sich ab und an hinzog, rast das Abenteuer um Elena nur so durch den zweiten Teil.

Noch interessanter wird es in diesem Buch, weil plötzlich auch anderen Schattenwesen auftauchen, der Leser bekommt Einlblicke in die Welt der Zirkelhexen, Dämonen und Vampire die ebenfalls sehr modern und zeitgenössisch wirken und mit so manche Mythen zum Teufel schicken.

So wird der Leser zb. auf die Zirkelhexen im dritten Teil "Nacht der Hexen" vorbereitet.

Die Protagonistin Elena hat in diesem Roman noch mehr Biss, (nicht nur im wörtlichen Sinne*g*), ist selbstbewusster und es ist toll zu beobachten, wie sich ihr Rudelleben festigt und auch ihre Liebe zu Clay.

Der Schreibstil ist flüssig und vor allem spannend. Ich mochte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe die 537 Seiten relativ schnell durch gelesen. Am Ende des Romans fand ich eine Leseprobe von "Nacht der Wölfin", dem ersten Teil der "Woman of Otherworld"-Serie.

Bisher auf deutsch erschienen sind: "Die Nacht der Wölfin", "Die Rückkehr der Wölfin" "Die Nacht der Hexen", "Der Pakt der Hexen" "Die Nacht der Geister" und "das Blut der Wölfin".

Kelley Armstrong arbeitet seit 2002 hauptberuflich als Schriftsstellerin. Derzeit hat sie einen Vertrag über 10 Bücher der "Woman of Otherworld" serie.

Ab Oktober 2010 erscheint ihre Serie " Die dunklen Mächte". Der erste Roman "Schattenstunde- Die dunklen Mächte" erscheint ab Oktober 2010. Im Dezember 2010 folgt dann "Seelennacht - die dunklen Mächte".
Nicht so packend wie der erste Band!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Elena, der einzige weibliche Werwolf der Welt, geht einem Hinweis im Internet nach, der Informationen über Werwölfe verspricht. Dabei lernt sie Ruth und Paige kennen, die beide behaupten, Hexen zu sein. Außerdem reden sie davon, dass es noch andere übernatürliche Wesen gibt, wie z.B. Dämonen und Vampire und dass sie alle in Gefahr sind. Komischerweise glaubt Elena nicht, dass noch andere übernatürliche Wesen existieren. Dann gerät sie leichtsinnigerweise in Gefangenschaft und muss feststellen, dass in dieser Anlage außer ihr noch Halbdämonen, eine Hexe, ein anderer Werwolf und ein Voodoo-Priester gefangen gehalten werden. Die "Vesuchspersonen" werden beobachtet, untersucht und auf ihre Nützlichkeit getestet. Elena sucht nach einer Möglichkeit zur Flucht..........

Die Geschichte ist gut, aber nicht so spannend wie der erste Teil.
Elena`s Verhalten kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Hatte sie im ersten Band noch große Probleme mit ihrem Werwolf-Dasein, speziell mit dem Töten, so ist diesmal nicht mehr viel davon zu spüren. Und auch ihr Verhalten gegenüber Clay verstehe ich nicht so recht, da sie sich ja für ihr Leben im Rudel und für Clay entschieden hat. Sie liebt ihn zwar angeblich, trotzdem wird sie ihm nie verzeihen, dass er sie verwandelt hat. Sie bringt es auch nicht über sich, Clay zu sagen, dass sie ihn liebt, fühlt sich umgekehrt aber sofort von ihm zurückgewiesen, als er Paige (in deren Körper Elena steckt, Clay weiß das aber nicht) verächtlich ansieht. Obwohl Elena weiß, dass der Blick nicht ihr gegolten hat, fühlt sie sich dadurch dennoch verletzt - wenn das nicht verdreht ist!

