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Grim: Das Siegel des Feuers von Gesa SchwartzGebundene Ausgabe von Egmont LyxPreis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 11,97 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3802583035, Erscheinungsdatum: März 2010 |
5 Kundenrezensionen:"Man muss Flügel haben, wenn man den Abgrund liebt." 5 von 5 PunktenBeim Kauf von Büchern versuche ich meistens erfolgreich, mich nicht vom Cover eines Buches beeindrucken zu lassen. Also stand ich wie immer "unbeeindruckt" da und dachte mir: "Was für ein schönes Cover, das Abbild eines schattenhaften Wesens und dann auch noch in Paris!" Keine Chance. Ich musste dieses Buch haben. Ich hatte beim Kauf keine besonders hohen Erwartungen, aber dieses Buch ist wirklich wie ein Überraschungs-Ei! Die Handlung des Buches wurde hier schon oft widergegeben, deswegen beschränke ich mich darauf, was mir besonders gut gefallen hat: Schwartz's Figuren wirken durch ihre Vielschichtigkeit unglaublich lebendig und menschlich! Grim, unser "Held", schaut mit Verachtung auf die Menschen herab, nur um seine Sehnsucht nach ihnen zu kaschieren und trotz seiner Geringschätzung sucht er ihre Nähe. Er ist ein Wesen aus Stein und wirkt doch so menschlich. Seine innere Zerrissenheit und seine Entwicklung habe ich gespannt mitverfolgt. Mia Lavie ist eine junge Frau, die nicht zur "Oh mein Gott, bitte rettet mich jemand, mich hilfloses, schwaches Ding!"-Sorte gehört, sondern sich auch schon mal selbst rettet und sich ihrer Angst stellt, statt davonzulaufen. Obwohl sie noch jung und "nur" ein Mensch ist, besitzt sie eine Reife und Stärke, die mich überrascht hat. Was mir auch sehr gut an "Grim" gefallen hat, waren Themen wie die Unterdrückung von Zwischenwesen und ihre Rebellion, die Erkenntnis, dass auch die Bösen in diesem teuflischen Spiel Opfer sind, die Opferbereitschaft eines Einzelnen, um viele zu retten und die Beschreibung des Gefühls, irgendwie anders zu sein, als die Menschen/Wesen, die einen umgeben. "Grim" ist eine schöne, aber auch traurige Geschichte in einer brutalen Welt, die doch immer wieder durch Grim's Sarkasmus und seinen trockenen Humor aufgelockert wird. Un livre magnifique! wunderschöne Fantasy 5 von 5 Punkten....ein wunderschön aufgemachtes Buch mit einer fantasievollen Geschichte drin,wo nichts fehlt...Gargoyle Grim tanzt etwas aus der Reihe....ihn faszinieren die Menschen...er sucht ihre Nähe,ohne sich über den Grund im Klaren zu sein...es gibt in dieser Geschichte Vampire,Werwölfe,Menschen usw...aber ohne,das man den Überblick verliert...ich konnte es nicht aus der Hand legen...ein Buch für Jugendliche und Erwachsene.... Grim: Das Siegel des Feuers 4 von 5 PunktenWatch Video Here: http://www.amazon.de/review/R1RR4IT2DDHO9B Die oben geschilderte Story ist nur das Grundgerüst für eine sehr fantasievoll und einfallsreich erzählte Geschichte. Mit knapp 700 Seiten ist das Buch sehr umfangreich und auch wenn die Geschichte zu keiner Zeit langweilig wird, habe ich rückblickend doch den Eindruck, man hätte sie hier und da etwas straffen können. Der Erzählstil ist insgesamt sehr flüssig, wenngleich mir einige Wiederholungen etwas störend aufgefallen sind. Gesa Schwartz hätte in der Sprache ruhig etwas variieren dürfen, wiederholen sich stellenweise doch ganze Sätze immer wieder aufs Neue (wie oft kam allein auf den ersten 100 Seiten der Satz Grim stieß die Luft aus vor?). Auf der anderen Seite sind da aber auch einige wundervolle und sehr greifbar beschriebene Passagen, von Gesa Schwartz genau auf den Punkt getroffen und atmosphärisch unheimlich dicht erzählt. Die Beschreibung der geheimen Bar, einem Treffpunkt für die Wesen der Anderswelt ist da ein gutes Beispiel. Einfallsreicher und detaillierter hätte man diese Szenen kaum erzählen können. Wichtige Ereignisse werden hin und wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Ein Stilmittel, das hier ganz besonders gut passt, versorgt uns die Autorin auf diesem Weg doch nach und nach mit Puzzelteilen, die später von uns zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengesetzt werden. Auch für ihre Kreativität beim Erschaffen der Figuren muss ich Gesa Schwartz loben: Neben Elfen, Gargoyles, Nymphen und Co. gibt es von fliegenden Eseln, über menschenfressende Hunde bis zum besonders liebenswerten Hilfskobold Remis einige sehr interessante Kreaturen zu entdecken. Mein Fazit: Vor allem das unverbrauchte Fantasy-Szenario und die spannende Geschichte mit all ihren (mal mehr, mal weniger) liebenswerten Figuren haben es mir angetan. Von den wenigen kleinen Schönheitsfehlern abgesehen, ist Grim: Das Siegel des Feuers ein rundum gelungenes Fantasy-Buch! Wenn Ihr dem Genre also zugetan seid, tut Euch selbst einen Gefallen und schaut es Euch mal genauer an! Viel Spaß! Fantastischer Roman :-) 5 von 5 PunktenEntsetzt muss der Gargoyle Grim eines Nachts mit ansehen, wie sich seine langjährige Freundin Moira mit einem Menschenjungen (Jakob) unterhält, was den Gargoyles aber strengstens untersagt ist, und ihm eine verschnürte Pergamentrolle überreicht. Grim stellt sie zur Rede, doch Moira redet in Rätseln und nimmt Grim das Versprechen ab, über den Jungen zu wachen. Noch am selben Morgen begeht sie Selbstmord, indem sie der Sonne ihren Körper schenkt und für immer versteinert. Verwirrt und trauernd folgt Grim dem Jungen und erkennt schon bald, dass es sich bei ihm und seiner Schwester Mia, die Jakob sofort nach der Übergabe der Pergamentrolle aufsucht, um Hartiden handelt. Die Pergamentrolle scheint ein großes Geheimnis zu beherbergen, denn schon bald werden die Geschwister von mächtigen Schwarzmagiern verfolgt. Nur durch seinen Selbstmord kann Jakob das Geheimnis der Schriftrolle bewahren, die von nun an seine Schwester Mia stets bei sich trägt. Bei einer Auseinandersetzung mit dem Anführer der Hybriden, Seraphin von Athen gerät Mia durch den Einsatz ihrer Magie in Lebensgefahr. Aus diesem Grund sieht sich Grim gezwungen, seinen Schwur, sich niemals mehr mit einem Menschen einzulassen, zu brechen... Mit ihrer modernen und fantasievollen Sprache gelingt es Gesa Schwartz schon nach wenigen Atemzügen den Leser in den Bann ihres Romans zu ziehen. Die Autorin malt mit ihren Worten und veranschaulichenden Vergleichen eine fantastische Welt, in die der Leser vollkommen eintauchen kann. Jedes Wesen, jeder Ort wird genau beschrieben und dennoch bleibt stets noch genug Spielraum übrig, sodass der Leser auch seine eigene Fantasie bei der Gestaltung der Anderwelt einbringen kann. Alle Charaktere weisen eine erstaunliche Charaktertiefe auf, ihre Eigenarten und persönlichen Vergangenheiten wurden liebevoll herausgearbeitet und besonders gut kann man sich in Mia hineinfühlen, ihre Gedanken und Emotionen verstehen, da sie genau wie der Leser auch die Anderwelt und ihre Wesen erst kennenlernen muss. So lernt sie langsam den Umgang mit ihrer Magie und freundet sich mit den verschiedensten Anderwesen an. Im Verlauf des Buches erfährt man so immer mehr Details aus der langen Geschichte der Gargoyles. Mit Hilfe eines allwissenden Erzählers, der abwechselnd die Figuren Mia und Grim beleuchtet, gelingt es der Autorin dem Leser mit spielerischer Leichtigkeit die Handlung aus allen Blickwinkeln näher zu bringen. So verbindet sie die Erzählstränge von Mia und Grim lückenlos miteinander und man hat das Gefühl, dass die Handlung wirklich von jeder erdenklichen Seite beleuchtet wird. Durch die gesamte Geschichte zieht sich zudem ein Spannungsfaden, der niemals reißt oder spröde wird, da auch bei scheinbar harmlosen Szenen oft unerwartete Wendungen eintreten. Deshalb ist der Roman durchgehend fesselnd und packend. Doch den Leser erwartet nicht nur eine spannungsgeladene Atmosphäre, sondern auch herzerwärmende Komik, die meist in Szenen auftaucht, in denen der kleine Kobold Remis seinen Auftritt hat und die die Handlung stets gekonnt auflockert (S. 310: "Remis war offensichtlich genauso überrascht, denn er sah Grim von der Seite an, als hätte er sich in einen Weihnachtskringel verwandelt"). An einigen Stellen ist der Roman jedoch auch gruselig und grausam, jedoch gelingt es Gesa Schwartz jedes Mal wieder, die sich beim Leser einstellende Furcht durch Situationskomik aufzulösen, sodass sich schreckliche Bilder erst gar nicht ins Gedächtnis einbrennen können. Ein wunderbares Erstlingswerk von Gesa Schwartz. Die Autorin versteht sich wunderbar darauf, den Leser mit ihrer fantasievollen Sprache in eine geheimnisvolle Welt zu entführen, die voller ungewöhnlicher magischer Wesen steckt. Ein wunderbarer Mix aus Fantasy, spannungsgeladener Action und herzerwärmender Komik. Das Buch ist wirklich jeden Cent wert und ich kann es allen Lesern meines Berichts nur wärmstens ans Herz legen! Fantasy der Extraklasse 5 von 5 PunktenZum Inhalt wurde ja schon etwas gesagt, daher hier nun meine Meinung: Zu meiner Freude handelt es sich hier nicht um Romantic Fantasy oder wie man diese ganzen Bücher nennt, die gerade auf der Vampirwelle schwimmen. Sondern es ist eine düstere, ganz eigenständige Fantasygeschichte in unserer Welt. Den magischen Wesen haftet etwas Dreckiges an in der Welt, die Gesa Schwartz beschreibt, und überhaupt sind die Wesen sehr facettenreich und originell, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. So waren es neben der durchweg spannenden Geschichte dann auch die Charaktere, die mich bis zuletzt begeistert haben. Da sind erstmal die Hauptfiguren Grim (ein nach außen hin rauer, innen aber liebenswerter und tiefgründiger Gargoyle mit vielen Geheimnissen) und Mia (ein siebzehnjähriges Mädchen, das auch jenseits der typischen all-age-Thematiken etwas ganz Besonderes ist und nach schweren Schicksalsschlägen ihren eigenen Weg geht). Besonders mit den beiden habe ich mitgefühlt. Grims Entwicklung war sehr spannend, aber auch Mias hat mich gefesselt. Als Mia in die Anderwelt eintaucht, als sie ihre anfängliche Panik und Todesangst vor den fantastischen Wesen langsam abbaut und sich schließlich auf das einlässt, was ihr begegnet, habe ich alles hautnah erlebt. Aber auch die Nebenfiguren wie Remis, der amüsante Kobold, der mich immer wieder zum Lachen gebracht hat, oder Grims Chef, der Löwe Mourier, der zuerst etwas skurril erscheint, aber sie alle entwickeln sich bis zum Schluss und haben mich in ihrer Lebendigkeit in ihren Bann gezogen. Insgesamt sehr individuelle, besondere Charaktere, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben werden. Dazu kommen viele außergewöhnliche Ideen (und da meine ich jetzt nicht nur die ungewöhnlichen Völker wie Gargoyles und so) und eine fantastisch beschriebene Welt. Ich habe einiges an Fantasy gelesen und ich bin beeindruckt, wie originell und mitreißend vielfältig dieses Buch ist. Es gibt kaum Ähnlichkeiten zu anderen Büchern, was wirklich selten ist in der Fantasy, und es stecken so viele neue und spannende Ideen darin, dass ich einfach hin und weg bin. Ich hatte während des Lesens teilweise fast den Eindruck, als könnte es die Anderwelt wirklich geben, so schön war alles ausgemalt und bis in kleinste Details