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Eine andere Welt von Philip K. DickTaschenbuch von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,80 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 345387403X, Erscheinungsdatum: Mai 2004 |
Aus der Amazon.de-RedaktionPhilip K. Dick wird immer wieder als "Visionär", "Science-Fiction-Genie" und Kultautor gefeiert -- und das völlig zu Recht. Sein Blick auf die Welt ist einzigartig: Er ist paranoid und scharfsichtig zugleich, und wie kein anderer versteht Dick es, die Wirklichkeit in Frage zu stellen. Er ist der Kafka der SF. In Eine andere Welt verliert der berühmte Sänger und Showmaster Jason Taverner plötzlich seine Identität. Ohne die im Polizeistaat dieses zukünftigen Nordamerika notwendigen Papiere erwacht er in einem heruntergekommenen Hotelzimmer. Niemand erinnert sich an ihn -- weder sein Manager noch seine Geliebte. Und in den Programmzeitschriften ist seine Fernsehsendung nicht verzeichnet. Da er sich ohne Ausweise nicht frei auf der Straße bewegen darf, nimmt er sein letztes Geld, um sich illegale Papiere zu beschaffen. Mit diesen begibt er sich nun auf die Suche nach Spuren seiner Identität, doch weder einer seiner Millionen Fans noch eine Geburtsurkunde lässt sich auftreiben. Dafür beginnt die Polizei sich für ihn zu interessieren und verdächtigt ihn schließlich eines Mordes, den er nicht begangen hat. Eine andere Welt zeigt glaubwürdige und verschrobene Figuren, die in einem Polizeistaat (über-)leben, diesen stützen, ignorieren oder verändern wollen. Menschen, die belogen werden und sich selbst belügen, die leben und atmen und mit wenigen Worten treffend charakterisiert werden. Dick bannt das Gefühlt des Ausgeliefertseins hier perfekt auf knapp 300 Buchseiten, in eine packende Handlung, die bis zum Schluss mit überraschenden Wendungen aufwartet. Und inmitten all dieser Düsternis blitzt immer wieder menschliche Nähe und ein Augenblick voll Liebe und Glück auf, der nicht aufgesetzt und süßlich wirkt, sondern wahrhaftig. Dick ist hier einmal mehr ein ausgezeichneter Roman gelungen, der sich nahtlos in die Reihe seiner Meisterwerke wie Ubik oder Blade Runner einreiht. Kurz: Eine andere Welt ist brillant. --Ewald Richter 5 Kundenrezensionen:Leicht eingeschränkter Klassiker 4 von 5 PunktenEine interessante Variante auf die Betrachtung dystopischer totalitärer Systeme, die durchaus in keiner SF-Handbibliothek fehlen sollte. Nicht immer leicht nachzuvollziehen, aber das ist man von Dick ja gewohnt, bzw. schätzt es an ihm, dass er sein Publikum zum selbst denken zwingt. Schwächeres Werk von Dick 3 von 5 PunktenPhilip K Dick ist vielleicht sogar mein Lieblingsautor. Doch dieses Buch gehört zu den wenigen Werken, die mich eher enttäuscht hatten. Es ist eines der späteren Bücher von ihm und das macht sich insoweit bemerkbar, als die Thematik, die hier behandelt wird, vom Autor eigentlich längst abgegrast war und kaum noch Neues bieten konnte. Die Auflösung (Vorsicht Spoiler!) der für Dick-Leser nicht neuen Geschichte, daß die Hauptfigur sich in einer Situation befindet, in der seine ihm bekannte Welt völlig fremd geworden und seine Identität scheinbar ausgelöscht ist, wirkt fast schon abgedroschen: Eine Droge, deren Konsum die eigene Wahrnehmung der Umwelt verändert und unbeteiligte Dritte ohne ihr Zutun in diese Veränderung mit hineinreißt werden, ist enttäuschend, weil fast schon ein Dick-Klischee. Doch die eigentliche Intention des Werks, nämlich die Entwicklung der USA zu einem faschistischen Polizeistaat, wird fast nur gestreift, ist eine reine Randerscheinung. Besonders enttäuschend ist aber, daß viele im Buch entwickelte Konflikte im letzten Kapitel einfach so im Vorübergehen abgearbeitet werden. Die ganze Geschichte mit den beteiligten Figuren hat sich zu einem großen Konfliktpotential entwickelt, wird dann jedoch einfach nur im Vorübergehen aufgelöst. Offenbar hatte der Stoff beim Niederschreiben eine Dimension angenommen, der Dick nicht mehr Herr wurde. Oder das Buch wurde im Zeitdruck geschrieben. Vielleicht durfte auch ein gewisser Umfang nicht überschritten werden - was auch immer. Es löst sich jedenfalls alles so einfach im Wohlgefallen auf und man ist als Leser verstimmt darüber, das eine Menge potentieller Konfliktstoff, der bis zum Ende des Romans noch gar nicht richtig behandelt wurde, einfach so praktisch vom Tisch gefegt wird. Das hinterläßt jedenfalls einen sehr unbefriedigenden Eindruck und nährt den Verdacht, daß Dick sich bei diesem Werk völlig verschätzt hatte. Eines der besten von Philip K. Dick 4 von 5 PunktenPhilip K. Dick als Science-Fiction-Autor zu bezeichnen, ist eigentlich eine Falschklassifizierung, obwohl er per Konvention diesem Genre angehört. Eigentlich ist es offensichtlich, dass er seine Gegenwart thematisiert und die Stilmittel des SF-Genres nutzt, um zu verfremden und zu verzerren. In "Eine andere Welt" geht es um den Fernsehmoderator Jason Taverner, dessen Realität sich dergestalt verändert, dass niemand mehr ihn kennt. Es gibt keine Aufzeichnungen über ihn, nicht einmal eine Geburtsurkunde, seine Fernsehsendungen sind nie gesendet worden, und seine Freundin kennt ihn nicht. Die Welt, in der er lebt, ist von staatlicher Kontrolle dominiert. Ohne gültige Ausweispapiere kann man sich nicht einmal auf die Straße trauen. So zieht Taverner los, verschafft sich gefälschte Ausweispapiere und versucht das Rätsel seines Identitätsverlustes zu begegnen und sich selbst wieder zu "legalisieren". Dabei ist ihm jedoch bewusst, dass es eigentlich aussichtslos ist: Wer den "Pols" einmal aufgefallen ist, der hat verloren. Nur Anonymität oder Berühmtheit schützt vor Verfolgung, und beides hat er verloren, denn weil er sich nicht legitimieren kann, hat sich die Polizei schon an seine Fersen geheftet. Taverner ist das Produkt eines Eugenik-Projekts, ein sogenannter Sechser. Das sind Menschen mit ausgewählten Genen und besonderen körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Er ist sehr von sich selbst überzeugt. Seine Attraktivität für Frauen versucht er gezielt einzusetzen. Im Verlaufe des Romans begegnet er mehreren sehr unterschiedlichen Frauenfiguren. Er hat aus kühler Berechnung Sex mit ihnen oder versucht sie auf andere Weise auszunutzen, um der Geheimpolizei zu entgehen. Dabei lernen wir mehrere unterschiedliche Frauenschicksale kennen. Auch die Polizei ist kein anonymes Machtinstrument, sondern trägt ein Gesicht. Das ist gerade das Spannende an dem Roman: Es gibt keine klare Trennung zwischen Gut und Böse. In diesem totalitären Staat sind eigentlich alle Opfer. Einer der höchsten Polizeibeamten hat ein inzestuöses Verhältnis mit seiner drogensüchtigen Schwester. Er ist ein Gefangener dieser fatalen Leidenschaft, genau wie Taverner letzlich ein Gefangener seiner Überheblichkeit ist. Deshalb ist diese Utopie völlig anders als die orwellsche Vision des Totalitarismus. Bei Orwell hat die absolute Macht kein Gesicht, der "Große Bruder" ist nur ein Bild. Bei Dick dagegen sind die Verfolgten genau wie die Verfolger denselben Gesetzmäßigkeiten ausgeliefert. Die Repräsentanten der Macht sind nicht wirklich mächtig: Über ihre menschlichen Schwächen und ihr egoistisches Streben nach individuellem Glück werden sie denen, die sie unterdrücken, letztlich gleich. Über allem liegt der Dunst der Nixon-Ära in den beginnenden Siebzigern der USA. Unter der Fuchtel staatlichen Kontrollwahns windet sich die Menschlichkeit, und die Täter sind nur die Opfer aus der zweiten Reihe. Komplexes, aber dennoch straffes Meisterwerk 5 von 5 PunktenDer Roman spielt in der nahen Zukunft 1988 (zumindestens aus Sicht des Erscheinungsdatums von 1974). Jason Taverner, 42 