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Der Fischer Weltalmanach 2010 mit CD-ROM: Zahlen Daten FaktenBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 27,72 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596729106, Erscheinungsdatum: Sept. 2009, Auflage: 1 |
Eine Kundenrezension:Ein Muß für wirtschaftlich interessierte 5 von 5 PunktenDer Fischer Weltalmanach erscheint jährlich und ist ein umfassendes Nachschlagewerk rund um Weltpolitik, Länder, Wirtschaft, Krisen, Bevölkerung und Sport. Wann immer es darum geht, über ein Land, eine Nation, eine Regierung, ein Großereignis oder z.B. die Finanzkrise etwas herauszufinden, was nicht durch die Tagespresse geht - hier wird man fündig. Gut und verständlich aufbereitet, übersichtlich sortiert, mit Nationalflaggen, Bevölkerunsgzahlen, Regierungsformen, Rohstoffvorkommen, Tabellen und Bildmaterial angereichert, einfach klasse. Die Version mit CD ROM bietet zusätzliche Suchmöglichkeiten und ist für alle zu empfehlen, die eher den Computer bemühen, als in Papier zu stöbern. Eine absolute Empfehlung, für mich perfekt. Es gibt nur marginale Erweiterungswünsche beim Inhalts- bzw. Stichwortverzeichnis für noch einfacheres und schnellers Finden in der Papierversion. |
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Fischer Weltgeschichte, Bd.26, Das Zeitalter der europäischen Revolution 1780-1848 von Louis Bergeron, Francois Furet, Reinhart KoselleckBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 13,90, Angebote ab EUR 0,90 ISBN: 359660026X, Erscheinungsdatum: Mai 2005, Auflage: 26., Aufl. |
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Der Fischer Weltalmanach 2011: Zahlen Daten FaktenBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 16,95 ISBN: 3596720117, Erscheinungsdatum: Sept. 2010, Auflage: 1 |
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Fischer Lexikon Publizistik MassenkommunikationBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 13,00 ![]() 2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596181925, Erscheinungsdatum: März 2009, Auflage: 1 |
2 Kundenrezensionen:Ein Standardwerk - aber aus den 90ern 1 von 5 PunktenDie Herausgeber haben sich ganz offensichtlich nicht die Mühe gemacht, diese Ausgabe anständig zu aktualisieren. Es handelt sich sicher nicht um eine "aktualisierte, vollständig überarbeitete und ergänzte Auflage". Diese Ausgabe ist höchstens aus historischer Sicht interessant. Das Buch stammt anscheinend aus den frühen 90er-Jahren und wurde nur halbherzig adaptiert und aktualisiert. Das Kapitel "Online" endet 2001, ist also unbrauchbar. Diverse jährlich fortlaufende Statistiken enden mit dem Jahr 2000. Die Geldeinheit ist noch die Deutsche Mark. Dabei beziehe ich mich hier auf eine "noch aktuellere" Ausgabe aus dem Jahr 2004. Bleibt zu hoffen, dass dringend nötige Adaptierungen zumindest in der im März 2009 erscheinenden Neuauflage vorgenommen wurden. Ein Muss für Publizisten und alle, die mit Kommunikation zu 4 von 5 PunktenDas Standardwerk der drei Kommunikationswissenschaftler gibt ausführlich Auskunft über alle wichtigen Bereiche der Medien: Journalismus, Film, Forschungstheorien, Medienrecht, Wirkung, etc. Die historische Entwicklung der einzelnen Medien ist besonders gut gelungen. Ein weiteres Plus des Lexikons: ausführliche Autorenhinweise, zu denen man in der Bibliographie die entsprechenden Quellen findet. Somit ist das Buch Ausgangspunkt für eine detaillierte Literaturrecherche. Nicht nur Berufspraktiker wie Journalisten, PR-Bertaer oder Medienforscher, sondern auch interessierte Mediennutzer werden mit einem Blick in das Lexikon wichtige und interessante Sachverhalte verständlich erklärt bekommen. |
