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Der kleine Hobbit von J.R.R. Tolkien

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 1,40

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423085592, Erscheinungsdatum: Oktober 2001
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Im friedlichen Auenland verbringt der Hobbit Bilbo Beutlin sein wenig abenteuerliches Leben. Bis eines Tages 13 Zwerge und der legendäre Zauberer Gandalf uneingeladen zum Tee kommen -- von da an sind die geruhsamen Tage des behäbigen kleinen Hobbits vorbei. Ohne Hut und ohne Frühstück bricht er mit den Zwergen auf, um in einem fernen Land einen verlorenen Schatz wiederzugewinnen. Doch vorher begegnen sie Elben, Trollen, Orks und Riesenspinnen, durchwandern das Nebelgebirge und den Nachtwald, bis sie schließlich zum Einsamen Berg gelangen, wo der Drache Smaug den Schatz der Zwerge bewacht.
Der kleine Hobbit ist ein Buch für Kinder ab 10 Jahren, die abenteuerliche Reisebeschreibung eines kleinen Wesens durch eine fremde Welt voller Phantasiegestalten. Aber gleichzeitig ist es auch der Grundstein und Auftakt des einflußreichsten Werkes der Fantasy-Literatur: Der Herr der Ringe. Der englische Sprachwissenschaftler Tolkien, der in seiner Gesellschaft die Verwurzelung in Mythen vermißte, hatte bereits vor dem kleinen Hobbit mit der Erschaffung einer völlig autonomen Phantasiewelt begonnen, die nicht nur eine eigene Schöpfungsgeschichte, sondern auch eine über viele Zeitalter währende Historie aufweist, mitsamt ihren Völkern, eigenen Sprachen und einer eigenen Geographie.
In dieser Welt spielt die Geschichte von Bilbo Beutlin, und auch wenn vieles noch nicht so deutlich ausgemalt ist wie später im Herr der Ringe, so spürt man doch, daß diese Welt existiert -- irgendwo, irgendwann. Die kleine Geschichte ist Teil von weitaus größeren Ereignissen -- was in Der kleine Hobbit passiert, ist erst der Anfang. So trifft z.B. Bilbo Beutlin tief unter den Bergen auf ein einsames, ausgezehrtes Geschöpf namens Gollum, das einen Ring besitzt, der unsichtbar macht. Dieser Ring wird vom arglosen Bilbo gefunden und mitgenommen -- und er ist es, der dem späteren Werk seinen Namen verleiht.
Ob man den kleinen Hobbit als Kind liest oder als Erwachsener -- auf jeden Fall ist es eine spannende, liebenswerte Geschichte, sprühend vor Phantasie. Eine Geschichte, die Sehnsucht erweckt nach mehr Geschichten von fremden Ländern, Abenteuern, Zauberringen und nach einem Wiedersehen mit jenem Wesen, dessen Erschaffung vielleicht Tolkiens größtes Verdienst ist: dem Hobbit. --Birgit Will
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

eine spannende und hervorragend erzählte Fantasy-Geschichte
5 Punkte 5 von 5 Punkten
die Vorläufergeschichte zum Meisterepos "Herr der Ringe"...nicht zuletzt deswegen ein lesenswertes Buch. Die Geschichte um die Abenteuer Bilbo Beutlins ist nicht nur sehr spannend, sondern auch sprachlich überaus ansprechend erzählt, so dass Kinder wie Erwachsene dies Buch erst aus der Hand legen, wenn Bilbo wieder zurück in Beutelsend ist.
Zum Gähnen
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Tja, ich hatte mich einmal am Herrn der Ringe versucht und war kläglich gescheitert. Eine Freundin empfahl mir dann "wenigstens" den Kleinen Hobbit. Den hab' ich durchbekommen - mit Hängen und Würgen und um der Ehre willen. Mit Abenteuer hat das nicht viel zu tun. Was mich am meisten gestört hat, war die Tatsache, dass die Erzählweise vollkommen distanziert ist und frei von jeglichen Gefühlen. Die Figuren sind flach und nicht im geringsten "liebenswert". Insofern kam bis zum Schluss keinerlei "Mitfiebern" auf. Ob er den Ring jetzt kriegte oder nicht, war mir ziemlich Wurscht. Hauptsache, ich war endlich durch mit dem Buch.
Bilbo findet den Ring
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich finde, man sollte den kleinen Hobbit unbedingt lesen, bevor man sich an den Herrn der Ringe traut. Es werden dort zwar viele Dinge wiederholt, aber es fehlen auch sehr viele. Mein Sohn (fast 11 Jahre und Lesemuffel) liest den kleinen Hobbit gerade in der Schule. Die ersten drei Kapitel sollten sie über das lange Wochenende lesen. Er war nach einem Tag fertig. Das zeigt meiner Meinung nach, dass nicht alle Kinder dieses Buch langweilig finden. Man braucht aber sehr viel mehr Phantasie als z. B. bei Harry Potter. Denn nicht alles wird haarklein beschrieben.
tolles Fantasybuch von Tollkien
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich möchte nicht viel zum Inhalt dieses Buches sagen nur das es die Vorgeschichte von Herr der Ringe ist. Absolut lesenswert und voller fantasy!!!
Ein Schaaaaatz!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer die Geschichten des Herrn der Ringe kennt, erinnert sich sich noch an Bilbo Beutlin, jenen betagten Hobbit, der auf seiner eigenen Geburtstagsparty mit einem unsichtbarmachenden Ring für Aufsehen sorgt.

Jener Hobbit wird Jahre zuvor von einem Zauberer und einer Gruppe Zwergen in "Der kleine Hobbit" zu einem Meisterdieb erklärt und tritt - eher unfreiwillig - mit der illustren Gesellschaft eine lange und gefährliche Reise an, um einen Drachen zu töten und einen geraubten Schatz zu erobern. Dass es dabei nicht bei einem Drachen bleibt, liegt in der Natur der Sache, denn auf der Reise begegnen dem Hobbit und den Zwergen mannigfaltige Gefahren: Orks, Trolle und sogar Schlimmeres! Aber auch Elben und Menschen, Raben und Drosseln und ein pelziger Einsiedler sind Teil dieser wundervollen Geschichte. Dass es sich dabei um die Reise einer Gruppe von Gefährten handelt, die zu einem großen Berg aufbrechen, ist sicher ein bekannter Plot. Tolkien haucht dieser Reise durch viel Liebe zum Detail Leben ein. Wenn die Freunde zum Beispiel durch den gefürchteten Nachtwald laufen, ist die bedrückende Enge und Finsternis deutlich spürbar und der Wunsch nach einem Ausgang überwältigend. Wenn Bilbo der Kreatur Gollum begegnet und der Ring in seiner Tasche schwerer und schwerer wiegt, so fürchtet man mit ihm, Gollum könnte ihm auf die Schliche kommen.

Eine kurzweilige Geschichte über eine lange Reise und der Moral, dass Freundschaft nicht in Gold aufzuwiegen ist.
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Die Legende von Sigurd und Gudrún von John Ronald Reuel Tolkien

Gebundene Ausgabe von Klett-Cotta
Preis bei Amazon: EUR 24,90, Angebote ab EUR 16,80

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3608937951, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 1.
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Eine Kundenrezension:

