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Unser Jahrhundert: Ein Gespräch von Helmut Schmidt, Fritz SternGebundene Ausgabe von C.H. BeckPreis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 17,49 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3406601324, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Sternstunde beim Schmidteinander 3 von 5 PunktenIch bin Jg. '88, habe die Kanzlerschaft von Helmut Schmidt also nicht mehr mitgekriegt und muß mich über diese Zeit via YouTube und andern Internetquellen informieren. In alten TV-Ausschnitten präsentiert sich Schmidt als nicht immer wohlerzogener, häufig dagegen launischer und arroganter Besserwisser mit nicht unbedingt geschmackvoller Prinz-Heinrich-Kappe (auch zum Smoking!) Er liebt es, den politischen Gegner zu kräftig auf die Hörner zu nehmen. Über Helmut Kohl sagt er z. B. in norddeutschen Tonfall: »Der Kohl ist brav und bieder und auch sonst nicht viel.« (Kurz darauf löst der »brave und biedere Kohl« Schmidt als Kanzler ab und blieb sechzehn Jahre lang im Amt!) Zwischendurch markierte Schmidt damals auch gern den norddeutsch-protestantischen Staatsmann, statt Bismarckhelm und Pickel allerdings mit eisgrau schimmernder Haartolle. Ich will sein politisches Verdienst nicht schmälen, etwa in der Auseinandersetzung mit dem Terrorismus. Angenehm ist mir der Helmut Schmidt der siebziger Jahre jedoch nicht. Den Spitznamen »Schmidt Schnauze« hatte er sich durchaus verdient. Der anmaßende preußische Unteroffizier, so schien es, lebte in ihm fort. Der Helmut Schmidt von heute ist mir da schon sympathischer. Er ist über neunzig, sieht immer noch fabelhaft aus, qualmt wie ein Schlot (er ist der einzige auf der Welt, der das noch darf!), kommentiert als eine Art Über-Bundespräsident das politische Geschehen und genießt die gelassene Perspektive eines Elder Statesman. Viele erwischen vom Bismarckhering nur den Hering. Schmidt aber gibt mit List den Eisernen Kanzler, der, im Ruhestand nicht in Friedrichsruh, sondern in dem nahen Hamburg, seine Commentarii auf die mitlebende Nachwelt losläßt. Gleichberechtigter Partner im Symposion zu zweit ist Fritz Stern, in Deutschland geborener Historiker von der Columbia University. Von Demenz ist bei den beiden alten Herren nichts zu spüren, obwohl sie 93 bzw. 81 Jahre alt waren, als sie das Gespräch aufnahmen. Sie servieren ein schlagfertiges teatro parlando, und man staunt isb. über das profunde Wissen des Ex-Kanzlers. Angesichts vieler heutiger Politiker hat man sich an totale historische Ahnungslosigkeit gewöhnt. Man muß nicht in jedem Punkt mit ihnen übereinstimmen, zumal sie oft gegensätzliche Einschätzungen historischer Persönlichkeiten wie Bush, Reagan, Kennedy oder Johannes Paul II. bieten. Die gleichberechtigte Gesprächsform erweist sich dabei als ein unterhaltsam und lebendig zu lesender tour d'horizont durch das zwanzigste und einundzwanzigste Jahrhundert, wobei der Schwerpunkt stets auf dem Politischen liegt. Schmidt flicht dabei gern Anekdoten und Porträts aus seiner Politiker-Zeit ein, während Stern immer wieder mit wissenschaftlich-historischen Referenzen punktet. Wir erfahren viel Interessantes, viel Anschauliches, etwa daß keine Begeisterung bei Kriegsausbruch 1939 vorherrschte, ganz im Gegensatz zu 1914. Hitler's Kriegserklärung an die USA ist beiden Herren heute noch unverständlich. Der Leser darf weiterspinnen und sich fragen, ob hier ein Wille zum Untergang im kollektiven Unbewußten lauerte. Solche Tiefendimensionen fehlen hier, aber das muß kein Nachteil sein. Die lockere Form des Gesprächs erweist sich als geeignete Einführung in den großen Themenkreis der zeitgeschichtlichen Betrachtung. Allerdings muß man nicht jedes Wort dieser beiden Weltweisen auf die Goldwaage legen. Dieses Buch ist ein ideales Geschenk und sollte besonders von jüngeren Leuten gelesen werden, die erleben wollten, wie man Gedanken im Dialog entwickelt. Es ist die ideale Lektüre auf Flügen oder während längerer Bahnfahrten. Im Internet kann man bei der ARD-Mediathek unter »Beckmann« ein Gespräch von Schmidt und Stern sehen. Auch die Parodie »Loki & Smoky« ist sehenswert. Gelassen durch die Zeit wandern 5 von 5 PunktenZwei ausgewiesene Kenner und Liebhaber des Lebens unterhalten sich über Gott und die Welt und bitten um Nachsicht, dass zum Beispiel Kultur oder Tradition ihre Bedeutung behalten sollten und zwar weltweit. Dass vor allem Tradition in der neuen Welt (USA, Kanada) sozusagen einen anderen Blickwinkel hat, wird herausgeschält, wobei ich aber glaube, dass man dort sogar genauer hinschaut, was zum Beispiel Rom und das römische Reich für eine Bedeutung haben im bezug auf imperiales Gehabe und ein Imperium sind die USA, wer wollte das bestreiten. Und das Emporwachsen anderer Mächte zuzeit, alles wahr. Also es schwankt hin und her mit den Bedeutungen. Und die Betonung, dass ihre Jahrgänge besonders viel durchgemacht hätten, wer würde das nicht unterschreiben. Obwohl, ein Kind von etwa 6 Jahren im Jahre 1945 z. B. in Hinterpommern, spät evakuiert, dann wieder zurückbefördert in die Heimat und plötzlich heißt es Schluss, aussteigen. Die Konferenz von Potsdam! Das gab es auch. Und was sich dann und damals in den 2-3 Monaten östlich der Oder abspielte, das wäre auch einmal eine Unterhaltung wert und die Kinder, die damals 6 Jahre alt waren, sind heute 70 und die Erinnerung wird ab und zu klar. Fritz Stern hat also Recht mit der Annahme, dass ein Kind von 6-7 Jahren wohl erahnen, spüren kann, was läuft. Und wer sagt denn, dass ein derartig junger Mensch nicht sogar das ganzen Hin- und Her, den Wechsel zwischen Glück und Wahnsinn spürt und zu beurteilen vermag. Helmut Schmidt und Fritz Stern versuchen im Alter das zu erinnern und das aufzubereiten, zu erhalten, was ihnen wichtig war. Es ist vieles, ja fast alles richtig, was sie sagen und die Frage nach dem WARUM, nach dem, wie alles geschehen konnte, haben andere auch schon zu beantworten versucht. Da ist Gier zu nennen, Sadismus, Masochismus, Erziehung und der Versuch, durch Religion oder Kultur, etwas zumindest zu retten. Und gerade Religion ist im Moment im Blickfeld von Schuld und Sühne. Hochmut wäre noch zu nennen und männlicher Heldenwahn (germanisches Übel), immer wieder bemüht, auch heute noch. Aufpassen aber auf das, was zum Schluss dieses hervorragenden Buches gesagt wird! Im Moment sind wir weltweit bedroht von gewollter Unmäßigkeit einiger Vorgänge im Finanzwesen. Ganze Volkswirtschaften könnten vernichtet werden, wenn der gute Geist, das, was diese beiden Männer besitzen und zum Ausdruck bringen, nicht eingreift. Spaziergang durch die Weltgeschichte 5 von 5 PunktenZwei alte Freunde, Helmut Schmidt und Fritz Stern, haben sich zu einem Gespräch über das vergangene Jahrhundert im Sommer 2009 im Haus von Helmut Schmidt in Hamburg zusammengefunden. Helmut Schmidt ist allseits bekannt als Bundeskanzler der BRD von 1974 -1982. Fritz Stern hat als Jude Deutschland in den dreißiger Jahren verlassen müssen und ist Historiker und Professor em. der Columbia University in New York. Beide sind über neunzig - und achtzigjährig und geistig voll auf der Höhe. Die Unterhaltung der beiden alten Herren gleicht einem Spaziergang durch das 20. Jahrhundert, in dem die Weltgeschichte aus politischer und philosophischer Sicht bis in die heutige Zeit berührt wird. Da sich die Freunde bestimmte Themen für jeden halben Tag von insgesamt drei Tagen vornehmen, ist der Themenkomplex umfangreich, tiefgründig und gehaltvoll. Der Ton ist bedacht und von ruhiger Gelassenheit. Die beiden sind sich in vielen Fragen einig, doch ab und zukommen kontroverse Meinungen auf, die mit großer Freundlichkeit ausgetragen werden. Diese Gegensätze bringen Farbe in das Gespräch, das ansonsten bei allzu großer Einigkeit langweilig werden könnte. Dem Leser öffnet sich ein weites Feld an Zusammenhängen. Sie berühren Napoleon, preußische Geschichte, das Nazireich und Fragen nach der Verfolgung der Juden in aller Welt; weiterhin beschäftigt man sich mit Stalin und dem chinesischen Kommunismus, amerikanischer Geschichte von den Anfängen bis heute und nicht zu vergessen Israel,--es gibt kaum ein Thema, das ausgelassen wird. Die historischen Fakten gewinnen durch das Gespräch an Dynamik, zumal beide Gesprächsteilnehmer zahlreiche markante Erscheinungen des öffentlichen und politischen Lebens persönlich kannten und über ein fundiertes Wissen verfügen, mit denen sie ihre Gedanken und Thesen untermauern. So lässt sich Geschichte gut begreifen, da sie mit Erlebnissen und Erfahrungen der beiden Freunde an Lebendigkeit gewinnen! Aus dem Abstand des hohen Alters sehen sie das Jahrhundert nachdenklich und kritisch und können sich Bekenntnisse erlauben, die andere und vielleicht nicht so Erfahrene an Weltsicht sich kaum leisten dürften. Eine ungewöhnliche Freundschaft verbindet die beiden alten Herren, die alleine schon Bewunderung auslöst. Darüber hinaus aber ist das universelle Wissen der beiden Gesprächspartner von hoher Qualität. Zwei starke Persönlichkeiten des letzten Jahrhunderts melden sich zu Wort und geben ihr Wissen und ihre Erfahrungen preis. Besser und kurzweiliger als durch diesen ausführlichen und regen Gedankenaustausch kann man sich nicht über die Politik, Philosophie und das Zeitgeschehen des letzen Jahrhunderts und die geschichtlichen Vorgänge bis dahin informieren. Man kann das Buch jedem historisch interessierten Bürger, ganz gleich welcher politischen Richtung er angehört, uneingeschränkt empfehlen. Zwei Zeitzeugen erinnern sich und denken nach 5 von 5 PunktenAnlässlich des 90. Geburtstags von Helmut Schmidt vor knapp zwei Jahren, ist ja eine wahre Flut an Publikationen über den Ausnahmepolitiker und ehemaligen Bundeskanzler veröffentlicht worden. Das Interesse an ihm scheint auch ungebrochen - zu Recht! Die Idee, die hinter dem vorliegenden Buch steckt ist ebenso einfach wie genial. Helmut Schmidt (Jahrgang 1918) und der Historiker Fritz Stern (Jahrgang 1926) setzen sich drei Tage lang zusammen, um über das 20. Jahrhundert (und mehr) zu sprechen. Die Atmosphäre ist entspannt. Man sitzt bei Schmidt zu Hause (wohl überwiegend im Garten). Es ist Sommer (22.