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Der kleine Moses: Alles, was du niemals brauchen wirst, aber unbedingt wissen solltest! von Matthew Morgan, Samantha BarnesBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 0,74 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596806771, Erscheinungsdatum: Oktober 2006, Auflage: 2 |
2 Kundenrezensionen:Die besten Streiche 5 von 5 PunktenAchtung Eltern! Wenn Sie wollen, dass Ihre Kleinen einmal durchgängig lesen ohne Pause, dann kaufen Sie dieses Buch. Aber Achtung: Sie werden danach häufiger kluge Sprüche und Kommentare zu hören bekommen, denn wer den Kleinen Moses gelesen hat, meint, auf alles eine Antwort zu wissen! Trotz vielen Blödsinns auch viel Lehrreiches und Informatives! Daher 5 Punkte. Lesen, Lachen, Staunen!! 5 von 5 Punkten?Der kleine Moses" ist einfach super! 126 Seiten voll mit Wissenswertem, Witzigem, Erstaunlichem. Lauter Dinge, die man immer schon mal wissen wollte, z.B. wie man sich gegen ein Krokodil wehrt, woran man Vampire erkennen kann, wie man einen Vulkanausbruch überlebt. Die Illustrationen zu den einzelnen Kapiteln sind auch sehr witzig. Kurz: Ein echter Schmöker-Spaß. Unbedingt lesen!!! |
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Fischer Abiturwissen BiologieBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 8,00, Angebote ab EUR 0,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596156017, Erscheinungsdatum: Oktober 2004, Auflage: 4 |
4 Kundenrezensionen:wunderbare Hilfe 5 von 5 PunktenFür das Abitur muss man eine Menge wiederholen und lernen. Besonders im Bio Leistungskurs handelt es sich um immens dicke Hefter. Da ist dieses Buch ein wahrer Segen, da es super Zusammenfassungen beinhaltet. Viele Bücher lassen Themengebiete weg, das ist hier aber nicht der Fall. Alle Themen werden behandelt. Somit ist dieses Buch eines meiner Lieblingsnachschlagewerke. Es handelt sich um einen verlässlichen Helfer für die Erarbeitung von Hausaufgaben, Vorträgen und der Vorbereitung auf Tests oder Klausuren. Ein exzellentes Buch das ich nur weiterempfehlen kann. Gutes Lernmaterial fürs Abitur 4 von 5 PunktenDieses Buch sehe ich als wertvolle Ergänzung zu anderen Biologiebüchern, die Abitur-relevantes Wissen vermitteln. Es erklärt alle Inhalte sehr präzise und klar strukturiert, besonders das für mich schwere Teilgebiet Genetik. Nachteilig ist die Tatsache, dass manche Erklärungen etwas zu kurz geraten sind, außerdem wurde sparsam mit Abbildungen gearbeitet. Als Ergänzung empfehle ich die Bände der Grünen Reihe (für Ökologie, Genetik und Neurobiologie), wer mit dieser Kombi lernt, muss keine Prüfung fürchten. Anschaulich. Verständlich. Umfassend. -> Simmt wirklich! 4 von 5 PunktenMeiner Meinung nach, ein wirklich gutes Buch. Das Buch enthält alle relevanten Abiturthemen übersichtlich und klar gegliedert. Abbildungen und Tabellen sind gut eingesetzt um den Lernstoff zu verdeutlichen. Das Buch dient sowohl sehr gut zur Vertiefung, als aber auch zur schnellen Zusammenfassung des Stoffes, weil die wichtigsten Aussagen, Regeln, etc. deutlich hervorgehoben und zusammengefasst sind. Alle Abbildungen sond außerdem sehr anschaulich, einfach verständlich und gut durchdacht. Die Übersichtlichkeit des Buches wird durch einen ausführlichen Sachregister verstärkt. Weitere Positive Aspekte: (+) Glossar mit Erklärungen und Definitionen zu vielen Fremdbegriffen (+) Weiterführende Internetlinks zu den Themen (+) TOP-Preis Negative Aspekte: (-) In Ausnahmefällen kommen immer noch unbekannte Begriffe vor, die auch nicht weiter erklärt sind. Dadurch werden manche Texte erst bei zweitem Lesen verständlich. Schlussbewertung: In allem ein kompaktes und hilfreiches Buch zu einem wirklich fairen Preis. Allerdings sind wenige Texte doch eher schwer verständlich, was aber auch in den meisten anderen Bio-Schulbüchern nicht anders ist. Ich habe mir auch weitere