Die Legende von Sigurd und Gudrún
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Watch Video Here: http://www.amazon.de/review/R3N1DB93TI9PP8 Im Nachlass Tolkiens entdeckt und von Sohn Christopher veröffentlicht, ist dieses Buch für den Literaturmarkt ohne Frage eine kleine Sensation.
Aber eine Warnung vorweg: Wer einen neuen Hobbit, oder gar den nächsten Herr der Ringe erwartet, der wird zwangsläufig von Die Legende von Sigurd und Gudrún enttäuscht sein, es sei denn, er mochte zum Beispiel die Gesänge in "Der Herr der Ringe", also die Textpassagen in Strophenform. Wenn das auf Euch zutrifft, dürftet ihr dieses Buch lieben, denn die Geschichte wird komplett in genau dieser Form erzählt.
Tolkien war fasziniert von der Edda, von den alten Geschichten der nordischen Welt und er hat mit "Die Legende von Sigurd und Gudrun" seine Version dieser Geschichte erzählt. Es handelt sich also ausdrücklich nicht um eine Übersetzung der alten Sagen, sondern um eine Neuerzählung! Um seine Neuerzählung.
Wie soll man nun diese Geschichte in wenigen Worten zusammenfassen? Das wird tatsächlich nicht ohne weiteres möglich sein, darum schneide ich das Thema auch nur kurz an:
Es sind Götter- und Heldensagen, es ist aber kein durchgängig erzähltes Epos. Ein großer Teil der Geschichte wird beispielsweise in Form von Dialogen erzählt . Es geht in verschiedenen Varianten immer wieder um Tod, Rache, Mord, Hass und Liebe. Dabei war ich doch überrascht, wie viele Parallelen es zu Tolkien's anderen Werken gibt. Der Drache Fafnir beispielsweise bewacht einen Schatz. Ein Teil dieses Schatzes ist ein verfluchter Ring. Das ist nur eines von vielen Beispielen. Es ist also davon auszugehen, das sich Tolkien Inspiration geholt hat, bei diesen altnordischen Geschichten, die ihn schon als Kind so sehr fasziniert haben.
Mit der Übersetzung einer Geschichte steht oder fällt bekanntlich auch immer ein wenig die Qualität eines Buches und in diesem Fall ist eine gelungene Übertragung in die deutsche Sprache sicherlich besonders schwierig und wichtig gewesen. Hans Möhring hat hier meiner Meinung nach ganz hervorragende Arbeit geleistet. Der Text befindet sich im Buch jeweils im englischen Original auf der einen, und in der Übersetzung auf der anderen Seite. Ihr habt also die Möglichkeit, direkt zu vergleichen und Euch selber von der Kraft und Eleganz der deutschen Übersetzung zu überzeugen.

Für wen ist dieses Buch also nun geeignet? Auf jeden Fall sicherlich schon mal für all die Leute, die Tolkien's Werke sammeln (ganz klar), darüber hinaus für Anhänger der nordischen Götter- und Heldensagen und für Freunde sprachgewaltiger Literatur.
Trotzdem empfehle ich unbedingt, zunächst einen Blick ins Buch zu werfen. Das empfehle ich im Allgemeinen sowieso immer, in diesem speziellen Fall aber ganz besonders, um eventuellen Enttäuschungen vorzubeugen. Die Gründe habe ich weiter oben ja bereits genannt.
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Der Herr der Ringe von John Ronald Reuel Tolkien

Gebundene Ausgabe von Klett-Cotta
Preis bei Amazon: EUR 48,00, Angebote ab EUR 39,99

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3608938281, Erscheinungsdatum: August 2009, Auflage: 1., Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

Carroux.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Kann man zu diesem Werk noch eine Rezension schreiben? Man könnte vielleicht anmerken, dass es, wenn man auf deutsch liest, besser ist, Carroux statt Krege zu wählen. Was Tolkien betrifft: Was er mit dieser Geschichte erschaffen hat, ist in jeder Hinsicht meisterlich und hat die Fantasyliteratur maßgeblich geprägt. Ich bin froh, dass ich es lange vor den Verfilmungen lesen durfte, weil konkrete Bilder in der Erschaffung eigener Phantasie störend sind. Ich habe Frodo auf seiner Reise wieder und wieder begleitet, es ist einfach ein Lebensbuch für mich und wird es bleiben!
Der Herr der Ringe in neuer, alter Ausführung!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Lange hat es nun gedauert, bis man wieder die von der oft verschmähten Krege-Übersetzung verdrängte Margaret Carroux Ausgabe dieses Buches erwerben konnte, hat doch der Verlag fast ein ganzes Jahrzehnt ausschließlich nurnoch die Übersetzung des Herrn Krege vertrieben. Nun ist die alte Ausgabe, die durch ihren altmodischen Schreibstil eine dichte, mittelalterliche Atmosphäre erzeugt, wieder zu haben und wurde zudem auch noch neu durchgesehen, wodurch einige Schnitzer und veralterte Formulierungen beseitigt worden sind und der gesamte Text an die neue Rechtschreibung angepasst wurde.

Das Buch selbst, in dem neben allen 3 Teilen (Die Gefährten, Die zwei Türme, Die Rückkehr des Königs) auch die kompletten Anhänge, wie zum Beispiel die Analen der Könige und ein Registerverzeichnis enthalten sind, kommt als in rotem Leinenstoff eingehüllter Block daher, da die Seitenränder ebenfalls rot sind. Die mit roten Überschriften versehenen und ansonsten schwarzgedruckten Seiten sind auf das wesentliche reduziert, das heißt außer rotgedruckten Seiten zwischen den verschiedenen Büchern wurde auf Bilder weitgehend verzichtet. Die zwei Karten von Mittelerde, auf denen man den Weg Frodos und seiner Gefährten verfolgen kann, sind auch enthalten.

Was dagegen negativ auffällt wären die Seiten, die anfangs noch wegen dem Rotdruck des Randes etwas verklebt sind, die man aber ohne Beschädigung des Buches und der Seiten trennen kann. Bei den zwei Lesebändchen wirkt der goldene etwas billig und lieblos umgesetzt. Auch die Tatsache, dass es von dieser Übersetzung noch keine Taschenbuchausgabe gibt ist ein wenig ärgerlich, da man so nur auf diese zum Lesen etwas unpraktische Ausgabe zurückgreifen kann. Auch der vorallem im direkten Vergleich zu den Englischen Ausgaben sehr hohe Preis trübt den Gesamteindruck.

Der Inhalt des Buches ist allgemein bekannt und zählt wegen seiner atmosphärischen Dichte zurecht als Klassiker der Fantasy-Literatur. Alles in allem handelt es sich aber aufgrund der sehr gut neu durchgesehenen Übersetzung von Margaret Carroux um die beste zurzeit erhältliche Deutsche Ausgabe dieses Romans, deswegen reicht es noch für die volle Punktzahl.
UNBEDINGT zu empfehlen!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Über die Story sag ich jetzt mal nichts, die ist ja allgemein bekannt.
Zu dieser Ausgabe: Die Aufmachung des Buches ist einfach wunderschön, sieht super aus in jedem Bücherregal. Der Preis ist meiner Meinung nach gerechtfertigt. Ich finde es nur schade, dass es die Carroux-Übersetzung nicht auch in einer günstigeren Version gibt, da viele Einsteiger sich sicherlich die Krege-Version anschaffen. Ich hab auch zuerst die Krege-Version gelesen und mich hat diese angeblich "modernere Sprache" extrem gestört. Wie schon gesagt: das Beispiel, dass Sam Frodo andauernd "Boss" oder "Chef" nennt. Oder als Frodo Aragorn zum ersten mal trifft:

Krege: "Hallo!", sagt Pippin. "Wer sind Sie denn und was wollen Sie?"
"Man nennt mich Streicher", antwortete er, "und Ihr Freund hat mir versprochen, es aber vielleicht vergessen, dass mir noch in aller Stille miteinander reden könnten."

Carroux: "Hallo!", sagte Pippin. "Wer seid Ihr denn und was wollt Ihr?"
"Ich werde Streicher genannt", antwortete er. "Und obwohl er es vergessen haben mag, hat Euer Freund
versprochen, sich in Ruhe mit mir zu unterhalten."

