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Produkt-Bild: Schattenwandler 02. Gideon

Schattenwandler 02. Gideon von Jacquelyn Frank

Broschiert von Lyx
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,86

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3802582373, Erscheinungsdatum: Dezember 2009
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5 Kundenrezensionen:

Liebesroman mit Schattenwandlern
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich habe die beiden anderen Romane (Jakob und Elijah) auch schon gelesen.
Sie sind sich doch ähnlich, aber nette Liebesbeziehungen, in denen auch gekämpft wird. Etwas schwierig finde ich die gedanklichen Verbindungen zwischen den Liebespaaren. Reizvoll finde ich, dass die Beiden ihr Aussehen anpassen (so wie Augenfarbe und Haarfarbe). Ich freue mich schon auf den 4. Teil (Damien).
Gideon & Magdalegna
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Aufgrund einer unglückseligen Begegnung in der Vergangenheit sind sich Gideon und Magdalegna jahrelang aus dem Weg gegangen. Da Gideon aber die Schwangerschaft von Bella überwacht, und Legna ihre Freundin ist, treffen die zwei unweigerlich wieder aufeinander. Gideon und Legna müssen feststellen, dass sie aufeinander geprägt sind. Beide müssen sich jetzt erstmal über ihre Gefühle zueinander klar werden und sich damit auseinandersetzen, dass sich ihre Kräfte vermischt haben.
Doch dann wird Bella angegriffen und schwer verletzt. Wer steckt dahinter?

Nachdem ich mich durch das erste Kapitel (enthält eigentlich nur Zusammenfassung und Erklärungen) gekämpft hatte, ging's endlich mit der eigentlichen Geschichte los. In deren Verlauf wir unter anderem Siena, die Königin der Lykanthropen und Damien (*yammi*) den Vampirprinzen kennen lernen.

Alles in allem hat mich dieser Band nicht so vom Hocker gehauen wie Jacob, aber wie Elijah und Siena zusammenkommen will ich trotzdem wissen. Zumal er ihr gegenüber mehr als misstrauisch ist und sie immer nur muffig anguckt. *g*
Langweiliges Buch
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Schon der erste Teil bestach nicht mit Action oder Spannung sondern mehr mit Beziehungsgeschmachte. Das Potenzial war aber da. Leider verkam der zweite Teil zur unendlichen Langeweile durch unausgegorene, klischeehafte Charaktere und mangelnder Story. Ich habe das Buch mittendrin abgebrochen, weil ich mich zu Tode langweilte. Schade dass von Verlagen so langweilige Bücher nur wegen eines Trends zu übersinnlichen Romanen (wie auch bei Krimis) auf den Markt gebracht werden. Dies war mein letztes Buch dieser Autorin.
irgend wie ziemlich ähnlich...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
. wie Jacob, nur halt das es sich hier um die Prägung zweier Dämone handelt.
Hier geht es um Gideon den Urältesten des Dämonenvolkes und wie er zu seiner Gefährtin Magdalegna der Tochter des Königs kommt.
Aber zu erst muss ich mal erwähnen das die Buchbeschreibung mich ja total verwirrt hat, die hat ja überhaupt gar nichts mit diesem Buch zu tun, sondern erzählt eigentlich das was schon längst bei Jacob geschehen ist. Ich nehme mal an es war mehr als Zusammenfassung, denn als Buchbeschreibung gemeint. Für Leser die mit Gideon erst anfangen stelle ich mir das total verwirrend vor.
Jetzt zum Inhalt, da Gideon Magdalegna schon seid ihrer Geburt kennt, kann man sich vielleicht vorstellen was die beiden für Probleme und Irritationen haben, als sie feststellen, das sie auf einander geprägt sind, außerdem ist Gideon mal bei Legna in Ungnade gefallen, weil er sie als "Baby" bezeichnet hat, das macht es ihm natürlich nicht leichter, sie für sich zu gewinnen. Des weiteren müssen sie auch weiter gegen die Nekromanten kämpfen, die beinahe Bella und ihr Ungeborenes getötet haben, außerdem decken sie dabei auch einen Verrat auf.
Legna ist eine sehr starke und warmherzige Persönlichkeit und Gideon dagegen wirkt manchmal sehr gefühlskalt und arrogant aber man kann zu sehen wie er unter Legnas Zuneigung sich verändert, obwohl er diese arroganten Züge immer beibehält und das macht ihn für mich nicht unbedingt zu einen Sympathieträger.
Was mir gefällt ist, das sich die Geschichte nicht nur um die beiden Hauptprotagonisten dreht, sonder wieder alle vorkommen und das Leben am Hof weitergeht und man viel aus dem gesamten Umfeld erzählt bekommt, außerdem war es spannend zu lesen, wie noch mehr Gestaltwandler dazu kommen, wie Vampire und Lykanthropen, das macht alles vielschichtiger und eröffnet mehr Möglichkeiten.
Was mich wirklich genervt hat ist dieses Schnulzige, also hier finde ich hat die Autorin schon etwas übertrieben. Liebe und Zuneigung ist ja schön, aber man kann es auch übertreiben, wenn ich 3x gelesen habe wie schön sie ist, das sie sein ist und sie sich eine Seele teilen usw. dann reicht es und ich habe es verstanden, aber hier kommt es fast in jedem 2. Satz vor und das stört den Lesefluss doch ungemein. Man weiß ja das in diese Art von Büchern das immer sehr betont und hoch gepriesen wird, aber hier ist es eindeutig zu viel. Und warum muss es wieder eine Jungfrau sein??? Und warum endet das Buch genau wie bei Bella und Jacob?
So ist das Buch ganz gut zu lesen , vor allem möchte ich wissen wie die ganzen Geschichten weitergehen und als nächstes ist ja Elijah dran und der war mir schon im ersten Band am liebsten, außerdem lässt es hoffen, das es bei einem Kriegsherren nicht ganz so schnulzig zu geht.
Schattenwandler 02. Gideon
5 Punkte 5 von 5 Punkten
vielleicht ist es altersbedingt, dass die meinungen hier so auseinanderdriften...
aber es ist ja zum glück immer so: was dem einen gefällt, kann dem anderen durchaus ein gräuel sein.
zum buch GIDEON kann ich nur sagen: jeder erwachsene, der erotische märchen (und was anderes sind die bücher für mich nicht) liebt, sollte sich die bände von jaquelyn frank unbedingt anschaffen und geniessen.
sie versteht es meiner meinung nach, den leser in unglaublicher manier in eine erlebniswelt herein zu zaubern, der man sich ungern entzieht, soll heissen: jede lesepause lässt nach der fortsetzung hungern.
jedenfall ist es bei mir so... so war es bei JACOB, so ist es n o c h bei GIDEON
und wird es hoffentlich auch bei den fortsetzungen sein.
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Die Sternseherin von Jeanine Krock