Bücher aus der Fischer-Reihe zugelegt. Bedingt hilfreich 3 von 5 PunktenAbitur-Lernhilfen habe den Zweck Wissen aufzufrischen und Lücken zu schließen. Dieses Buch erfüllt diese Anforderung leider nicht. Es ist mit seiner Fülle an Informationen für eine schnelle und stressfreie Rekapitulation nicht geeignet - man kann also für diese Aktion auch das Biologie-Schulbuch heranziehen. Vorteilhaft ist lediglich eine Übersichts-Liste aller notwendigen Lernthemen, die jedes Kapitell beendet. Für Wiederholungszwecke nicht geeignet kann es allerdings vorher neue Aspekte in den Unterricht bringen und wenigsten so für gute Noten sorgen. |
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Hot House Flower von Margot BerwinBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 8,95 ISBN: 3596184614, Erscheinungsdatum: März 2011, Auflage: 1 |
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Evolution und Kultur des MenschenBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 9,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596187214, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 1 |
2 Kundenrezensionen:Interessanter und schneller Überblick zu relevanten Fragen der Evolution des Menschen 5 von 5 PunktenSammelbände können oft nicht das halten, was ihr Titel verspricht. Zu unterschiedlich ist mitunter die Qualität der Beiträge. Dieses Buch bietet da eine wohltuende Abwechslung. Die Auswahl der Themen ist gelungen und ermöglicht eine schnelle Orientierung. Das menschliche Unvermögen zu einer vernünftigen Nachhaltigkeit, reproduktionstechnische Auswirkungen auf das Sozialverhalten, die nun einmal gegebenen Geschlechterunterschiede oder sehr instruktive Überlegungen zur Sozialpsychologie menschlicher Gewalt sind interessant dargestellt - manches davon erscheint in seiner Tragweite geradezu beklemmend. Die Behandlung der Evolution des Menschen kollidiert häufig mit dem, was als politisch korrekt angesehen wird oder schmiegt sich der politischen Korrektheit mitunter etwas zu sehr an. Beides findet sich auch in diesem Buch. Allerdings werden die entsprechenden Positionen nicht dogmatisch vertreten, so dass dem Leser genügend Freiraum bleibt, sich ein eigenes Urteil bilden zu können. Dies und die Möglichkeit eines vergleischweise raschen Überblicks, verbunden mit der Aktivierung von schon etwas vergessenen Wissensbeständen sind Dinge, die diesen Sammelband sehr gelungen erscheinen lassen. In weiten Teilen interessant 4 von 5 PunktenDas Buch geht auf Beiträge zurück, die auf dem 8. Kolloquim der Stiftung "Forum für Verantwortung" vom 27.3. - 1.4.2009 gehalten wurden. Darin befinden sich u. a. die folgenden Artikel (als Auswahl): - Ernst Peter Fischer: "Licht wird fallen auf den Menschen und seine Geschichte" Rubrik Sozialstruktruen: - Eckart Voland: Die biologische Evolution reproduktiver Strategien. Von natürlicher Fruchtbarkeit zum Zölibat. - Carel van Schaik/Karin Isler: Gehirne, Lebensläufe und die Evolution des Menschen. Rubrik Kulturelles: - Karl Eibl: Survival of the Happiest. Über den Nutzen des ästhetischen Vergnügens. - Winfried Menninghaus: Biologie nach der Mode. Charles Darwins Ornament-Ästhetik - Robin Dunbar: Warum die Menschen völlig anders wurden Rubrik Besonderheiten: - Manfred Milinski: Egoismus schafft Gemeinsinn. Das Problem des Altruismus - Hans Mohr: Evolution der Moral und Entstehung des Rechts - Doris Bischöf-Kübler: Von Natur aus anders. Zur Entstehung der Unterschiede zwischen den Geschlechtern Gleich zu Beginn macht Ernst Peter Fischer in seinem Artikel deutlich, wie stark Darwins Evolutionsgedanke mit der Bevölkerungslehre von Thomas Robert Malthus und der damaligen Gesellschaftstheorie verwoben ist. Eine seiner Thesen lautet: Der gleichfalls weit gereiste Alexander von Humboldt konnte nicht auf den