Mich stört es total, dass Aragorn mit "Sie" angeredet wird. Das passt einfach nicht in die Geschichte. Und auch vom Klang her gefällt mir Carroux eindeutig besser. Ich kann einfach nicht verstehen was der Verlag in der Krege-Übersetzung gesehen hat. Und es gibt noch viel schlimmere solcher Beispiele, die ich leider nicht alle aufzählen kann. Für alle die vorhaben das Buch zu lesen: Es lohnt sich wirklich sich diese Version anzuschaffen, denn sie ist eindeutig jeden Cent wert den man dafür mehr bezahlen muss! Ich hoffe der Verlag bleibt auch in Zukunft bei der Übersetzung von Margaret Carroux!
Schön
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein wunderschönes Buch in einer schönen Aufmachung.
Sehr wohltuend, die "klassische" Übersetzung zu lesen!
Ich bin froh, dass ich den Herrn der Ringe wieder besitze, so wie er sein soll!
Das Kleben der Seiten und das damit verbundene vorsichtige Umblättern beim ersten Lesen empfand ich als ein besonderes Vergnügen. Dadurch wird dieses Buch automatisch so behandelt, wie es dies verdient. Mit Achtsamkeit und Respekt.
Eines der besten Fantasy-Bücher, wenn nicht sogar das Beste!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Kann dieses Buch nur empfehlen, wer gefallen an den Filmen hatte sollte lieber das Buch lesen. Um einiges besser!
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Der Hobbit: oder Hin und zurück von John Ronald Reuel Tolkien

Gebundene Ausgabe von Klett-Cotta
Preis bei Amazon: EUR 22,90, Angebote ab EUR 15,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3608938001, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 2., Aufl.
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Aus der Amazon.de-Redaktion


"In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit." Diese Worte schrieb J.R.R. Tolkien, während er im Sommer 1928 in Oxford über der Korrektur besonders langweiliger Prüfungsarbeiten brütete, auf ein leer gebliebenes Blatt Papier. Zu diesem Zeitpunkt ahnte er noch nicht, dass aus der spannenden, kleinen Abenteuergeschichte, die er seinen Kindern beim Schlafengehen zu erzählen pflegte, eine der größten Mythologien der Moderne entstehen sollte.
Als Der kleine Hobbit 1937 erschien, war sein Erfolg alsbald abzusehen -- wenn auch noch 17 Jahre bis zum Erscheinen des Herrn der Ringe vergehen sollten, der den Hobbit in Tolkiens umfassenderen mythologischen Kosmos einband.
Charles Dixon, der als Kinderbuchautor unter anderem für Disney schrieb und sich als Comic-Autor einen Namen machte (Air Boy, Moon Knight), adaptierte Tolkiens kleinen Hobbit äußert sorgfältig für eine Comic-Fassung. Dabei gelang es ihm, den Ton der Vorlage einzufangen, ohne dabei die Bilder mit Texten zu überfrachten. Ebenso hat er die Geschichte behutsam von einigen altmodischen und kindlich anmutenden Elementen entrümpelt, so dass der Comic für Kinder und Erwachsene gleichermaßen ein Genuss ist.
Die Illustrationen stammen von David Wenzel, der bereits 1975 seine Laufbahn mit den Illustrationen zu Lin Carters Middle Earth, The World of Tolkien Illustrated begann. Wenzel hat mit seinen Bildern fast einen kleinen Film erschaffen: Die Figuren, insbesondere Bilbo, Gandalf und Thorin, sind eng an Tolkiens Charaktere angelehnt, so dass man sie sogleich ins Herz schließt und auf ihrer abenteuerlichen Reise zum Einsamen Berg mit ihnen mitfiebert. Gollums Gestalt ist gewöhnungsbedürftig, aber durchaus gelungen: Wenzel hat ihn halb als Ork, halb als Hobbit angelegt.
Wenzel und Dixon ist es gelungen, die Abenteuer von Bilbo und den Zwergen atmosphärisch dicht und dem Original angemessen in ein neues Medium zu übersetzen. Für Tolkien-Fans gehört diese Version des Hobbit unbedingt in die Sammlung, für Comic-Leser ohne weiteres Interesse an Tolkien ist der Band auf jeden Fall als spannendes Abenteuer zu empfehlen. --Birgit Schwenger
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5 Kundenrezensionen:

Der kleine Hobbit
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Buch sollte man gelesen haben bevor man sich an die Trilogie des Herrn der Ringe wagt ! Aber auch im Nachhinein erklärt es vieles und manche Zusammenhänge aus dem Herrn der Ringe werden erst durch dieses Buch geklärt. Wunderschön geschrieben, so dass man sich voll hineinversetzen kann , dazu noch als gebundene Ausgabe eine schmuckvolle Ergänzung der Triloge vom Herrn der Ringe !
Sehr schön - ein typischer Tolkienroman !
Lesen bevor die Verfilmung die Köpfe erobert!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
So schön die Verfilmung des "Herr der Ringe" auch sein mag, ich trauere etwas der Zeit hinterher in der beim Lesen nicht automatisch Bilder des Film im Kopf auftauchen und bedauere zukünftige Leser die den "Herr der Ringe" wohl kaum noch werden lesen können ohne zu wissen was geschieht - deshalb, schnell (noch einmal?) den "Hobbit" lesen!
Zur vorliegenden Ausgabe, übersetzt von W. Krege und illustrier von Alan Lee:
Ich habe dieses Buch sowohl im Original als auch in den Übersetzungen von Krege und Scherf gelesen und kann nicht sagen, daß eine oder womöglich beide Übersetzungen dem Original nicht angemessen seien. Es macht wirklich Spass sich auf diese unterhaltsamme und witzig erzählte Geschichte um den kauzigen und liebenswerten Bilbo einzulassen der sich doch so oft vor eine heisse Tasse Tee in seiner warmen und komfortablen Hobbithöhle zurückwünscht.
Die Illustrationen von Alan Lee sind erwartungsgemäß gut. Alan Lee widersteht der Versuchung Bilder mit der Atmossphäre des "Herr der Ringe" zu entwerfen; seine Bilder fangen den ganz besonderen märchenhaften Reiz des "Hobbit" ein.
Einziges Manko: Das Papier und der Einband(unter dem sehr schönen Schutzumschlag) hätten etwas besser sein können!
Ein Juwel - grauenvoll neu übersetzt...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Warum? Die Frage drängt sich auf. Die neue Ausgabe von Tolkiens "The Hobbit" bietet zwei Gründe, sie zu kaufen: Die fantastischen Illustrationen von Alan Lee und die schöne Gestaltung der Ausgabe insgesamt. Was Wolfgang Krege dazu bewogen hat, sich nun auch am Hobbit zu vergehen, bleibt dahingestellt. Die Übersetzung bringt meiner Ansicht nach, nichts Neues, außer dem Titel, der näher am Original ist. Insgesamt ist die Übersetzung ärgerlich. Die sprachliche Neugestaltung ist definitiv sehr viel weiter weg vom Original mit seiner Mischung aus Kindergeschichte und episch getragener Erzählung. Sie ist sprachlich durchweg nicht konsistent, so schwankt Gandalf in gesprächen mit Thorin ständig zwischen "Ihr" und "Du", in einem der Zwergenlieder findet sich das Wort "Taschenlampe" und so weiter und so weiter. Die Übersetzung, und damit die Sprache dieses Klassikers ist einfach nicht professionell und aus einem Guss. Sie verdirbt mir den Spaß an dieser wunderbaren Geschichte und ist damit schlicht und einfach überflüssig. Ich habe das Buch nur wegen seiner Illustrationen behalten, nachdem ich zum Lesen wieder zu meiner alten dtv-Ausgabe zurückkehrte. Und um alle weiteren Werke, die Herr Krege in seinen Fingern hatte, werde ich in Zukunft weiter einen weiten Bogen machen.
Bilder bezaubernd, Übersetzung leider nicht
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Vorneweg: Die Bilder sind klasse, gar keine Frage (Deshalb auch die drei Sterne) hier der Grund, weshalb ich trotzdem zum Kauf der dtv Ausgabe rate:

Für mich persönlich war "Der Hobbit" das Schlüsselerlebnis durch das ich in den Bann von Tolkiens Welt geraten bin - und dies ab der ersten Seite. Der vierte Satz des Buches "Es war eine Hobbithöhle, und das bedeutet Behaglichkeit" hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt und bringt für mich nach all den Jahren immer noch einen Großteil der Sehnsucht nach Tolkiens Welt zum Ausdruck.
In der neuen Übersetzung lautet es: "nein, das Loch war eine Hobbithöhle, und das heißt, es war sehr komfortabel."
Das tut weh!

