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Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär von Walter Moers

Taschenbuch von Goldmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 10,00, Angebote ab EUR 4,20

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 344245381X, Erscheinungsdatum: Dezember 2002
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Seemannsgarn vom Feinsten: ein Feuerwerk bäriger Ideen
Daß Walter Moers mehr als das Kleine Arschloch zeichnen kann, hat er längst bewiesen. Sogar in den Sprechblasen ist er hervorragend ohne Worte ausgekommen, als der Pinguin zweimal klopfte. Und nun sein erster Roman: Eine genial dicke Schwarte von 720 Seiten, in der ein Geistesblitz den nächsten jagt. Grün und gelb möchte man vor Neid werden: Wo hat der Mann bloß die vielen Ideen her? In seinen dreizehneinhalb Leben begegnet der Blaubär gehässigen Stollentrollen, unangenehmen Nattifftoffen, quasselnden Tratschwellen, durch die Wüste ziehenden Gimpeln, dem Wahnsinn, Fredda, der Berghutze ?- eine Figur skurriler als die andere. Ab und an illustriert der Zeichner Moers die Gestalten des Erzählers Moers, ein Glücksfall natürlich, aber im Vordergrund steht der Text, unerschütterlich. Und hier entfaltet sich in vollen Zügen, was der eine oder andere bereits geahnt haben mag: Moers ist ein begnadeter, ironischer Erzähler.
Mit wieviel Sprachwitz er arbeitet, wie er an Ausdrücken feilt, Begegnungen verschachtelt komponiert, Satzrhythmen herstellt und wieder auflöst, das nötigt Respekt ab. Und man freut sich über die irrwitzigen Inhalte der Abenteuer. Ob er mit dem Rettungssaurier Mac als Navigator fliegt, eine Fata Morgana am Wüstenboden verklebt, durch Dimensionslöcher stürzt oder sich ein Duell mit dem Lügengladiator liefert: die Spannung bleibt ungebrochen (außer beim sechsten Kapitel), die unzähligen Geschichten sind unglaublich. Münchhausen entpuppt sich als blutiger Lehrling im Vergleich zu Moers.
Auch wenn sich beim Lesen gelegentlich Assoziationen zu Texten von Michael Ende oder Janosch einstellen mögen: Der Roman ist kein Kinderbuch, sondern nachdenklich machende (haben Sie schon mal über eine Tornado-Haltestelle nachgedacht?) Literatur, die bestens unterhält. Das vielgesuchte Leichte, das so schwer zu machen ist: hier ist es. --Sophie Thoma
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5 Kundenrezensionen:

ich habs nie gelesen, aber....
5 Punkte 5 von 5 Punkten
... mein Mann kichert jeden Abend neben mir rum und erzählt ständig "phantastische" Abenteuer von Tornados, Zwischenwelten und weißgottwas...
Schön, dass man auch die Großen noch mit sowas begeistern kann - also Mädels... wenn ihr nen gut gelaunten Mann wollt, schenkt ihm dieses Buch :-)
Reise, Reise...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch ist eine Raum- und Zeitreise an sich, unglaublich fantasievoll und toll geschrieben. Während der Lektüre konnte ich mich schnell mit unserer Hauptfigur identifizieren, von der reellen Welt und dem Alltagstress "abschalten" und die Bärenabenteuer fast wie auf eigener Haut erleben.
Empfehlenswert fur Groß und Klein!
perfekte Urlaubslektüre
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein toller Abenteuerroman. Zuerst war ich skeptisch, weil ich nie ein Fan von Käpt'n Blaubär im Fernsehen war, aber diese unglaublich gut geschriebene Reise des Käpt'n Blaubär ist völlig anders. Eher ein wenig wie Per Anhalter durch die Galaxis oder Muminvaters wild bewegte Jugend.
Geniestreich mit kleinen Mankos
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Dieser abenteuerliche und fantasievolle Roman zieht einen erneut in die abstruse Welt von Zamonien. Moers gelingt es, sehr kreative Gestalten in einer tollen Umgebung zu schaffen und ihnen Leben einzuhauchen - gewürzt mit vielen Prisen Witz, Ironie und Sarkasmus.
Ich habe selten beim Lesen eines Buches so häufig geschmunzelt oder gar aufgelacht.
Für mein Empfinden geht dem Autor aber zum Ende hin der Stoff etwas aus, ab dem "13. Leben" wird wird es m. E. etwa langatmig und für meinen Geschmack zu detailreich -> daher nur 4 von 5 Sternen.
Wissen ist Nacht!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch entführt in eine andere Welt und erklärt sie so Detailgetreu, dass man das Gefühl bekommt man wäre dabei. Eines der Bücher über dennen man die Zeit vergisst, abschaltet und intensiv in eine andere Welt entführt wird.
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Rumo und Die Wunder im Dunkeln. Ein Roman in zwei Büchern von Walter Moers