Broschiert von Lyx
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,47

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3802582306, Erscheinungsdatum: Januar 2010
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5 Kundenrezensionen:

Schöne Geschichte
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Mir hat dieser 2. Teil noch um einiges besser gefallen, als der erste, vielleicht weil man jetzt schon vertrauter war mit den ganzen Personen und Figuren, obwohl man für das Buch nicht wirklich den ersten Teil lesen muss, man kann auch so alles ganz gut nachvollziehen. Vielleicht lag es auch einfach nur an Asher! Wow was für ein Mann, er kommt am Anfang so bieder rüber und als würde er sich für nichts interessieren, aber er entwickelt sich im Buch von Seite zu Seite weiter, bisher hinterher wieder der gefährliche Vangador ist, der er wohl früher mal war. Auch Estelle ist eine sehr sympathische Hauptfigur, die sich auch so leicht nichts Gefallen läßt und auch ihren Kopf durchsetzt. Und auch Julen fand ich nicht unsympathisch, am Anfang dachte ich noch der will sie nur über die Leisten ziehen und ins Bett bekommen und ist eigentlich der Böse aber nee so ganz kann man das so nicht sagen. Eigentlich hoffe ich, dass es über ihn auch mal eine Geschichte gibt.
Also ich kann das Buch wirklich empfehlen, es ist einfach schön und einfach zu lesen, klar ist es keine hochanspruchsvolle Literatur, aber wer das erwartet, sollte sich auch andere Bücher kaufen.
Ein modernes Märchen gespickt mit viel Erotik und Magie
5 Punkte 5 von 5 Punkten
"Die Sternseherin" ist der zweite Teil der "Licht und Schatten" - Serie der Autorin Jeanine Krock, aber auch ohne die Vorkenntnisse des ersten Bandes findet man sich sehr schnell in der Handlung zurecht, da die Hauptpersonen noch einmal beschrieben sind.
Die Feentochter Estelle, wird immer stärker von Visionen geplagt. Diese Fähigkeit bleibt der Öffentlichkeit nicht ganz verborgen und daher verlässt sie ihre Heimat.
Außerdem entgeht sie somit dem Begleiter ihrer Schwester Nuriya, den sie eh nicht sonderlich mag.
In Paris schließt sie schnell Freundschaft mit Manon, ihrer Zimmergenossin. Und mehr und mehr fühlt sie sich wohl in ihrer neuen Heimat. Doch auch hier bringt sie die Fähigkeit, die Gedanken ihrer Mitmenschen zu lesen, mehr als einmal in Erklärungsnot.
Dann trifft sie auf Julen. Ihn kann sie mit ihren Gedanken nicht erfühlen, doch fühlt sie sich durch geheimnisvolle Weise mit ihm verbunden. Welches Geheimnis hat Julen?
Aber auch Vampir Asher fesselt ihre Aufmerksamkeit und auch wenn bei ihm alles vereint ist, was sie eher abschreckt, hegt sie Gefühle für ihn und wehrt sich dagegen.
Asher hingegen verstrickt die Fee immer mehr in die Suche nach einem geheimnisvollen Buch und wirbelt nebenbei ihre Gefühlswelt völlig durcheinander und bald muss sich Estelle fragen: Asher oder Julen?
Jeanine Krock hat mit Asher und Julen zwei Figuren geschaffen, die im Wesen nicht unterschiedlicher nicht können. Julen, der Draufgänger und nach den Beschreibungen der Autorin eher modern eingestellt und Asher, den bibliophilen Modemuffel.
Beide Männer hegen starke Gefühle für Estelle und reißen sie damit in ein Gefühlschaos.
Estelle wird als sehr klug, schön und stark gefühlsbetont beschrieben. Die Verwirrung der Gefühle und die Leidenschaft sind anschaulich, passend und nachvollziehbar beschrieben.
Dadurch kommt die Erotik in "Die Sternseherin" natürlich nicht zu kurz und bildet eine perfekte Abwechslung im Handlungsverlauf.
Die Handlung wird aber auch durch die Gesamtheit der Charaktere bereichert, die mit einfließen. Dunkelelfen, Dämonen, Vampire, Elfen und Menschen alle finden sie ihren Platz und keiner erscheint unpassend oder gar deplaziert.
Der Schreibstil ist wie immer flüssig und die Autorin versteht es ausgezeichnet Worte in Bilder zu verwandeln. Kein Wunder also, dass man ihre Bücher nahezu verschlingt.
Daher erwarte ich sehnsüchtig weitere Bücher der Autorin wie z. B. "Flügelschlag", welches im August erscheint.
Zum Schluss noch ein Wort zum Cover. Es passt perfekt in die "Licht und Schatten" Serie und erscheint auch wie "Der Venuspakt" in neuer Auflage beim Lyx Verlag.
Fazit: Ein modernes Märchen gespickt mit viel Erotik und Magie.
Anspruchslose Unterhaltung
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Eins vorweg: Das Buch ist besser geschrieben als der Vorgänger, die Handlung ist aber ähnlich banal. Diesmal steht die Hauptfigur gleich zwischen zwei äußerst attraktiven Männern, ihr Leben wird bedroht, sie entdeckt immer neue Seiten an sich selbst und sucht doch nur nach der wahren Liebe. Wie abwechslungsreich ...