Jahre alt, ist ein berühmter Sänger und Showmaster, dessen Show Woche für Woche ca. 30 Millionen Zuschauer gebannt auf TV verfolgen. Taverner gehört zu einer Gruppe von Menschen, auch Sechser genannt, dessen Gencodes zu Geburt programmtechnisch verändert wurde, und in punkto Intelligenz, Durchhaltevermögen und emotionale Stabilität ihresgleichen sucht. Alles läuft bestens für ihn, bis er von einem wenig talentierten Starlet, dass er bei ihrer Karriere unterstützen wollte, mit einem giftigen Kallisto-Haftschwamm beworfen wird, der sich sofort bei Taverner festsaugt. Taverner kann es nicht verhindern, er wird ohnmächtig, und erwacht in einem heruntergekommenen Hotel, ohne seine Ausweispapiere, aber mit einem Bündel voller Geldscheine. er erwacht in einer "anderen" Welt, die einiges mit seiner ihm bekannten Welt gemeinsam hat, aber auch vieles nicht. Weder seine Freundin Heather Hart noch seine vielen anderen Bekannten, erkennen ihn. So macht er sich auf die Suche nach seiner Identität, und stellt nach und nach fest, dass er eigentlich in einem totalitären Polizeistaat lebt, in dem der Bürger der Willkür des Polizeistaates ausgesetzt ist. Da er als Sechser, und somit Privilegierter eines Staates war, zuvor keinen Kontakt mit dem Polizeistaat hatte, ist diese Erkenntnis umso tragischer, da er nun ein absoluter Unbekannter ist, und sich der Gewalt des Polizeistaates letztlich nicht entziehen kann. Die Schwester des Polizeigenerals, Alys Buckman, die mit ihrem Bruder Felix Buckman nicht nur eine Haßliebe verbindet, sondern auch eine inzestiöse Beziehung eingegangen ist, hilft Taverner sich aus den Fängen des Polizeiapparates zu befreien. Alys Buckman, ein Drogenjunkie, stirbt bei der Einnahme einer neuen, und wenig erforschten Droge. Da Taverner zu dem Zeitpunkt bei Alys war, wird er sofort "offiziell" verdächtigt. Zwar weiß Buckman, dass Taverner nichts damit zu tun hatte, sie brauchen aber ein "Bauernopfer", um davon abzulenken, dass Felix Buckman eine inzestiöse Beziehung zu seiner Schwester hatte. Damit wäre Felix Karriere beendet. Das Gerichtsverfahren gegen Jason Taverner verläuft für Buckman nicht wie erwartet, und endet mit einem Freisrpuch für Taverner. Eine andere Welt ist ein komplexer Roman, der die Thematik des Polizeistaates als Rahmenhandlung nutzt. Dick beschreibt die "Verschiebung" der Realitäten um seinen Protagonisten Taverner mit nahezu kafkaeskem Ausmaß. Wie bei Kafka fügt sich letztlich Taverner zunächst in das Unausweichliche. Anders als Kafka gibt es bei Dick aber noch Hoffnung. In dem Spannungsfeld unterschiedlich wahrgenommener Realitäten und dem Ausgeliefertsein in einem von absoluter Willkür und Boshaftigkeit geleitetem Weltbild eines Polizeistaates beschreibt Dick auch die Suche nach der "echten" Liebe der Menschen, die letztlich die einzige Hoffnung ihres Überlebens darstellt. Alle "auftretenden" Personen in Dick's "Eine andere Welt" haben diese Fähigkeit zur Liebe verloren. Zum Ende findet Felix Buckman diese, auch wenn ihm dies nicht so richtig bewußt wird. Buckman fängt gegen Ende des Romans an zu weinen (daher auch der Originaltitel des Romans " Flow My Tears, The Policeman Said"), um des Verlustes seiner Schwester, oder wegen Taverner?, dass bleibt offen. Stilistisch schreibt Dick ohne Schnörkel, immer mit einem "verlorenen", melancholischen Unterton. Eine andere Welt ist keine Zeile zu lang und spannend erzählt. Dick löst nicht alle Vorgänge zum Ende auf (Durch was verliert Taverner genau seine Realität, denn die realitätsveränderte Droge nimmt sehr viel später Alys ein, nicht er, warum kennen die obersten Polizeigeneräle nicht so einen bekannten Showmaster?). Ich denke, Dick's Absicht ist nicht die "äußere" Rahmenhandlung genau aufzuklären, hier verhält es sich wie bei Kafka. Ein sehr guter und mutiger Roman von Dick. Ach ja, wer das Buch aus der Heyne-Reihe "Bibliothek der SF-Literatur" noch bekommen kann, soll er hier zugreifen. Das Nachwort zu Dick und zum Roman ist sehr aufschlussreich, vor allem wie unsere reale Welt auf die Veröffentlichung solch eines Buches reagiert (FBI-Behörden durchsuchten Dick's Haus nach diesem "Manuskript") Klarer Fall: 5 Sterne Schwaches Buch von Dick 2 von 5 PunktenEine andere Welt ist das bisher schlechteste Buch, das ich von Dick bisher gelesen haben. Die Spezialität von Dick - surreale Elemente in alltäglich Geschichten einzuflechten - kommt hier nur äußerst sparsam zum Einsatz, wobei die zugrunde liegende Idee zumindest originell ist. Der Rest der Geschichte ist leider unterdurchschnittlich. Empfehlung: lieber zu "Ubik", "Der Dunkle Schirm", "Bladerunner", "Zeit aus den Fugen" greifen; die sind durchdachter und interessanter. Nur für eingefleischte Fans. |
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Die Kormyr-Saga 3: Die Ritter des Purpurdrachen von Ed Greenwood, Troy DenningTaschenbuch von Blanvalet Taschenbuch VerlagPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,55 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442244307, Erscheinungsdatum: Januar 2009 |
Eine Kundenrezension:Alles toll...bis auf das Ende 3 von 5 PunktenInsgesamt ist das Buch sehr spannend geschrieben. Gerade zum Ende hin konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Allerdings war das (eigentlich als großes erwartete) Ende sehr knapp gefasst. Man erfährt nicht was mit allen Protagonisten passiert ist (insbesondere Rowen Comaeril). Man kann sich dem Gefühl nicht erwehren, dass der Autor nicht so recht wusste, wie das Ende gestaltet werden könnte. Alles wirkt zum Schluss einfach so dahingeschrieben um schnell fertig zu werden. Da aber das Buch trotzdem eine dichte Atmosphäre aufweist, 3 Sterne. |
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X2: Nopileos von Helge T. KautzTaschenbuch von Panini Books/ComicsPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,13 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3833210419, Erscheinungsdatum: November 2005, Auflage: 5 |
ProduktbeschreibungBeschreibung: Der aufsässige Echsenkrieger Nopileos muss sich durch den dichten Dschungel eines von Rieseninsekten bevölkerten Planeten schlagen, um sein abgestürztes Raumschiff zu finden. Er weiß nicht, das sich derweil hoch über seinem Kopf die größte Katastrophe aller Zeiten zusammenbraut. Allein seine Freundin Elena Kho, die Sternenkriegerin, kann die Apokalypse noch abwenden - doch dazu benötigt sie Nopileos' Hilfe... Taschenbuch: 411 Seiten Verlag: Panini; Auflage: 5 (November 2005) Sprache: Deutsch Aus der Amazon.de-Redaktion:Der Roman Farnhams Legende von Helge Kautz lag dem Videospiel X-Tension bei und war damit eine Art "Give-Away", mit dem die Attraktivität eines Kaufs gesteigert werden sollte. Die ungewöhnliche Dreingabe entpuppte sich als handwerklich exzellentes und rundweg spannendes Werk, und der Roman wurde völlig zu Recht für den im Genre-Fandom anerkannten Kurd-Laßwitz-Preises 2001 nominiert. Drei Jahre später liefert Helge Kautz die Fortsetzung zu seinem Roman, und um eine Wertung vorwegzunehmen: X2. Nopileos steht seinem Vorgänger in nichts nach. Der junge Teladi Nopileos steht zusammen mit der Sternenkriegerin Elana Koh im Mittelpunkt dieser 412 Seiten starken Geschichte, die natürlich ebenfalls wieder im Universum der X-Computerabenteuer spielt. In Farnhams Legende verloren die Leser den jungen Echsenkrieger in dem Moment aus den Augen, als er in seinem mitgenommenen Raumschiff auf einem Planeten zu zerschellen drohte. Von seiner Rettung und seiner Rolle im Abenteuer rund um die Gemeinschaft der Planeten handelt Kautz' Roman und ist dabei sowohl mitreißend als auch spannend -- ganz egal, ob man zu der vom Autor hochgelobten X-Community gehört oder einfach