durchdacht. Es passte einfach alles zusammen. Besonders toll fand ich die Bezüge zur Menschenwelt, die in meinen Augen teilweise schon Richtung Gesellschaftskritik gehen, und den ganzen Hintergrund um den Zauber des Vergessens. Endlich mal eine Geschichte, die tatsächlich in unserer Welt spielt und auf geheimnisvolle Art erklärt, warum normale Menschen nichts von der geheimen Welt der Anderwesen wissen. Und irgendwie habe ich seit ich das Buch zugeklappt habe diesen einen Satz im Kopf, der im Buch öfter vorkommt: Alles ist möglich. Irgendwie stimmt das ja wirklich. Wer weiß schon, was es so alles gibt, was wir nicht sehen? Auch das Zusammenspiel von Mythen und mystischen Legenden aus unserer Kultur fand ich sehr gelungen und toll ineinander verflochten, so dass sich am Ende ein eigenständiges und stimmiges Bild ergibt. Schön fand ich daran, dass alles so gut zusammen passte: so konnte ich mir die Anderwelt und ihre Bewohner noch besser vorstellen, denn sie haben eigene Mythologien und Hintergründe, die Hand in Hand gehen mit den Mythen unserer Kultur, so dass man auch hier wieder denken könnte: Ja, so könnte es wirklich sein. Die Geschichte selbst war für mich durchgehend spannend, ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Am Ende löst sich dann alles in einem fulminanten Finale auf, das mich begeistert hat, besonders, was die Entwicklung der Charaktere angeht. Hier passt alles zusammen, die Geschichte ist wohldurchdacht, logische Brüche sind nicht vorhanden. Alles greift bis in kleine Details ineinander, bis dann am Ende ein vollkommen stimmiges Bild entsteht. Die ausgefeilte Sprache hat das Übrige dazu beigetragen, dass ich mich hier sehr gut unterhalten gefühlt habe. Die Autorin versteht ihr Handwerk, sie erzählt routiniert und flüssig und hat mich von der ersten Seite an gefangen genommen. Besonders gefallen hat mir, dass jede Figur eine eigene Art hat zu reden, das wurde sehr gut umgesetzt. Fazit: Gerade für ein Debüt wirklich beachtlich. Für jeden ist etwas dabei: Humor, Dramatik, Mythen, ein klein wenig Romantik, Action, ausgefeilte Charaktere. Das Buch ist unglaublich spannend, originell und gut geschrieben und die Charaktere sind mir so ans Herz gewachsen, dass ich sie jetzt schon vermisse. Für mich als Fantasyvielleser ein absolutes Highlight, das ich jedem empfehlen würde, der gern in fantastische, außergewöhnliche Geschichten eintaucht, in denen mehr steckt als bloße Unterhaltung. Ein absoluter Lesetipp von mir und volle Sternenzahl! |
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October Daye 01. Winterfluch von Seanan McGuireBroschiert von LyxPreis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 5,40 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3802582888, Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
5 Kundenrezensionen:packend erzählt wie ein Krimi, aber keine Lovestory! 4 von 5 PunktenDas Cover und die Story verleiteten mich zum Kauf. Die Geschichte und die Handlung geht Richtung Urban Fantasie. D.h. Fantasie vom feinsten, gewaltig und voller Magie. Da ich aber ein Fan von Liebesbüchern bin, hatte ich demensprechend auch eine tolle Liebesstory erwartet, leider war es nicht so. Die Story ansich super. October Daye ist ein Wechselbalg, Tochter eines Menschen und einer Feenfrau. Wechselbälger sind nicht sehr beliebt im Feenreich und haben auch nicht die große Kraft wie ein Reinblut. Sie muß so einiges einstecken, wird verflucht und ist nun auf der Suche des Mörders. Dabei lauert ständig Gefahr. Alles ist spannend geschrieben. Aber beim lesen, dachte ich immer, das hinter October Daye noch mehr steckt, vielleicht einen geheime Kraft, da sich alles um sie drehte. Die Geschichte ist spannend bis zum Schluss, somit weiß man nicht wer der Mörder ist. Alles lässt sich in einem Rutsch lesen. Die Charakter der einzelnen Romanhelden sind sehr unterschiedlich, was somit vieles Rätselhafter erscheinen läßt. Ständig fragt man sich, sind das nun Freunde oder Feinde von Toby(October Daye) Frische, unverbrauchte Urban Fantasy mit magischem Flair! (4,5 Sterne) 5 von 5 PunktenOctober Daye ist ein Wechselbalg: das Kind eines Sterblichen und einer Fae. Das Leben als Sprößling zweier Welten gestaltet sich jedoch als alles andere als angenehm, wenn man nirgendwo richtig dazu gehört. Reinblütige Feen blicken auf die nur schwach magisch begabten Wechselbälger herab, für ein gewöhnliches Leben in der Welt der Menschen wissen diese aber zu viel. Dass October zudem noch eine recht revolutionäre Ader hat, hilft ihr auch nicht gerade weiter. Trotzdem hat sie sich mit ihrem Leben arrangiert - während ihr sterblicher Partner nichts von ihrem magischen Erbe ahnt und sie für eine gewöhnliche Dedektivin hält, arbeitet Toby im Auftrag eines Herzogs des Feenvolks an der Auflösung un-irdischer Fälle. Bis sie eines Tages in die Falle eines ihrer Feinde tabbt - und die nächsten vierzehn Jahre als Fisch im Gartenteich verbringt. Als der Zauber endlich gebrochen ist, ist für October die Welt nicht mehr die gleiche. Ihr Freund und ihre gemeinsame Tochter wollen nichts mehr von ihr wissen, sie hingegen kehrt dem Reich der Feen den Rücken. Frustriert schlägt sie sich mit Ach und Krach durchs Leben ... bis eine alte Freundin ihre Hilfe benötigt: Die Gräfin Winterrose, eine der mächtigsten und ältesten Feen von San Francisco, scheint in ernste Schwierigkeiten geraten zu sein. Offensichtlich weiß sie etwas, für das ein Unbekannter das ungeschriebene Tabu der Feengemeinde bricht: Er tötet die Winterrose mit Eisen. Ehe sie jedoch ihr Leben aushaucht, bindet die Fee October mit einem Bann: Sie muss herausfinden, wer ihre einstige Freundin ermordet hat und weshalb. Gelingt ihr das nicht, wird der Fluch der Winterrose auch ihr das Leben kosten ... FRISCHE, UNVERBRAUCHTE URBAN FANTASY MIT MAGISCHEM FLAIR "Winterfluch" ist der wunderbare Auftakt der Urban Fantasy-Serie einer neuen, vielversprechenden Autorin: Seanan McGuire schreibt flüssig und hat sich dankenswerter Weise dazu entschlossen, nicht den breitgetrampelten Pfaden gängiger Urban Fantasy-Reihen zu folgen (auf denen Vampire und Werwölfe den weiblichen Protagonisten nicht von der Seite weichen), sondern beschreitet ungewöhnlichere Wege. Blutsauger jedenfalls tauchen in "Winterfluch" nicht auf. Stattdessen entführt McGuire in die faszinierende, durch und durch magische Welt des Feenvolks. Viele Fae, aber nicht alle, haben sich inzwischen in der irdischen Welt eine (falsche) menschliche Identität zugelegt: Wie October (Toby) Daye leben sie unerkannt in San Francisco. Doch überall gibt es Portale, durch die es Eingeweihten gelingt, in die Welt der Feen überzuwechseln. Dort halten die reinblütigen Fae noch immer Hof in ihrer verzauberten, sich wandelnden, keltisch angehauchten und mittelalterlich anmutenden Welt. Im Verlauf des Romans wechselt Toby immer wieder zwischen beiden Welten, und das macht viel vom Reiz des Buches aus. In einem Moment tauscht Toby verbale Schläge mit dem Katzenfürsten Tybalt in einer dreckigen Hinterhofgasse aus, im nächsten befindet sie sich einem gigantischen Schloß, in dem sich eine Feenkönigin in Gewänder aus Meerschaum kleidet: Das ist eine Urban Fantasy-Welt, wie ich sie so noch nicht gelesen habe, und deren Zauber ich schnell erlegen bin! MAGISCHE MORDE Primär dreht sich der Roman darum, dass Toby versucht, den Mord an der Feengräfin Winterrose aufzuklären. Schön dabei ist, dass es die Autorin ihrer Hauptfigur nicht leicht macht. Die tappt lange im Dunkeln, zieht nicht immer gleich die richtigen Schlüsse (wobei der Fluch, der seinen Tribut fordert, hierfür eine ausreichende Begründung darstellt), gerät erstaunlich oft und durchaus glaubhaft in Lebensgefahr und lernt dabei langsam und schmerzhaft, nach ihrer Jahrelangen Verwandlung wieder auf eigenen Füßen zu stehen. Dass der Leser eher ahnt, wer Drahtzieher hinter dem Attentat auf die Winterrose ist, ist nicht schlimm, da McGuire hierfür Erklärungen parat hat, die man ihr abnimmt. Darüber hinaus baut die Autorin zahlreiche Nebenschauplätze auf, die wohl für ausreichend Potential für mehrere weitere Bücher sorgen dürften: ob es sich um ihre problematische Beziehung zur Tochter ihres Lehensherren handelt, um das gefährliche Spiel, auf dass sie sich mit einem uralten Feenwesen eingelassen hat oder um das nur angerissene Verhältnis zu ihrer wahnsinnig gewordenen Mutter. Von ihr hat October auch die Fähigkeit geerbt, Blut lesen zu können. Schmeckt sie es, erfährt sie viel über das Wesen, von dem es stammt. Eine gleichsam mächtige wie gefährliche Gabe! Schade ist allenfalls, dass eine Konfrontation Tobys mit ihrem menschlichen Partner und ihrer inzwischen fast erwachsenen Tochter vermieden wird. Hier verschenkt McGuire eindeutig Potential und ich kann mir das nur so erklären, dass sie sich diesen Handlungsstrang für einen späteren Roman reservieren wollte. Dennoch ist es enttäuchend, dass die Autorin hier dem Leser nicht mehr bietet. URBAN FANTASY, DIE RICHTIG LAUNE MACHT Insgesamt ist "Winterfluch" ein sehr lohnendes Leseerlebnis, dass deutlich aus der Flut der sonstigen Urban Fantasy-Veröffentlichungen heraussticht. McGuire mag's düster und konzentriert sich auf eine spannende Handlung statt auf das Liebesleben ihrer Hauptfigur. Auch wenn October oftmals recht desillusioniert und ein bisschen störrisch daher kommt, ihre faszinierenden Wurzeln und die magische Welt, in der sie sich bewegt, haben das Zeug, die October Daye-Romane neben denen um Patricia Briggs Mercedes Thompson zu meiner Lieblings-Urban Fantasy-Reihe werden zu lassen. Unbedingt mehr davon! Nicht ganz das, was man erwartet aber eine Solide Leistung 4 von 5 PunktenDieses Buch bestach mich optisch durch die wundervollen blauen Augen der Person auf dem Cover. Ich muss zugeben das sie mein Bild von Toby Daye geformt hat und ich mir diese demnach immer genauso vorgestellt habe. Dieses Buch ist ein gut gelungener Krimi der eben in einer Fanatsy-Welt spielt. Wer hier die typische "sie-wollen-sich-dürfen-sich-aber-nicht-haben"- Story erwartet und eine zerbrechliche Hauptperson wird entäuscht.Zumindest ging es mir so, ich hatte nemlich definitiv etwas anderes erwartet. Nicht desto trotz ist dieses Buch eine Solide Leistung. Schnell fühlt man mit der Hauptperson und versucht schon vor ihr hinter die Geheimnisse zu kommen. Auch die Gefühle kommen nicht zu kurz, nur sind es eben nicht die herzverzehrenden liebesstorys sondern Toby hat eine Vergangenheit die man nicht grade als unschuldig bezeichnen könnte. Sie hat gelebt, geliebt und ist geflohen. Natürlich gibt es auch einige Mankos - so ist Toby von Gewissensbissen geplagt und im ganzen Buch werden ihre Vorstellung von der Realität wiederlegt. So hat sie Monate lang Angst zu Sylvester zu gehen aus Angst dieser könnte ihr offen Missgunst entgegenbringen - was natürlich nicht passiert. Dieses Vorgehen gibt es mehrmals im Buch und lässt einen ab und an, an Octobers Einfühlungsvermögen zweifeln. Auch die Figur der Julie verstehe ich noch nicht vollends. Sie und Toby sind Freunde seid der ersten Stunde, dann wird Julies Freund getötet bei dem Versuch Toby zu helfen und Julie konzentriert ihren ganzen hass auf October. Das leuchtet nicht ganz ein, wird aber bestimmt in den folgenden Bänden noch genauer theamtisiert. Die klaren Hits in diesem Buch sind: die Vergangenheit von October. Sie hatte Mann und Kind und diese empfangen sie nicht mit offenen Armen. Ganz wie im wahren Leben, wer wartet 14 Jahre ohne ein einziges "wieso?" und "warum?". Auch sehr Interresant ist die Figur des Thybalt. Beim Lesen fühlte ich mich daran erinnert, das Jungs in der Grundschule auch immer das Mädchen am meisten gestenkert haben das sie besondern gern mochten. Genauso verhält sich Tybald. Offiziell ist Toby sein ständiges Ärgerniss doch ein kleiner Blick in seine Gedanken verrät uns das genaue Gegenteil. Ich erhoffe mir mehr von ihm. Es muss keine dramatische Liebesszenen geben und ich denke dieser Roman gehör nicht zu ErotikLiteratur aber so eine kleine Romanze wäre für beide gut. Wie gesagt, ingesamt ein guter gelungener Start einer Serie. Eher Krimi als Fantasyroman. Freue mich auf den 2. Band. Die Welt der Fae mal anders. 