Man muss der Autorin schon fast ein Lob dafür aussprechen, dass sie immer wieder neue Wendungen aus dem Hut zaubert, um die Handlung zu drehen, wenn man als Leser schon dachte, sie wäre in einer Sackgasse angelangt. Auf der Suche nach einem bestimmten Buch? Kein Problem, die Hauptfigur kann Bücher und ihre Inhalte erspüren. Die Hauptfigur ist überlastet vom Gedankenlesen? Ein kurzer Umzug und schon besteht die Nachbarschaft aus lauter nahezu unlesbaren Personen, rein zufällig. Man könnte noch mehr dieser Situationen aufzählen, da wundert es auch keinen mehr, wenn auf einer Seite von einer Person behauptet wird, sie wäre zurückhaltend und schüchtern und würde sich kaum mit Männern einlassen, nur um sie ein paar Seiten weiter in erotische Situationen mit wechselnden Männern schlittern zu lassen. Und das waren noch nicht die haarsträubendsten Einfälle, die Leserin darf also gespannt sein.

Wer nicht auf der Suche nach anspruchsvoller Unterhaltung ist, sondern einfach etwas Ablenkung sucht - und das möglichst wenig anstrengend -, der darf ruhig zu "Die Sternseherin" greifen. Für Leserinnen auf der Suche nach etwas mehr gibt es viele andere Romane, die empfehlenswerter sind, auch mit Vampiren, Liebe und Erotik.
Weniger wäre mehr gewesen
2 Punkte 2 von 5 Punkten


Die Vampire hassende Fee Estelle reist nach Schottland, wo sie in Ruhe lernen soll ihre Magie in den Griff zu bekommen, die ihr zunehmend durchgeht und sich in erschreckenden Visionen äußert. Dort angekommen trifft sie auf den Elf (?) Julen und kurz darauf auf den Bibliothekar (?) Asher, zwei ganz unterschiedliche, aber ähnlich anziehende Männer. Das Gefühls-Karussell dreht sich :-)

Nebenbei versucht Asher aufzuklären, warum plötzlich überall Vampire entführt werden, und Julen sucht nach einem geheimen Buch, mit dessen Hilfe er hofft, seinen verschollenen Bruder wiederzufinden.

Wie auch schon beim Venuspakt fiel mir an vielen Stellen des Romans das Lesen schwer. Man kann den Stil der Autorin sicher nicht schlecht nennen, eigentlich schreibt sie flüssig und schön formuliert. Doch zwischendurch hat man immer wieder Momente, in denen man ins Stocken gerät, weil die Formulierungen keinen Sinn machen. Teilweise sind die Sprünge in der Perspektive oder in den Szenen vollkommen verwirrend. Schlimmer ist es in der wörtlichen Rede, da scheinen die Figuren einfach ihren Text runter zu leiern, ohne Bezug zu ihrem Gesprächspartner. Oft denkt man, dass da etwas fehlen muss.

Ich hatte gehofft, dass Jeanine Krock das bei ihrem zweiten Roman besser macht als im ersten, doch es schien mir teilweise noch viel schlimmer zu werden.

Zu den Akteuren:

Was ist mit denen passiert? Wo ist Asher aus dem ersten Teil? Die Figur wurde vollkommen umgeworfen, ich erkannte ihn nicht wieder! Nachdem man ihn aus Der Venuspakt kennt, kommt es einfach vollkommen unglaubwürdig, dass er plötzlich keinen Sinn mehr im Leben zu haben scheint und gar Selbstmordpläne schmiedet.

Auch Estelle hat keine Ähnlichkeiten mehr zu ihrer Darstellung, sie ist plötzlich sehr kindisch und flatterhaft, statt die starke Schwester, und ging mir mehr als einmal gehörig auf die Nerven. Man kann ihre wechselhaften Gefühle nicht nachvollziehen, weil der Grund, warum sie Vampire so hasst, gar nicht aufgeklärt wird. Allerdings ändert sich diese Abneigung auch sehr schnell, kann also so schlimm nicht gewesen sein.

Der sympathische Werwolf Erik kommt plötzlich sehr negativ rüber, Selena flüchtet sogar vor ihm, weil er sie nervt?

Julen empfand ich als interessante Figur, leider wird er im Gegensatz zu vielen anderen kaum beschrieben und die Geschichte um seinen verschollenen Bruder, die wirklich etwas hergegeben hätte, plätschert nur dahin und löst sich dann einfach ohne jeden Sinn dahinter auf.

Zugegeben, zwei Sterne sind hart, wenn man bedenkt, dass ich das Buch im Mittelteil recht spannend fand. Es gab hier sehr viele Handlungsstränge, die alle interessant wirkten. Je weiter ich mich dem Ende näherte, umso mehr fürchtete ich, dass die aufgebauten Erwartungen nicht mehr erfüllt werden könnten, und so war es dann auch. Das Ende wird durch einen unglaubwürdigen Zufall eingeleitet und die ganzen spannenden Nebenhandlungen lösen sich dann plötzlich ohne jede weitere Erklärung auf. Ich blieb mit einem fassungslosen: Das soll es gewesen sein? im Gesicht zurück und war sehr enttäuscht. Warum baut man so viel Komplexität auf, wenn es am Ende zu nichts führt?

