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Produkt-Bild: Die Schwestern

Die Schwestern von Jack Ketchum, Dallas Mayr

Broschiert von Atlantis Verlag Guido Latz
Preis bei Amazon: EUR 8,90

ISBN: 3941258249, Erscheinungsdatum: Sept. 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Die Schwestern
Produkt-Bild: EVIL

EVIL von Jack Ketchum, Friedrich Mader

Taschenbuch von Heyne Hardcore
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,65

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453675029, Erscheinungsdatum: Januar 2006, Auflage: 4. Auflage
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5 Kundenrezensionen:

Hoffnungslosigkeit ****Achtung,enthält Spoiler*****
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Was mir an dieser Geschichte so unglaublich an die Nieren geht ,ist neben der nüchtern beschriebenen Brutalität,dass Ketchum an keiner Stelle des Romans auch nur ein Zipfelchen Hoffnung erlaubt.Alle Charaktere sind auf ihre Weise gescheitert,Officer Jennings muss damit leben nicht eingegriffen zu haben als es noch möglich war,David muss seine Schuld durch sein Wegsehen und Nichtstun ertragen.Er wird später sogar für die Moral ,die er später dann doch beweist,für sein ganzes Leben verflucht.Unschludig sind letztendlich nur Susan ,die aber wehrlos bleibt und Megans Ausweglosigkeit sogar noch vergrössert,weil sie durch Susans Verletzlichkeit erpressbar wird.Megan hingegen ist stark,für ein Mädchen ihres Alters sogar bärenstark, und ausgerechnet oder gerade sie wird von Ketchum in einer Art brutaler und böser Ironie in die Folterhölle geschickt und Stück für Stück demontiert.Am Ende ist sie nur noch eine Kreatur ,die mit den blossen Händen ein Loch in den Betonfussboden des Bunkers zu graben versucht.
Seit Goldings "Herr der Fliegen" wissen wir ja das Kinder auch zu Monstren werden können und auch sie dem Mord an der Unschuld gleichtgültig begegnen können,aber selbst da gab es immer ein Gegenpart.Hier werden die Guten erbarmungslos gelyncht.
Was geht in diesem Ketchum überhaupt vor,dass er seinen Lesern zu keinem Zeitpunkt der Story einen Ausweg bereithält? Sieht Ketchum die Zukunft der Menschen doch zu pessimistisch oder gibt es tagtäglich auf der Welt neue Megan Loughlins ,so das man an der Menschheit verzweifeln muss?
Wenigstens macht Ketchum doch ein klitzekleines Zugeständnis an sein Publikum in dem er dem Wahnsinn Ruths durch ihren Tod durch die Hand Davids ein Ende bereitet und Megan sogar einen späten Sieg über Ruth gewährt ,indem der Ring der Mutter nun an Susan überging.
Na wenigstens etwas....
Wie soll ich dieses Buch bewerten?
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Hmm, wie soll ich dieses Buch bewerten? Das ist eigentlich das erste Buch bei dem ich nicht weiß ob ich ein Stern oder fünf Sterne geben soll. Einerseits ist es so spannend und intensiv geschrieben, dass es ein absoluter PageTurner ist. Andererseits ist es ein Buch welches einen so tief in die Abgründe menschlicher Psyche führt das man Angst hat sich zu verlieren. Ab der mitte des Buches wollte ich sprichwörtlich gesagt nur noch "kotzen", man leidet und leidet und leidet und will diese niedergeschriebenen Perversitäten weglegen, oder am liebsten vor Wut zerreissen. Aber ich musste es fertig lesen, ich musste wissen wie es ausgeht und hatte fast schon mit diesem Schluss gerechnet. Wer nicht auf absolut harte Schocker steht und einiges an Schmerz verträgt sollte die Finger von diesem Buch weglassen, da es lange, lange nachwirkt.
Und man stellt sich die Frage, bin ich nicht genau so pervers weil ich dieses Buch lese? Darf ich so ein Buch überhaupt gut finden? Ich weiß es schlichtweg nicht!
Ich hab mich letztendlich für die goldene mitte mit 3 Sternen entschieden weil ich hier einfach nicht eine klare Stellung beziehen kann.
EVIL
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auf dieses Thema muss aufmerksam gemacht werden. So etwas passiert, bei uns und überall auf der Welt! In den Medien wird das Thema leider vernachlässigt. Das Buch verdient 5 Punkte. Es ist fesselnd und die nackte Wahrheit! Es erinnert mich an das Buch "Vater Unser in der Hölle". Ich finde es gut dass Menschen den Mut finden, darüber zu schreiben bzw. zu verfilmen. Viele wollen solche Themen unter den Boden kehren weil sie einfach nicht wahrhaben wollen, welche Abgründe sich in einem Menschen auftun können. DOCH ES IST WICHTIG UND RICHTIG!
Ein hervorragendes Buch!
Horror der feinsten klasse
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Also ich hab wirklich schon viel gelesen und gesehen, aber das Bucht hat bisher alles getoppt. Wie man mit einem so einfachem Schreibstil, soviele Grausamkeiten zusammenfassen kann ist echt klasse. Mich hat vor allem die Tatsache gechockt, dass dies in einer ähnlichen Art wirklich passiert ist. Demzufolge wurde für mich das Buch noch schwieriger zu lesen und sich das alles vorzustellen. Diese detaillierte Erklärung der Folterinstrumente, die Ruth benutzt um Meg zu quälen ließ mich echt erschaudern.
Also ich würde es niemanden mit schwachen Nerven empfehlen, das Buch ist wirklich harter Tobak.
Ich war noch nie so froh ein Buch am Ende zuzuschlagen wie dieses, einfach aus dem Grunde, mir nicht mehr das alles vorstellen zu müssen.
das LETZTE
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich hätte echt nie erwartet das mich ein Buch so zornig machen könnte. Das Buch ist einfach das letze. Ich bereue es mittlerweile es angefangen zu haben und überhaupt war es ein Fehler da auch nur einen Cent für den Mist auszugeben. Das Buch hat nichts mit Horror zu tun. das Buch ist einfach nur Perversion. Erniedrigung, Folter, Missbrauch, Machtspielchen und Mord. Alle tabu Themen auf 300 Seiten Text gequetscht. Da frag ich mich glatt was mit dem Autor nicht stimmt und wie sowas von Stephen King als der "furchteinflößendste Autor Amerikas" bezeichnet werden kann. Ich habe es aktuell noch nicht durch gelesen und bin mir aktuell auch nicht sicher ob ich es zu Ende lesen werde.

