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Collector: Roman von Markus HeitzTaschenbuch von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,98 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453526503, Erscheinungsdatum: Mai 2010 |
5 Kundenrezensionen:Völlig verworren 2 von 5 PunktenZuallererst muss ich sagen: Ich liebe Markus Heitz!! Aber dieses Buch hat mich wirklich enttäuscht! Nicht nur, dass ich das Gefühl hatte, irgendetwas in Richtung Raumschiff Enterprise zu lesen, nein, das Buch ist auch noch gespickt mit unheimlich vielen Sci-Fi-Raumschiff-Ausdrücken und mit vielen Nebencharakteren besetzt, so dass man irgendwann den Überblick und auch den Spaß verliert. Aus lauter Unmut und aber auch Liebe zu Heitz' sonst so tollen Romanen habe ich mir dann das Hörbuch besorgt. Aber auch hier hat man irgendwann keine Lust mehr, zuzuhören, da der rote Faden kaum erkennbar ist. Ich werde mir nach wie vor die Bücher von Heitz kaufen, aber dieses ist eines der wenigen Bücher, die ich überhaupt nicht zu Ende durchlesen werde. Lieber Herr Heitz, Sie sind ein großartiger Fantasy-Schriftsteller, aber bitte lassen Sie in Zukunft die Finger von Weltall-Geschichten!! Sci-Fi der Extraklasse! 5 von 5 PunktenIn einer weit entfernten Zukunft hat sich die Menschheit über das gesamte Universum verteilt. Neue Gebiete werden erkundet, viele Planeten neu besiedelt. Möglich ist dies aber nicht aus eigenem Antrieb sondern außerirdischen Technologien zufolge, die wahrscheinlich von Extraterrestrischen Lebensformen auf der Erde vergessen wurden Kris ist der beste Kutscher, der noch auf der Erde geblieben ist. Kutscher bedeutet nichts anderes als Schwerlast-LKW-Fahrer. Er ist dafür bekannt, jede noch so riskante Fuhre zum Wohlwollen seines Auftraggebers zu erfüllen. Und genau für so einen Auftrag wird Kris engagiert. Er soll einen gefundenen, nicht identifizierten Antrieb befördern. Bewacht wird er auf seinem Weg von einigen Panzerfahrzeugen. Nach kurzer Strecke wird sein Konvoi jedoch aus der Luft angegriffen und alle Panzer zerstört. Über Funk erhält er ein Angebot, das über Leben und Tod entscheiden wird. Kris entscheidet sich für Ersteres Faye, eine Abenteurerin schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Sie dient einem Drogenbaron als Verkäuferin und Informantin. Als sie eines Abends in einer Bar von einem Fremden angesprochen wird, der dringend Stoff benötigt, ist sie zuerst skeptisch. Das Kopfnicken des befreundeten Barkeepers beruhigt sie, worauf sie ihre Waren feilbietet. Der Kunde zieht anstatt zu bezahlen einen Revolver aus der Tasche und stellt sich als Polizist vor. Faye überwältigt ihn und einen zweiten Co, der am Ausgang wartet. Vor der Bar trifft sie auf einen hartnäckigeren Vertreter des Gesetzes, der sie fast überwältigen kann. Das Glück ist der Abenteurerin aber hold und so gelingt ihr die Flucht- bis zur nächsten Hausecke. Dort wird sie von Hubschraubern ins Visier genommen, worauf sie sich kampflos ergibt. Nach einiger Zeit im Gefängnis erhält sie Besuch von einem Mann im Anzug, der ihr eine Alternative zum Arrest anbietet. Alles was sie machen muss, ist, sich auf einen anderen Planeten zu begeben und für eine private Organisation einen Auftrag erledigen. Im Gegenzug erlangt sie die Freiheit und ihre Strafakte wird bereinigt. Faye nimmt das Angebot natürlich an, und landet kurz darauf auf einer stellaren Forschungsstation, in der sich auch Kris befindet. Der Auftrag, den die beiden bald bekommen werden, übersteigt bei weitem ihre Vorstellungskraft. Außerdem entscheidet das Gelingen der Mission darüber, ob die Menschheit überleben wird Ich war etwas überrascht, als ich erfahren habe, dass Markus Heitz nun auch Sci-Fi-Romane schreibt. Normalerweise gelingt wenigen ein Genrewechsel, aber dieses Buch hat mich wirklich vom Hocker gehauen. Langeweile kommt in keiner Zeile auf! Das Abenteuer beginnt spannend, der Mittelteil besticht durch Rasanz und das Ende lässt darauf hoffen, dass die Geschichte weitergehen könnte. Die Charaktere sind gut gewählt- auch die Mischrassen- und haben allesamt ihren eigenen Stil, Macken und Charme. Die eigentlichen Bösewichte sind anfangs nicht mal als solche zu erkennen! Herr Heitz hat auch aktuelle Themen wie Rassenhass und Technologiemissbrauch einfließen lassen. Alles in allem ein sehr gut geschriebenes Buch, dass, wegen der guten Wortwahl flüssig zu lesen ist. Ich würde mich sehr freuen, in Zukunft mehr Sci-Fi-Bücher von Markus Heitz zu lesen. Mein Fazit: Ein bestechend gutes Buch, das nicht nur Storytiefe und reife Charaktere beinhaltet, sondern auch sicher jeden Fantasyfreund zu begeistern vermag. Absolut empfehlenswert! Leider ziemlich oberflächlich geraten 2 von 5 PunktenIch hatte mehr erwartet, anhand des fast schon penetrant auf "legendär" und "episch" getrimmten Werbetextes auf der Rückseite des Buches. Unter "episch" verstehe ich etwas anderes als eine kleine Weltraumreise, die dann zu einer Entscheidungsschlacht führt, die alles auflöst. Das Buch ist sehr oberflächlich geraten. Weder die Charaktere noch die Story empfand ich sonderlich tiefgehend. Zwar macht die Handlung ein paar durchaus überraschende Wendungen, doch keine davon hat das Format, irgendetwas teifgreifendes beim Leser zu bewegen. Unter episch verstünde ich, dass ganze Weltanschauungen plötzlich überworfen würden oder eine tiefgreifende Entdeckung ein universelle Grundsatzphilosophie völlig korrumpiert, aber keine mehr oder minder vorhehrsehbaren Spannungselemente, wie man sie bereits aus dutzenden anderen Büchern der FANTASY oder SCIENCE FICTION kennt. Mir scheint, das Buch sollte möglichst "cool" sein. Darum gibt es prollhafte Charaktere, die bei manch konstruierten Szenen dann einen tollen Spruch vom Stapel lassen. So schafft man aber keine Charaktere, jedenfalls keine, an denen der Leser ernsthaft Anteil nimmt. Von den vielen angeschnittenen Themen und Unterthemen des Buches werden nur nach Gutdünken Erklärungen nachgeliefert, manche Fäden bleiben lose im Wind hängen. Aufgelöst wird das ganze Dilemma und die Gefahr für die Menschheit ziemlich bequem mit einer wenig originellen Eillösung, nur um dann am Ende wieder bekannte Verhältnisse zu schaffen, damit das Buch Fortsetzungen nach sich ziehen kann. Das Buch ist kein Total-Fallout, aber Tiefe, Epik und überzeugende Charaktere sucht man vergeblich. Bin enttäuscht von dem Buch, wo ich an Space Operas durch ALORNDORA gerade erst wieder Freude gefunden hatte. Nichts neues im Weltraum? 3 von 5 PunktenCOLLECTOR ist ein unterhaltsamer SF-B-Movie. Wieso B? Es ist ein Merkmal von B-Movies, erfundenen physikalischen Gegebenheiten (Hier: Hyperraum/Interim) quasi magische, also übernatürliche Eigenschaften zuzuordnen, und das Fehlen logischer Begründungen oder Charakterentwicklung durch lautes Geballer und literweise Blut zu kaschieren. Genau dies geschieht in COLLECTOR. Immer wenn mich die wenig tiefsinnigen Gespräche oder Gedanken der Figuren langweilen, kommt eine überraschende Actionszene zur Ablenkung. Wer unter dem Interim-Syndrom leitet, blutet aus Nase und Augen, aber was die betroffene Person dabei fühlt, spüre ich als Leser nicht wirklich. Das Buch bedient sich aus dem reichhaltigen Vorrat an Weltraum-SF-Stereotypen, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, dass einige schon ziemlich abgegriffen sind. Macht nichts - man kann mit Raumschiffen, Aliens und Cyborgs ohne weiteres immer neue spannende Geschichten erzählen! Bloß tut COLLECTOR dies nicht immer. Gut, das Buch bringt ein paar wirklich nette Ideen ("schützenswerte Rasse Mensch"), Filmzitate und sympathische Figuren, ein Pageturner ist es aber nicht. Denn es fehlt eine "richtige" Hauptfigur zum Mitfiebern, es fehlt "sense of wonder", und der Feind kommt lange Zeit einfach nicht böse genug rüber. Viele Handlungsfäden (z.B. der mit Kris' Tochter) wirken nebensächlich. Von gehobener Sprache oder vielleicht einer Prise Humor fehlt jede Spur, genau wie von Tiefgang in psychologischer oder soziologischer Hinsicht. Wer es auf solide Unterhaltung abgesehen hat, mag auf dergleichen natürlich verzichten können. Mein Fazit: Ein nettes SciFi-Abenteuer, mehr nicht. Kein Beispiel für SF des 21. Jahrhunderts, nicht vergleichbar mit den großen Werken der zeitgenössischen SF. Aber die Juwelen des Genres findet man eben nicht auf den Bestseller-Listen, sondern bei Kleinverlagen und auf den Nominierungslisten des Deutschen Science Fiction Preises oder Kurd Laßwitz Preises. positiv überrascht 4 von 5 PunktenIn Zeiten der Vampiritis mal wieder ein schöner im besten Sinne altmodischer Science Fiction Roman. Gut und flott geschrieben, gute Ideen - sicherlich nicht ganz ohne Anleihen bei Star Trek oder Dan Simmons. Positiv ist auch, dass es kein perfektes Happy End gibt. Insgesamt macht der Roman Lust auf mehr. |