evolutiven Gedanken kommen, weil ihm der gesellschaftliche Begriff fehlte. Fischer folgert (19): "Wenn man diese Zeitbedingtheit des Verstehens einer evolutionären Natur ernst nimmt und akzeptiert, dann folgt daraus nicht zuletzt, dass das heutige Verstehen von Evolution anders gelingt, als im 19. Jahrhundert. (...) Die Einsicht in die Evolution unterliegt selbst dem Wandel." Die Frage, die sich hier aufdrängt, ist allerdings: Müsste dann nicht eigentlich auch die Evolutionstheorie selbst einem Wandel unterliegen? Genau das behaupten seit einiger Zeit Vertreter der Systemischen Evolutionstheorie, da insbesondere die Demografie, aus der Darwin noch seinen Malthus nahm, eben jenen Malthus längst als nicht mehr als zeitgemäß empfindet, weswegen dort nun ganz andere Theorien präferiert werden, auf die sich u.a. die Systemische Evolutionstheorie stützt. Doch das wiederum scheint den Biologen nicht zu gefallen, da für sie Darwin den Status eines Dogmas besitzt. All das erwähnt Fischer leider nicht. Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass man das Thema des Buches auf der Basis der Darwinschen Evolutionstheorie nicht einmal ansatzweise diskutieren kann, und das ist dann auch schon seine eigentliche Schwachstelle. In "Die biologische Evolution reproduktiver Strategien" bemüht sich Eckart Voland redlich (am Beispiel der Krummhörner Marschbauern aus dem 18. Jahrhundert), die niedrigen Kinderzahlen moderner Menschen (und insbesondere den demographischen Übergang) doch mit Darwin und Dawkins (Theorie der egoistischen Gene) in Einklang zu bringen, was meiner Meinung nach gründlich daneben geht. Problematisch am Text scheint mir bereits die Verwendung des Wortes "natürliche Selektion" zu sein: Wenn überhaupt, dann sind hier Strategien, Lebensentscheidungen und soziale Bedingungen (z. B. Opportunitätskosten von Kindern) am Werk, die überhaupt nichts mit der auf Genen beruhenden natürlichen Selektion (und mit egoistischen Genen sowieso nichts) zu tun haben, sondern aus sozialen Gründen getroffen werden. Ferner vermisste ich klare Zahlen. Zwar erfährt man manches über die etwas höhere männliche Säuglingssterblichkeit bei den Bauern, dagegen praktisch nichts über deren Fertilität insgesamt. Sonderbar auch manche Folgerungen. Beispielsweise heißt es auf S. 119: "Danach wäre eine Quantität/Qualität-Regulation am Werk, die berücksichtigt, dass Reproduktionserfolg auch davon abhängt, wie erfolgreich man in extra-somatische Ressourcen (wie Bildung und Besitz) investiert. Genau das ist heute definitiv nicht der Fall, da gilt nämlich für beide Geschlechter: Je mehr in die Bildung investiert wird, desto niedriger der wahrscheinliche Reproduktionserfolg. Aus gen-egoistischer Sicht müsste deshalb verstärkt in Unbildung investiert werden. Carel van Schaik und Karin Isler zeigen auf, dass die (162) "extreme Gehirnvergrößerung des Menschen auch von gravierenden Änderungen unseres Lebenslaufs begleitet wurde." Unter anderem (162) "passen unsere für Menschenauffen sehr hohe Geburtenrate und die Existenz der Menopause nicht ins Bild". Ihre Kernaussage (bzw. die Sarah Blaffer-Hrdys) (163): "Aber weshalb hatte Homo ergaster/erectus ein vergrößertes Gehirn? Die in diesen Tagen am plausibelsten erscheinende Hypothese besagt, dass diese Hominiden als erste ihre Kinder gemeinschaftlich versorgt und aufgezogen haben." Das ist politisch so korrekt, dass es schon fast weh tut. Es fällt genau in das, was Ernst Peter Fischer eingangs ausführte: das jeweilige Verständnis von Evolution entspricht nicht der Natur, sondern dem Status der Gesellschaft. Robin Dunbar zeigt in seiner Arbeit, dass die fortlaufende Zunahme der Gruppengröße einen erheblichen Selektionsdruck auf den Frühmenschen ausgeübt haben dürfte. Manfred Milinski widmet sich in seinem Artikel vor