Ein Definitives NO GO für jeden der ein fünkchen Sinn für Gerechtigkeit hat.
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Produkt-Bild: Wahnsinn: Roman

Wahnsinn: Roman von Jack Ketchum

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,90

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453675525, Erscheinungsdatum: November 2009
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5 Kundenrezensionen:

Spannend für den Kopf, aber schmerzhaft für die Seele
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Mit Wahnsinn veröffentlicht Jack Ketchum ein Buch, welches den Leser wütend und nachdenklich zurücklässt. Der Autor macht einem unangenehm bewusst, dass die Geschichte vermutlich näher an der Realität dran ist, als man es eigentlich wissen wollte. Ketchum reißt dem Leser die Hände vor den Augen, Ohren und dem Mund weg und lässt keine Möglichkeiten, sich zu verstecken. Der Kampf einer Mutter um ihr missbrauchtes Kind weckt quälende Erinnerungen an Zeitungsberichte aus der näheren Vergangenheit und auch das subjektiv unfaire amerikanische Justizsystem weckt böse Assoziationen. Ein Buch, dass weh tut, aber definitiv lesenswert ist.
Erschreckend, drastisch, aber dennoch fesselnd
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Das Buch fesselt tatsächlich von der ersten Seite an. Aber leider oft durch sehr drastische und bis ins Detail gehende Brutalitäten.

Gerade nach diesem unerwarteten Ende (ich habe das letzte Drittel des Buches an einem Abend gelesen) war ich so aufgewühlt, dass ich nicht schlafen konnte.

Das Buch ist echt nur was für starke Nerven, denn das Thema berührt echte Tabuzonen!
Nicht schlecht, aber einiges will mir nicht gefallen...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Dieses Buch war eigentlich ganz gut.
Man konnte wieder einen Einblick in gestörte Psychen bekommen,
und nachvollziehen warum z.B. Liddy so oder so gehandelt hat.
Leider muss ich aber auch sagen, ich kenne mich mit Gerichten nicht sonderlich gut aus,
kann mir aber nicht vorstellen - was mich durchaus sehr aufgeregt hat - das Richter/innen solche Entscheidungen fällen,
wie sie z.B. in dieser Geschichte hier gefällt wurden.
Das Ende fand ich ebenfalls etwas zu weit hergeholt und etwas unrealistisch.
Aus diesen Gründen auch nur 3 von 5 Sternen.
Das ist natürlich nur meine Meinung, ich werde das Buch kein zweites Mal lesen, bereue den Kauf aber keineswegs.
So kann ich sagen, das Buch ist einen Kauf durchaus wert.
Mein erster Ketchum
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Es war mein erster Ketchum - und ich kann sagen, dass es nicht mein letzter sein wird.

Ketchum schreibt sehr direkt und ohne Schönfärbereien. Er zeigt Tiefen der menschlichen Seele, beschreibt sie sehr real und bringt die düstere Atmosphäre gut in den Kopf des Lesers.

Die Geschichte ist gut erzählt, realitisch und knallhart. Der Schluss ist leider etwas abrupt und einige Szenen in dem Buch sind etwas zu lange - daher gibt es einen Stern Abzug.

Dennoch: Empfehlung; kurzweiliges und spannendes Buch!
Das war Ketchum????
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Nachdem ich EVIL und Beutejagd von Ketchum gelesen habe und diese wirklich gut fand (Evil besser als Beutejagd), dachte ich mir vom Titel her, das dieser Ketchum wieder gut wird. Doch leider gefehlt.

Der Einstieg war gewöhnungsbedürftig und dann die langweiligen Gerichtskapitel waren auch nicht der Knaller. Das Ende hat mich auch nicht vom Hocker gerissen.

Ich hätte einfach mehr erwartet für einen Ketchum HardCore.

Man kann ihn lesen aber ich denke es gibt bessere Bücher von ihm.
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Produkt-Bild: Beutezeit

Beutezeit von Jack Ketchum, Dallas Mayr

Taschenbuch von Heyne Hardcore
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,70

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 345367507X, Erscheinungsdatum: Oktober 2007, Auflage: 1. Auflage
Zoom ± Produkt-Bild: Beutezeit

5 Kundenrezensionen:

WOW
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Also was soll ich sagen "WOW" das buch hat es wiklich verdient Horrorroman zu sein. Es ist einfach nur genial.

Worum gehts:
Eine gruppe von Jugendlichen möchte zu einer Freundinn zu besuch kommen. Doch das Haus der Freundinn liegt mitten sagen wir mal im niergentwo und das nächste fläckchen zivilisation befindet sich in ungefähr 5km entfehrnung. Doch was die gruppe nicht weiß ist das sie nicht allein sind. Denn das Haus liegt genau in dem Jagd gebiet von einer Familie von Wilden. Und sie suchen nach Fleisch. Menschenfleisch. Das Buch lässt ab dann keine zeit zum verschnaufen. Wer dann das Buch aus der Hand legt ist entweder Tot oder so um 4 uhr Morgens eingeschlafen weil man nicht mehr aufhören konnte zu lesen ( Natürlich ist das Buch nicht langweilig oder flacht irgentwann ab. Es bleibt spannend bis zum schluss aber irgentwann muss man ja schlafen ^^)

Mein Fazit: An alle Fans der Horror Literatur wer das noch nicht gelesen hatt ist selber schuld undbedingt Kaufen. Jack Ketchum hat mit seinem Debut Roman gezeigt das er es kann. Aber an alle mit Empfindlichen Magen stellt euch lieber wenn ihr lest ein eimer neben euch ihr könntet ihn gebrauchen.
das war wohl nix
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Vorweg möchte ich anmerken, dass ich Ketchum normalerweise sehr gern lese - aber dieses Buch war eine Zumutung. Es beginnt wirklich spannend, aber nach wenigen Seiten ists mit der Spannung vorbei und es plätschert mal ne Zeit lang dahin. Nun gut, hab mir gedacht, so uninteressant ist es nicht, auch wenns jetzt nicht spannend war. Dann folgt der große Showdown - und danach wird nur mehr gemetzelt. Zwischendurch kam immer wieder etwas Spannung auf, aber "etwas Spannung" reicht mir eben nicht. Ich bin bestimmt nicht zart besaitet, ich lese sehr oft Splatter, vor allem stehe ich auf die Bücher von Laymon, aber das Buch war einfach nur makaber und daneben. Um das jetzt kurz zu erklären: wenn ich einen Laymon zB lese, dann lese ich ihn nicht wegen den brutalen Szenen, sondern weil ich es schätze, dass es in seinen Büchern dauernd Action und Spannung gibt. Das soll heißen, ich nehme den Splatter gern in Kauf, wenn das Buch mich so mitreißt, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen kann, aber nicht so, wie es in Beutezeit aufgezeigt wurde. Ich hab mir natürlich grausige Szenen erwartet, aber sowas ... Ja und somit habe ich die letzten 50 Seiten nur mehr überflogen und mich geekelt und gehofft, dass dieses Buch bald aus ist. Für mich ists ja unglaublich, dass ein und der selbe Autor dieses Buch und dann Hämmer wie Amokjagd und Wahnsinn geschrieben hat. Die eben genannten Bücher gehören zu den besten Büchern die ich gelesen habe und Beutezeit war sowas von mies. Also meine persönlich Hitliste von Ketchum sieht nun folgendermaßen aus: Amokjagd/Wahnsinn unangefochten auf Platz 1, dann kommt lang nichts, dann Evil, Blutrot und nochmals ganz weit abgeschieden kann ich dann Beutezeit nennen. Mit Beutegier werde ich nach diesem Destaster noch etwas warten und es vorerst im Regal stehen lassen.