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Der Krieg der Zwerge von Markus HeitzTaschenbuch von PiperPreis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 4,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492700934, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 12 |
5 Kundenrezensionen:Schnelle Lieferung 1A 5 von 5 PunktenDanke für ihre schnelle Lieferung. Soweit hat alles problemlos geklappt... mit dem Artikel an sich war ich auch überaus zufrieden! Kann man lesen, muss man aber nicht 2 von 5 PunktenMan kann dieses Buch lesen, wenn man ein paar durchaus gute und unkonventionelle Ideen zu Zwergen in der Fantasy sucht. Da sind dem Autor nette Einfälle gekommen, die hauptsächlich darauf hinaus laufen, die Zwerge nicht als eine einheitliche Kultur zu betrachten. Die verschiedenen möglichen Ausprägungen zwergischer Kulturen sind gut angedeutet, ebenso wie deren Verhältnis zu anderen Völkern. Aber da ist eben auch schon das Hauptmanko des Buches, diese Ideen werden ausgesprochen und angedeutet, aber nicht wirklich ausgearbeitet und schon gar nicht mit Leben erfüllt. Man sollte dieses Buch nicht lesen, wenn man eine gut aufgebaute, spannende, sprachlich saubere Geschichte mit lebendigen Charakteren und Völkern schätzt. Alle Beschreibungen von Personen, Orten und Gesellschaften bleiben oberflächlich und ohne echten Tiefgang. Der Handlung fehlt ein großer Spannungsbogen, sie wirkt wie aus zu vielen Ideen zusammen gestückelt. Dazu hat sie noch diverse unlogische Stellen, für die auch keine Erklärungen geliefert werden. Die Beziehungen zwischen den handelnden Personen bleiben sehr einfach strukturiert. Fast alle Konflikte, die sich aufbauen, löst der Autor durch einen oder mehrere passende Todesfälle. Selbst Hauptpersonen dieses Buches und des Vorgängerbandes werden nahezu im Vorbeigehen beseitigt. Als letzter Kritikpunkt sollen hier noch die "Splatter-Effekte" stehen, die der Autor bei viel zu vielen Todesfällen einsetzt. Statt seine Fabulierkunst auf die verschiedenen Arten von Tötungen zu verwenden, hätte er lieber die ganze Geschichte intensiver darstellen und vor allem den handelnden Personen mehr Charakter spendieren sollen. Schlechter als der erste Teil... 2 von 5 PunktenNachdem ich die Elfen sehr gern gelesen habe wollte ich mich nun auch an die Zwerge wagen da einige Leute die ich kenne begeistert von den Büchern sind und mittlerweile sogar zu richtigen Markus Heitz Fans wurden. Also musste auch etwas an dem Mythos Zwerge dran sein. Das erste Buch hatte ich früher schon bis zur Hälfte gelesen und nun letzte Woche beendet und für gut befunden. Zwar im vergleich zu den Elfen recht viel Standard aber gut. Jetzt sollte der zweite Teil folgen um zu sehen ob Markus Heitz sich steigern konnte. Leider ist dies nicht der Fall. In meinen Augen hat das Buch besonders am Anfang sehr viele Längen die nicht wirklich sein brauchen. Ich meine das Buch heißt zwar die Zwerge aber muss man nach dem ersten Buch wirklich noch weitere Zwerge in die Welt einführen? Auch kommt die Bedrohung durch die Dritten nicht wirklich gut rüber. Man vermisst irgendwie die Verzweiflung und die Bedrohung die von ihnen ausgeht und ehe man sich versieht sind alle Freunde. Ähnliches passiert mit den Alben. Sowieso missfällt mir das man sich im Buch mit allen Todfeinden verbündet obwohl man sich seit tausenden von Jahren bekriegt. Dagegen verkommen die eigentlichen Verbündeten, die Menschen und Elben zu farblosen Statisten welche keine große Rolle spielen und wenn überhaupt als Armee irgendwo mal erwähnt werden. Auch kommen mir die moralischen Aspekte die immer wieder angedeutet werden zu kurz. Tungdil scheint zwar hin und wieder mal auf die dunkle Seite zu fallen aber dieser eigentlich interessante innere Kampf wird irgendwann einfach fallengelassen und im Buch nicht weiter verfolgt. Auch die dunkle Seite der Halbalbin wird nur angedeutet und hätte eine Quelle für eine interessante Geschichte sein können, wird aber einfach nicht ausgebaut. Auch die wahre Gestalt der Avatare ist etwas ernüchternd, genauso wie die Doppelmoral welche sie verkörpern und welche... ja welche auch nicht ausgebaut wird. Die Geschichte mit den Gesetzen der Zwerge und dem Unterschied gegenüber den Freien wird natürlich auch nicht weiter verfolgt. Dann wäre da natürlich noch die Liebe um Tungdil und die beiden Zwerginen. Auch hier bleibt die Geschichte meiner Meinung nach recht blass da die Beziehung recht lieblos erzählt wird und große Gefühle vermissen lässt. Dazu kommt das meiner Meinung nach auch beide Zwerginen recht blass bleiben. Irgendwie hat mich keine von beiden berührt und ich könnte auch nicht wirklich sagen das ich innerlich gehofft habe das Tungdil sich für diese oder jene entscheidet. Markus Heitz hatte in dem Buch eigentlich alles was man für ein wirkliches Meisterwerk braucht, nur leider hat er meiner Meinung nach alles was auch nur ein bisschen mit Moral und Idealen zu tun hat einfach nur angedeutet (nicht so das man sich selbst seine Teil denken muss sondern einfach in den Raum geworfen)und sich lieber auf die Beschreibung von Schlachten beschränkt. Die Geschichte dient nur dazu, teilweise unlogisch, in die nächste Schlacht zu führen. Mies 1 von 5 PunktenIch hatte den ersten Teil gelesen, und der hat bei mir schon nicht sonderlich eingeschlagen...durchschnittliche Standardkost...aber der zweite Teil ist einfach nur schlecht...Es war eine horrende Qual sich durch dieses Buch zu beissen...langweilig langweilig und nochmal langweilig...zudem is die Story so extrem an den Haaren herbeigezogen, daß es schon fast weh tut.. Ich hab mich ja schon öfters durch verschiedene Bücher gequält...hab so gar die komplette Hexer Saga von Hohlbein gelesen..die ist auch ziemlich mies..aber dieses Buch ist eines der ganz ganz ganz wenigen, die ich nicht fertig gelesen habe, sondern nach ca 400 Seiten wieder in den Schrank stellte... Hmmm...dumm nur, daß ich mir damals alle 3 Teile auf einmal gekauft habe...den dritten werd ich wohl nie anfassen.. Der Krieg der Zwerge 4 von 5 PunktenDas Buch beginnt kurze Zeit nach dem Ende des ersten teils. Nach der Krönung des neuen Großkönigs Gandogar machen sich Tungdil, Boindil und Balyndis und den Kriegern der Ersten auf den Weg in deren Königreich. Dort wollen Tungdil und Balyndis den Ehernen Bund eingehen und Boendal abholen. Leider ist beides für sie nicht möglich (oder nicht so, wie sie es erwartet haben.). Nach diesem erfolglosen Besuch bevölkern Tungdil, Balyndis, Boindil und die besten Handwerker aller Zwergenstämme (mit Ausnahme der Dritten natürlich) das Reich der Fünften. Unterdessen bildet Andokai in Porista Narmora zur Maga aus. Ein Umstand, den ich hier nicht näher beschreiben möchte, zwingt die Halbalbin dazu. Mithilfe von Rodario bemerkt sie aber bald, dass sie hintergangen wurde und schwört Rache. Die Bedrohung im zweiten Band scheint genauso bedrückend wie die im ersten: elf Teile des Gottes Tion und ihr Gefolge wollen das Geborgene Land retten, wobei sie aber drohen, es zu vernichten. Tungdil und Co verteidigen sich natürlich trotzdem, dennoch ist es schwer sich zu wehren: Orks, Albae und die Dritten arbeiten ebenso gegen die Zwerge. Doch um die Gottheiten zu vernichten, muss ein großes Bündnis geschlossen werden. Tungdil sucht die Geisterzwerge in den Höhlen auf und ist sich für ein großes Bündnis nicht zu schade, ein großes Risiko einzugehen und alle Zwergenstämme zu 'hintergehen' (mir fällt gerade kein besseres Wort ein). Besonders interessant fand ich im zweiten Teil Narmora, die nun oft ihre zweite Seite zeigt. Boindil ist ohne seine ewigen Kontrahenten Bavragor und Goimgar ein wenig blasser im zweiten Teil und nicht mehr ganz so lustig. Aber man kann den Witz mit den Zwergenfrauen eben nicht zweimal benutzen. Der einzige andere Lieblingspunkt ist, dass mein Lieblingscharakter stirbt. Das Buch ist ein kleines bisschen schlechter als der erste Teil, aber nichtsdestotrotz eine absolute Kaufempfehlung und besser als so manches andere Fantasywerk. Vraccas sei mit euch! |
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Das Schicksal der Zwerge von Markus HeitzBroschiert von PiperPreis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 5,98 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492701523, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 8 |