-24.Juni 2009) und die Gesprächspartner haben sich vorab einige Themen notiert, die sie unbedingt abarbeiten möchten. Ein Tonban zeichnet die Gespräche auf. Herausgekommen ist ein sehr persönliches und höchst interessantes Buch. Es ist ein bisschen, als würde man zwei netten Großvätern zuhören, die - das muss gesagt werden - überaus gebildet sind und sich zu vielen Dingen Gedanken machen. Ich fand es auf alle Fälle spannend, dem mäandernden Gesprächsverlauf zu folgen. Die gewählte Form lässt die beiden außergewöhnlichen Männer sehr menschlich wirken - und das ist natürlich sehr sympathisch. Zum Inhalt: Die Gespräche kreisen um vielerlei Themen. Es geht um Deutschland und Europa, um die USA und um Israel. Es geht um persönliche Erinnerungen an den Krieg und an die Zeit des Nationalsozialismus, die beide natürlich gänzlich verschieden miterlebt haben. Während Fritz Sterns Familie im Herbst 1938 wegen ihrer jüdischen Abstammung gezwungenermaßen in die USA emigrierte, erlebte Schmidt die Zeit in Hamburg mit - anders als man sich das vielleicht vorstellt. Das fand ich auch so unglaublich. Schmidt erzählt davon, dass er vom Terror gegen jüdische Mitmenschen nicht so viel mitbekommen hat, wie man das vielleicht erwarten würde. Selbst die sog. "Reichskristallnacht" hat er kaum wahrgenommen. Er räumt allerdings ein, dass es auch entscheidend ist, welcher Schicht man angehörte. Während die "Oberen" nämlich sehr wohl mitbekommen haben, was sich zutrug, blieb den Angehörigen der Unter- und der Mittelschicht vieles zunächst verborgen. Das kann man sich kaum vorstellen - scheint aber tatsächlich so gewesen zu sein. Es geht aber natürlich nicht nur um die deutsche Geschichte, sondern auch um Europa, die U.S.A. uvm. Besonders beeindruckend ist hier natürlich, dass Schmidt und Stern persönlichen Kontakt zu den "Großen" des 20. Jahrhunderts gehabt haben. Da geht es mal so ganz nebenbei um eine Treffen mit diesem und jenem US-Präsidenten, mit Papst Johannes Paul II usw. Klar - Schmidt und Stern sind ja nicht Hinz und Kunz! Die Form des Gesprächs bedingt u.a. auch, dass bisweilen Binsenweisheiten einfließen (z.B. die technisch begabten Chinesen an den US-Unis) - aber gerade das macht das Buch ja so sympathisch. Es ist faszinierend festzustellen, über welche Bildung die Gesprächspartner verfügen. Das ist einerseits natürlich ihrem Alter geschuldet, andererseits aber auch den Werten, für die sie sich einsetzen. Überhaupt sind Werte ein wichtiges Thema. Es geht um Geld - die Finanzkrise wird diskutiert, es geht um Geschichtsbewusstsein (oder eben einen Mangel daran) bei vielen Politikern und um vieles mehr. Die Gesprächspartner gehen in vielen Dingen konform, haben zu manchen Sachen aber auch unterschiedliche Ansichten. Das macht das Ganze natürlich noch spannender. Schmidt und Stern sind in ihren Meinungen und Wünschen sehr viel reifer aber auch sehr viel moderner als so mancher jüngere Zeitgenosse. Hier könnten sich Politiker wirklich eine Scheibe abschneiden! Ansonsten auch eine bisweilen amüsante Lektüre, z.B. wenn Schmidt und Stern sich über den Intellekt von Herrn Kohl auslassen, sich über andere Zeitgenossen ereifern oder eben abends vorschlagen, einfach mal in die Bar zu gehen. Sehr schön auch der poetische Schluss. Hier wird Frost zitiert: "The woods are lovely, dark and deep, But I have promises to keep, And miles to go before I sleep." Gerade für junge Menschen: Sehr zu empfehlen! Gelungenes Experiment 5 von 5 PunktenZwei starke Persönlichkeiten in hohem Alter über Themen sprechen zu lassen, die ihnen am Herzen liegen, kommt vielfach nicht gut heraus. Denn groß ist die Versuchung, eigene Erfahrungen als allgemein gültige Lebensweisheiten zu betrachten und Bruchstücke von Erinnerungen in stimmige Bilder zu zwängen. Altkanzler Helmut Schmidt und der bekannte Historiker Fritz Stern haben es glücklicherweise trotzdem gewagt. Wohl auch deshalb, weil sie sich seit ihrem ersten Treffen im April 1976 immer wieder austauschten und im Laufe der Jahre zu Freunden wurden. Den Anlass zu diesem Buch gab dann ein Gespräch, das die beiden in kleiner Runde nach der Vorstellung von Fritz Sterns Erinnerungsbuch "Fünf Deutschland und ein Leben" in Hamburg. Die dabei anwesende Nina Grunenberg fand es so bedauerlich, die interessanten Dialoge nicht aufgezeichnet zu haben, dass sie das Gespräch im folgenden Sommer fortsetzen wollte. Diesmal mit Tonband. Die Abschrift ermunterte schließlich zu einem dreitägigen Treffen, aus dem dieses Buch hervorging. Beibehalten wurde die Einteilung in drei Vormittage und drei Nachmittage, so dass der bereinigte, manchmal zu größeren Themenblöcken zusammengefasste und durch Stichworte ergänzte Text dem tatsächlichen Verlauf des Gesprächs nahekommt. Ein Geschichtsbuch im üblichen Sinn sollte "Unser Jahrhundert" nicht werden, was auch deshalb gelang, weil unterschiedliche Meinungen stehen blieben und verschiedene Positionen miteinander verglichen werden können. Und was mir an der Schlussfassung besonders gut gefällt, sind unausgefüllte Lücken. Denn auch wenn Helmut Schmidt und Fritz Stern versuchen, Aufkommen und Wirken der Nationalsozialisten zu erklären, halten sie die begangenen Gräueltaten für unfassbar. Von einem verlegerischen Glücksfall kann man bei diesem Buch auch deshalb sprechen, weil die beiden Gesprächspartner einen riesigen Zeitraum überblicken und trotz hohen Altes geistig so fit geblieben sind, dass sie es weit besser als viele jüngere Menschen schaffen, Vergangenes mit Zukünftigem zu verbinden. Zudem vertreten die beiden Persönlichkeiten Werte, deren Vernachlässigung zu historischen Katastrophen beitrug. Und dass es sich dabei nicht nur um Lippenbekenntnisse handelt, merkt der Leser auch daran, wie respektvoll die beiden Herren miteinander umgehen, worüber sie lachen können und welche gegenwärtigen Ereignisse sie verärgern oder sogar wütend machen. Um dem Gespräch mit vollem Genuss folgen zu können, sind gute Geschichtskenntnisse zwar nicht verlangt, aber sicher von Vorteil. Das zeigt allein ein Blick in das fünfseitige Namensregister am Schluss des Buches. Zwingend ist ein enzyklopädisches Wissen allerdings nicht, weil sich weder Helmut Schmidt, noch Fritz Stern so gebärden, als seien sie wandelnde Lexika. Daher fragen sie nach, wenn ein Name erwähnt wird, der ihnen entfallen ist oder wenn sie ein Ereignis nicht einordnen können. Und weiße Flecken auf der eigenen Erinnerungskarte werden oft durch Einschiebsel persönlicher Anekdoten farbig. Mein Fazit: In der Regel kein großer Freund solcher Gesprächsmitschnitte war ich umso überraschter, wie sich aus unzähligen Einzelteilen Bilder zusammensetzen, die Geschichtliches, Menschliches und Gesellschaftspolitisches erlebbar machen. Und so hatte ich nach fast 300 Seiten das Gefühl ein Geschichtsbuch von viel größerem Umfang gelesen zu haben. Zudem verstärkte die Lektüre meine Meinung, der überbordende Hang zur politischen Korrektheit schade oft mehr als er nütze. Kurz: Ein Buch, dem ich viele Leser wünsche. |