Nein, tut mir leid, aber trotz vieler toller Ansätze war das Buch für mich sein Geld nicht wert. Wie schon beim Venuspakt hat Jeanine Krock einfach zu viel gewollt und am Schluss ihre Fäden nicht vernünftig verwoben bekommen. Diesmal waren es nicht zu viele Charaktere, sondern zu viele Handlungen, aber das Resultat war leider, dass das Buch mir nicht rund erschien, daher war es vermutlich mein letztes von der Autorin.
Na ja
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich kann nicht glauben, dass es so viele gute Bewertungen für dieses Buch gibt.

Erst mal zur Form: Die Autorin springt von Perspektive zu Perspektive, wechselt diese mehrmals in einem Kapitel, ja sogar mitten im Absatz! Ich kann nicht sagen, wie oft ich verwirrt war, wer denn jetzt die Geschichte erzählt. Definitiv zu oft.
Logikfehler gibt es auch einige, die meinen Lesefluss gestört haben.

Aber über all das hätte ich hinwegsehen können, wenn die Geschichte es wett gemacht hätte. Zwischenzeitlich war es ganz interessant, deswegen habe ich das Buch bis zum Ende gelesen. Ja, das Ende hat mir dann aber den Rest gegeben: Unübersichtliche Schlacht in der der arme Held alleine kämpft - bis aus dem Nichts eine Frau auftaucht und ihm hilft, die ganz offensichtlich nur dazu in die Geschichte gebracht wurde. Und Erzählstränge, auf deren Auflösung ich das ganze Buch gewartet hatte, werden gar nicht mehr aufgegriffen, nur mit zwei Worten von einer außenstehenden Person erwähnt... sehr unbefriedigend.

Aber am meisten hat mich wohl Estelles Verhalten aufgeregt, und zwar von Anfang an. Die arme Schutzlose, die sich nicht zwischen den Vampirenmännern (wo sie Vampire doch eigentlich hasst) entscheiden kann, und bis zum Ende habe ich eigentlich immer darauf gewartet, dass sie sich nun doch umentscheidet.

Alles in allem eine Enttäuschung, da fand ich selbst 'Twilight' besser, und das soll was heißen.
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Produkt-Bild: Elegie an die Nacht 01: Der Herr der Dunkelheit

Elegie an die Nacht 01: Der Herr der Dunkelheit von Jacqueline Carey

Broschiert von Egmont Lyx
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 3,49

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3802582187, Erscheinungsdatum: Februar 2009, Auflage: 1.
Zoom ± Produkt-Bild: Elegie an die Nacht 01: Der Herr der Dunkelheit

3 Kundenrezensionen:

Sehr gut geschrieben, aber leider etwas unoriginell
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich ziehe ausnahmsweise mal mein Fazit vor und gebe eine klare Leseempfehlung trotz aller Kritik, die ich im Folgenden anbringen werde; der hervorragende, melancholisch angehauchte Schreibstil der Autorin und die Atmosphäre des Romans erinnern neben Tolkien - dem dieses Buch ja quasi gewidmet ist- auch stark an Ted Williams brilliante "Drachenbeinthron"- Reihe. Genau genommen ist das hier die beste 'klassische' Fantasy seit langem!

Wie im "Herrn der Ringe" geht es bei der "Elegie an die Nacht" um eine Reise (bzw. Aventüre), bei der eine Handvoll Gefährten in die Festung des Bösen eindringen und ihn dort, wo er eigentlich am Stärksten ist, schlagen muss. Es gibt einen Einzigen, der diese Mission vollführen kann, da nur er die Waffe tragen kann; alle anderen sind zu seinem Schutz dabei. Sie findet hüben wie drüben parallel zu einem großen Krieg statt und läuft erwartungsgemäß nicht ohne Gefahren ab. Zum Glück ist das nur die Rahmenhandlung, und beide Geschichten variieren voneinander; dieser Roman ist also keine einfache Nacherzählung des Tolkienschen Epos, bedient sich aber vieler Figuren und des Szenarios und wirkt deswegens tellenweise doch viel zu vertraut.

Wie schon in den anderen zwei (sehr guten) Rezensionen vor mir geschrieben, hat das Buch leider einige gravierende Schwachstellen, so dass ich persönlich es zwar Williams' eher enttäuschender "Shadow March" Reihe vorziehen würde (immerhin gibt es hier auf beiden Seiten Charaktere, bei der Schattengrenze leider nicht), nicht aber den ebenfalls von Tolkien inspirierten Abenteuern von Simon Mondkalb in Ted Williams' "Drachenbeinthron".

Besagte Schwächen sind zum Einen die Romanfiguren; zwar wird der ein oder andere Charakterkopf neu eingeführt, aber im Großen und Ganzen sind insbesondere die 'Guten' lediglich platte Abziehbilder von Tolkiens Gefährten. Die Elben heißen Ellyl, Gandalf wird zu Malthus und Frodo heißt jetzt zwar nicht Twix, aber so kommt es einem beim Lesen leider vor.
Die dunklen Charaktere sind zwar besser ausgearbeitet und eine Idee origineller, dafür aber in Bezug auf ihre Motive sehr, sehr platt. Jedes Mitglied des dunklen Triumvirats, das Saur- pardon, Satoris vor Jahrunderten um sich gescharrt hat, dient ihm aus einem einzigen Grund: sie alle sind Ausgestoßene aus der Welt der Menschen und Ellyl. Die Ursachen für das jeweilige Exil sind zwar unterschiedlich, aber auch nicht sehr originell.