Aus der Amazon.de-RedaktionEigentlich sollte schon der dritte Band Die Rache der Zwerge einen Schlussstrich unter das legendäre Zwergen-Epos von Markus Heitz ziehen. Doch auf vielfachen Wunsch seiner Leser -- wie er im Nachwort schreibt -- hat der Autor noch einmal zur Feder gegriffen, um seine Helden neue Abenteuer bestehen zu lassen und die Serie zu einem packenden Finale zu führen. Nachdem der sagenhafte Tungdil Goldhand in der Schwarzen Schlucht verschwunden ist, geht das Geborgene Land dem Untergang entgegen und seine Völker ächzen unter der Herrschaft von Drachen und Albae. Boindil Zweiklinge, auch unter dem Spitznamen Ingrimmsch bekannt, und seine Gemahlin, die Maga Goda, wachen in der Festung Übeldamm über die magische Barriere, die die finsteren Kreaturen im Inneren der Schwarzen Schlucht halten soll. Doch die Barriere wird immer dünner und zerbricht schließlich ganz, und ein Heer von Schattenwesen dringt in das Land ein, an ihrer Spitze der Schrecken erregende Kordrion. Inmitten der finsteren Kreaturen taucht außerdem ein Zwerg auf, der dem heldenhaften Tungdil täuschend ähnlich sieht. Boindil ist außer sich vor Freude, seinen alten Freund wiederzusehen, doch Goda hegt Zweifel. Ist es wirklich der alte Tungdil, der zu ihnen zurückgekehrt ist oder etwas weitaus Finsteres? Derweil taucht im einstigen Königinnenreich Weyurn in der Stadt Mifurdania ein geheimnisvoller Dichter auf, der sich Poet der Freiheit nennt und gegen die Herrschaft des Drachen Lohasbrand und seiner Diener protestiert. Prinzessin Coira schöpft neue Hoffnung, mit seiner Hilfe ihre Mutter, die Königin, aus der Gefangenschaft des Drachen befreien zu können. In Das Schicksal der Zwerge kehrt Heitz noch einmal in das Geborgene Land zurück, und zur Freude der Leser gibt es ein Wiedersehen mit vielen lieb gewonnenen Figuren aus den vorigen Bänden. Im Vergleich zu den ersten drei Büchern weist dieser Band zwar einige Längen auf, doch die Geschichte ist immer noch spannend zu lesen und für Zwerge-Fans ohnehin ein Muss! Auch dieses Mal -- so viel sei verraten -- verzichtet der Autor auf ein Happy End, allerdings soll es nach dem finalen Band der Serie mit neuen Geschichten um die Albae weitergehen. -- Tolle Unterhaltung mit den größten der kleinen Helden! -- Gerhard Schildmann 5 Kundenrezensionen:Zuviele Fragen für ein Buch 3 von 5 PunktenWie wohl so ziemlich jeder habe ich die ersten drei Bücher verschlungen und die Charaktere ins Herz geschlossen. Voll Spannung habe ich mich an den vierten gemacht und bin nach Abschluss unglücklich. Sicher, auch Band 4 kann überzeugen und die Idee, das ganze zeitlich weiter nach hinten zu setzen, war sicherlich gut. Aber mir bleiben zu viele Fragen einfach unbeantwortet. Was hatte Tungdil erlebt, wie konnte er 250 Jahre in der Schlucht überstehen, warum der Hass gegen einen extrem starken Magiebegabten Zwerg, wer war er, wie konnte er sich an viele Dinge nicht erinnern während eher unwichtige stets parat waren? Woher kamen diese Albae-Anzeichen? Und und und.... Es wäre besser gewesen, das ganze NICHT so enden zu lassen. So viele offene Fragen sind kein guter Abschluss und das hat diese Reihe mit dem Zwerg Tungdil nicht verdient. Auch das Ende halte ich für unglücklich, denn es macht keinen Sinn - noch weniger als der aus Teil drei. Auch die weiteren Protagonisten kommen schlichtweg zu kurz, werden ungenügend beschrieben und deren Handlungen machen tweilweise keinen Sinn - Stichwort Loth Ionan. Entweder hätte man es bei drei Bänden gelassen oder diese Geschichte auf zwei weitere Bände verteilt, um entsprechend alles besser im Detail zu beschreiben. Das eigentliche Ende der Story um Tungdil finde ich persönlich als unglücklich gewählt. Ein gelungener Abschluß 5 von 5 PunktenAls ich mit "Die Zwerge" begann, war ich skeptisch. Zwar kannte ich Heitz bereits als sehr guten Autor von seinen Shadowrun-Romanen, hatte aber Bedenken, dass dies vor allem am Lokalkolorit der Romane lag. Mittlerweile bin ich von ihm absolut überzeugt und der Zyklus um Tungdil Goldhand und das Geborgene Land hat mich in seinen Bann gezogen. Den Abschluß der Saga habe ich verschlungen wie keine Ausgabe zuvor und kann sie jedem Leser der vorhergehenden Romane nur ans Herz legen. Heitz fährt nochmals das volle Programm auf. Einziger Kritikpunkt: Widersacher und Helden sterben ab und an zu schnell, zu unscheinbar. Aber das zeichnete auch die restlichen "Zwerge"-Romane aus und macht es reizvoll, da man sich nie sicher sein kann, dass ein Charakter nicht stirbt. Als nächstes steht "Die Legende der Albae: Gerechter Zorn" auf dem Programm und wieder freue ich mich und bin skeptisch, da die Albaesequenzen in den Romanen nicht meine Favoriten waren. Aber ich vertraue Heitz und seiner Kreativität, mich wieder zu überraschen. Die Zwerge halt! 4 von 5 PunktenIch bin begeistert von den ersten drei Bänden der Zwerge und daher musste ich auch den vierten Teil von Markus Heitz haben und lesen. Ich bin nicht enttäuscht worden. Das Buch liest sich gut, wie bereits die vorherigen. Aber von der Geschichte war ich nicht so gefesselt. Dennoch es sind einfach die Zwerge und eine geniale Reihe von Romanen. Daher muss auch der vierte Band in die Sammlung! Bestimmt kein fehlkauf auch als Geschenk nicht Der beste Band der Zwergeserie! 5 von 5 PunktenMusste ich mich durch Band 2 und 3 der Zwergenserie noch einigermassen durchquälen und diese hier mit 3 Sternen bewerten, so kann ich dem vierten und letzten Band der Zwergenserie vollumfängliche 5 Sterne gutschreiben! Von Anfang bis zum Schluss packend und durchwegs spannend präsentiert sich dieser letzte Band. Dass die Geschichte gut zweihundert Jahre später spielt als in Band 3 tut der ganzen Sache sehr gut. Die Ungewissheit über das was in der Zeit dazwischen passiert ist und die Andeutungen und veränderten Verhältnisse im Geborgenen Land machen das ganze auf eine neue und erfrischende Art und Weise wieder spannend. Der Zwerg Boindil wird plötzlich zum Hauptprotagonisten und Tungdil der vorhergehende Musterknabe verkommt zu einem Mittelding zwischen Held und Bösewicht, bei dem man bis zur letzten Seite nicht genau weiss, auf welche Seite es ihn letztendlich ziehen wird. Klar hat auch dieser Band einige Schwächen. Es gibt einige Ungereimtheiten und logische Fehler zu bemängeln (zB woher bezieht Goda in der Endschlacht plötzlich ihre magischen Kräfte, hatte sie doch zuvor ihr Reservoir aufgebraucht? u.a.) und einige Cliffhänger sind wirklich zuviel des Guten (mitten in einem Kampf wird das Kapitel beendet und mehr als 50 Seiten später wird der Kampf zu Ende geführt, wobei ein neuer Cliffhänger folgt und man nicht weiss wehr überlebt hat, bis nach einigen weiteren Dutzend Seiten der Erzählstrang dieses Plots weitergeführt wird). Was ausserdem schade ist, ist dass die menschlichen Helden, welche die Zeit (200 Jahre dazwischen) dahingerafft hat, einfach durch ihre Nachfahren ersetzt werden, welche die Charakteristiken 1:1 übernehmen. Dies ist etwas gar einfallslos (Rodario, Mallenia). Ansonsten kann ich nur sagen: Wem Band 1-3 der Zwergeserie gefallen hat, der kann hier bedenkenlos zugreifen! Chers Emeraldknight Ein "Hoch" auf die Zwerge 5 von 5 PunktenTop Buch!!! Wie auch schon die ersten 3 Bücher über Tungdil und seine Gefährten (1. Die Zwerge, 2. Der Krieg der Zwerge, 3. Die Rache der Zwerge) ist dieses Buch super geschrieben und ist auf jeden Fall ein MUSS für jeden Zwerge-, Fantasy-, Herr der Ringe-, LARP-, etc. Fan!!! Wenn man erst einmal angefangen hat zu lesen, vergisst man vollkommen die Zeit und seine Umwelt, denn Markus Heitz versteht es ohne Zweifel, die Handlung so lebendig zu gestalten, dass man förmlich der Meinung ist, man ist ein Teil der Geschichte und kämpfe Seite an Seite mit den Zwergen gegen die Bedrohung aus dem jenseitigen Land! Man muss die ersten 3 Teile nicht unbedingt gelesen haben, um die Geschehnisse, Namen, Orte und Anspielungen auf die früheren Geschichten zu verstehen, aber es hilft ungemein wenn man die Handlungen der ersten 3 Bücher kennt, denn so lassen sich einige Dinge leichter verstehen! Schade, dass dies der letzte Teil ist, aber man soll die Hoffnung ja niemals aufgeben, denn schließlich sollte ja auch schon nach dem dritten Band Schluss sein... Also mal abwarten, ob sich Markus Heitz dazu durchringen lässt, noch einen Teil zu schreiben... Ich würde es mir auf jeden Fall wünschen! Abschließend kann ich nur sagen: Ich kann das Buch echt nur weiter empfehlen! MfG Matthes |