Ganz ehrlich: wäre das mein erster Ketchum gewesen, ich bezweifle, dass ich weitere Bücher von ihm gelesen hätte, nur dann hätte ich auf spitzen Bücher verzichten müssen, und das wärs doch auch nicht gewesen. Allein die Tatsache, dass dies das erste Buch ist, das nur zwei Sterne von mir erhält (und das mit Müh und Not ...), zeigt mir, dass dies wohl eines der schlechtesten Bücher ist, die ich je gelesen habe. Ich kann das Buch definitiv nicht weiterempfehlen!
Furchteinflößend
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Drei junge Paare wollen ein Wochenende in einer abgelegenen Ferienhütte verbringen. Die Gegend wird jedoch von einer Gruppe primitiver und verwahrloster Kannibalen heimgesucht. Die Jagd nach frischem Menschenfleisch beginnt.
Das Buch ist spannend und fesselnd geschrieben. Man wird sofort mitgerissen und leidet mit. Für die detailliert beschriebene Grausamkeit gibt es jedoch einen Minuspunkt. Das Gemetzel streift haarscharf an der Grenze des guten Geschmacks.
Pervers und sexistisch
1 Punkte 1 von 5 Punkten
da ich nach den büchern von wahnsinn und evil ein großer fan von jack ketchum/dallas mayr bin, habe ich mich auf ein spannendes,tiefgreifendes,interessantes buch gefreut.

doch schon nach einigen seiten musste ich leider feststellen das dieses buch keinen meinen erwartungen entgegen kam.

das buch ist pervers teilweise primitiv, extrem ekelig und für meinen geschmack zu sexistisch verfasst.

es kommt keine spannung auf,sondern vielmehr überkam mich die übelkeit und immer wieder werden perverse und total geschmacklose szenen beschrieben die ich eher in einer pornoliteratur vermutet hätte.

ich hoffe das die anderen bücher von ihm wieder den ersten beiden genannten nahe kommen denn soetwas wie beutezeit ist reine zeitverschwendung und nicht lesbar.
An die Leute, die wieder meckern...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Mensch das Buch ist super, wirklich. Es ist endlich mal eine Alternative zu den ausgelutschten Kings, Koontz' und Becketts, die wirklich nur noch nerven und sich immer mehr selbst verlieren. Es ist doch immer das selbe in jeeeeedem Thriller: Leiche, Ermittler, plötzliche Verwicklung und selbst in Gefahr. GÄÄÄÄHN. Dieses Buch ist aber aufgebaut wie ein guter Horrorfilm und die unzensierte Beschreibung der Gewaltszenen ist nebenbei bemerkt ein absichtlich eingesetztes Stilmittel, das letztlich, so meine ich, Geschmackssache ist. Wer eben lieber 1500 Seiten Stephen King liest, mit 523 Charaktären, Umschreibungszwängen des Autors und unrealistischen Geschichten, der soll dies tun. Für Menschen, die in einer friedlichen Polly-Pocket-Welt leben und weiter von Mordermittlungsfällen, Apokalypsen oder ähnlichen Einheitsbrei lesen wollen, ist das Buch eben nichts. Für jene, die echten Thrill wollen, der dazu angenehm und flüssig zu lesen ist, ohne zu viel Umschreibung, ohne Verwirrung, ohne unnötige 500 Seiten rumgesülze, der soll dieses Buch einfach lesen. Die Geweichtung der 5-Sterne-Rezensionen spricht ohnehin für sich.
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Produkt-Bild: Beutegier: Roman

Beutegier: Roman von Jack Ketchum

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 7,97

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453675622, Erscheinungsdatum: Mai 2009
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5 Kundenrezensionen:

Beutegier
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Beutegier ist die Fortsetzung von Beutezeit, somit basiert auch die Geschichte auf den Geschehnissen von Beutezeit. Man kann jedoch beide Titel unabhängig voneinander lesen. Meine Empfehlung lautet aber die Titel nacheinaner zu lesen, damit Details einen Zuammenhang erhalten, die das Gesamtbild der miteinander verknüpften Geschichten ihre volle Grausamkeit entfalten können.

Zum Inhalt möchte ich gar nicht zu sehr in die Tiefe gehen. Beutegier ist ein Buch für Menschen mit starken Nerven. Man muss schon in der Lage sein, das Szenario, dass der Autor einem bietet zu zulassen und ohne moralische Bedenken auf sich wirken zu lassen.

Wer von Kanibalismus in seiner abscheulichsten Art nichts lesen möchte oder die Bilder in seinem Kopf zulassen kann, für den ist dieses Buch absolut nichts.

Der Autor versteht es die Szene so zu bechreiben, dass man beim lesen den Atm anhält und liest man das Buch in der Nacht kann es auch passieren, dass jedes Geräsch auf einmal "anders" klingt und die Kontrolle der Türen und Fenster kommt einem als notwendig vor!
Note: 3-
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Der Nachfolger von Beutegier ist deutlich schwächer und unspannender. Irgendwie auch unspektakulärer. Zudem bewirkten die "aus der Sicht" der Kannibalen geschilderten Passagen einen hohen Spannungsverlust.
Sogar besser als sein Vorgänger!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die Zeit mit diesem Roman von Ketchum verging wieder rasend schnell und seine Bücher sind leider immer wieder viel zu schnell ausgelesen. Ich habe Beutegier innerhalb eines Abends verschlungen. Den Vorgänger Beutezeit empfand ich damals als blutrünstiger, hier steht jetzt doch ein bisschen mehr Story im Vordergrund, auch wenn sich alles innerhalb von 2 Nächten abspielt. Man hat eigentlich keine Zeit die Charaktere richtig kennenzulernen, und trotzdem mochte ich sie gerne und habe auch mitgefiebert, wie es ausgeht. Zusätzlich zu den Kannibalen kommt hier auch noch ein anderer "Böser" hinzu, der das ganze ein bisschen spannender gestaltet.

Klasse fand ich auch die Anmerkungen von Ketchum am Ende des Buches. Vor allem wie er schreibt, das er gerne zu jeglichen Auftritten usw. vorbei kommen will. Das macht ihn sehr sympathisch.