Vielleicht nur ein persönliches Empfinden, aber für mich geht mit dieser Übersetzung eindeutig der Zauber Tolkiens verloren.
Für Fans des Genres ein guter Kauf
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Also mir gefiel diese Ausgabe vom kleinen Hobbit optisch sehr gut, macht keinen billigen Eindruck.

Zum Text:

Ich habe der kleine Hobbit das allerste mal gelesen, und ich war doch positiv überrascht, wie flüssig sich das Buch lesen lies.
Der Schreibstil ist angelehnt an den Stil von HdR, was mir natürlich sehr gut gefallen hat.
Ich habe das Buch in knapp 3 Tagen durchgelesen, also für meinen Geschmack hättens ruhig 50-100 Seiten mehr sein dürfen:-)
Die Geschichte über Bilbo Beutlin ist gut erzählt, und auch HdR-Neulinge oder Quereinsteiger sollten mit der Geschichte keine Probleme haben was Leute oder Plätze angeht.

Mein Fazit:

Wer Tolkien mag, der kauft sich das Buch 100%, einfach weil man da so schön abtauchen kann in dieses HdR-Universum!
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Produkt-Bild: Der Herr der Ringe: Die Komplettlesung

Der Herr der Ringe: Die Komplettlesung von John Ronald Reuel Tolkien

Audio CD von Dhv der Hörverlag
Preis bei Amazon: EUR 99,00, Angebote ab EUR 65,00

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3867173117, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 1., Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

Für Fans sollte es ein mus sein trotz herrn Krege!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Komplettlesung ist einfach Traumhaft für mich,klar ist die übersetzung nicht der hit aber wer die Bücher von früher kennt und sie mag wird begeistert sein. Da ich Herr der Ringe auch auf Englisch gelesen hab weis ich das keine Übersetzung an das Original ran reicht also sollte man nicht streiten welche die bessere ist und einfach das Werk geniessen. Von mir für das Werk und die Stimmen 5 Sterne und der Service von Amazon ist und bleibt spitze auch wenn ich diese Lesung nicht von Amazon hab da ein bekannter Elektromarkt einen Sagenhaften Preis hatte für dieses Werk hatte.
Tolles Hörbuch!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich als eingefleischter Tolkienfan musste nun auch noch das Hörbuch haben. Achim Höppner und Gerd Heidenreich haben schöne Stimmen und wunderbar gelesen. Hier war es die Krege-Übersetzung und tatsächlich vollständig. Prädikat: sehr empfehlenswert!
Herr der Ringe - Komplettlesung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sehr gut gelesen. Für Fans von Herr der Ringe absolut empfehlenswert. Die Stimme Gandalfs macht das Ganze noch perfekt.
Voll und ganz zufrieden
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Also ich bin mit diesem Produkt voll und ganz zufrieden.

Die Qualität (Ton, Verpackung) ist sehr gut und gelesen ist das ganze Hörbuch eins A.

Kann ich nur weiter empfehlen.
Brauch jeder Fan
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Den kompletten! Weg des Ringes von der Stimme Gandalfs aus dem Film vorgelesen zu bekommen ist ein Genuss. Zugegeben man braucht Zeit. Dafür vergisst man es auch nicht so schnell. J.R.R. Tolkien ist ein Genie! Hätte ja gerne 5 sterne gegeben wenn man hier irgenwie zurück klicken könnte!
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Produkt-Bild: Das Silmarillion

Das Silmarillion von John Ronald Reuel Tolkien

Audio CD von Dhv der Hörverlag
Preis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 21,49

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 386717251X, Erscheinungsdatum: März 2008, Auflage: Vollständige Lesung.
Zoom ± Produkt-Bild: Das Silmarillion

5 Kundenrezensionen:

Das Silmarillion
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Puh, dieses Buch durchzuackern war Schwerstarbeit für mich. Mit Begeisterung habe ich "Der kleine Hobbit" und "Der Herr der Ringe" gelesen, so dachte ich, "Das Silmarillion" könnte mich ebenso begeistern. Doch das Lesen erinnerte mich eher an ein durcharbeiten eines Lexikons oder überaus schwierigen Fachbuches.
Der rote Faden, oder auch eine durchgängige Geschichte konnte ich nicht finden. Die Schreibweise Tolkiens, sowie das Thema der Elben im ersten Zeitalter fand ich jedoch sehr schön.
relativ gut
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der Inhalt des Buches ist sehr spannend, auch wenn er einige Durchhänger hat. Man erfärht z.b. wer Luthien genau ist
(ihre Geschichte wird im "Herrn der Ringe" nur gestreift), wie Mittelerde und Valinor erschaffen wurden, woher die Ringe der Macht kommen, wie die Orks und die Drachen erschaffen wurden, von wem Elrond und Galadriel abstammen, wer Isildur wirklich ist und was aus Numenor wurde... es erinnert nur leider an ein Geschichtsbuch, weil so gut wie keine wörtliche Rede vorkommt.
Ein Muss, für alle die mehr wissen wollen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zunächst sollten die Personen, die noch überlegen ob sie das Buch lesen wollen oder nicht, wissen, dass die Akteure der Handlungen im Silmarillion nicht immer die gleichen bleiben. Es ist eher wie eine Chronologie der Geschichte von Mittelerde/ Arda, daher kann man Handlungsstränge wie aus dem "Herrn der Ringe" oder "der Hobbit " auch nicht erwarten. Daher ist es auch nur etwas für wirkliche Fans!
Am Anfang sind die vielen Namen der Personen und Orte etwas verwirrend, sodass man sich durch die ersten Seiten ein bisschen durchbeissen muss. Später jedoch erschliesst sich so etwas wie ein roter Faden, das für ein gutes Buch einfach notwendig ist.
Man bekommt sehr viele Informationen und Antworten auf Fragen ( z.B. über Sauron oder Gandalf...), die sich der Herr der Ringe- Fan schon immer gestellt hat. Die Schreibstil ist wie beim Herrn der Ringe wunderbar.
Einzigartiges Standardwerk
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Die Bibel" der Tolkien-Welt.
Hier merkt man erst, wie detailliert der Altmeister seine Welt um den "Herrn der Ringe" durchdacht hat.
Einzigartig!
Faszinierend!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Lange habe ich überlegt, wie dieses Werk am besten zu beschreiben wäre. Doch mittlerweile findet man über 100 qualitativ hochwertige und erstklassige Rezensionen zu diesem Buch, die keine weiteren Erklärungen nötig machen.

Ich liebe dieses Buch, weil es genau das nicht ist was "Der Hobbit" und "Der Herr der Ringe" waren - nämlich Romane. Es macht das Fantastische der eben erwähnten Werke noch realistischer und besticht vor allem durch detaillierte Beschreibungen, die trotzdem genügend Spielraum für die eigene Fantasy lassen.

Abschließend sei erwähnt, dass demjenigen, dem der "Der Hobbit" und "Der Herr der Ringe" sehr gefallen haben, keinesfalls Gefallen am "Silmarillion" finden muss. Es ist anders geschrieben und ist normalerweise nur den zu empfehlen, die weiter in die Welt der Elben und der Anfänge der Menschen eintauchen möchten.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Der kleine Hobbit.