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Der Koch von Martin SuterGebundene Ausgabe von DiogenesPreis bei Amazon: EUR 21,90, Angebote ab EUR 12,76 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3257067399, Erscheinungsdatum: Januar 2010, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-RedaktionAndrea hat Maravan Vilasam schon eine ganze Weile im Blick. Noch keine zehn Tag ist die attraktive Frau Servicekraft im Zürcher Nobelrestaurant ?Chez Huwyler?, aber es reicht, um zu begreifen, dass der Asylant aus Sri Lanka weit unter seinem Niveau beschäftigt ist. Offiziell ist Maravan als Tellerwäscher und Handlanger angestellt, aber die Köche des Restaurants benutzen sein Talent zum Gestalten von dreilagigen Millefeuilles mit marinierten Waldbeeren in knusprigen Blätterteig-Arlettes gern, um von ihren eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken. Gedankt indes wird es ihm nie. Von Kindesbeinen an gilt Maravans große Liebe der Kochkunst. Als ihm gekündigt wird, tut er sich mit Andrea zu einem Catering-Service namens ?Love Food? zusammen, der sich darauf spezialisiert, die Geschlechter über das sinnliche Band raffinierter Speisen zusammenzuschweißen. Bald macht er dabei auch Bekanntschaft mit der Welt der Banken und der Politik. Und da geht es ein ums andere Mal recht anrüchig zu... ?Sonst saßen da: ein Autoimporteur, ein Inhaber einer Werbeagentur und ein nicht ganz freiwillig abgetretener Bankpräsident, alle mit ihren großen, dünnen, blonden zweiten Frauen?: Es gibt nicht viele Autoren, die mit so wenig Aufwand ein solches Maß an Atmosphäre, sozialkritischer Doppelbödigkeit und ? hier: in die Syntax hineingerutschtem ? Humor hervorzaubern können. Schon allein wegen solch appetitlicher Nuancen hat sich die Lektüre von Der Koch schon gelohnt. Die Zutaten, aus denen der Schweizer Autor Martin Suter seinen Roman Der Koch gemixt hat, mögen nicht alle neu sein. Vom Problem der Eidgenossen mit Ausländern und ihrer Vorliebe für die Hochfinanz hat man auch schon anderswo gelesen. Und manchmal hat Suter sein Lesemenü auch etwas überwürzt. Aber das ist nur ein schnell verflogener Beigeschmack. Denn im Großen und Ganzen ist Der Koch wieder ein überaus gut lesbares, frisches Buch, das man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. - Stefan Kellerer 5 Kundenrezensionen:Für Freunde des Kochens 3 von 5 PunktenKurze Sätze und schnelle Schnitte machen diesen Roman zum typischen Suter. Und jeder, der auch nur ein wenig Begeisterung fürs Kochen aufbringen kann, wird sicher seine Freude an dem Roman haben. Es duftet fast schon durch die Seiten hindurch. Und trotzdem habe ich Einwände, denn die Story vermag mich nicht richtig zu überzeugen. Der Asylant als Küchenzauberer, das ist schön ausgedacht, auch ist Andrea eine passende Gefährtin, aber die anderen Personen, Wirtschaftsbosse, Waffenschieber und all das, was man sich unter Geldmenschen so vorstellt, wird für meine Begriffe nicht wirklich plastisch - allzu klischeehaft sind die Figuren beschrieben. Das also, was einen Roman erst ausmacht, dass alles zusammengeht und eine homogene Handlung entsteht, in der die Personen sich gegenseitig "erleuchten", das fehlt mir in diesem Suter. Darum nur drei Sterne, auch wenn, wie gesagt, Freunde des Kochens sich diesen Roman nicht entgehen lasssen sollten. Süffisantes Lesevergnügen 5 von 5 PunktenHungrig sollte man nicht sein, wenn man sich diesen Roman von Martin Suter vornimmt. Er ist leichter als seine Vorgänger, gekonnt brillant forrmuliert und trotzdem nicht ohne Tiefe. Hab mit dem Helden mitgegangt und mich so sehr über das Ende gefreut! Herrlich, dass auch die Bösen Ihr Fett abbekommen! Federleichte Sommerlektüre! Durchkomponiert 5 von 5 PunktenMartin Suter hat genau gearbeitet. Kein Handlungsfaden bleibt offen, keine Figur platt, kein politischer Hintergrund im Klischee. Ein rund um gelungenes, empfehlenswertes Buch! Auch gut, aber nicht typisch Suter 4 von 5 PunktenDie hervorragenden Personenbeschreibungen die man sich von Martin Suter gewohnt ist findet man auch in "Der Koch". Ebenfalls die typische Persönlichkeitsveränderung im Laufe des Buches wenn hier auch in etwas weniger dramatischen Art und Weise als in den älteren Büchern. Die Geschichte selbst wirkt aber etwas ungewohnt leicht und frisch. Sicherlich ein prima Buch als Geschenk für Leute die nicht von Haus aus viel Lesen oder grosse Anhänger der komplexen Literatur sind. Als neue weitere Variante von Martin Suters Schreibstil ist das Buch aber allemal empfehlenswert - für alte Martin Suter Fans und "Neulinge". Um die Relevanz dieser Rezension für Sie zu prüfen, hier meine persönliche Rangliste der bisherigen Martin Suter Bücher: 1. Die dunkle Seite des Mondes 2. Lila, lila 3. Small World ... Es fehlt: das Bonbon. 4 von 5 PunktenEines muss man zu Beginn neidlos eingestehen: Martin Suter ist ein Meister des Erzählens und versteht es, den Leser von Beginn an in die Geschichte mitzunehmen und die Figuren bekannt sein zu lassen. Maravan erinnert im Laufe des Plots an Grenouille aus Süskinds "Parfüm". Auch er ist ein Meister der Kunstfertigkeit, die nicht mit den Augen, sondern mit einem anderen Sinnesorgan aufgenommen wird. Doch nie im Laufe der ganzen Geschichte erreicht der Charakter des Maravan die Tiefe eines Grenouilles. Interessant ist sie trotzdem zu lesen, die Geschichte um einen kulinarischen Künstler und Zauberer, der eine Marktlücke entdeckt und damit den großen Reibach macht. Auch die anderen Charaktere haben interessante Züge, die aber nie vertraut wirken. Etwas störend wirken meinem Empfinden nach die "Newsticker", die den Leser über die v.a. wirtschaftlichen Vorgänge der letzten Jahre informieren. Interessanter wäre es, noch mehr aus der Heimat Maravans zu hören. Am Ende ist man überrascht, dass es zu Ende ist, für meinen Geschmack fehlte das Bonbon in der Geschichte, um im Fachjargon zu bleiben. Das mag für manche vielleicht der Anhang mit den Rezepten sein. Für die meisten wird dieser aber aufgrund der Exotik der Zutaten und der benötigten Kunstfertigkeit wir das wahrscheinlich für die wenigsten Leser in Frage kommen. |
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Bis(s) zum Ende der Nacht: Band 4 von Stephenie MeyerGebundene Ausgabe von Bis(s)Preis bei Amazon: EUR 24,90, Angebote ab EUR 16,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3551581991, Erscheinungsdatum: Februar 2009, Auflage: 1., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionSie tun?s! Sie tun?s wirklich! Bella und Edward, das heißeste Liebespaar der gegenwärtigen Teenie-Literatur, heiraten! Auf diesen Höhepunkt schienen die drei vorangegangenen Bände der hypererfolgreichen Bis(s)-Reihe von Stephenie Meyer zugelaufen zu sein, doch überraschenderweise bildet die Vermählung der gerade volljährig gewordenen Bella mit Edward, dem ewig 17-jährigen Vampir, nicht das große Finale des vierten und letzten Bandes der Twilight-Saga, sondern seinen (fast ein bisschen unspektakulär abgehandelten) Auftakt. Erst danach geht?s richtig rund. Nach dem Heirats-Aufgalopp gehen Bella und Edward auf Hochzeitsreise und vollziehen ihr ? von der Leserschar vermutlich noch stärker als die Eheschließung herbeigesehntes ? ?erstes Mal? (was in mehrerlei Hinsicht nicht ganz unblutig verläuft ...). Doch nun fangen die Probleme erst an: Soll Bella sich von Edward beißen lassen, um selbst zum Vampir zu werden? Das würde sie unsterblich machen, aber auch bedeuten, dass sie für alle Zeiten ein unstetes Wanderleben zu führen hätte, um wegen ihrer ewigen Jugend nicht aufzufallen. Während Bella noch zögert, geschieht das Unerwartete: Sie wird schwanger. Und sie gebärt ein Kind, halb Mensch, halb Vampir ? ein Wesen, das eigentlich nicht sein darf und um das daher ein bitterer Kampf unter den Unsterblichen entbrennt. Der Abschlussband der Bis(s)-Reihe erfüllt alle Erwartungen: Er bringt die romantische Geschichte von Bella und Edward zu einem ans Herzen gehenden Abschluss, besticht einmal mehr durch viele lebendige, witzige Dialoge und erzeugt durch die zwei großen Fragen ? ob Bella zum Vampir wird und was mit ihrem Kind geschieht ? mächtig Spannung. So manche ?gefühlige? Stelle wirkt ein wenig arg dick aufgetragen (irgendwie hatte die Autorin die Kitsch- und Schmalzvermeidung in den ersten drei Bänden besser im Griff), und auch die etwas lieblose Art, wie der eine oder andere noch offene Handlungsfaden zu einem Ende gebracht wird, mindert das Lesevergnügen etwas. Aber nur etwas ? alles in allem ist Bis(s) ans Ende der Nacht genau der Nächtedurchles- und Nägelabkau-Schmöker, auf den die Fans gehofft hatten. -- Christoph Nettersheim 5 Kundenrezensionen:einfach klasse!!! 5 von 5 PunktenIch habe alle 4 Teile der Biss-Reihe verschlungen und zähle sie auch zu meinen Lieblingsbüchern. Band 4 fand ich allerdings am Besten. Ich bin jetzt schon gespannt auf weitere Bücher der Autorin. ("Seelen" kann ich schon mal an alle Stephenie Meyer Fans weiterempfehlen, auch wenn die Geschichte in eine ganz andere Richtung geht.) Buchbewertung 5 von 5 PunktenEin wunderschönes Buch, wie die anderen 3 Bücher davor auch. Unbedingt lesen, macht süchtig! Schade, das es nicht mehr Lesestoff über Bella und Edward gibt! enttäuschend 2 von 5 PunktenSPOILER! Vorweg will ich sagen, dass ich die ersten drei Teile wirklich super fand und ich über die, teilweise wirklich öden Stellen recht gut hinwegsehen konnte. Auch den vierten Teil fand ich am Anfang noch viel versprechend, doch mit jeder Seite wurde es schlimmer. Die Hochzeit war ja noch ganz süß, auch das Wiedersehen mit Jake war noch ganz in Ordnung. Bei den Flitterwochen fing das dann aber an mir auf die Nerven zu gehen. Edward, der mir vorher schon nicht mehr ganz so sympatisch war, verhielt sich plötzlich nach dem Motto: "Ich bin ja so böse.", "Ich bin nicht gut für dich." etc. Das Bella schwanger wird, war so dermaßen vorhersehbar, dass ich dieser Tatsache keine wirkliche beachtung geschenkt habe. Dann wird ewige Seiten lang das Leiden von Bella wärend der schwangerschaft beschrieben und Edward ist einfach nur noch ätzend mit seinem beschützer Instinkt... Am allermeisten enttäuscht hat mich aber das Ende. Nachdem sie so viele Verbündete gefunden haben und alle sich für einen Kampf bereit machen und Bella so sehr übt um ihre Fähigket (Welche ebenfalls von vorneherein offensichtlich war) zu perfektionieren, tauchen endlich die VOlturi auf. Ich habe wirklich einen spannenden KAmpf erwartet, oder zumindest etwas in der Art, doch nichts der gleichen. Die reden und reden und reden und im Grunde passiert nichts. Schließlich ziehen die Volturi wieder ab und Ende gut Alles gut. Da hatte ich wirklich mehr erwartet. Das einzige was mir an dem BUch Spaß bereitet hat, waren die Kapitel aus Jakes sicht. Ihre Tochter kann das besser schreiben? JA? Bestimmt!! 