Fazit
Nicht ganz so blutrünstig wie "Beutezeit", aber dafür irgendwie lesenswerter. Ich habe zwischen 4 und 5 Sternen geschwankt, letztendlich vergebe ich aber gute 4 Sterne und freue mich auf den nächsten Ketchum.
Sehr gut geschrieben, spannend bis zu letzt!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Kann man nur empfehlen, wenn man ein Fan von Hardcore in dieser Richtung ist.
Ketchum hat sich mal wieder selbst übertroffen!
Teil 2
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Geschichte Kurz: Es geht um die Fortsetzung von Beutezeit. Der Kannibalen Klassiker aus dem Ende der 80er. Die Kannibalen Familie ist zurück, eine überlebte doch aus dem Clan und gründete einen neuen, indem sie Babys raubte und diese Großzog und dann gegen später sich wieder selber Fortpflanzte. Themeatik bleibt die gleiche wie im ersten. Jedoch kommt noch ein Psycho Typ kommt dazu, von dem man annehmen könnte er tritt der Familie freiwillig bei.

Im Prinzip gibt es von dem Inhalt nicht viel hinzu zu fügen, vor allem weil man auch zuviel verraten würde.
Kritikpunkte am Buch:
- einige Szenen erinnern schwer an den ersten Teil nur mit anderen Personen
- es ist noch lange nicht so brutal wie der erste Teil
- ES GIBT EIN HAPPY END!!!

Jack berichtet im Nachwort das er Beutegier schrieb, weil er wollte das Beutezeit nochmal aufgesetzt wird. Man merkt es. Das Buch ist mir ehrlich gesagt ein wenig zu 0815 gewesen, vielleicht hätte ich die Fortsetzung nicht direkt nach Beutezeit lesen sollen, denn im direkten vergleich schwächelt Beutegier da schon sehr.
Die Szenen sind sehr Jungendfrei gehalten wollen. Was mich ehrlich gesagt enttäuschte (Ist so eine Behauptung Krank?).
man wartet während dem lesen auf den Knall aber der bleibt Großteils aus. Schade...hätte alles besser sein können.
Die Art wie Jack schreibt riss für mich wieder einiges raus. Aber die 4 Sterne bleiben echt gut gemeint.

Für echte Ketchum Fans ein feines Buch für zwischendurch, für Leute die mal so was vom Ketchum lesen wollen empfehle ich lieber Evil oder Beutezeit.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Blutrot: Roman

Blutrot: Roman von Jack Ketchum

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 2,99

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453675568, Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Blutrot: Roman

5 Kundenrezensionen:

Evtl. besser als Evil?!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Puh, ein mitreißendes Buch (zumal ich auch Hundebesitzerin bin), das mich an einigen Stellen ziemlich mitgenommen hat. Ich finde das der Klappentext hier ausnahmsweise mal stimmt! Unter "rot sehen" verstehen die meisten sicherlich Blut, doch hier ist denke ich eher der Hund gemeint, der ja auch Red hieß, und der Tod des Hundes legt sich wie ein Schleier vor Av's Augen, da er von nun an nur noch an die Gerechtigkeit denken kann. Ich finde gut, wie Ketchum die schnöseligen reichen Amerikaner darstellt, die meinen sich mit Geld alles kaufen zu können und so leider meist auch davon kommen. Und sehr gut hat mir auch gefallen, wie er das, leider falsche, Denken der Menschen aufzeigt, das Tiere (in Deutschland zum Glück nicht mehr) gesetzlich eine Sache sind und sich hier nicht mal eine Anklage lohnt, bzw. keine Strafe für die Verantwortlichen von Tiermisshandlung oder ähnlichem dabei raus kommt. Dabei sind für viele Menschen Tiere die ganze Familie, für die es sich lohnt zu leben!

Die Familiengeschichte von Av hat mir auch gut gefallen, und mich sehr traurig gestimmt wie so etwas passieren kann, da hätte er meiner Meinung nach gerne näher drauf eingehen können.

Das Buch hat leider nur 270 Seiten und eine ziemlich große Schrift, sodass man es in wenigen Stunden durch hat. Ich muss sagen mir hat das Buch sogar fast besser gefallen als "Evil" und vergebe gerne die volle Punktzahl.
Nur mässig spannend!
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Nun ja, im Vergleich zu den wirklichen Ketchum-Page-Turnern wie EVIL und WAHNSINN kommt dieses Buch eher angestrengt und müde daher. Der Anfang ist ganz gut und wirkt vielversprechend, dann aber verzettelt sich Herr Ketchum so einige Male. Was soll die komplett überflüssige Líebesgeschichte mit der TV-Journalistin? Überflüssig fürs Buch, ebenso wie die Rückblende in den Korea-Krieg. Vollkommen unglaubwürdig wirds dann, als die Vorgeschichte des Protagonisten erzählt wird (dramatischer Tod der Frau und des Sohns) - das ist viel zu überzogen, um es so nebenbei zu erzählen und wirkt daher sehr unglaubwürdig. Naja, und das Ende ist auch etwas unspektakulär, da hätte man sich mehr erwartet. Wer zum gleichen Thema nochmal etwas Spannendes und Intelligentes lesen will, der sollte zu WINTER IN MAINE greifen, ein Spitzenbuch!
Langweilig
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Wer andere Ketchum Bücher gelesen hat, wird von diesem hier nicht so begeistert sein. Ich war es jedenfalls nicht... keinerlei Spannung und wirklich langweilig. Schade eigentlich der Index hat sich gut angehört aber nicht gehalten was er versprochen hat.
Spannend und Grausam
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ketchum ist wirklich ein Autor der Themen anpackt die andere meiden.
Kern seiner Geschichten ist das Böse im Menschen.
Mir hat dieses Buch gefallen auch wenn es wirklich keine happy Story ist. Es macht wütend und lässt an viele aktuelle Fälle über Jugendgewalt denken.
Wirklich spannend aber nur für Leser die auf harte Koste stehen.
Jack Ketchum halt der Meister des Horrors
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auch wenn das Buch nicht so Brutal oder Splatterhaft ist wie anderer seine Werke ist es ein Hammer. Die Geschichte ist Packend und man möchte dem Alten Mann in jeder Sekunde beistehen und ihm helfen.
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Produkt-Bild: Amokjagd: Roman

Amokjagd: Roman von Jack Ketchum

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,94

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453675452, Erscheinungsdatum: Juni 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Amokjagd: Roman

