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Das Elfenportal: Roman von Herbie Brennan

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 0,81

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423208937, Erscheinungsdatum: Mai 2006
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Für einen Kronprinzen führt Pyrgus Malvae ein ausgesprochen abenteuerliches Leben. Sein Vater ist der Purpurkaiser des Elfenreiches, doch im Augenblick zieht Pyrgus es vor, nicht im Schatten -- und der Sicherheit -- des Palastes zu wohnen, sondern unerkannt unter dem so genannten gemeinen Volk. Mitunter kommt es da auch zu gefährlichen Situationen, vor allem nachdem er einen wertvollen Phönix aus den Klauen des hinterhältigen Lord Hairstreak befreit hat. Der will sich verständlicherweise rächen und lässt Pyrgus von seinen Männern verfolgen.
Nach wilder Hatz durch die Gassen der Stadt sieht sich der Kronprinz gezwungen, in einer stinkenden Leimfabrik Zuflucht zu suchen. Doch dort wartet die nächste Überraschung auf ihn: Nicht nur werden harmlose Kätzchen in brodelnde Leimbottiche geworfen, einer der Besitzer entpuppt sich gar als finsterer Zauberer, der Pyrgus einem mächtigen Dämonen opfern möchte.
Herbie Brennan, einer der erfolgreichsten Schriftsteller Irlands, hat mit Das Elfenportal seinen ersten Fantasy-Roman vorgelegt. Neben der an Ideen überreichen Haupthandlung fasziniert das Buch auch durch die Geschichte des 14-jährigen Henry, der sich in unserer Welt -- der Gegenwelt des Elfenreiches -- mit schweren familiären Problemen herumschlagen muss und eines Tages unvermittelt einem Fabelwesen begegnet. Wird es ihm gelingen, Pyrgus zur Seite zu stehen, ohne dass seine Eltern etwas von seinen Eskapaden bemerken?
Ähnlich wie Philip Pullmans Der goldene Kompass steht Das Elfenportal an der Schwelle zwischen Jugend- und Erwachsenenliteratur, und ganz ohne Zweifel lässt sich sagen, dass Leser jeden Alters begeistert sein werden. Herbie Brennan ist ein souveräner Erzähler, der seine Ausflüge in das Reich der Fantasie gekonnt in unserer Wirklichkeit verankert und dem Roman dadurch eine zusätzliche Dimension verleiht. Ein tolles Buch für alle, die sich ihre Neugier auf unbekannte Welten bewahrt haben! --Hannes Riffel
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5 Kundenrezensionen:

Ein etwas anderes Jugendbuch
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Sehr unterhaltsam und schön zu lesen. Spannend, gewürzt mit einem gewissen britischen Humor. Nicht nur für Jugendliche zu empfehlen. :-)
Gute Story, hat aber nichts mit Elfen zu tun
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ein schönes buch mit einer ebenso schönen Geschichte.
Es ist gut geschrieben und man hat Spaß am Lesen.

Bis auf eine Sache:
Man kann ich jetzt pingelich nennen, aber dieses Buch hat nichts mit Elfen zu tun. Es mag zwar ein interessanter Versuch sein, Fantasygeschöpfe in einer ganz anderen, industriellen, technischen Welt darzustellen, aber weder dort, noch in der Menschenwelt gibt es wirklich Elfen.
Die Kreaturen in der "Elfenwelt" sind eher Archetypen der guten und bösen Menschen, und in der Menschenwelt....
Kleine Wesen mit Flügeln kann man einfach nicht als Elfen bezeichnen, sondern als Feen. Das hat Wolfgang Holbein (!) auch schon gemacht und es löst jedesmal Unverständnis aus. Man kann doch auch so sein eigenes gutes Buch schreiben, ohne die Fantasiewelten auf den Kopf zu stellen.

Für die Story und die guten Ideen würd ich 5 Sterne geben, für die Darstellung der Geschöpfe 1 Stern --> 3 Sterne

Maik Schröder
Andere Erwartungen
3 Punkte 3 von 5 Punkten
*
"Das Elfenportal" von Herbert Brennan ist der erste Teil eines vierbändigen Zyklus.
Es erzählt das erste Abenteuer vom Erdenjungen Henry und Elfenjungen Pyrgus.

Und hier wurde schon meine erste Erwartung enttäuscht.
Die Darstellung der Elfen.
Sie sehen exakt aus wie gewöhnliche Menschen. Zumindest in ihrer Parallelwelt, welche von der unsrigen durch ein sog. Elfenportal getrennt ist. Wenn sie auf die Erde gelangen, schrumpfen sie auf Handgrösse und bekommen Schmetterlingsflügel.
Doch kaum sind sie wieder zurück in ihrer Welt, sehen sie "stinknormal" aus wie du oder ich. Die Kleidung mal aussen vorgelassen.

Und hier wurde meine zweite Erwartung nicht erfüllt.
Das Elfenreich in der Paralleldimension.
Es ist mir zu modern, zu technisiert. Sogar die Magie ist eher wissenschaftlich. Wenn ich Vergleiche anstellen wollte, würde ich jene Welt am ehesten als eine Mischung aus "Bartimäus" ( wegen gängiger Dämonenbeschwörungen von Elfen-Zauberern ) und "Der Goldene Kompass" ( wegen der abstrusen Technologie ) ansehen.

Die Elfen selber sind unterteilt in Licht-und Nachtelfen. Wobei es da offensichtlich keinerlei äusserlichen Unterschiede zu geben scheint. Jedenfalls finde ich keine in den kärglichen Beschreibungen zum Aussehen der Charaktere.

SO habe ich mir die Elfen NICHT vorgestellt!
SO habe ich mir das Elfenreich NICHT vorgestellt!

Nun. Meine Erwartungen diesbezüglich wurden zwar enttäuscht, aber die Geschichte selber macht einiges wieder wett.
Diese ist abwechslungsreich, total spannend und voller überraschender Wendungen.
Da es allerdings ein Jugendbuch ist, sind die Schurken typische Kinderschreck-Bösewichte, die mit Vorliebe kleine Kätzchen ertränken und sich einen ablachen, wenn sie z.B. arme Witwen aus ihren schäbigen Mietwohnungen auf die Strasse werfen. Etwas zuviel Schwarz-Weiß-Malerei möchte man meinen.
Jedoch nur zu Beginn. Denn es ist nicht alles Gold was glänzt und selbst die Schurken haben mehrere Gesichter!

Der Erzählbogen wird in diesem Band abgeschlossen. Es gibt keinen Cliffhanger, aber dennoch bleiben einige Fragen offen. Nun, die werden höchstwahrscheinlich in den Folgebänden beantwortet.

Der Originaltitel des Romanes lautet eigentlich "Faerie Wars" - also "Feen-Kriege"! Das Aussehen dieser ( sogenannten ) Elfen, wenn sie sich in unserer Welt aufhalten, passt ja auch eher zu Feen. Also wieder mal das "typische Problem" der abstrusen deutschen Übersetzung!

Ach ... und wer schon immer wissen wollte, was Dämonen und Ufos gemeinsam haben, der erhält in diesem Buch seine Antwort! ^_~

Übrigens gibt es auch zwei Covervarianten und drei Ausgaben: "dtv" mit kleinerem Format plus "dtv premium" mit grösserem Format ( beide dasselbe Cover ) ... und "dtv junior extra" ( mit typischer Kinderbuch-Illustration als Cover )!

FAZIT:
Wer "Bartimäus" und "His Dark Materials" ( Der Goldene Kompass, etc. ) mochte, dem könnte auch "Das Elfenportal" gefallen!
Man sollte allerdings sein Wunschbild von Elfen vorher beiseite legen.