Das Szenario ist leider auch etwas unglücklich geschildert: während der tolkiensche Sauron quasi übermächtig ist, hat Satoris als einer von insgesamt sieben Schöpfern/Göttern von Anfang an die Außenseiterposition - selbst der Herr über den Tod steht gegen ihn. Zwar hat sein Heer aus 'Fjeltrollen' und Hilfstruppen irgendwann ein Menschen-Königreich überrant und ausradiert, aber man gewinnt dennoch den Eindruck, dass Menschen und Ellyl den Bösewichtern mindestens ebenbürtig sind.

Aber dennoch, aller Kritik zum Trotze, ist dieser Roman wie schon geschrieben sein Geld wert. Außerdem hoffe ich auf die ein oder andere Überraschung im zweiten Teil, die die Handlung noch weiter von ausgetretenen Bahnen entfernen wird. 4 Sterne.

NACHTRAG: Leider hat mich der zweite Teil sehr enttäuscht - die Handlung ist einfach viel zu vorhersehbar, weswegen ich ihm nur zwei Sterne gegeben habe. Schade, aber die Autorin hat hier enorm viel Potential verschenkt, weil sie sich nicht von Tolkien lösen konnte oder wollte...
Zweischneidiges Schwert - aber spannend!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
"Jede Geschichte hat zwei Seiten. Eure kennt die ganze Welt, denn die Ellylon sind unvergleichliche Dichter und Sänger, und ihre Geschichte hat auf diese Weise überdauert. Wer in Urulat hat aber je der Geschichte gelauscht, so wie die Fjeltrolle sie erzählen?" - damit liefert das Buch seine beste Zusammenfassung selbst!

Es ist eine interessante Idee: Die klassische Fantasy-Story aus Sicht der Bösen, nicht als ruhmreiche Geschichte, sondern als Tragödie erzählt. Aber kann ein solches Buch überhaupt funktionieren? Beruhen die Heldengeschichten nicht auf alten Mustern, Arechtypen, Vorbildern, die uns Geschichten aus unserem Inneren erzählen, Träumen und Mythen ähnlich?

Ich hatte über dieses Buch (bzw. das englische Original) viel gelesen und trotzdem hat es mich überrascht: Zum einen schlägt Jacqueline Carey hier einen völlig anderen Erzähl-Ton als bisher an - sie erzählt viel sachlicher und schlichter als in der Kushiel-Serie, was ich von ihr nicht erwartet hätte. Zum anderen hätte ich gedacht, dass in diesem Buch einfach die Rollen vertauscht sind: die Guten sind die Bösen und umgekehrt. Stattdessen gibt es kein "Gut" und "Böse": Sowohl die Helle als auch die Dunkle Seite haben ihre Gründe und Motivationen, ihren eigenen Glauben und ihre eigene Lebensweise. Ein Buch für mehr Toleranz, also?

Zugegeben: meine Gefühle beim Lesen waren gemischt. Am Anfang war es irgendwie, als würde man einen Schluck Milch trinken und Cola schmecken - durchaus amüsant, wenn z.B. der böse Troll eine süße kleine Quellnymphe schnitzt, und sie seinem übermächtigen finsteren Heerführer schenkt, der sie immer wenn er Angst hat, in seiner Tasche befühlt. Ich konnte mir oftmals ein Lachen nicht vergleichen, wenn die Alter Egos bekannter "Herr der Ringe"-Figuren auf einmal so ganz anders dargestellt wurden...

Mit der Zeit fand ich das Buch allerdings immer bedrückender. Man weiß eben von Anfang an, dass die Dunkle Seite verlieren wird - und damit viele Figuren, die man liegewonnen hat. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Effekt im zweiten Teil der Duologie sogar noch schlimmer wird. Ständig möchte man als Leser nur: Nein! Nein! Bitte nicht! rufen oder die (Anti-)Helden irgendwie warnen... doch vergebens.

Höhepunkte dieses Romans sind m.M.n. die Dialoge zwischen Tanaros (dem besagten finsteren Heerführer) und der Ellylon-Frau Cerelinde (Gegenstück zu Arwen Abendstern), in denen sie über Gut und Böse diskutieren - das Zitat am Anfang der Rezension stammt aus einem solchen Gespräch. Außerdem stechen die Drachen von Urulat heraus, die mir persönlich viel glaubhafter erschienen als Drachen anderer Fantasy-Welten und mit ihrer Weisheit doch noch so etwas wie einen Hoffnungsschimmer in die Handlung bringen.

Ob die Figuren nun wirklich so sehr an HdR angelehnt sein müssen, dass es manchmal fast an eine Parodie grenzt, ist hingegen eher Geschmackssache. Mir war es eher zu viel. Diese Ähnlichkeit macht die Geschichte manchmal etwas hölzern und oberflächlich, in Welten mit ständigen "Aha, kenn ich schon!"-Effekten kann man eben schlecht eintauchen. Etwas gemildert wird dies eventuell durch die deutsche Übersetzung. (Dass ich kitschige Begriffe wie "Godslayer" ertragen hätte, bezweifle ich eher!)
Außerdem verlieren die Figuren mit der Zeit ihren viel von ihrem Reiz: Jeder von der Dunklen Seite hat z.B. eben genau einen Grund, warum er Satoris dient. Dieser eine Grund wird dann x-mal heruntergeleiert, ohne dass die Figuren etwas anderes zu beschäftigen scheint. Obwohl sie durchaus Sympathie erwecken können, wirken sie damit gegen Ende etwas einseitig und wenig tiefgründig.