5 Kundenrezensionen:

Amokjagd - naja
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich habe "Amokjagd" damals direkt nach "Evil" gelesen und im direkten Vergleich kann es nicht mithalten (jedoch darf man nicht aussen vor lassen, dass der Schock, den "Evil" hinterlässt und der Ekel den es hervorruft, nicht zuletzt darauf beruht, dass sich diese Geschichte an realen Vorkommnissen orientiert, aber gut). Amokjagd empfand ich zwar als spannend, aber irgendwie plätscherte es ffür meinen Geschmack ein wenig zu sanft vor sich hin und als ich schlussendlich fertig gelesen hatte, hätte ich ein paar Tage später nicht mehr sagen können, worum es denn nun wirklich ging oder welche der Figuren einen Eindruck hinterlassen hätte. Im direkten Vergleich zu 2 der anderen Ketchum Bücher, nämlich "Evil" und "Wahnsinn" (in meiner Lesereihenfolge als der Vorgänger und der Nachfolger), die beide auf unterschiedliche Art ihren Eindruck hinterlassen haben, war dieses Buch nicht schlecht, aber es gibt bessere von Ketchum.
Zum Abschluss noch eine Anmerkung am Rande: Es empfiehlt sich erfahrungsgemäß Vorworte bei Ketchum Romanen zu überspringen, da sie (z.B. im Falle von "Beutezeit") schon einiges vorwegnehmen.
AMOKJAGD
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein fantastisches Buch.Spannend geschrieben. Ich werde mit Sicherheit noch weitere Bücher von Jack Ketchum lesen. Kann ich jedem empfehlen, der gerne Bücher liest, die sowohl von Mord und Totschlag, wie auch von Menschen handeln, die vor nichts zurückschrecken.
Belangloser Thriller
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Das Buch besteht wirklich nur aus belanglosem Zeug, nach dem Lesen lässt es nichts zurück, es ist ein ruckzuck durchzulesender Thriller mit einem regelrechten Amoklauf am Ende. Ein paar Anspielungen auf die amerikanische Gesellschaft, die Herrn Ketchum (Mayr) ja wohl nicht so gut gefällt finden sich auch wieder. Der Killer findet es z.B. völlig normal irgendwelche Leute zu erschießen, schließlich ist Amerika doch ein freis Land und man kann tun was man will. Fehler habe ich auch zuhauf bemerkt, z.B. die Schweinwerfer, oder auch halbe Sätze in denen ganze Worte gefehlt haben, ärgerlich.

Ein Zitat möchte ich hier anführen, das sehr "schön" für Bücherfreunde ist, das steht auf Seite 149 und da denkt ein Junge im Moment seines Todes: "Er fiel mit den Büchern auf den Boden, wobei sich der Einband von Taboo Ausgabe Nummer 4 löste. Sein Lieblingsband. Normalerweise hätte ihn das richtig sauer gemacht. Er hatte Bücher weit mehr resepektiert als die Menschen, die er gekannt hatte. Geliehene Bücher hatte er immer besonders pfleglich behandelt."

Mein Abschlussfazit: Gut zu lesender Thriller ohne Überraschungen oder Wendungen, der weit hinter den 2 (meiner Meinung nach) besten Büchern von Ketchum "Evil" und "Blutrot" hinterherhinkt. Ich schwanke zwischen 2 und 3 Sternen, vergebe letztendlich aber 3.
Typisch Ketchum
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer bereits die Bücher von Jack Ketchum kennt und zu schätzen weiß, wird auch bei diesem Buch bestens unterhalten.

Eine von Ihrem Ehemann misshandelte Frau befördert mit Ihrem Geliebten den besagten Gatten ins Jenseits. Unglücklicherweise werden sie dabei beobachtet und dieser Zufall ist der Auslöser für einen Amoklauf, an dem Jack Ketchum den Leser in seiner gewohnten Art gnadenlos und energiegeladen teilhaben lässt.

Ich mag die Art wie Ketchum schreibt unglaublich gerne. Ohne unnötig in die Länge gezogene Ausführungen, bekommt der Leser die Szenen kurz und teilweise recht brutal serviert. Ketchum schreibt aus sämtlichen Sichtweisen. Opfer, Täter und alle anderen Beteiligten. In kurzen Sätzen bekommt man einen Einblick in das Leben des Opfers und seine letzten Gedanken. Auch wenn Personen teilweise nur auf zwei Seiten im Buch vorkommen, hat man durch die kurzen Einblicke in deren Leben das Gefühl, diese zu kennen.

Auch in diesem Roman geht alles Schlag auf Schlag. Wer auf der Suche nach einem energiegeladenen Krimi ist, wird bei diesem Buch auf seine Kosten kommen.

Ich bin mittlerweile ein sehr großer Fan von Jack Ketchum und vergebe für diesen gelungenen Krimi gerne 5 Sterne. Das nächste Buch von ihm liegt schon bereit und ich bin mir sicher, dass mich auch das sehr begeistern wird ...
Hart, realistisch und tiefschürfend - ein echter Ketchum!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Bücher von Jack Ketchum sind wahrlich nichts für Zartbesaitete. Ohne Schnörkel kommen sie in einer einfachen, schnellen Sprache direkt zum Punkt, und dort, wo in Filmen ausgeblendet wird, hält der Autor voll drauf.
Aber Gewalt dient in den Büchern Ketchums nie dem Selbstzweck. Tatsächlich schwebt über aller Kälte und Direktheit eine große Melancholie. Ketchums Bücher sind geradezu unerträglich realistisch, aber das macht sie auch so lesenswert. Im Vergleich zu beispielsweise Richard Laymon ist Ketchum ein hochmoralischer Autor, der viele Fragen aufwirft, davon manche unbeantwortet lässt - wo fängt Schuld an? Wo liegt der Unterschied zwischen einem Psychopathen und einem in die Enge Getriebenen?
Die Bücher Ketchums sind frei von jeglichen Kitsch, jeglicher Verwässerung. Mit einem ungeheuren Tempo peitscht er den Leser durch die 288 Seiten des hervoragenden Buches "Amokjagd". Wie schon in seinem bisher besten Werk "Evil" versteht es der Autor, den Personen psychologische Tiefe zu verleihen. Jede Handlung ist nachvollziehbar und im Kosmos des Agierenden logisch und begründet.
Hochmoralisch das Ganze, da Ketchum durch seine Darstellung trotzdem eine eindeutige Grenze zwischen Richtig und Falsch zieht.
Ein bewegendes Buch eines wirklich guten Autors, der in einer Liga mit Cormac McCarthy spielt. Volle Punktzahl!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Der Pfahl

Der Pfahl von Richard Laymon

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,49

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453675800, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 1.
Zoom ± Produkt-Bild: Der Pfahl

5 Kundenrezensionen:

Gewöhnungsbedürftig, aber gut
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Das war der erste Laymon, den ich gelesen habe. Gekauft habe ich das Buch aufgrund einer Rezension, dass es sich hierbei eher um "schleichenden Horror" handelt - wie bei neueren King-Büchern.

Dahingehend hat das Buch meine Erwartungen erfüllt. Die Geschichte ist relativ banal und zum Teil gerade dadurch sehr brutal, weil das Hauptaugenmerk nicht auf dem Splatterfaktor liegt. Allerdings hat mich die teils plumpe Ausdrucksweise beim Lesen gestört. Ich lese jetzt "Der Keller" von Laymon, welches schon besser geschrieben ist. Allgemein muss man sich wohl immer darauf einstellen, dass bei Laymons Schreibe Handlung und Dialog im Vordergrund stehen, stimmungsvolle und malerische Beschreibungen leider garnicht bis selten auftreten. Grangé schreibt beispielsweise sehr bildlich und malerisch.