1 von 5 PunktenNachdem ich das erste Band gelesen habe, was ich ziemlich gut fand und ich leider feststellen musste, dass die Qualität der Bücherserie, immer weiter nachließ, ich aber wissen wollte wie es ausgeht, habe ich mir das letzte Buch "Biss zum Ende der Nacht" ausgeliehen. Davon möchte möchte ich nun berichten. Bevor das Buch gelesen habe, habe ich erwartet, dass die Autorin, ein wenig zu den Werten, des ersten Buches zurückkehrt, da es ja das Final Book ist. Also zu kitschiger Romantik und Qualität und vor allem habe ich erwartet, dass sie erfrischend und humorvoll schreibt. Außerdem habe ich erwartet, dass Bella, sich einmal ihres Alters von 19 Jahren, entsprechend benimmt und erwachsen wird. Das heißt, dass sich nicht Kleinkind aufführt nach dem Motto "Ich will aber haben und ich kriege!" Aber Pustekuchen, meine Erwartungen erfüllten sich in einer kaum nennenswerten Weise. Zu dem Inhalt des Buches kann man leider nicht viel sagen: Bella und Edward heiraten und haben viel Sex miteinander, was allerdings nie grafisch beschrieben sondern nur angedeutet wird. Und natürlich wird Bella direkt nach dem Flitterwochen schwanger. Edward, will das Kind natürlich nicht da die Schwangerschaft für Bella tödlich enden wird und schlägt Jacob vor, dass wenn Bella doch ein Kind haben wolle, erlaube er es, dass Bella, mit ihm Hundewelpen zeugt. Was ich sehr befremdlich fand. Außerdem fand ich befremdlich, dass die Autorin einfach die Charakter und Positionen, in der Handlung, drastisch verändert hat ohne zu erklären. Zum Beispiel die gute Rose, die in den letzten nicht gerade Bellas Freundin gewesen ist, bewacht Bella, wie einen Schoßhund und passt ja auf, dass niemand Bella nur zu Begrüßung die Hand geben kann . Die gute Alice, spielt total im Hintergrund und wirkt total depressiv und schwach. Die Schwangerschaft wird ziemlich widerlich beschrieben und die Geburt, nun ich glaube wer keine Ahnung von sowas hat, will danach lieber Kinder adoptieren. Als Beispiel, als beschrieben wird wie Edward über den Bauch von Bella leckt, um ihre Wunden zu verschließen, ist ziemlich widerlich. Das Kind , ist meiner Meinung nach ein Monster. Ich zitiere mal so aus dem Kopf: Es hatte nicht den Körper eines Kindes, sondern den einer Erwachsenen. Und es bewegte sich auch nicht so wie Kind sondern geschmeidig wie eine Erwachsene Wir wissen ja alle, dass S. Meyer höchst oberflächlich ist, aber ein Kind, von solch fraglicher Schönheit zu beschreiben, brachte mich beinahe zum Kotzen und zum Nachdenken, darüber was für eine kranke Fantasie man haben muss um sich so was Abartiges wie dieses Kind vorzustellen. Und dann noch das von wegen Muttersein. Jacob prägt sich auf das Kind unmittelbar nachdem es geboren worden ist. Das heißt das Mädchen, ist die eine für Jacob und wenn es eines Tages groß ist, werden die beiden sich sehr wahrscheinlich verlieben und heiraten. Als Bella erfährt schreibt die Autorin etwa: Wieeeeeeeeeeeee kannst, du es wagen, sie ist meine Tochter. und dabei stellt sie das lächerlich da und man kann Bella nicht nachempfinden kann. Soviel zu S. Meyers Schreibstil. Weiter soll das Kind getötet werden, da es Halbmensch und Halbvampir ist und über die Vorbereitung schreibt die Autorin mindestens 300 Seiten und zum Schluss passiert überhaupt nichts. Handlungen wie der Besuch , beim Anwalt werden angeschnitten, die zu nichts führen. Werwölfe und Vampire schließen praktisch Frieden und unterhalten sich gut und finden das Kind einfach nur süß und alle lieben es. Zudem kommt man zum Schluss auch noch gut mit, auch wenn man die vorigen 200 Seiten nur halbherzig gelesen hat. Alles in einem , da ich der Meinung bin, jede 12 Jährige hätte das Buch besser schreiben können. vergebe ich die schlecht möglichste Bewertung und zwar einen Stern .. Tolles Buch 5 von 5 PunktenAls letztes Buch der Biss Reihe steigert sich Stephenie Meyer noch einmal und schafft es , die Spannung noch einmal zu steigern.Das Ende ist nicht wirklich überraschend aber dafür ein Happy End. |
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Irre - Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen - Eine heitere Seelenkunde von Manfred LützGebundene Ausgabe von Gütersloher VerlagshausPreis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 11,40 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3579068792, Erscheinungsdatum: Sept. 2009, Auflage: 12 |
Aus der Amazon.de-RedaktionHitlers Taten waren abscheulich. Doch der Diktator war nicht psychisch krank, sondern normal. Statistisch gesehen verüben psychisch Kranke sogar weniger Straftaten als Normale, weiß Psychiater Manfred Lütz aus dem Klinikalltag zu berichten. In seinem Streifzug durch die Spielarten der menschlichen Psyche versucht der Autor, das Wesentliche von Psychiatrie und Psychotherapie darzustellen. Prima, wenn endlich jemand anschaulich erklärt, worüber viele sprechen, aber nur wenige wirklich eine Ahnung haben. Hauptsächlich dreht es sich um psychische Krankheiten und gängige Therapien. Zunächst führt uns Lütz jedoch vor Augen, wie sehr das Verhalten psychisch Gesunder seltsame Blüten treibt. ?Normalos?, die in stumpfer und spießiger Atmosphäre vor sich hindümpeln, bekommen genau so ihr Fett ab wie diejenigen, die Blödsinn professionell erzeugen. Dazu zählt Lütz die Ergüsse von Dieter Bohlen, Paris Hilton oder wilde esoterische Pendeleien. Zugegeben, das Inhaltsverzeichnis sieht arg nach Seminararbeit aus. Die Stärke des Buches macht aus, dass Lütz viele plastische Beispiele anbietet, um nackte Theorie mit Leben zu füllen. So verstehen Laien besser, was zum Beispiel Depressive von Manikern unterscheidet. Und wenn wir erfahren, wie eine Patientin einmal die Bundeswehr aufmischte, öffnet sich die Pforte zum Reich der netten Anekdote. Bei der neuen ?Volkskrankheit? Alzheimer konstatiert Lütz: ?Wie eine Gesellschaft mit ihren Demenzkranken umgeht, das ist die Nagelprobe für ihre Menschlichkeit.? Ergo ist die von Lütz angekündigte ?heitere Seelekunde? so lustig nun auch wieder nicht. Tatsächlich fehlt es Lütz nicht am nötigen Ernst, wenn etwa dargelegt wird, wie wenig Wahlfreiheit Süchtige haben, was im Wahnsystem schizophrener Patienten passiert oder wann Psychopharmaka eine befreiende Wirkung entfalten. Dass wir die Falschen behandeln, wie der Untertitel des Buches reißerisch ankündigt, erweist sich als zu viel des Guten. Auf alle Fälle gilt: ?Das mutwillige oder zynische Suchen nach Defiziten bei gesunden Menschen ist menschenunwürdig?, wie der Psychiater und Arzt vor Risiken und Nebenwirkungen der Lektüre warnt. Und während die einen die bisweilen betont locker-flockige Art des Autors weniger mögen, sehen andere darin eine souveräne Haltung voll heiterer Demut. Unter dem Strich lautet deshalb die Diagnose des Kritikers: Prädikat wahnsinnig lesenswert! ? Herwig Slezak 5 Kundenrezensionen:Komik entsteht, wenn man Tragödien anschaut und dabei ein Auge zukneift. 