PS:
Die Buch-Reihe in 2 Covervarianten ->
1) Das Elfenportal ... dtv / dtv junior
2) Der Purpurkaiser .. dtv / dtv junior
3) Der Elfenpakt ..... dtv premium / dtv junior
4) Der Elfenlord ..... dtv premium / dtv junior
Kann man machen!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich fands ganz spannend. Bin eigentlich kein Fantasy-Fan, aber mir hat's trotzdem gefallen. Das bedeutet schon mal, dass man einen einfachen Zugang zu der Materie hat (das ist ja sonst oft nicht der Fall für Outsider wie mich). Die Story ist gut durchdacht und farbenfroh erzählt, allerdings ist das Ende ein bisschen absehbar.
Ich kann's aber jedem bedenkenlos empfehlen (besonders Katzenliebhabern), gerade auch für jüngere Leser, wenn man mal von ein paar etwas brutaleren Stellen absieht.
ganz nett aber höchstens was für "Fantasyanfänger"
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Der erste Band dieses Zweiteilers spielt in unserer Welt, der zweite in einer "Gegenwelt" in der es noch Zauberei und magische Wesen usw. gibt. Die eine Hauptpersonen ist Pygrus, der Kronprinz der Gegenwelt der von den bösen dunklen Gegnern seines Vaters in unsere Welt in die Verbannung geschickt wird. Dabei schrumpft er und ihm wachsen Flügel - Elfe!! Die zweite Person ist Henry, der Pygrus helfen und ihn zurückschicken will. Die Story beschränkt sich wirklich darauf was ich gerade erzählt habe. Es kommt noch ein paar kleinere Intrigen und gegen Ende fast eine Schlacht in der Gegenwelt vor, doch das wird alles nur kuz erwähnt und nicht groß ausgefürhrt. Für Jugendliche oder Fantasy- Anfänger ist diese Geschichte vielleicht ganz nett, ist aber nicht so berauschend, wie man vielleicht erwarten könnte. Die Magie beschränkt sich auf einen Teleporter, ein Illudionszauber und ein paar Zwerge und Elfen. Das Buch ist zwar recht schnell zu lesen, hat aber keine sehr große Spannung. Diese beschränkt sich auf die Frage ob Pygrus überlebt und heil zurückkommt oder nicht. Das Ende ist absehbar und eigentlich bräuchte es gar keinen 2. Teil geben. Aber für nen schnellen Happen zwischendurch kann man dieses Buch schon lesen. Die Passagen in denen Blue, Pygrus Schwester, gegen die Bösen vorgeht bringen etwas Action und Spannung auf. Und wenn man nicht zu viel erwartet ist es doch ganz nett.
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Der Purpurkaiser: Roman von Herbie Brennan

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 1,11

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 342321063X, Erscheinungsdatum: Juni 2008
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Es ist schon überaus gefährlich, das Tor zum Anwesen von Mr. Fogarty zu durchschreiten. Niemand, der einigermaßen bei Verstand ist, würde das wohl tun: Immerhin hat Mr. Fogarty dem letzten Besucher mit einem Kricketschläger den Arm gebrochen. Man muss also entweder irrsinnig oder mutig sein, um das Tor zu durchschreiten -- so wie Henry, der sämtliche Schlüssel besitzt. Aber Henry wagt es ja auch, das Portal zum Elfenreich zu durchqueren, so wie dieses Mal. Aber diesmal ist die jenseitige Welt noch gefährlicher und hoffnungsloser geworden als bei seinen ersten Besuchen. Denn er ermordete Vater von Kronprinz Pyrgus Malvae und seiner Schwester Holly Blue -- der Purpurkaiser -- ist zu neuem Leben erwacht: Erweckt mit schwarzer Magie vom skrupellosen Lord Hairstreak, der die willenlose Hülle als Marionette seiner Macht benutzen will, um das Elfenreich in seinen Besitz zu bringen. Henry bekommt also alle Hände voll zu tun, um die Welt auf der anderen Seite des Portals vor dem Verfall zu retten. Und das könnte ihn sogar das Leben kosten ...
"Wenn du hieraus keine Serie machst, werde ich dich verklagten!" Dies soll niemand Geringeres als Artemis Fowl-Erfinder Eoin Colfer Herbie Brennan angedroht haben, nachdem er dessen Fantasy-Epos Das Elfenportal gelesen hatte. Mit Der Purpurkaiser hat der altgediente Autor von Büchern für Kinder und Erwachsene (Gesamtauflage: über acht Millionen Exemplare) nun diese fulminante Fortsetzung vorgelegt -- und diese ist vielleicht noch magischer, humorvoller, phantastischer als sein überaus erfolgreicher Vorgänger. So kann man auch dem Purpurkaiser nur wünschen, dass er wieder möglichst viele Leser findet. Und man kann Brennan nur empfehlen, möglichst bald einen weiteren Thriller aus dem Elfenreich vorzulegen. Ansonsten sollte man ihn tatsächlich verklagen. --Stefan Kellerer
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5 Kundenrezensionen:

WIeder mal gelungen.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe schon das erste gelesen und war gespannt auf das zweite, es war wie das erste spannend und fantasievoll, man kann immer richtig schön abschalten bei diesen Büchern. Das dritte wird bestimmt ebenfalls gut, ich kann mir zumindest nichts anderes vorstellen.
Lesenswert
Sehr phantastisch !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Herbie Brennan - einer meiner Lieblings-Fantasy-Autoren. Die Geschichte um Pyrgus Malvae nimmt in diesem Buch eine dramatische Wendung und ich muss sagen, dass das Buch an seinem wirklich guten Vorgänger sehr gut anknüpft und sehr schön geschrieben ist. Es ist wirklich spannend und gut zu lesen !! Er zeigt auch viele Facetten auf nicht nur immer das einfache Fantasy-Geschwafel.
Im Grossen und Ganzen ein spitzen Buch, das nur zu empfehlen ist !!!

Auch empfehlenswert: Der Vorgänger von "Der Purpurkaiser", " Das Elfenportal" !!!
Super!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Der Purpurkaiser" ist eine starke, überaus gelungene Fortsetzung des ersten Teils "Das Elfenportal". Der Autor versteht es einen von der ersten Zeile an in seine Geschichte hineinzuziehen und man macht sich mit ihm auf die Reise in eine ferne Welt, die gar nicht so anders ist als unsere "Gegenwelt". Schließlich gibt es dort Intrigen, dunkle Machenschaften und Machtgier ebenso wie Freundschaft, Ehre und Liebe ...
Mr. Fogarty ist zum Torhüter des Elfenreiches ernannt worden und nun auch in diesem Zuhause, während Henry sich mit der Gegenwelt begnügen muss, denn schließlich hat er Familie und muss zur Schule ...
Doch von allen Seiten droht dem Elfenreich wieder einmal Gefahr, denn Lord Hairstreak holt zu einem erbitterten Schlag gegen Pyrgus und seine Schwester Blue aus.
Neben einer spannenden und witzigen Geschichte lernen wir neue Spezies kennen: z.B. die Wangaramas, stetig quasselnde kleine Würmer, die in der Lendenregion der Menschen zuhause sind und eine Revolution planen, aber wir erfahren auch mehr über das geheimnisumwitterte Waldelfenvolk, dass weit entwickelt und fortschrittlicher ist als alle übrigen Völker des Elfenreiches.
Fazit: Macht euch auf, auf eine Reise in eine andere Welt mit Elfen, Kobolden, Dämonen und vielen anderen mystischen Wesen und helft das Elfenreich zu retten!
Gelungene Fortsetzung
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Aufregung im Purpurpalast: der totgeglaubte Purpurkaiser ist wieder am Leben, doch das ist überhaupt kein Grund zur Freude, denn der Wiedererweckte gehorcht nun seinem Erzfeind, Lord Hairstreak, der ihn benutzen will, um die Macht an sich zu reißen. Er setzt Comma, den jüngsten Kaisersohn, der noch ein Kind ist, als Marionettenregenten ein und verbannt Pyrgus und Holly Blue aus dem Palast.