Kurzum: Ich empfinde das Buch als sehr kurzweilig (im positiven Sinne) und unterhaltsam. Man muss allerdings realistisch bleiben und dem Buch zugestehen, dass es viele literarische Steigerungen gibt. Daher 3 Sterne, also im lesenswerten Bereich.
Gute Idee aber platt umgesetzt.
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Stellen Sie sich vor Sie finden in einer verlassenen Stadt eine Frauenleiche im Sarg liegend und mit Holzpfock im Herzen.
Was machen Sie? Nicht etwa die Polizei rufen, das wäre ja völlig abwägig, nein Sie nehmen die Frauenleiche einfach mit nach Hause und lagern diese dann in Ihrer Garage.
Logisch oder?
Natürlich nur um ein Buch darüber zu schreiben.
Das wird jeder Staatsanwalt verstehen, dass sie das Opfer eines Verbrechens bei sich Zuhause lagern und wichtige Spuren vernichtet haben.
Irgendwann kommt es zum Showdown. Der Peiniger Lanes ist tot und da die Polizei schon einmal da ist, darf sie auch gleich die tote Dame im Sarg mitnehmen(so spart die Polizei Anfahrtswege und man hat somit auch einen Beitrag zum Umweltschutz beigetragen)).
Natürlich ist es für die Polizei alles kein Problem, wenn gerade ein mutmaßlichen Vergewaltiger umgebracht wurde, schließlich ist die Polizei verständnisvoll, und die tote Dame in der Garage ist auch kein Thema schließlich ist sie schon 20 Jahre tot.
Kurze Befragung und dann ist die Polizei auch schon weg.

Die Charakter der Geschichte sind ziemlich einfach gestrickt.
Jim, der Freund von Lane denkt nur an Sex. Nicht verwunderlich im Teenageralter.
Dann wäre da noch Harry, der würde seine dicke Freundin Betty sofort verlassen und es mit Lane treiben.
Lane takelt sich auf um ihrem Lehrer zu verführen.
Der Lehrer(Mr. Kramer), fasst Lane beim Sturtz vom Hocker mal zwischen die Beine oder mal an die Brüste.
Bonnie liegt natürlich nackt im Sarg.
Der erwachsene und verheiratete Familienvater Larry glotzt seiner Nachbarin Jean ständing auf die Brüste, fragt sich ständig ob die Nachbarin einen BH trägt ist dabei in Bonnie verliebt und denkt an Bonnie wenn er mit seiner Frau schläft.
Jeder denkt nur an Sex.
Mich würde interessieren für welche Zielgruppe dieses Buch geschrieben wurde.
Für pubertierende Teens?
Der Showdown ist eigentlich ganz gut. Und der Clue mit dem Vampier zum Schuß ist auch mal was neues.
Ist ganz nett aber etwas zu platt. Ein Buch für Zwischendurch.
Aus der Sicht eines Laymon-Neulings
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich habe Laymons Buch auf die Empfehlung meines Vaters hin gelesen, er meinte "das ist mal was ganz anderes im Horror-Genre". Und ich finde er hat recht. Wie in meiner Überschrift angedeutet, kenne ich keine anderen Bücher von Laymon und kann daher dieses Buch nur als alleinstehendes Werk beurteilen, nicht, wie ich hier öfters schon gelesen habe, im Vergleich zu seinen anderen Werken.

Zum Inhalt wurde hier ja schon so einges geschrieben. Die Grundhandlung ist also bekannt.
Ich finde es wirklich bewundernswert, wie Laymon es schafft, die Frage nach dem "was geschieht wenn der Pfahl gezogen wird" mit viel Spannung über beinahe 600 Seiten aufrechtzuerhalten, ohne, dass sich die Handlung ins Unendliche zieht und man vielleicht die Lust am Weiterlesen verliert. Aber mir ging es so, dass ich die Frage stellenweise vergessen habe, da es so viel Spaß machte, dem Protagonisten Larry und seinem Kumpel Pete durch die Wüste zu folgen und bei ihren dämlichen Männerabenteuern zuzuschauen. Ich hab mich über die beiden halb kaputtgelacht! Was die mit der Leiche alles anstellen... zum Schießen! Gegruselt hab ich mich dabei eigentlich weniger. Spannend war's trotzdem. Es geht auch manchmal an's Eingemachte, Brutalität und Action halten sich aber in Grenzen.
Der andere Handlunsgstrang um Tochter Lane zog sich manchmal dann doch etwas. Was mich aber überzeugte, war die Figur der Lane selbst. Ich fand es gar nicht unvereinbar - wie ein anderer Rezensent hier schreibt - dass Lane einerseits ihrem lüsternen Freund gegenüber recht prüde ist, dem Mann (ihrem Lehrer), in den sie heimlich sehr verliebt ist, aber gleichzeitig sexuell imponieren möchte. Ich als ehemalige Jugendliche konnte das beim Lesen tatsächlich nachvollziehen. Spannend fand ich den Handlungsstrang allerdings weniger, obwohl er den eigentlichen Horror enthält. Aber Lymon lässt hier relativ schnell zu Beginn die Luft raus, sodass man als Leser Lane nur noch dabei zuschauen kann, wie sie in ihr Verderben rennt. Schade, aber nicht wirklich störend.
Eine Stärke des Romans sind sicherlich seine Figuren. Diese sind wunderbar tief und farbenfroh gestaltet. Zudem sind sie herrlich menschlich.
Eine weitere Qualität des Buches, für die der Autor freilich wenig kann, ist, dass es bereits 20 Jahre auf dem Buckel hat und daher noch den Schmäh der 80er Jahre anklingen lässt. Wunderbar passend. Allein die Klamotten...
Einen schlechten Schreibstil kann ich Laymon nicht attestieren. Seine Sprache kommt leicht daher und ist einfach zu lesen. Mit einem "Groschenheft" ist sie aber sicher nicht zu vergleichen.
Wie Laymon die Arbeit des Autors beschreibt fand ich außerdem sehr lesenswert. Obwohl seitenweise und für den einen oder anderen etwas langatmig, war es für mich sehr unterhaltsam.
Der Roman war für mich, trotz seiner Länge, ein wahrer Pageturner, man merkte gar nicht, wie sich Seite um Seite einfach so weglasen.
Einen Stern Abzug gibt es von mir für die ständigen lüsternen und sexistischen Anspielungen des Autors, die aber wohl für Laymon typisch sind. Mir hätte weniger auch gereicht. Larry ist ja echt ein geiler Sack...
Zum anderen gibt es den Abzug für das Ende, mit dem ich nicht ganz einverstanden bin und das wohl Geschmackssache ist. Ich finde, es passt nicht zum Rest des Romans, muss man eben mögen oder nicht. Ein kleiner Epilog hätte hier sicher auch nicht geschadet.
Fazit: ein sehr spannendes Bucht mit einigen Längen und weniger Grusel und mehr Lachern als man vielleicht erwarten würde. Schöner Schmöker für Zwischendurch.
Das sinnliche Übersinnliche
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Spoilerwarnung: Vorsicht, ich verrate in dieser Rezension einige Handlungsdetails. Wenn sie die Überraschung erhalten wollen, lesen sie nicht weiter.