5 von 5 PunktenUnd genau das ist es, was der Autor tut! Er schildert anhand tragischer, aber nicht weniger komischer Beispiele diverse psychische Erkrankungen und wagt dabei immer wieder den Vergleich: ist das alles wirklich so "krank" oder sind es nicht vielmehr ganz andere Menschen, die eigentlich auf die Couch gehören? Als da wären: Menschen, die Gefallen an stumpfsinnigen Sendungen wie Dschungelcamp finden - oder noch schlimmer - daran teilnehmen. Menschen, die ohne mit der Wimper zu zucken Kriege auslösen oder Wirtschaftssysteme zu Fall bringen. Manfred Lütz stellt auch klar: ein psychisch kranker Mensch tut nichts Böses, nur böse Menschen tun Böses! Das Buch lässt uns auf breitem Felde einen Blick in die Psychologie und Psychiatrie werfen, ohne dass man dazu Fachmann sein muss. Es erklärt auf simple Weise Begriffe wie Depression, Schizophrenie, Sucht, Manie, Phobie, etc. und es führt uns immer wieder vor Augen, dass wir "Normalos" manchmal auch eine Psychiater gebrauchen könnten. Diese Buch wird jenen gefallen, die nicht Fachsimpelei sondern unterhaltsame Information suchen. Es ist flott geschrieben und bietet eigentlich alles, was man sich von einem Sachbuch erwarten kann. Nicht umsonst hat Eckard von Hirschhausen ("Die Leber wächst mit ihren Aufgaben" und "Glück") das Vorwort geschrieben - die beiden Autoren sprechen die selbe Sprache! Ganz nette Lektüre, aber mit Mängeln und zweifelhaften Aussagen 3 von 5 PunktenIch habe mir das Buch gekauft, weil mich der Titel ansprach und weil auch ich finde, dass Leute mit 'ner Macke mehr vom Leben haben. Kurz, nachdem ich mich an die ersten Seiten des Buches gemacht hatte, hatte meine Vorfreude leider bereits einen ersten Dämpfer bekommen. Denn wenn man sich, so wie ich, die Mühe macht und den Klappentext liest sowie das Vorwort von Eckart von Hirschhausen, gefolgt vom Vorspiel und der Einführung, bekommt man gefühlte 50 Mal in allen möglichen Variationen die Hauptaussage von Herrn Lütz & Co. um die Ohren gehauen, dass die Normalen auf dem Erdenball eigentlich die Kranken seien und die psychisch Angeknacksten die Normalen. Man hat eigentlich recht schnell kapiert, worauf Herr Lütz hinaus möchte, doch finde ich, hätte er das Kundtun seiner These ruhig ein bisschen besser dosieren können und dem Leser am Anfang auf den wenigen Seiten nicht in dermaßen geballter Ladung plump-aufdringlich eintrichtern müssen. Um so positiv überraschter war ich, dass das Buch im Folgenden einen seriösen, für den Laien verständlichen Überblick über die gängisten psychischen Erkrankungen und deren Behandlung bot. Den hier mehrmals aufgekommenen Vorwurf, dass sich Herr Lütz anmaße, auf nur 180 Seiten "Alle Diagnosen, alle Therapien" der Psychotherapie zum Besten zu geben, sollte man nicht ganz so Ernst nehmen. Es ist müßig zu glauben, dass ein Psychiater mit über 30 Jahren Berufserfahrung für sich in Anspruch nimmt, alles Wissenswerte und Relevante von Psychiatrie und Psychotherapie in dieses kleine Büchlein zu packen. Erst recht bei dem humorvollen Anstrich, der wohl kaum zu übersehen ist und erst recht, da er dies im Nachwort selbst einräumt. Insofern kann ich diese Kritik in keinster Weise nachvollziehen. Was beim Lesen der Lektüre deutlich wird, ist die positive Haltung des Autors zur Behandlung psychischer Krankheiten mit Psychopharmaka. Auch ich finde, dass man jene Medikamente nicht pauschal verteufeln und zu kritisch betrachten sollte und diese durchaus ihre Daseinsberechtigung haben, da sie, und das weiß ich aus eigener Erfahrung, einem seelisch Erkrankten tatsächlich deutlich dabei helfen können, schneller und besser zu genesen. Daher konnte ich auch diese Kritik, die hier mehrmals vorgebracht wurde zunächst nicht teilen - bis ich auf Seite 158 des Buches vorgelangt war. Bis dorthin hatte Herr Lütz, wie gesagt, mehr als einmal seine Vorliebe zur Behandlung psychischer Erkrakungen mit Psychopharmaka kundgetan, doch die Anekdote, die er auf besagter Seite zum Besten gibt, schlug dem Fass dann doch den Boden aus: Hier erzählt Herr Lütz, wie stolz er darauf war, eine schwer depressive Frau erfolgreich durch die Verabreichung von Lithium wieder geheilt zu haben. Dummerweise bekam sie von dem Lithium einen Nierenschaden, so dass ihr behandelnder Internist das Mittel wieder absetzte. Die Folge war, dass die Patientin wieder schwer deppressiv wurde. Die Frau bestand jedoch darauf, wieder Lithium zu bekommen. "Sie war voll aufgeklärt, wollte aber das Nierenrisiko in Kauf nehmen, um ihre schrecklichen Depressionen nicht mehr zu bekommen." Vielleicht hätte Herr Lütz jene Anekdote besser nicht in seinem Buch erzählt, denn ich finde es höchst zweifelhaft und bedenklich, seiner positive Einstellung zur medikamentösen Behandlung psychischer Krankheiten anhand einer solchen Geschichte die Krone aufzusetzen und einen Nierenschaden bei einer Patientin als das geringere Übel darzustellen. Zuguterletzt noch ein Punkt, weshalb das ansonsten durchaus lesenswerte Werk für mich nicht mehr als 3 Sterne verdient hat: Die Arbeit des Korrektors dieses Buches kann nicht anders als lausig beschrieben werden. Man muss sich fragen, ob der Text überhaupt durch die Hände eines Korrektors gegangen ist, denn es wimmelt in dem Buch von haarsträubenden Kommafehlern und auch grammatikalisch ist auf den knapp 190 Seiten einiges im Argen. Wie das Buch so abgenommen werden und in den Druck gehen konnte, ist mir vollkommen schleierhaft. Deshalb gibts von mir für den Schmöker insgesamt nur drei Sternchen... Irre 5 von 5 PunktenDas Buch ist bei mir in gutem Zustand angekommen. Das Buch ist Irre wie der Titel. Irreführender Mischmasch 1 von 5 PunktenIch habe das Buch nur bis zum Kapitel 'Depressionen' gelesen und werde mir den Rest ersparen. Was den Inhalt betrifft, fand ich dort leider keinerlei neue Erkenntnisse. Möglicherweise habe ich zu viel erwartet, nachdem ich in der Hoffnung auf eine Antwort im Hinblick auf die Frage, warum mein depressiver Freund sich umgebracht hat, dieses Buch gelesen habe, ohne dadurch jedoch auch nur ein Quäntchen schlauer zu werden als zuvor. Möglicherweise hat das Buch tatsächlich nur die Absicht zu unterhalten, anstatt zu informieren. Viel mehr habe ich teils sehr verärgert fest gestellt, daß die Krankheitsbilder (bis zum Kapitel 'Depressionen', denn weiter habe ich nicht gelesen) erstaunlich harmlos dargestellt und obendrein auch noch verschwiegen wird, daß beispielsweise Angehörige von Suchtkranken, vor allem deren geistig, seelisch und oft auch körperlich misshandelte Kinder, oft behandlungsbedürftiger sind, als der 'Kranke' selbst. Von Triebtätern und deren Opfern wohl mal ganz zu schweigen. Alles Andere haben die bereits veröffentlichten 1-Sterne Rezensionen schon sehr gut dargelegt und dem möchte ich mich hiermit anschließen. Lieber richtige Fachliteratur zum jeweiligen Krankheitsbild lesen, als diesen irreführenden Mischmasch. Kommt an Hirschhausen nicht heran... 3 von 5 PunktenIch sehe es eher als ein Sachbuch. Da ich selber im psychatrischen Bereich arbeite... wenig Neues. Einige Lacher,aber im Ganzen nicht Fisch noch Fleisch!Trotzdem ambitioniert und sehr menschlich, für Laien eventuell interessant. Kann man, muss man nicht lesen! |
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Percy Jackson 01. Diebe im Olymp von Rick RiordanGebundene Ausgabe von CarlsenPreis bei Amazon: EUR 16,90, Angebote ab EUR 11,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3551554374, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 1., Auflage |
5 Kundenrezensionen:Der Harry Potter der griechischen Mythologie 5 von 5 PunktenWer griechische Mythologie mag und auf Abenteuer steht, kann mit dem Kauf dieses Buches nichts falsch machen. Zwar erinnert die Geschichte im Groben stark an Harry Potter (Das Eintauchen in eine fantastische Welt, das Kämpfen für das Gute und gegen das Böse, die Konstellation der Freunde...), doch gibt es auch Unterschiede, die neue Leseerfahrungen garantieren. So ist beispielsweise die Sprache der Jugendlichen der modernen Zeit angepasst. Denn welches Kind spricht heutzutage schon reines Hochdeutsch? Durch die ich-Perspektive taucht man völlig in die Geschichte ein, und es kommt einem so vor, als würde ein guter Freund über seine Abenteuer reden. Auch wenn das Meiste ein wenig vorhersehbar ist, so verliert man doch nicht die Lust am Lesen. Abschließend kann man sagen, dass es ein sehr gelungenes Buch ist, welches durchaus für jedes Lesealter empfehlenswert ist. Harry Potter's nachfolger? 5 von 5 PunktenJa, vieleicht kann man es ja nicht so vergleichen, aber nächstes Jahr erscheint mit "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" der letzte Potter Film, und Percy Jackson wäre ein würdiger nachfolger. Diebe im Olymp fängt ohne große vorgeschichte an und stürzt sich direkt ins Getümmel. Es reiht sich ein Höhepunkt an den nächsten an, zwar auf kosten der Charakterzeichnung, aber dafür gibt es sehr viel zu sehen, langeweile will bei all diesem Krachbumm zumindest keine aufkommen. Percy Jackson ist kein Zauberer sowie Harry Potter, er ist ein Halbgott, er ist der Sohnn von Poseidon, der Gott des Meeres. Er hat Fähigkeiten, göttliche Fähigkeiten (!). Wenn er sich in der nähe des Wassers befindet, ob Fluss, Waschbecken oder sonstiges, kann er immer daraus vorteile für sich ziehen, wie z.b. sich heilen. Die Effekte sehen teilweise richtig gut aus. Da sieht man sofort die Handschrift des Regisseurs Chris Columbus, der schon mit dem ersten und zweiten Harry Potter Film (Harry Potter und der Stein der Weisen, Harry Potter und die Kammer des Schreckens) viel Erfahrung gesammelt hat, und diese Erfahrung, hat er in seinem neuen Film übertragen. Percy Jackson - Diebe im Olymp entfacht zwar kein Action Feuerwerk, aber es ist ein kurzweiliges Vergnügen das Spaß macht und vor allem, hat die Geschichte von Percy Jackson, sehr viel Luft nach oben! Die griechischen Mythologie ist extrem ausbaufähig, da gibt es keine Grenzen. Wer die Bücher von Homer, Hesiods und Herodot kennt der weiß was ich damit meine. Und ich glaube fest daran, das man das Leben von Percy Jackson, sehr gut auf die Leinwand übertragen kann. Die drei Hauptdarsteller, Logan Lerman, Alexandra Daddario und Brandon T. Jackson spielen ihre Rolle sehr gut. Von Anfang an bekommt man Sympathien für die Drei. Die anderen Darsteller, Sean Bean, Uma Thurman, Pierce Brosnan, Kevin McKidd gehören natürlich zu einem ganz anderem Kaliber, da wurde richtig investiert, man wollte hier nix riskieren und hat sich dann für die professionelle Variante entschieden, und ich finde es hat sich tierisch gelohnt. Man nehme einfach nur mal als beispiel, Uma Thurman, die Medusa! Einfach nur köstlich. CGI Technisch, teilweise sehr hohes Niveau, ab und zu mal aber sieht man aber den einen oder anderen Effekt an, also man sollte hier nicht unbedingt eine Film ala Avatar erwarten, sondern ab und zu mal auch ein Auge zu drücken ;-) Ich bin trotzdem auf den nächsten Percy Jackson gespannt, den bisher wurden fünf Bücher veröffentlicht: Percy Jackson - Diebe im Olymp Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen Percy Jackson - Der Fluch des Titanen Percy Jackson - The Battle of the Labyrinth Percy Jackson - The Last Olympian Also lassen wir uns überraschen. ;-) Gutes Buch für Groß und Klein! 