allem dem Tragic-of-the-Commons-Problem gemäß Hardy. Auf eine solche Problematik wiesen indirekt auch Fischer und Wiegandt in ihrem Vorwort hin, als sie Hoimar von Ditfurth mit den Worten zitierten, dass "die Bereitschaft des Menschen zur Vermeidung zukünftiger Nachteile auf aktuelle Vorteile zu verzichten (...) in fataler Weise unterentwickelt [ist]." Offenbar war dies nie oder zu selten eine evolutionäre Notwendigkeit gewesen. Man kann die Problematik auch an der heutigen Familiendebatte erkennen. Der Punkt, um den es Hoimar von Ditfurth ging, läuft unter dem Namen Generationengerechtigkeit. Aktuell bietet eine gesellschaftliche Organisation, bei der die Menschen mit den höchsten Kompetenzen arbeiten gehen und dann nur sehr wenig in die Zukunft investieren (d.h. nur wenige Nachkommen haben), für sie die größten Vorteile. Für die nächste Generation dürfte aber genau das (und zwar auch gemäß Darwin) eine Katastrophe sein, weil viele Kompetenzen der vorherigen Generation dann nicht mehr bei ihnen ankommen. D.h.: Die Generationengerechtigkeit würde verletzt. Mindestens 90% aller Soziologen (und die meisten Soziobiologien vermutlich auch) sind jedoch aktuell der Auffassung, dass eine solche gesellschaftliche Organisation die gerechteste sei. Für die aktuelle Generation mag das ja auch durchaus richtig sein, nicht jedoch für die nächste. Hier greift genau das, was Hoimar von Ditfurth in seinem Satz reklamierte. Eine Lösung für das Tragic-of-the-Commons-Problem sieht Milinski in der Erlangung von Reputation, z. B. durch altruistische Vorleistungen: Wer gibt, dem wird gegeben. Seine These lautet (276): "Reputation hilft, die tragedy of the commons zu vermeiden." Dies alles wendet er dann auf das Problem des Klimawandels an. Seine Empfehlung ist: Der Erfolg dürfte bei kleiner Verhandlungsgruppengröße (mit wenigen Staaten) und hohem gegenseitigen Informationsstand am größten sein. Hans Mohr setzt bei seiner Analyse zur Entstehung des Rechts auf der Memetik auf. Ich habe den Artikel dann nicht mehr zu Ende gelesen, da ich die Mem-Theorie, zu der Bunge/Mahner in Über die Natur der Dinge. Materialismus und Wissenschaft immerhin meinen, sie sei konzeptuell so unklar, dass sie an Sinnlosigkeit grenze, für absolut unwissenschaftlich halte. Wäre sie von mir, würde sie bestenfalls für ein paar Schenkelklopfer reichen. Weil sie jedoch von Richard Dawkins ist, wird sie von vielen klugen Menschen ernst genommen, da es in den Wissenschaften nicht so sehr auf die Richtigkeit einer Theorie ankommt, sondern von wem sie ist. |
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Fischer Weltgeschichte, Bd.8, Die Mittelmeerwelt im Altertum: Bd. IVBroschiert von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 13,90, Angebote ab EUR 3,50 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596600081, Erscheinungsdatum: Januar 2002 |
Eine Kundenrezension:gut recheriert aber staubtrocken 3 von 5 PunktenAlso informativ ist es ja auf jeden Fall, aber unglaublich zäh zu lesen. Der Herrausgeber Dr. Fergus Millar (Universität Oxford) hat in seinem achten Band wieder einiges zu berichten und ist dabei auch sehr sachlich, allerdings setzt der Autor beim Leser einiges vorraus. Fazit: Wer entsprechendes Vorwissen hat, wird an der Reihe Fischers Weltgeschichte seine Freude habe. Wer nur mal in ein Thema reinschnuppern will sollte die Finger davon lassen - der Band ist Universitätsniveau. |
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Briefwechsel mit seinem Verleger Gottfried Bermann Fischer: 1932-1955 von Thomas Mann, Gottfried Bermann FischerTaschenbuch von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 6,80, Angebote ab EUR 0,01 ISBN: 3596215668, Erscheinungsdatum: 1975, Auflage: 1., Aufl. |
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