keine Ahnung hat, was genau den Hintergrund zu dieser Geschichte darstellt. Zwei Dinge müssen unbedingt noch erwähnt werden: Obwohl sich die Seitenzahl von 412 nicht nach sehr viel anhört, hat der Verlag eine sehr kleine Zeichengröße gewählt. Das bedeutet zwar, dass manch einer mit dem Lesen vielleicht Schwierigkeiten haben könnte, andererseits wird die auf diesen Seiten erzählte Geschichte zu einem Abenteuer von epischer Breite. Zum anderen sei es dem Autor gegönnt, dass er die Chance erhält, die mehr als angedeutete Fortsetzung seiner Reihe in naher Zukunft zu schreiben. Es sei auch dem Leser gegönnt, denn sowohl Farnhams Legende als auch X2. Nopileos sind absolut zu empfehlen. --Mike Hillenbrand 5 Kundenrezensionen:Ein muss für alle X-Universums Fans! 5 von 5 PunktenDas Buch ist die fortsetzung des Romans X: Farnhams Legende, nach dem ich Farnhams Legende gelesen habe, war ich von der Geschichte einfach begeistert und habe mir sogleich die Fortsetzung zugelegt. Das Buch Nopileos ist ebenfalls eine gut gelungene und sehr spannende Geschichte. Ich halte es für ein muss für alle Sci-Fi fans ;-)! Genial 5 von 5 PunktenNopileos ist einfach genial! Auch der Vorgängerroman Farnhams Legende ist nur zu empfehlen! Der Roman spielt zu Zeit des Computerspieles: X-Tension. Der Autor sollte eigentlich verpflichtet werden die Stories zu Computerspielen zu schreiben!!! Nur zu empfehlen! Reizlos 1 von 5 PunktenEin flach geschriebenes Buch mit kruder Story. Nichts für Leser mit einem Mindestmaß an Anspruch. Gebe selten nur einen Stern, doch hier ist er fast noch zuviel. Genial 5 von 5 PunktenNopileos ist einfach genial! Selbst wer den Vorgängerroman Farnhams Legende nicht gelesen hat, kommt mit. Zeitlich gesehen spielt der Roman zur Zeit des Computerspieles: X-Tension Nur zu empfehlen! Unterhaltsam 4 von 5 PunktenNach den vielen, teils wirklich schlechten Science Fiction, die ich mir in letzter Zeit angetan habe, ist mir Nopileos besonders positiv aufgefallen. Auch wenn Nopileos Welt zunächst etwas verwirrend scheint, so ist die doch abwechslungsreich und voller neuer Ideen. Die Schrullen der einzelnen raumfahrenden Spezies sind unterhaltsam und sorgen für manche unerwartete Wendung. Keine 5 Sterne, da der Author den Leser in den letzten Kapiteln etwas abhängt, als er das Tempo beschleunigt. (Ich habe das Vorgängerbuch nicht gelesen und vermisse es auch nicht wirklich.) Fazit: solide, interessante und abwechslungsreiche SciFi - lesenswert. |
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Das Wunder von Narnia. Fantasy-Edition von C. S. LewisBroschiert von BrendowPreis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 3,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3865060811, Erscheinungsdatum: August 2005, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Voller Magie.... 5 von 5 PunktenDieses Buch ist ein tolles um abzutauchen in eine ganz andere, Welt!!! Es ist toll zu erfahren wie Narnia entstanden ist!!! Es ist auch super gut geignet um es seinen Kindern vorzulesen!!! Ich werde mir jetzt noch die weitern Bände kaufen!!! Eine märchenhafte Geschichte 4 von 5 PunktenKurze Beschreibung: °°°°°°°°°°°°°°°°°°°° "Das Wunder von Narnia" ist der Anfang mehrer Geschichten aus der Chroniken von Narnia. Onkel Andrew ein skrupelloser Sonderling schickt seinen Enkel Digory und dessen beste Freundin Polly anhand eines bösen Tricks in eine andere Welt. Er selbst bleibt zurück um so zu erfahren wohin seine Experimente mit den Zauberringen geführt haben. Durch die besagten Zauberringe gelangen Digory und Polly in eine Zwischenwelt. Durch Neugier getrieben machen erwecken sie eine machtgierige Hexe aus einem tiefen Schlaf. Gefolgt von der bösen Hexe treibt es Digory und Polly zurück in Onkel Andrews Arbeitszimmer. Schon bald versuchen die Kinder die Hexe wieder zurück in die andere Welt zu schicken wobei sie erneut in einer wundersamen Welt landen, der neuen Welt Narnia. Meine Meinung: °°°°°°°°°°°°°°° Der Autor beschreibt mit einem einfachen und für jedes Kind leicht verständlichen Stil die bunte Welt Narnias. Bevor man allerdings in diese zauberhaufte Welt eintritt erlebt man eine spannende Geschichte die Digory mit Polly erlebt. Sie müssen nicht nur dem skrupellosen Onkel Andrew gegenüber bestehen sondern auch gegegen die machtsüchtige Hexe aus einer anderen Welt. MIt viel Liebe zum Detail beschreibt Clive St. Lewis dieses magische Abenteuer. Am besten gefallen hat mir wie der Autor die Erstehung Narnias durch den Löwen Aslan beschreibt. Sofort fühlt man sich in eine andere Welt versetzt die mit ihren sonderbaren Gegebenheiten fast schon an eine Art Schlaraffenland grenzt. Es stehen aber nicht nur die Abenteuer der beiden Kinder und die Entstehung Narnias im Vordergrund sondern es geht auch um die tiefe Liebe die Digory zu seiner kranken Mutter hegt. Zu gerne möchte er mit einem Heilmittel aus Narnia ihr helfen wieder gesund zu werden. Aslan erlaubt ihm zu diesem Zweck eine Apfel von einem besonderen Baum zu pflücken den er mit in seine Welt nehmen darf. Durch all diese Geschehnisse wird der Grundstein zu weiteren Geschichten Narnias gelegt. Unwissentlich entsteht eine Verbindung zwischen unserer Welt und der Welt Narnias die schon bald darauf wieder entdeckt werden wird... Mein Fazit: °°°°°°°°°°°°° Eine zauberhafte Geschicht die Kinderherzen höher schlagen lässt! Für alle Altersklassen gleichermaßen faszinierend 4 von 5 PunktenDer erste Band der Chroniken fängt schon vielversprechend an. Man sollte sich von Anfang an klar machen, dass es sich um ein Kinder-/Jugendbuch handelt. Der Autor spricht die Leserschar zwischendrin direkt an und an diesen Stellen bemerkt der erwachsene Leser, dass das Buch an eine jüngere Leserschar gerichtet ist. Die übrige Geschichte hingegen lässt keine Wünsche an einen schönen Fantasyroman offen. Mit 168 Seiten ist es zwar ein recht dünnes Werk, aber der Leser wird nichts missen - außer der Fortsetzung -, da es dem Autor gelingt, mit Worten eine wunderbare faszinierende Welt entstehen zu lassen - Narnia. In diesem ersten Band erfährt der Leser, wie man nach Narnia kommt, wie die Hexe nach Narnia gerät und wie Narnia überhaupt erstmal entsteht. Wer den Film Narnia kennt, bekommt auch die Erklärung zur Entstehung des Schrankes geliefert. Fazit: Der erste Teil der Narnia-Chroniken ist ein Geschichte über den Kampf um Gut und Böse, der Kinder wie Erwachsene gleichermaßen faszieren wird, wenn auch auf unterschiedliche Art. Zwar ein Kinderbuch, aber auch was für die erwachsene Seele. 4 von 5 PunktenDie Filme kennt man ja langsam, da sie schon mit einem Budget von über 150 Millionen $ ausgerüstet werden. Schade aber, das gerade dieses Buch noch nicht verfilmt wurde, da es den Anfang macht. Jadis ist noch nicht in Narnia, besser gesagt, es gibt Narnia erst nach diesem Buch! Es ist der Anfang aller Anfänge in Narina und das macht auch den Charme aus. Die Laterne wird erklärt, Jadis, Aslan etc. Es gibt viel, viel zu entdecken! Zwar ist es sehr kindlich geschrieben und sehr christlich geprägt, was einem schon irgendwie langsam die Magensäure hochtreibt, da es besonders am Ende eher der Bibel ähnelt, doch kann man sich dennoch nicht dem Charme erwehren, den das Buch ausübt, wenn man schon die Filme kennt und/oder das ein oder andere Buch. Vielleicht macht die Filmindustrie es ja genauso wie Lewis. Der schrieb den Anfang von Narnia auch erst viel später. Jedenfalls würde es sich lohnen. Vor allem würde Frau Swinton noch mal auftauchen... Und das Buch lohnt sich ebenfalls, denn Lewis schreibt sehr naiv und feinfühlig, so dass es zwar über Krieg und Tod und die Erschaffung einer Welt geht, aber es für Kinder dennoch sehr überschaubar bleibt. Und die erwachsene Seele erfreut sich einfach mal der Einfachheit halber... Schönes Buch, aber als Hörbuch nur oberes Mittelmaß 3 von 5 PunktenAlso zu den Geschichten um Narnia an sich, brauche ich wohl nicht allzuviele Worte verlieren. Wer sich einmal auf die Welt von Narnia eingelassen hat, wird gar nicht wieder zurück wollen :) Zur Umsetzung als Hörbuch: Die Stimme des Sprechers an sich ist in Ordnung. Sehr gestört hat es mich allerdings jedes Mal, wenn er, wenn die Buchfiguren sprechen, seine Stimme verstellt. Ist die normale Erzählstimme zwar ein wenig nasal, aber recht gut hörbar, so liegt die Stimme meinem Empfinden nach, besonders, wenn er die Figur der Polly spricht, nahe an der Grenze des erträglichen. Hier wären vielleicht Hörspielelemente (also verschiedene SprecherInnen, die die wörtliche Rede übernehmen) die schönere Alternative gewesen. Wer sich daran allerdings nicht stört (man kann ja mal in die Hörproben reinklicken), sollte zugreifen. Mir persönlich hat das selber lesen jedoch mehr Freude bereitet. |