Trotzdem ist das Buch erstaunlicherweise ungemein spannend - wer also Sinn für Tragödien hat (man könnte meinen, die Autorin hätte bei den alten Griechen geklaut, so wunderbar geht alles schief!) sollte in dieses Buch definitiv einen Blick werfen. Menschen, denen ein fehlendes Happy End schwer auf dem Herzen liegt, rate ich eher ab. Bei mir hinterließ es definitiv einen bitteren Nachgeschmack. Absichtlich?
Gut oder Böse...?
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nach der Kushiel-Romantrilogie von Jacqueline Carey mal etwas Neues.
Der ewige Kampf der Götter und bekannte Figuren (Wehrwölfe, Trolle...) aus der Welt der Fantasie kämpfen mit und gegen einander. Was das besondere an diesem Buch ausmacht, sind die Charaktere der Helden. Außerdem wird man hier mit der Frage konfrontiert "Wer ist gut und wer böse?"
Schönheit = gut, häßlich = böse?
Handlungen nehmen plötzlich ungewohnte Wendungen!
Jacqueline Careys klare und einfache aber spannende Erzählweise läßt einen nicht los!
Meine Empfehlung, wer Bücher wie z.B. die Belgariad-Saga von Eddings mag kann hier getrost zugreifen.
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Produkt-Bild: Küsst du noch oder beisst du schon?

Küsst du noch oder beisst du schon? von Katie MacAlister, Katie McAlister

Broschiert von Egmont Lyx
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,99

3 Punkte.
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3802581407, Erscheinungsdatum: April 2008
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5 Kundenrezensionen:

Genau mein Ding
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auf Einladung von Melissande, einer mährischen Dunklen, reist die Historikerin Nell nach Prag, um dort eine Ritterrüstung zu untersuchen. Die Rüstung ist jedoch nur ein Vorwand. Denn Nell ist eine Bannwirkerin und soll bei der Suche nach einem kleinen Jungen helfen, der sich in der Gewalt des Höllenfürsten Asmodeus befindet.
Widerwillig begibt sie sich in die Welt des Übersinnlichen und begegnet prompt einem schnuckeligen Vampir.
Dieser Vampir ist der Verräter und wird von allen anderen gehasst, verachtet und gejagt. Bloß Nell erkennt sein wahres Wesen und verliebt sich in ihn.

Nachdem man mir versichert hat, dass man die Reihe nicht zwangsweise mit Teil 1 beginnen muss, hab ich mich mit Teil 3 vergnügt.

Vergnügt im wahrsten Sinne des Wortes. Die Geschichte hat mir doch den einen oder anderen Lacher entlockt.

Ist genau mein Ding.

Mehr davon!
Hahahahasi
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Dies ist nun mein drittes Katie MacAlister-Buch. Leider ist es keine Steigerung zu den ersten beiden. Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Ich dachte, als ich das erste Mal das Wort HASI gelesen habe, es würde sich um einen Scherz handeln. Nun habe ich das Buch zur Hälfte durch, finde es prinzipiell gut, aber HASI geht nun mal gar nicht. Wer dieses Buch übersetzt hat, hätte sich echt nettere Kosenamen überlegen sollen. Dadurch verliert das Buch echt seinen Reiz. Schade drum, denn der Rest ist echt gut zu lesen.
Grauenvoll!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Der erste Band dieser Serie war immerhin nett genug, um sich die beiden Folgebände zu kaufen. Vom zweiten Band war ich schon etwas enttäuscht, aber das dritte Buch war einfach grauenvoll.
Warum?
Ich sag nur: Hasi!
Wie kann man so einen dämlichen Kosenamen in einem Vampirbuch verwenden? Als ich ihn das erste Mal las, bin ich richtiggehend zusammengezuckt. Leider benutzt Adrian diesen Namen nur zu häufig. Hab also versucht "Hasi" zu überlesen, hat nicht funktioniert.
Und wenn ich weiter über körperlich irgendwie versehrte Hauptpersonen lesen muss, werd ich grantig! Da humpeln die Titelheldinnen tapfer mit einer Halbseitenlähmung oder (im 2. Buch) einem verkrüppeltem Bein durch die Gegend. Igitt!!
Es drängt sich mir die Frage auf ob die Autorin etwa eigene Erfahrungen in einem Buch verarbeiten muss.
Jedenfalls für mich ist klar: kein Buch von Katie MacAlister mehr!
Sehr Lustig und Prickelnd!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Von Anfang bis Ende lustig, spannend und prickelnd! Kaufe auch weitere Romane der Schriftstellerin! Kann ich nur empfehlen!
Es ist einfach göttlich!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist der absolute Wahnsinn.
Meine Freundin hat es mir letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt und ich fand schon den Einband und Titel so toll. Also habe ich natürlich sofort angefangen zu lesen und war anfangs ein wenig skeptisch.
Anfangs fand ich das Buch ein wenig merkwürdig, aber da ich es nicht mag, wenn ich Bücher nicht wenigstens ein paar Seiten lang gelesen habe, habe ich natürlich weiter gelesen. Und konnte einfach gar nicht mehr aufhören.
Als Nell Adrian im Schloss begegnet und er sie dann entführt.. Das war einfach nur spitze. Ich musste mich fast die ganze Zeit totlachen, da Nell einfach zum schreien komisch ist. Und Adrian. Wuuh, der hat mir den Kopf ganz wuschig gemacht, so wie Nell.
Ich könnte wirklich kaum aufhören zu lesen und musste mich regelrecht davon losreißen. Es ist einfach total spannend, witzig, sexy, romantisch und ohne Zweifel eines der besten Bücher, das ich jemals gelesen habe.
Wie in allen anderen Katie MacAlister- Büchern ist es einfach nur grandios und das Geld auf jeden Fall wert.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Blood Ties 02. Blutspur

Blood Ties 02. Blutspur von Tanya Huff

Taschenbuch von Egmont Lyx,
Angebote ab EUR 4,99

ISBN: 3802536495, Erscheinungsdatum: Januar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Blood Ties 02. Blutspur
Produkt-Bild: Blood Ties 02. Blutspur

Blood Ties 02. Blutspur

Unbekannter Einband von Egmont Lyx,
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,00

ISBN: 3802536495, Erscheinungsdatum: Januar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Blood Ties 02. Blutspur
Produkt-Bild: Gefährtin der Schatten

Gefährtin der Schatten von Lara Adrian

Broschiert von Egmont Lyx
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,46

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3802581857, Erscheinungsdatum: Mai 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Gefährtin der Schatten

5 Kundenrezensionen:

Renata & Nikolai
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Renata gehört zur Sicherheitscrew eines mächtigen Gen Eins-Vampirs. Als Nikolai auftaucht, um mit dem Gen Eins über eine Zusammenarbeit mit dem Orden zu verhandeln, sieht Renata in ihm bloß einen Feind. Doch dann wird Renatas Schützling, ein kleines Mädchen, entführt und der einzige, der ihr bei der Rettung des Kindes helfen kann, ist Nikolai.