Fazit: Unterhaltsam, aber nicht so fesselnd wie der erste Teil und mit einer etwas merkwürdig agierenden Elena.
Rückkehr der Wölfin
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer Romane und geschichten über Werwölfe gerne ließt, sollte diesen hier auch lesen. Tolle geschichte, spannend zu lesen und spannend bis zum Schluss.
Recht gute Fortsetzung
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Nach dem 1. Teil von Kelley Armstrong über den einzigen weiblichen Werwolf, den es gibt, musste ich mir natürlich auch den 2. Teil zulegen und lesen.
Ich muss sagen, an den 1. TEil kommt dieses Buch nicht ran.
Über den Inhalt wurde hier ja schon eine ganze Menge verraten, also brauch ich dazu nichts mehr schreiben.
Das Buch lässt sich recht flüssig lesen, der Schreibstil ist super. Die Charaktere sind sehr gut. Also eigentlich ein richtig gutes Buch, ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen.
Das einzige was ich nicht so gut fand: Elena hat sehr an Gefühl verloren. Dass heißt sie ist nicht mehr so sensibel wie im 1. Teil, wo sie sich noch Vorwürfe gemacht hat, weil sie ohne Erlaubnis ihres Rudelalphas einen Mutt umgebracht hat. Mittlerweile macht sie den Eindruck, dass sie gern tötet. Zum Schluss ist es ein einziges Gemetzel. Das finde ich nicht ganz so gelungen.
Außerdem bin ich der Meinung, dass sich die Beziehung zwischen Clay und Elena nicht sonderlich weiter entwickelt hat.

Aber trotzdem ein empfehlendwertes Buch.
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Pakt der Hexen von Kelley Armstrong

Taschenbuch von Droemer/Knaur
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 2,50

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 342663807X, Erscheinungsdatum: Dezember 2007, Auflage: 1.
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5 Kundenrezensionen:

Nicht wirklich eine neue Idee
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Bei dem Roman "Pakt der Hexen" handelt es sich um die Fortsetzung von "Nacht der Hexen".

Inhalt
Die Hexe Paige ist mittlerweile mit dem Magier Lucas Cortez liiert. Im ersten Teil wurde schon klar, dass er an seinem Familienerbe, dem Cortez-Erbe, absolut kein Interesse hat und alles mögliche unternimmt, um das Imperium seines Vaters zu schwächen. Merkwürdigerweise erhält er in diesem Roman das Angebot, eine Ermittlungstätigkeit für seinen Vater aufzunehmen, und sowohl er selbst als auch Paige arrangieren sich damit.
Die Reise der beiden führt durch eine Welt von Hexen, Magiern, Vampiren, Werwölfen, Wahrsagerinnen und Nekromantinnen, also das volle Programm.

Charaktere
Eines muss man Frau Armstrong lassen: Sie ist ihren Charakteren treu geblieben. Lucas ist weiterhin der analytische, kalte Typ, wobei man sich verzweifelt fragt, was die eigentlich lebensfreudige Paige an ihm wohl findet. Mitunter wirken die Protagonoisten ein kleines bisschen zu sehr konstruiert. Künstlich. Sie haben zwar einen eigenen Charakter, allerdings vermisse ich die Schwächen, die in jedem von uns wohnt.

Stil / Sprache
Wie auch der erste Teil, bedient sich die Autorin einer leicht verständlichen Sprache. Vielleicht wirkt genau aus diesem Grund jeder analytische Satz aus Lucas' Mund zu gestelzt. Ab dem zweiten Drittel des Buches wird es leider ein wenig wirr. Für meinen Geschmack wird ein wenig zu viel mit Personennamen und Sprüngen zwischen deren Gedanken gearbeitet. Ein Beispiel? "Savannah und Jeremy gingen los, um etwas Essbares zu besorgen. Sie waren seit etwa zehn Minuten verschwunden, als Jaime auftauchte. 'Herrgott, ist das ruhig hier drin', sagte sie, als ich sie einließ. 'Und ich dachte, WSerwölfe sind laut!" Dann sah sie Lucas schlafend auf dem Sofa liegen." Ächz...Das empfinde ich persönlich als etwas heftig.

Aufmachung
Wie schon der erste Band: Stabiles Softcover mit Pentagramm im Pentagramm, davor liegt eine verblassende Rose. Nun ja.... was soll ich sagen?

Fazit: Wenn man den ersten Teil schon gelesen hat, schadet es nichts, den zweiten auch noch zu lesen. Aber als wirklich lebensnotwendig empfinde ich das nicht.
Auch der vierte Teil macht Lust auf mehr.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Inhalt:
Oberhexe Paige Winterbourne versucht einen neuen Zirkel aufzubauen und mit ihrer pupertären Stieftochter fertig zu werden. Dennoch genießt sie ihr Leben und ihre Liebe mit dem Magier Lukas Cortez, Sohn der
mächtigen Cortez-Kabale. Beide werden wegen Ihrer Liebe zueinander von den Schattenwesen und der Kabale verachtet. Als Lucas Vater, Benicio, trotz aller Differenzen, seinen Sohn und Paige um Hilfe bittet, geraten
die drei erneut in Gefahr.