Die beiden finden sich mitsamt Torhüter Fogarty und der weisen Madame Cardui in Haleklind wieder, wo sie feststellen, dass die Waldelfen gar nicht so rückständig sind, wie immer kolportiert wurde - im Gegenteil!

Währenddessen sucht Henry in der Gegenwelt verzweifelt nach einem Weg zurück in die Elfenwelt und schafft schließlich mit Hilfe eines selbstgebastelten Portals den Sprung, findet sich dann aber in einer stark veränderten Welt wieder...

Der 2. Teil von Brennans "Elfen"-Reihe ist wieder ein leichtfüßig erzähltes Feuerwerk von Witz, Phantasie und Spannung mit sympathischen Figuren, es gibt ein Wiedersehen mit allen Protagonisten aus dem ersten Teil und als Pluspunkt gegenüber Band 1 auch noch ein schönes abgerundetes Ende, das aber dennoch Appetit auf die Fortsetzung macht.
Brennan hält den Leser auch hier wieder in Atem.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Kaum ist man in Herbie Brennans Roman ?Der Purpurkaiser? eingetaucht, lässt der Autor seine zahlreichen Charaktere an verschiedenen Fronten gleichzeitig in jede Menge Schwierigkeiten geraten, was aber ganz klar Herbie Brennans Stil widerspiegelt, mit dem er den Leser schon im ersten Band dieser Jugendbuchreihe, ?Das Elfenportal?, gefesselt hat.
Alle drei bis vier Seiten wechselt Herbie Brennan den Schauplatz, von denen es mindestens drei gleichzeitig gibt, und beschreibt verschiedene Handlungsstränge, die sich immer wieder kreuzen und auseinanderfächern und erst ganz zum Schluss zusammenfinden. Durch diese kurzen Abschnitte hält der Autor den Leser auf Trab, und man verliert trotzdem die einzelnen Handlungsstränge nicht aus den Augen, weil sie ständig wieder aufgegriffen werden.

Das Cover von Eva Schöffmann-Davidov, welches so viele Elemente aus dem Buch widerspiegelt, finde ich sehr passend gewählt und dient durch den klappbaren Umschlag praktischerweise auch als Buchzeiger.

?Der Purpurkaiser? fügt sich nahtlos an seinen Vorgänger ?Das Elfenportal? an und setzt diesen gekonnt fort, weswegen man diesen Teil aber auch nur sehr schlecht ohne Vorkenntnisse lesen kann. Durch den gleichen Schreibstil und die gleiche Fülle an Aktionen, die an einigen Stellen leider etwas überfüllt wirkt, steht ?Der Purpurkaiser? dem ?Elfenportal? auf jeden Fall in nichts nach und bildet einen gelungenen zweiten Teil.
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Der Elfenlord: Roman von Herbie Brennan

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,83

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423713313, Erscheinungsdatum: Dezember 2008
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5 Kundenrezensionen:

GUUUT
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Was soll man zu einem einwandfreien Buch noch sagen??? War gut, ist gut, bleibt auch so :))
Stimmungswechsel
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Zwei Jahre sind vergangen, seit Henry das Elfenreich verlassen hat. Zwei Jahre mit seiner chaotischen Familie, zwei Jahre, in denen er immer wieder an Blue gedacht hat. Da steht plötzlich Pyrgus vor ihm. Fast hätte er ihn nicht erkannt, denn er ist während Henrys Abwesenheit um viel mehr als nur zwei Jahre gealtert. Dieses Phänomen versetzt das ganze Elfenreich in Angst und Schrecken. Man nennt es das Zeitfieber, denn die Betroffenen bekommen Fieberschübe, während derer sie um Jahre älter werden.

Pyrgus ist in die Menschenwelt gekommen, weil er hofft, dort überleben zu können, und weil er Henry holen möchte, der die Elfen von der Bedrohung durch das Zeitfieber erlösen soll. Wie er das anstellen soll, weiß Henry auch nicht so genau, doch trotz allem freut er sich über ein Wiedersehen mit seinen alten Freunden - bis ihn Madame Cardui mit einem Transportzauber plötzlich irgendwohin katapultiert und keiner weiß, wo er hingeraten ist. Dabei wird er doch dringend gebraucht, um das Zeitfieber zu bekämpfen, das auch von Mr. Fogarty Besitz ergriffen hat und sein Leben akut bedroht. Also beginnt eine lange und nicht gerade ungefährliche Suche, in deren Verlauf Blue und Henry getrennt voneinander merkwürdigen Gestalten, alten Feinden und mythischen Monstern begegnen.

Der 4. Teil der Elfen-Reihe hat wieder einige der bewährten witzigen Momente, doch insgesamt ist die Grundstimmung getragener und düsterer, vielleicht auch ein wenig "erwachsener". Die Wiedersehensfreude mit Blue, Pyrgus, Henry und Co. wird getrübt durch Krankheit und die unmittelbare, allgegenwärtige Bedrohung durch das Zeitfieber und den Tod (fast erinnert das ein wenig an das "Nichts" in der Unendlichen Geschichte). Außerdem habe ich den süßen Flapwazzle schmerzlich vermisst. Wo steckt der bloß?

Brennan verwebt hier einige Motive aus der germanischen Mythologie mit seiner Elfenwelt, greift das Motiv der Wüste aus dem 3. Band wieder auf und sorgt für einige Überraschungen, die Loyalitäten der Figuren betreffend. Das Ganze liest sich wie immer süffig weg. Aufgrund der kurzen Kapitel hat man das Buch schwupps ausgelesen, weil man immer noch ein Kapitelchen und noch eins und noch eins lesen möchte.

Vielleicht nicht mein Lieblingsband der Reihe, aber auf jeden Fall lesenswert.
Kein Entwicklungsroman
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Hallo, ich dachte eigentlich, es handelt sich um eine Entwicklungsreihe wie Harry P., bei dem die Hauptdarsteller mit den Jahren Erwachsen werden und erwachsener oder pupertärer etc. Aber der Roman spielt zwei Jahre nach dem nächsten, ein Jahr vor dem Abitur, und ich habe nicht den Eindruck, das sich die Hauptfigur weiterentwickelt, sondern stehengeblieben ist. Inhaltlich nette Kost mit den üblichen Zutaten (Elfen, Drachen, Engel) ohne Neuerungen. Wenn man nicht zuviel erwartet, ist es nett.
Spannender 4. Teil, der kaum Luft zum Atmen lässt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie macht Herbie Brennan das nur?
Er wird mit jedem Roman einfach immer besser - selbst wenn man glaubt, besser ginge es nicht, vermag Herbie Brennan immer noch eins draufzusetzen. Auch diesmal ist ihm das mit "Der Elfenlord" gelungen. Ich war gebannt, gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Und es passiert so einiges: Im Elfenreich ist das Zeitfieber ausgebrochen, eine Krankheit, die Licht- und Nachtelfen gleichermaßen vorzeitig altern lässt, und das Fieber hat schon so manches Opfer gefordert. Auch Pyrgus und Mr. Fogarty sind betroffen. Und während Henry in der Gegenwelt noch versucht Kater Hodge vor einer Kastration zu bewahren, liegt schon bald die Last auf ihm das Elfenreich zu retten. Dabei begegnet der Leser altbekannten Figuren, wie dem finsteren Lord Hairstreak, der, seiner Macht und seinem Ansehen beraubt, auch dieses Mal nichts anbrennen lässt; den beiden chaotischen Gaunern Brimstone und Chalkill, die mal wieder als Team arbeiten und sich auch hier nicht über den Weg trauen. Aber wir lernen auch neue Figuren und Kulturen kennen, wie das Volk der Wüste, dem Lorquin, ein Junge mit blauer Hautfärbung, dem Henry zunächst sein Leben verdankt, angehört. Leider müssen wir schon fast zu Anfang den Verlust eines alten Freundes in Kauf nehmen, der im restlichen Buch schmerzlich vermisst wird und ohne den die Geschichte um das Elfenreich nicht ganz dieselbe zu sein scheint.