4 von 5 PunktenIch habe vor einigen Wochen den Kinotrailler zu dem Buch gesehen und fand die Ausschnitte spannend! Daher habe ich mich entschieden das Buch zum Film zu lesen, denn es ist ja so, das Bücher immer besser sind als die Filme! Zu dem Buch: Es geht um den 14 jährigen Percy der in den letzten 6 Jahren schon 6 mal die Schule wechseln musste. Denn immer wo Percy war, geschahen merkwürdige Dinge! So auch jetzt auf der 6. Schule! Vor den augen von Percy verwandelt sich die Mathematiklehrerin in eine Furie! Nur durch die Hilfe seines besten Freundes und dem Klassenlehrer kann Percy die Furie verjagen! Als Percy nach dem Kampf seinen Freund und seinen Lehrer darauf anspricht, wissen beide plötzlich nichts mehr von dem Geschehen. Percy besteht aber darauf was er gesehen hat und wird wieder der Schule verwiesen. Zu Hause bei seiner Mutter erzählt er von dem Ereignis nichts. Seine Mutter ist nur besorgt um ihren Jungen und möchte das er den letzten Wunsch seines Vaters erfüllt... Percy Jackson soll für einen Sommer ins "Half-Blood Camp" Was ist das "Half-Blood Camp" ? Und warum wollte Percy`s Vater, den er nie kennen gelernt hat, das er da hin geht? Wer war Percy`s Vater? Und warum fährt seine Mutter mit ihm jedes Jahr mehrmal an diesen einen See zum Urlaub? Diese und viele weiter Fragen werden Pecy in diesem Buch beantwortet! Einfach ein spannendes Abenteuer für alle die gerne in Gedanken in andere Welten reisen :) 4 Sterne! Ein toller Beginn einer tollen Story 5 von 5 PunktenIch kann nur jedem dieses Buch empfehlen der auf tolle Fantasy-Bücher steht und auf Bücher die eine sich über mehrere Bände weiterentwickelte Hauptstory hat. Ich habe die ersten 3 Bänder, die es bis jetzt in deutsch gibt gelesen, und muss sagen das sie einfach nur toll sind und der erste Band auch der beste war. Über die Story brauch ich ja nich mehr viel erzählen, über die müsste ja jetzt jeder bescheid wissen ;-) Super Buch, in einem Rutsch durchgelesen!!!! 5 von 5 PunktenEin super Buch. Ich habe es am Montag bekommen und bis spät abends gelesen da es so spannend war. Ich habe erst wieder aufgehört als ich durch war. Es ist ganz anders als Harry Potter , es ist in der Ich-form geschrieben (mag ich eigentlich nicht so gerne, stört mich hier aber überhaupt nicht) und es sind keine Zauberer sondern Halbgötter. Aber es ist genauso fesselnd wie Harry Potter und man kann es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Leider gibt es bisher nur Teil 1-3 auf Deutsch und wir müssen uns gedulden bis die anderen beiden erscheinen. Ich bin froh das ich diese Serie entdeckt habe und kann sie jedem nur empfehlen! |
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Percy Jackson 02. Im Bann des Zyklopen von Rick RiordanGebundene Ausgabe von CarlsenPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 13,41 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3551554382, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 1., Auflage |
5 Kundenrezensionen:Die Braut des Zyklopen... 5 von 5 PunktenAuch im zweiten Teil hat Percy es nicht einfach, er muss mit allerlei Ungereimheiten zurecht kommen. Ein neuer Mitbewohner. Ein neuer Unterrichtskoordinator. Thalias Fichte. Ein alter Feind mit neuen Plänen. Grovers Hochzeit mit einem Zyklopen... Wie bitte? Ja Grover ist dem Zyklopen, der einst von Odysseus bekämpft wurde und dabei fast erblindete, ins Netz gegangen und tarnt sich als heiratswillige Zyklopin bis Percy ihn retten kann - nur das scheint schier unmöglich... Und was hat es mit dieser Weissagung des Orakels auf sich? Wieder sehr spannend, unterhaltsam, lehrreich und das Suchtpotential steigt in dieser gelungenen Fortsetzung weiter an. Unbedingt lesen! Ein würdiger Nachfolger! 4 von 5 PunktenNachdem ich Band Eins verschlungen hab, war ich schon auf Band Zwei gespannt! Im Großen und ganzen muss ich sagen, dass mir der zweite Band genauso gut gefallen hat wie der Erste. Allerdings hätten mir hundert Seiten mehr um einiges besser gefallen! Trotzdem ist "Im Bann des Zyklopen" ein würdiger Nachfolger! guter Ansatz für eine Story, jedoch nicht allzu gut ausgearbeitet 3 von 5 PunktenDer Ansatz für die Geschichte über den Halbgott Percy ist wirklich gut und ausbaufähig, was Rick Riordan nich tut. Die Abenteuer kommen eins nach dem anderen, sind nicht wirklich neu erfunden, sondern stammen schlicht weg aus der griechischen Mythologie. Anders wie bei Harry Potter, mit dem das Buch öfters verglichen wird, wird die Handlung nur gradlinig ausgebaut, die gefähhrlichen Situationen ziehen sich nur über paar Seiten, jede ist schnell wieder abgehackt und für jeden in Gefahr schwebenden Held gibt es auch Rettung. Wer ein Buch zum enstpannen sucht, das man einfach runterlesen kann, ist hier richtig. Literarisch anspruchvollere Menschen sollten sich etwas anderes zu Gemüte ziehen.... Die Odyssee des Percy Jackson 4 von 5 PunktenNachdem Percy Jackson in Band 1 herausgefunden hat, wer er ist, und sein erstes Abenteuer erfolgreich bestanden hat, begibt er sich im zweiten Teil der Buchreihe auf die Suche nach seinem Freund, dem Satyr Grover, der sich in Schwierigkeiten zu befinden scheint. Percys Reise wird zu einer Neuauflage von Homers Odyssee mit allem, was dazugehört, und Lesern, die damit vertraut sind, fehlt an manchen Stellen der Überraschungseffekt, aber das macht nichts. Das Buch ist für Jugendliche konzipiert, und wie schon bei Band 1 finde ich es fasziniert und geschickt, wie Riordan die griechische Mythologie aufleben lässt. Das Buch ist sehr eigenständig, aber darüber hinaus gibt es durchaus eine Rahmengeschichte, der die einzelnen Bände miteinander verknüpft, und so steht Percy auch hier wieder den ungeahnten Mächten des Bösen gegenüber, die sich nicht sehnlicher wünschen als den Untergang des Olymps. Riordan findet eine gelungene Mischung aus Spannung, Humor, Action und Geschichte, seine Charaktere sind teilweise ein wenig stereotypisch angehaucht (Clarisse), andererseits ist Percy selbst ein Junge, den man schnell mit all seinen Macken und Launen ins Herz schließt. Insgesamt hat mir das erste Buch jedoch ein bisschen besser gefallen als das zweite. Leider schwächer als Band 1... 3 von 5 PunktenNachdem ich von "Diebe im Olymp" wirklich begeistert war, konnte ich es kaum erwarten wie die Geschichte von Percy Jackson weitergeht. Leider muss ich sagen, das Percys zweites Abenteuer meiner Meinung nach nicht an das erste heranreicht! Hier meine Kritikpunkte im Vergleich zu Band 1: - wesentlich weniger Spannung als im ersten Buch - die Actionsequenzen werden zu schnell und zu unspektakulär abgespult - ein lieblos konstruierter Haupthandlungsstrang (Grover auf der Zyklopeninsel?!) - plumpe, witzlose Einfälle des Autors: Monster-Donut-Filialen tauchen immer da auf, wo gerade ein Monster zugange ist!? Wie unauffällig und dezent! Selten so gelacht, haha... - Und als "Endgegner" macht der trottelige und einfältige Zyklop leider auch keine gute Figur. Alles in allem leider nur ein schwaches Lesevergnügen! Da kann ich nur hoffen, das Percys nächstes Abenteuer, wieder an "Diebe im Olymp" anknüpft und mich besser bei Laune hält... |