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Die Rache der Zwerge von Markus HeitzTaschenbuch von PiperPreis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 5,98 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492701140, Erscheinungsdatum: Oktober 2007, Auflage: 7., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionDie Schlacht geht weiter -- oder hat sie gerade erst begonnen? Nach den Bestsellern Die Zwerge und Der Krieg der Zwerge legt Markus Heitz mit Die Rache der Zwerge den vorläufig letzten Band seiner Saga um die kleinen Helden mit den großen Äxten vor. Und wie schon bei den ersten beiden Bänden gelingt es dem Autor spielend, seine Leser mit schwerterklirrender Spannung und bierseeligem Zwergenhumor zu fesseln. Seit fünf Zyklen hat Tungdil Goldhand seinen alten Freund Boindil Zweiklinge nicht mehr gesehen. Ihr Wiedersehen wird umso fröhlicher, als sie von Gandogar, dem Großkönig der Zwergenstämme, auf eine Mission ins Jenseitige Land geschickt werden. Zwar ist das Geborgene Land seit langem von Krieg verschont geblieben, doch die Ruhe, die an der einst heiß umkämpften Südgrenze herrscht, stimmt den Großkönig misstrauisch. Tungdils und Boindils Reise verläuft denn auch nicht ganz so glatt wie geplant: ein unbekannter Zwerg bringt einen Stollen zum Einsturz und hindert sie daran, das Jenseitige Land zu betreten. Und auch sonst weist einiges darauf hin, dass sich ein Sturm über dem Geborgenen Land zusammenbraut. Rätselhafte magische Maschinen machen die Tunnel im Roten Gebirge im Reich der Zweiten unsicher und töten viele Zwerge. Königin Xamtys vermutet eine List der Dritten, die erneut im Zwergenreich für Unfrieden sorgen wollen. In Güldengarb wird einer der vierzehn Diamanten gestohlen, mit denen die Eoîl einst die Macht des Bösen gebannt haben. Und die Elben entsenden Vertreter in alle Teile des Geborgenen Landes, um mit den anderen Völkern ihr Wissen zu teilen -- oder steckt etwas ganz anderes hinter ihrem großzügigen Angebot? Der dritte Band der Zwergen-Saga kann erneut mit Markus Heitz? großen Stärken punkten: einem flüssig erzählten Handlungsbogen, seitenweise spannenden Kämpfen und witzigen Dialogszenen mit liebenswerten Hauptfiguren. Einziger Wermutstropfen ist die mitunter doch etwas holprige Sprache des Autors. Neben vielen Anknüpfungspunkten an die vorhergehenden Romane wird auch hier wieder ein in sich abgeschlossenes Abenteuer erzählt. Wenn das Ende des Romans dennoch ein wenig offen wirkt, so lässt das die Hoffnung aufkommen, dass Heitz irgendwann noch einmal in die Welt des Geborgenen Landes zurückkehren wird. -- Tolle Action um die Fantasyhelden mit den schärfsten Klingen und den coolsten Sprüchen! --Gerhard Schildmann 5 Kundenrezensionen:Geiles Buch 5 von 5 PunktenIch kann nur sagen das es echt ein geiles Buch ist, wie die Teile vorher auch schon. Warum heißt das Buch nicht Die Zwerge vs. RoboCop? 2 von 5 PunktenHi, bin selber ein Riesen Fantasyfan und habe die beiden ersten Zwerge Bücher verschlungen, da sie echt sau gut waren, nur bei diesem 3ten Teil denk ich mir nur, was nen scheiß hat sich da der Autor aus den Fingern gelutscht? Man könnte auch die Amerikanische Airforce gegen die Zwerge kämpfen lassen, ein Kampfjet der einfach alle tötet. Finde es herrlich unrealistsch das es dort Maschinen gibt die es mit mehreren Tausdend Mann aufnimmt und einfach alle tötet, die dicksten Türe mit leichtigkeit aufstemmt usw. Klar braucht man bei Fantasy Büchern nicht von Realismus sprechen, aber diese unmenschlichen total "überkrassen" Maschinen passen einfach nicht in die Welt von Tungil und Co. Das wäre als würde bei Herr der Ringe bei der Belagerung von Minas Tirith ein deutscher Leopard 3 Panzer, auf der Seite der Orks stehen und einfach durch alle Barrieren durchfahren. Aber wer lust auf RoboCop versus Zwerge hat kanns gern lesen, einige Passagen des Buches sind durchaus gelungen und der Schreibstil hat sich ja nicht geändert, ist gewohnt gut, aber wegen der ersten Punkte gibts von mir nur 2 Sterne! ein wenig zu viel des guten .. 2 von 5 Punktendie ersten beiden Bände der Zwerge Saga waren wirklich gelungen, man kam aus dem Lesen nicht mehr heraus und erhielt das, was man sich von einem Fantasy Buch mit so einem Titel erwartet - kurzweilige Unterhaltung, und das auf gutem Niveau. Der dritte Teil hingegen ist, mMn, weit nicht so gut wie die ersten beiden Teilen. Der Grund dafür ist einfach ... alles wirkt überzogen. Das geborgene Land existierte Tausende Zyklen lang in einer gewissen Harmonie .. die Zwerge beschützten das Land ... gefährliche Gegner drangen ein, die zwar verdammt stark, aber noch greifbar waren. Harte Kämpfe begannen, mal mehr, mal weniger ausgeglichen. Doch im dritten Teil ändert sich dies ... es kommen auf einmal Wesen, die um so viel stärker, mächtiger sind als alles andere vorher, und das zuhauf, ohne ein Ende zu nehmen. Eine Steigerung folgt die nächste. Doch werden die Bestien zuvor noch als unbezwingbar beschrieben, töten diese hunderte, tausende von Gegner ohne auch nur irgendwie in Gefahr zu geraten ... werden sie auf einmal von ein paar Zwergen doch wieder besiegt. Anscheinend schwankt ihre Stärke alle 100 Seiten. Kurz gesagt: die ganze Balance ging verloren ... und das ist mit das schlimmse was einem Fantasy Buch passieren kann. Als passender Vergleich vllt dient die momentane Wirtschaftskrise im Vergleich zur heimischen Politik ... man jammert in Ö zB über 150 Mio Studienbegühren die man unbedingt braucht ... 2 Tage später wird ein Rettungspaket von hunderten Milliarden Euros beschlossen - die Relation ist da nicht mehr greifbar. Das sind die harten, aber ehrlich gemeinten Worte. :) Ein weiteres witziges Zwergenabenteuer 5 von 5 PunktenMeine Meinung: Wie schon beim ersten Teil. Ich war sehr begeistert. Markus Heitz hat wieder ein spannendes und witziges Zwergenabenteuer geschrieben, dass Fantasy- und vor allem Zwergenliebhaber begeistern wird. Man fiebert mit jeder einzelnen Figur mit. Da dies bei der Veröffentlichung des Buches noch der letzte Bandsein sollte, war ich doch beim lesen manchmal etwas traurig, das ich nichts mehr über meine heißgeliebten Zwerge lesen kann. Der 4. Band liegt noch immer auf meinem Sub und so ganz traue ich mich nicht ihn zu lesen. Mir hat dieses Buch auch wieder sehr gut gefallen. Und dafür vergebe ich wieder die volle Punktzahl, 5 STerne für Heitz!! einfach Klasse 5 von 5 PunktenIch habe alles von den Zwergen gelesen und bin total begeistert, wie liebevoll Markus Heitz seine Zwerge darstellt, dass man einfach nicht anders kann als sie zu mögen und mit Ihnen mitfiebert. |
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Die Zwerge von Markus HeitzTaschenbuch von PiperPreis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 5,85 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492700764, Erscheinungsdatum: Oktober 2004, Auflage: 11 |
Aus der Amazon.de-RedaktionEinst bewachten die Zwerge den Steinernen Torweg, um das Geborgene Land mit seinen Menschen und Elben vor den Heeren des Bösen zu beschützen. Verrat bahnt Orks und Ogern den Weg, und das Tote Land breitet sich mit seinen Schrecken aus. Der Zwerg Tungdil ist bei dem Magier Lot-Ionan unter Menschen aufgewachsen und kennt die Bräuche seines Volkes nur aus Büchern. Da wird der junge Schmied von seinem väterlichen Freund auf die Reise geschickt. Doch aus dem Botengang wird unverhofft das große Abenteuer. Um die Einheit der fünf Stämme zu bewahren, behauptet der greise Zwergengroßkönig Gundrabur, er sei ein verschollener Königssohn. Und plötzlich steht Tungdil an vorderster Front im Kampf gegen das Böse und muss das Geborgene Land retten. Nach seinem fünfbändigen Zyklus Die Dunkle Zeit legt der deutsche Autor Markus Heitz mit Die Zwerge einen Roman vor, in dem er die ewigen Nebenfiguren der Fantasy einmal in den Vordergrund rückt. Keine leichte Aufgabe, denn so schrecklich interessant ist der Zwerg an sich nun auch wieder nicht. Aber Heitz hat es geschafft, etwas aus dem Thema zu machen. Er konzentriert sich darauf, eine unterhaltsame Geschichte mit gelungenen Variationen des Zwergenmythos und überraschenden Wendungen zu erzählen. Der Held Tungdil erlebt ein klassisches Abenteuer in einer Zwergenkultur, die zwar aus rauen, selbstbewussten Gesellen besteht, dabei aber mehr zu bieten hat, als unter Tage Schätze zu behüten. Das ist temporeich und spannend gemacht, mit einem scharfen Blick für stimmige Details und sehr interessanten Nebenfiguren. Aber nicht nur das lädt hier zum Weiterlesen ein; Heitz hat das seltene Talent, mitreißende und vor allem überzeugende Action schreiben zu können, von der es hier reichlich gibt. Und gerade das macht diesen Roman so vergnüglich und kurzweilig. --Andreas Decker 5 Kundenrezensionen:Grauenhaft 1 von 5 PunktenWer ein grässliches Rungemantsche mit Blut, Leichenschändung, Folter und Menschenfresserei mag, dem sei dieses Werk empfohlen. Freunden des Horror wird Stephen King Niveauvolleres zu bieten haben, wer Fantasy schätzt, sollte