Taschenbuch von Piper Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 7,20

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492241778, Erscheinungsdatum: Juli 2004, Auflage: 6
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Im fünften Kapitel seiner 13 1/2 Leben nahm Käpt'n Blaubär als Navigator des vagabundierenden Rettungssauriers Mac an einer folgenschweren Aktion teil: Er befreite Dutzende kleiner, herzzerreißend jaulender Wolpertingerwelpen aus einem Haus, das nur Sekundenbruchteile später von einem Bolloghintern zerquetscht werden sollte. Sieben Leben später begegnete er einem dieser Welpen wieder, der inzwischen zu einem ausgewachsenen Raubtier im Dienste des Lügentycoons Volzotan Smeik herangewachsen war. Aus Dankbarkeit befreite der Wolpertinger Blaubär aus den Klauen seines Chefs. Sein Name war Rumo.
Zu Beginn des neuen Zamonien-Romans ist Rumo noch ein kleiner, schutzbedürftiger Welpe, der von Fhernhachenzwergen auf einem Bauernhof aufgezogen und verhätschelt wird. Diese Idylle hat jedoch bald ein Ende: Eine Horde bösartiger Teufelszyklopen überfällt das Anwesen und verschleppt alles, was sich bewegt. Und so verbringt Rumo seine intensivste Wachstumsphase in der Speisekammer auf den Teufelsfelsen, einer schwimmenden Insel. Dort halten die Zyklopen ihre lebendige Nahrung, und mit Gier und Begeisterung sehen sie zu, wie Rumo immer größer und appetitlicher wird.
Glücklicherweise findet der verängstigte Wolpertinger unter den Gefangenen bald einen Freund: Die Haifischmade Volzotan Smeik -- genau, der spätere Lügentycoon -- nimmt den Welpen unter seine Fittiche. Er erzählt ihm Geschichten und bringt ihm viel Wissenswertes über das Leben in Zamonien bei, bis Rumo zu seiner endgültigen Größe herangewachsen ist und die beiden Fluchtpläne schmieden können. Bald erleben die Teufelszyklopen ihr blaues Wunder!
So weit nur das erste der zahlreichen neuen Abenteuer aus der fantastischen Welt Zamoniens. Neben einer ganzen Reihe von Figuren aus den 13 1/2 Leben und Ensel und Krete hat Walter Moers viele neue ungewöhnliche Gestalten ersonnen. Auch Rumo ist eine eigenwillige und eigenständige Hauptfigur, die Moers zu gänzlich neuen Betrachtungen Anlass bietet. Ein Geschenk des Himmels für Zamonien-Fans also, ein dicker Schmöker voll schräger Ideen und abgefahrener Zeichnungen. Ergo: Computer abschalten und den Telefonstecker ziehen -- und den Nachbarn Bescheid sagen, dass lautes, lang anhaltendes Gelächter kein Anzeichen aufkeimenden Wahnsinns ist. Der neuen Moers ist eben erschienen. --Hannes Riffel
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5 Kundenrezensionen:

Ein Moers, ein Buch!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich wünschte es mir zum Geburtstag und bekam es auch endlich!
Ich kannte nur den Titel und wusste, dass es von Moers ist.

Und natürlich: Es gehört zu DEN Zamonienbüchern!

Ich las es und war sofort begeistert. Dieses Buch hat mich gefesselt wie kein Anderes und ich habe schon viel gelesen. Wie Smeik am Anfang die Kämpfe beschreibt ist einfach nur spannend! Es ist eigentlich Stoff für eigene Bücher! Seit dem ich das Buch gelesen habe möchte ich Fechten lernen. Ich möchte auch mit einem Schwert kämpfen, Vrahoks bekämpfen, und mit einem Käsemesser meiner Geliebten eine Schatulle schnitzen. Wartet, das mit der Schatulle lasse ich, ich bin doch ein Mädchen...
Dieses Buch ist für Jungen und Mädchen, für Erwachsene und Kinder. Es ist eigentlich für jeden geeignet. Für die Mädchen eine schöne Liebesgeschichte und für die Jungs ordentlich kampf!