Anfangs war mir die waffenstarrende Renata überhaupt nicht sympathisch. Das änderte sich erst im Laufe der Geschichte. Wenn das Lara Adrians Absicht war, ist ihr das bei mir sehr gut gelungen. :-)

Aber nicht nur die Liebesgeschichte zwischen Renata und Nikolai hat mir gefallen sondern auch die ganze Geschichte rund um den Orden. Es wird immer spannender.
Ein weiterer erotischer Vampirthriller
4 Punkte 4 von 5 Punkten
In dem fünften Band der Midnight Breed - Reihe ist der Stammesvampir Nikolai der Protagonist. Eine weitere Hauptrolle spielt Renata, eine Stammesgefährtin, die sich als Leibwächterin für den herrischen Gen Eins Vampir Sergej Jakut verpflichtet hat. Sie fühlt sich an ihn gebunden, denn er hat ein kleines Mädchen in seiner Gewalt, das zu beschützen sie versprochen hat. Nikolai sucht ihn im Auftrag des Ordens auf, um ihn vor einem möglichen Anschlag zu warnen. Denn ein Gen Eins Vampir nach dem anderen wird hinterrücks ermordet.

Mit der Zeit kommen sich Nikolai und Renata näher: Zuerst einmal nur um gemeinsam das von dem Vampir Fabien entführte Mädchen aufzuspüren und dann aber auch körperlich.

Sehr schön finde ich, wie die Autorin immer wieder unterschiedliche Charaktere aufzeigt: Renata ist keineswegs eine hilflose junge Frau, welche sich vor den Vampiren ängstigt. Durch ihre eigene Vergangenheit hat sie sich eine harte Schale zugelegt, sie wirkt sicher und selbstbewusst. Auch von Nikolai habe ich ein wenig aus der Vergangenheit erfahren.

Etwas zu kurz kam mir anfangs die eigentliche Story. Denn die Ordenskrieger sind ja immer noch auf der Suche nach Dragos und dem verschollenen Ur-Vampir. Für meinen Geschmack zieht sich das Ganze ein wenig zu sehr in die Länge, in jedem Teil kommen die Nachforschungen und Erkenntnisse nur stückchenweise weiter.

Auch in diesem Buch gab es wieder jede Menge erotische Szenen. An die teils sehr derbe Sprache sollte ich mich eigentlich mittlerweile gewöhnt haben. Und doch schockt sie mich immer wieder mal.
Das Buch liest sich ebenso wie seine Vorgänger sehr flüssig.
Geschrieben ist die Geschichte aus Sicht von mehreren Charakteren: hauptsächlich aus Nikolais und Renatas, aber auch aus der Sicht von Dragos, Fabien und den anderen Bösewichten. Somit war es mir ein Einfaches, mich in den verschiedenen Figuren einzufinden.

Zum Ende hin gab es noch eine Überraschung, da bin ich gespannt, was diese in Zukunft noch für eine Rolle spielen wird ..
Mein Bester bisher
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der fünfte Teil "Gefährtin der Schatten" der Midnight-Breed-Serie von Lara Adrian ist mein absoluter Lieblingsband, der mich sogar dazu bewogen hat, seit langem ein Buch ein zweites Mal zu lesen. Es liegt vor allem daran, dass mir Nikolai, der russische Part der Kriegerrunde, am sympathischsten von allen ist; na gut, ich kann sie alle irgendwo leiden (Andreas vielleicht weniger), aber die toughe Frau, die ihm zur Seite gestellt wird, ergänzt seinen interessanten Charakter um ein weiteres. Und ich mag starke Frauentypen, die nicht bei jeder Gelegenheit nerven, sondern auch selbst mal das Ruder in die Hand nehmen und sich bemühen, in der Männerwelt zu bestehen. Aber gelegentlich darf man ja mal schwach werden, oder?

Renata hat eine besonders Fähigkeiten; mit Hilfe ihrer mentalen Fähigkeiten kann sie andere Menschen und Vampire kampfunfähig machen. Diese Begabung macht sie für Sergej Jakut so wertvoll. Sie arbeitet jedoch nicht freiwillig für ihn als Bodyguard, sondern weil er ein kleines Mädchen gefangen hält, die in die Zukunft sehen kann. Nikolai währenddessen ist auf der Suche nach dem Mörder, der die letzten Gen-Eins-Vampire ermordet und will auch Jakut warnen. Als Mira schließlich entführt, wendet Renata sich an den Ordenskrieger und bittet ihn um Hilfe. Zunächst ist die Stimmung zwischen den Beiden eher unterkühlt, aber schnell merken sie, dass der jeweils andere Gefühle in einem weckt, an die niemand geglaubt hat.