3 von 5 PunktenIch finde die Idee und die Informationsverarbeitung der Geschichte sehr schön. Schon im Epilog bin ich über eine extrem spannende Stelle gestolpert, die einer unerwarteten Konfrontation mit einem Straßenschild glich. Danach wurden einem die wissensbedürftigen Infos wie Brotkrümel vorgeworfen und man ist quasi erpicht darauf, mehr zu erfahren. Es ist mit viel Aktion gefüllt und leider kommt die Liebe und die Leidenschaft etwas zu kurz. Zumindest in der ersten Hälfte des Buches. Ein Kind zweier Welten - und ein Mord im Feenreich 5 von 5 PunktenIch hab mir das Buch im März gekauft, weil mich das Cover regelrecht "angesprungen" hat. Beim Lesen des Klappentextes wurde ich neugierig und der Buchtitel selber tat ein Übriges. Ich hab den Kauf bis heute nicht bereut. Ich lese "Winterfluch" gerade und kann mich fast nicht losreißen - die Geschichte ist so spannend, daß ich mich jedesmal, wenn Toby etwas zustößt, dabei ertappe, wie ich sie in Gedanken schimpfe: "Was machst du denn schon wieder, Toby?" Ich muß mich echt jedesmal zwingen, das Buch wegzulegen, wenn ich etwas anderes machen muß. Selten hab ich ein Buch gelesen, das mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Nicht nur die Idee, keltische Motive mit "unserer" Welt zu verknüpfen, gefällt mir; das Ganze erinnert mich ein bißchen an "Charmed - Zauberhafte Hexen": drei Schwestern, die in San Francisco in dem alten Haus ihrer Großmutter leben und von deren magischen Kräften niemand wissen darf. Auch spielt die Geschichte in San Francisco, was mich ebenfalls ein wenig an "Charmed" erinnert. Genauso ist es bei Toby: als Kind beider Welten (ihre Mutter ist eine Faerie, ihr Vater ein Mensch - Toby ist also das, was man einen "Wechselbalg" nennt) hat sie sich für ein Leben in der Welt der Menschen entschieden und muß sich demzufolge als Mensch tarnen (die Form ihrer Ohren abrunden, damit sie menschlicher wirken z. B.). Aber mehr wird nicht verraten - wer die ganze Geschichte lesen will, sollte sich das Buch kaufen - ich kann es nur empfehlen! Eigentlich bin ich kein Krimi-Fan - aber dieses Buch hat mich überzeugt und ich würde es nicht mehr hergeben. Ich hoffe und warte gespannt auf den zweiten Band. Eine kleine Besonderheit bietet das Buch ebenfalls: beide Buchdeckel lassen sich ausklappen - wenn man den vorderen ausklappt, sieht man ein Schloß und zwei Faeries, die darum herumschwirren. Der hintere Buchdeckel zeigt noch einmal das Cover; in Blau und Weiß gehalten, aber sehr schön. |
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Blood ties . - Köln : LYX Egmont von Tanya HuffTaschenbuchAngebote ab EUR 9,00 ISBN: , Erscheinungsdatum: 2008, Auflage: 1. Aufl. |
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Das Herz der Nacht von Ulrike SchweikertGebundene Ausgabe von Egmont LyxPreis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 8,28 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3802582233, Erscheinungsdatum: Oktober 2009 |
Aus der Amazon.de-RedaktionMit Das Herz der Nacht hat die vor allem für ihre Historischen Romane bekannte Ulrike Schweikert eine Brücke zwischen ihren Vampir-Krimiromanen Der Duft des Blutes und Feuer der Rache und historischen Geschichten geschlagen: Farbenprächtig und detailreich beschreibt sie das Leben im Wien des 19. Jahrhunderts und erzählt dabei die Geschichte des Vampirs Graf András Báthory, der sich als Spielball inmitten der Intrigen eines Mörders wiederfindet. Nach und nach reißt ein unbekannter Báthorys Freunden die Kehle auf und stellt Báthory dabei ins Rampenlicht der Ermittlungen. Schweikert holt den Leser von der ersten Seite an ab und lässt ihn erst wieder gehen, wenn er die letzten Zeilen gelesen hat. Gekonnt wechselt sie zwischen souveränen Beschreibungen des höfischen Adelslebens und dem Alltag der Stadtmenschen, mischt spannungsgeladene Action mit grusligen Düstersequenzen. Dabei steht der Vampir Báthory immer im Mittelpunkt der Lesersympathie, wirkt anziehend und gleichzeitig fremd, während er Freundschaften schließt und Frauen verführt. Schön und clever ist Das Herz der Nacht - ein klassischer Vampirroman mit Krimielementen und solidem historischem Unterbau; Ulrike Schweikert versteht das Schreiberhandwerk gut und es gelingt ihr eben so mühelos wie dem Vampir aus ihrem Buch, Menschen in ihren Bann zu schlagen. -- textico.de/Wolfgang Treß 5 Kundenrezensionen:Herz der Nacht von Ulrike Schweikert 5 von 5 PunktenVor mehr als 200 Jahren wurde Graf András Petru Báthory zu einem Vampir. Seitdem wandert er von Stadt zu Stadt, doch nirgends hält es ihn länger als ein paar Monate. Als er dann aber nach Wien kommt ist er begeistert. Er lernt die Gräfin Kinsky kennen und auch die Komponistin Karoline Wallberg. In deren Gesellschaft fühlt er sich wohl, doch dann erschüttert eine Mordserie Wien und András gerät in Verdacht diese verübt zu haben. Allerdings bemerkt er zu spät die Falle, die ein alter Feind ihm stellt um ihm alles zu entreißen was er liebt.... Seitdem ich die Erben der Nacht von Ulrike Schweikert gelesen habe, bin ich ein großer Fan der Autorin und verschlinge alle ihre Bücher, die ich zu fassen kriege. Bei Herz der Nacht war das auch der Fall. Wieder einmal hat Schweikert sehr gut recherchiert, sie beschreibt nicht nur die Stadt Wien bzw Hamburg an sich, sondern auch die Sitten und Gewohnheiten der damaligen Zeit. Doch machmal übetreibt sie es auch etwas damit und die eigentliche Handlung bleibt aus der Strecke. Ihr Schreibstil ist wunderbar und ihre Personen sind spannend und interessant. Auf jede Person, die im Buch vorkommt, wird näher eingegangen und ihre Geschichte erzählt. Herz der Nacht ist somit ein richtig spannendes Buch, das ich jedem Fan von Vampirbüchern empfehlen kann. Von mir gibt es wieder einmal fünf Sterne für Ulrike Schweikert! Unterhaltsames Hörbuch 4 von 5 PunktenEigentlich hab ichs nicht so mit Vampirgeschichten, auch wenn die momentan stark in Mode sind. Doch die Mischung zwischen charmanter Wiener Geschichte und Vampirestory lässt den Hörer verzückt zurück. Die CDs sind viel zu schnell fertig. Die Story kommt gut vorwärts, ist nie langweilig und unterhält ganz wunderbar. Die Charaktere haben Tiefe und sind mengenmässig überschaubar. Dazu das grosse Finale am Ende in Hamburg, was will man mehr. Vampir meets History - sehr gelungen! 5 von 5 PunktenNachdem ich recht begeistert die Reihe um die Erben der Nacht von Ulrike Schweikert gelesen habe, war ich ziemlich neugierig auf den neuen Vampir-Roman Das Herz der Nacht" und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Schon alleine das Cover ist wunderschön gemacht; nicht einfach nur bedruckt, sondern das ovale Ornament hebt sich vom restlichen Papier ab (ich denke, Ihr wisst schon, was ich meine ). Ulrike Schweikert schreibt gewohnt detailverliebt, dass ich oft das Gefühl hatte, mich im Wien des 19. Jahrhunderts zu befinden. Mir hat es sehr gut gefallen, dass in diesem Buch History und Vampirstory wunderbar miteinander verwoben wurden und sich dieses Buch deutlich von den derzeitigen Vampir-Romanen abhebt (die natürlich auch teilweise gut sind, aber etwas Abwechslung tut doch auch mal ganz gut ). Der Leser ist mittendrin statt nur dabei und das von Anfang an (die Geschichte beginnt wirklich gleich am Anfang), was ich sehr mag, da ich es stellenweise recht ermüdend finde, wenn ein Autor erst mal 50 Seiten benötigt um in die Handlung reinzukommen". Wie gewohnt waren in diesem Buch alle Details wieder super recherchiert (was mir bei der Erben-Reihe schon sehr gut gefallen hat), was mir noch mehr Freude beim Lesen bereitet hat. Die Tatsache, dass auch hier wieder Personen des realen Lebens" auftauchten, machte die Handlung noch echter und lebendiger. Auch die fiktiven Charaktere waren recht gut gezeichnet, so dass über das ganze Buch hindurch hindurch Kopfkino eingeschaltet war. Sowohl für Vampir-Fans als auch für History-Liebhaber ein tolles Buch, das auch noch optisch sehr schön gestaltet ist und den Leser auf eine kleine Zeitreise mitnimmt - von mir volle Punktzahl! Ein gelungenes Arrangement zwischen Geschichte und Sprecher! 4 von 5 PunktenDas Herz der Nacht von Ulrike Schweikert ist die Geschichte des Vampirs András Petru Báthory, der sich im Wien des 19. Jahrhunderts niederlässt um dort ein Teil seiner Ewigkeit zu fristen. Fürstin Therese Kinski ist verzaubert von dem jungen Mann, der so gar nicht wie alle anderen Adligen ist. Er ist charmant, kultiviert, humorvoll und legt Wert auf ihre Meinung und Gesellschaft. Doch sie ahnt nicht, dass der András ein dunkles Geheimnis in sich trägt. András Existenz währt ewig und ist ewig einsam, bis er nach Wien kommt. Er beginnt tatsächlich zu leben, doch wer steckt hinter den geheimnisvollen Morden an jungen Frauen, deren Körper immer wieder blutleer aufgefunden werden? Sollte András etwa doch Zur Geschichte: Das Herz der Nacht ist ein historischer Vampirroman. Die Geschichte um András spielt um 1840 im kaiserlichen Wien. Ulrike Schweikert schildert die Vergangenheit mit einer großen Faszination für Details. Gesellschaften, Häuser und Kleider versprühen den Charme einer längst vergangenen Zeit. Diese wurde jedoch sehr wahrheitsnah dargestellt, denn auch die Schattenseiten werden thematisiert. Da drei wichtige Personen weiblich sind, erfährt man, dass Frauen von Männern kaum geachtet wurden. Vergewaltigungen und Schläge waren alltäglich. Doch mit Fürstin Therese Kinski, wurde eine ganz besondere Figur erschaffen. Sie besitzt einen scharfen Verstand, ist humorvoll und unterwirft sich ihrem Gemahl nicht, auch wenn das oft körperliche Gewalt zur Folge hatte. Sie ist eine emanzipierte Frau und unterscheidet sich damit von vielen Frauen ihrer Schicht. Ungewöhnlich ist, dass es neben András und Fürstin Kinski noch zwei wichtige Charaktere gibt: Karoline und Sophie. Wiederum zwei sehr interessante Persönlichkeiten. Anfangs plätschert die Geschichte still und einfach schön vor sich hin. Ich wollte gar nicht mehr aufhören zu hören :). Man wird in das alte Wien, im dem z.B. Johann Strauss noch lebt, hineingezogen und fühlt mit den verschiedenen Figuren. Doch plötzlich wird es richtig spannend und düster Graf András ist der Stereotyp eines begehrenswerten Vampirs, nicht nur die Fürstin erliegt schnell seinem Charme :). Zum Hörbuch: Lutz Riedel (der auch Timothy Dalton, Richard Gere und Tom Wilkinson spricht) verleiht besonders dem Grafen eine herrliche raue, dunkle Stimme. Genau so stell ich mir einen über 200 Jahre alten Vampir vor. Er klingt als habe er schon viel mehr erlebt als ein normaler Mensch begreifen kann. Riedel gibt dem Hörbuch einen ganz besonderen Charakter. Aber auch der Gräfin verleiht er eine interessante Stimme. Sie klingt nicht verstellt und trotzdem irgendwie weiblich. Er setzt ihr Leid und ihre Schwärmerei liebevoll und vorsichtig um. Und auch Karoline und Sophie haben ihre ganz eigene Betonung. Einzig Sophies Stimme klingt zu weilen etwas quengelig, was gerade anfangs nicht ganz zu ihrem Charakter passt. Mein Fazit: Lutz Riedel verleiht der Geschichte eine historische, stimmungsvolle Atmosphäre, die dem Buch Leben einhaucht und ihm einen ganz eigenen einzigartigen Charme verleiht, der den Hörer mitträumen und mit zittern lässt. Ein gelungenes Arrangement zwischen Geschichte und Sprecher! Vampire meets History! 