Der kleine Hobbit. von J.R.R. Tolkien

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 0,01

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423071516, Erscheinungsdatum: November 1974, Auflage: 44
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Im friedlichen Auenland verbringt der Hobbit Bilbo Beutlin sein wenig abenteuerliches Leben. Bis eines Tages 13 Zwerge und der legendäre Zauberer Gandalf uneingeladen zum Tee kommen -- von da an sind die geruhsamen Tage des behäbigen kleinen Hobbits vorbei. Ohne Hut und ohne Frühstück bricht er mit den Zwergen auf, um in einem fernen Land einen verlorenen Schatz wiederzugewinnen. Doch vorher begegnen sie Elben, Trollen, Orks und Riesenspinnen, durchwandern das Nebelgebirge und den Nachtwald, bis sie schließlich zum Einsamen Berg gelangen, wo der Drache Smaug den Schatz der Zwerge bewacht.
Der kleine Hobbit ist ein Buch für Kinder ab 10 Jahren, die abenteuerliche Reisebeschreibung eines kleinen Wesens durch eine fremde Welt voller Phantasiegestalten. Aber gleichzeitig ist es auch der Grundstein und Auftakt des einflußreichsten Werkes der Fantasy-Literatur: Der Herr der Ringe. Der englische Sprachwissenschaftler Tolkien, der in seiner Gesellschaft die Verwurzelung in Mythen vermißte, hatte bereits vor dem kleinen Hobbit mit der Erschaffung einer völlig autonomen Phantasiewelt begonnen, die nicht nur eine eigene Schöpfungsgeschichte, sondern auch eine über viele Zeitalter währende Historie aufweist, mitsamt ihren Völkern, eigenen Sprachen und einer eigenen Geographie.
In dieser Welt spielt die Geschichte von Bilbo Beutlin, und auch wenn vieles noch nicht so deutlich ausgemalt ist wie später im Herr der Ringe, so spürt man doch, daß diese Welt existiert -- irgendwo, irgendwann. Die kleine Geschichte ist Teil von weitaus größeren Ereignissen -- was in Der kleine Hobbit passiert, ist erst der Anfang. So trifft z.B. Bilbo Beutlin tief unter den Bergen auf ein einsames, ausgezehrtes Geschöpf namens Gollum, das einen Ring besitzt, der unsichtbar macht. Dieser Ring wird vom arglosen Bilbo gefunden und mitgenommen -- und er ist es, der dem späteren Werk seinen Namen verleiht.
Ob man den kleinen Hobbit als Kind liest oder als Erwachsener -- auf jeden Fall ist es eine spannende, liebenswerte Geschichte, sprühend vor Phantasie. Eine Geschichte, die Sehnsucht erweckt nach mehr Geschichten von fremden Ländern, Abenteuern, Zauberringen und nach einem Wiedersehen mit jenem Wesen, dessen Erschaffung vielleicht Tolkiens größtes Verdienst ist: dem Hobbit. --Birgit Will
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

eine spannende und hervorragend erzählte Fantasy-Geschichte
5 Punkte 5 von 5 Punkten
die Vorläufergeschichte zum Meisterepos "Herr der Ringe"...nicht zuletzt deswegen ein lesenswertes Buch. Die Geschichte um die Abenteuer Bilbo Beutlins ist nicht nur sehr spannend, sondern auch sprachlich überaus ansprechend erzählt, so dass Kinder wie Erwachsene dies Buch erst aus der Hand legen, wenn Bilbo wieder zurück in Beutelsend ist.
Zum Gähnen
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Tja, ich hatte mich einmal am Herrn der Ringe versucht und war kläglich gescheitert. Eine Freundin empfahl mir dann "wenigstens" den Kleinen Hobbit. Den hab' ich durchbekommen - mit Hängen und Würgen und um der Ehre willen. Mit Abenteuer hat das nicht viel zu tun. Was mich am meisten gestört hat, war die Tatsache, dass die Erzählweise vollkommen distanziert ist und frei von jeglichen Gefühlen. Die Figuren sind flach und nicht im geringsten "liebenswert". Insofern kam bis zum Schluss keinerlei "Mitfiebern" auf. Ob er den Ring jetzt kriegte oder nicht, war mir ziemlich Wurscht. Hauptsache, ich war endlich durch mit dem Buch.
Bilbo findet den Ring
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich finde, man sollte den kleinen Hobbit unbedingt lesen, bevor man sich an den Herrn der Ringe traut. Es werden dort zwar viele Dinge wiederholt, aber es fehlen auch sehr viele. Mein Sohn (fast 11 Jahre und Lesemuffel) liest den kleinen Hobbit gerade in der Schule. Die ersten drei Kapitel sollten sie über das lange Wochenende lesen. Er war nach einem Tag fertig. Das zeigt meiner Meinung nach, dass nicht alle Kinder dieses Buch langweilig finden. Man braucht aber sehr viel mehr Phantasie als z. B. bei Harry Potter. Denn nicht alles wird haarklein beschrieben.
tolles Fantasybuch von Tollkien
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich möchte nicht viel zum Inhalt dieses Buches sagen nur das es die Vorgeschichte von Herr der Ringe ist. Absolut lesenswert und voller fantasy!!!
Ein Schaaaaatz!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer die Geschichten des Herrn der Ringe kennt, erinnert sich sich noch an Bilbo Beutlin, jenen betagten Hobbit, der auf seiner eigenen Geburtstagsparty mit einem unsichtbarmachenden Ring für Aufsehen sorgt.

Jener Hobbit wird Jahre zuvor von einem Zauberer und einer Gruppe Zwergen in "Der kleine Hobbit" zu einem Meisterdieb erklärt und tritt - eher unfreiwillig - mit der illustren Gesellschaft eine lange und gefährliche Reise an, um einen Drachen zu töten und einen geraubten Schatz zu erobern. Dass es dabei nicht bei einem Drachen bleibt, liegt in der Natur der Sache, denn auf der Reise begegnen dem Hobbit und den Zwergen mannigfaltige Gefahren: Orks, Trolle und sogar Schlimmeres! Aber auch Elben und Menschen, Raben und Drosseln und ein pelziger Einsiedler sind Teil dieser wundervollen Geschichte. Dass es sich dabei um die Reise einer Gruppe von Gefährten handelt, die zu einem großen Berg aufbrechen, ist sicher ein bekannter Plot. Tolkien haucht dieser Reise durch viel Liebe zum Detail Leben ein. Wenn die Freunde zum Beispiel durch den gefürchteten Nachtwald laufen, ist die bedrückende Enge und Finsternis deutlich spürbar und der Wunsch nach einem Ausgang überwältigend. Wenn Bilbo der Kreatur Gollum begegnet und der Ring in seiner Tasche schwerer und schwerer wiegt, so fürchtet man mit ihm, Gollum könnte ihm auf die Schliche kommen.

Eine kurzweilige Geschichte über eine lange Reise und der Moral, dass Freundschaft nicht in Gold aufzuwiegen ist.
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Produkt-Bild: Der kleine Hobbit

Der kleine Hobbit von J.R.R. Tolkien

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 0,32

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423202777, Erscheinungsdatum: Oktober 1999
Zoom ± Produkt-Bild: Der kleine Hobbit

Aus der Amazon.de-Redaktion


Im friedlichen Auenland verbringt der Hobbit Bilbo Beutlin sein wenig abenteuerliches Leben. Bis eines Tages 13 Zwerge und der legendäre Zauberer Gandalf uneingeladen zum Tee kommen -- von da an sind die geruhsamen Tage des behäbigen kleinen Hobbits vorbei. Ohne Hut und ohne Frühstück bricht er mit den Zwergen auf, um in einem fernen Land einen verlorenen Schatz wiederzugewinnen. Doch vorher begegnen sie Elben, Trollen, Orks und Riesenspinnen, durchwandern das Nebelgebirge und den Nachtwald, bis sie schließlich zum Einsamen Berg gelangen, wo der Drache Smaug den Schatz der Zwerge bewacht.
Der kleine Hobbit ist ein Buch für Kinder ab 10 Jahren, die abenteuerliche Reisebeschreibung eines kleinen Wesens durch eine fremde Welt voller Phantasiegestalten. Aber gleichzeitig ist es auch der Grundstein und Auftakt des einflußreichsten Werkes der Fantasy-Literatur: Der Herr der Ringe. Der englische Sprachwissenschaftler Tolkien, der in seiner Gesellschaft die Verwurzelung in Mythen vermißte, hatte bereits vor dem kleinen Hobbit mit der Erschaffung einer völlig autonomen Phantasiewelt begonnen, die nicht nur eine eigene Schöpfungsgeschichte, sondern auch eine über viele Zeitalter währende Historie aufweist, mitsamt ihren Völkern, eigenen Sprachen und einer eigenen Geographie.
In dieser Welt spielt die Geschichte von Bilbo Beutlin, und auch wenn vieles noch nicht so deutlich ausgemalt ist wie später im Herr der Ringe, so spürt man doch, daß diese Welt existiert -- irgendwo, irgendwann. Die kleine Geschichte ist Teil von weitaus größeren Ereignissen -- was in Der kleine Hobbit passiert, ist erst der Anfang. So trifft z.B. Bilbo Beutlin tief unter den Bergen auf ein einsames, ausgezehrtes Geschöpf namens Gollum, das einen Ring besitzt, der unsichtbar macht. Dieser Ring wird vom arglosen Bilbo gefunden und mitgenommen -- und er ist es, der dem späteren Werk seinen Namen verleiht.
Ob man den kleinen Hobbit als Kind liest oder als Erwachsener -- auf jeden Fall ist es eine spannende, liebenswerte Geschichte, sprühend vor Phantasie. Eine Geschichte, die Sehnsucht erweckt nach mehr Geschichten von fremden Ländern, Abenteuern, Zauberringen und nach einem Wiedersehen mit jenem Wesen, dessen Erschaffung vielleicht Tolkiens größtes Verdienst ist: dem Hobbit. --Birgit Will
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5 Kundenrezensionen:

eine spannende und hervorragend erzählte Fantasy-Geschichte
5 Punkte 5 von 5 Punkten
die Vorläufergeschichte zum Meisterepos "Herr der Ringe"...nicht zuletzt deswegen ein lesenswertes Buch. Die Geschichte um die Abenteuer Bilbo Beutlins ist nicht nur sehr spannend, sondern auch sprachlich überaus ansprechend erzählt, so dass Kinder wie Erwachsene dies Buch erst aus der Hand legen, wenn Bilbo wieder zurück in Beutelsend ist.
Zum Gähnen
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Tja, ich hatte mich einmal am Herrn der Ringe versucht und war kläglich gescheitert. Eine Freundin empfahl mir dann "wenigstens" den Kleinen Hobbit. Den hab' ich durchbekommen - mit Hängen und Würgen und um der Ehre willen. Mit Abenteuer hat das nicht viel zu tun. Was mich am meisten gestört hat, war die Tatsache, dass die Erzählweise vollkommen distanziert ist und frei von jeglichen Gefühlen. Die Figuren sind flach und nicht im geringsten "liebenswert". Insofern kam bis zum Schluss keinerlei "Mitfiebern" auf. Ob er den Ring jetzt kriegte oder nicht, war mir ziemlich Wurscht. Hauptsache, ich war endlich durch mit dem Buch.
Bilbo findet den Ring
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich finde, man sollte den kleinen Hobbit unbedingt lesen, bevor man sich an den Herrn der Ringe traut. Es werden dort zwar viele Dinge wiederholt, aber es fehlen auch sehr viele. Mein Sohn (fast 11 Jahre und Lesemuffel) liest den kleinen Hobbit gerade in der Schule. Die ersten drei Kapitel sollten sie über das lange Wochenende lesen. Er war nach einem Tag fertig. Das zeigt meiner Meinung nach, dass nicht alle Kinder dieses Buch langweilig finden. Man braucht aber sehr viel mehr Phantasie als z. B. bei Harry Potter. Denn nicht alles wird haarklein beschrieben.
tolles Fantasybuch von Tollkien
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich möchte nicht viel zum Inhalt dieses Buches sagen nur das es die Vorgeschichte von Herr der Ringe ist. Absolut lesenswert und voller fantasy!!!
Ein Schaaaaatz!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer die Geschichten des Herrn der Ringe kennt, erinnert sich sich noch an Bilbo Beutlin, jenen betagten Hobbit, der auf seiner eigenen Geburtstagsparty mit einem unsichtbarmachenden Ring für Aufsehen sorgt.

Jener Hobbit wird Jahre zuvor von einem Zauberer und einer Gruppe Zwergen in "Der kleine Hobbit" zu einem Meisterdieb erklärt und tritt - eher unfreiwillig - mit der illustren Gesellschaft eine lange und gefährliche Reise an, um einen Drachen zu töten und einen geraubten Schatz zu erobern. Dass es dabei nicht bei einem Drachen bleibt, liegt in der Natur der Sache, denn auf der Reise begegnen dem Hobbit und den Zwergen mannigfaltige Gefahren: Orks, Trolle und sogar Schlimmeres! Aber auch Elben und Menschen, Raben und Drosseln und ein pelziger Einsiedler sind Teil dieser wundervollen Geschichte. Dass es sich dabei um die Reise einer Gruppe von Gefährten handelt, die zu einem großen Berg aufbrechen, ist sicher ein bekannter Plot. Tolkien haucht dieser Reise durch viel Liebe zum Detail Leben ein. Wenn die Freunde zum Beispiel durch den gefürchteten Nachtwald laufen, ist die bedrückende Enge und Finsternis deutlich spürbar und der Wunsch nach einem Ausgang überwältigend. Wenn Bilbo der Kreatur Gollum begegnet und der Ring in seiner Tasche schwerer und schwerer wiegt, so fürchtet man mit ihm, Gollum könnte ihm auf die Schliche kommen.

Eine kurzweilige Geschichte über eine lange Reise und der Moral, dass Freundschaft nicht in Gold aufzuwiegen ist.
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Produkt-Bild: Die Kinder Húrins

Die Kinder Húrins von John Ronald Reuel Tolkien

Broschiert von Klett-Cotta
Preis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 5,87

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3608937625, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 1., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Die Kinder Húrins

Amazon.de-Hörbuchrezension


Die Kinder Húrins sind eine kleine Sensation. Bis zu seinem Tod arbeitete J.R.R. Tolkien an dem Epos aus den ältesten Tagen Mittelerdes, das zeitlich vor der Geschichte vom Herrn der Ringe angesiedelt ist -- fertig stellen konnte er es nicht. Umso glücklicher durfte man sein, als es Christopher Tolkien gelang, aus den Fragmenten eine schlüssige und sehr gut lesbare Fassung der Geschichte zu kreieren, in der nicht nur die dunklen Mächte aus Mittelerde, sondern auch Orks und Drachen wieder auferstehen.
Vom Tonfall ist Die Kinder Húrins dem großen Epos vom Herrn der Ringe ähnlich. In pseudo-historischer, teils biblischer Sprache gehalten, werden sich deshalb Leser, die sich nicht unbedingt für Tolkien-Freunde halten, wieder einmal am altertümlichen Duktus und den schier unendlichen Namen von Helden, Feinden und Ländern stören. Eingefleischten Tokien-Fans wird das gleichgültig sein. Denn hier gibt es endlich wieder Altbewährtes, aber Neues vom Altmeister der Fantasy-Literatur zu hören. Dass wieder einmal Gert Heidnereich das Epos liest, ist ein weiterer Glücksfall. Denn seine rauhe, dunkle Stimme passt zur rauhen, düstren Stimmung des Epos optimal.
Hervorzuheben ist auch das glänzende Booklet zur Ausgabe, ohne dessen Ahnenlisten mancher Hörer sich im Labyrinth Tolkien?scher Erzählkunst wohl verlieren würde. Auch die mehrseitigen Erläuterungen Christopher Tolkiens sind mehr als hilfreich und beleuchten nicht zuletzt die Arbeitsweise J.R.R. Tolkjens, die ihn zu Recht so groß gemacht hat. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
7 CD, 484 Minuten
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5 Kundenrezensionen:

Der Anfang
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Tolles Buch, es erzählt die Geschichte des ersten Zeitalters. Traurig wie auch fesselnd. Also ich finde das Buch könnte neben dem Herrn der Ringe ruhig auf Platz 1 stehen.
Genialer Auszug
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein genialer Auszug aus dem Simarillion, der die begleitende Geschichte um einiges detailierter ausbreitet. Wem das Sima gefallen hat, kann auch getrost dieses Buch zur Hand nehmen, auch wenn nicht viel "Neues", sondern mehr Details zu Tage kommen.
Eine Geschichte voller Schmerz, wahrhaften Helden und der großen bösen Macht / Hörbuchrezension!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Was für eine fantastische Welt ist da dem Autoren J. R. R. Tilkien aus der Feder entsprungen? Seinen Herrn der Ringe habe ich mehr als 100x gelesen, das Silmarillon mehr als 50x und DIE KINDER HURINS, welche teils im Simarillon und in den Bänden der verschollenen Geschichten Teil 1 & 2 Erwähnung finden sind mir mehr als präsent und bekannt. Mit dieser Vertonung des kompletten Stoffs der Geschichte um HURIN UND SEINE KINDER ist eine weitere Facette von J. R. R. Tolkiens Meisterwerken nun als Hörbuch erschienen. Für wahre Tolkien Fans wird an dieser Ausgabe kein Weg dran vorbei führen.