Wie in der Einleitung schon erwähnt, ist Renata eine starke Persönlichkeit, die sich in der Männer dominierten Welt der Stammesvampire durchaus behaupten kann. Allerdings hat sie eine schwere Vergangenheit, wie eigentlich alle Personen der Serie sie früher oder später haben. So auch Nikokai, der sich zu diesem Zweck dem Orden angeschlossen hat. Mit seinem Waffenfetisch und dem dazugehörigen, technischen Know-how macht er den Eindruck, der unnahbare Typ zu sein. Und dann begegnet er einer Frau, die es kampftechnisch locker mit ihm aufnehmen kann. Dass da daraus dann mehr wird, hätte nicht mal der Blick in die Augen der kleinen Mira bedurft, die auf ihrer Netzhaut die Zukunft projiziert. Auch sie ist eine Stammesgefährtin und umso wertvoller. Lara Adrian hat es echt drauf, liebenswerte Charaktere zu kreieren, die man praktisch auf Seite eins der Geschichte schon mag.
Der Handlungsort ist dieses Mal Montreal; leider kommen durch den Ortswechsel die anderen Krieger und ihre Frauen etwas zu kurz, dafür werden einige Szenen immer mal wieder den Bösewichten oder Andreas Reichen gewidmet, der im sechsten Teil seinen großen Auftritt haben wird. Hier werden die Stützen gelegt und die heile Welt im dunklen Hafen von Berlin wird in ihren Grundmauern erschüttert. Ich bin ganz ehrlich, ich mag den deutschen Stammesvampir nicht besonders, den man schon aus dem dritten Band kennt, kann jedoch nicht genau festmachen, woran es liegt. Zumindest bietet der Szenenwechsel eine gelungene Abwechslung zu der ansonst sehr spannenden Liebesgeschichte. Die Erotik, welche natürlich ein wichtiges Kriterium ist, warum ich gerne die Autorin lese, ist knackig, sinnlich und sehr detailliert. Bis es zwischen den Beiden allerdings soweit ist, gibt es viel Action und rasante Verfolgungsjagden. Das Thema Blutgier und die schweren Hintergründe und wie es dazu kam, dass Renata beim bösen Jakut gelandet ist, wird ausführlich und authentisch aufgearbeitet.
Das Finale übrigens ist es wirklich wert, als solches bezeichnet zu werden und am Schluss wird ein weiterer Mann eingeführt, der zukünftig wahrscheinlich noch von essentieller Bedeutung sein wird. Bisher musste ich über den Ausgang der Geschichte immer ein wenig meckern, dies Mal wurde dem jedoch mehr Platz eingeräumt und lässt das Buch rundum gelungen ausklingen. Bitte mehr davon.

Ich kann einigen Kritikern recht geben, die die ständige Wiederholung der Konstellation Stammesvampir + Gefährtin = forever in Love enervierend und die Serie dadurch als immer eintöniger empfinden. Genauso gut kann man natürlich fragen, warum die Männer alle auf einen Schlag, egal, ob sie erst 100 oder schon tausend Jahre alt sind, plötzlich die Frau ihres Lebens finden und die dann garantiert noch irgendwo am Körper dieses scheußlich beschriebene Muttermal hat. Das ist halt Fantasy. Liebe auf den ersten Blick, am besten noch Heiraten und möglichst fern der Realität und deswegen wird die Autorin gern gelesen. Angebot und Nachfrage. Für mich ist das kein Freifahrtschein dafür, dass ich unendlich an der Serie festhalte. Wenn irgendwann kein Vorankommen mehr im eigentlichen Plot abzusehen ist, werde auch ich mich davon verabschieden. Warum nicht mal den Schritt wagen und eine Sterbliche ohne genetische Veranlagung erwählen? Da wäre doch mal alles offen und Platz für neue Ideen.
Der fünfte Band ist für mich (nach sieben Büchern insgesamt) immer noch der Beste. Er hat genau die richtige Mischung aus Liebe und Action. Von mich klar die volle Punktezahl.
Wieder mal...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
eine super Geschichte!
Liebe, Humor und Action alles schön verpackt und gut geschrieben!
Freue mich auf den nächsten Teil!
taffe Fortsetzung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
In diesem Band geht es um den Stammeskrieger Niko und der taffen Kriegerin und Stammesgefährtin Renata und deren "Adoptivkind" Mira. Besonders fasziniert an diesem Band hat mich die absolut coole, unnachgiebige und starke Darstellung von Renata. Von allen Büchern hat sie mir als Stammesgefährtin am besten gefallen. Sie weiß was sie will, hält mit der Meinung nicht hinterm Berg und ist ihrem Gefährten Niko, mit ihrer unglaublichen Fähigkeit Vampire mittels übersinnlichen Kräften niederzustrecken, eher eine Unterstützung als eine Hinderung. Auch Niko mit seiner lockeren, lustigen Art hat sofort von Anfang an dicke Sympathie-Punkte bei mir geerntet. Zudem finde ich die Geschichte um Sergej Jakut, dem absolut widerlichen Vampir von dem Renata als Gefangene gehalten wurde, genial eingeflochten.
Für mich eines der stärksten Bücher aus der Adrian-Reihe!
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Geliebt der Nacht von Lara Adrian

Unbekannter Einband von Köln, LYX verlegt bei Egmont Verlagsgesellschaften mbH,
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ISBN: , Erscheinungsdatum: Januar 2007
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Produkt-Bild: Küsst du noch oder beißt du schon? : Roman.

Küsst du noch oder beißt du schon? : Roman.

Unbekannter Einband von Köln : LYX Egmont,
Preis bei Amazon: EUR 3,50, Angebote ab EUR 2,49

ISBN: 3802581407, Erscheinungsdatum: Januar 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Küsst du noch oder beißt du schon? : Roman.
Produkt-Bild: Der Kristall des Chaos - Gezeitenstern-Saga

Der Kristall des Chaos - Gezeitenstern-Saga

Taschenbuch von Lyx Egmont Verlagsgesellschaften,
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ISBN: , Erscheinungsdatum: 2010
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