Larry, ein Autor und sein Freund Pete bzw. deren Frauen finden in einer verlassenen Stadt mitten in der Wüste eine mumifizierte Frauenleiche, in der ein Holzpfahl steckt. Erschrocken über diesen Fund flüchten die beiden Pärchen wieder aus der Geisterstadt. Aber in Pete ist die geniale Idee für ein Buch gereift, das Larry als bisher mäßig erfolgreicher Autor schreiben und das diesem den Durchbruch zum Bestsellerautor ermöglichen sollte. Die beiden kehren nachts zurück in die Geisterstadt und holen die vermeintliche Vampirleiche Heim zu Larry, wo sie sie in einer Abstellkammer über der Garage aufbewahren. Larry beginnt mit Recherchen über sie und findet heraus, dass die Tote Bonnie Saxon hieß und auf die selbe Highschool ging, die auch Larrys Tochter besucht.

In der Zwischenzeit macht sich der Englischlehrer Mr. Kramer zuerst an eine Mitschülerin von Lane (Larrys Tochter) heran und tötet diese zusammen mit deren Eltern. Anschließend umgarnt er Lane und vergewaltigt sie schließlich.

Als schließlich die beiden Ehefrauen von Larry und Pete herausfinden, dass ihre Männer die Frauenleiche über der Garage versteckt halten, drängen diese darauf, dass sie der Polizei übergeben wird. Larry und Pete erzählen von ihren Plänen und dem Buch bzw. davon, dass sie herausfinden wollen was passiert, wenn sie den Pfahl herausziehen. Zusammen beschließt man, dieses Ereignis stattfinden zu lassen (was auf Video aufgenommen werden sollte) und anschließend die Polizei zu informieren. Zufällig gerät der Lehrer, Mr. Kramer zu der Gruppe bzw. zu diesem Ereignis. Es kommt zum finalen Showdown.

Eines vorab: Der Roman von R. Laymon liest sich flüssig und kurzweilig, wenn auch an manchen Stellen die Handlung unfreiwillig komisch ist. Spannung will sich nicht so recht einstellen. Gleich zu Anfang wird die Leiche gefunden. Von diesem Moment an schwebt latent die Frage im Raum, was denn wohl passiere, wenn man den Pfahl herausziehen würde. Eine Frage, die man als Leser nicht wirklich nachvollziehen kann und die auch erst am Ende des Buchs beantwortet wird. Man wundert sich darüber, dass die Protagonisten sie zur zentralen Frage des ganzen Buchs machen, statt den Pfahl einfach herauszuziehen.

Im zweiten Handlungsstrang wird die übliche, in so vielen amerikanischen Grusel-, Kriminal- und Horrorromanen strapazierte Figur der psychopathischen Vertrauensperson, hier in der Figur des Mr. Kramers, der Lehrer von Lane (Tochter von Larry), strapaziert. Hier ist die Handlung extrem durchschaubar, was dem Buch den letzten Rest Spannung nimmt.

Die einzige Frage, die bis zu den letzten Paar Seiten offen bleibt, ist die, was R. Laymon passieren lässt, wenn die Protagonisten dann letztendlich wirklich den Pfahl aus der Leiche ziehen. Dieses Ende will ich nicht vorweg nehmen. Ich verrate nur soviel, dass das Ende in gewisser Weise die bis zu diesem Zeitpunkt wenig übersinnliche Handlung in eine vollkommen neue Richtung lenkt.
Thriller /Horror
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein spannendes Buch,das man nicht leicht aus der Hand legen kann,da es immmer wieder zu unvorhersehbaren Handlungen kommt
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Produkt-Bild: Meat

Meat von Joseph D'Lacey

Taschenbuch von Heyne
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 3,99

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453433726, Erscheinungsdatum: Februar 2009, Auflage: 1. Neuausg.
Zoom ± Produkt-Bild: Meat

5 Kundenrezensionen:

Sry Joseph aber das war nichts
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Also ich find das Buch wie es Homer Simpsons zusagen pflegt : Laaaaaaaaaaaaaaaaangweiiiiiiiiiiiliiiig ! Also die Idee ist ja gut aber leider konnte Lacey diese Idee nicht gut umsetzen. Am Anfang hat man schon das gefühl: " Hmm habs mir irgentwie anders vorgestellt! Hoffentlich kriegt er nochmal die Kurve " Aber leider war es nicht so. Ich hab nachdem ich eine Seite fertig gelesen habe automatisch auf die Seitenzahl geschaut wann ich denn wohl endlich dur bin . Naja die letzten 10 Seiten schenk ich mir. 2 Sterne wegen der guten Idee
"Du bist was du isst"
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Direkt vorab: Ich bin kein Vegetarier und auch kein Veganer auch nicht nach dem Verzehr des Buches :-)
Wenn es allerdings ein Buch gibt, das den einen oder anderen dazu machen kann, dann dieses.
Sprachlich hervorragend (zumindest die deutsche Übersetzung, das Original habe ich noch nicht gelesen), sehr simpel und doch geschliffen ausgedrückt, klar und kraftvoll geschrieben.
Der erste Eindruck, es hier mit einer weiteren ganz unterhaltsamen und spannenden Horror/Thriller Variante zu tun zu haben, löst sich schon nach ein paar Seiten auf.
Dazu ist das Ganze zu clever und vor allem zu tiefgründig inszeniert.
Es ist wohl eines der bösesten Bücher, die mir in diesem Bereich je untergekommen sind.
Da es sich hier um eine vollwertige Endzeitvision handelt, kann man das Werk durchaus bei den Klassikern der Dystopien und gesellschaftskritischen Werke einordnen.
Bei genauerer Analyse von "Meat" entdeckt man sehr viel zwischen den Zeilen. Es geht nicht einfach nur um den Tabubruch Kannibalismus (der übrigens hier und heute am toten Objekt in der BRD NICHT strafbar ist).
Vielmahr geht es um das Wesen des sogenannten Homo Sapiens und der Gesellschaft.
Sehr viele Parallelen/Kritikpunkte auch zur aktuellen Lage der Welt tauchen hier auf.
Und darin liegt auch die eigentliche Stärke des Buches. Man erkennt ein bisschen 1984 (Kontrolle der Massen durch Doktrin / Selbstüberwachung der Gesellschaft), den Tabubruch Kannibalismus aus den Filmen "Delicatessen" und natürlich auch "Dänische Delikatessen", das immergleiche Wesen der Religion (übrigens sehr schön nachlesbar in Abhandlungen über die Inquisition bzw. stellvertretend die katholische Kirche allgemein z.B. der "Hexenhammer" oder "Fackeln des Teufels"), das Abgleiten einer isolierten Gemeinschaft in die Barbarei aus Goldings "Herr der Fliegen", eine Art Unglücksversion von "Schöne neue Welt", eines meiner Lieblingsthemen "Kontrolle und Konfliktpotential sozialer Ungleichgewichte" und so weiter, das kann man jetzt nicht alles aufzählen, was mir noch dazu einfällt...
Leider wird die Handlung durch die Verwendung von MANA, also Götternahrung für meinen Geschmack zu stark in den esoterischen, fiktionalen Bereich gedrängt. Das hätte nicht sein müssen.
Aber letztlich ist nichts perfekt und es ist ein außergewöhnlich gutes Buch. Daher 5 Sterne.