"Der Elfenlord" wartet mit witzigen wie traurigen Inhalten auf, jedoch nie an Spannung nachlassend. Ein Buch für einen herrlichen Lesetag, an dem man vollkommen in das Elfenreich versinken kann. Und plötzlich sieht man sich dem Ende entgegen und weiß, dass man viel länger in dieser Welt verbringen möchte.

Ich hoffe, Herbie Brennan lässt seine Leser nicht allzulang auf neuen Lesestoff aus dem Elfenreich warten!
Spannendes Er-sucht-sie-und-sie-sucht-ihn in einer anderen Welt
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Henry, der etwas durch die Trennung seiner Eltern und das Einzelkinddasein etwas gefrustete Junge mit außergewöhnlichem Erfahrungsschatz aus der Fantasiewelt des Elfenreiches trifft unvermittelt beim Pflegen des Anwesens Mister Fogartys ? ehemaliger Torhüter zwischen den beiden Welten - auf zwei ihm wohl bekannte Elfenwesen, Pyrgus und Nymphalis. Offenbar grassiert eine schreckliche Krankheit unter der Bevölkerung der anderen Welt und Henry scheint nach Auffassung der dortigen Entscheider helfen zu können.

Klar, dass der hilfsbereite Junge sich umgehend aufmacht, um seinem Freund beizustehen. Alles aktuell reale liegen und stehen lassend taucht Henry wieder ein ins Elfenreich. Eine Zusammenkunft mit dem an ?Zeitfieber? ? die Seuche, die offenbar mehr und mehr Opfer findet ? erkrankten Fogarty ist ausschlaggebend für ein aufregendes Abenteuer, welches Henry im letzten Band der ?Quatrologie? erleben wird. Die aus den vorherigen Bänden bekannten Widersacher des Guten, Brimstone, Chulkhill und Hairstreak stricken erneut ihre Intrigen.
Kaum, dass Henry so recht weiß, was aufgrund der von Fogarty geäußerten Visionen geht ? er soll die Elfenkaiserin retten ? befindet er sich auch schon in der Wüste, lernt einen merkwürdigen kleinen, blauen Kerl - Lorquin vom Stamme der Luchti - kennen, welchem er auch noch hilft die gefährliche Draugr zu töten. Innerlich von wilden und wechselhaften Gefühlen hinsichtlich Holly Blue einerseits und den Ereignissen seiner Wanderung und Suche in der endlosen, unwirtlichen Wüstenlandschaft hin- und hergerissen, verfolgt Henry konsequent sein Vorhaben.
Obwohl er den Jungen nicht ganz ernst nimmt, ist eben der sein stetiger Begleiter und auch Retter. Sowohl Kaiserin Blue als auch Henry befinden sich andauernd in Gefahr und das spürt man auch die gesamte Geschichte lang, die fesselt und nur bisweilen etwas langatmig wird, andererseits den Lesenden immer wieder spannend zahlreiche neue Einblicke in das Elfenreich beschert.
Die Elfenkaiserin Holly Blue ? deren Eheschließungsanliegen er seinerzeit nicht annahm ? versucht unterdessen, Henry zu finden. Auch sie muss dabei Strapazen, Ernierdrigungen und Auseinandersetzungen standhalten. Etwas irritierend mag die Vermischung verschiedenster Glaubensmythen und ?aussagen wirken, aber irgendwie passen auch diese in den fantasievollen Gesamtkontext, ja machen diesen geradezu zeitgemäß anschlussfähig. Manchmal liest sich die Geschichte gerade zu realdokumentarisch.

Die beiden Erzählstränge laufen ausgesprochen spannend und abwechslungsreich zeitgleich zunächst nebeneinander her, lassen manchmal sogar den ?roten Faden? der Geschichte aus dem Blickfeld geraten, um sich dann freilich trotz aller Turbulenz final aufeinander zu doch noch zum guten Ausgang der Erzählung treffen. So gelingt dem Autor tatsächlich ein guter Abschluss dieses wahrlich einfallsreichen und sehr fesselnd unterhaltenden, letztlich doch noch vierteilig gewordenen Romans. © 3/2008, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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Der Elfenpakt: Roman von Herbie Brennan

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,77

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423712570, Erscheinungsdatum: Sept. 2007
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5 Kundenrezensionen:

Abgedreht, aber wieder einmal sehr gut!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der dritte Band der Elfenportal-Reihe überzeugt meines Erachtens keinen Deut weniger als seine beiden Vorgänger. Es stimmt höchstens, dass der Einstieg ein bisschen schwerer fällt, weil im Anfangsteil auf einige Belanglosigkeiten zu Henrys Familiensituation eingegangen wird. Das stellt aber keinen Beinbruch dar, da die Story ab einem gewissen Moment gut zügig vorangetrieben wird. Erfreulicherweise ist Henrys Rolle in dieser Geschichte auch deutlich wichtiger, nachdem man im Vorgängerband eher den Eindruck bekam, er wäre allen nur ein Klotz am Bein und hätte zum Verlauf der Geschichte nichts beigetragen.

Man muss allerdings schon ein gewisses "Herz" für das Abgedrehte mitbringen, denn dies wird in diesem Band wie in keinem anderen zelebriert. Wenn ich die größten Abstrusitäten aufzählen würde, würde ich schon zu viel verraten, aber man darf sich hierbei sogar auf fliegende Untertassen freuen - von den ganzen neuen Zaubern mal ganz zu schweigen. So gut wie alle Charaktere der Vorgänger erscheinen auch in "Der Elfenpakt", zu meinem Bedauern allerdings weder Brimstone noch Chalkhill - dafür wird umso mehr Fokus auf Lord Hairstreak gelegt.

Einen Punkt Abzug muss ich dem Buch allerdings für das meines Erachtens zu abrupte Ende der Geschichte geben, was, wie ich finde, schon in "Der Purpurkaiser" ein Problem war. Das Finale ist meines Erachtens erneut viel zu knapp gehalten und ich finde, man hätte für ein paar Ausschmückungen an dieser Stelle ruhig auf Teile am Anfang des Buches (Henry im Erdenreich) verzichten können.

Insgesamt gesehen aber ein sehr gutes Buch, welches ich in (für meine Verhältnisse) rekordverdächtigen zwei Tagen verschlungen hab. Wer die bisherigen Bände mochte, wird auch hier nicht enttäuscht werden. Ich freue mich nun jedenfalls auf "Der Elfenlord"!
es geht rasant weiter
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Herbie Brennan setzt mit Der Elfenpakt nach seinen beiden Werken Das Elfenportal und Der Purpurkaiser seine spannende und kurzweilige Geschichte um die Elfenreichkaiserin Holly Blue und dem Menschenjungen Henry in gewohnt gekonnter Manier fort.
Im Gegensatz zum ersten Band, der noch von der Überraschung des Aufeinandertreffens zweier unterschiedlicher Welten leben konnte, verlässt Brennan mehr und mehr die Episoden in der uns bekannten richtigen" Welt und breitet seine Geschichte verstärkt in der weiterhin sehr interessanten Welt der Elfen aus.
Dadurch verliert sein Roman leider etwas von dem sehr interessanten und kurzweiligen Witz des dabei auftretenden Kulturschocks. Nichts desto trotz führt er anhand von typischen Fantasy-Elementen seine Geschichte um das Elfenreich weiter und verliert dabei in keinster Weise seinen vorhanden Witz sowie die notwendigen Spannungselemente, um Leser bei der Stange zu halten.
Somit ist Der Elfenpakt eine sehr gelungene Fortsetzung einer kurzweiligen Fantasyreihe, der zwar als Roman beinahe auch alleine auftreten könnte - aber trotzdem auf weitere Bände um das sagenumwobene Reich der Elfen hoffen lässt.
Meiner Meinung nach auch eine Reihe, die ebenfalls sehr gut für die etwas jüngere Klientel geeignet ist. (Gibt es noch lesende Jugendliche...??)
Jürgen Seibold / 27.12.2008
wieder gelungen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ebenso wie die ersten beiden Teile spannend, witzig und fantasievoll, magisch und mal was anderes.
Dritte Runde für Pyrgus & Co.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Im Elfenreich geht Seltsames vor. Lord Hairstreak, der Erzfeind der Lichtelfen, hat Kaiserin Holly Blue einen Waffenstillstand angeboten. Sie weiß nicht, was sie davon halten soll, und sucht Hairstreak auf, um mit ihm zu reden.

