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Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen von Thilo SarrazinGebundene Ausgabe von Deutsche Verlags-AnstaltPreis bei Amazon: EUR 22,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3421044309, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 2 |
5 Kundenrezensionen:Conny Froboess - Zwei Kleine Italiener 1 von 5 PunktenWas vor 50 Jahren ein süßes Lied würde heute großräumig Migrantenalarm im Viertel auslösen. Früher waren die Deutschen in Vereinen aktiv und es gab ein stabiles Sozialleben dass problemlos auch Fremde aufnehmen konnet. Heute ist die deutschen Gesellschaft in Kleinststrukturen zersplittert die sich hilflos den Anderen ausgeliefert fühlen. Davon liest man aber in Thilo Sarrazins Buch kein einziges Wort obwohl heute Vereine in Deutschland diesen Verfall der sozialen Vernetzung berichten kann. Wobei Thilo S. in der Vereinswüste Berlin zentral hier auch einseitig der Blick fehlt. Und wenn Thilo S. doch mal die guten alten Zeiten mit 2/3 Erwerbstätigkeit der Ausländer lobt und auf heute nur noch 1/4 verweist dann zeigt ein Blick auf die Altersstruktur sofort dass einfach das Potential angesichts Kinder bis Rentner und Hausfrauen massiv reduziert ist. So zerfallen gigantische Problemzahlen in längst bekannte Strukturprobleme die zudem innerhalb Deutschlands sich unterschieden. Eine Migrantenfamilien in Berlin und eine in Stuttgart mit Verwurzelung bei Daimler bis Bosch erscheint den Mitbürgern natürlich völlig anders. Zudem - ein guter Muslim fährt 1* im Leben nach Meka aber lebenslang Mercedes-Benz. Berliner Luft hingegen atmet er allenfalls als Lebensabschnittsereignis. Die Wahrheit! 5 von 5 PunktenIn dem Buch steht die Wahrheit und daher stellt sich die Frage: Warum???? Endlich mal jemand der die Probleme in unserem Land anspricht und schon wird er gehetzt! Deutschland - es ist ein Trauerspiel, mal sehen wo wir in 10 Jahren stehen. Wenn man zu sich selbst ehrlich ist, fällt doch schon beim normalen Zeitungslesen auf, von wem schwere Körperverletzungen begangen werden. Obwohl ich es beruflich an jedem Wochenende selber erlebe, wage ich es nicht frei und öffentlich anzusprechen und das in meinem eigenen Land! Ich bin nicht rechtspolitisch eingestellt, aber was sich viele Migranten erlauben und beanspruchen wäre in fast allen anderen Ländern undenkbar. Versuchen sie mal nach Kanada auszuwandern und trotz längerem Aufenthalt kein Wort der Landessprache zu beherrschen...Aufnimmerwiedersehn! Sehr geehrter Herr Sarrazin, sollte der SPD-Ausschluß(soviel zur Meinungsfreiheit in Deutschland)heute vollzogen werden, bitte gründen sie eine Partei - sie werden genügend Befürworter und Anhänger finden! Einiges ist zutreffend, vieles aber auch nicht!!! 2 von 5 PunktenSeine Daten und Fakten sollten unbedingt nochmal kritisch unter die Lupe genommen werden! Es scheint so, als ob Herr Sarrazin alle Menschen mit muslimischen Glauben über einen Kamm schert. Das stimmt so aber nicht, seine Aussagen betrifft lediglich einen kleinen Teil, der in Deutschland lebenden Islamisten mit Migrationshintergrund. Ich bin selber von deutscher Nationalität mit christlichen Glauben, kann aber nur deutlich betonen, dass es auch genug deutsche "schwarze Schafe" Christen gibt, die z. B. auf "Vater-Staats Kosten" leben und Sozialschmarotzer sind! Ich weiß aber immer noch nicht mit welchem persönlichen Motiv er dieses Buch überhaupt geschrieben habt. Was stört ihn konkret und worüber regt er sich anscheinend auf und was will er damit uns Bundesbürgern vermitteln? Wie wäres mal mit einem Dialog bzw. aufeinander zugehen von Christen und Muslimen, gegenseitiger Respekt, Toleranz und Akzeptanz wären ein Weg, um miteinander in Frieden zu leben!!! Die Politiker sollten ihre Integrationspoltik von Grundauf evaluieren bzw. verbessern!!! Fakt ist dennoch, dass es z. B. in DUISBURG/DORTMUND ein Viertel gibt, der von einer Paralellgesellschaft gekennzeichnet ist und somit Paralellgessellschaften real existieren. Es gibt auch Menschen mit Migrationshintergrund von muslimischen Glauben, die sich nicht mit dem Leben in Deutschland und nicht mit Deutschland identifizieren wollen und somit soziokulturelle Anpassungschwierigkeiten haben, zugleich integrationsunwillig erscheinen. Amazon löscht Rezensionen! 5 von 5 PunktenNaja, von Meinungsfreiheit kann man ja nicht wirklich reden, wenn Beiträge hier entfernt werden! Ich finde es auch gut, dass endlich mal ein angesehener Mann in unserem Land, die Sachen anspricht, die in vielen Deutschen Köpfen schon etwas länger vorgeht. Die ältere Generation hat es vielleicht noch nicht so wirklich mitbekommen, aber die junge Generation (wie ich z.B.), erlebt es fast Tag täglich was in unserem Land, Städten, Schulen usw. vorgeht. Ich hoffe, dass es jetzt mehrere Menschen gibt, die sich trauen offen darüber zu reden, wie sie es sehen. Diskutabel 5 von 5 PunktenViele von Herr Sarazins Äußerungen sind sicherlich auch populistisch, einseitig und plakativ. Dennoch halte ich sein Buch insgesamt in vielen Punkten für zutreffend und geeignet, um eine notwendige Diskussion in Deutschland über gegenwärtige und zukünftig noch wachsende Probleme voranzutreiben. Aber immer mit dem Credo, dass es nicht um Schuldzuweisungen und Anschuldigungen gehen darf, die zudem nur kontraproduktiv sein können. Denn eine Gruppe in eine Ecke zu stellen, hilft niemanden und führt im Gegenteil zu Trotzreaktionen und nicht zu Bereitschaft zur Mitarbeit. Außerdem ist es viel zu leicht und bequem auf andere zu schauen und nicht auch das eigene Fachwissen bezüglich der Thematik, die eigene Denkhaltung und möglichen Ängste kritisch und selbstreflektierend zu hinterfragen Entscheidend ist doch die Frage: Was können wir gemeinsam tun, um die im Buch angesprochenen Probleme und Defizite Deutschlands in Zukunft, wenn schon nicht völlig zu lösen, so doch so gut wie möglich in den Griff zu bekommen?. |
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Tiere Essen von Jonathan Safran FoerGebundene Ausgabe von Kiepenheuer & WitschPreis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 14,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3462040448, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 1., Auflage |
5 Kundenrezensionen:Wertvoll,weil nicht missionierend und nicht urteilend über " Nichtvegetarier" 5 von 5 PunktenWir haben das Glück,seit einigen Jahren hier in der Traumwelt des hohen Nordens,in der letzten fast noch unberührten Wildnis Europas leben zu dürfen,getragen und inspiriert von der Energie einer noch gesunden Tier-und Pflanzenwelt. Ja,auch wir sind heute Vegetarier,d.h.,wir essen kein Fleisch,auch nicht Fisch,obwohl die Tiere hier noch gesund sind und,im Gegensatz zu ihren Artgenossen anderswo,unter wahrhaft paradisischen Bedingungen leben. Aber auch für uns war das ein langer Weg,denn noch vor 10 Jahren haben auch wir "Tiere gegessen". Es war eine zutiefst persönliche Entscheidung,die ganz tief drinnen in jedem von uns reifte und wirklich garnichts mit dem (sicher gut gemeinten)missionarischen Eifer mancher Autoren zu tun hatte. Eben auch deshalb gefällt uns dieses Buch,denn der Autor missioniert nicht,arbeitet nicht mit Schuldzuweisungen und verurteilt nicht diejenigen,die sich nach gängigen Maßstäben eben "normal" ernähren. Er berührt den Leser ganz tief auf der emotionalen und mentalen Ebene,indem er Tatsachen,Bilder