Meine Meinung:
Auch der 4.te Teil der Woman of Otherworld-Serie verspricht wieder Spannung. Die Protagonistin Paige
versucht die Scherben ihres Lebens aufzukehren und ein neues Leben für sie, ihre Stieftochter Savannah und Lucas aufzubauen. Dabei stößt sie immer wieder auch Verachtung und Vorurteile in der Welt der Schattenwesen.
Trotzallen oder gerade deswegen sind Paige und die anderen weiblichen Personen selbstbewusst und voller Bis(s) und der Leser wird nirgends eine wirklich schwache Frau in Pakt der Hexen finden.
Auch hier spielt die Magie wieder eine große Rolle. Hexen und Magierformeln werden verwendet und wieder einmal werden Mythen zum Teufel geschickt. Alte Bekannte aus der ersten 3 Teilen treten ebenfalls wieder in diesem Roman auf.
Jedoch ist es meiner Meinung nach nicht unbedingt notwendig die ersten drei Teile zu lesen, denn die Autorin gibt auch hier wieder genügend Rückblicke damit der Leser die Zusammenhänge versteht.
Der Lesefluss ist einfach und leicht zu lesen. Gleich zu Beginn baut sich die Spannung auf und hält sich eine zeitlang, ab und an ist dann etwas Pause und es zieht sich, dennoch bleibt es dann weiterhin interessant um am Ende dann noch einmal richtig los zu legen. So kam mir das Lesen wie eine Achterbahnfahrt vor deren Spannung sich gnadenlos durch das Buch zog um immer wieder mal anzuhalten und wieder durch zu rasen.
Noch mehr freue ich mich nun auf den 5.ten Nacht der Geister.

Bisher auf deutsch erschienen sind: "Die Nacht der Wölfin", "Die
Rückkehr der Wölfin" "Die Nacht der Hexen", "Der Pakt der Hexen" "Die
Nacht der Geister" und "das Blut der Wölfin".
Kelley Armstrong arbeitet seit 2002 hauptberuflich als Schriftsstellerin. Derzeit hat
sie einen Vertrag über 10 Bücher der "Woman of Otherworld" serie.
Ab Oktober 2010 erscheint ihre Serie " Die dunklen Mächte". Der erste
Roman "Schattenstunde- Die dunklen Mächte" erscheint ab Oktober 2010.
Im Dezember 2010 folgt dann "Seelennacht - die dunklen Mächte".
4. Band der "Woman of the Otherworld"-Reihe...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ZUM INHALT:
Die Kurzbeschreibung ist (für mich) etwas irreführend, da Paige aus dem Zirkel ausgeschlossen und demnach kein Hexen-Oberhaupt mehr ist. Außerdem spielt Savannah (die "nur" die Pflegetochter von Paige ist) in diesem Band leider nur eine kleine Rolle. Schade, denn ich hatte den aufmüpfigen Hexen-Teenager schon richtig ins Herz geschlossen.

Die Hexe Paige Winterbourne noch immer alle Hände voll zu tun. Da sie aus dem Hexenzirkel ausgeschlossen wurde, versucht sie selbst eine zauberhafte Vereinigung von Hexen ins Leben zu rufen, was ihr aber einige Schwierigkeiten bereitet.
Aber Paige hat ja ihre Pflegetochter Savannah und mit dem Magier/Rechtsanwalt Lucas Cortez einen neuen Mann an ihrer Seite. Die traute Zweisamkeit findet ein plötzliches Ende, als Lucas Vater Benicio (das Oberhaupt des mächtigsten Magier-Clans) Paige und Lucas um Hilfe bittet...

MEINE MEINUNG:
Im Buch kommen Hexen, Magier, Werwölfe, Vampire, Halbdämonen, Nekromanten etc. vor, die in der paranormalen Welt leben. Bei so vielen Wesen kann man leicht den Überblick verlieren, aber die Autorin sorgt dafür, dass dies nicht passiert.