lieber nochmal Tolkien lesen. HAMMER!!! Bestes Buch aller Zeiten 5 von 5 PunktenWer ein Fan von Fantasy ist wird von diesem absoluten Meisterwerk begeistert sein. Dieses Buch ist gespickt mit Spannung, Witz, und total Kurzweiliger Unterhaltung! Aber Vorsicht!!!! Es macht absolut süchtig und man will immer mehr!! Super Hammer 5 von 5 PunktenHi Fand den Roman genial. Konnt mich richtig gut in die Hauptcharaktere hinein versetzen. Herr Heitz macht das Buch bis zur letzten Seite spannend und fazinierend. Nachdem ich jetzt auch den letzten Band förmlich verschlungen habe und festgestehlt habe, dass es keinen Nachfolger mehr gab, hab ich fast geheult. Aber zum Glück gibt es auch noch den Roman "die Albae". Darius ;) extrem unsterhaltsam, oft sogar lustig, etwas gewalttätig - eins der besten Fantasy Bücher 5 von 5 PunktenDie Zwerge-Reihe hat mir ausgesprochen viel Spaß gemacht. Gut geschrieben, lustige Momente, manchmal etwas blutig und düster - so nicht für zart-besaitete zu empfehlen - alles in allem herrliche Fantasy Kost. Leider kann Heitz die Qualität in seinen anderen Büchern so nicht halten. Schade. Danke Markus Heitz 5 von 5 PunktenAufgrund der vielen guten Bewertungen und dem hohen Bekanntheitsgrad dieses Buches bzw. dieser Serie musste dieses Buch natürlich meiner Büchersammlung hinzugefügt werden. Und tatsächlich, die guten Bewertungen sind absolut richtig. Nachdem man sich nach ca. 100 - 200 Seiten eingelesen hat und in der Welt des Gebogenen Landes mitfiebert, gibt es kaum noch ein losreißen von diesem ersten Band. Nach der hälfte des Buches habe ich mir daher sofort Teil 2 bis 4 bei Amazon bestellt. Markus Heitz hat mit dem Buch Die Zwerge eine tolle Welt erschaffen, in welcher es viel zu Entdecken gibt und Interessante Charaktäre. Die Story ist im ersten Band gut und flüssig lesbar geschrieben und das Ende des Buches hat definitiv Lust auf mehr gemacht. Es gibt für mich maximal Kleinigkeiten zu kritisieren, doch das perfekte Buch oder der perfekte Film gibt es schließlich nicht. Die Zwerge ist eines meiner Lieblingsbücher und wird nächstes Jahr bestimmt nochmal gelesen :-) |
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Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn von Markus HeitzBroschiert von Piper Verlag GmbHPreis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 5,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 349270154X, Erscheinungsdatum: April 2009, Auflage: 4 |
Aus der Amazon.de-RedaktionEs ist wieder so weit: Der erste Teil eines neuen Heitz-Zyklus liegt in den Regalen bereit, den Fantasy-süchtigen Lesern das Fürchten zu lehren, denn nun wendet der durch Die Zwerge den Ulldart-Zyklus bekannte Fantasy-Autor sich den düsteren Kriegern der Albae aus dem Reich Dsôn Faïmon zu und erzählt uns die Geschichte der beiden Albae Caphalor und Sinthoras. Heitz brennt mal wieder ein regelrechtes Storyfeuerwerk ab und schon nach wenigen Seiten ist man mittendrin und eine durchgelesene Nacht samt krankgeschriebenen Lesetag später ists auch (leider) schon wieder rum. Bis zum nächsten Teil. Heitz weiß was wir Leser wollen, das hat er mit seinem Ulldart- und vor allem mit dem Zwerge-Zyklus mit jeder Zeile bewiesen: Eine stimmige Geschichte, Spannung, Humor, Grusel, Tempo, Action, Rätsel ... alles eben, was Lesespaß bereitet. Düsterlich ist es aber schon, wenn Caphalor und Sinthoras versuchen, einen Dämon für ihre Zwecke auf die Seite des Albae-Heeres zu ziehen - im Gegensatz zu den immer wieder unfreiwillig komischen Zwergen, sind die Albae nämlich alles andere als Witzfiguren, über die man auch hin und wieder schmunzeln kann. Aber es ist Heitz' Schreibtalent zu verdanken, dass die Kriegerkaste dennoch fasziniert und den Leser in ihren Bann schlägt. Neben Heitz gibt es zurzeit nur wenige deutsche Fantasy-Autoren wie etwa Bernhard Hennen (Die Elfen, Elfenritter) oder Boris Koch (Der Drachenflüsterer, Der Königsschlüssel ), die ohne Probleme auch auf dem internationalen Markt bestehen könnten. Deshalb sollte es niemanden überraschen, wenn Heitz bald auch auf Japanisch oder Russisch zu lesen ist. Der erste Teil Die Legenden der Albae, Gerechter Zorn, ist ein echter Heitz, wie wir ihn lieben. Mehr davon. Bitte! - textico.de/Wolfgang Treß 5 Kundenrezensionen:Irgendwie...unkreativ 3 von 5 PunktenAls Fan des Schreibstils von M.Heitz - insbesonders in den ersten vier Bücher des Ulldart-Zyklus und der Zwerge-Tetralogie - war der Kauf des neuen Buchs fast ein Muss, da ich noch kein "düsteres" Werk des Autors gelesen hatte. Leider muss ich sagen, dass es mich etwas enttäuscht hat. Die beschriebene Welt ist relativ eintönig (oder m.E. zu knapp gehalten), die Motive wiederholen sich stark - besonders die regelmäßige Betonung der Eleganz, der Kampfkunst und der albischen Kunsttile übersättigt irgendwann. Dagegen sind die einzigen, wirklich interessant beschriebenen Charaktere nur die beiden Protagonisten mit Teilen deren direkten Umfelds. Zwei weitere werden auch detaillierter behandelt, um die Sichtweise anderer Rassen auf die Albae mit einzufügen, werden aber beide genutzt, um jeweils einem Protagonisten das Leben binnnen zehn Seiten umzukrempeln, was in einem Fall schon etwas konstruiert wirkt und im zweiten Fall eine Dummheit/Überheblichkeit des betroffenen Charakters auf ein Maß heraushebt, dass nicht zu seiner restlichen Umschreibung auf den vorherigen Seiten passt. Der für mich interessanteste Antagonist dafür hat genau zwei Auftritte. Die restlichen tauchen kurz auf und verschwinden dann wieder, meist getötet von einem der beiden Albae. In der Summe ist das Buch keinesfalls schlecht und die Bewertung auch einfach meinem Anspruch geschuldet; sprachlich ist es wie immer gut - wenngleich bislang fast nichts die Dialoge zwischen Fiorell und König Perdór in der Ulldart-Reihe toppt :) wie immer ein tolles buch-absolut empfehlenswert!!!! 5 von 5 PunktenGestern habe ich das Buch beendet und war von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur begeistert! Am Anfang dachte ich, dass ich wohl nie mit den Albae sympathisieren könnte aber am Schluss war ich direkt traurig, weil man ja das Ende beider Albae aus "Die Zwerge" kennt. Ich hoffe auf einen weiteren Teil, der die Geschichte aus Sicht der Albae weiter erzählt. Spannend, unterhaltsam mit kleinen Mängeln 4 von 5 PunktenAls Leser und Fan der Zwerge-Reihe war dieses Buch für mich ein Pflichtkauf - endlich sollte man mehr über die mysteriösen, böswilligen Albae erfahren! Diesem Versprechen kommt Markus Heitz dann auch nach, allerdings bleibt er in seiner Beschreibung der Hauptstadt der Albae sowie der dort herrschenden Atmosphäre ein wenig hinter den eigens durch Die Zwerge gesetzten Maßstäben sowie anderen Fantasywerken zurück (als Beispiel wurde bereits passenderweise Menzoberranzan in Salvatores Werken genannt). Doch langweilig wird es nie, stets wird durch den trockenen Humor des Autors aufgelockert, bevor es dazu kommen kann. Viele Details der Romanwelt zeigen, dass er auch hier wieder mit Begeisterung am Werk war, dadurch wirkt die Welt durchdacht und realistisch. Die beiden Hauptcharaktere werden dem Leser gut nähergebracht, und wenn man sie schon nicht symphatisch findet, so kann man doch ihre Beweggründe und daraus resultierenden Handlungen nachvollziehen. Auch den anderen auftauchenden Figuren fehlt es nicht an Charakter oder Details, nichts wirkt klischeehaft. Für Fans der Zwerge-Serie eine absolute Kaufempfehlung, für diejenigen, die schon die Zwerge nicht mochten, eher ungeeignet. Auch für "Quereinsteiger", die die Zwerge noch nicht kennen, geeignet. Der fast moderne Tolkien 5 von 5 PunktenIch beschäftige mich schon seit ich denken kann mit Fantasy. Grimms Märchen oder auch die Kinderbibel haben damit angefangen. Danach kamen einige andere Bücher (Gebrüder Löwenherz / Ronja Räubertochter) und manche andere, die ich nicht benennen kann. In der Jugend natürlich Tolkien, ein Meilenstein - bisher unerreichbar in der fantastischen Welt - Wolfgang & Heike Hohlbein haben ebenso grandiose Bücher geschrieben - ebenso wie Anne Rice mit ihrer Chronik der Vampire... ...Und ich reihe die Legenden der Albae, inklusive der Quadrologie "Die Zwerge" (auch mit manchen Logik Fehlern) in meine persönliche Liste der "Must-Have-Red" ein. Wer auf Fantasy steht, darf sich dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen! ganz in ordnung soweit, bis auf übertrieben eigenartige Fantasygestalten 4 von 5 PunktenAlso vorneweg es macht wirklich Spaß dieses Buch zu lesen. Einen Teil der bisher bekannten Geschichte mal aus der anderen perspektive zu sehen. Obwohl man im Prinzip weiß was passiert wann und wie die beiden Protagonisten