und Erlebnisse sprechen läßt,die jeder für sich aufnehmen und nachempfinden kann. Dabei läßt der Autor alles offen - die Verarbeitung der Eindrücke und die bei manchem wachsende Motivation,sein Ernährungsverhalten zu überdenken,bleibt dem Leser überlassen. Es wird auch kein religiöser Hintergrund impliziert. Dadurch spricht er einen viel größeren Leserkreis an und gibt auch denjenigen die Möglichkeit,sich dem Thema zu öffnen,die sich vor den einschlägigen "Missionaren" des Genres verschließen So ist es durchaus in Ordnung,wenn mancher aus rein ernährungsphysiologischen Erwägungen zum Vegetarier wird,wozu auf eine sehr beeindruckende Weise die Bücher der russischen Ärztin Dr.Schatalowa anregen. Letztlich sind alle Wege gleichwertig,wenngleich die weltanschauliche Überzeugung für uns selbst das stärkste Motiv war und ist,wobei wir keiner Religionsgemeinschaft angehören und an keinen vorgegebenen Verhaltenskodex gebunden sind,außer an unsere eigene freie Entscheidung. Ja,dieses Buch ist wichtig,leistet es doch einen wertvollen Beitrag zu dem so dringenden Prozeß des Umdenkens,wie wir mit unserer Umwelt und allen Geschöpfen,die diesen schönen Planeten mit uns bewohnen,respektvoll umgehen. Schließlich geht es nicht nur um das Essen der Tiere,sondern um die meist qualvollen Bedingungen der Tierhaltung ,der Aufzucht und der Mast,die Mißhandlung beim Transport und die grausame Tötung in den Schlachthöfen,wobei letzteres im Buch nur angedeutet wird. In jedem,der sich auf dieses Buch einläßt,löst es etwas aus - man kann es nicht "mit Abstand" lesen - wenn es tatsächlich ein Bestseller ist,dann stimmt uns das für die Zukunft optimistisch,denn es zeigt,daß sich immer mehr Menschen diesem Thema öffnen. Hier,in der reinen Natur des hohen Nordens,erlebt man besonders intensiv die Verbundenheit aller Geschöpfe,geborgen in der höheren Ordnung,in dem Bewußtsein,daß wir alle aus der gleichen Quelle stammen. Winfried und Ricarda Jaekel,ganzheitliche Lebensberaterin und Autorin im Land der Sonne und des Windes... Schonungslose Aufklärung - für den amerikanischen Markt! 4 von 5 Punkten"Tiere essen" ist ein wichtiger Beitrag zum bewussten Konsum von Fleisch. Der Author beschreibt anhand zahlreicher Beispiele wie "unser täglich Brot" produziert wird. Mich hat dieses Buch sehr stark bewegt und ich möchte es jedem weiterempfehlen. Ein Manko bleibt jedoch: Jonathan Safran Foer beschreibt (selbstverständlich) ausschließlich die Zustände in der amerikanischen Massentierhaltung. Im Anhang werden vor allem zu den Statistiken die deutschen und europäischen Entsprechungen nachgeliefert. Die zahlreichen Geschichten von Freunden und Verwandten, aus Betrieben, von Farmen und Schlachthäusern spielen jedoch alle in der Vereinigten Staaten. So sehr wir hoffen, dass es in Europa anders sein möge, gibt dieses Buch nur wenige Hinweise auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Ich kann nur hoffen, dass ein Author die europäische Massentierhaltung genauer unter die Lupe nimmt und veröffentlicht. Vielleicht gibt ja Jonathan Safran Foer der Anstoß zu diesem Bericht. Es gibt viele Bücher, die die Welt nicht braucht. Dieses ist garantiert keins davon! 5 von 5 PunktenWer - meiner Meinung nach - mit dem Vorstellungsvermögen eines normalen mitfühlenden Menschen die vielen dargestellten Grausamkeiten an unseren Mitgeschöpfen liest, dem kommen wie mir die Tränen und er schämt sich, zur Gattung Mensch" zu gehören. Wem es nicht berührt, der hat kein Herz in der Brust, was ich mir nicht vorstellen will. Es war für mich, die ich seit ca. 15 Jahren keine Tiere mehr esse, eine erneute Bestätigung dafür, die einzig richtige Entscheidung getroffen zu haben. Leider werden wir Vegetarier von den meisten unserer Mitmenschen noch immer bemitleidend belächelt ob des freiwilligen Verzichtes" von Fleischgenuss auf unserer Zunge. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass ebendiese Leute dieses Buch nicht lesen werden (die Gefahr ist viel zu hoch - dann müsste man vielleicht umdenken und sein Leben ändern!) Bleibt nur zu hoffen, dass es vielen Menschen in die Hände fällt, die sich noch Gedanken machen und auf der Suche sind ... Hier einige Auszüge aus der Rezension des Verlages und verschiedener Medien, die ich nicht besser beschreiben und denen ich ausnahmslos zustimmen kann: Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. Er recherchiert auf eigene Faust, bricht nachts in Tierfarmen ein, konsultiert einschlägige Studien und spricht mit zahlreichen Akteuren und Experten. Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für Menschen bedeutet. Auch Foer kennt die trostspendende Kraft einer fleischhaltigen Lieblingsmahlzeit, die seit Generationen in einer Familie gekocht wird. In einer brillanten Synthese aus Philosophie, Literatur, Wissenschaft und eigenen Undercover-Reportagen bricht Foer in ,Tiere essen' eine Lanze für eine bewusste Wahl. Er hinterfragt die Geschichten, die wir uns selbst erzählen, um unser Essverhalten zu rechtfertigen, und die dazu beitragen, dass wir der Wirklichkeit der Massentierhaltung und deren Konsequenzen nicht ins Auge sehen. ,Tiere essen' besticht durch eine elegante Sprache, überraschende Denkfiguren und viel Humor. Foer zeigt ein großes Herz für menschliche Schwächen, lässt sich aber in seinem leidenschaftlichen Plädoyer für die Möglichkeiten ethischen Handelns nicht bremsen. Eine unverzichtbare Lektüre für jeden Menschen, der über sich und die Welt - und seinen Platz in ihr - nachdenkt." Der amerikanische Autor Jonathan Safran Foer holt mit seinem Bestseller ,Eating Animals' den Vegetarismus ins Zentrum der Gesellschaft. Nichts ist so unwiderstehlich wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.' Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung Tiere essen ist nicht nur ein Buch gegen das Essen von Tieren, sondern eins gegen das Verdrängen. Eine Aufforderung, Zivilisation neu zu denken: nicht als Herrschaft der Starken über die Schwachen. Sondern als intellektuelle Fähigkeit, die Barbarei zugunsten von Empathie zu überwinden." Kathrin Hartmann, Frankfurter Rundschau Foers Buch ist der ehrliche Versuch eines aufgeklärten, gebildeten und sprachmächtigen Menschen, die einfache Frage zu beantworten: Welche Haltung von Tieren lässt sich mit menschlichem Verstand vereinbaren? (...) Foers Konsequenz ist die Entscheidung für den Vegetarismus. Das Kluge an dem Buch ist, es verlangt dem Leser diese Entscheidung nicht ab. Es missioniert nicht. Sein bescheidener und realistischer Appell lautet: Nicht mehr wegschauen." Welt Online Dieses Buch kann Ihre Essgewohnheiten ändern. Es ist ein leidenschaftliches Plädoyer." Tages-Anzeiger Eine brillante Mischung aus Recherchejournalismus und Autobiografie." taz Wenn ein Buch die Kraft hat, die Welt zum Fleischverzicht zu bekehren, dann ist es Tiere essen. Gerade weil es keine Bekehrungsschrift ist, kein rigoristisches Pamphlet, sondern ein skrupulöser Bericht, der seine Argumente nur tastend und zögernd entfaltet. Foer ist ein Günter Wallraff der Mastbetriebe und ein Philosoph, der den Ton trifft." Frankfurter Allgemeine Zeitung Es ist ein verstörendes und ein berührendes Dokument der Suche nach einem besseren Leben." Der Spiegel In Amerika sorgt das Neue Testament der Vegetarier-Bewegung seit Ende vergangenen Jahres für erhitzte Diskussionen. (...) Die Fakten in Foers Buch mögen nicht neu sein, doch in der