Das große Böse ist noch aktiv in Mittelerde, wir schreiben noch das Erste Zeitalter und Melkor oder vielmehr Morgoth ist noch da und spinnt seine Ränke und bösen Zauber. Er nimmt Hurin gefangen und verflucht ihn. Sein Sohn, der tapfere Turin tritt in die Geschichte ein und versucht das Blatt des Schicksals zu wenden.

Gerd Heidenreich liest diesen Text voll düsterer Spannung und echtem Heldentum gegen ein maßloses und übergroßes Böse kongenial und einfühlsam Wort für Wort. Die vollständige Lesung nimmt den Zuhörer mit und zeigt ihm wahrhafte Liebe und echte Gefahr im Angesicht des ultimativ grausamen Melkors.

Hurins Auftritt in der Geschichte ist kurz aber er initiiert eine Geschichte, welche große Kreise zieht und Turin sein Sohn wird ohne es zu wissen von Melkor benutzt und alles endet in einer totalen Zerstörung. Die Macht Melkors und seine schwarzen Zauberränke sind so omnipräsent, dass es schwer ist sich ihnen zu entziehen. HURINS KINDER ist ein ganz grandioser Stoff voller Poesie, tiefer Verzweiflung und großen Gefühlen, als wäre er wie gemacht für eine Oper.

Freunde von Tolkien werden den Stoff, hier vorgetragen und grandios intoniert von Gerd Heidenreich, lieben und schätzen, sie werden mit Hurin und Turin leiden und lachen, mitfiebern wenn es in die Schlacht geht und versuchen dem Bösen zu widerstehen, obwohl man weiß das es aussichtslos ist - doch gerade da liegt die große Tragödie in diesem Stoff - das Unmögliche wagen, das Böse zu bekämpfen obwohl man weiß das man gegen es scheitern muss und am Ende sei hier Iluvatar zitiert: und so sei sich Melkor bewusst, dass all sein Treiben und Tun nur meinen Zielen dient und am Ende wird er erkennen das alles nur dazu gedient hat, meinen Plan die große Dimension zu verleihen und dann die ganze Schönheit meiner Schöpfung offenbar wird".

Iluvatar hatte am Ende recht und wenn das letzte und größte Lied gespielt werden wird, werden alle Töne rechtens sein und der Glanz der Schöpfung wird auf alle herab strahlen. Hurin und Turin sind dann ein Teil der Geschichte und ihr Wirken und Leben haben die große Musik erst zu dem gemacht was sie dereinst sein wird.

Sehr empfehlenswert!
Solide Unterhaltung, unsympathische Hauptfigur
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Die Geschichte der Kinder Hurins war mir aus der Hörbuchversion des Silmarillion in groben Zügen schon bekannt. Damals, eingebettet in zig andere dramatische, oft tragische, bisweilen aber auch zuversichtlich stimmende Sagen aus Mittelerde, hat das für mich alles gepaßt.

In der "extended version" hatte ich aber doch so meine Probleme mit den Kindern Hurins. Das lag zum einen am Sprecher, der zwar gut ist, aber nicht an "Gandalf" Joachim Heppner heranreichen kann - somit ein klares atmosphärisches Minus für diesen Band.

Noch schlimmer fand ich jedoch, daß durch die Fokussierung auf den ach so tollen Turin eines ganz deutlich wurde: Die Hauptfigur ist ein arroganter, selbstgerechter Schnösel, der durch seine unüberlegten und oftmals ungerechtfertigt aggressiven Handlungen ganze Volksstämme ins Verderben treibt. Er ist ein unverantwortlicher, selbstverliebter Kriegstreiber, der sich einen Dreck darum schert, wessen Leiche er auf seinem Weg zurückläßt. Kurz gesagt: Turin würde nach dieser Charakterisierung gut als Grenz-Borderliner durchgehen, da sich in seinem Leben - von seinem Umfeld noch unterstützt - alles nur um ihn dreht und er zudem in seinen Stimmungen enorm schwankend ist - und er sich durch diese Schwankungen das eigene Leben, aber auch das vieler anderer völlig verhunzt.

Mit so einer Hauptfigur im Zentrum fällt es schwer, sich für die Geschichte zu begeistern. Sicherlich kann man das Ganze auch als Parabel sehen auf das menschliche Streben und Scheitern - egal, durch die übertriebenen Auschmückungen der Geschichte kommt Turin bei mir nur als absoluter Unsympath rüber. Und die tragischen Elemente sind in "Die Kinder Hurins" einfach zu breit gestreut, das ist zu viel auf einmal.

Daher empfehle ich die Hörlektüre der Sagensammlung "Silmarillion", denn dort wirkt das erzählerische Gleichgewicht zwischen Höhen und Tiefen einfach besser getaktet.
An HDR reicht es nicht heran...
4 Punkte 4 von 5 Punkten
... soll es aber vermutlich auch garnicht.

Ich habe das Silmarill nicht gelesen /gehört, wohl aber andere Werke Tolkiens (Roverandon/Bauer Giles von Ham, HDR/Hobbit)
Nun, es ist also mein erster Mittelerdeausflug jenseits von HDR. Und ab CD 3 habe ich mich erstmal von HDR gelöst. Es vereinfacht den Zugang zur Geschichte sehr. Denn die Welt, von der hier berichtet wird, exisitert zu Beginn der HDR-Handlung nicht mehr. Sich davon zu lösen hat den Effekt eine eigenständige Geschichte zu entdecken, die von Gert Heidenreich mit zunehmender Dauer immer besser vorgetragen wird.
Knackpunkt ist CD 1, denn dort liest Heidenreich für meinen Geschmack zu schnell und vermasselt so den Einstieg. Ich musste sie 2x anhören um alles mitzubekommen, gerade weil dort sehr viele neue "Fachbegriffe" vorkommen, die sich zu merken gar nicht so einfach ist, da man ja in eine völlig neue Welt eintaucht. Das war dann auch ein halber Stern Abzug.
Den anderen halben Stern Abzug gebe ich für die lieblose Ausstattung. Die Größe der Box lässt mehr vermuten, gerade wenn man mit den HDR-Boxen vergleicht. Doch sind die CDs statt in ausgestalteten Pappschubern in Klarsichtfolien gesteckt, das Booklet immerhin angemessen umfangreich (und auch hilfreich, ich habe beim Hören öfters mal reingeschaut weil dort einige Begriffe erklärt werden die im Buch vorkommen, und auch die Karte war sehr nützlich). Dennoch enthält die Box auch viel "nichts" ist also viel dicker als der benötigte Platz. Hätte ich gerade vom Hörverlag nicht erwartet.
Fazit: Für Fans gut erzählter Geschichten auf jeden Fall empfehlenswert. CD 1 aber sicherheitshalber aufmerksam anhören
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Produkt-Bild: Der Hobbit: Oder Hin und zurück

Der Hobbit: Oder Hin und zurück von John Ronald Reuel Tolkien

Gebundene Ausgabe von Klett-Cotta
Preis bei Amazon: EUR 17,90, Angebote ab EUR 17,89

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3608938184, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 13., Aufl.
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Aus der Amazon.de-Redaktion