sterben wird es dennoch nicht langweilig. Einziger Kritikpunkt. Die zum Teil extrem eigenartige Fantasyspezien. Sicher ist das ein Fantasybuch aber man sollte sich diese beschriebenen Wesen schon noch vorstellen können und nicht nur lesen wie sie sterben(zum beispiel die Stelle wo die Barbaren in ihr land zurückwollen und von den Wasweißichwas daran gehindert werden, irgendwelchen blauen tintenfischartigen schleimwesen, oder die Diener der Fleischdiebin). Über die beinahe Unbezwingbarkeit der helden kann man hinwgsehen. das ist ja überall so und wäre auch mies wenn jeder Spinner sie besiegen könnte( hat mich in die Zwerge bei Tungdil genervt, diese ewige Hilflosigkeit)Ich hatte gehofft das das Buch so wird wie der erste band des Zwergen Zyklus(dort waren die Wesen noch interessant und nicht zu absurd)als wenn orks, Albea, Elben, Zweige, Barbaren und Menschen nicht gericht hätten neben Kobolden Gnomen und anderen Fabelwesen von denen man eventuell schon was gehört haben könnte oder sie sich zumindest einigermaßen vorstellen kann. Es fällt anfangs übrigens nicht leicht die Protagonisten als sympatieträger anzusehen. Die kultur der Albea ist schon sehr erschreckend. Im laufe des Buches stumpft man in der Beziehung in erschreckender Weise ab(nicht von dauer) Hatte etwas mehr erhofft von dem Buch Fazit: nicht so gut wie die Zwerge 1u.2 aber besser als 3u.4 |
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Schatten über Ulldart. Ulldart - Die Dunkle Zeit 01 von Markus HeitzTaschenbuch von PiperPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492285287, Erscheinungsdatum: Oktober 2009 |
5 Kundenrezensionen:Was für ein Epos 5 von 5 PunktenHabe nun innerhalb drei Wochen den Epos (alle Teile) gelesen und kann nur darüber Schwärmen. Es ist lange her (und ich habe viele Heitz Bücher gelesen inkl. der Zwerge Reihe) dass ich so gefesselt eine ganze Reihe Bücher verschlungen habe. Daumen hoch! Schöne Fantasy Geschichte 5 von 5 PunktenIch hatte mit "Die Zwerge" von Markus Heitz begonnen und war von Schreibstil und Handlungsstrang sehr begeistert. Auf meiner Suche nach neuen Büchern bin ich über die Ulldart Reihe gestolpert und habe Band 1 probiert. Die Geschichte enthält nicht "das übliche Maß" an fantastischen Gestalten, Lebewesen und absonderlichen Hintergrundgeschichten aber ich finde dies sehr passend eingebaut. Ich werde die Reihe mir komplett einverleiben und kann dies auch weiterempfehlen der Markus Heitz Fan ist oder Lektüre wie "Die Elfen" oder "Die Orks" schon durch hat. Schöne Geschichte, allerdings kein grammatikalisches Meisterwerk 3 von 5 PunktenEine schöne, magische Geschichte mit der es dem Autor geling den Leser zu fesseln. Die Hauptfigur Lodrik, in jungen Jahren wegen seiner Naschsucht "Keksprinz" genannt, wird mit vielen Problemen konfrontiert. Er wird vom Vater in eine entfernte Provinz geschickt um dort das regieren zu lernen. Lodriks Vater, der Kabcar des Reiches Tarpol, hat die Hoffnung, dass sich sein Sohn dort vielleicht doch noch zu einem fähigen Nachfolger entwickelt. Der Thronanwärter ist zunächst mit seiner Aufgabe reichlich überfordert. Zur Seite stehen ihm sein Vertrauter Stoiko und der Wortkarge Leibwächter Waljakov. Gemeinsam stellen sie sich den Herausforderungen,gerade in den eigenen adligen Reihen gibt es Widersacher. Der junge Herrscher entwickelt sich... Dieses Buch ist eher etwas für junge Leser; diese können sich sicherlich gut mit dem jungen Herrscher (Teenie) identifizieren. Wer allerdings Wert auf Grammatik legt sollte sich den Kauf dieses Buchs gut überlegen. Bastian Sick hätte beim lesen sicherlich seine reine Freude.Vielleicht auch bei meiner Rezension, aber ich werde für so etwas ja auch nicht bezahlt!!:-P Teilweise verwendet der Autor so viele Synonyme für seine Figuren, dass man eine Liste braucht um sich zurechtzufinden- der eigentliche Name geht dabei leicht verloren. Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, seltsame Apostrophierung und zusätzliche Rechtschreibfehler sind regelmäßig zu finden. Ich fand es nervig, da es teilweise Sinnverfälschend war. Die Geschichte ist dennoch spannend, deshalb Drei Sterne. Bestenfalls Mittelmaß 2 von 5 PunktenAuch auf die Gefahr hin, von der Heitz-Fangemeinde gesteinigt zu werden: Band 1 des Ulldart-Zyklus verdient in meinen Augen in keinster Weise eine positive Auszeichnung. Dabei habe ich weder mit der Story an sich (junger, tolpatschiger, unselbstständiger Sprössling des Herrschers verdient sich seine Sporen in einer entlegenen Provinz und reift dabei mehr und mehr zu einer Führungspersönlichkeit), noch mit den, zunächst etwas sperrig anmutenden russischen/slawischen Charakternamen und auch nicht mit dem Sprachstil meine Probleme. Was ich generell so gar nicht haben kann ist, wenn sich in der Geschichte unlogische Gegebenheiten aneinanderreihen, von denen ich (ohne spoilern zu wollen) exemplarisch nur einmal ein paar wenige anführen möchte: - eine fremde Person (Scharfschütze), von dem Lodrik mutmaßt, er könne von einem (feindlich gesonnenem) Adligen angeheuert worden sein, ihn zu töten, gibt er eine Position in seinem Palast an seiner Seite (und das wohlgemerkt bevor diese Person im weiteren Verlauf der Geschichte zu seinem Lebensretter wird). - dasselbe widerfährt einem dahergelaufenem Piraten, von dem es zunächst den Anschein hat, auf einem Versammlungsplatz ein Attentat gegen Lodrik zu führen. Im Verlauf eine höchst "simplen" Befragung (Verhör kann man das nicht nennen) erhält er eine Position an der Seite Lodriks - Eine Priesterin, die von einem, durch einen Mönch aufgestachelten Mob aufgeknüpft wird, sorgt ein paar wenige Seiten später aufgrund eines ebenfalls recht "platten" Gesprächs für die Begnadigung des Mönches und zieht mit ihm auf eine gemeinsame Mission ... So etwas finde ich einfach zu störend und ärgerlich, als dass ich darüber einfach so hinweglesen könnte. Es ist auch nicht mit der Naivität des Helden zu entschuldigen, da seine "Berater" das wohl für ebenso selbstverständlich halten. Darüber hinaus habe ich oft eine gewisse Subtilität in den Dialogen vermisst. Ich möchte mich von einem Autoren gerne auch einmal durch intelligente, überraschende Momente und nicht durch Plattitüden (die erste Rechtsprechung Lodriks wäre für mich da ein Beispiel unter vielen) unterhalten lassen. Das war in Band 1 einfach zu selten der Fall. Nachdem die Jury mit ihrer Auszeichnung und all die vielen positiven Rezensionen nicht völlig an meinem Geschmack vorbei gehen können und sich die Story angeblich erst nach diesem Einführungsband so richtig entwickeln soll ... habe ich mir just Band 2 zugelegt und hoffe einmal, dass es sich wirklich so verhält ;) Muss man Lesen 5 von 5 PunktenIch habe zwar die ganze Reihe von Ulldart gelesen und wer es noch nicht gemacht hat muss es jetzt machen!! :-) Ich gebe zu dass der 1. Buch sehr langweilig scheint aber wenn man die weitere Bücher liest wird man in eine fantastische Geschichte rein gezogen wo die Spannung gebaut und gehalten wird. In diese Geschichte ist alles drin, Spannung, Spaß, Liebe, Verrat, Verzweiflung, Mut. Und als Leser weißt man bis zum Schluss selber nicht ist der Lodrik Gut oder Böse?! Eine Spannende Geschichte die man nicht mehr so schnell vergisst! |
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Der Orden der Schwerter. Ulldart - Die Dunkle Zeit 02. von Markus HeitzTaschenbuch von PiperPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,97 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492285295, Erscheinungsdatum: Januar 2010, Auflage: 11 |