geballten Zusammenstellung entfalten sie eine neue Wucht. Dabei verzichtet er auf jeden Furor und beschränkt sich auf genaue Beobachtungen." Spiegel online Sein Buch überzeugt nicht durch Statistiken, sondern durch erzählerische Suggestion." Welt am Sonntag Mit seinem spektakulären Buch über Massentierhaltung hat Jonathan Safran Foer in Amerika eine neue Vegetarier-Welle ausgelöst." Brigitte Mehrere Jahre lang recherchierte Foer in Mastställen und landwirtschaftlichen Betrieben. Vor allem aufgrund der Qualen, denen die Tiere bei Aufzucht und Schlachtung ausgesetzt sind, plädiert Foer eindringlich für: weniger Tiere essen." Die Zeit ... ein aufrüttelndes Werk, in dem Foer beschreibt, unter welchen grausamen Bedingungen fast alle Tiere gehalten werden und welche Konsequenzen dies für unseren Planeten hat." Freundin Es ist das leidenschaftliche, an Gefühle wie an den Verstand appellierende Plädoyer für mehr Verantwortungsbewusstsein in dieser Welt." Stern Ein Aufruf zur Vernunft 5 von 5 PunktenIch bin seit vielen Jahren Vegetarier. Ich wurde zum Vegetarier als ich mich, im jugendlichen Alter, mit der Frage beschäftigte woher unser Fleisch kommt. Der Weg führte mich in einen Buchladen und auch ins Internet. Je mehr ich über das Thema Fleisch gelesen habe, umso nachhaltiger ist mir der Appetit vergangen. Hoffentlich für immer. Wer nun versucht möglichst nach den Geboten des jüdischen Glaubens zu leben für den ist ein vegetarisches Leben ohnehin einfacher. Um Fleisch zu bekommen das, nach religiösen Gesichtspunkten, einwandfrei geschlachtet worden ist muss der Mensch schon weit fahren. In meinem Falle nach Antwerpen. Dann doch lieber gar kein Fleisch. Jonathan Safran Foer hat in seinem Buch Tiere essen ein grossartiges Plädoyer für den (auch religiös motivierten) Vegetarismus gehalten. Foer hat früher gerne mal Fleisch gegessen. Mit der Geburt seines Sohnes aber hat ihn das Thema ethisches Essen nicht mehr losgelassen. Das Buch Tiere essen ist ein Ergebnis der Beschäftigung mit dem Thema ethisches Essen. Wie schon die Romane von Jonathan Safran Foer konnte ich auch sein erstes Sachbuch kaum aus der Hand legen. Diese Dichte in der Sprache. Diese Diskussion ganz verschiedener Aspekte. Diese ganz persönliche Weise zu schreiben macht Foer so glaubwürdig. Wer Fleisch weiterhin geniessen will sollte Tiere essen vielleicht besser nicht lesen. Wer es unbequem findet sich mit der Herkunft unserer Nahrung zu beschäftigen sollte sich lieber andere Lektüre suchen. Wer aber ein ethisches Verhalten, auch beim Thema Essen erlernen will dem ist das neueste Buch von Jonathan Safran Foer sehr zu empfehlen. Aber Vorsicht: Tiere essen verändert den Menschen. Es macht ihn nachdenklicher. Ein Stück Unbeschwertheit und Selbstbetrug ist nach der Lektüre nicht mehr möglich. Intelligente, differenzierte und unterhaltsame Abhandlung über den Fleischkonsum unserer westlichen Gesellschaft 5 von 5 PunktenDieses Buch ist mit das beste, was ich zum Thema Fleisch essen / Fleischproduktion gelesen habe. Es gibt nur wenige Werke in diesem Bereich, die so konsequent ohne Polimik, belehrende Zeigefingermoral und platte Handlungsempfehlungen auskommen. Das ist wahrscheinlich auch dem Umstand zu verdanken, dass es nicht aus Sicht eines Vegetariers geschrieben ist - Foer zeigt sich zwar zu Beginn des Buches dem Vegetarismus in Phasen zugeneigt, aber in der Praxis als bekennender Allesesser, der auch einfach nicht die Zeit hat, sich eingehend mit dem Thema zu beschäftigen - wie wohl die meisten Menschen (3 Jahre Recherche stehen für sich). Viele in der Presse erschienene Artikel versuchen, "Tiere Essen" auf platte Slogans wie "Foer sagt: Wir sollten alle Vegetarier werden" zu reduzieren, das wird dem Buch aber nicht gerecht. Wenn man einen Slogan wählen müsste könnte er sein "Ich esse gerne Fleisch, aber wo kommt es her und was bedeutet das?" Das Buch beginnt dementsprechend auch mit ein paar Anekdoten Foers dazu, welche Rolle der Fleischverzehr in unserer Kultur spielt, dass er mehr ist (oder sein sollte) als reine Nahrungsaufnahme. Dass er in der Vergangenheit einherging mit einem gewissen Respekt gegenüber der Kreatur, die für ein leckeres Mahl ihr Leben geben musste und er damit gut leben konnte. Ab dann beginnt er, die heute vorherrschenden Verhältnisse zu beschreiben, und die sind erschreckend: In der modernen Massentierhaltung zählt ein Tier nichts! Und diese bringt 99% der geschlachteten Tiere hervor. Jede noch so perverse Maßnahme wird von Herstellern (und Regierung und Lobby-Gruppen) geduldet, solange Sie nur den Profit erhöht. Ein Beispiel: Viele Tiere werden bewusst so gezüchtet, dass Ihre Körper die ohnehin schon kurze Lebensdauer gar nicht nennenswert überschreiten könnten, weil Ihre degenerierten Körper nur auf ein schmerzhaftes Maximum an Fleisch-Ertrag ausgelegt und damit meist ernsthaft krank sind. Ohne künstliche Befruchtung würden sie aussterben - und das ist nicht die Ausnahme, das ist die Regel. Das Ergebnis ist ein äußerst zweifelhaftes Produkt, das im besten Fall nicht schmeckt und im schlechtesten Fall krank macht, viel Energie kostet und in jedem erdenklichen Sinne der Umwelt schadet. Wenn man einen Funken Empathie im Leib hat, dann macht einen dieser Abschnitt zumindest sauer. Das ist aber im Großen und Ganzen nicht neu, solche Informationen kann man sich problemlos zusammen-googeln. Das erfrischende ist vielmehr, dass dieser Abschnitt die Sicht vieler mit der Fleischproduktion verbundenen Menschen wiedergibt: Tierzüchter, Tierrechtsaktivisten, Schlachthofbetreiber und Hilfsarbeiter kommen zu Wort. Und hier erkennt man das eigentliche Dilemma: Die jetzige Situation will eigentlich so ziemlich niemand (außer den Fabrikbesitzern und korrupten Politikern vielleicht). Die Tierzüchter selbst beklagen ihre ausweglose Lage, in der sie eigentlich nur die Wahl haben, Tiere zu quälen oder pleite zu gehen - weil der Verbraucher eben die Massentierhaltung belohnt. Das war für mich auch der beste Teil im Buch, da ich aufgrund meiner Vorkenntnisse den Viehhaltern eigentlich pauschal jede Fähigkeit zu moralischem Handeln absprach. Hier kommen aber auf einmal Leute zu Wort, die zwar pro Jahr mehrere tausend Truthähne schlachten lassen, die aber trotzdem an ihren Tieren hängen und mir in Bezug auf die Gesamtsituation aus dem Herzen sprechen. Ich musste meine Einstellung korrigieren - also müsste man doch eigentlich das System ändern können, oder? Hier setzt Foer dann auch an, in seinem Fazit-ähnlichen Kapitel "Tun", in dem er aktuelle Bestrebungen von Bio-Bauern beschreibt und einen Ausblick gibt, ob es nicht möglich ist, dass Tierschutzorganisationen und -anhänger wie PETA und Viehzüchter mit ethischen Ansprüchen am gleichen Strang ziehen, um zumindest der Massentierhaltung Grenzen zu setzen. Ein intelligentes Plädoyer, um die unsinnigen Fronten abzubauen, die zwischen Vegetarieren und "moralischen Fleischessern" herrschen. Das Thema ist emotional nun mal so belastet, dass sich normalwerweise Parteien bekriegen, die im Grunde eigentlich das selbe wollen: Das Leid der Tiere verringern. Und so hoffe ich, dass dieses Buch die Leute aufrüttelt, sich mehr mit der Herkunft ihres Essens zu beschäftigen. Wie gesagt, der Tenor ist nicht "Fleischesser sind dumme Barbaren" - Foer selbst sagt in einem Interview, er halte es für unrealistisch, dass die Vegetarierquote auf über 20% klettert. Vielmehr erhoffe er sich, dass 90% der Menschen sich bewusster für Ihre Nahrung entscheiden, denn damit wären eigentlich schon die schlimmsten Probleme gelöst, eine wie ich finde intelligente Einstellung, Missionierung Fehlanzeige. In diesem Sinne auch meine Lieblingsstelle des ganzen Buches, der ich mich anschließe und deren Geist in jeder Zeile steckt (geschrieben vom Truthahnzüchter Frank Reese): "Ich bin kein besserer Mensch als andere, und ich will niemanden überreden, nach meinen Überzeugungen zu leben. Ich will Sie dazu bringen, nach ihren eigenen Überzeugungen zu leben." --> kaufen, lesen, weiterempfehlen. P.s.: Foer konzentriert sich natürlich insbesondere auf den US-amerikanischen Markt - die im Buch beschriebenen Fakten sind mit über 60 Seiten Quellenverweisen belegt. Leser der Deutschen Ausgabe dürfen sich aber auch über 15 Seiten Erläuterungen freuen, welche die Unterschiede zu Verhältnissen in Deutschland beschreiben. |