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Little Nemo 1905 - 1914 von Winsor McCayGebundene Ausgabe von Taschen VerlagPreis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 27,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3822863882, Erscheinungsdatum: Juni 2006, Auflage: N.-A., Nachdr. |
Aus der Amazon.de-RedaktionLittle Nemo in Slumberland, so der Originaltitel dieser gesammelten Zeitungsstrips aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts, gehört wohl zu den bekanntesten Comicstrips überhaupt. Autor und Zeichner Winsor McCay hat mit dem kleinen Nemo, der Nacht für Nacht äußerst skurrile Träume hat, einen Klassiker der grafischen Literatur geschaffen. Comics in dieser Art hat es zur damaligen Zeit noch nicht gegeben. Hier trifft Jugendstilkunst auf Psychoanalyse und Traumdeutung. Der kleine Nemo, zu Deutsch "Niemand", träumt jede Nacht von einem magischen und geheimnisvollen Land, genannt das Schlummerland. Dort regiert König Morpheus, dessen Tochter den kleinen Nemo gern als Spielgefährten hätte. Die ersten Folgen schildern dann auch die Bemühungen Nemos, in der surrealistischen Welt voranzukommen. Nemo verläuft sich in einem Wald riesiger Pilze oder wird mit wilden Tieren konfrontiert. Und dann ist da noch der hässliche Gnom Flip, der nichts anderes zu tun hat, als Nemo von seinem Vorhaben abzubringen. Wochenlang schafft es der Zwerg, Nemo aufzuwecken, bevor dieser sein Ziel erreicht hat. Und so versucht Nemo Nacht für Nacht, den Hof des König Morpheus von Slumberland zu erreichen... Nachdem Anfang der neunziger Jahre der Carlsen Verlag schon einmal eine recht teure Gesamtausgabe in sechs schönen Hardcoverbänden veröffentlicht hatte, bringt der Benedikt Taschen Verlag mit seinem Imprint Evergreen jetzt eine wirklich sehr preisgünstige Ausgabe auf den Markt. Hier sind alle Zeitungsseiten aus den Jahren 1905 bis einschliesslich 1914 in einem schönen dicken Wälzer vereinigt. Und das in einer hervorragenden Druck- und Papierqualität. Wie man das vom Taschenverlag gewohnt ist. Das Werk dürfte nicht nur für Comicfans, sondern auch für jeden, der sich für Kunst im allgemeinen und den Jugendstil im Besonderen interessiert, ein wahrer Leckerbissen sein. Wer hier nicht zugreift, ist selber schuld und soll nachts darauf Acht geben, dass sein Bett nicht mit ihm durchgeht! --Stefan Schätz 3 Kundenrezensionen:Phantasievoller Klassiker 4 von 5 PunktenAus Little Nemo lese ich meinem 7-jährigen Sohn jeden Abend vorm Schlafengehen vor. Er kann gar nicht genug davon bekommen, vertieft sich oft selbständig in die Geschichten obwohl er Leseanfänger ist. Sehr anpsrechende und phantasievolle Geschichte für jung und alt. Einziger kleiner Mangel ist die winzige Schrift in den Sprechblasen, man braucht viel Licht und gute Augen um die Texte zu lesen. Traumreisen mit Little Nemo 5 von 5 Punkten"Little Nemo", erstmals 1905 in der farbigen Sonntagsbeilage des "New York Herold" erschienen, gehört eigentlich in die Anfänge der Geschichte des Comics -- aber was für ein Anfang! In ihrer Art sind die Abenteuer von Little Nemo bis heute unerreicht geblieben. Jede Nacht macht Little Nemo sich auf und bereist Slumberland (deutsch: Schlummerland), das Reich des Königs Morpheus. Seine Reisen führen ihn durch surreale, oft bedrohliche und völlig unberechenbare Traumlandschaften, in denen auch die allergewöhnlichsten Gegenstände ihr Eigenleben haben, mal ins Gigantische wachsen, oder winzig klein werden; Landschaften, die von skurrilen Fabelwesen bevölkert werden und in denen die eigenen "Gesetze" des Traumes gelten -- ein Reflex auf das 20. Jahrhundert, in dem Altvertrautes seine Verlässlichkeit verloren hatte. Aber eines bleibt doch sicher -- Little Nemo fällt am Ende jeder Geschichte aus dem Bett und kehrt zurück in die Wirklichkeit. Diese Tauchgänge ins Unbewusste, spannend und komisch zugleich, wären allein schon faszinierend. Was diese Comics aber einfach überwältigend macht, das ist Winsor McCays graphische Meisterschaft: Die einzelnen Panels verbinden Stilelemente des Jugendstils mit detaillierten technischen Zeichnungen zu einem ganz neuen, eigenen Stil; die einzelnen Geschichten sind regelrecht dramatisch aufgebaut, und nicht zuletzt nimmt McCay hier Kameratechniken des Kinos vorweg -- 1905! In dieser Ausgabe liegen nun sämtliche "Little Nemo"-Strips auf Deutsch in chronologischer Folge vor, und nicht nur das; dieses Buch ist auch ein bibliographischer Leckerbissen. Alle Comics sind in der Originalkolorierung wiedergegeben, vermutlich auch in Originalgröße, in allerbestem Druck und auf gutem Papier, solide gebunden und mit schönem Vorsatzpapier gestaltet. Nun steht der eigenen Traumreise nichts mehr im Wege -- Sturz aus dem Bett inbegriffen, denn irgendwann ist auch dieser dicke Wälzer leider, leider zu Ende. Ach Mama! Lass mich noch ein Weilchen schlafen!! 5 von 5 PunktenEine wunderbare Gelegenheit, eines der für graphische Unterhaltungsprodukte des 20. Jahrhunderts wichtigsten Werke in seiner Gesamtheit zu erleben. McCays betörende Schöpfungen vermögen auch heute noch drei Generationen unter der Leselampe zu versammeln, Abend für Abend. Das schlichte Layout und die nahezu perfekte Farbwiedergabe der in den Sonntagsausgaben amerikanischer Zeitungen erschienenen einzelnen Comicblätter ermöglichen höchsten Genuss von berauschenden Zeichnungen und fantastischen Kurzgeschichten. Aber Vorsicht: Das Erwachen nach 500 Seiten aus Little Nemo's magischen Jugendstil-Träumen gleicht einem Sturz aus dem Bett. |
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Angel Sanctuary 10: BD 10 von Kaori YukiTaschenbuch von CarlsenPreis bei Amazon: EUR 6,00, Angebote ab EUR 0,81 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3551751900, Erscheinungsdatum: 2002 |