5 von 5 PunktenIn Ulrike Schweikerts neustem paranormalen Roman "Das Herz der Nacht" begleiten wir den Vampir Andràs Petru Bàthory auf seiner spannenden Reise durch das Wien des 19. Jahrhunderts. Schon das schöne Cover des Buches lässt erahnen das dieser Roman den Leser in eine längst vergangene Zeit enführt, und tatsächlich findet man sich in den Adelshäusern Wiens wieder. Unser Vampir Andràs macht sich nach Einbruch der Dunkelheit auf in sein neues Leben, denn erst vor kurzer Zeit ist er seiner Schöpferin Ileana entwischt um endlich seine Freiheit zu genießen. Andràs zieht mit seiner Attraktivität und seinem marmornen Teint schon bald die Aufmerksamkeit von Fürstin Therese Kinsky auf sich. Schon nach wenigen Kapiteln ahnt man dass die stolze und unglückliche Fürstin mehr Gefallen an Andràs findet als gut für sie ist. Man kann es ihr allerdings nicht verübeln damit sie große Gefühle für ihren neuen Freund empfindet, da ihr Mann sie schon des längeren mit anderen Frauen hintergeht ohne daraus einen großen Hehl zu machen. In dem neuen Leben des Vampirs spielt aber nicht nur die Fürstin Kinsky eine große Rolle, auch die schöne Pianistin Karoline Wallberg mit ihrer blinden Tochter Sophie nehmen einen großen Teil in Andràs Herz ein. Verwirrt durch seine menschlichen Neigungen seinen neuen Freunden gegenüber muss sich unser Vampir-Held gegen seinen Verfolger währen, der ihm immer mehr blutrünstige Morde in die Schuhe schiebt. Ulrike Schweikert schafft es in ihrem Roman mystisches mit historischen zu einem ganzen zu verweben. Durch ihren schönen ausschmückenden Schreibstil fühlt man sich direkt in das glamouröse 19. Jahrhundert Wiens zurück versetzt. man kann sich bildlich die die großen Sälle gefüllt mit herumwirbelden Tanzpaaren vorstellen die im Takt des Walzers tanzen. Die Charaktere sind mit vielen Einzelheiten und einem schönen Charakter ausgestatte. So bekommt man es in "Das Herz der Nacht" mit einem liebenswürdigen Vampir zu tun, der den Anschein macht seine Selle in sich zu tragen. Dadurch das sich immer wieder grausame Mordfälle ereignen und selbst der übersinnliche Andràs bis zuletzt nicht weiß wer dahinter steckt, zieht sich die Spannung durch das ganze Buch bis hin zum großen Finale. Mein Fazit: °°°°°°°°°°° Die glänzende Welt von Wien wird durch grausame Mordfälle erschüttert. Nichts destotrotz mischt sich der Vampir Andràs Petru Bàthory in die Ballsäle und Abendgesellschaften. In Ulrike Schweikerts paranormalen Roman "Das Herz der Nacht" verschwimmt das historische Wien des 19. Jahrhunderts mit der Welt der Wesen der Nacht! |
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Nicht schon wieder ein Vampir! von Tate HallawayBroschiert von LyxPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,40 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3802582845, Erscheinungsdatum: Januar 2010 |
5 Kundenrezensionen:Erstaunlich öde 2 von 5 PunktenDie Geschichte einer Hexe, die vom Vatikan gejagt wird und dabei einen Vampir kennenlernt, klingt ja eigentlich spannend. Die Aufmachung (Cover) des Buches sieht fröhlich aus und verspricht einen amüsanten und vielleicht auch etwas ungewöhnlichen Roman des Romantic Fantasy Genres. Leider ist das Buch nix von alledem. Es ist weder romantisch, noch witzig, noch spannend, noch durchgehend interessant oder sonderlich ungewöhnlich. Die Charaktere sind und bleiben blaß und auch ziemlich flach. Die Rahmenhandlung beginnt relativ spannend mit einer plötzlich autauchenden Agentin des Vatikans, verliert aber ganz schnell an Schwung und kommt bis zum Ende nicht wieder richtig in die Gänge. Die Liebesgeschichte ist quasi nicht vorhanden. Klar, es gibt romantische Verwicklungen, aber besonders packend und prickelnd sind sie nicht. Mich hat sie jedenfalls nicht interessiert. Lustig oder auch nur vage amüsant fand ich das Buch an keiner Stelle, genauso wenig hat mich die Dramatik überzeugt. Ich musste nicht wissen wie es weitergeht, sondern hatte Mühe mich durch das Buch durch zu arbeiten, und -ich gebe es zu- habe an ein paar Stellen auch Seiten überblättert. Ich werde mir sicher keinen der Folgebände kaufen. Wirklich schade, denn die Idee fand ich ansprechend, die Ausführung traf jedoch überhaupt nicht meinen Geschmack. Dennoch möchte ich 2 Sterne für die Idee geben und weil die Hexensachen mir ganz gut ausgedacht oder recherchiert klangen. Aber für mich war das Buch kein Gewinner. Leider. Phantastisch!... spannend, witzig und abwechslungsreich! 5 von 5 PunktenHi ihr Vampirfans, dieses Buch ist anders. Es lockt einen in eine betimmte Richtung und wenn man denkt "ah cool jetzt weiß ich was passiert" kommt alles anders als man denkt und es wird noch besser. Dieses Buch hat mich gefesselt. Bei Bis zum Morgengruen habe ich ewig gebraucht um das Buch zuende zu lesen. Die Dialoge in "Nicht schon wieder ein Vampir" sind nicht zäh und die Handlung geht schnell voran. Ich bin heil froh, dass es fünf Bände gibt, ich bin total verhext! Also einfach kaufen, lesen , lieben! 9,95 ist auch echt nicht teuer! Viel Spass! SA Gelungener Auftakt der sich noch beweisen muss 3 von 5 Punkten"Nicht schon wieder ein Vampir" ist Tate Hallaways Auftaktroman für ihre Reihe "Garnet Lacey". Wie aus der Inhaltsangabe schon zu entnehmen ist, handelt es sich bei Garnet Lacey um eine Figur aus der gleichnamigen Reihe. Garnet ist eine Hexe auf Entzug, um den Vatikansjägern nicht aufzufallen, nicht ganz leicht wenn man seinen Körper mit einer Göttin teilt, die für ihre Bosheit bekannt ist - Lilith. Erzählt wird die ganze Geschichte aus der Ich-Perspektive der Figur Garnet und gleich zu Anfang wird man mit einem Déjà-vu der schrecklichen Ereignisse konfrontiert, die an dieser Stelle erst mal nur erschreckend und vor allem etwas unverständlich für den Leser sind. Danach geht Tate Hallaway allerdings doch langsamer vor - man wird mit der "neuen" Garnet vertraut gemacht und bekommt einen Einblick in ihr jetziges ruhiges Leben. Aber weder Garnets Leben noch die Handlung bleiben lange so ruhig - schon sehr bald taucht der mysteriöse und, wie könnte es anders sein, attraktive Vampir Sebastian auf und danach überschlagen sich die Ereignisse nur noch so, denn eine Überraschung folgt auf die nächste und lässt dem Leser eigentlich keine ruhige Minute mehr. Von Anfang an ist die Handlung ein aus mehreren Fäden bestehendes Gebilde, parallel zur aktuellen Handlung werden immer wieder Erinnerungsfetzen aus Garnets Vergangenheit eingeschoben und so bekommt der Leser im Laufe des Buches dann eine Erklärung für den scheinbar merkwürdigen Einstieg in dieses Buch. Außer Hexen hat Tate Hallaway, wie der Titel schon vermuten lässt, auch andere mystisch oder fantastische Wesen in ihre Handlung eingeflochten - Vampire stehen dabei ganz oben auf ihrer Liste, doch außer ihrem Charme und dem Blutsaugen sind sie doch eher normale Wesen mit fast alltäglichen Problemen, nur Sebastian von Traum ist durch seine Fähigkeit, auch bei Tage zu wandeln, anders als die anderen seiner Art. Ansonsten finden noch Werwölfe und Geister ihre Erwähnung und man kann gespannt sein, was Tate Hallaway im Laufe der Reihe noch so aus ihrer Feder zaubert. Als kleines Extra bekommt der Leser noch eine Einführung in Astrologie, die einzige "magische" Leidenschaft, die sich Garnet in ihrem neuen Leben erlaubt. Jedes Kapitel steht im Zeichen eines Hauses, welches so einige Schlüsselwörter bereit hält. "Nicht schon wieder ein Vampir" ist damit ein durchaus gelungener Auftakt der Reihe "Garnet Lacey" - ziemlich blutig, mystisch und dem Hauch Erotik versehen, ohne den solche Reihen nicht mehr leben können. Bleibt abzuwarten, was Tate Hallaway daraus macht. Gähn 1 von 5 PunktenMir wurde dieses Buch geschenkt und bin froh kein Geld dafür ausgegeben zu haben. Es ist nichts als ein Versuch(!) witzig zu sein und eine spannende Liebesgeschichte zu schreiben. Ein Punkt ist schon fast zuviel. Freue mich schon auf weitere Bände 4 von 5 PunktenMeinung aus der Jugend-Redaktion: Garnet Lacey ist eine Hexe und sie ist auf der Flucht. Nun wohnt sie in Madison, arbeitet in einem okkulten Buchladen und läuft als Goth rum. Als eines Tages der unglaublich attraktive Vampir Sebastian in ihren Laden kommt, wird ihre Welt allerdings wieder auf den Kopf gestellt, denn die Jäger des Vatikans sind hinter ihm her und somit auch wieder hinter ihr. Als dann auch noch ihr Ex-Vampir-Freund wieder auftaucht ist das Chaos perfekt. Doch neben den Vatikanagenten kommt noch ein weiteres Problem hinzu. Sebastian ist durch Magie zum Vampir geworden und nun lässt die Wirkung seines Trankes nach, er muss ihn also wieder erneuern, doch die Frage ist wie. Denn Sebastians Formel ist nicht vollständig und die Zeit läuft ihnen davon, wenn Sebastian überleben soll und sie den Agenten entkommen wollen. Das Buch hat mir eigentlich wirklich gut gefallen. Es bietet sowohl Romantik als auch Spannung. Die Autorin hat hier einen guten Mittelweg gefunden, sodass kein Teil zu kurz kommt. Meiner Meinung nach sind die Kapitel zwar zum Teil etwas lang, aber das tut dem Buch keinen Abbruch. Es macht Spaß, das Buch zu lesen und man freut sich schon auf weitere Bände. Ich vergebe 4 Sterne und empfehle das Buch ab 15 Jahren. |
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Wolf Shadow 01: Verlockende Gefahr von Eileen WilksBroschiert von LyxPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 2,14 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3802582152, Erscheinungsdatum: April 2009 |