5 Kundenrezensionen:Welch ein Epos 5 von 5 PunktenHabe nun innerhalb drei Wochen den Epos (alle Teile) gelesen und kann nur darüber Schwärmen. Es ist lange her (und ich habe viele Heitz Bücher gelesen inkl. der Zwerge Reihe) dass ich so gefesselt eine ganze Reihe Bücher verschlungen habe. Daumen hoch! Eine Geschichte mit allzu vielen Schwächen 2 von 5 PunktenDer Kabcar ist tot, lang lebe der Kabcar! Nach dem Tod seines Vaters kehrt der junge, einstmals verhätschelte Sohn Lodrik in die Hauptstadt Tarpols zurück, um dort das Erbe, die Herrschaft über das Reich, anzutreten. Dort sieht er sich bald reihenweise Schwierigkeiten gegenüber, die er mit Hilfe seiner Berater und seiner geliebten Norina zu überstehen versucht. Ich hatte bereits an Band 01 eine ganze Reihe Schwächen feststellen müssen und mir diesen Folgeband in erster Linie deswegen noch zugelegt, da ich von verschiedenen Seiten gehört hatte, die Ulldartreihe würde darin erst so richtig Fahrt aufnehmen. Nachdem ich mich durch "Der Orden der Schwerter" durchgeackert habe, kann ich das leider nicht behaupten. Der Roman krankt meiner Meinung an vielen Dingen. Zunächst einmal schafft es Heitz in meinen Augen einfach nicht, seinen Charakteren einen größeren Tiefgang zu verleihen. Zu schlicht und einfach ist ihr Umgang miteinander, zu simpel gestrickt sind die Dialoge, zu wenig intensiv sind ihre Emotionen geschildert, so dass sie einfach blasse Fassaden bleiben. Dann setzen sich, zu meinem größten Unverständnis, weiterhin jede Menge, teilweise haarsträubend unnachvollziehbare Gegebenheiten (wie in Band 01) fort. So kann inmitten der Geschichte aus dem Nichts ein Unbekannter im Privatgemach Lordriks auftauchen, sich als Neffe vierten Grades ausgeben und schon ist er im Palast als Berater seiner Gnaden einquartiert (das ist nur ein Beispiel unter vielen). Da könnte also genausogut ich hingehen, behaupten ich wär sein Schwippschwager und würde morgen die Armeen des Reiches befehligen ... Sorry, das ist ehrlich gesagt so unglaublich dumm, dass ich fast ins Buch gebissen hätte. Viele Situationen erscheinen mir auch grotesk albern (Lodrik droht, sich selbst zu ermorden, nachdem zwei Gesandte anderer Reiche Krieg androhen, sein ungeliebtes Weib versucht die Gelegenheit zu ergreifen, zur Alleinherrscherin aufzusteigen und packt den Dolch mit an ... alleine bei der Vorstellung dieser absurden Szene habe ich mich gefragt, was Herrn Heitz dabei durch seinen Schädel gegangen ist). Darüber hinaus ist das Buch mit einer Vielzahl Rechtschreibfehler garniert (besonders beliebt: "in" statt "ihn"). Bei einem Hobbyschriftsteller, der sich mit einem selbstverlegten Buch auf den Markt wagt, würde ich das durchgehen lassen, bei einem "prämierten" Werk jedoch halte ich das schlichtweg für Schlamperei. Die "Zwerge" des Autors habe ich gerne gelesen, für diesen Zyklus gebe ich die zwei Sterne nur deswegen, weil ich sprachlich auch schon noch schlechteres gelesen habe und es auch ein paar Szenen zwischendurch gab, die so etwas wie Spannung entfesselten. Nur zu empfelen! 5 von 5 PunktenIch habe zwar die ganze Reihe von Ulldart gelesen und wer es noch nicht gemacht hat muss es jetzt machen!! :-) Ich gebe zu dass der 1. Buch sehr langweilig scheint aber wenn man die weitere Bücher liest wird man in eine fantastische Geschichte rein gezogen wo die Spannung gebaut und gehalten wird. In diese Geschichte ist alles drin, Spannung, Spaß, Liebe, Verrat, Verzweiflung, Mut. Und als Leser weißt man bis zum Schluss selber nicht ist der Lodrik Gut oder Böse?! Eine Spannende Geschichte die man nicht mehr so schnell vergisst! Hier die Reinfolge: 1) Schatten über Ulldart. Ulldart - Die Dunkle Zeit 01 2) Der Orden der Schwerter. Ulldart - Die Dunkle Zeit 02 3) Das Zeichen des Dunklen Gottes. Ulldart - Die Dunkle Zeit 03 4) Unter den Augen Tzulans. Ulldart - Die Dunkle Zeit 04 5) Die Magie des Herrschers. Ulldart - Die Dunkle Zeit 05 6) Die Quellen des Bösen. Ulldart - Die Dunkle Zeit 06 7) Trügerischer Friede. Ulldart - Zeit des Neuen 01 8) Brennende Kontinente. Ulldart - Zeit des Neuen 02 9) Fatales Vermächtnis. Ulldart - Zeit des Neuen 03 Hat mir sehr gut gefallen!!! 5 von 5 PunktenObwohl ich (19 Jahre alt) eigentlich sehr selten Bücher lese, bin ich doch von dieser Bücherreihe fasziniert. Mir hat es richtig Spaß bereitet den zweiten Teil zu lesen. War genau so gut wie das erste Buch. Ich kann Ulldart-Die dunkle Zeit nur empfehlen! Saga 5 von 5 PunktenEine Gute Saga, die man empfehlen kann, wenn der Leser einen langen atem hat. Kommt aber nich an die Midkemia Saga ran. |
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Das Zeichen des Dunklen Gottes. Ulldart - Die Dunkle Zeit 03. von Markus HeitzTaschenbuch von PiperPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,59 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492285309, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 11 |
5 Kundenrezensionen:Was für ein Epos 5 von 5 PunktenHabe nun innerhalb drei Wochen den Epos (alle Teile) gelesen und kann nur darüber Schwärmen. Es ist lange her (und ich habe viele Heitz Bücher gelesen inkl. der Zwerge Reihe) dass ich so gefesselt eine ganze Reihe Bücher verschlungen habe. Daumen hoch! Muss man Lesen 5 von 5 PunktenIch habe die ganze Reihe von Ulldart gelesen und wer es noch nicht gemacht hat muss es jetzt machen!! :-) Ich gebe zu dass der 1. Buch sehr langweilig scheint aber wenn man die weitere Bücher liest wird man in eine fantastische Geschichte rein gezogen wo die Spannung gebaut und gehalten wird. In diese Geschichte ist alles drin, Spannung, Spaß, Liebe, Verrat, Verzweiflung, Mut. Und als Leser weißt man bis zum Schluss selber nicht ist der Lodrik Gut oder Böse?! Eine Spannende Geschichte die man nicht mehr so schnell vergisst! Hier die Reinfolge: 1) Schatten über Ulldart. Ulldart - Die Dunkle Zeit 01 2) Der Orden der Schwerter. Ulldart - Die Dunkle Zeit 02 3) Das Zeichen des Dunklen Gottes. Ulldart - Die Dunkle Zeit 03 4) Unter den Augen Tzulans. Ulldart - Die Dunkle Zeit 04 5) Die Magie des Herrschers. Ulldart - Die Dunkle Zeit 05 6) Die Quellen des Bösen. Ulldart - Die Dunkle Zeit 06 7) Trügerischer Friede. Ulldart - Zeit des Neuen 01 8) Brennende Kontinente. Ulldart - Zeit des Neuen 02 9) Fatales Vermächtnis. Ulldart - Zeit des Neuen 03 Inhalt 5 von 5 PunktenAbsolut empfehlenwerte Reihe ... für den oder die Liebhaberin von guter Fantasyliteratur mit einer guten Prise eines historischen Umfeldes (Russland des 16ten Jahrhunderts). Einfach nur schlecht 1 von 5 PunktenDas ist echt starker Tobak. Diese Serie ist mit das dümmste (nach den "Drachen"), die ich je gelesesen habe. Es kommt den Groschenromanen eines Hohlbein gleich. Auch nur noch Massenware. Was zum Donner ist ein "Warst" ? Wie lange brauche ich für diese Strecke. Er vermischt Ausgedachtes mit Vorhandenem. Nichts paßt. Erst wird er als dumm hingestellt. Innerhalb eines Buches entwickelt er sich zu einem intelligenten Kämpfer; um in den nächsten Bänden wieder der Dumme zu sein. Sorry aber das muß ich mir nicht antun. Altpapier. Lest "Das Lied von Eis und Feuer" Nicht ganz so überzeugend, aber dennoch super 4 von 5 PunktenWie aus dem Titel meiner Rezension schon ersichtlich sein wird, war ich von dem dritten Teil der Heitz-Ulldart-Reihe nicht ganz so begeistert wie von den ersten beiden Teilen. Dennoch vergebe ich gerne vier Punkte für dieses Buch, da ich die Vielfalt des Autors honorieren möchte, mit der er die Charaktere auch in diesem BUch handeln lässt. |
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Die Quellen des Bösen. Ulldart - Die Dunkle Zeit 06. von Markus HeitzTaschenbuch von PiperPreis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 7,98 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492285465, Erscheinungsdatum: Oktober 2007 |
5 Kundenrezensionen:Was für ein Epos 5 von 5 PunktenHabe nun innerhalb drei Wochen den Epos (alle Teile) gelesen und kann nur darüber Schwärmen. Es ist lange her (und ich habe viele Heitz Bücher gelesen inkl. der Zwerge Reihe) dass ich so gefesselt eine ganze Reihe Bücher verschlungen habe. Daumen hoch! Bisweilen fasse ich mir an den Kopf ... 1 von 5 PunktenHallo zusammen! Ja, in der Tat, bisweilen fasse ich mir an den Kopf. Beispielsweise dann, wenn ich eine preisgekrönte(!) Fantasy-Reihe lese und erkennen muß, daß es sich dabei um "literarisches FastFood" handelt, das an Oberflächlichkeit und unkreativem Gesülze kaum zu überbieten ist. Ebenso fasse ich mir jedoch an den Kopf, wenn ich dann sehe, wie leichtfertig eine derartige "Instant-Literatur" in den höchsten Tönen gelobt, ja gar als "Meisterwerk" betitelt wird. Ein letztes Mal muss ich mir an den Kopf fassen und diesmal sogar weite Teile des spärlichen Haupthaars herausrupfen, lese ich doch über den Autor, daß er zu dem Zeitpunkt, als er diese Reihe schrieb, nicht nur bereits mitten im Leben stand, sondern darüber hinaus auch Germanistik studiert hatte. Spätestens jetzt kam mir der Gedanke, daß diese Reihe nicht nur stellvertretend für ein fragwürdiges Konsumverhalten steht, sondern auch Referenz für die Mängel des Bildungssystems bis in die Hochschulen hinein sein könnte. Denn die Sprache aller sechs Bände dieser Fantasy-Reihe war weder schön, noch variabel, noch anspruchsvoll. Seicht, einfach und stellenweise sogar infantil: Das sind die Attribute, anhand derer ich die Sprache dieser "Werke" charakterisieren würde. Hinzu kommen Rechtschreibfehler und auffällige Wortwiederholungen, wie sie einfach bei einer professionellen Buchreihe nicht vorkommen dürfen. Über wohl sympathisch wirkende Begriffe wie "Apparillo" oder augenzwinkernde Wortumstellungen á la "Sharik" hülle ich lieber den Mantel des Schweigens. Für die Story selbst wurden offenbar zahlreiche