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Schuld: Stories von Ferdinand von SchirachGebundene Ausgabe von PiperPreis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 11,05 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492054226, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 2 |
5 Kundenrezensionen:Wer ohne Schuld ist ... 5 von 5 PunktenIn seinem zweiten Buch schildert der Berliner Strafverteidiger von Schirach eine Anzahl von Fällen aus seiner juristischen Praxis. Nach Verlagsangaben ist alles so verfremdet, daß der zugrundeliegende Fall nicht erkennbar ist, darauf kommt es aber auch gar nicht an. Die Darstellung ist auch diesmal wieder außergewöhnlich nüchtern und knapp. Zugleich würzt der Autor seine Geschichten aber mit subtilen Seitenhieben und ironischen Spitzen. Wer detailliert blutrünstige Horrostories erwartet, wird enttäuscht. Trotzdem entstehen vor dem geistigen Auge lebendige Szenen, in jeder Geschichte stellt sich die Frage: was ist Schuld? Das Buch liest sich, für sich genommen, leicht und schnell, die Seiten sind großzügig bemessen, die Texte beschränken sich tendenziell auf die Präsentation der notwendigen Tatsachen und Umstände. Die eigentlichen Geschichten und damit das vermutlich eigentliche Anliegen des Autors, entstehen erst im Kopf des Lesers. Seitenlange Milieuschilderungen bleiben dem Leser erspart, er erfährt das Nötigste, um intensiv darüber nachdenken zu können: was macht "Schuld" aus, wie kann man unschuldig schuldig werden und was hat das für Folgen für die unterschiedlichen Beteiligten? Das Durchlesen ist nach kurzer Zeit zuende, die Nachdenklichkeit hält viel länger an. Viel länger. Unbedingt lesen! Grandios ! 5 von 5 PunktenDie spektakulärsten Fälle aus dem Alltag des Berliner Promi-Anwalts und Strafverteidigers Ferdinand von Schirach, verpackt in emotional explosive literarisch auf Hochglanz polierte Kurzgeschichten. Völlig zu Recht wurde der 45-jährige Jurist für seinen ersten Band Verbrechen: Stories mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet. Die Filmrechte an diesem Band sind ebenfalls bereits verkauft. Ihm ist etwas gelungen, was nur den wenigsten Schriftstellern gelingt. Aus der Distanz heraus schildert er in sachlichen kurzen Sätzen die Vorgeschichte zu einem Strafbestand, einer Straftat. Er blickt hinter die Kulissen. Schaut in das Innerste des betreffenden Täters und macht ihn so zugleich menschlich, nahbar, manches Mal auch sympathisch. Das zeugt für ein echtes Interesse am Menschen an sich und völlig frei von jedem Vorurteil. Das Verbrechen geschieht aus dem normalen Alltag. Schirach sagt dazu in einem Interview: "Verbrechen sind eine logische Konsequenz aus dem Leben, wie es zuvor gelaufen ist, zugleich aber auch Zufall." Nicht immer wird ein Täter für das Verbrechen, was er begangen hat, auch (angemessen) bestraft und nicht jeder bestrafte (angebliche) Täter hat auch ein Verbrechen begangen. Dieser Tatbestand ist sehr eindrucksvoll in der Geschichte "Kinder" beschrieben. "Jeder, einfach jeder kann zum Schwerverbrecher werden" sagt Schirach im Spiegel-Interview und macht damit deutlich, daß jeder Mensch aus guten und bösen Anteilen besteht. Er kann die wunderbarsten Romane schreiben, wie "Krieg und Frieden", Klavierspielen, wie Glenn Gould, zugleich aber auch entsetzliche Kriege führen, sich die schlimmsten Foltermethoden einfallen lassen und andere Menschen quälen. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse häufig. Was Schirach interessiert, ist nicht die Tat an sich. Die ist meist klar. Interessant ist nicht mal die moralische Schuld. Das ist im Allgemeinen auch eindeutig. Für den Strafverteidiger ist allein entscheidend, ob die vorliegenden Beweise auch ausreichen, um einen Menschen zu verurteilen. Er begegnet in seinem Buch jedem Menschen mit einem gewissen (neutralen) Interesse, egal, ob arm oder reich, Berufskrimineller oder Gelegenheitstäter, Mann oder Frau. Jeder darf seine Würde behalten. Das zeichnet ihn aus. Er braucht nicht viele Worte, um einen Menschen treffend zu charakterisieren. Und das finde ich genial und zeigt ein vielschichtiges Interesse und auch Verstehen der menschlichen Natur und ihrer Abgründe. Das ermöglicht es dem Leser, in die Haut desjenigen zu kriechen und mitzufühlen. Habe ich ganz stark so empfunden bei "Ausgleich". Eine Geschichte, in der eine Frau jahrelang von ihrem Mann gedemütigt und gequält wird und ihn zuletzt (vermeintlich) erschlägt. Gedanklich habe ich ihn gar selbst zum Teufel und die Pest an den Hals gewünscht. Die Tat erscheint wie eine Erlösung aus der unerträglichen Lebenssituation zuvor. Denn die Schuld kann nur beurteilt werden, wenn man den Menschen und seinen Lebensweg betrachtet. In die Kurzgeschichten baut Ferdinand von Schirach einige Grundlagen des Strafrechts ein, die zusätzlich informieren und aufklären. "In einem Strafverfahren muss niemand seine Unschuld beweisen. Niemand muss reden, um sich zu verteidigen, nur der Ankläger muss Beweise vorlegen." Auch interessant fand ich den Aspekt über die Urteilskraft der Richter: "Natürlich müssen Richter das Motiv eines Angeklagten nicht kennen, um ihn verurteilen zu können. Aber sie wollen wissen, warum Menschen tun, was sie tun. Und nur wenn sie es verstehen, können sie den Angeklagten nach seiner Schuld bestrafen. Verstehen sie es nicht, fällt die Strafe fast immer höher aus." Neben juristischen Interna in leicht verständlicher Sprache (Ich dachte immer, Juristen könnten garnicht so sprechen, daß andere sie verstehen?!) erfahren wir auch einiges über zum Beispiel verdrängte Schwangerschaften. Ein Thema, daß ich selbst gut aus dem Bereitschaftsdienst in der chirurgischen Notaufnahme kenne. Nicht so selten, wie man gemeinhin glaubt, wird eine junge, etwas übergewichtige Frau mit der Einweisung "akutes Abdomen" (plötzlich einsetzende heftigste Bauchschmerzen) Stunden später von einem gesunden Kind entbunden. Sie merken, ich bin absolut begeistert von diesem Buch, obwohl ich eigentlich Kurzgeschichten nicht so mag. Aber "Schuld" ist hochspannend, wie ein Krimi, interessant und informativ, wie ein gutes Sachbuch und das Ganze ist auch noch literarisch ansprechend verpackt. Meine absolute Hochachtung an den Autor und eine unbedingte Leseempfehlung an ALLE. Imposantes Werk 5 von 5 PunktenDa in den hier verfassten Rezensionen bereits mehrfach der Inhalt erläutert wird, im Folgenden nur meine Emotionen: Großer Lesespaß für alle, die wie ich es nicht mögen, mit