5 Kundenrezensionen:Einfach unfassbar!!! 5 von 5 Punktenich bin so mit den nerven am ende! leider ist diese super gezeichnete, nie endend wollende story, doch noch zu einem ende gekommen! ich finde das ziemlich schade, denn man versetzt sich irgendwann so richtig in jeden einzelnen charakter hinein und fiebert mit ihm, in jeder situation! es ist schon klar, dass der manga wirklich sehr schwer zu verstehen ist, doch das reizt mich so sehr an ihm! es gibt echt endlich einen grund, über einen manga noch länger zu diskutieren! denn bei den meisten mangas hört sich das gerede nach dem letzten band einfach auf, doch nicht bei AS ich finde angel sanctuary echt nur noch genial! es ist alles vorhanden, was ein guter manga benötigt: humor, action, spannung, teilweise romantik, harte szenen (mit blut) usw.! es lohnt sich auf jeden fall, den manga in seinen regalen stehen zu haben! wer oder "was" ist Gott? 5 von 5 PunktenEine Frage, die sich wahrscheinlich viele Menschen im Laufe ihres Lebens einmal wenn nicht tausenfach stellen. Hier ist er also, Band 20 von Angel Sanctuary, und wenigstens in dieser nun zu Ende gehenden Geschichte soll die Frage endlich beantwortet werden. Kaori Yuki und ihr Team bringen ihre Geschichte um Engel, Menschen, Dämonen und viele andere Wesen fulminant und atemberaubend zu einem bisher selten gesehen Abschluss. Nach ewigen Hin-und-Her, Gewinnen, Rückschlägen, Mord und Totschlag, Intrigen und Verlust gelangt die Gruppe um Setsuna Mudo zum Gottesturm Ethemenanki, um sich dort dem Großen Widersacher, dem Inorganischen Engel Rosiel zu stellen, der es auf die sog. "Enochtafeln" abgesehen hat, die angeblich die göttliche Allmacht in sich tragen. Mit diesem letzten Band ist die Reihe "Angel Sanctuary" an ihrem Ende angelangt. Wie immer beweist das Team um die geniale japanische Zeichnerin überschäumende Phantasie was Handlung und Zeichnung betrifft. An den vielen Details und imposanten Szenen kann man sich kaum satt sehen, im Gegenteil ist es kaum möglich, den Manga NICHT in einem Zug durchzulesen. Der Handlungsstrom läuft nun am Ende rauschen und schäumend seiner Mündung zur umfassenden Erklärung von Geschichte und Zusammenhängen zu -und reißt den Leser mit. Phantastisch illustrierte, finale Endkämpfe und die unglaublich originellen Erklärungen und Ideen können vollends überzeugen. Und eines kann man Kaori Yuki sicherlich nicht vorwerfen: Dass sie falsch recherchiert hätte. Viele Charaktere (oder zumindest deren Namen) haben authentischen Ursprung in christlich-jüdischer Mythologie und der Lehre der Khaballa oder den Apokryphen. Bezeichnungen wie "Enoch", "Sephiroth", "Ethemenanki" oder die Namen der Großen Engel sind keinesweg erfunden, noch japanisch-fernöstlichen Ursprungs. All das macht aus der "Engels-Saga" ein Prachtstück japanischer Mangakunst, das mehr als würdig und mit Fanfaren und Trompeten zu Ende geht. Kaori Yuki zieht wirklich noch einmal alle Register. Ob einem diese doch etwas überraschende und skuril anmutende Idee vom Wesen "Gott" gefällt, bleibt jedem selbst überlassen. Keine Frage, 5 Sterne! Manga mit Niveau 5 von 5 PunktenAngel Sanctuary ist eine sehr tiefgründige Geschichte, die ans Herz geht. Sie ist an manchen Stellen nicht ganz leicht zu verstehen, da sie viele parallel stattfindende Handlungen und Charaktere beinhaltet. Doch das Lesen dieser Story lohnt sich auf jeden Fall denn sie ist nicht so platt wie es viele Comics sind, sie ist auch nicht für Kinder gedacht. Auch die unglaublich detailreichen, wunderschönen Zeichnungen sind garantiert mit viel Liebe entstanden und haben mich sofort beeindruckt. Es ist eine sozialkritische Story, bei der man bis zum Ende mitfiebert, die aber auch sehr traurig ist und die einen zum Nachdenken anregt. supeeeeeeeeeeeeeeer!!! 5 von 5 Punktenhi, ich bin gymasiast (11.kl.)(*wen interessierts?*,*g*). der manga ist einfach spitzenklasse (auch für höhere ansprüche). bla, bla ... ich komm ja schon zur sache: ich muss sagen, dass dies wirklich ein würdiger abschluss für kaori's meisterwerk ist. nicht nur, dass alle verhältnisse geklärt werden (viele überraschungen!! hihi), sie beeindruckt wie immer (lob, lob) mit einzigartigen zeichnungen (besser als der anime auf viva!!), unbedingt empfehlenswert (und jeder, der schlecht über diesen manga redet, ist ... ich weiß auch nicht. duuuumm, dooooooooof...). unbedingt kaufen (aber am besten beim 1.band anfangen, sonst wirds kompliziert) und viel spaß beim lesen euer indigo.ice Setsunas letzter Kampf 5 von 5 PunktenIm letzten Band wird klar wer wirklich die Schuld daran trägt, das Rosiel Setsuna hasst. Setsuna verfolgt Rosiel bis nach Etemenanki und stößt auf Gott. Er muss miterleben, wie Rosiel Katan umbringt, den einzigen, der Rosiel immer geliebt hat und erfährt von der Wahrheit, die ihm der wahre Adam Kadamon erzählt. Es gelingt ihm Sara zu retten und für die Menschen, die Engel und auch für die Dämonen und Oger eine neue Zukunft zu gestalten. Obwohl Rosiel, nachdem er sich mit Alexiel verbunden hat stirbt und Setsuna auch dessen 3 Flügel erhält, braucht er am Ende die Kraft eines normalen Menschen um die Geschichte zu änderen. Ihr solltet euch diesen Band unbedingt kaufen. Darin wird alles geklärt. ; -) |
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Grimmiger Dienstag 4CDs von Garth Nix, Oliver RohrbeckAudio CD von Bastei LübbePreis bei Amazon: EUR 13,86, Angebote ab EUR 7,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 378573316X, Erscheinungsdatum: Mai 2007, Auflage: 1., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Gekonnte Fortsetzung 5 von 5 Punkten"Grimmiger Dienstag" stellt die direkte Fortsetzung von "Schwarzer Montag" dar. Wieder muss Arthur in "das Haus" zurück, um wieder seine Welt vor den Übergriffen der anderen Welt zu retten. Das Buch ist eine stabile und gekonnte Fortsetung des ersten Buches und auch wenn der erste Zauber des Hauses und seiner einzigartigen Bewohner gebrochen ist, weiß Nix den Leser doch wieder zu fesseln. Teilweise ist das Buch allerdings ein wenig langatmig, so dass man ein wenig zum Querlesen neigt - dem Gesamteindruck des Buches macht dies jedoch keinen Abbruch. Geniale Fortsetzung 5 von 5 PunktenOhne Pause knüpft der 2te Teil an den ersten an. Zwischen den beiden Büchern vergehen nur ein paar Stunden, die Arthur schlafend verbringt Nachdem Arthur den schwarzen Montag besiegt, und ihm den ersten Schlüssel des Vermächtnisses abgenommen hat, muss er sich zu Beginn des Buches mit den Schergen des grimmigen Dienstag herumschlagen. Herr Dienstag will nämlich auch die Schlüssel zum Königreich besitzen und um dieses Vorhaben in die Tat umsetzen zu können, benötigt er alle finanziellen Mittel, die er bekommen kann. Und da Arthur mit dem Schlüssel auch die Macht und vor allem die Schulden von Montag übernommen hat, jedoch in der Jetztzeit lebt, holt sich Dienstag schlichtweg den offenen Betrag aus Arthurs Welt. Häuser werden gepfändet, die Börse bricht zusammen und schmierige Steuereintreiber tyrannisieren das globale Finanzwesen. Um dem entgegenzuwirken hat Arthur nur eine Chance: Er muss zurück in das seltsame Haus und alles wieder zurechtrücken. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn das Haus ändert von Zeit zu Zeit seinen Standort. Die Suche nach dem neuen Eingang endet abrupt, als sich ein Nihilmorph an Arthurs Fersen heftet und kurz darauf zum Angriff ansetzt. Ein Nihilmorph ist ein schreckliches Wesen, das statt Händen viele lange Stofftentakeln hat und damit das Blut seiner Opfer aufsaugt. Die erste Attacke des Wesens schlägt fehl und Arthur nutzt die Chance zur Flucht. Zum einzig sicheren Platz, den er kennt- das Haus seiner seltsamen Freundin Blatt. Noch kann Arthur die Gefahren und Kreaturen- darunter Bedampfer, Wächter und Nichtlinge- nicht einmal erahnen, doch es gibt keinen anderen Weg, seine Welt zu retten.. Die kurze Inhaltsangabe umfasst ungefähr die ersten 40 Seiten. Es ist schwer ein Buch zu rezensieren, in dem so viel passiert. Von der ersten Seite an treibt Garth Nix die Story mit Riesenschritten voran, da die lernen wir den Hauptcharakter kennen- Passagen entfallen. Es kommt selten vor, dass mich ein Buch so fesselt. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass der 2te Teil der Serie den sehr guten ersten übertreffen kann. Grimmiger Dienstag hat mich eines Besseren belehrt. Herr Nix hat die seltene Gabe, die Story so zu konstruieren, dass sie in keinster Weise vorhersehbar ist. Die Charaktere sind gut ausgebaut, die Spannung baut sich in der ersten Seite auf und ebbt erst mit dem letzten Punkt im Buch wieder ab. Irre Einfälle und witzige Dialoge runden das Gesamtwerk ab. Ich kann dieses wunderbare Buch jedem wärmstens empfehlen. Bleibt nur zu hoffen, dass die nächsten Teile ebenfalls so gut gelingen werden Märchen 3 von 5 PunktenIch habe mir dieses Buch und sein Vorgänger gekauft, da ich die Lirael, Sariel-Bände etc. sehr gut fand und nun auch die anderen Bücher dieses Autors lesen wollte. Nur leider sind diese beiden Bänder komplett verschieden. Während Lireal doch in Richtung High-Fantasy für Erwachsene geht, ist dieses Buch doch eher was für Kinder. Mich erinnert es ein bischen an die unendliche Geschichte oder Momo von Michael Ende. Ein Junge aus der realen Welt kommt durch einen Zufall in eine Fantasy-Welt und besteht dort Abenteuer. Es befinden sich Zeichnungen der jeweiligen Kreaturen in dem Buch und es erinnert doch mehr an ein Märchen. Im großen und ganzen gut, da ich jedoch mehr auf High Fantasy steh, gibts von mir nur 3 Sterne. Skurrile Ideen und neue Wesen, die einfach nur Spaß machen. 4 von 5 Punkten"Grimmiger Dienstag" ist der zweite Teil der Reihe "Die Schlüssel zum Königreich" von Garth Nix. Der Autor hat sich eine Welt voller bizarrer Wesen und fantastischer Dinge ausgedacht, die den Leser umgehend in seinen Bann zieht. Leider sind nach dem ersten Band "Schwarzer Montag" diese Ideen nicht mehr ganz neu und man kennt sich in der Umgebung bereits aus. Darum bleibt dieses Buch etwas hinter seinem Vorgänger zurück. Der Ablauf ähnelt dem des Einführungsbandes zu sehr, um die gleiche Begeisterung hervorrufen zu können. Trotzdem sind Nix' Visionen so genial, dass man immer weiter lesen muss und dringend wissen will, wie sich die Geschichte entwickelt. Natürlich taucht wieder das Mädchen Susi mit dem losen Mundwerk auf und steht Arthur mehr oder weniger hilfreich zur Seite. Und auch diesmal hat sie erstaunliche Hilfsmittel dabei, wie zum Beispiel die Klebefinger. Was genau es damit auf sich hat, sollte aber jeder Leser selbst entdecken. Besonders Susi und Arthur sind sehr detailreich ausgearbeitet und werden gerade Jugendliche begeistern. Sowohl weibliche als auch männliche Fantasyfreunde finden hier eine Figur, mit der sie sich identifizieren können. Dabei bilden die beiden sehr krasse Gegensätze. Susi ist sehr selbstsicher, glaubt immer daran, dass alles gut geht und hat immer einen lustiges Spruch auf den Lippen. Arthur hingegen wollte die Rolle, die er jetzt hat, gar nicht, versucht immer, sich von Schwierigkeiten fern zu halten und geniest alles Neue eher mit Vorsicht. "Grimmiger Dienstag" ist auf jeden Fall eine gelungene Fortsetzung der Reihe, auch wenn einfach dadurch, dass man die Welt, in der die Geschichte spielt, schon kennt, ein Teil der Faszination verloren geht. Garth Nix kann trotzdem mit reichlich skurrilen Ideen und neuen Wesen aufwarten, die einfach nur Spaß machen. Stellenweise langatmig. 3 von 5 PunktenWie schon im ersten Band "Schwarzer Montag" spielt auch in "Grimmiger Dienstag" der junge Arthur Penhaligon, der viel lieber seine Ruhe hätte, die Hauptrolle. Zwar hatte er seiner Vertreterin gesagt, sie soll ihm mehrere Jahre Ruhe gönnen, doch da die Zeit im Haus anders verstreicht als in Arthurs Welt, meldet sie sich schon am nächsten Tag nach seinem ersten Abenteuer wieder bei ihm. Doch dieses Mal lauern noch gefährlichere Ereignisse und seltsamere Gestalten auf ihn. Sie sind es aber auch, die beim Leser ein wenig Langeweile aufkommen lassen, da im Grunde alles recht ähnlich abläuft wie im ersten Band. Zwar spielt sich dieses Mal die Geschichte fast vollständig im Haus selbst ab, da der Leser nicht mehr behutsam in die bizarre Ordnung dort eingeführt werden muss, doch geschieht nicht viel Unerwartetes. Allein die kleinen kreativen Ideen, die von Garth Nix in die Geschichte eingestreut wurden, lockern diese auf. Der Hauptplot jedoch verläuft genau so wie der Leser es erwartet. Natürlich liest man den zweiten Band zu Ende, doch hat man bei weitem nicht mehr soviel Spaß wie beim ersten, als die erfundene Welt noch komplett neu für den Leser war und man sich über jeden kreativen Einfall des Autors freuen konnte. "Grimmiger Dienstag" ist deutlich langatmiger als der erste Teil. Sicher möchte man wissen, wie es weitergeht, aber man hat bei weitem nicht mehr so viel Freude daran. |
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Newtons Kanone. Der Bund der Alchemisten 01. von Greg KeyesTaschenbuch von BlanvaletPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 1,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442243556, Erscheinungsdatum: Dezember 2007, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Die gewisse Portion Abwechslung 4 von 5 PunktenAnno 1720. Der Druckerlehrling und Erfinder-Genie Ben reist von Boston nach England und trifft dort auf einen Club von Schülern des damals geradezu legendär verehrten Isaac Newton. Doch versehentlich verhilft Ben den feindlichen Franzosen zu einer gefährlichen Waffe ... Im zweiten Handlungsstrang haben wir die am französischem Hof von Sonnenkönig Louis lebende Adrienne, die in Intrigen und Verschwörungen hineingerät und schließlich die Mätresse des Königs werden soll für einen besonderen Plan ... Adriennes Leidenschaft gilt den mathematische Formeln, für eine damalige Frau ist Adrienne geradezu verboten gebildet. Vom Kriegsgetümmel zwischen England und Frankreich liest man praktisch nichts und doch endet es in einer apokalyptischen Katastrophe ... Das Buch ist gut für Leser, die reichlich Dialoge mögen, vermischt mit Figurengedanken und Wahrnehmung der Welt durch die Figuren. Große Beschreibungsblöcke und lange, schweigsame Wander/Kampf-Szenen findet man im Grunde nicht. Wer fürchtet, es kommen trockene, schwerverdauliche Exkurs-Blöcke an Physik und Mathematik vor, den kann ich beruhigen. Erkenntnisse aus diesem Bereich werden immer ansprechend durch handlungsdienende Figurengespräche vermittelt. Von "mathematischen Formeln" liest man kaum mehr als eben, dass es "mathematische Formeln" gibt und übermäßig viel Technik-Gerede wie in machen SF-Büchern findet man auch nicht. Der Titel "Newtons Kanone" sollte weibliche Leser nicht abschrecken. Obwohl der Titel gut zum Buch passt, haben wir hier weder übermäßig Physik noch Kriegsaction. Es ist eher ein phantastisch-historischer Roman. Von Fantasy a la Tolkin, Hennen, Heitz, Hardebusch, Hohlbein ist dieses Werk weit entfernt. Bei den schreibhandwerklichen Aspekten habe ich auch nichts zu meckern gefunden. Die Sprache ist angenehm. Gut verständlich, aber auch im Rahmen kunstvoll. Hier beherrscht jemand sein Handwerk gut. Die Figurentiefe ist angenehm mittelmäßig: kein Versinken in die Tiefen ihrer Gedanken, aber auch keine Pappfiguren, die nur der Handlung dienen. Eine gewisse Ferne von Klischees ist bei vielen Figuren auch vorhanden. Obwohl das Buch keine Revolution ist und durchaus noch an den Rändern des Mainstreams liegt, hat es die gewisse Portion an Neuem und Abwechslung. Für den 5 Stern hätte das Buch mich persönlich auf irgendeine besondere Weise begeistern müssen, Abzug ist also ein Geschmacksstern. Annette Scholonek Fantastisch! 