5 Kundenrezensionen:Guter Anfang mit guten Tendezen! 4 von 5 PunktenIch liebe Wölfe und besonders gute Werwolfsgeschichten. Nach "Nach dem Sommer", das ja nun eher jugendlich ist, und einer Midnight Hour "Zwangspause", war ich sehr auf diese Werwölfe gespannt! Lily Yu arbeitet bei der Polizei in San Diego. Wenn sie ermittelt liegt Magie in der Luft. So auch bei ihrem neuesten Mordfall. Als Lily die Ermittelungen übernimmt, deutet alles darauf hin, dass der Kronprinz der Werwolfunterwelt seine Fänge im Spiel hatte: Rule Turner. Lily Yu fürht es in einen eher verwunschenen Nachtclub und trifft dort auf die High Society, aber auch auf Rule und je mehr sich alle INdizien gegen ihn verbünden, nimmt Rules Anziehung auf Lily förmlich zu. Ein erotisches und sehr spannendes Abenteur wartet dort auf den Leser. Dieser Roman überzeugt durch seine Andersartigkeit. Wir haben eine sehr emotional angeschlagene chinesische Polizistin, die "Magie" fast wittern und vor allem sehen kann. Dazu gibt es einen scheinbar versnobbten, aber dann sehr feinfühligen Prominenten. Rule Turner, mit dem Playboy-IMage gebrandmarkt nimmt immer mehr sinnlichen Einfluss auf die schöne Lily. Dabei rückt aber in dem Roman nicht deren Liebesbeziehung in den Vordergrund, wie es bei vielen anderen Büchern dieses Genres manchmal passiert, sondern der Fall. Ein fantasy-Krimi mit einer gehörigen Würzung Liebe/Romantik und Erotik. Nebencharaktere die Schräg und unterhaltsam sind. Der Barbesitzer, ein Gnom, aber auch der Rudellose Werwolf Cullen , (ein an Sich lustiger Scherz auf "Twilight", wenn dieses nicht ein Jahr später erschienen wäre, als Wolf Shadow 1) lockern die Geschichte immer wieder auf. Bemerkenswert ist der Sprachstil der Autorin, er ist nicht plump und vor allem nicht einfach. Ab und an wird der ein oder andere längst vergessene Wörter wieder für sich entdecken. Hier sollte aber vielleicht auch ein Lob an die Übersetzerin ausgesprochen werden. Da es sich hier um den Auftakt einer Serie handelt, sollte der Leser auf jeden Fall Verständnis dafür haben, dass sich ab und an kleine Hänger in der Geschichte ergeben, bzw. im Lesefluss, weil eine neue Fantasywelt natürlich Platz für Erklärungen benötigt. Dennoch nimmt dieses nicht den Lesespaß. Das Cover gefällt mir nicht ganz so gut, trifft aber den Inhalt des Buches sehr genau. Diese Reihe, die in Amerika schon für "Bücher über die Bücher" gesorgt hat, gefält mir ausgesprochen gut und ist mit Sicherheit ein Juwel in der großen Lyx-Auswahl. Wer neben unzähligen Vampirgeschichte mal etwas neues Ausprobieren will, oder einfach mal genug von Andreas Franz und Co hat, der sollte mit gutem Gewissen unbedingt zu dieser Reihe greife. Ein äußerst spannender Krimi in einer sehr prickenden Verpackung mit einer guten Prise Humor, da freut man sich schon schon auf den zweiten Band... Werwölfe, übernatürliche Wesen 4 von 5 PunktenDer Beginn einer neuen Serie. Der erste Band ist einfach super, die Story ist schön geschrieben. Ich habe jetzt Band 1-3 gelesen und bin vom Band 1 total begeistert. Band 2 ist etwas langatmig und hat einige Stellen, die ich nicht so ganz nachvollziehen kann. Band 3 ist dann wieder logischer und vorallem besser und spannender geschrieben. Lässt sich abwarten wie Band 4 wird. Denn wissen wie es weitergeht will ich unbedingt. Magisch, Erotische, Märchenhaft 5 von 5 PunktenDinge die im Dunkeln liegen sind für uns schon immer magisch und unheimlich gewesen. Und Gestaltenveränderer gibt es nicht und doch wird darüber geschrieben. Das Mystische wird in den Vordergrund geschoben und in die heutige Zeit gelegt. Bringt diesem Roman den gewissen Pfiff und statt Prinzen aus dem 11. Jahrhundert trägt man hier Jeans und andere moderne Kleidungsstücke. Das Übersinnliche oder Magische wird wie überall mit Gut und Böse assoziiert und der Schuß Erotik ist dann das Sahnehäubchen. Die nächsten Ausgaben muß man sich einfach ansehen, schaun wir mal. Guter Anfang 5 von 5 PunktenIn dem ersten Teil von Wolf Shadow erschafft die Autorin noch eine übersichtliche Welt und eine gute Geschichte, die man lesen kann und auch verstehen. Natürlich will man am Ende wissen, wie es weiter geht und das ist ja auch klar. Die Handlungsstränge sich einfach und nicht kompliziert und spannend. Auch hat Eileen Wilks einen Sinn für Humor und kann ihn in den Nebencharakteren gut umsetzen. Ein interessanter Anfang! 4 von 5 PunktenDie Polizistin Lily Yu wird zu einem Mordfall gerufen und es scheint alles auf einen Werwolf als Täter hinzudeuten. Bei der Befragung der Werwölfe, die sich zum Zeitpunkt in der Nähe des Tatortes aufgehalten haben könnten, begegnet sie dem charismatischen Thronfolger des Nikolai-Rudels, Rule Turner. Schnell gilt der prominente Frauenschwarm als Hauptverdächtiger, doch kommen Lily langsam Zweifel an dem Mordhergang und somit auch an Rules Schuldigkeit. Während sie sich immer weiter zu Rule hingezogen fühlt passiert ein weiterer Mord, der die ganze Scahe in ein anderes Licht rückt... Ein guter Anfang für eine vielversprechende Serie!Lily, eine bodenständige und resolute Frau, betritt die Welt der High-Society und das lässt einen schon schmunzeln, wenn man sieht, wie Rules Noncholance an der Taffen Polizistin abperlt. Und dennoch kommen beide sich näher und zwar auf einer vollkommen nachvollziehbaren Weise. Es werden keine großen Sprünge gemacht, die Story bleibt kontinuierlich und stringent, was sie natürlich wirken ließ. Max, der Gnom und Clubbesitzer, bringt durch seinen Sarkasmus eine wunderbar witzige Note ins Buch und auch Cullen, der clanlose Wolf lockert die Geschichte auf. Ist er wirklich ein Freund oder ist gerade er der Verräter? Obwohl ich mir noch etwas mehr Tiefgang zwischen den beiden Protagonisten gewünscht hätte, machte das Buch Spaß zu lesen und weckt Neugierde auf folgende Bände! Neueinsteigern empfehle ich, erst den 1. Band zu lesen und dann nach der Reihe zu lesen, da die Handlungsstränge aufeinander aufbauen. Band 1: WolfShadow - Verlockende Gefahr Band 2: WolfShadow - Magische Versuchung Band 3: WolfShadow - Dunkles Verlangen weitere Bände folgen Band 4: bisher nur in Englisch!!! - Night Season Band 5: bisher nur in Englisch!!! - Mortal Sins Band 6: bisher nur in Englisch!!! - Blood Magic |
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Dark Swan 01. Sturmtochter von Richelle MeadBroschiert von LyxPreis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 6,24 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 380258211X, Erscheinungsdatum: Mai 2010 |
5 Kundenrezensionen:Dark Fantasy/Erotik 3 von 5 PunktenRichelle Mead hat mich seit ihrem Vampire Academy Deutschland-Debut überzeugt.Ich liebe ihre Bücher,wie sie es versteht Charaktere realistisch wirken zu lassen obwohl es sich um Fantasygeschichten handelt,und wie sie den Leser immer wieder überrascht.Es gibt wirklich nie den Moment wo man sich denken kann wie es weiter geht.Es bleibt immer spannend! Story: (KEIN Spoiler) Eugenie Markham ist eine starke Schamanin und ihre Aufgabe ist es Feine,also Feen und andere mysteriöse Gestalten in die Anderswelt zu befördern oder sie in die Unterwelt zu verbannen.Irgendwann beginnen doch ihre Feinde ihr nachzustellen und sie anzüglich anzusprechen und sie versteht nicht so recht wieso.Plötzlich kennen sogar alle Bewohner der Anderswelt ihren echten Namen,denn die kannten sie bisher nur unter Odile Dark Swan.Nach einer leidenschaftlichen Liebesnacht mit Kiyo,einem sehr attraktiven jungen Mann den sie spontan in einer Kneipe kennenlernt und ihm nicht wiederstehen konnte,merkt sie das etwas an ihm nicht stimmt.Doch bevor sie dieses geheimnis lüften kann muss sie ihre bisher größte Aufgabe meistern,sie muss körperlich in die Anderswelt und ein entführtes Mädchen retten.Dort muss sie den König Dorian um Hilfe bitten,der sich auch gleich an sie ranschmeißt.(Denn Feine können der menschlichen Anziehungskraft nicht wiederstehen)Eugenie hasst feine und die Anderswelt,das wurde ihr immer so beigebracht,doch mit einer Prophezeihung wird ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt... Charaktere: Die Charaktere sind nicht ganz so tiefgehend wie in ihrer vorherigen Reihe Vampire Academy,aber schließlich hat Richelle bereits dort bewiesen das jeder Band den Vorgänger toppt.So wird es meiner Meinung und Hoffnung auch hier sein.Eugenie ist stark und selbstbewusst und hat Sinn für Humor,alles in allem eine super-sympathische Kombi,doch noch nicht genug ausgeprägt.Nebencharaktere kommen etwas zu kurz und werden nicht genug beschrieben.Außer Dorian,der einen etwas tiefergehenden hat,ist es nicht gut genug ausgearbeitet.Das liegt vielleicht ein bisschen daran das Odiles Liebesnächte ein wenig lang beschrieben werden. :) das wird bestimmt noch ^^ Fazit: Kann nur besser werden,es ist echt nicht schlecht.Ich erwarte die Fortsetzung. Odile, dass Flirtobjekt... 3 von 5 PunktenOdile Dark Swan ihrer Zeichens nach Schamanin ist eigentlich ganz schön tough. Sie lebt alleine, weil wer will sich schon Geschichten anhören, in denen sie Feinen jagt, Kers tötet oder andere Fabelwesen in die Anderswelt zurück schickt. Nach einem etwas schwierigen Auftrag, bei dem sie von dem Wesen ein unsittliches Angebot bekommt, ist ihr klar, dass irgendetwas komisches vorgeht. Wenig später bekommt sie einen Auftrag von Will, den sie erst gar nicht annehmen will. Sie soll in die Anderswelt und seine Schwester Jasmine suchen, die von Feen entführt wurde. Die Anderswelt ist gefährlich vor allem, wenn Odile mit ihrem Körper dort herüber tritt. Durch Zufall lernt sie Kiyo kennen, der ihr sofort sympathisch ist Doch irgendetwas reizt sie an dem Auftrag, das Mädchen zu suchen und so macht sie sich auf den Weg Und plötzlich liegt die ganze Menschheit in ihrer Hand Da ich begeisterter Leser der Vampire Academy von Richelle Mead bin, dachte ich mir auch ihrer neuen Serie eine Chance zu geben. Urban Fantasy ist zwar nicht mein bevorzugtes Genre, aber hin und wieder mache auch ich einen Abstecher dorthin. Die mächtige Schamanin schien am Anfang recht sympathisch, aber leider konnte ich später nicht mehr viel mit der Figur anfangen. Ich verstand ihre Handlungen einfach nicht. Bis jetzt ist mir nicht klar, warum sie in die Anderswelt geht, obwohl sie eigentlich die ganze Zeit dagegen ist. Eher wahrscheinlich ist es, dass ihre Handlung eine Trotzreaktion ist. Und welcher Schamanin will ich die ganze Menschheit in die Hand geben, wenn sie nur Trotz zeigt? Die Dialoge rissen mich auch nicht vom Hocker, waren sie teilweise einfach nur platt und fade. Die unsittlichen Annäherungen waren mir zu einfach gestrickt und wirklich jede Figur wollte etwas von Odile. Die männlichen Helden allerdings haben mir super gefallen. Kiyo wäre zwar nicht mein Wunschpartner, aber ein guter Charakter ist er auf jeden Fall. Noch besser gefällt mit Dorian, der für mich auch die Rolle des passenden Mannes für Odile annimmt, ob sich in der Geschichte daraus etwas ergibt, werde ich natürlich nicht verraten. Die phantasievollen Geschöpfe, die Richelle Mead geschaffen hat, sind es wert die Geschichte zu lesen. Der Ker, der sich in einem Turnschuh beheimatet fühlt, hat mein Herz gewonnen. In einem Turnschuh! Ich lächelte. Ich mag Richelle Meads Charaktere, weil sie nie allzu gradlinig sind und auch mal ihre Meinung ändern, dem Umstand ist sie auch treu geblieben, aber die Gespräche und die nicht nachvollziehbaren Reaktionen nahmen mir etwas den Spaß. Ich werde 3 von 