Vorsichtshalber hat sie aber beim Aufbruch den traditionellen Countdown ausgelöst. Wenn sie nicht innerhalb von drei Tagen zurückkehrt, werden ihre Truppen Lord Hairstreak und seine Anhänger angreifen.

Nach dem Gespräch bleibt Blue tatsächlich verschwunden. Die Zeit läuft, man bangt um die Zukunft, denn nur die Kaiserin persönlich kann den Countdown stoppen.

In der Gegenwelt wird Henry derweil von Außerirdischen entführt, kann sich aber nicht erinnern, was die mit ihm angestellt haben könnten.

Und Beleth, der Dämonenfürst, ist nicht untätig geblieben, auch wenn die Portale zwischen der Elfenwelt und der Hölle geschlossen sind ...

Der dritte Teil der Elfen-Reihe ist erneut ein spannendes und humorvolles Fantasybuch und wirkt noch ein Stück erwachsener als die Vorgängerbände, ohne die Spritzigkeit der Erzählweise zu verlieren.

Brennans Ideenreichtum hat mich auch hier wieder begeistert, die Handlung schlägt tolle Haken, ohne unglaubwürdig zu werden und hält den Leser gefangen bis zum atemberaubenden Finale.

Nachdem ich Pyrgus, Blue, Henry, Mr. Fogarty, Madame Cardui und Flapwazzle, den niedlichsten lebendigen Bettvorleger der Literaturwelt, durch drei Bände begleitet habe, tat es mir richtig leid, sie zurücklassen zu müssen.
Atemraubender Abschluss der Trilogie
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wieder begeben wir uns in die phantastische Welt des Elfenreiches. Die im zweiten Band frisch gewählte Kaiserin Holly Blue ist zwar ein sicher nettes Mädchen, das aufgrund des Verzichts ihres Bruders Pyrgus in die führende Position katapultiert wurde, doch ob sie den Anforderungen dieses wichtigen Amtes im Angesicht der latenten Bedrohungen durch die Nachtelfen gerecht werden kann, ist ungewiss. Als ihr Onkel Lord Hairstreak ? gewissermaßen ein ständiger und vor allem undurchsichtiger Gegner der jungen Kaiserin ? ein Friedensangebot unterbreitet, scheint sich Vieles zum Besseren zu wenden. Wenn da nicht die Verschlagenheit des Onkels massiv Zweifel aufkommen ließen.

Holly Blue verhängt löst einen so genannten ?Countdown? aus und macht sich auf, ihren Onkel zu treffen und das Friedensangebot aufzugreifen. Verhängnisvoll, wie man schnell merkt. Pyrgus, der Torwächter Fogarty und inzwischen auch Henry aus der realen Welt mittels wundersamen Gerät ins Elfenreich teleportiert machen sich auf, Holly Blue zu suchen und vor allem den wegen des nur von der Kaiserin zu stoppenden Countdowns drohenden Krieg abzuwenden.

Die Spannung ist ungebrochen, wenngleich die beiden ersten Bände deutlich angenehmer ? weil deutlich mehr witzig und skurril ? zu lesen waren. Auch die meiner Ansicht nach viel zu vielen und verwirrenden Handlungsstränge und teilweise nur schwer nachvollziehbaren Entwicklungen lähmen ein wenig den Lesespaß, der allerdings dennoch ausreichend ist. Schade, dass die Trilogie ihr Ende gefunden hat. Was bleibt, ist auf jeden Fall eine außergewöhnlich spannende und phantasiereiche Geschichte für alle, die in magisch-phantastische Welten eintauchen möchten und Unglaubliches erleben möchten. © 5/2007, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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Produkt-Bild: Der Elfenlord: Roman

Der Elfenlord: Roman von Herbie Brennan

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 14,00, Angebote ab EUR 2,18

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423246375, Erscheinungsdatum: Dezember 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Der Elfenlord: Roman

5 Kundenrezensionen:

GUUUT
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Was soll man zu einem einwandfreien Buch noch sagen??? War gut, ist gut, bleibt auch so :))
Stimmungswechsel
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Zwei Jahre sind vergangen, seit Henry das Elfenreich verlassen hat. Zwei Jahre mit seiner chaotischen Familie, zwei Jahre, in denen er immer wieder an Blue gedacht hat. Da steht plötzlich Pyrgus vor ihm. Fast hätte er ihn nicht erkannt, denn er ist während Henrys Abwesenheit um viel mehr als nur zwei Jahre gealtert. Dieses Phänomen versetzt das ganze Elfenreich in Angst und Schrecken. Man nennt es das Zeitfieber, denn die Betroffenen bekommen Fieberschübe, während derer sie um Jahre älter werden.

Pyrgus ist in die Menschenwelt gekommen, weil er hofft, dort überleben zu können, und weil er Henry holen möchte, der die Elfen von der Bedrohung durch das Zeitfieber erlösen soll. Wie er das anstellen soll, weiß Henry auch nicht so genau, doch trotz allem freut er sich über ein Wiedersehen mit seinen alten Freunden - bis ihn Madame Cardui mit einem Transportzauber plötzlich irgendwohin katapultiert und keiner weiß, wo er hingeraten ist. Dabei wird er doch dringend gebraucht, um das Zeitfieber zu bekämpfen, das auch von Mr. Fogarty Besitz ergriffen hat und sein Leben akut bedroht. Also beginnt eine lange und nicht gerade ungefährliche Suche, in deren Verlauf Blue und Henry getrennt voneinander merkwürdigen Gestalten, alten Feinden und mythischen Monstern begegnen.

Der 4. Teil der Elfen-Reihe hat wieder einige der bewährten witzigen Momente, doch insgesamt ist die Grundstimmung getragener und düsterer, vielleicht auch ein wenig "erwachsener". Die Wiedersehensfreude mit Blue, Pyrgus, Henry und Co. wird getrübt durch Krankheit und die unmittelbare, allgegenwärtige Bedrohung durch das Zeitfieber und den Tod (fast erinnert das ein wenig an das "Nichts" in der Unendlichen Geschichte). Außerdem habe ich den süßen Flapwazzle schmerzlich vermisst. Wo steckt der bloß?

Brennan verwebt hier einige Motive aus der germanischen Mythologie mit seiner Elfenwelt, greift das Motiv der Wüste aus dem 3. Band wieder auf und sorgt für einige Überraschungen, die Loyalitäten der Figuren betreffend. Das Ganze liest sich wie immer süffig weg. Aufgrund der kurzen Kapitel hat man das Buch schwupps ausgelesen, weil man immer noch ein Kapitelchen und noch eins und noch eins lesen möchte.