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Ausgelöscht: Thriller von Cody McfadyenGebundene Ausgabe von Bastei LübbePreis bei Amazon: EUR 19,99, Angebote ab EUR 19,90 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3785723903, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 1., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Nicht das beste Buch der Reihe, aber trotzdem lesenswert. 4 von 5 PunktenWenn ich ehrlich bin, bin ich ein bißchen enttäuscht. Die Story ist nicht übel, aber mir persönlich fehlte der Tiefgang in der Beschreibung der Täter, den Mc Fadyen sonst an den Tag gelegt hat! Ebenso mangelte es in diesem Buch meines Erachtens an Tiefgang was die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Smoky und dem restlichen Team betrifft. Das war in den anderen Teilen anders! Nichtsdestrotz an einem Tag gelesen! Aber ich weiß, dass Mc Fadyen das einfach besser kann. Trotzdem lesenswert! Einfach der Hammer 5 von 5 PunktenIch habe auch sehnsüchtig auf dieses Buch gewartet.Ich habe die ersten 3 Teile verschlungen,obwohl ich"Das Böse in uns" auch stellenweise sehr langweilig fand.Aber dieses hatte ich in der Hand und hatte es nach kaum 2 Tagen durchgelesen.Es war von Anfang bis Ende spannend.Es gab eine Szene mit Smoky und Leo(möchte nicht ins Detail gehen,haben ja noch nicht alle gelesen)wo ich richtige Gänsehaut bekam und mir die Tränen in den Augen standen. Dieses Buch ist einfach genial und vorallem weiter zu empfehlen. Sehr gut, sehr spannend! 5 von 5 PunktenWas habe ich sehnsüchtig auf dieses Buch gewartet?! Wie bereits die ersten beiden Teile ist auch der vierte wieder ein rasantes, spannendes und sehr (leider) kurzweiliges Lesevergnügen. Ich wollte es langsam lesen, damit ich möglichst lange etwas davon habe... hat natürlich nicht geklappt. Hingegen den anderen Meinungen hat mir das Buch ausgesprochen gut gefallen. Meiner Meinung nach war "Das Böse in uns" der bisher schwächste Teil. Subjektiv gesehen: SEHR EMPFEHLENSWERT!!! Naja... 2 von 5 PunktenSchwächstes Buch der Reihe. Wie mein Vorredner sagte: Anfang Wow, Ende Mau. Schade... Nicht schlecht, aber schade... 3 von 5 PunktenIch habe das Buch auch am 6.3. erhalten und schließe mich der Meinung an: "Anfang Wow - Ende Mau". Zwar schreibt Mr. McFayden selbst "er habe sich nicht mehr sehr inspiriert gefühlt, als er sich dem letzten Drittel des Buches näherte", ich finde allerdings nicht, daß es ihm gelungen ist "seine Inspiration nach Lesens eines John Conolly Romans" zu 100% wiederzufinden. Schade, die ersten 3 Bücher waren von vorne bis hinten der Hammer! Bin dennoch schon sehr auf das nächste gespannt und hoffe, daß die Reihe weitergeht! |
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Leopard von Jo NesbøGebundene Ausgabe von Ullstein HcPreis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 14,80 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3550087748, Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDer Schneemann steckt ihm noch gehörig in den Knochen: Harry Hole, die ?lebende Legende des Osloer Polizeipräsidiums? ist nach Hongkong geflüchtet. Er hat Spielschulden, die Mafia ist auch nicht gut auf ihn zu sprechen. Eine erneute Mordserie in Oslo jedoch weckt in ihm wieder den alten Instinkt. In solcher Intensität sicher selten: Leser und Opfer haben bei diesem Kriminalroman eines gemeinsam: sie können der Handlung einfach nicht entrinnen und entkommen. Ein Mammut- Thriller geradezu, eine atemraubende XXL- Geschichte ohne auch nur leiseste Ansätze von Langeweile oder Längen, keine Ermüdung, keine Durchhänger. Nur aus physischen Gründen legt man vielleicht mal eine Pause ein...Und wer auch nach 600 Seiten glaubt, das sei es nun, das dramatische Ende, hat weit gefehlt. Voller Temperament bäumt sich die Geschichte nochmals auf, das ist schon ein faszinierendes Buch! 700 Seiten, aus denen andere Autoren zwei Bücher mit nur halb so intensiver Spannung machen, 700 Seiten in denen Nesbo weit ausgeholt hat, eine Geschichte präsentiert, die in den norwegischen Bergen ebenso dramatisch und fesselnd spielt wie in Afrika, die neben mörderischer Jagd und Hetze von Kompetenzstreitigkeiten einzelner Polizeibehörden, Karriereneid und Verrat genauso lesenswert erzählt, wie von menschelnden Dingen, Holes Vater liegt im Sterben, da ist immer noch Rakel, Holes große, alte Liebe, die nicht vergessen ist und Kaja, die junge, aufstrebende Kommissarin. Unvergleichlich auch und wieder im neuen Nesbo der kantige Harry Hole, ?notorischer Einzelgänger?, ein Alkoholiker, ?nüchtern allerdings ein Genie?, auf jeden Fall ?ein verdammt guter Mann?. Harry Hole, so ein John Wayne- Typ in skandinavischer Krimilandschaft. Schnell wittert Hole den Serienkiller, dessen Handschrift an den Schneemann erinnert, erneut sind ?glühender, brodelnder Hass?, Erniedrigung und Demütigung das treibende Motiv für den Täter, der mit ?fantasievollen Folterinstrumenten? tötet: Leopoldsäpfeln, die Spuren des seltenen Metalls Koltan im Mund der Opfer hinterlassen und einen grausamen Tod bewirken. Geschmeidig, schnell, mit im höchsten Grade geschärften Sinnen, so bewegt er sich in seinem mörderischen Tun, der Leopard sorgt für einen Sog in Nervenkitzel und brillante Hochspannung, dem man sich nicht entziehen kann. ?Ich habe das nächste Opfer bereits auserkoren.? Wer hätte gedacht, dass der Schneemann noch zu toppen ist! --Barbara Wegmann 5 Kundenrezensionen:Grandios 5 von 5 PunktenUnd wieder einmal hat Nesbö es geschafft sich zu steigern. Auch diesmal gehts natürlich um einen Serienmörder und Harry Hole wird gebraucht. Nach der Ergreifung des Schneemanns hat sich Harry Hole nach Hongkong abgesetzt, er ist am Ende, dem Alkohol und Opium verfallen, hat Spielschulden und die Triaden sitzen ihm im Nacken. Doch nur, weil sein Vater im Sterben liegt, gelingt es er neuen Kollegin Kaja Solness Harry nach Oslo zurückzuholen. Kaum dort angekommen beginnt Harry erst nur widerwillig mit den Ermittlungen. Internes Gerangel um Polizeikompetenzen erschweren die Arbeit, so dass Harry schließlich nur noch inoffiziell ermiteln kann. 2 Frauen sind auf besonders grausame Art und Weise ermordet worden, die Schilderung der Wirkungsweise der perfiden Mordwaffe ist wirklich nichts für schwache Nerven. Stück für Stück setzt Harry die einzelnen Teile zusammen, um dann doch wieder in einer Sackgasse zu landen. Komplizierte Verflechtungen und beeindruckende Schilderungen sowohl der norwegischen Schnee- und Gletscherlandschaft als auch der furchtbaren Verhältnisse im Kongo halten den Leser in Atem. Und Harry ahnt noch nicht, dass der Mörder näher ist, als er glaubt. Ein flüssiger Schreibstil, spannend bis zum Schluß, macht das Buch so packend, dass man es kaum aus der Hand legen kann. Eindringlich und lebendig werden die Charaktere dem Leser nahe gebracht, man fühlt sich mittendrin und spürt einerseits Harrys Qual, seine Sucht in den Griff zu bekommen und andererseits diesen inneren Zwang, den Täter zur Strecke zu bringen. Ein wunderbarer Thriller, ein absolutes Muss für jeden Liebhaber skandinavischer Kriminalliteratur. Wow!!!! 5 von 5 PunktenJa, ja, ja! So spannend (der Fall und das Leben an sich)!!! Einer meiner neuen Lieblingskrimis! Spannender Krimi 4 von 5 PunktenNach "Der Schneemann" ist dies mein 2. Harry Hole Krimi. Die Serie gefällt mir sehr gut. Richtig gut geschriebener, spannender Krimi. Werde mir die älteren Hole-Krimis alle besorgen. Kann dieses Buch nur empfehlen. Antiheld mit Ecken und Kanten 4 von 5 PunktenMehrere grausam ermordete Menschen machen in Norwegen Schlagzeilen und niemand kommt dem Serientäter auf die Spur. Was läge da näher, als den berühmtesten Mann der Polizei aus seinem Exil zu holen und auf Mörderjagd zu gehen? Harry Hole hat sich Hongkong niedergelassen, fristet ein selbst gewähltes Dasein als Junkie und Verlierer... bis er Blut geleckt hat und sich auf die Fersen des Killers heftet. Zugegeben, ich habe die hier abgegebenen Hinweise, dass man sich bei Jo Nesbø an die Chronologie der Bücher beim Lesen halten sollte, nicht berücksichtigt und daher ist Leopard mein erster Berührungspunkt mit dem Autor. Rasch wurde ich in diese Geschichte gesogen, vor allem zu Beginn hat die Mörderjagd einen echten "Pagerturner"-Charakter. Eine recht kompliziert verstrickte Geschichte, bei der man als Leser immer wieder glaubt, den Killer zu kennen, um sich wenig später doch eingestehen zu müssen, dass man auf der falschen Fährte war. Insgesamt ein meiner Meinung nach gelungener Thriller, der aber gerade zum Ende hin ein wenig zu sehr in eine Art "Plauderton" verfällt, welche die letzten gut 80 bis 100 Seiten ein wenig langatmig werden lassen. Für mich als Nesbø-Newbie war dieses Buch aber ganz sicher nicht der letzte Fall von Harry Hole. Der Mann hat etwas. Spannend! Langwieriges Geflecht mit mässiger Spannung 3 von 5 PunktenDie ersten Kapitel dieses neuen Romans von Jo Nesbo haben mich neugierig gemacht. Bereits ein furioser Mord zum Auftakt, dann der Sprung nach Hongkong mit dem Eintauchen in eine für die meisten Menschen doch fremde Welt. Doch die Geschichte gerät recht schnell in einen recht trägen Fluß, der Hauptdarsteller überzeugt mich nicht gerade durch realistische Charakterzüge und die meisten zwischenmenschlichen Beziehungen sind mir zu oberflächlich. Ich finde nicht richtig in die Geschichte, kann mich nicht damit identifizieren und fange dann bald an, mich zu langweilen. Die Geschichte wird zwar immer wieder für einige Seiten spannend und fesselt mich dann wieder, jedoch kann Jo Nesbo diese Spannung nicht aufrechterhalten. Auch das Ende des Buches mit dem furiosen Ende im Kongo überzeugt mich nicht, alles in allem ist der Leopard für mich ein Buch, dass ich nicht unbedingt weiterempfehlen würde. |