5 Sternen vergeben. Einen Punkt gibt es, für das wunderschöne Cover, einen für die männlichen, starken Charaktere und einen für die phantastischen Wesen. Leider ist auch Richelle Mead nicht immer ein Garant für gut durchdachte Stories. Wer dieses Buch als sein erstes von ihr liest, wird damit gut ausgekommen, alle anderen die Vampire Academy kennen, werden sich vielleicht ein bisschen schwer tun mit diesem Roman. Die Welt der Feen ist erotisch, gefährlich - und leider nur Durchschnitt 3 von 5 PunktenWORUM GEHTS: Unter dem Decknamen Odile Dark Swan (eine Anspielung auf Schwanensee) bekämpft Eugenie Markham die ihr verhassten Kreaturen der Anderswelt. Die legen es immer wieder darauf an, in unserer Realität Unfrieden zu stiften. Eugenie verbannt Feenwesen in die Unterwelt, exorziert Gegenstände und rettet Menschenfrauen vor den ungewollten Übergriffen potenter Elfenfürsten. Sie gilt als die Beste ihrer Zunft und hütet sich hervorragend davor, sich vom Feenvolk an der Nase herumführen zu lassen ... bis innerhalb weniger Tage so ziemlich alles schief geht: Nicht nur landet sie Hals über Kopf mit einem mysteriösen Fremden in der Kiste, in dessen Adern offensichtlich Feenblut fließt. Bei einem Auftrag muss sie außerdem körperlich in die Anderswelt wechseln - ein lebensgefährliches Unterfangen. Dann muss sie ausgerechnet von einem ihrer Feinde etwas über ihre eigene Vergangenheit, das sie nie für möglich gehalten hätte. Eugenie versteht die Welt nicht mehr, vor allem, als sie zu allem Überfluss auch noch feststellen muss, dass nicht alle Feenwesen prinzipiell durch und durch böse und gefährlich sind ... WIE ES MIR GEFALLEN HAT: Richelle Mead ("Vampire Academy" und "Succubus Blues") beweißt Geschick dabei, die uralten Legenden um Elfen und Feen mehrere Kulturkreise (z. B. keltisch/irisch, japanisch und indianisch) in die stringente Handlung ihrer neuen Urban Fantasy-Serie zu integrieren. Eugenie ist ein sympathischer Charakter vom Typ toughe Einzelgängerin; das ist nicht ungewöhnlich für das Genre, aber auch nicht weiter schlimm, denn unter'm Strich funktioniert das gut. Zudem verzichtet die Autorin auf eine bloße Schwarz-Weiß-Unterteilung ihrer Welt. Das gilt auch für viele Nebenfiguren, die zu gefallen wissen. Die Kombination schamanischer Rituale (auf solche stützt sich Eugenie bei ihrer Arbeit, wenn sie nicht gerade mit Eisenkugeln um sich schießt oder griechische Göttinnen um Beistand anruft) mit der phantastischen Feenwelt der Kelten ist ungewöhnlich, funktioniert aber hervorragend und sorgt für frischen Wind auf der Reise über ausgetretene Pfade. Schon allein aufgrund ihres nahe beeinnander liegenden Erscheinungsdatums im gleichen Verlag bin ich nicht umhingekommen, "Sturmtochter" mit Seanan McGuires "Winterfluch" zu vergleichen. Beides sind Auftaktromane neuer Urban Fantasy-Serien, in denen die Anderswelt und deren Bewohner eine große Rolle spielen. Beide Romane sind sowohl im Hier und Jetzt als auch im Reich der Feen angesiedelt. Beide Romane stellen Frauen in den Mittelpunkt, die in beiden Welten wandeln und zu keiner richtig gehören und die es sich zum Beruf gemacht haben, Unheil treibende Feenwesen zu jagen. Welcher Roman wem mehr zusagt, ist schlussendlich stark Geschmackssache. Für mich hat eindeutig McGuires "Winterfluch" einige gewaltige Längen Vorsprung. In "Sturmtochter" war mir das erotische Element dann doch zu stark ausgeprägt (es gibt recht deutliche Sexszenen und die Wesen der Anderswelt sind allesamt (!) - wenn auch aus innerhalb der Handlung logischen Gründen - ganz heiß auf Eugenie). Obwohl auch Richelle Mead eine in sich stimmige Welt geschaffen hat, überzeugte mich die von McGuire doch eine Spur mehr. Auch die Actionhandlung von "Winterfluch" ziehe ich der von "Sturmtochter" vor. Wer es allerdings gern erotisch mag, kommt in der "Dark Swan"-Reihe eher auf seine Kosten! Aberwitziger Serienauftakt um eine toughe Schamanin 4 von 5 PunktenZum Inhalt: Eugenie Markham ist eine machtvolle Schamanin, die sich ihren Lebensunterhalt mit der Austreibung von den sogenannten "Feinen", einem anderen Begriff für Feen, verdient, die sie zurück in die Anderswelt oder auch endgültig ins Totenreich schickt, je nachdem wie gefährlich sie sind und wieviel Schaden sie in der Welt der Menschen angerichtet haben. In der Anderswelt ist sie vor allem unter dem Namen Dark Swan bekannt und gefürchtet, da ihr Geist bei den Verbannungen die Form eines schwarzen Schwans annimmt. Dank ihrer Gabe und ihrem aufreibenden Beruf hat Eugenie wenig Kontakt mit ihren Mitmenschen, die Ausnahme bilden ihre Mutter, ihr Stiefvater, selbst Schamane und ihr Ausbilder, ihr pseudo-indianisch angehauchter Mitbewohner Tim, der ihr den Haushalt schmeißt, und ihre Sekretärin Lara. Dann überschlagen sich die Ereignisse - eines Abends hat sie einen heißen One-Night-Stand mit dem geheimnisvollen Kiyo, immer mehr Feine nennen Eugenie bei ihrem bürgerlichen Namen und wollen sich mit ihr sexuell vereinigen und ein Auftrag führt sie schließlich mitten ins Reich der Feinen, um ein entführtes Mädchen zu befreien. Doch dort erwartet Eugenie die ein oder andere Überraschung, mit der sie nicht gerechnet hätte... Stil, Sprache, Figuren: Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive in der Vergangenheitsform von Eugenie erzählt, deren Grundton sehr humorvoll und augenzwinkernd ist. Alles beginnt mit der Austreibung eines Geistes aus einem alten Turnschuh und ähnlich skurril geht es weiter, als immer mehr Feine der Schamanin an die Wäsche wollen. Die wenigen Liebesszenen sind gut in die Handlung eingebaut und sehr erotisch, jedoch ohne ins Derbe oder in reine Sinnlosigkeit abzugleiten. Für den ein oder anderen Lacher sorgt zum Beispiel Mitbewohner Tim, der trotz polnischen Backgrounds einen auf Indianer macht, um reihenweise die Mädels abzuschleppen, oder der dienstbare Geist Volusian, der konsequent danach dürstet, Eugenie auf einfallsreiche und qualvolle Art und Weise um die Ecke zu bringen, falls er jemals ihrer Knechtschaft entrinnt. Natürlich bleibt so eine attraktive Frau wie Eugenie nicht lange allein und gleich zwei Männer streiten um ihre Gunst, was ein beliebtes Motiv in diesem Genre ist, hier jedoch nicht minder unterhaltsam. Kiyo, ein Gestaltwandler mit halber Fuchsveranlagung, ist für den animalisch-leidenschaftlichen Part zuständig, während Dorian, ein König in der Welt der Feinen, durch seine Zurückhaltung und sein Einfühlungsvermögen glänzt. Man darf gespannt sein, wer das Rennen macht. Fazit: Mit Dark Swan 01. Sturmtochter spricht Richelle Mead Lachmuskeln und Herz der Leser zugleich an - die toughe, schlagfertige Hauptfigur Eugenie erobert nicht nur den Fuchsgeist Kiyo und den Feinen-König Dorian im Sturm! Ein toller Auftakt, für Fans von Anita Blake besonders empfehlenswert. Ausstattung: Die überformatige Klappbroschur ist in einem nachtblauen Grundton gehalten. Auf dem Titel ist eine Abbildung einer jungen, rothaarigen Frau in eng anliegender Kleidung zu sehen, die einen Dolch in der Hand hält. Im Hintergrund schwebt ein Lichtkreis mit geheimnisvollen Zeichen und stark abgesoftet lässt sich die Skyline einer Stadt erahnen. Der Schriftzug Dark Swan wurde dem Inhalt gemäß mit einem Schwan-Piktogramm gestaltet und zusätzlich lackiert. Ingesamt ist es eine sehr hochwertige Ausstattung, wie sie für den LYX-Verlag typisch ist. Gelungener Auftakt! Überraschungen und Erotik garantiert ;-) 4 von 5 PunktenDark Swan Sturmtochter von Richelle Mead ist die Geschichte der Schamanin Eugenie Markham, die Geister, Feine und andere fantastische Wesen aus der unserer Welt vertreibt um die Menschen zu schützen, dadurch ist sie jedoch in der Anderswelt überaus gefürchtet. Eugenie nimmt einen sehr gefährlichen Auftrag an: Sie soll in die Anderswelt reisen und die entführte, 15jährige Jasmin vor dem König Aeson retten. Doch Eugenie ahnt nicht, dass dieser Auftrag ihr Leben verändern wird, denn es gibt Dinge, die sie nicht einmal ahnt Mead verbindet in ihrem Roman Fantasyelemente mit prickelnder Erotik. Eine sehr ansprechende Mischung für Erwachsene Leser. Besonders gelungen ist die Dualität der Figuren. Sie sind weder nur gut oder nur böse sind. In vielen Büchern werden die Charaktere in schwarz und weiß unterteilt. Bei Dark Swan passiert genau dies nicht. Fast jede Figur hat eine gute Seite und eine, größere oder kleinere, schlechte. Bei vielen Personen weiß man nicht, welcher Anteil überwiegt. Das macht die Geschichte spannend und fesselnd zu gleich. Man erwartet des Öfteren, dass sich eine Figur als gut oder böse entpuppt, das geschieht häufig aber nicht oder liegt zumindest im Auge des Betrachters genau wie in der Realität. Die Geschichte ist mit einer herrlich leichten Ironie geschrieben. Eugenie hat immer einen bissigen Spruch auf den Lippen oder im Kopf. Besonders im Umgang mit ihren Geistern wirkt das wunderbar erfrischend und macht sie zugleich sympathisch, denn selbstironisch ist sie auch. Einzig die Sprache ist teilweise zu bemängeln. Eugenie nimmt kein Blatt vor den Mund, was prinzipiell gut ist, aber manchmal, besonders in sexueller Hinsicht, recht vulgär wirkt. Wiederum positiv ist die Entwicklung der Protagonistin. Eugenie steht in ihren Einstellungen und Fähigkeiten nicht still, sondern lernt und wächst durch ihre Erfahrungen und entwickelt sich auch in ihrer Toleranz weiter, auch wenn ihr das nicht leicht fällt. Die Geschichte strotzt voller Ideen und magischen Wesen. So trifft man auf Gestaltenwandler, Elfen, die sich die Glanzvollen nennen, und einer ganzer Reihe verschiedenster Gestalten. Besonders beeindruckt haben mich persönlich die Elementare in ihren verschiedenen Formen. Sie wurden so plastisch beschrieben, dass sie beinahe auch in meinem Zimmer standen :). Ebenso faszinierend und liebevoll wurde die Anderswelt dargestellt, mit ihren sich verändernden Wegen, das Land, das sich dem Herrscher anpasst und vielen weiteren tollen Ideen. Man merkt, dass viel liebe in Meads Fantasywelt steckt. Das Ende birgt viele Überraschungen und lässt genügend Stoff für die nächsten Bände. Richelle Mead ist es gelungen eine Fantasywelt für Erwachsene zu schaffen, die gleichzeitig fesselnd, spannend und erotisch ist. Eine wahrlich fantastischer Mix, der auf mehr von Eugenie warten lässt. |
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Elegie an die Nacht 01: Der Herr der Dunkelheit von Jacqueline CareyBroschiert von Egmont LyxPreis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 3,61 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3802582187, Erscheinungsdatum: Februar 2009, Auflage: 1. |