Rollenspielerfahrungen des Autors verwurstet. Das ist per se nicht schlecht, entstehen doch gerade während guter Rollenspielsitzungen ansprechende Geschichten und sympathische bis berührende Szenen für das gemeinsam erlebte Kopfkino. Partizipieren kann Heitz indes von diesen Erfahrungen nicht, denn für einen Roman ist einfach eine andere Form des Tiefgangs nötig. Einer der zentralen Punkte des Rollenspiels besteht ja in der gemeinsam erlebten Entwicklung der Charaktere. Hier macht es als Meister Sinn, die Spieler nicht mit zu vielen nicht zwingend notwendigen Details zu überladen, um den Spieleabend nicht zur Lesung verkommen zu lassen. Als Romanautor war Heitz jedoch dazu verpflichtet, aus der Rolle als Meister oder Spieler herauszubrechen. Und das ist einer der größeren Faktoren, woran diese Fantasy-Reihe scheitert. Sieht man sich beispielsweise die einzelnen Charaktere an, hat man immer wieder das Gefühl eines spontan zusammengezimmerten, wenig durchdachten und schon gar nicht reflektierten Archetypen. Dazu gehören natürlich auch die gängigen Klischees, die, zusammen mit dem Wohlwollen des Lesers, den einen oder anderen Charakter sympathisch erscheinen lassen. Dieses Verfahren jedoch als gelungen oder gar "meisterhaft" zu bezeichnen, das geht dann nach meinem Empfinden gehörig zu weit. Auch die Handlung spiegelt in all ihrer Banalität und Überzogenheit diesen Eindruck wieder. Ein ums andere Mal muß der Zufall aushelfen, wenn sich der Autor in seinem eigenen Plot verheddert hat. Die Geschichte selbst ist so platt und vorhersehbar, daß es einen bisweilen schüttelt. Die Phasen der Charakterentwicklung sind und bleiben unglaubwürdig, was kein Wunder ist, hat man sich doch nur mit Klischees zufrieden gegeben. Dasselbe gilt natürlich auch für die Dialoge. Auch bei seinen Versuchen, der Story eine unvorhergesehene Richtung zu geben oder Spannung aufzubauen, stellt sich der Autor mehr als plump an. Wer mit überzogenen Formulierungen und Superlativen um sich schmeißt, der macht sich unglaubwürdig, wenn er sich weiterer überzogener Elemtente und Superlativen, die noch superlativer sich als diejenigen zuvor, arbeiten muß. Die Einführung der Kensustrianer inkl. der "Schwarzen Flotte" ist, unter Berücksichtigung der Erzählung bis dahin, ein schönes Beispiel dafür. Das erinnert mehr an Animes wie "Dragonball Z" als an ernst gemeinte Fantasy-Literatur. Bitte nicht falsch verstehen: Es ist natürlich ein beliebtes Mittel, eine Person, eine Sache oder was auch immer besonders eingängig zu beschreiben und vielleicht sogar hoch zu stilisieren, damit es den Leser nachher umso mehr schmerzt, wenn dieses Element dann möglichst tragisch untergeht. Man kann dieses Mittel aber gezielt und geschickt einsetzen oder eben plump und inflationär. Dann ist es aber kein Stilmittel mehr sondern zeugt mehr von einer gewissen Einfalls- oder gar Hilflosigkeit. Abschließend bleibt festzuhalten: Diese Fantasy-Reihe ist eine Frechheit, sie mit einem Preis zu ehren eine Unverschämtheit. Markus Heitz hat keinen Respekt vor seiner eigenen Arbeit gezeigt, im Gegenteil. Einem engagierten Zwölfjährigen würde ich ein solches Werk ebenfalls zutrauen, dann allerdings mit dem Unterschied, daß es in der Tat beachtenswert wäre. So bleibt jedoch nur eine sechsbändige Ansammlung offenbar spontan zusammengeschriebenen Gewäschs, auf das der Autor zum Ende hin wohl selbst keine Lust mehr hatte. Wie immer gilt, daß ich mich auch bei dieser Buchreihe um eine möglichst objektive Sichtweise bemüht habe. Wahrnehmungen sind und bleiben jedoch unterschiedlich, weshalb jedem, der Freude daran hatte, eben diese gegönnt sein soll. Ich bitte jedoch im Gegenzug darum, auch mir meine Abneigung zu gönnen.:-) Auf bald! Theryn flaches Ende 4 von 5 PunktenDer letzte Band macht dank seines Umfanges, immerhin ca. 820 Seiten, doch den Eindruck, als wenn Herr Heitz nicht noch einen 7. Band damit füllen hätte wollen. Denn schließlich sind die ersten 5 Bände des Zykluses teilweise nicht einmal halb so dick. Aber der Autor hat es im letzten Band geschafft, noch einmal Spannung aufkommen zu lassen, damit man auch die 820 Seiten in Rekordzeit schaffen kann. Endlich laufen alle Handlungsstränge zusammen, der große Showdown kommt auf den letzten 30 Seiten. Lodrik und seine Söhne Tokaro, Lorin und Krutor kämpfen Seite an Seite gegen Lodiks andere Kinder Govan und Zvatochna. Dank der geraubten enormen Zauberkräfte von Govan scheint es, als wenn Lodrik, Kensustria und Co verlieren würden. Doch jedesmal, kurz bevor das Heer Loriks zerstört wird, wendet sich das Blatt und sie bekommen wieder die Oberhand. Teilweise wirken diese Wandlungen sehr insziniert und an den Haaren herbeigezogen. Mich stört allerdings, dass alle guten Hautfiguren am Leben bleiben. Teilweise zwar verletzt, aber sterben tut niemand. Außer Norina, das währt jedoch nur kurz und sie wird wieder ins Leben zurückgerufen. Am Schluss merkt man auch, dass der Autor schon gerne fertig geworden wäre: Norina beschreibt er einmal als "junge Frau". Ihr Sohn Lorin ist allerdings bereits verheiratet und somit kann man von Norina kaum noch als "junge Frau" sprechen. Weiters wird Waljakov bei der ersten Schlacht direkt vor den Grenzen Kensustrias von Sinured der Brustkorb total eingeschlagen, dass er nur schwer verletzt überlebt. Bei der nachfolgenden zweiten Schlacht, die nur geringe Zeit danach stattfindet, kämpft er aber anscheinend schon wieder mit und fährt bereits einen Tag nach dem Sieg auf nach Kalisstron. Daraus wird man jedoch nicht schlau, wird schließlich nicht einmal beschrieben, ob ihn ein Cereler heilt. Überhaupt gibt es am Schluss keinen Hinweis auf Cereler. Somit wirkt für mich das Ende etwas übereilt. Der Autor hätte ruhig noch einen 7. Band daraus machen können, wenn er nur den Schluss etwas besser ausformuliert und abgerundet hätte. Der Schluss ist außerdem etwas zu kitschig ausgefallen, alle Liebenden finden zusammen, jeder Held bekommt genau das, was er möchte. Der Zyklus gefällt mir trotzdem sehr gut, die Geschichte ist sonst sehr schlüssig und spannend geschrieben. Ich kann diese 6 Bände nur weiterempfehlen, da Lesespaß für Fantasyfans jedenfalls nicht zu kurz kommt. Ich freue mich schon auf die Nachfolgereihe mit 3 Bänden! Friede, Freude, Eierkuchen... 4 von 5 PunktenACHTUNG! DIESE REZENSION BESCHREIBT INHALTE DES BUCHES! WENN SIE WEITERLESEN, NEHMEN SIE SICH DIE EINE ODER ANDERE ÜBERRASCHUNG! Wahrscheinlich hat sich Markus Heitz vorgenommen, seinen Ulldart Zyklus mit der Mutter aller Happy Ends zu beenden. Nur so lässt sich erklären, dass so gut wie alles supergut ausgeht. Und das hat mich mächtig gestört. Es ist für mich absolut unglaubwürdig, dass das Böse, das über fünf Bände so stark geworden ist, nun megamäßig einen auf die Mütze bekommt. Sicher ist es schön, dass sich am Ende fast alle tränenüberströmt in den Armen liegen. Doch irgendwie hat es auf mich gewirkt, als wenn der Autor zu sich gesagt hat: jetzt muss aber endlich das Ende her. Wie in den ersten fünf Bänden der Serie ist die Geschichte natürlich spannend erzählt. Und da einem die Protagonisten (die Guten, natürlich) ans Herz gewachsen sind, freut es den geneigten Leser, dass fast alle Guten die Schlacht gegen das Böse überleben. Das Böse in Gestalt von Govan ist aus meiner Sicht jedoch extrem überzeichnet. Er wird als massenmordender Psychopath dargestellt, der gar nicht genug Menschen, Heiler und Gegner eigenhändig zu Ehren Tzulans umbringen kann. Das wirkte auf mich teilweise arg übertrieben (so böse, böser geht's aber nun wirklich nicht) und hier wäre weniger sicherlich mehr gewesen. Beim Happy Ende wurde dann in die andere Richtung übetrieben. Wie ein Blick des wieder auferstandenen Lodriks in die Augen seiner seit Jahrzehnten vor sich hin dämmernden Frau diese aus der Apathie herausreißt, ist wirklich starker Tobak. Doch Schwamm drüber. Wer die ersten fünf Bände gelesen hat, wird von Band sechs evtl. etwas enttäuscht sein. Doch schließlich will man ja wissen, wie die Sache ausgeht. Schöne Reihe 5 von 5 PunktenKlar es wäre noch mehr drinne gewesen. Und ja zum Schluss wird alles etwas kürzer gefasst. Z.B. der Wandel Lodriks zum Guten, oder die Geschichte um Varla. Aber dann hätte man diesen Band teilen müssen. Teilweise kamen die Wendungen überraschend, da sie nicht mehr ausführlich beschrieben wurden. Ins gesamt ist dieser 6 Band gut geworden. Spannend, leicht zu lesen, mit vielen einzelnen Handlungssträngen die zum Schluss zusammen laufen. Ich weiß schon jetzt das ich mir die nächsten Folgen des neuen Zykluses hohlen werde Ich hoffe die Reihe hält das was Uldart verspricht. |
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