5 von 5 PunktenInzwischen gibt es ca 200 Bücher, die von einem jungen Mädchen handeln, das seine Magie endeckt, ca 300 in denen ein Stallbursche Freundschaft mit einem Drachen schließt und mindestens 1000 in denen ein Krieger auszieht um die Welt zu retten. Dies hier ist anders und beweist wahre Fantasie! Elemente und Personen unserer eigenen Geschichte werden genommen und durch die Einführung einer neu endeckten magisch anmutenden Substanz völlig durcheinander gewirbelt. Die anderen Gesetze der Physik, welche dafür verantwortlich sind, werden in diesem Roman intressant aber nicht ausufernd beschrieben. Der historische Hintergrund ist atmosphärisch aber nicht zu aufdringlich. Wir haben es hier mit einer vollkomen neuen Fantasy Sparte zu tun, die einfach Spaß macht. Von Alchemie, großen Entdeckungen und den Engeln der Könige 5 von 5 PunktenDas Greg Keyes schreiben kann hat er mit der Reihe DIE VERORENEN REICHE bewiesen, aber das hier ist...sogar noch besser. Eine geheimnisvolle ätherische Substanz, die der Gelehrte Isaac Newton entdeckt, lässt die Geschichte der Welt, wie der Leser sie aus den Geschichtsbüchern kennt, eine andere Wendung nehmen. Denn durch das Quecksilber der Weisen, wie der Genius Newton sein "Werk" nennt, sind alchemistische Erfindungen und Entdeckungen möglich, die bis dato nur Fiction waren. Doch, wie bei aller Forschung, die von den Mächtigen finanziert wird, dient sie vor allem dazu, mächtige Waffen zu erschaffen, die im Krieg zwischen England und Frankreich in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, einer der beiden Seiten den Sieg zukommen lassen soll. Im Laufe der Geschichte, die durch die beiden symphatischen Protagonisten Adrienne de Mornay de Montchevreuil (Namen sind einige von Keyes Vorlieben, man denke nur an Cazio Pachiomadio da Chiovattio aus DIE VERLORENEN REICHE)und Benjamin Franklin, in zwei verschiedenen Handlungssträngen vorangetrieben wird, kommt noch eine andere mysteriöse Macht ins Spiel, die eigene Pläne mit der Menschheit und dieser Welt hat... Durchweg rasanter, spannender Lesestoff, gespickt mit jeder Menge Action, Intrigen und überraschenden Wendungen und Erkenntnissen, der jeden Kapitelabschluss mit einem Cliffhanger enden lässt (eine von Keyes Spezialtitäten) und ein wahrlich furioser und gigantischer Showdown, machen NEWTONS KANONE zu einem wahren Leckerbissen für jeden Fantasyliebhaber, der auch mal für etwas andere Sachen, als die ewige Durchschnittskost offen ist. Mir persönlich hat es sehr gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Absolut Lesenswert 5 von 5 PunktenSchamlos bedient sich Greg Keyes vieler historischer Persönlichkeiten und landet damit einen tollen Haupttreffer. Egal ob Sonnenkönig Louis XIV ewig leben will weil er sich für unersetzlich hält. Oder ob Benjamin Franklin mit 14 Jahren schon derart genial ist, dass er eine Erfindung um die andere macht. Das einzige was Ihnen Greg Keyes lässt, ist die Tatsache dass Sie wirklich einmal gelebt haben. Der Autor kennt keine Tabus und erschafft für den Leser eine Welt die sich unserer Vergangenheit bedient - aber das ist auch schon alles. Denn hier bleibt kein Stein auf dem anderen. Aber gerade wie der Autor seine beiden Hauptprotagonisten Benjamin Franklin und Adrienne, die Geliebte von Louis XIV, durch diese fiktive neue Vergangenheit schickt, ist spannend, phantasievoll und mit einer Eleganz gelöst die man nur sehr selten in einem Buch mit diesem Hintergrund findet. Aber gerade weil "nichts mehr stimmt" ist die Geschichte so interessant und unterhaltsam. Zwei Handlungsstränge die unabhängig voneinander ablaufen und doch aufs tiefste miteinander verstrickt sind, lassen den Leser auf den gut 540 Seiten mitfiebern und immer wieder eine neue Überraschung erleben. Phantasievoll spinnt Greg Keyes seine Story zu einem grandiosen, aber auch unerwarteten Höhepunkt. Der Roman ist in sich absolut abgeschlossen und lässt nur einige Fragen offen. Doch diese offen bleibenden Fragen sind für die Fortsetzung unbedingt notwendig. Wer historische Fantasy Romane mag ist hier bestens aufgehoben. Hält was es verspricht! 4 von 5 PunktenFantastische Erfindungen, eine Menge Prominente Erfinder, die ganz andere Wege gehen, als sie es tatsächlich taten, eine vielschichtige Story zwischen Krieg in Frankreich gegen England (Lord Marlborough, ich musste lachen...) Ein Junger Ben Franklin aus Boston und eine fantastische Reise bis hin zu einer apokalyptischen Katastrophe, das klingt alles ein wenig verwirrend, das kann dieser Roman auch in Teilen sein. Denn Wochen und Monate überspringende Zeitsprünge tragen ordentlich dazu bei. Dennoch dreht sich alles um eine Welt, die doch so ähnlich aber auch so unfassbar anders ist, unsere Gesetze der Wissenschaften zählen in dieser fiktiven Welt nicht! Mit hat dieses Buch gut gefallen und ich freue mich auf den zweiten Teil. Den Minuspunkt gab es dafür, das ich kein Freund der Mathematik bin und mich weigere das alles nach einer gewissen Formel verläuft, so wie es auch öfters erwähnt wird. |
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Der Purpurkaiser: Roman von Herbie BrennanTaschenbuch von Deutscher Taschenbuch VerlagPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 1,26 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 342321063X, Erscheinungsdatum: Juni 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionEs ist schon überaus gefährlich, das Tor zum Anwesen von Mr. Fogarty zu durchschreiten. Niemand, der einigermaßen bei Verstand ist, würde das wohl tun: Immerhin hat Mr. Fogarty dem letzten Besucher mit einem Kricketschläger den Arm gebrochen. Man muss also entweder irrsinnig oder mutig sein, um das Tor zu durchschreiten -- so wie Henry, der sämtliche Schlüssel besitzt. Aber Henry wagt es ja auch, das Portal zum Elfenreich zu durchqueren, so wie dieses Mal. Aber diesmal ist die jenseitige Welt noch gefährlicher und hoffnungsloser geworden als bei seinen ersten Besuchen. Denn er ermordete Vater von Kronprinz Pyrgus Malvae und seiner Schwester Holly Blue -- der Purpurkaiser -- ist zu neuem Leben erwacht: Erweckt mit schwarzer Magie vom skrupellosen Lord Hairstreak, der die willenlose Hülle als Marionette seiner Macht benutzen will, um das Elfenreich in seinen Besitz zu bringen. Henry bekommt also alle Hände voll zu tun, um die Welt auf der anderen Seite des Portals vor dem Verfall zu retten. Und das könnte ihn sogar das Leben kosten ... "Wenn du hieraus keine Serie machst, werde ich dich verklagten!" Dies soll niemand Geringeres als Artemis Fowl-Erfinder Eoin Colfer Herbie Brennan angedroht haben, nachdem er dessen Fantasy-Epos Das Elfenportal gelesen hatte. Mit Der Purpurkaiser hat der altgediente Autor von Büchern für Kinder und Erwachsene (Gesamtauflage: über acht Millionen Exemplare) nun diese fulminante Fortsetzung vorgelegt -- und diese ist vielleicht noch magischer, humorvoller, phantastischer als sein überaus erfolgreicher Vorgänger. So kann man auch dem Purpurkaiser nur wünschen, dass er wieder möglichst viele Leser findet. Und man kann Brennan nur empfehlen, möglichst bald einen weiteren Thriller aus dem Elfenreich vorzulegen. Ansonsten sollte man ihn tatsächlich verklagen. --Stefan Kellerer 5 Kundenrezensionen:WIeder mal gelungen. 5 von 5 PunktenIch habe schon das erste gelesen und war gespannt auf das zweite, es war wie das erste spannend und fantasievoll, man kann immer richtig schön abschalten bei diesen Büchern. Das dritte wird bestimmt ebenfalls gut, ich kann mir zumindest nichts anderes vorstellen. Lesenswert Sehr phantastisch ! 5 von 5 PunktenHerbie Brennan - einer meiner Lieblings-Fantasy-Autoren. Die Geschichte um Pyrgus Malvae nimmt in diesem Buch eine dramatische Wendung und ich muss sagen, dass das Buch an seinem wirklich guten Vorgänger sehr gut anknüpft und sehr schön geschrieben ist. Es ist wirklich spannend und gut zu lesen !! Er zeigt auch viele Facetten auf nicht nur immer das einfache Fantasy-Geschwafel. Im Grossen und Ganzen ein spitzen Buch, das nur zu empfehlen ist !!! Auch empfehlenswert: Der Vorgänger von "Der Purpurkaiser", " Das Elfenportal" !!! Super! 