3 Kundenrezensionen:Sehr gut geschrieben, aber leider etwas unoriginell 4 von 5 PunktenIch ziehe ausnahmsweise mal mein Fazit vor und gebe eine klare Leseempfehlung trotz aller Kritik, die ich im Folgenden anbringen werde; der hervorragende, melancholisch angehauchte Schreibstil der Autorin und die Atmosphäre des Romans erinnern neben Tolkien - dem dieses Buch ja quasi gewidmet ist- auch stark an Ted Williams brilliante "Drachenbeinthron"- Reihe. Genau genommen ist das hier die beste 'klassische' Fantasy seit langem! Wie im "Herrn der Ringe" geht es bei der "Elegie an die Nacht" um eine Reise (bzw. Aventüre), bei der eine Handvoll Gefährten in die Festung des Bösen eindringen und ihn dort, wo er eigentlich am Stärksten ist, schlagen muss. Es gibt einen Einzigen, der diese Mission vollführen kann, da nur er die Waffe tragen kann; alle anderen sind zu seinem Schutz dabei. Sie findet hüben wie drüben parallel zu einem großen Krieg statt und läuft erwartungsgemäß nicht ohne Gefahren ab. Zum Glück ist das nur die Rahmenhandlung, und beide Geschichten variieren voneinander; dieser Roman ist also keine einfache Nacherzählung des Tolkienschen Epos, bedient sich aber vieler Figuren und des Szenarios und wirkt deswegens tellenweise doch viel zu vertraut. Wie schon in den anderen zwei (sehr guten) Rezensionen vor mir geschrieben, hat das Buch leider einige gravierende Schwachstellen, so dass ich persönlich es zwar Williams' eher enttäuschender "Shadow March" Reihe vorziehen würde (immerhin gibt es hier auf beiden Seiten Charaktere, bei der Schattengrenze leider nicht), nicht aber den ebenfalls von Tolkien inspirierten Abenteuern von Simon Mondkalb in Ted Williams' "Drachenbeinthron". Besagte Schwächen sind zum Einen die Romanfiguren; zwar wird der ein oder andere Charakterkopf neu eingeführt, aber im Großen und Ganzen sind insbesondere die 'Guten' lediglich platte Abziehbilder von Tolkiens Gefährten. Die Elben heißen Ellyl, Gandalf wird zu Malthus und Frodo heißt jetzt zwar nicht Twix, aber so kommt es einem beim Lesen leider vor. Die dunklen Charaktere sind zwar besser ausgearbeitet und eine Idee origineller, dafür aber in Bezug auf ihre Motive sehr, sehr platt. Jedes Mitglied des dunklen Triumvirats, das Saur- pardon, Satoris vor Jahrunderten um sich gescharrt hat, dient ihm aus einem einzigen Grund: sie alle sind Ausgestoßene aus der Welt der Menschen und Ellyl. Die Ursachen für das jeweilige Exil sind zwar unterschiedlich, aber auch nicht sehr originell. Das Szenario ist leider auch etwas unglücklich geschildert: während der tolkiensche Sauron quasi übermächtig ist, hat Satoris als einer von insgesamt sieben Schöpfern/Göttern von Anfang an die Außenseiterposition - selbst der Herr über den Tod steht gegen ihn. Zwar hat sein Heer aus 'Fjeltrollen' und Hilfstruppen irgendwann ein Menschen-Königreich überrant und ausradiert, aber man gewinnt dennoch den Eindruck, dass Menschen und Ellyl den Bösewichtern mindestens ebenbürtig sind. Aber dennoch, aller Kritik zum Trotze, ist dieser Roman wie schon geschrieben sein Geld wert. Außerdem hoffe ich auf die ein oder andere Überraschung im zweiten Teil, die die Handlung noch weiter von ausgetretenen Bahnen entfernen wird. 4 Sterne. NACHTRAG: Leider hat mich der zweite Teil sehr enttäuscht - die Handlung ist einfach viel zu vorhersehbar, weswegen ich ihm nur zwei Sterne gegeben habe. Schade, aber die Autorin hat hier enorm viel Potential verschenkt, weil sie sich nicht von Tolkien lösen konnte oder wollte... Zweischneidiges Schwert - aber spannend! 3 von 5 Punkten"Jede Geschichte hat zwei Seiten. Eure kennt die ganze Welt, denn die Ellylon sind unvergleichliche Dichter und Sänger, und ihre Geschichte hat auf diese Weise überdauert. Wer in Urulat hat aber je der Geschichte gelauscht, so wie die Fjeltrolle sie erzählen?" - damit liefert das Buch seine beste Zusammenfassung selbst! Es ist eine interessante Idee: Die klassische Fantasy-Story aus Sicht der Bösen, nicht als ruhmreiche Geschichte, sondern als Tragödie erzählt. Aber kann ein solches Buch überhaupt funktionieren? Beruhen die Heldengeschichten nicht auf alten Mustern, Arechtypen, Vorbildern, die uns Geschichten aus unserem Inneren erzählen, Träumen und Mythen ähnlich? Ich hatte über dieses Buch (bzw. das englische Original) viel gelesen und trotzdem hat es mich überrascht: Zum einen schlägt Jacqueline Carey hier einen völlig anderen Erzähl-Ton als bisher an - sie erzählt viel sachlicher und schlichter als in der Kushiel-Serie, was ich von ihr nicht erwartet hätte. Zum anderen hätte ich gedacht, dass in diesem Buch einfach die Rollen vertauscht sind: die Guten sind die Bösen und umgekehrt. Stattdessen gibt es kein "Gut" und "Böse": Sowohl die Helle als auch die Dunkle Seite haben ihre Gründe und Motivationen, ihren eigenen Glauben und ihre eigene Lebensweise. Ein Buch für mehr Toleranz, also? Zugegeben: meine Gefühle beim Lesen waren gemischt. Am Anfang war es irgendwie, als würde man einen Schluck Milch trinken und Cola schmecken - durchaus amüsant, wenn z.B. der böse Troll eine süße kleine Quellnymphe schnitzt, und sie seinem übermächtigen finsteren Heerführer schenkt, der sie immer wenn er Angst hat, in seiner Tasche befühlt. Ich konnte mir oftmals ein Lachen nicht vergleichen, wenn die Alter Egos bekannter "Herr der Ringe"-Figuren auf einmal so ganz anders dargestellt wurden... Mit der Zeit fand ich das Buch allerdings immer bedrückender. Man weiß eben von Anfang an, dass die Dunkle Seite verlieren wird - und damit viele Figuren, die man liegewonnen hat. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Effekt im zweiten Teil der Duologie sogar noch schlimmer wird. Ständig möchte man als Leser nur: Nein! Nein! Bitte nicht! rufen oder die (Anti-)Helden irgendwie warnen... doch vergebens. Höhepunkte dieses Romans sind m.M.n. die Dialoge zwischen Tanaros (dem besagten finsteren Heerführer) und der Ellylon-Frau Cerelinde (Gegenstück zu Arwen Abendstern), in denen sie über Gut und Böse diskutieren - das Zitat am Anfang der Rezension stammt aus einem solchen Gespräch. Außerdem stechen die Drachen von Urulat heraus, die mir persönlich viel glaubhafter erschienen als Drachen anderer Fantasy-Welten und mit ihrer Weisheit doch noch so etwas wie einen Hoffnungsschimmer in die Handlung bringen. Ob die Figuren nun wirklich so sehr an HdR angelehnt sein müssen, dass es manchmal fast an eine Parodie grenzt, ist hingegen eher Geschmackssache. Mir war es eher zu viel. Diese Ähnlichkeit macht die Geschichte manchmal etwas hölzern und oberflächlich, in Welten mit ständigen "Aha, kenn ich schon!"-Effekten kann man eben schlecht eintauchen. Etwas gemildert wird dies eventuell durch die deutsche Übersetzung. (Dass ich kitschige Begriffe wie "Godslayer" ertragen hätte, bezweifle ich eher!) Außerdem verlieren die Figuren mit der Zeit ihren viel von ihrem Reiz: Jeder von der Dunklen Seite hat z.B. eben genau einen Grund, warum er Satoris dient. Dieser eine Grund wird dann x-mal heruntergeleiert, ohne dass die Figuren etwas anderes zu beschäftigen scheint. Obwohl sie durchaus Sympathie erwecken können, wirken sie damit gegen Ende etwas einseitig und wenig tiefgründig. Trotzdem ist das Buch erstaunlicherweise ungemein spannend - wer also Sinn für Tragödien hat (man könnte meinen, die Autorin hätte bei den alten Griechen geklaut, so wunderbar geht alles schief!) sollte in dieses Buch definitiv einen Blick werfen. Menschen, denen ein fehlendes Happy End schwer auf dem Herzen liegt, rate ich eher ab. Bei mir hinterließ es definitiv einen bitteren Nachgeschmack. Absichtlich? Gut oder Böse...? 5 von 5 PunktenNach der Kushiel-Romantrilogie von Jacqueline Carey mal etwas Neues. Der ewige Kampf der Götter und bekannte Figuren (Wehrwölfe, Trolle...) aus der Welt der Fantasie kämpfen mit und gegen einander. Was das besondere an diesem Buch ausmacht, sind die Charaktere der Helden. Außerdem wird man hier mit der Frage konfrontiert "Wer ist gut und wer böse?" Schönheit = gut, häßlich = böse? Handlungen nehmen plötzlich ungewohnte Wendungen! Jacqueline Careys klare und einfache aber spannende Erzählweise läßt einen nicht los! Meine Empfehlung, wer Bücher wie z.B. die Belgariad-Saga von Eddings mag kann hier getrost zugreifen. |
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Schattenwandler 03. Elijah von Jacquelyn FrankBroschiert von LyxPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,71 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3802582381, Erscheinungsdatum: April 2010 |
5 Kundenrezensionen:Gute Fortsetzung 4 von 5 PunktenIm dritten Schattenwandler-Roman von Jacquelyn Frank geht es um Elijah, den Krieger und Armeeführer des Dämonenkönigs Noah und Siena, die Königin der Lykanthropen. Neben der gewohnt spannenden und erotischen Liebesgeschichte geht der Kampf gegen die Nekromanten und Verräter aus den eigenen Reihen weiter. Mir gefällt besonders, dass auch alle anderen bekannten 'Personen' der vorherigen Bücher nicht nur nebenbei mitspielen, sondern auch deren Geschichten und Fähigkeiten weiter vorkommen. Zusätzlich finde ich den Konflikt, in dem Siena als Königin mit ihrer Verantwortung ihrem Volk gegenüber und ihrer Liebe Elijah als Dämonenkrieger andererseits ganz gut beschrieben. Nach Nalini Singh ist die Schattenwandler-Reihe meine Lieblings-Romatic Fantasy-Reihe und ich bin schon gespannt, wie es im Herbst mit Damien weitergeht. Elijah & Siena 5 von 5 PunktenRuth, der alten Gewitterziege, ist es gelungen, Elijah in eine Falle zu locken. Doch gerade, als sie dabei ist, ihn umzubringen, erscheint Siena in Gestalt eines Pumas auf der Bildfläche. Sie kann Ruth und ihre Helferinnen vertreiben. Siena schleppt den schwerverletzten Elijah in eine Höhle um ihn dort zu pflegen. Kaum erwacht dieser aus der Bewusstlosigkeit, macht es auch schon PLING und die Prägung setzt ein. Elijah kann damit auch gut leben, aber Siena tut sich schwer. Den Traditionen der Lycanthropen zufolge würde Elijah ihr nämlich, im Falle ihres Todes, auf den Thron folgen. Und ein Dämon - und dann auch noch ein Mann - als König der Lycanthropen geht in ihren Augen nun mal so gar nicht. Zum Glück hat Gideon die passende Lösung parat. Doch dann kommt es zu einem Überfall von Ruth & Co. . Die Autorin bringt Siena's Zerrissenheit gut rüber und Elijah ist einfach nur lecka. Und der Rest der Bande? Jacob hat den einen oder anderen Eifersuchtsanfall und kriegt dafür von Isabella gleich einen auf die Nuss. *g* Gideon & Magdalegna sind einfach nur süß und bei Noah und Damien, der einen kurzen Gastauftritt hat, kristallisiert sich heraus, auf wen die beiden geprägt werden könnten. Die Schreibweise ist, wie auch in den vorherigen Bänden, flüssig und leicht zu lesen. Fazit: Meine Lieblingsfigur ist und bleibt Isabella mit ihrer großen Klappe und ich freue mich schon auf Band 4. Der 03. und beste Teil der der Schattenwandler-Reihe 5 von 5 PunktenVon dem ersten Teil dieser Reihe,Schattenwandler 01. Jacob, war ich angenehm überrascht. Dann waren meine Erwartungen bei Schattenwandler 02. Gideon vielleicht zu hoch, der Band war für mich nicht ganz so gut wie der Erste und konnte mich nicht fesseln, aber immernoch lesenswert. Mit Schattenwandler 03. Elijah hat Jacquelyn Frank sich meiner Meinung nach selbst übertroffen! Elijah ist der beste Krieger der Dämonen im Kampf gegen eine feindliche Gruppierung von Frauen. Als er dann eines Tages in eine Falle eben dieser gelangt und beinah getötet wird, rettet ihn die schöne Siena, Königin der Lykanthropen, und bringt ihn in Sicherheit. In der Höhle, in die Siena ihn bringt und versorgt, entflammen schließlich