endlosen Sprachbildern über Seiten hinweg ("Der Turm") gelangweilt zu werden. F.v.Schirach ist ein meisterlicher Erzähler. Seine tiefgründigen Stories fesseln von Anfang bis Ende. Mit Sarkasmus und Humor stellt er die Frage nach Schuld und Unschuld. Sein frostig-spröder Stil ist für mich der einzige Minuspunkt. Etwas mehr sprachliche Flüssigkeit, etwa wie bei Köhler's Schelmenroman "Aus dem Leben eines geilen, kleinen Arschlochs" (!!!) wäre wünschenswert. Trotzdem und zweifelsfrei FÜNF Punkte - für ZWEI talentierte Autoren! Eiskalt servierte Nahaufnahmen menschlicher Abgründe 4 von 5 PunktenIch habe soeben die zweite Hälfte des Buches durchgelesen, am Stück. Die Erzählkunst Schirachs entwickelt einen Sog, dem man sich nicht leicht entziehen kann. Jetzt allerdings geht es mir wie nach einem Abend mit deutlich zu viel Alkohol: Reue setzt ein, der Schädel leidet unter einem gewaltigen Kater. Im Nachhinein wünschte ich mir, einige Geschichten (wie z.B. "Volksfest") nicht gelesen zu haben. Dieses Gefühl war mir vom Vorgänger "Verbrechen" unbekannt, und das liegt vor allem daran, dass "Schuld" um einiges härter und trostloser ist. Die stumpfe Brutalität, der Sadismus und die Grausamkeit wären wesentlich leichter zu ertragen, wenn da nicht diese dunkle Gewissheit wäre, dass hier reale Fälle aus Schirachs Berufspraxis als Vorlage gedient haben. Die feinfühlige, lebenskluge Art des Erzählens von Schirachs tun ihr übriges, um die Distanz zu den Figuren nocheinmal zu verringern, die dann nur noch durch slapstickartigen Humor wie in "Der Schlüssel" gebrochen werden kann. Was davon ist erfunden, was wahr? Man kann es nur erahnen, und das erzeugt gehöriges Unbehagen. Wer sich an der gelungen, minimalistischen Ästhetik der Texte erfreuen kann, ohne dass ihm von den Geschichten gleichzeitig der Boden unter den Füßen weggerissen wird, ist innerlich tot. Bitte mehr davon! 5 von 5 PunktenÜber dieses Buch kann man nur eine einzige negative Sache sagen: Wie alle guten Bücher ist es leider viel zu kurz. Von Schirach schreibt in seinem ganz eigenen Stil ohne Schnörkel und Poesie Geschichten über Schuld, basierenden auf Erlebnissen während seiner Tätigkeit als Strafverteidiger. Die Geschichten sind teils spannend, teils regen sie zum nachdenken an.Niemals sind sie jedoch langweilig. Mir gefällt die Art wie Herr von Schirach schreibt, deshalb kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. |
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Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der Tugendwächter von Jörg SchönbohmGebundene Ausgabe von Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KGPreis bei Amazon: EUR 7,80 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3937801561, Erscheinungsdatum: April 2009, Auflage: 1., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Zu spät 5 von 5 PunktenDas Buch ist grundsätzlich zu empfehlen. Es geht in die richtige Richtung. Leider geht es nicht weit genug. Für den Verfasser, der "konservativ light" ist, war und ist die "Rechte" immer ein Feindbild gewesen. Gegenüber ihr hat er sich als extrem intolerant gezeigt. Als er noch in Amt und Würden als Minister war, hat er seine Möglichkeiten im Kampf gegen die PC nicht genutzt und dafür beim Kampf gegen "rechts" mit den selbsternannten "Antifas" gemeinsame Sache gemacht. Schade, denn in dem Buch zeigt er gute Ansätze. Der Verfasser analysiert das Problem in allen seinen wesentlichen Facetten. Er hat es klar erkannt und kritisiert es überzeugend. Ein wenig mehr Substanz wäre sinnvoll gewesen. Das Buch ist als Einstieg in die Problematik dennoch gut geeignet. Es gibt nichts Schlimmeres als die Einengung der Meinungsfreiheit. in richtigem Deutsch 5 von 5 PunktenInhaltlich schließe ich mich meinem Vorredner uneingeschränkt an; wenn ich auch für den geringen Umfang des Buches nicht einen Stern abziehen würde. Unbedingt positiv ist aber außerdem noch anzumerken, daß es in richtiger Rechtschreibung, das heißt, nicht reformiert und damit deformiert verfaßt ist. Das hat man heute leider nur noch selten. Politische Korrektheit 4 von 5 PunktenSchade, dass Jörg Schönbohms Denkschrift nur 63 Seiten umfasst deshalb ein Stern Abzug. Inhaltlich hat der Autor dagegen 6 Punkte verdient! Der ehemalige General leitet schlüssig her, wohin PC zwangsläufig führt: zur Entmündigung des Einzelnen und zur Verödung des Geistes, da man nur noch streng nachbeten darf, was eine selbsternannte und selbstgerechte Pseudo-Avantgarde zuvor festgelegt hat. Sollte ich mit dieser Rezension die Gefühle eines Lesers verletzt haben, so entschuldige ich mich dafür natürlich im Voraus. Kleines Buch...auch inhaltlich 1 von 5 PunktenSicher es mag Menschen geben die keinen Sinn in der sprachlichen Korrektheit sehen, und der Begriff "Politische Korrektheit" ist stigmatisiert genug, um sich auf ein paar Seiten darüber auszulassen. Die frage der "moralischen Korrektheit" wird allerdings erst gar nicht gestellt. Es wäre vielleicht eher an der Zeit zu hinterfragen, was in Menschen vorgeht, die gesunden Respekt für Menschen anderer ethnischer,religiöser und kultureller Herkunft, für eine unsinnige Tugend halten. Kurzum, wer NICHT verstehen mag, warum man NICH alles und jeden mit dem erstbesten Schimpfwort das einem einfällt betiteln sollte, greift hier am besten sofort zu! Die Zielgruppe dürfte ja ziemlich eindeutig sein: Zyniker,xenophobe und alles und jeder der einen guten Menschen,(ja,das wäre wohl die wörtliche Bedeutung von Gutmensch),für etwas ganz schlimmes hält! Als praktizierender Gutmensch, rate ich ähnlich denkenden vom Kauf ab. Wenn man gegen PC ist findet man viele Argumente 2 von 5 PunktenJörg Schönbohm veröffentlicht eine Liste aller Argumente gegen die Politische Korrektheit die er finden. Dabei ist es ihm egal dass sie sich gegenseitig widersprechen. Er beschreibt auf ca. 50 von 63 Seiten die tatsächlich grotesken Auswüchse der extremen Politischen Korrektheit. Trotzdem sind seine Argumente populistisch und zum Teil auch sehr schwammig. Einmal schreibt er "Letztendlich bewirken die zahlreichen Sprachtabuisierungen. jedoch keineswegs eine gesellschaftliche Besserstellung der diskriminierten Gruppen,[...]." 20 Seiten später ist dann das genaue Gegenteil zu lesen: "Wer nämlich über die Sprache bestimmt, der bestimmt auch über das Denken" Einmal will uns Herr Schönbohm also klar machen, dass Politische Korrektheit nur eine sinnlose Sprachspielerei ist, ein anderes mal versucht er PC als ein gefährliches Machwerk der Linken zu enttarnen. Trotz der vielen Widersprüche und unsachlichen Argumente und Kommentare, ist das Buch angenehm zu lesen und überzeugt durch Sprachliche Klarheit und eine gute Gliederung. Dieses Buch ist keinesfalls nüchter, sachlich oder gar objektiv!!! |
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Diercke Weltatlas Ausgabe 2008: Mit Registriernummer für OnlineglobusGebundene Ausgabe von WestermannPreis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 27,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3141007004, Erscheinungsdatum: Dezember 2007, Auflage: Jubiläumsausgabe. Sekundarstufe 1 und 2. |