5 von 5 Punkten"Der Purpurkaiser" ist eine starke, überaus gelungene Fortsetzung des ersten Teils "Das Elfenportal". Der Autor versteht es einen von der ersten Zeile an in seine Geschichte hineinzuziehen und man macht sich mit ihm auf die Reise in eine ferne Welt, die gar nicht so anders ist als unsere "Gegenwelt". Schließlich gibt es dort Intrigen, dunkle Machenschaften und Machtgier ebenso wie Freundschaft, Ehre und Liebe ... Mr. Fogarty ist zum Torhüter des Elfenreiches ernannt worden und nun auch in diesem Zuhause, während Henry sich mit der Gegenwelt begnügen muss, denn schließlich hat er Familie und muss zur Schule ... Doch von allen Seiten droht dem Elfenreich wieder einmal Gefahr, denn Lord Hairstreak holt zu einem erbitterten Schlag gegen Pyrgus und seine Schwester Blue aus. Neben einer spannenden und witzigen Geschichte lernen wir neue Spezies kennen: z.B. die Wangaramas, stetig quasselnde kleine Würmer, die in der Lendenregion der Menschen zuhause sind und eine Revolution planen, aber wir erfahren auch mehr über das geheimnisumwitterte Waldelfenvolk, dass weit entwickelt und fortschrittlicher ist als alle übrigen Völker des Elfenreiches. Fazit: Macht euch auf, auf eine Reise in eine andere Welt mit Elfen, Kobolden, Dämonen und vielen anderen mystischen Wesen und helft das Elfenreich zu retten! Gelungene Fortsetzung 4 von 5 PunktenAufregung im Purpurpalast: der totgeglaubte Purpurkaiser ist wieder am Leben, doch das ist überhaupt kein Grund zur Freude, denn der Wiedererweckte gehorcht nun seinem Erzfeind, Lord Hairstreak, der ihn benutzen will, um die Macht an sich zu reißen. Er setzt Comma, den jüngsten Kaisersohn, der noch ein Kind ist, als Marionettenregenten ein und verbannt Pyrgus und Holly Blue aus dem Palast. Die beiden finden sich mitsamt Torhüter Fogarty und der weisen Madame Cardui in Haleklind wieder, wo sie feststellen, dass die Waldelfen gar nicht so rückständig sind, wie immer kolportiert wurde - im Gegenteil! Währenddessen sucht Henry in der Gegenwelt verzweifelt nach einem Weg zurück in die Elfenwelt und schafft schließlich mit Hilfe eines selbstgebastelten Portals den Sprung, findet sich dann aber in einer stark veränderten Welt wieder... Der 2. Teil von Brennans "Elfen"-Reihe ist wieder ein leichtfüßig erzähltes Feuerwerk von Witz, Phantasie und Spannung mit sympathischen Figuren, es gibt ein Wiedersehen mit allen Protagonisten aus dem ersten Teil und als Pluspunkt gegenüber Band 1 auch noch ein schönes abgerundetes Ende, das aber dennoch Appetit auf die Fortsetzung macht. Brennan hält den Leser auch hier wieder in Atem. 4 von 5 PunktenKaum ist man in Herbie Brennans Roman ?Der Purpurkaiser? eingetaucht, lässt der Autor seine zahlreichen Charaktere an verschiedenen Fronten gleichzeitig in jede Menge Schwierigkeiten geraten, was aber ganz klar Herbie Brennans Stil widerspiegelt, mit dem er den Leser schon im ersten Band dieser Jugendbuchreihe, ?Das Elfenportal?, gefesselt hat. Alle drei bis vier Seiten wechselt Herbie Brennan den Schauplatz, von denen es mindestens drei gleichzeitig gibt, und beschreibt verschiedene Handlungsstränge, die sich immer wieder kreuzen und auseinanderfächern und erst ganz zum Schluss zusammenfinden. Durch diese kurzen Abschnitte hält der Autor den Leser auf Trab, und man verliert trotzdem die einzelnen Handlungsstränge nicht aus den Augen, weil sie ständig wieder aufgegriffen werden. Das Cover von Eva Schöffmann-Davidov, welches so viele Elemente aus dem Buch widerspiegelt, finde ich sehr passend gewählt und dient durch den klappbaren Umschlag praktischerweise auch als Buchzeiger. ?Der Purpurkaiser? fügt sich nahtlos an seinen Vorgänger ?Das Elfenportal? an und setzt diesen gekonnt fort, weswegen man diesen Teil aber auch nur sehr schlecht ohne Vorkenntnisse lesen kann. Durch den gleichen Schreibstil und die gleiche Fülle an Aktionen, die an einigen Stellen leider etwas überfüllt wirkt, steht ?Der Purpurkaiser? dem ?Elfenportal? auf jeden Fall in nichts nach und bildet einen gelungenen zweiten Teil. |
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Tochter des Löwen (Cheysuli 3) von Jennifer RobersonTaschenbuch von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,23 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453524071, Erscheinungsdatum: Juni 2008 |
Eine Kundenrezension:Lesenswert! Gelungene Fortsetzung der Cheysuli-Saga 4 von 5 PunktenDie Fortsetzung der Cheysuli-Saga! Dies ist die Geschichte der Kinder Nialls, der Enkel Donals, geboren aus der Verbindung einer Wahnsinnigen und eines Schicksaltreuen, der sein Leben in den Dienst der Prophezeiung gestellt hat. Einst wollte ihre Mutter die vier Kinder dem Feind, der magischen Rasse der Ihlini, die der Dunkelheit dienen, übergeben und so für die Vernichtung der Prophezeiung sorgen. Doch ihr Plan wurde vereitelt, die wahnsinnige Mutter außer Landes verbannt (Teil2: Wolfssohn). Die Kinder wuchsen fern ihres schädlichen Einflusses auf, erzogen von Niall und dessen Geliebter, der erinnischen Prinzessin Deirdre. Nun sind die vier Kinder erwachsen und stehen kurz davor, ihr jeweiliges Erbe anzutreten, ihr Schicksal zu erfüllen. Geschwister, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Brennan, Erbe des Löwenthrons, stets pflichtbewusst und vorbildlich, erklärter Lieblingssohn seines Vaters. Sein Zwillingsbruder Hart, unverbesserlicher Spieler und Erbe des ehemals verfeindeten Nachbarlandes Solinde, der weder sich selbst noch das Leben ernst nimmt. Corin, der dritte Sohn, der unzufrieden im Schatten Brennans aufwächst und diesem von Geburt an nur Neid entgegenbringt, bestimmt zum Erbe Atvias, dem Land seiner verwirrten und verstoßenen Mutter. Und zuletzt Keely, die ungestüme Zwillingsschwester Corins, die um nichts geringeres als ihre Freiheit kämpft und sich weigert, der Erbfolge wegen an einen Mann verschachert zu werden, ungeachtet ihres Charakters und ihrer Bedürfnisse. Das Buch besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil wird die Geschichte der drei ungleichen Brüder Brennan, Hart und Corin erzählt, die nach einem durch Leichtsinn verschuldeten Zwischenfall von ihrem Vater dazu gezwungen werden, erwachsen zu werden. Sie werden getrennt, das erste Mal im Leben: Brennan bleibt in Homana, das er eines Tages regieren soll, während Hart nach Solinde und Corin nach Atvia geschickt wird, für ein langes Jahr des Exils. Doch die drei werden schneller wieder vereint, als ihnen lieb ist: in den Fängen Strahans, des Ihlini, dessen einziges Ziel die Vernichtung der Prophezeiung ist - und somit auch die Zerstörung des Hauses Homana... Im zweiten Teil wird Keelys Geschichte erzählt. Wie schon in den vorigen Büchern Dämonenkind und Wolfssohn, ist auch hier der zweite Teil in Ich-Form geschrieben angenehmerweise das erste Mal aus der Perspektive einer Frau. Keely ist die Tochter des Löwen - von Geburt an dazu bestimmt, eines Tages Sean, den Kronprinzen von Erinn zu heiraten. Sie versucht, inmitten von Erwartungen und Zwängen ihren eigenen Weg zu gehen und muss dabei feststellen, dass ihre eigene Angst vielleicht der größte Feind ist, der ihre Freiheit bedroht. Und da gibt es auch noch Strahan, der nie aufzugeben scheint, seine Hände nach den Erben des Löwenthrons auszustrecken... Bis die vier Geschwister ihren Weg finden, Frieden mit sich selbst - und mit der Prophezeiung - schließen, vergehen zwei Jahre voller Intrigen, Verrat, Verzweiflung, Selbstaufgabe und Liebe, die sie zu den Menschen heranwachsen lassen, zu denen das Schicksal - Thalmorra in der Sprache der Cheysul - sie bestimmt hat. Wunderschön geschrieben, lebendig geschilderte Charaktere, einfach lesenswert. Besonders gegen Ende wollte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen und freue mich schon sehr auf den nächsten Teil! |
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