Vielleicht nicht mein Lieblingsband der Reihe, aber auf jeden Fall lesenswert.
Kein Entwicklungsroman
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Hallo, ich dachte eigentlich, es handelt sich um eine Entwicklungsreihe wie Harry P., bei dem die Hauptdarsteller mit den Jahren Erwachsen werden und erwachsener oder pupertärer etc. Aber der Roman spielt zwei Jahre nach dem nächsten, ein Jahr vor dem Abitur, und ich habe nicht den Eindruck, das sich die Hauptfigur weiterentwickelt, sondern stehengeblieben ist. Inhaltlich nette Kost mit den üblichen Zutaten (Elfen, Drachen, Engel) ohne Neuerungen. Wenn man nicht zuviel erwartet, ist es nett.
Spannender 4. Teil, der kaum Luft zum Atmen lässt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie macht Herbie Brennan das nur?
Er wird mit jedem Roman einfach immer besser - selbst wenn man glaubt, besser ginge es nicht, vermag Herbie Brennan immer noch eins draufzusetzen. Auch diesmal ist ihm das mit "Der Elfenlord" gelungen. Ich war gebannt, gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Und es passiert so einiges: Im Elfenreich ist das Zeitfieber ausgebrochen, eine Krankheit, die Licht- und Nachtelfen gleichermaßen vorzeitig altern lässt, und das Fieber hat schon so manches Opfer gefordert. Auch Pyrgus und Mr. Fogarty sind betroffen. Und während Henry in der Gegenwelt noch versucht Kater Hodge vor einer Kastration zu bewahren, liegt schon bald die Last auf ihm das Elfenreich zu retten. Dabei begegnet der Leser altbekannten Figuren, wie dem finsteren Lord Hairstreak, der, seiner Macht und seinem Ansehen beraubt, auch dieses Mal nichts anbrennen lässt; den beiden chaotischen Gaunern Brimstone und Chalkill, die mal wieder als Team arbeiten und sich auch hier nicht über den Weg trauen. Aber wir lernen auch neue Figuren und Kulturen kennen, wie das Volk der Wüste, dem Lorquin, ein Junge mit blauer Hautfärbung, dem Henry zunächst sein Leben verdankt, angehört. Leider müssen wir schon fast zu Anfang den Verlust eines alten Freundes in Kauf nehmen, der im restlichen Buch schmerzlich vermisst wird und ohne den die Geschichte um das Elfenreich nicht ganz dieselbe zu sein scheint.

"Der Elfenlord" wartet mit witzigen wie traurigen Inhalten auf, jedoch nie an Spannung nachlassend. Ein Buch für einen herrlichen Lesetag, an dem man vollkommen in das Elfenreich versinken kann. Und plötzlich sieht man sich dem Ende entgegen und weiß, dass man viel länger in dieser Welt verbringen möchte.

Ich hoffe, Herbie Brennan lässt seine Leser nicht allzulang auf neuen Lesestoff aus dem Elfenreich warten!
Spannendes Er-sucht-sie-und-sie-sucht-ihn in einer anderen Welt
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Henry, der etwas durch die Trennung seiner Eltern und das Einzelkinddasein etwas gefrustete Junge mit außergewöhnlichem Erfahrungsschatz aus der Fantasiewelt des Elfenreiches trifft unvermittelt beim Pflegen des Anwesens Mister Fogartys ? ehemaliger Torhüter zwischen den beiden Welten - auf zwei ihm wohl bekannte Elfenwesen, Pyrgus und Nymphalis. Offenbar grassiert eine schreckliche Krankheit unter der Bevölkerung der anderen Welt und Henry scheint nach Auffassung der dortigen Entscheider helfen zu können.

Klar, dass der hilfsbereite Junge sich umgehend aufmacht, um seinem Freund beizustehen. Alles aktuell reale liegen und stehen lassend taucht Henry wieder ein ins Elfenreich. Eine Zusammenkunft mit dem an ?Zeitfieber? ? die Seuche, die offenbar mehr und mehr Opfer findet ? erkrankten Fogarty ist ausschlaggebend für ein aufregendes Abenteuer, welches Henry im letzten Band der ?Quatrologie? erleben wird. Die aus den vorherigen Bänden bekannten Widersacher des Guten, Brimstone, Chulkhill und Hairstreak stricken erneut ihre Intrigen.
Kaum, dass Henry so recht weiß, was aufgrund der von Fogarty geäußerten Visionen geht ? er soll die Elfenkaiserin retten ? befindet er sich auch schon in der Wüste, lernt einen merkwürdigen kleinen, blauen Kerl - Lorquin vom Stamme der Luchti - kennen, welchem er auch noch hilft die gefährliche Draugr zu töten. Innerlich von wilden und wechselhaften Gefühlen hinsichtlich Holly Blue einerseits und den Ereignissen seiner Wanderung und Suche in der endlosen, unwirtlichen Wüstenlandschaft hin- und hergerissen, verfolgt Henry konsequent sein Vorhaben.
Obwohl er den Jungen nicht ganz ernst nimmt, ist eben der sein stetiger Begleiter und auch Retter. Sowohl Kaiserin Blue als auch Henry befinden sich andauernd in Gefahr und das spürt man auch die gesamte Geschichte lang, die fesselt und nur bisweilen etwas langatmig wird, andererseits den Lesenden immer wieder spannend zahlreiche neue Einblicke in das Elfenreich beschert.
Die Elfenkaiserin Holly Blue ? deren Eheschließungsanliegen er seinerzeit nicht annahm ? versucht unterdessen, Henry zu finden. Auch sie muss dabei Strapazen, Ernierdrigungen und Auseinandersetzungen standhalten. Etwas irritierend mag die Vermischung verschiedenster Glaubensmythen und ?aussagen wirken, aber irgendwie passen auch diese in den fantasievollen Gesamtkontext, ja machen diesen geradezu zeitgemäß anschlussfähig. Manchmal liest sich die Geschichte gerade zu realdokumentarisch.

Die beiden Erzählstränge laufen ausgesprochen spannend und abwechslungsreich zeitgleich zunächst nebeneinander her, lassen manchmal sogar den ?roten Faden? der Geschichte aus dem Blickfeld geraten, um sich dann freilich trotz aller Turbulenz final aufeinander zu doch noch zum guten Ausgang der Erzählung treffen. So gelingt dem Autor tatsächlich ein guter Abschluss dieses wahrlich einfallsreichen und sehr fesselnd unterhaltenden, letztlich doch noch vierteilig gewordenen Romans. © 3/2008, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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Der Elfenlord - Elfenportal-Saga Teil 4 von Herbie Brennan

Audio CD von Jumbo Neue Medien
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 8,95

ISBN: 3833719036, Erscheinungsdatum: März 2008
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Produkt-Bild: Der Elfenpakt: Roman

Der Elfenpakt: Roman von Herbie Brennan

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,95

ISBN: 3423211903, Erscheinungsdatum: Januar 2010
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Produkt-Bild: Das Elfenportal - Elfenportal-Saga Folge 1

Das Elfenportal - Elfenportal-Saga Folge 1 von Herbie Brennan

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ISBN: 3833724358, Erscheinungsdatum: Juni 2009
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Der Elfenpakt. 4 CDs von Herbie Brennan

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Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 9,89

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3833716738, Erscheinungsdatum: Sept. 2006, Auflage: 1., Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

Abgedreht, aber wieder einmal sehr gut!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der dritte Band der Elfenportal-Reihe überzeugt meines Erachtens keinen Deut weniger als seine beiden Vorgänger. Es stimmt höchstens, dass der Einstieg ein bisschen schwerer fällt, weil im Anfangsteil auf einige Belanglosigkeiten zu Henrys Familiensituation eingegangen wird. Das stellt aber keinen Beinbruch dar, da die Story ab einem gewissen Moment gut zügig vorangetrieben wird. Erfreulicherweise ist Henrys Rolle in dieser Geschichte auch deutlich wichtiger, nachdem man im Vorgängerband eher den Eindruck bekam, er wäre allen nur ein Klotz am Bein und hätte zum Verlauf der Geschichte nichts beigetragen.