Wie schon erwähnt, spielt Savannah diesmal eine Nebenrolle, stattdessen stehen Paige und Lucas als Hauptpersonen im Vordergrund.
Zwischen der Jagd nach dem Mörder gibt es immer wieder emotionale Momente, die die rasante Geschichte in ruhige Bahnen lenkt und dem Leser die Figuren näher bringt. Die paranormalen Wesenszüge sind hier dichter und besser als im Vorgängerbuch herausgearbeitet und damit bleibt die Spannung bis zur letzten Seite erhalten...

FAZIT: Mit "Pakt der Hexen" hat Kelley Armstrong den 4. Band der Reihe "Woman of the Otherworld" vorgelegt. Ich empfehle allen Interessierten, bei Band 1 anzufangen, da alle Protagonisten in den Bänden eine Rolle spielen. Diesen Fehler habe ich gemacht und deswegen Etliches nicht gleich auf Anhieb verstanden.

Der "magische Thriller" ist spannend verfasst und überrascht immer wieder. Hier ist Spannung mit Action und einer ordentlichen Portion Humor & Romantik gepaart. Dafür gibt es von mir die volle Punktzahl - 5 STERNE!
Muss man gelesen haben...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das ist bereits das 4. Buch, was ich von Kelley Amstron gelesen habe. Es ist super spannend, spritzig geschrieben, man muss es einfach gelesen haben!!! Die Leichtigkeit, mit der Kelley Amstrong Phantasie und Esotherik in die heutige Zeit transportiert, ist erstaunlich. Man hat das Gefühl die Geschichte könnte um einen herum handeln. Lesen..., lesen..., lesen...
Teil zwei von Nacht der Hexen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Da ich bereits den ersten Teil Nacht der Hexen gelesen habe konnte ich es nicht erwarten den zweiten Teil zu lesen. Pakt der Hexen ist ebenfalls gut geschrieben und steht dem ersten Teil Nacht der Hexen in nichts nach. Es wäre schön wenn es auch noch einen Dritten Teil geben würde....
Ich kann mit gutem Gewissen beide Teile empfehlen
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Produkt-Bild: Zeit des Grauens: Roman

Zeit des Grauens: Roman von John Saul

Taschenbuch von Pavillon
Angebote ab EUR 2,06

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 345377180X, Erscheinungsdatum: März 2007
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5 Kundenrezensionen:

Feiner Grusel
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch aus einer geschenkten Grabbelkiste, leider ist die äußere Aufmachung (Titel, Coverfoto und Autorenname sind gleichermaßen belanglos) nicht geeignet, um aufmerksam zu machen.

Ich finde den Spannungsaufbau äußerst gut gelungen. Man hat von Anfang an das Gefühl: "Das kann nicht gut ausgehen!".
Langsam verdichten sich die Geschehnisse, die Schlinge zieht sich zu und zwischendurch zwingt sich mir der Gedanke auf, dass am Ende vielleicht gar niemand überlebt?
John Saul erspart uns Mystisches und Geisterkram, stattdessen entwickelt er die Handlung mit viel Gespür und erklärt alle auch noch so beklemmenden Vorfälle aus der Handlung heraus und psychologisch.
Die schleichende Veränderung der Charaktere ist schlüssig und lässt noch Raum für (gruselige) Phantasien.

Gegen Schluss mochte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich halte es für äußerst geeignet als leichte Urlaubslektüre oder dunkle Winterabende.
Grauen? Nein! - Psycho? Ja!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ein Haus voller Schrecken

Kevin Deveraux kehrt mit Frau und Kindern auf den elterlichen Herrensitz zurück, den er seit zwanzig Jahren nicht mehr betreten hat. Als seine verhasste Mutter auf grauenvolle Weise umkommt, treten die Geheimnisse der Verstorbenen zutage. Die dunkle Vergangenheit der Toten fordert ihren Tribut und das Böse ergreift unaufhaltsam Besitz von dem Haus. Und es scheint kein Entrinnen aus diesem Grauen zu geben.

Meine Meinung:
Eins muss ich vorweg sagen: Man sollte den Klappentext nicht allzu ernst nehmen, denn meiner Meinung nach, entspricht er nicht wirklich dem, was der Leser im Buch vorfindet. Zwar soll es sich hier um ein Buch aus dem Horrorgenre handeln, ich persönlich würde es allerdings eher in der Sparte Psychothriller einordnen. Ich persönlich bin der Meinung, dass man eine Geschichte nicht gleich Horror nennen kann, nur weil Menschen sterben.