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Meine Küche der Gewürze von Alfons SchuhbeckGebundene Ausgabe von Zabert Sandmann GmbH, VerlagPreis bei Amazon: EUR 24,80, Angebote ab EUR 22,45 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3898831930, Erscheinungsdatum: Oktober 2009, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Ein Highlight in der Flut der Kochliteratur 5 von 5 PunktenAlfons Schuhbeck ist nicht nur ein begnadeter Koch, sondern gleichzeitig kompetent in der kulinarischen Vielfalt der zu verarbeitenden Produkte. In diesem Buch manifestiert sich seine Kenntnis der Kräuter und Gewürze sowie deren Einfluß auf Gesundheit und Wohlbefinden in eindrucksvoller Weise. Es macht nicht nur Spaß, nach diesem Buch zu kochen und zu experimentieren, sondern es empfiehlt sich auch als ebenso spannende wie humorvolle Lektüre. Interessantes Buch 5 von 5 PunktenIch habe durh dieses Buch viel über Gewürze und ihre Anwendungen lernen können. Sehr informativ und auch die Rezepte sind gut nach zukochen. Kräuterhexe 5 von 5 PunktenKaum vorzustellen das jemand mehr über Kräuter weis als Alfons Schubeck. Ich habe etliche Kochbücher von ihm, aber das ist für mich das Beste. Es stehen nicht nur Rezepte darin, es sind alle Kräuter genau beschrieben und wie man sie anwenden kann. Meine Küche der Gewürze von Alfons Schuhbeck 5 von 5 PunktenIch bin begeistert über dieses Buch. Es hilft nicht nur Gewürze kennen lernen und anwenden - auch Herkunft und Nutzauskünfte sind sehr gut beschrieben. Ferner ist die Herstellung von Oelen und verschiedenen Kräuterbutterarten beschrieben. Auch die Kochrezepte sind nicht zu verachten und durchaus für Laien (mit Freude zum Kochen) nachkochbar. Dieses Buch ist eine wertvolle Hilfe für Leute, über Salz, Pfeffer und Paprika hinaus zu schauen. Kochen mit Leidenschaft - mit Bodenhaftung! 5 von 5 PunktenKlasse Gestaltung, ansprechende Bebilderung und die kleinen Tipps und Hilfestellungen des Profis - das Buch ist rundum ein gelungener Wurf. Stecke die Nase in dieses Buch und .... die Lust auf's Kochen stellt sich rasch ein! |
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Glück kommt selten allein... von Eckart von HirschhausenGebundene Ausgabe von Rowohlt TB-V. Rnb.Preis bei Amazon: EUR 18,90, Angebote ab EUR 11,98 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3498029975, Erscheinungsdatum: Februar 2009, Auflage: 12 |
Aus der Amazon.de-RedaktionInterview mit Eckart von Hirschhausen Kaum ein deutscher Comedian dürfte derzeit erfolgreicher sein! Dr. Eckart von Hirschhausen füllt mit seinem Bühnenprogramm Hallen in ganz Deutschland, ist Dauergast im Fernsehen und schreibt nebenbei noch Bestseller. Im Amazon-Interview erzählt er, was die Leser in seinem Glück-Buch erwartet. Frage:?Glück ist machbar" - Ihre Botschaft muss alle überzeugten Pessimisten und Misanthropen aufschrecken. Will ?Glück kommt selten allein" am Ende gar eine Anleitung zum glücklicheren Leben sein? von Hirschhausen: Das Buch enthält mindestens 20% weniger Ratschläge als konventionelle Glücksbücher. Wer es liest, muss nicht glücklicher werden. Wer will, kann auch anschließend unglücklicher sein - aber auf höherem Niveau. Pessimisten behalten öfter Recht - aber will man Recht behalten oder glücklich sein? Beides geht nicht. Frage: Was machen Sie in ?Glück kommt selten allein" anders als die unzähligen selbsternannten Glücks-Gurus, die uns mit Affirmations-Sprüchen quälen? von Hirschhausen: Die unliebsame Wahrheit ist: Wir sind gut darin, das Glück zu suchen. Aber immanent schlecht darin, es zu behalten. Mit einfachen Glücksrezepten ist es wie mit Diäten oder Erkältungsmitteln: Gäbe es ein gutes Rezept für alle - es hätte sich schon herumgesprochen. Meine zentrale Idee lautet: Glück ist paradox. Viele Glücks-Gurus, Philosophen und Ratschlag-Austeiler versuchen Glück auf EINE Formel zu bringen. Ich mache das genaue Gegenteil: Für mich ist das Widersprüchliche interessant. Glück ist nicht ein Gefühl, sondern mindestens fünf verschiedene, deshalb gibt es auch 5 Kapitel: Zum Zufall, der Gemeinschaft, dem Genuss, dem Tun und dem Lassen. Der Hauptunterschied zu vielen Gurus ist, dass mein Buch nicht einfach etwas behauptet, sondern über fünf Jahre Recherchearbeit darin stecken. Und dabei bin ich auf kuriose Dinge gestoßen: Schönheit macht traurig, Sex wird überschätzt, und lange Ladenöffnungszeiten lähmen die Kauflust. Dafür macht Geld glücklich, beim Ausgeben, nicht beim Verdienen. Der größte Unterschied zu anderen Glückbüchern ist: Es gibt viel zu lachen. Über unsere Macken, unsere Suche nach dem Glück an den falschen Orten und über mich. Frage: Wie viel ?Erfahrungswissen" eines Glücklichen steckt eigentlich in Ihrem neuen Buch? von Hirschhausen: Jede Menge. Es ist das persönlichste der drei Bücher, die ich bisher geschrieben habe. Es enthält meine Erfahrungen als Arzt im Bereich Neurologie und Psychiatrie, es ist die Quintessenz der Glücksforschung der letzten zehn Jahre, und es enthält meine eigenen Versuche, glücklich zu werden und zu scheitern. Und viele meiner Lieblingswitze. Wenn man sich vornimmt zu scheitern, und man schafft es, ist man dann überhaupt gescheitert? Frage: Als eines Ihrer Betätigungsfelder geben Sie ?Humortrainer" an. Was kann man sich darunter vorstellen? Hat es etwas mit der indischen Lach-Bewegung zu tun? von Hirschhausen: Lachyoga praktiziert Lachen ohne Grund. Dagegen habe ich nichts, das wirkt tatsächlich. Aber ich bin ein altmodischer Mensch und lache am liebsten mit Grund. Als Trainer unterstütze ich Menschen, ihren Sinn für Humor zu finden und rüberzubringen. Hauptsächlich geht es darum, Vorträge und Präsentationen ?aufzupeppen". Denn nicht alles, was man mit einem ernsten Gesicht tut, ist deshalb vernünftig. Und ?Merkwürdiges" merkt sich besser. Humor ist die wirksamste Art, das Herz der Menschen zu bewegen. Von zwei Seiten: vom Kopf und gleichzeitig vom Zwerchfell. Frage: Stimmt es eigentlich, dass es Ärzte überhaupt nicht schätzen, wenn der Patient mal ein Späßchen wagt? von Hirschhausen: Dazu kann ich nur sagen: 96,8 % aller Statistiken sind gefälscht. So etwas Allgemeines würde ich nie sagen. Noch nicht mal über Allgemeinmediziner. Höchstens über Orthopäden. Frage: Ihr persönlicher Lieblingswitz, der beginnt: ?Kommt ein Mann zum Arzt..."? von Hirschhausen: Der steht im Buch - sogar zwei Mal. Wenn ich ihn jetzt verrate, ist nicht nur der Witz verraten, auch ich bin es. 5 Kundenrezensionen:Glück humorvoll 5 von 5 PunktenEckart von Hirschhausen beschreibt die gute Seite des Lebens mit Humor und macht dieses Buch damit besonders lesenswert. Die richtige Einstellung zum Leben und zu den dabei möglichen Umständen wird witzig und dabei plausibel vermittelt. Lachen oder zumindest Schmunzeln begleitet ständig das Lesen, wobei die sinnvolle Buchgliederung auch das nur Eintauchen in einzelne Abschnitte sinnvoll ermöglicht. Es wird lebensnaher Humor offeriert, der sich angenehm von denen einiger anderer Protagonisten des TV-Humors abhebt. Wie immer super 5 von 5 PunktenUnd wieder einmal hat er ein gutes Informatives und unterhaltsames Buch zustande gebracht. Natürlich macht dieses Buch nicht Glücklich in Form einer Anleitung, aber es gibt einem zu denken, mit welchen Banalitäten man sich das Glück von sich stößt bzw. wie schnell man es übersieht. Das Lächeln kam beim Hören 5 von 5 PunktenIch habe sowohl die CD, als auch das Buch bestellt und bin sehr zufrieden. Herr Hirschhausen persönlich zu hören hebt den Wert der inhaltlichen Aussage ungemein. Für jeden Leser, der es als Einstieg in weitergehende Literatur nimmt, ein Genuss. Das Leben trotz seiner Ernsthaftigkeit nicht immer so ernst zu nehmen und damit dem Glück näher zu kommen.Absolut empfehlenswert! DEM GEHTS NUR UMS GELD 1 von 5 PunktenSelten war ich von einem Buch so enttäuscht. Banal, zu einfach, sehr monetär. Es ist mir ein Rätsel, warum dieses Buch so gehyped wird/wurde. Eins ist klar, dem Dr. gehts wirklich nur ums Geld. Abzocke pur, das ist sicher! Der will schnell ganz viel Geld machen, bevor die Leser darauf kommen, dass es eigentlich einfache und schlechte Literatur ist. Denn so liest es sich auch, als wäre es ohne viel Aufwand verfasst worden, aufgrund der vielen, schlechten Fernsehauftritte, leider auch eine Lizenz zum Gelddrucken, da ein sehr großer Hype um unseren Dr. entstanden ist. Da gehe ich lieber zum Arzt, so hat man mehr vom Geld. Juhu ,ich bin verliebt... 5 von 5 Punkten...in dieses Buch. Unbedingt lesenswert... Der Autor sollte aber weniger ins Fernsehen gehen, sich rarer machen, sonst hat man ihn schnell über. Auch als Hörbuch toll,toll,toll...man wird ganz automatisch ein kleines bisschen glücklicher,wenn er es vorliest. Bitte, Herr Hirschhausen schreiben Sie noch ganz viele Bücher und verzichten Sie auf die Comedyshows!!!! |
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