Man muss allerdings schon ein gewisses "Herz" für das Abgedrehte mitbringen, denn dies wird in diesem Band wie in keinem anderen zelebriert. Wenn ich die größten Abstrusitäten aufzählen würde, würde ich schon zu viel verraten, aber man darf sich hierbei sogar auf fliegende Untertassen freuen - von den ganzen neuen Zaubern mal ganz zu schweigen. So gut wie alle Charaktere der Vorgänger erscheinen auch in "Der Elfenpakt", zu meinem Bedauern allerdings weder Brimstone noch Chalkhill - dafür wird umso mehr Fokus auf Lord Hairstreak gelegt.

Einen Punkt Abzug muss ich dem Buch allerdings für das meines Erachtens zu abrupte Ende der Geschichte geben, was, wie ich finde, schon in "Der Purpurkaiser" ein Problem war. Das Finale ist meines Erachtens erneut viel zu knapp gehalten und ich finde, man hätte für ein paar Ausschmückungen an dieser Stelle ruhig auf Teile am Anfang des Buches (Henry im Erdenreich) verzichten können.

Insgesamt gesehen aber ein sehr gutes Buch, welches ich in (für meine Verhältnisse) rekordverdächtigen zwei Tagen verschlungen hab. Wer die bisherigen Bände mochte, wird auch hier nicht enttäuscht werden. Ich freue mich nun jedenfalls auf "Der Elfenlord"!
es geht rasant weiter
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Herbie Brennan setzt mit Der Elfenpakt nach seinen beiden Werken Das Elfenportal und Der Purpurkaiser seine spannende und kurzweilige Geschichte um die Elfenreichkaiserin Holly Blue und dem Menschenjungen Henry in gewohnt gekonnter Manier fort.
Im Gegensatz zum ersten Band, der noch von der Überraschung des Aufeinandertreffens zweier unterschiedlicher Welten leben konnte, verlässt Brennan mehr und mehr die Episoden in der uns bekannten richtigen" Welt und breitet seine Geschichte verstärkt in der weiterhin sehr interessanten Welt der Elfen aus.
Dadurch verliert sein Roman leider etwas von dem sehr interessanten und kurzweiligen Witz des dabei auftretenden Kulturschocks. Nichts desto trotz führt er anhand von typischen Fantasy-Elementen seine Geschichte um das Elfenreich weiter und verliert dabei in keinster Weise seinen vorhanden Witz sowie die notwendigen Spannungselemente, um Leser bei der Stange zu halten.
Somit ist Der Elfenpakt eine sehr gelungene Fortsetzung einer kurzweiligen Fantasyreihe, der zwar als Roman beinahe auch alleine auftreten könnte - aber trotzdem auf weitere Bände um das sagenumwobene Reich der Elfen hoffen lässt.
Meiner Meinung nach auch eine Reihe, die ebenfalls sehr gut für die etwas jüngere Klientel geeignet ist. (Gibt es noch lesende Jugendliche...??)
Jürgen Seibold / 27.12.2008
wieder gelungen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ebenso wie die ersten beiden Teile spannend, witzig und fantasievoll, magisch und mal was anderes.
Dritte Runde für Pyrgus & Co.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Im Elfenreich geht Seltsames vor. Lord Hairstreak, der Erzfeind der Lichtelfen, hat Kaiserin Holly Blue einen Waffenstillstand angeboten. Sie weiß nicht, was sie davon halten soll, und sucht Hairstreak auf, um mit ihm zu reden.

Vorsichtshalber hat sie aber beim Aufbruch den traditionellen Countdown ausgelöst. Wenn sie nicht innerhalb von drei Tagen zurückkehrt, werden ihre Truppen Lord Hairstreak und seine Anhänger angreifen.

Nach dem Gespräch bleibt Blue tatsächlich verschwunden. Die Zeit läuft, man bangt um die Zukunft, denn nur die Kaiserin persönlich kann den Countdown stoppen.

In der Gegenwelt wird Henry derweil von Außerirdischen entführt, kann sich aber nicht erinnern, was die mit ihm angestellt haben könnten.

Und Beleth, der Dämonenfürst, ist nicht untätig geblieben, auch wenn die Portale zwischen der Elfenwelt und der Hölle geschlossen sind ...

Der dritte Teil der Elfen-Reihe ist erneut ein spannendes und humorvolles Fantasybuch und wirkt noch ein Stück erwachsener als die Vorgängerbände, ohne die Spritzigkeit der Erzählweise zu verlieren.

Brennans Ideenreichtum hat mich auch hier wieder begeistert, die Handlung schlägt tolle Haken, ohne unglaubwürdig zu werden und hält den Leser gefangen bis zum atemberaubenden Finale.

Nachdem ich Pyrgus, Blue, Henry, Mr. Fogarty, Madame Cardui und Flapwazzle, den niedlichsten lebendigen Bettvorleger der Literaturwelt, durch drei Bände begleitet habe, tat es mir richtig leid, sie zurücklassen zu müssen.
Atemraubender Abschluss der Trilogie
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wieder begeben wir uns in die phantastische Welt des Elfenreiches. Die im zweiten Band frisch gewählte Kaiserin Holly Blue ist zwar ein sicher nettes Mädchen, das aufgrund des Verzichts ihres Bruders Pyrgus in die führende Position katapultiert wurde, doch ob sie den Anforderungen dieses wichtigen Amtes im Angesicht der latenten Bedrohungen durch die Nachtelfen gerecht werden kann, ist ungewiss. Als ihr Onkel Lord Hairstreak ? gewissermaßen ein ständiger und vor allem undurchsichtiger Gegner der jungen Kaiserin ? ein Friedensangebot unterbreitet, scheint sich Vieles zum Besseren zu wenden. Wenn da nicht die Verschlagenheit des Onkels massiv Zweifel aufkommen ließen.

Holly Blue verhängt löst einen so genannten ?Countdown? aus und macht sich auf, ihren Onkel zu treffen und das Friedensangebot aufzugreifen. Verhängnisvoll, wie man schnell merkt. Pyrgus, der Torwächter Fogarty und inzwischen auch Henry aus der realen Welt mittels wundersamen Gerät ins Elfenreich teleportiert machen sich auf, Holly Blue zu suchen und vor allem den wegen des nur von der Kaiserin zu stoppenden Countdowns drohenden Krieg abzuwenden.

Die Spannung ist ungebrochen, wenngleich die beiden ersten Bände deutlich angenehmer ? weil deutlich mehr witzig und skurril ? zu lesen waren. Auch die meiner Ansicht nach viel zu vielen und verwirrenden Handlungsstränge und teilweise nur schwer nachvollziehbaren Entwicklungen lähmen ein wenig den Lesespaß, der allerdings dennoch ausreichend ist. Schade, dass die Trilogie ihr Ende gefunden hat. Was bleibt, ist auf jeden Fall eine außergewöhnlich spannende und phantasiereiche Geschichte für alle, die in magisch-phantastische Welten eintauchen möchten und Unglaubliches erleben möchten. © 5/2007, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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Produkt-Bild: Der Purpurkaiser.