Gefühle und eine starke Anziehungskraft zwischen den Beiden. Und wie es das Schicksal so will, ist der Krieger auf Grund seiner starken Verletzungen auch erstmal nicht in der Lage die schützende Höhle zu verlassen. Schon bald wird klar, dass sie sich nicht gegen ihr Gefühle wehren können. Wird es ein Happy End für diese verbotene Liebe geben? ;-) Elijah kam in den Vorgängerbänden eher kühl und emotionslos rüber, taut jedoch in diesem Band merklich auf. Er ist von Anfang an sympatisch und bringt einen dazu, seine Emotionen mitzufühlen und sich in seine Lage zu versetzen. Man hofft mit ihm, fühlt mit ihm, fürchtet und lacht mit ihm. Die Autorin findet hier den perfekten Mix zwischen Gefühl, Action, Romantik und Liebe. Der Verlauf der Handlung sowie das Ende des Buches sind nicht vorhersehbar und es erwarten einen viele Überraschungen. Besser als "Jacob" und besser als "Gideon", deswegen 5*. Ich freu mich schon auf den nächsten Teil, Schattenwandler 04. Damien Schattenwandler 3 5 von 5 PunktenDiesmal geht es um Elijah und Siena. Als mächtiger Krieger der Schattenwandler Dämonen hat Elijah bisher noch jede Schlacht gewonnen. Doch wie schon im Vorigen Band der Reihe gibt es eine Verräterin aus seinem eigenen Volk, die Elijahs Schwachpunkte und Strategien genau kennt. Schließlich hat er sie ausgebildet und trainiert. So kommt es das Elijah in einen Hinterhalt gelockt und von Nekromanten mit denen die Verräterin nun unter einer Decke steckt schwer verletzt wird. Gerettet wird er von der Königin der Lykanthropen Siena, die mehr oder weniger Zufällig des Weges kommt und ihn unter erschwerten Bedingungen in einen sicheren Unterschlupf bringt und ihn gesundpflegt. Die Lage ist heikel für Siena, einst waren Lykanthropen und Dämonen verfeindet erst seit kurzem besteht ein noch unsicherer Friede zwischen den beiden Völkern. Siena tut also alles, um Elijahs Leben zu retten, denn sie möchte diesen Frieden nicht gefährden. Sobald Elijah aus seinem Komaähnlichen Zustand erwacht entbrennt zwischen den beiden eine mächtige Leidenschaft, gegen die sich beide heldenhaft zu wehren versuchen. Elijah möchte nicht durch Gefühle für seine Feinde angreifbar werden und Siena möchte ihr Königreich mit keinem Mann teilen. (sollte sie verheiratet sterben wird ihr Mann der nächste König sein, Siena fürchtet das dies wieder in der gleichen Katastrophe endet wie damals als ihr Vater nach dem Tod der Mutter das Amt über die Lykanthropen übernahm) Zudem verbieten die Gesetze der Dämonen eine solche Verbindung. Aber auch schon bei Isabella und Jacob kümmert sich das Band das sich Prägung nennt (also die Liebe) um keine Gesetze. Und als die Nekromanten zu einem erneuten schweren Schlag ausholen, wird ihnen klar, das sie nur gemeinsam gegen diese Bedrohung bestehen können. Denn schaffen es die Nekromanten die Dämonen auszulöschen sind als nächstes die Lykanthropen an der Reihe. Und der Friede zwischen Dämonen und Lykanthropen kann durch eine Verbindung beider Spezies nur gefestigt werden. Ein spannendes Buch. Attraktive Demonen und ihre erotische Geschichte 4 von 5 PunktenIn diesem Buch steht der Krieger Elijah und die Königin der Lykanthropen Siena im Vordergrund. Diese findet den lebensgefährlich verletzten Krieger und bringt ihn in Sicherheit. Sehr schnell spüren die beiden, das zwischen ihnen eine Leidenschaft entfacht und sie können sich dieser kaum verwehren. Doch beide sind starke und unabhängige Persönlichkeiten, die es nicht gewohnt sind, ihre Gefühle nicht unter Kontrolle zu haben. Gleichzeitig bedroht die böse und zugleich starke Dämonin Ruth ihre eigenen Leute. Sie lässt sich immer wieder Neues einfallen, um die Dämonen zu schwächen. So hat sie es dieses Mal auf Gideon und seine Gemahlin abgesehen. Die Charaktere aus den vergangenen Büchern tauchen allesamt wieder auf. Noah, Jacob, Legna, Bella. Auch der Vampir Damian hat wieder einen Auftritt, wenn auch nur am Rande. Die Schwester von Siena spielt ebenfalls eine größere Rolle in diesem Buch. Die Story ist spannend und sehr erotisch geschrieben. Die Autorin schafft es ihre Leser zu fesseln und schreibt sehr flüssig. Die Dialoge sind zum Teil sehr tiefgründig oder aber auch sehr witzig. Zwischen Siena und Elijah knistert es ganz gewaltig, auch wenn sich beide am Anfang noch sträuben. Die Rahmenhandlung knüpft sehr gut am letzten Buch an und zegt ihm ganzen eine gut durchdachte und spannende Geschichte auf. Alles in allem hat mir das Buch sehr sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Band. |
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Gesandte des Zwielichts von Lara AdrianBroschiert von Egmont LyxPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,83 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3802581865, Erscheinungsdatum: November 2009 |
Aus der Amazon.de-RedaktionWas macht einen Vampir aus? Leidenschaft. Unstillbarer Hunger. Kraft. Kontrolle. Übersinnliche Fähigkeiten. Somit also alles Attribute, die ein befriedigender Liebhaber mitbringen sollte, bevor er zur Jagd geht, oder? Lara Adrians Vampire sind genau die Art von blutgierigen Vampirliebhabern, die man sich abends allein zu Haus zwar als Appetizer im Kopf, aber nicht ins Bett wünscht, außer ... Mit dem 6. Teil ihrer locker miteinander verbundenen Lara Adrian-Vampirserie fügt die gleichnamige Engländerin ein weiteres Kapitel um Andreas Reichen, die Stammesvampire, den Orden und die Agentur hinzu und widmet das Buch ganz Reichens Rachefeldzug gegen Vampire, in dessen Verlauf sich er und Wilhelm Roths Blutgefährtin Claire wieder näher kommen. Reichens brutale Raserei gegen die Vampire, die seine Familie blutig ermordet haben, führen ihn immer näher an den eigentlichen Schuldigen Roth und damit an Claire heran. Doch mit Claire verbindet ihn mehr als nur Roth - einst waren sie Geliebte und die alte Leidenschaft brennt noch immer. Gesandte des Zwielichts ist heiß und explizit erotisch - mit Sätzen wie "Dann bewegt er sich mit ihr, Fleisch an Fleisch, und trug sie mit übernatürlicher Geschwindigkeit und Kraft durch den Raum. Claire fühlte die Kühle von festem, behauenem Stein in ihrem nackten Rücken ..." wärmt Adrian das Glas Rotwein in der Hand schnell auf Körpertemperatur und sorgt für entspannt-leidenschaftliche Träume weit ab von Alltag, Stress und Arbeit. -- textico.de/Wolfgang Treß 5 Kundenrezensionen:Ein Vampir auf Rachefeldzug 4 von 5 PunktenAndreas Reichen, der im letzten Band seine komplette Familie durch einen brutalen Angriff verloren hat, ist in diesem Roman der Hauptprotagonist. Auf seinem Rachefeldzug gegen Wilhelm Roth, der Drahtzieher hinter dem Anschlag, trifft er auf Claire. Sie ist Roths Stammesgefährtin und gleichzeitig Reichens Ex-Geliebte. Sie ist erschüttert, was aus Reichen geworden ist: ein flammendes Inferno. Das ist nämlich seine Gabe, Feuer entstehen zu lassen um damit Gegner auszuschalten. Allerdings ist dies für ihn eher ein Fluch, denn er hat nicht die Macht über seiner Kraft und er gerät in einem Strudel aus Mordlust und kommt der gefährlichen Blutgier immer näher. Die Blutsverbindung zwischen Roth und Claire ist eher zweckmäßig. Es ist das erste Mal, dass ich bei den Stammesvampiren sowas mitbekomme. Denn ansonsten wurde diese Bindung zwischen einer Menschenfrau und einem Vampir von der Autorin immer als besonders heilig beschrieben. Dass es auch anders sein kann, hat mich ein wenig enttäuscht. Auch der Orden spielt hier wieder eine große Rolle. Denn Roth ist nicht nur Reichens ärgster Feind, sondern auch Dragos` rechte Hand. Noch haben die Mitglieder Dragos Schlupfwinkel, mit dem Labor und vor allem dem Urvampir, entdeckt. Sie kommen ihm aber immer näher Sehr deutlich wird in diesem Buch, wie wichtig für die Stammesvampire der familiäre Zusammenhalt ist. Auch der Orden, ursprünglich fast nur männliche Krieger, bekommt immer mehr Zuwachs durch die Partnerinnen und den Nachwuchs. Das macht die Krieger für mich nur noch sympathischer. Es wird aus Sicht mehrerer Charaktere erzählt: Aus Reichens, Claires und Roths, aber auch wieder aus Dragos und den Ordensmitgliedern. Dadurch lässt sich das Buch angenehm fließend lesen. Auch aufgrund der erotischen Szenen, wovon es jede Menge gab, und durch viel Spannungsaufbau habe ich den Roman schnell zu Ende gehabt. Ich persönlich hätte das Ende ein wenig anders gestaltet. Circa zwanzig Seiten vor Schluss gab es einen Abschnitt, den ich persönlich viel besser auf der letzten Seite gefunden hätte. Denn das ist der Einstieg zum nächsten Teil, wie ich sofort erkannt habe. Bald ein Ende finden. 3 von 5 PunktenHallo, ich finde die große Geschichte um Dragos und die Kreatur kommt zu kurz. Hoffentlich ist die Saga bald zu Ende, so dass ich nicht mehr weiterlesen "muss". 2 Bücher zu lesen ist ganz spannend - sie waren mal mehr mal weniger gut, prinzipiell aber sehr ähnlich. Die Teilgeschichte in DIESEM Buch war wieder ganz nett, aber irgendwann will man nur noch das große Ende erfahren. Am meisten nervt, dass 1. die Wortwahl - gerade bei den Erotikszenen - fast immer gleich ist 2. die Frauen als die Braven und Keuschen, ja fast ohne sexuelles Vorleben, dargestellt werden, die es natürlich nicht stört, dass Ihre Vampire es mehr als wild treiben/getrieben haben. 3. Und natürlich geben die Frauen ihr altes Leben auf, um nur noch in vollkommener Dunkelheit, dem menschlichen Wesen vollkommen entgegenstehend, zu leben. Essenz ist, dass die Bücher zwar Unterhaltungswert besitzen, man das Gehirn beim Lesen aber außen vor lassen sollte. Gesandte des Zwielichts - Hörbuch 4 von 5 PunktenSimon Jäger liest genial vor. Mir macht es Spaß, beim Autofahren oder Bügeln zuzuhören. Leider ist das Buch gekürzt vorgelesen, und wenn man das Buch bzw die Bücher nicht gelesen hat, fehlt das ein oder andere wichtige Detail. Trotzdem macht es wie gesagt Spaß, Simon Jäger zuzuhören. Mein Tipp: Erst lesen, dann hören. Einfach genial 5 von 5 PunktenIch habe lange auf dieses buch gewartet nachdem ich die anderen bücher dieser vampir reihe gelesen habe konnte ich es kaum erwarten dieses buch zu lesen und mit recht es ist einfach toll.. In diesem buch erfährt man mehr über den geheimnissvollen vampir aus deutschland: andreas reichen. Es ist einfach toll geschrieben und somit ein weiteres buch zum verschlingen. Als ich nach sage und schreibe schon nach 12 stunden fertig war, mit dem buch da ich es nicht mehr aus der hand legen konnte, war das einzige was ich sagen konnte ,,wow''! Nichts kommt im buch zu kurz. Die liebe von claire und andreas ist sehr schön geschildert und man fiebert regelrecht mit den beiden mit. Was ich gut finde ist das die bücher ineiander abgeschlossen sind und auch wieder nicht. Jedes buch erzählt von einem anderem ordensbruder die story aber geht immer weiter. Ich kann dieses buch nur weiterempfelen einfach nur toll :-) Wundervoller 6. Teil! 5 von 5 PunktenDieses Buch ist genauso wundervoll wie die andern! Ich liebe sie einfach! Sie lassen sich wunderbar lesen und es sprudelt nur so von Liebe. Freu mich auf den nächsten Teil! Schade das es noch so lange dauert! |
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