5 Kundenrezensionen:einwandfreie Ware 5 von 5 PunktenEinwandfreie Ware und schnelle Lieferung. Ich bin sehr zufrieden und bestelle mit Sicherheit weiter bei Amazon. Erinnerungen wurden wieder wach 5 von 5 PunktenEines vorweg: Wir haben den Diercke für unsere Tochter bestellt und vor einer Woche bekommen. Als ich den Atlas dann vor mir sah, MUSSTE ich einfach darin herumblättern. Erinnerungen an meine eigenen Schulzeit, die 30 Jahre zurückliegt, wurden wieder wach. Für mich ist es nicht irgendein Atlas, sondern einfach der gute alte Diercke - allerdings in einem modernisierten Gewand. Ich gehöre zu denen, die gerne einmal mit den Finger über den Atlas gleiten lassen und dabei gedanklich in die Ferne reisen. Mit dem hervorragend gestalteten Atlas macht die virtuelle Reise einfach Spaß. Noch ein Tipp am Rande: Wer von zu Hause aus gerne symbolisch in die Ferne schweift, dem kann ich das gerade erschienene Buch Die 40 kuriosesten Inseln: Der erste Crazy Travellers' Tourist Guide wärmstens empfehlen. Das originelle Werk habe ich zuvor gerade mit Begeisterung gelesen. Alles wie gewohnt 5 von 5 PunktenAlles wie gewohnt - schnell, unkompliziert und ohne Probleme geliefert. Achso, der Atlas ist auch ganz toll ;-) Der Diercke 5 von 5 PunktenEigentlich für meinen Sohn gedacht, schaue auch ich immer wieder gern in der Diercke Weltatlas. Hervorragende Druckqualität, logisch nachvollziehbarer Aufbau und ein Höchstmass an Aktualität machen diesen Weltatlas für mich zum besten, was es in diesem Segment derzeit gibt. Hervorragendes Kartenwerk 4 von 5 PunktenEs war an der Zeit, mir mal wieder einen aktuellen Weltatlas zuzulegen. Nachdem ich den Diercke schon von der Schule her kannte, entschied ich mich auch diesmal für das mir schon bekannte Format. Alle Karten sind auf dem neuesten Stand (jedenfalls so weit ich dies beurteilen kann), dafür hat allerdings die Papierqualität gegenüber früheren Ausgaben stark nachgelassen. Ich will aber mal nicht so sein: Möglicherweise nützt das dem Klima. Ob der Atlas damit aber für den robusten Einsatz im Schulbetrieb geeignet ist, möchte ich ein wenig bezweifeln. Eine sehr sinnvolle Ergänzung ist der mit dem Kauf verbundene Zugang zu einem Onlineglobus. Einerseits haben viele Menschen den überwiegenden Teil ihrer Recherchearbeiten ohnehin von Buch auf Internet umgestellt, andererseits bleibt die Anschaffung auf diese Weise auf dem neuesten Stand. |
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Texte, Themen und Strukturen - Nordrhein-Westfalen. Deutschbuch für die Oberstufe: Texte, Themen und Strukturen. Schülerbuch. Gymnasium Nordrhein-Westfalen von Andrea Wagener, Bernd SchurfGebundene Ausgabe von CornelsenPreis bei Amazon: EUR 23,50, Angebote ab EUR 15,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3060618801, Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
Eine Kundenrezension:Gutes Deutsch-Schulbuch 4 von 5 PunktenIch hatte noch nie so ein gutes und ausführliches Deutschbuch. Gut aufgebaut, ausführlich, Bilder Farben nicht über oder untertrieben. Schöne Texte, Klare Aufgaben und gute Struktur. |
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House of Night 3: Erwählt von Kristin Cast, P. C. CastGebundene Ausgabe von Fischer FJBPreis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 12,65 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3841420036, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 1. |
5 Kundenrezensionen:Hörbuch Rezension 5 von 5 PunktenIn diesem Teil geht es hoch her. Zuerst sieht es ganz toll aus für Zoe, sie hat direkt 3 Verehrer, Erik, Loren Blake und ihren Ex-Freund Heath mit dem sie eine Prägung hat. In diesem Teil geht es vor allem um ihre Freundin Stevie Rae, die als Untote ihr Unwesen treibt. Zoe versucht alles, um ihr zu helfen und sie von diesem Los zu erlösen. Dann gibt es auch noch Angriffe auf die Schule von religiösen Fanantikern und Zoe hat ihren "Stiefpenner" in Verdacht. Plötzlich wendet sich das Blatt und wirklich alles läuft schief. Zoe ist am Ende wirklich am Boden zerstört. Ihre Freunde haben ich alle von ihr abgewendet und Zoe steht ganz alleine da. Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es aber am Ende. Bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt, die wohl schon im November erscheint. Suchtfaktor 5 von 5 PunktenDas Buch ist genial geschrieben, ich konte es gar nicht aus der Hand legen!!!! Das Buch löst einfach nur Sucht aus, man will einfach wissen wie es weitergeht!!! hin- und hergerissen in meiner Meinung 3 von 5 PunktenAch ich weiß auch nicht, was ich in punkto P.C. Cast und Kristin Cast machen soll. Während ich den 1. Teil mittelmäßig fand und den 2. Teil einfach nur spitze, bin ich von dem 3. Teil von House of Night ein kleines bisschen enttäuscht. Er ist auf jeden Fall besser als "Gezeichnet", reicht aber nicht an "Betrogen" heran. In diesem Teil steht die Rettung von Stevie Rae im Vordergrund. Erwachsene Vampire werden unter anderem auch getötet, was leider nur am Rande behandelt wird. Sprich man findet die Lehrer tot auf, aber mehr wird dazu nicht gesagt. Die Spannung wäre um einiges größer, wenn man den Tathergang beschreiben würde, aber da verlange ich sicher zu viel von einem Jugendbuch. Positiv: Man merkt auf jeden Fall, dass Zoey sich in diesem Teil doch um einiges weiter entwickelt, sie wird quasi vom Teenie zur Frau, weil sie sich endlich für einen der 3 Typen entscheidet und nicht mehr dreigleisig fährt, wenn auch mehr durch Zufall als gewollt. Cool fand ich die Rettung von Stevie Rae und bin natürlich auch gespannt, was jetzt Stevie Rae eigentlich ist (ich sag nur: mysteriöse rote Tattoos). Ebenso gut fand ich, dass Aphrodite mir in diesem Teil deutlich sympathischer wird und ihre guten Seiten zeigt. Negativ: Bereits gesagt Dinge aus den vorherigen Bänden und aus den Seiten davor werden ständig wiederholt, was unheimlich nervt, denn als Leser liest man die Bücher aufmerksam und muss nicht an etwas erinnert werden, denn man weiß das Geschehene ja noch. Und ewig das erwähnen von toten untoten Kids, diese Bezeichnung kommt gefühlte 100 Mal in dem Buch vor. Die Sprache könnte auch um einiges reifer sein. Klar handelt es sich um ein Jugendbuch, aber die Hauptakteure sind 16/ 17 Jahre alt und die reden nie im leben so. Vielleicht in Amerika, aber nicht bei uns. Gesamt betrachtet kann ich nur sagen, dass die Reihe interessant weiter geht, obwohl die ein oder andere Szene ausbaufähiger gewesen wäre. Werde wohl auch den 4. Band lesen, denn das Buch endet mal wieder mitten im Geschehen und die ersten 2 Kapitel aus dem 4. Teil als Leseprobe machen Appetit auf mehr. Kein Buch ist schlecht ... 3 von 5 PunktenIch würde niemals sagen, dass ein Buch "schlecht" ist, dass es einem nicht gefällt okay, aber kein Buch ist "schlecht"! Ich habe auch mit großer Neugier auf diese Serie gewartet, fand dann aber den Preis für den Umfang der Seiten etwas zu hoch! Also habe ich mir erheblich kostengünstiger das Hörbuch runtergeladen und beim aufräumen gehört! Was natürlich sehr heraussticht, ist die "Jugendsprache" und da war ich schon froh, dass ich das Geld nicht investiert habe, dazu muss ich sagen ich bin bereits 24 und mein Wortschatz dreht sich mitlerweile nicht mehr nur um den Jugendslang von heute! Zum Inhalt muss ich nicht viel sagen, House of Night hat sicherlich genug Fans um weiter zu bestehen und es sind ja auch noch etliche Teile "offen". Obwohl ich den Schreibstyl persönlich nicht so gut finde und auch die, wie schon erwähnt, "Alle stehen auf Zoey" Masche (toll ausgedrückt) ;) habe ich auch das zweite und dritte Hörbuh gehört, denn spannend ist es, dass muss ich zugeben, sicher kommt einem alles ein wenig bekannt vor, dennoch hat es seine ganz eigene dramatik und konflikte sowie auch handlungsstränge. Ich werde mir zwar die Bücher nicht kaufen, aber weiterhin die um einiges preiswertere Hörbücher downloaden. Denn obwohl man jetzt schon weiß, dass Zoey Neferet besiegen wird, will ich wissen wie :) Die Serie schwächelt ... 