Das Buch ist wirklich gut geschrieben, John Saul startet relativ schnell mit der eigentlichen Story, ohne großes Drumherum. Die Spannung steigt stetig, allerdings fehlten mir ein wenig die Überraschungsmomente. Viele Dinge sind leicht vorhersehbar, der Leser weiß relativ schnell, wie das Buch in etwa ausgehen wird. Trotzdem wird das Buch an keiner Stelle langweilig.

Wer wirklich blutigen Horror erwartet, ist mit diesem Buch wohl eher nicht so gut bedient. Ich hatte etwas völlig anderes erwartet, da der Klappentext, wie gesagt, deutlich mehr verspricht. Echtes Grauen ist nicht wirklich vorzufinden. Als leichter Psychothriller ist das Buch aber völlig ok und bekommt deshalb von mir 4 von 5 Sternen.
Habe mehr erwartet!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Zeit des Grauens" ist das erste Buch, das ich von John Saul gelesen habe. Es liest sich sehr leicht und gut; ich hatte die 409 Seiten nach gut zwei Tagen aus.

Zum Inhalt:
Nach zwanzig Jahren reist Kevin Deveraux mit seiner Familie zu seiner verhassten Mutter Helen, die im Sterben liegt. Kaum angekommen, stirbt Helen und es passieren weiterhin mysteriöse Dinge.

Ich persönlich war ein wenig enttäuscht von dem Buch. Lt. einigen Rezensenten habe ich mehr Horrorszenarien erwartet. Die Story ist spannend, wenn auch nach kurzer Zeit vorhersehbar. Auf dem Horrorsektor gibt es m. E. aber wesentlich gruseligere Bücher.

Wer leichtere Kost auf dem Horrorgenre mag, wird sicherlich nicht enttäuscht werden.
Fesselnd - zum Mitfiebern und Mitfühlen bis zum bitteren Ende
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Mütter...man kann sie sich ja nicht aussuchen.
Doch die Mutter von Kevin Deveraux hat es mehr als nur in sich.
Selbst nach dem Tod hat diese Frau anscheinend alles in der Hand und was sie will:
das bekommt sie auch!
Das Ende hat sogar noch einen interessanten Wechsel, und man weiß nicht, ob man jetzt erschrocken sein soll, sich gruselt oder sogar einen Hauch von Traurigkeit in sich spürt...

5 Sterne für ein fantastisches Buch!
Ein gekonnter Horrorroman!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die ersten Seiten des Romans schreckten mich eher ab - irgendwie wirkte Sauls Schreibstil etwas sonderbar, fast als wollte er einen Jugendroman schreiben. Szenen werden anfangs schnell abgehandelt, Einiges wird nicht näher beschrieben. Irgendwann begriff ich dann, dass John Sauls Schreibstil nicht viel mit dem von Stephen King gemeinsam hat. Während King alles sehr detailiert beschreibt, versucht Saul schnell zur Sache zu kommen. Worin Saul King meiner Meinung nach aber übertrifft, ist die Fähigkeit Angst zu erzeugen. John Saul lässt den Leser praktisch keine Zeit zum Atmen. Immer wieder passieren gruslige Dinge, sodass ich mich bald dabei ertappte, den Roman nicht mehr weglegen zu können. Dementsprechend rasch hatte ich das Buch ausgelesen. Es gibt keine übernatürlichen Ereignisse - nur scheinbar. John Saul zeigt damit, dass man keine fantastischen Elemente braucht, um ein beklemmendes Gefühl heraufzubeschwören. Nach und nach und gnadenlos lässt John Saul Charaktere sterben, bis sich zwei Kinder schließlich allein mit einer völlig verrückten Frau in einem grusligen Haus befinden. Ich mag die Art, wie Saul die Angst einflößenden Szenen strickt: man nehme ein zu Tode verängstigtes Kind, dass sich im Zimmer einschließt und auf die Schritte der mordenden Frau draußen am Korridor lauscht. Es wundert mich nicht, dass John Saul mit seinen Horrorromanen erfolgreich ist, denn er versteht sein Handwerk. Ich freue mich schon auf meinen nächsten Saul-Roman!
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