"In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit." Diese Worte schrieb J.R.R. Tolkien, während er im Sommer 1928 in Oxford über der Korrektur besonders langweiliger Prüfungsarbeiten brütete, auf ein leer gebliebenes Blatt Papier. Zu diesem Zeitpunkt ahnte er noch nicht, dass aus der spannenden, kleinen Abenteuergeschichte, die er seinen Kindern beim Schlafengehen zu erzählen pflegte, eine der größten Mythologien der Moderne entstehen sollte.
Als Der kleine Hobbit 1937 erschien, war sein Erfolg alsbald abzusehen -- wenn auch noch 17 Jahre bis zum Erscheinen des Herrn der Ringe vergehen sollten, der den Hobbit in Tolkiens umfassenderen mythologischen Kosmos einband.
Charles Dixon, der als Kinderbuchautor unter anderem für Disney schrieb und sich als Comic-Autor einen Namen machte (Air Boy, Moon Knight), adaptierte Tolkiens kleinen Hobbit äußert sorgfältig für eine Comic-Fassung. Dabei gelang es ihm, den Ton der Vorlage einzufangen, ohne dabei die Bilder mit Texten zu überfrachten. Ebenso hat er die Geschichte behutsam von einigen altmodischen und kindlich anmutenden Elementen entrümpelt, so dass der Comic für Kinder und Erwachsene gleichermaßen ein Genuss ist.
Die Illustrationen stammen von David Wenzel, der bereits 1975 seine Laufbahn mit den Illustrationen zu Lin Carters Middle Earth, The World of Tolkien Illustrated begann. Wenzel hat mit seinen Bildern fast einen kleinen Film erschaffen: Die Figuren, insbesondere Bilbo, Gandalf und Thorin, sind eng an Tolkiens Charaktere angelehnt, so dass man sie sogleich ins Herz schließt und auf ihrer abenteuerlichen Reise zum Einsamen Berg mit ihnen mitfiebert. Gollums Gestalt ist gewöhnungsbedürftig, aber durchaus gelungen: Wenzel hat ihn halb als Ork, halb als Hobbit angelegt.
Wenzel und Dixon ist es gelungen, die Abenteuer von Bilbo und den Zwergen atmosphärisch dicht und dem Original angemessen in ein neues Medium zu übersetzen. Für Tolkien-Fans gehört diese Version des Hobbit unbedingt in die Sammlung, für Comic-Leser ohne weiteres Interesse an Tolkien ist der Band auf jeden Fall als spannendes Abenteuer zu empfehlen. --Birgit Schwenger
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5 Kundenrezensionen:

Der kleine Hobbit
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Buch sollte man gelesen haben bevor man sich an die Trilogie des Herrn der Ringe wagt ! Aber auch im Nachhinein erklärt es vieles und manche Zusammenhänge aus dem Herrn der Ringe werden erst durch dieses Buch geklärt. Wunderschön geschrieben, so dass man sich voll hineinversetzen kann , dazu noch als gebundene Ausgabe eine schmuckvolle Ergänzung der Triloge vom Herrn der Ringe !
Sehr schön - ein typischer Tolkienroman !
Lesen bevor die Verfilmung die Köpfe erobert!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
So schön die Verfilmung des "Herr der Ringe" auch sein mag, ich trauere etwas der Zeit hinterher in der beim Lesen nicht automatisch Bilder des Film im Kopf auftauchen und bedauere zukünftige Leser die den "Herr der Ringe" wohl kaum noch werden lesen können ohne zu wissen was geschieht - deshalb, schnell (noch einmal?) den "Hobbit" lesen!
Zur vorliegenden Ausgabe, übersetzt von W. Krege und illustrier von Alan Lee:
Ich habe dieses Buch sowohl im Original als auch in den Übersetzungen von Krege und Scherf gelesen und kann nicht sagen, daß eine oder womöglich beide Übersetzungen dem Original nicht angemessen seien. Es macht wirklich Spass sich auf diese unterhaltsamme und witzig erzählte Geschichte um den kauzigen und liebenswerten Bilbo einzulassen der sich doch so oft vor eine heisse Tasse Tee in seiner warmen und komfortablen Hobbithöhle zurückwünscht.
Die Illustrationen von Alan Lee sind erwartungsgemäß gut. Alan Lee widersteht der Versuchung Bilder mit der Atmossphäre des "Herr der Ringe" zu entwerfen; seine Bilder fangen den ganz besonderen märchenhaften Reiz des "Hobbit" ein.
Einziges Manko: Das Papier und der Einband(unter dem sehr schönen Schutzumschlag) hätten etwas besser sein können!
Ein Juwel - grauenvoll neu übersetzt...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Warum? Die Frage drängt sich auf. Die neue Ausgabe von Tolkiens "The Hobbit" bietet zwei Gründe, sie zu kaufen: Die fantastischen Illustrationen von Alan Lee und die schöne Gestaltung der Ausgabe insgesamt. Was Wolfgang Krege dazu bewogen hat, sich nun auch am Hobbit zu vergehen, bleibt dahingestellt. Die Übersetzung bringt meiner Ansicht nach, nichts Neues, außer dem Titel, der näher am Original ist. Insgesamt ist die Übersetzung ärgerlich. Die sprachliche Neugestaltung ist definitiv sehr viel weiter weg vom Original mit seiner Mischung aus Kindergeschichte und episch getragener Erzählung. Sie ist sprachlich durchweg nicht konsistent, so schwankt Gandalf in gesprächen mit Thorin ständig zwischen "Ihr" und "Du", in einem der Zwergenlieder findet sich das Wort "Taschenlampe" und so weiter und so weiter. Die Übersetzung, und damit die Sprache dieses Klassikers ist einfach nicht professionell und aus einem Guss. Sie verdirbt mir den Spaß an dieser wunderbaren Geschichte und ist damit schlicht und einfach überflüssig. Ich habe das Buch nur wegen seiner Illustrationen behalten, nachdem ich zum Lesen wieder zu meiner alten dtv-Ausgabe zurückkehrte. Und um alle weiteren Werke, die Herr Krege in seinen Fingern hatte, werde ich in Zukunft weiter einen weiten Bogen machen.
Bilder bezaubernd, Übersetzung leider nicht
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Vorneweg: Die Bilder sind klasse, gar keine Frage (Deshalb auch die drei Sterne) hier der Grund, weshalb ich trotzdem zum Kauf der dtv Ausgabe rate:

Für mich persönlich war "Der Hobbit" das Schlüsselerlebnis durch das ich in den Bann von Tolkiens Welt geraten bin - und dies ab der ersten Seite. Der vierte Satz des Buches "Es war eine Hobbithöhle, und das bedeutet Behaglichkeit" hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt und bringt für mich nach all den Jahren immer noch einen Großteil der Sehnsucht nach Tolkiens Welt zum Ausdruck.
In der neuen Übersetzung lautet es: "nein, das Loch war eine Hobbithöhle, und das heißt, es war sehr komfortabel."
Das tut weh!

Vielleicht nur ein persönliches Empfinden, aber für mich geht mit dieser Übersetzung eindeutig der Zauber Tolkiens verloren.
Für Fans des Genres ein guter Kauf
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Also mir gefiel diese Ausgabe vom kleinen Hobbit optisch sehr gut, macht keinen billigen Eindruck.

Zum Text:

Ich habe der kleine Hobbit das allerste mal gelesen, und ich war doch positiv überrascht, wie flüssig sich das Buch lesen lies.
Der Schreibstil ist angelehnt an den Stil von HdR, was mir natürlich sehr gut gefallen hat.
Ich habe das Buch in knapp 3 Tagen durchgelesen, also für meinen Geschmack hättens ruhig 50-100 Seiten mehr sein dürfen:-)
Die Geschichte über Bilbo Beutlin ist gut erzählt, und auch HdR-Neulinge oder Quereinsteiger sollten mit der Geschichte keine Probleme haben was Leute oder Plätze angeht.

Mein Fazit:

Wer Tolkien mag, der kauft sich das Buch 100%, einfach weil man da so schön abtauchen kann in dieses HdR-Universum!
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