Der Purpurkaiser. von Herbie Brennan

Broschiert von dtv
Angebote ab EUR 1,43

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423711744, Erscheinungsdatum: August 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Der Purpurkaiser.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Es ist schon überaus gefährlich, das Tor zum Anwesen von Mr. Fogarty zu durchschreiten. Niemand, der einigermaßen bei Verstand ist, würde das wohl tun: Immerhin hat Mr. Fogarty dem letzten Besucher mit einem Kricketschläger den Arm gebrochen. Man muss also entweder irrsinnig oder mutig sein, um das Tor zu durchschreiten -- so wie Henry, der sämtliche Schlüssel besitzt. Aber Henry wagt es ja auch, das Portal zum Elfenreich zu durchqueren, so wie dieses Mal. Aber diesmal ist die jenseitige Welt noch gefährlicher und hoffnungsloser geworden als bei seinen ersten Besuchen. Denn er ermordete Vater von Kronprinz Pyrgus Malvae und seiner Schwester Holly Blue -- der Purpurkaiser -- ist zu neuem Leben erwacht: Erweckt mit schwarzer Magie vom skrupellosen Lord Hairstreak, der die willenlose Hülle als Marionette seiner Macht benutzen will, um das Elfenreich in seinen Besitz zu bringen. Henry bekommt also alle Hände voll zu tun, um die Welt auf der anderen Seite des Portals vor dem Verfall zu retten. Und das könnte ihn sogar das Leben kosten ...
"Wenn du hieraus keine Serie machst, werde ich dich verklagten!" Dies soll niemand Geringeres als Artemis Fowl-Erfinder Eoin Colfer Herbie Brennan angedroht haben, nachdem er dessen Fantasy-Epos Das Elfenportal gelesen hatte. Mit Der Purpurkaiser hat der altgediente Autor von Büchern für Kinder und Erwachsene (Gesamtauflage: über acht Millionen Exemplare) nun diese fulminante Fortsetzung vorgelegt -- und diese ist vielleicht noch magischer, humorvoller, phantastischer als sein überaus erfolgreicher Vorgänger. So kann man auch dem Purpurkaiser nur wünschen, dass er wieder möglichst viele Leser findet. Und man kann Brennan nur empfehlen, möglichst bald einen weiteren Thriller aus dem Elfenreich vorzulegen. Ansonsten sollte man ihn tatsächlich verklagen. --Stefan Kellerer
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5 Kundenrezensionen:

WIeder mal gelungen.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe schon das erste gelesen und war gespannt auf das zweite, es war wie das erste spannend und fantasievoll, man kann immer richtig schön abschalten bei diesen Büchern. Das dritte wird bestimmt ebenfalls gut, ich kann mir zumindest nichts anderes vorstellen.
Lesenswert
Sehr phantastisch !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Herbie Brennan - einer meiner Lieblings-Fantasy-Autoren. Die Geschichte um Pyrgus Malvae nimmt in diesem Buch eine dramatische Wendung und ich muss sagen, dass das Buch an seinem wirklich guten Vorgänger sehr gut anknüpft und sehr schön geschrieben ist. Es ist wirklich spannend und gut zu lesen !! Er zeigt auch viele Facetten auf nicht nur immer das einfache Fantasy-Geschwafel.
Im Grossen und Ganzen ein spitzen Buch, das nur zu empfehlen ist !!!

Auch empfehlenswert: Der Vorgänger von "Der Purpurkaiser", " Das Elfenportal" !!!
Super!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Der Purpurkaiser" ist eine starke, überaus gelungene Fortsetzung des ersten Teils "Das Elfenportal". Der Autor versteht es einen von der ersten Zeile an in seine Geschichte hineinzuziehen und man macht sich mit ihm auf die Reise in eine ferne Welt, die gar nicht so anders ist als unsere "Gegenwelt". Schließlich gibt es dort Intrigen, dunkle Machenschaften und Machtgier ebenso wie Freundschaft, Ehre und Liebe ...
Mr. Fogarty ist zum Torhüter des Elfenreiches ernannt worden und nun auch in diesem Zuhause, während Henry sich mit der Gegenwelt begnügen muss, denn schließlich hat er Familie und muss zur Schule ...
Doch von allen Seiten droht dem Elfenreich wieder einmal Gefahr, denn Lord Hairstreak holt zu einem erbitterten Schlag gegen Pyrgus und seine Schwester Blue aus.
Neben einer spannenden und witzigen Geschichte lernen wir neue Spezies kennen: z.B. die Wangaramas, stetig quasselnde kleine Würmer, die in der Lendenregion der Menschen zuhause sind und eine Revolution planen, aber wir erfahren auch mehr über das geheimnisumwitterte Waldelfenvolk, dass weit entwickelt und fortschrittlicher ist als alle übrigen Völker des Elfenreiches.
Fazit: Macht euch auf, auf eine Reise in eine andere Welt mit Elfen, Kobolden, Dämonen und vielen anderen mystischen Wesen und helft das Elfenreich zu retten!
Gelungene Fortsetzung
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Aufregung im Purpurpalast: der totgeglaubte Purpurkaiser ist wieder am Leben, doch das ist überhaupt kein Grund zur Freude, denn der Wiedererweckte gehorcht nun seinem Erzfeind, Lord Hairstreak, der ihn benutzen will, um die Macht an sich zu reißen. Er setzt Comma, den jüngsten Kaisersohn, der noch ein Kind ist, als Marionettenregenten ein und verbannt Pyrgus und Holly Blue aus dem Palast.

Die beiden finden sich mitsamt Torhüter Fogarty und der weisen Madame Cardui in Haleklind wieder, wo sie feststellen, dass die Waldelfen gar nicht so rückständig sind, wie immer kolportiert wurde - im Gegenteil!

Währenddessen sucht Henry in der Gegenwelt verzweifelt nach einem Weg zurück in die Elfenwelt und schafft schließlich mit Hilfe eines selbstgebastelten Portals den Sprung, findet sich dann aber in einer stark veränderten Welt wieder...

Der 2. Teil von Brennans "Elfen"-Reihe ist wieder ein leichtfüßig erzähltes Feuerwerk von Witz, Phantasie und Spannung mit sympathischen Figuren, es gibt ein Wiedersehen mit allen Protagonisten aus dem ersten Teil und als Pluspunkt gegenüber Band 1 auch noch ein schönes abgerundetes Ende, das aber dennoch Appetit auf die Fortsetzung macht.
Brennan hält den Leser auch hier wieder in Atem.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Kaum ist man in Herbie Brennans Roman ?Der Purpurkaiser? eingetaucht, lässt der Autor seine zahlreichen Charaktere an verschiedenen Fronten gleichzeitig in jede Menge Schwierigkeiten geraten, was aber ganz klar Herbie Brennans Stil widerspiegelt, mit dem er den Leser schon im ersten Band dieser Jugendbuchreihe, ?Das Elfenportal?, gefesselt hat.
Alle drei bis vier Seiten wechselt Herbie Brennan den Schauplatz, von denen es mindestens drei gleichzeitig gibt, und beschreibt verschiedene Handlungsstränge, die sich immer wieder kreuzen und auseinanderfächern und erst ganz zum Schluss zusammenfinden. Durch diese kurzen Abschnitte hält der Autor den Leser auf Trab, und man verliert trotzdem die einzelnen Handlungsstränge nicht aus den Augen, weil sie ständig wieder aufgegriffen werden.

Das Cover von Eva Schöffmann-Davidov, welches so viele Elemente aus dem Buch widerspiegelt, finde ich sehr passend gewählt und dient durch den klappbaren Umschlag praktischerweise auch als Buchzeiger.

?Der Purpurkaiser? fügt sich nahtlos an seinen Vorgänger ?Das Elfenportal? an und setzt diesen gekonnt fort, weswegen man diesen Teil aber auch nur sehr schlecht ohne Vorkenntnisse lesen kann. Durch den gleichen Schreibstil und die gleiche Fülle an Aktionen, die an einigen Stellen leider etwas überfüllt wirkt, steht ?Der Purpurkaiser? dem ?Elfenportal? auf jeden Fall in nichts nach und bildet einen gelungenen zweiten Teil.
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