3 von 5 PunktenNachdem das Autorenduo Cast in "Betrogen" mit dem Tod von Stevie Rae eine mutige Wendung in die Geschichte gebracht hat, passiert in "Erwählt" erstmal lange Zeit absolut gar nichts. Ellenlange Seiten von Geschwafel und mehr oder weniger interessanten Gedanken, die Zoey wie üblich auch noch pseudo-sarkastisch kommentieren muss. Auch in Zoeys Liebesleben geht es nicht wirklich weiter, wobei ich mich wirklich frage, was Zoey an Eric findet. Die Casts haben es nach dem ersten Band "Gezeichnet" verpasst dieser Figur Tiefe zu verleihen und in "Erwählt" ist er nur noch ein blasser Statist ohne Gesicht und Facetten. Für mich ist er ehrlich gesagt der langweiligste Freund, den ich mir so vorstellen könnte. Das mit Loren irgendwas nicht stimmt, ahnt man eigentlich schon seit "Betrogen" und so ist die Wendung zwischen ihm und Zoey nicht wirklich überraschend, dennoch hat sie weitreichende Auswirkungen. Es dürfte doch sehr interessant sein, wie Zoey damit zurecht kommt, dass sie mehr und mehr isoliert dasteht. Auch die anderen Nebenfiguren müssen sich mit ihrem bisheriges Dasein als Stichwortgeber zufrieden geben. Weder die Zwillinge, noch Damien, noch die zahlreichen anderen Jungvampire haben irgendetwas Wichtiges zur Handlung beizutragen. Die einzige, die mehr und mehr an Format gewinnt ist die Zicke Aphrodite. Sie ist sogar noch vor Zoey die für mich vielschichtigste Person, weil ich sie auch nach "Erwählt" nicht abschließend einschätzen kann. Insgesamt passiert jedoch einfach zu wenig und wenn man dann noch berücksichtigt, dass der Verlag den Inhalt mit großer Schrift und viel Rand künstlich in die Länge zieht, dann hinterlässt das einfach einen bitteren Beigeschmack. Auch die Casts sollten bei den Folgebänden aufpassen. Ich brauche nicht in jedem Band wieder von vorne alles erklärt kriegen. Das kann man beim zweiten Band noch mal machen, aber wenn jetzt in jedem Band 50 Seiten vergehen müssen, auf denen durchgekaut wird, was Zoey ist, wo sie ist und wer ihre Freunde sind, dann wird zumindest meine Geduld überstrapaziert. Noch ködern die Autoren mich mit einem packenden Ende, aber ich beginne Schwächen, über die ich in Band 1 und auch weitesgehend in Band 2 hinwegsehen konnte, stärker zu hinterfragen und wenn mich während des Lesens ein gewisser Ärger begleitet, dann weiß ich, dass die Neugierde auf weitere Bände irgendwann verschwinden wird. |
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Vier minus drei: Wie ich nach dem Verlust meiner Familie zu einem neuen Leben fand von Barbara Pachl-EberhartGebundene Ausgabe von IntegralPreis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 14,50 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3778792172, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 7 |
5 Kundenrezensionen:vier minus drei 5 von 5 PunktenIch habe das Buch in einem durchgelesen. Hat man einmal angefangen ist es so mitreissend, daß man nicht mehr aufhören kann. Aber bitte vor Lesebeginn Taschentücher bereitlegen. Bewundernswert ist die Art und Weise, wie die Schreiberin mit dem Verlust der Familie umgeht! Ein sehr, sehr empfehlenswertes Buch, besonders für Menschen, die auch jemand Lieben verloren haben. Aber auch sehr interessant zu lesen für denjenigen, dem ein solches Schicksal bisher nicht wiederfahren ist, denn die Betrachtungsweise der Autorin ist sehr außergewöhnlich, feinfühlig und sehr, sehr schön! Eigenartiger Zauber 5 von 5 PunktenWas macht das Besondere dieses Buches aus? Der Stil ist nicht berauschend, es ist nicht sehr systematisch, man findet keine Tipps und keine fertige Lehre, hier schreibt keine (im landläufigen Sinne) "starke Frau", niemand, der "alles richtig gemacht" hat und den man sich in jeder Hinsicht zum Vorbild nehmen möchte. (Das will sie auch nicht sein.) Warum empfindet man trotzdem dieses Buch als Hilfe und Kraftquelle? Es ist wohl der Wille der Autorin, das, was ihr widerfahren ist, als etwas zu sehen, das einen Sinn hat, auch wenn dieser Sinn noch gefunden werden muß. Indem sie die Leser daran teilhaben läßt, schenkt sie ihnen die Hoffnung, daß auch das eigene Leben mit seinen großen und kleinen Schicksalsschlägen einen guten Sinn hat. Gerade das Unfertige und Tastende dieses Buches, dessen Autorin für vieles offen ist, von Yoga bis zur Bibel, ist seine Stärke. Einfach nur WOW!!! 5 von 5 PunktenDieses Buch ist einfach irre, es bringt einen zum Weinen, es bringt einen zum Lachen, aber vor allem rührt es ganz tief ans Herz. Das, was Barbara Pachl-Eberhart passiert ist, ist für einen Menschen eine unheimlich große, und fast nicht zu bewältigende Last. Dass sie die schönen Seiten mit ihren Liebsten immer wieder vorstellt, zeigt einen wunderbaren Weg auf, um mit Trauer besser umgehen zu können. Dieses Buch ist einfach für jeden empfehlenswert, es ist das Beste, was ich seit langer, langer Zeit gelesen habe. Danke!!! ein beeindruckendes Buch 5 von 5 PunktenMich hat es tief bewegt wie sicher die Autorin Worte für ihre Gefühle findet, in einer Situation, in der die Meisten von uns stumm und hilflos wären. Sehr bewegend und inspirierend dieses Buch und es macht Lust auf das Leben und versöhnt mit dem Tod. Danke dafür, dass Sie es mit uns teilt ! Aufstieg ins Licht 5 von 5 PunktenDieses Buch ist etwas ganz Besonderes und gehört zu den ergreifendsten Schicksalsgeschichten. Frau Pachl-Eberhart macht uns mit ihrer beispiellosen Offenheit ein Geschenk,das man nicht hoch genug würdigen kann,denn sie gewährt uns den direkten Blick in ihre Seele. Wer selbst Bücher schreibt,weiß,was es bedeutet,vor den Lesern sein Innerstes zu öffnen,sich damit auch verletzbar und durchsichtig zu machen,gerade dann,wenn man sehr persönliche,emotionale Seiten von sich preisgibt und dabei sogar seine spirituellen Wahrnehmungen,Empfindungen und religiösen Überzeugungen offenbart,wie es diese bewundernswerte junge Frau hier tut. Ja,es mag wohl so sein,wie es ein anderer Leser hier vermutet,daß sie dieses ergreifende Werk zunächst vor allem für sich selbst geschrieben hat,als Teil der Aufarbeitung ihres Leidensweges - aber daß sie es uns in dieser Offenheit dann zugänglich macht,erfüllt auch uns mit Ehrfurcht und Dankbarkeit. Denn gerade die Bewußtheit darüber,daß es sich um eine authentische Geschichte handelt,gibt uns als die Möglichkeit der Selbstreflexion,die ohnehin unwillkürlich und vor allem emotional in jedem aufsteigt,der sich auf dieses Buch einläßt. Wir nennen es Mitleid,denn man leidet tatsächlich mit dieser jungen Frau,die wahrlich " bei lebendigem Leib durch die Hölle geht" - aber ganz tief drinnen ist da auch diese Betroffenheit,ja die Angst,bei manchem vielleicht auch die Berührung einer Erinnerung,einer eigenen tiefen seelischen Wunde,weil einem selbst etwas ähnliches auch passieren könnte oder im engeren persönlichen Umfeld bereits geschehen ist...und es folgt die bange Frage,wie man selbst damit umgehen könnte oder umgegangen ist,wie ein anderer Leser es hier treffend formulierte. Es kann heilsam sein,wenn man diese beim Lesen aufkommenden Gefühle nicht nur zuläßt,sondern sie richtig anschaut. Man sieht