Fazit: Das Wesen, das sich gern als vernunftbegabter, friedlicher, altruistischer Mensch darstellt, ist eben doch oft nur ein grässliches Monster, ein Tier, das unaussprechliche Dinge im Namen von erfundenen Fetischen tut und sich letzten Endes selbst auffrisst. Ein Parasit, der den wunderbaren Planeten Erde und damit auch sich selbst aus niederen, kurzfristig egoistischen Motiven zerstört.
Lesenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nachdem ich zufällig bei amazon auf dieses Buch gestoßen bin und einige Rezensionen dazu gelesen hatte, ging ich das Wagnis ein, ein Buch eines für mich unbekannten Autors zu bestellen. Heute habe ich es in einem Zug durchgelesen, was immer ein gutes Zeichen ist. Ehrlich gesagt hatte ich bereits aufgrund des Titels und der knappen Inhaltsangabe einen Verdacht, um was es sich bei dem Fleisch handelt. Der Verdacht wurde nach wenigen Seiten zur Gewissheit, was für mich dem Buch aber keinen Abbruch tat.
Die Geschichte an sich liest sich flüssig und besonders am Anfang wollte ich das Buch keine Sekunde aus der Hand legen. Das Ende war für mich im Bezug auf die gesamte Atmosphäre stimmig und befriedigend (es gibt für mich nichts schlimmeres als ein tolles Buch mit abrupten/unpassenden Ende).
Mich hätte allerdings noch etwas mehr zum Hintergrund und der Entwicklung der Stadt und der Religion interessiert. Gerade aufgrund der detaillierten Schilderung der Perfektion dieses Systems wäre es interessant gewesen, zu erfahren, wie alles begann. Einen Sternabzug rechtfertigt dies für mich allerdings nicht, da solche offene Fragen auch Raum für eigene Fantasiespiele lassen und mich definitiv dazu bringen, mich auf Fortsetzungen zu freuen.
Fazit: Empfehlenswert.
Grenzwertig
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Zum Inhalt wurde ja schon genug gesagt. Also ich muss sagen, die ersten 150 Seiten sind ziemlich hart. Aber man mag das Buch trotzdem nicht weglegen. Ich hatte es in einem Rutsch durch. Gegen Ende wird es etwas abstruß und doch alles sehr weit hergeholt.
Von der Idee war es echt super und super spannend. 4 Sterne weil ich das Ende nicht so 100% ig fand!
Gute Idee, aber sehr schlecht verarbeitet
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich habe mir dieses Buch aufgrund der vielen guten Bewertungen gekauft und dachte ich würde da wieder einen richtig guten Horrorroman bekommen. Ich habe mich leider geirrt.
Handlung - wenn man es so nennen kann - wie folgt: in der Gemeinde Abyrne ist es aufgrund Nahrungsmittelmangel und aufgrund eines religiösen Kults Gebot das Fleisch der "Chosen ones" - sorry, hab die englische Version gelesen, daher weiß ich nicht genau, wie die in der deutschen Version genannt werden - zu essen. Die "chosen ones" sind aber Menschen, die jedoch wie Vieh - im wahrsten Sinne des Wortes - gehalten werden und direkt nach der Geburt auch verstümmelt werden. Sie werden auch wie Vieh geschlachtet und zu Fleisch- und Wurstprodukten verarbeitet. Der Autor nimmt sich sehr viel Zeit all dies ausführlich zu beschreiben, jedoch kommt dabei kaum Stimmung oder Atmosphäre auf, weil es nach mehreren Seiten Beschreibung einfach langweilig wird. In der Fabrik, in der die Chosen-ones geschlachtet werden, arbeitet auch Richard Shanti, der nach einem Gespräch mit John Collins, der Anführer einer Gruppe ist, die gegen diesen Fleischkonsum und das Töten und Verzehren der eigenen Rasse ist, langsam Zweifel an sich, an seinem Job und an der ganzen Lebensweise seiner Stadt bekommt. Gleichzeitig macht der Chef der Fabrik, Magnus, Jagd auf Collins, um diesen - fast wie Jesus auftretenden - Rebell mundtot zu machen.
Ich gebe offen zu ich habe das Buch nicht durchgelesen, nach zwei Drittel wars mir einfach genug, denn es war einfach langweilig. Der angeblichen Hauptrolle Shanti ist in diesen über 200 Seiten eigentlich fast nichts passiert, er hat halt irgendwie Zweifel an allem, warum habe ich bis dahin nicht erkennen können. Um den Charakter Shanti passiert einfach fast nichts, dennoch ist er seitenweise zentral. Das ist einfach ermüdend. Seitenweise unterhalten sich Collins und Magnus, war mir alles zu philosophisch und uninteressant. Das Buch ist vielleicht eine sehr interessante Gesellschaftsstudie oder etwas in der Richtung, aber bestimmt kein Horrorroman. Ein paar Schockerszenen waren am Anfang drin, ja, aber die gehen dann in den endlosen Beschreibungen der Prozesse in der Fabrik, der sinnloen Beschreibungen,wie Shanti sich fühlt - und trotzdem versteht man nicht, was in dem vorgeht - und den ganzen langweiligen Seitenhandlungen völlig unter. Ich will nicht sagen, dass dieser Roman von Grund auf schlecht ist. Ich sage nur, dass es A) kein Horrorroman ist und B) ich mit völlig falschen Erwartungen aufgrund aller Beschreibungen da ran gegangen bin und sehr enttäuscht und gelangweilt bin. Ich kann dieses Buch leider nicht weiterempfehlen.
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Produkt-Bild: Finster: Roman

Finster: Roman von Richard Laymon

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,99

ISBN: 3453675835, Erscheinungsdatum: Dezember 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Finster: Roman
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