seine eigenen täglichen Sorgen und Nöte plötzlich in einem anderen Licht,gewinnt neue Klarheit,was einem im Leben wirklich wichtig ist. Man empfindet wieder mehr tiefe Dankbarkeit für all das ,was die Schöpfung an Schönem für uns bereithält, was man im Trubel des Alltags und angesichts der vielen kleinen Ärgernisse und Wehwehchen so oft übersieht...Und da ist noch etwas ganz Wichtiges,was dieses Buch so wertvoll macht: Die Autorin läßt uns teilhaben an der Kraft,die sie plötzlich emporhebt,als sie glaubt,es gäbe für sie nur noch den einen Weg - ihrer geliebten Familie in den .Tod zu folgen. Ute und Rainer haben das in ihrer Rezension so schön beschrieben,daß wir es hier nicht besser könnten...Vor allem deshalb ist dieses Buch viel mehr als eine ergreifende Schicksalsgeschichte,sondern für alle,die sich darauf einlassen,eine wunderbare Quelle der Kraft und der Selbstbesinnung - für manchen vielleicht auch der Türöffner zu einer neuen Sicht unseres Daseins und unserer "Seelenwege" auf dem langen Weg zurück zu eben dieser Quelle,aus der wir alle stammen ,die uns trägt und speist,und die uns auch aus jedem "Tal der Tränen" wieder zum Licht führt,so wie es die Autorin in beeindruckender Weise vorlebt. Ja,auch wir sagen aus vollem Herzen: Danke,liebe Barbara Pachl-Eberhart Mögen noch viele Leser ,besonders auch diejenigen,die selbst ähnliche Schicksalsschläge erlitten haben,Kraft,Zuversicht und neuen Mut für ihren Lebensweg schöpfen. Mit den besten Wünschen Winfried und Ricarda Jaekel ,Autorin im Land der Sonne und des Windes... |
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Entsetzen: Thriller von Karin SlaughterGebundene Ausgabe von Blanvalet VerlagPreis bei Amazon: EUR 19,99, Angebote ab EUR 15,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3764503440, Erscheinungsdatum: August 2010 |
2 Kundenrezensionen:Nichts ist wie es scheint 5 von 5 PunktenKarin Slaughter hat es wieder geschafft einen extrem spannenden und packenden Thriller zu schreiben. Sie fesselt den Leser mit ihrer schonungslosen, teils brutalen Geschichte. Der Spannungsbogen reißt nie ab, glaubt man an eine vermeintliche Lösung auf der Jagd nach dem Mörder, schickt uns Slaughter wieder in die Ungewissheit ihrer geheimnisvollen Story. Sie spielt perfekt mit dem Stilmittel: "nichts ist wie es scheint". So beginnt auch die Geschichte als Abigail zu Hause angekommen den vermeintlichen Mörder ihrer Tochter erwürgt. Beides trifft nicht zu. Die Geschändete ist Kayla, die Freundin ihrer Tochter und der vermeintliche Mörder ein Freund von Emma. Der Kriminalist Will Trent - ein ausgezeichnet beschriebener eckiger Charakter - muss mit seiner neuen Partnerin Faith Mitchell das Rätsel um Emma lösen und ermittelt gegen die Zeit und einen brutal sadistischen Mörder. "Entsetzen" ist mit Abstand eines der besten Werke von Karin Slaughters und ein Highlight des Thriller-Genres. Will und Faith gegen die Zeit... 4 von 5 PunktenIn Ansley Park ereignet sich Entsetzliches: als Abigail Campano nach Hause kommt steht sie vor offener Türe und es scheint als habe die 17jährige Emma mal wieder die Schule geschwänzt. Doch weit gefehlt! Im Haus ist ein Blutbad geschehen. Abby entdeckt die geschändete Leiche ihrer Tochter und den Täter, der über die Leiche gebeugt ist und ... Abby gelingt es den vermeintlichen Mörder zu überwältigen .... Doch nichts ist so wie es scheint, als Will am Tatort eintrifft: Emma ist nicht tot, die Leiche ist ihre freundin Kayla und der "tote Mörder" stattdessen ein junger Student, anscheinend Emmas Freund, der Abby um Hilfe bitten wollte. Für Will und seine neue Partnerin Faith beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Gelingt es ihnen die entführte Emma lebend zu finden? Fazit: Wie wir alle wissen, versteht es Slaughter auf die ihr eigene Art spannende Thriller zu schreiben, die oft schonungslos offen und direkt, brutal als auch derb sind/sein können. So auch der vorliegende Fall. Auch in "Entsetzen" schafft sie es an mehr als einer Stelle den Leser zu schockieren und viel wichtiger noch- nachdenklich zu stimmen ... Das gehört für mich zu einem guten Thriller. Auch die Charaktere allem voran die beiden Ermittler überzeugen durch ihre Ecken und Kanten und Lebensverläufe- hier ist nichts Oberflächliches/Schablonenhaftes zu finden. Ich hab des Buch in 2 Tagen durchgelesen und war gefesselt, wobei man "recht schnell" den Mörder "erahnen" kann. Trotzdem wird es nicht langweilig, denn immer wieder nehmen unerwartete Wendungen ihren Lauf. Trotzdem bleibt manchmal "etwas" Spannung auf der Strecke und im Lauf der Jahre habe ich schon besseres gelesen, deswegen 4 Sterne und ein klarer Lesetipp! Man darf gespannt sein wie sich Wills und Faiths berufliche und private Beziehung weiterentwickelt! |
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Duden 01. Die deutsche Rechtschreibung: Das umfassende Standardwerk auf der Grundlage der neuen amtlichen Regeln: Band 1 von DudenredaktionGebundene Ausgabe von DUDEN VERLAGPreis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 20,19 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3411040157, Erscheinungsdatum: Juli 2009, Auflage: 25., vollst. neu bearb. u. erw. Auflage |
Produktbeschreibung
5 Kundenrezensionen:Bewertung Duden 5 von 5 PunktenGuter Preis für ein sehr hilfreiches Produkt; Abwicklung war schnell, einfach und wie immer o.K. Produktbewertung 5 von 5 PunktenDas Produkt wurde zeitnah versendet. Der Duden befindet sich in einem einwandfreien Zustand. Gesamtbeurteilung: sehr gut chic 5 von 5 Punktenmein erster Duden überhaupt.was soll man auch zu nem Duden sagen.wird net mein Lieblingsbuch aber brauchen wird man ihn immer :) War das jetzt mein letzter Papier-Duden? 4 von 5 PunktenDie Rolle als einziges quasi-offizielles Referenzwerk spielt der Duden schon lange nicht mehr - das zumindest hat die Rechtschreibreform unbestritten erreicht. Doch immer noch lässt es sich gut auf "den Duden" berufen, und auch die dazugestalteten Extravaganzen wie in früheren Auflagen sind wohl weniger geworden. Manche Menschen können ja noch mit Büchern umgehen. Sollten Sie wie ich dazu zählen ;-) , dann dürfte der Band auf dem Tisch auch schneller als vieles andere - und umfassender als die "Word-Korrektur" - die Auflösung von Zweifelsfällen erbringen. Dennoch hat der Countdown des Druckexemplars Duden beim Verlag vermutlich bereits begonnen. Das Buch wirkt dicker als sein Vorgänger, womöglich hat es mit dem recht lockerem Satz zu tun, man könnte es auch tendenzielles Seitenschinden nennen. Farblich soll Struktur angedeutet werden. Ob das Gelb für Duden-Hauptschreibungen so grell-deutlich hätte sein müssen, ist die Frage. Enthalten sind die Regeln und die Wörter wie gehabt, doch auch ein bisschen Dudenstatistik und die Geschichte der Rechtschreibreform. Zufällige Stichprobe: eine Spalte bietet auch eher neue bzw. seltene Wörter wie "Jobfloater" bzw. die "Jobsiade" der Ruhrprominenz K.A. Kortum. Das ist schon beeindruckend und dürfte im Regelfall das Fremdwörterlexikon unnötig werden lassen. Ach, und gerne würde man einfach nur mal die vielen Wörter durchschmökern. Vier Sterne insgesamt und schön, dass es dieses Buch noch gibt. Produktinfo 5 von 5 PunktenSehr hilfreich, weil aktuell und gut aufgebaut! Für Rechtschreibung und Zeichensetzung sehr gutes Nachschlagewerk! Duden war schon immer gut! |
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