Ich habe dieses Buch bestimmt 6x gelesen und jedes Mal bin ich begeistert. Es macht einfach nur Spaß dieses Buch zu lesen!
Deutsche Topliteratur
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eines der besten deutschsprachigen Bücher, mein Favorit von Walter Moers. Allerdings teilweise recht blutrünstig daher für die kleineren Leser und Zuhörer nicht empfehlenswert.
in einem Atemzug durchgelesen!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
ich denke die Überschrift meiner Bewertung spricht für sich. Ich habe alle (Zamonischen) Moers Bücher gelesen und fand dieses mit Abstand am besten. Es ist zugegeben an 2-3 Stellen etwas zu langatmig an mancher Stelle, aber das schadet dem Gesammt werk nicht ^_~Ein muss!
Nichts für Kinder, trotzdem ein Meisterwerk
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Erstmal vorweg: Ja, das Buch beeinhaltet viel kampf, tot und folterszenen. Aber NEIN, das macht das Buch nicht schlechter sondern "bissiger". Ich habe mit "Der Stadt der Träumenden Bücher" angefangen und verliebte mich sogleich in Walter Moers Universum namens Zarmonien. Was Bei "Der Stadt der Träumenden Bücher" noch eine Erzählung eines "sentimentalen Sauriers" waren wird jetzt zu einem kämpfenden Wolperdinger der ständig um sein Leben kämpfen muss. Ich fande das Buch sehr viel besser als Die Stadt der Träumenden Bücher, einfach weil ich den Charakter "Rumo" sympatischer fand.

Fazit: Für Kinder ist das Buch gerade am Anfang eindeutig zu blutrünstig, aber alles was ein bisschen älter ist wird diesen Roman lieben!
gebastelt und geschraubt
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Von vornherein hat mich gleich die Gewalt und Brutalität erschreckt. Denn eigentlich machte der Einband den Eindruck eines Kinderbuches.

Ich hätte mir auch mehr Beschreibung von Zamonien an sich gewünscht. Aber Zamonien kam generell viel zu kurz. Viel wichtiger waren ja schließlich die ausführlichen Brutalitätsbeschreibungen. Nun ja wer es mag. Moers hat es jedenfalls so gewollt.

Die Geschichte wirkt generell ziemlich konstruiert und zusammengebastelt, man kann sich sicher sein, dass alle kleinen Geschichten im Vorhinein ihren Grund haben. Ich wusste die ganze Zeit, dass nichts schlimmes passieren kann. Leider hat sich für mich keinerlei Spannung (außer in Nebelheim) aufgebaut. Wirklich interessant fand ich eigentlich nur die Charaktere Volzotan Smeik und Dokotor Kolibril. In Nebelheim hatte mich die Spannung endlich gepackt. Man hat mich aber verhungern lassen...

Rumos Charakter wurde nicht wirklich beleuchtet und gebraucht. Er scheint fast unwichtig. Gelenkt wird er nur durch den Silbernen Faden. Er hat kein (interessantes) Ego.
Die Liebesgeschichte war auch sehr flach und für meinen Geschmack nicht romantisch. Die Liebesgeschichte machte am Ende auch eher einen überflüssigen und nebensächlichen Eindruck. Es ging in Wirklichkeit nie um die Liebe, es ging nur um die Spur des Silbernen Fadens, der Rumo dazu bringt ein Held zu sein. (Den Punkt mit dem silbernen Faden find ich ganz schön kreativlos). Das zeigt wieder einmal die Flachheit seines Charakters, der nur blind seinem Instinkt folgt und von der Umgebung und seinem Instinkt, nicht wirklich durch sich selbst, gelenkt wird. So ist jedenfalls mein bleibender Eindruck. Moers hatte es wohl eilig.

Im Endeffekt glaube ich, dass Moers mit der ständigen Gewalt einfach mal provozieren wollte, wahrscheinlich einen Kontrast zu seinen anderen Werken (die ich nicht gelesen habe) schaffen wollte. Er wollte sich einfach mal austoben. Von der Warte aus betrachtet verdient dieses Werk ein paar Sterne
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Produkt-Bild: Ensel und Krete: Ein Märchen aus Zamonien: Ein Märchen aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz. Mit Erläuterungen aus dem Lexikon der ... Umgebung von Professor Dr. Abdul Nachtigaller

Ensel und Krete: Ein Märchen aus Zamonien: Ein Märchen aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz. Mit Erläuterungen aus dem Lexikon der ... Umgebung von Professor Dr. Abdul Nachtigaller von Walter Moers

Taschenbuch von Goldmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,64

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442450179, Erscheinungsdatum: Juli 2002
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Urlaub mit den Eltern kann so langweilig sein. Die beiden Fhernhachen-Kinder Ensel und Krete erleben das am eigenen Leibe, als sie mit ihren Eltern den zamonischen Großen Wald bereisen. Dabei hatten sie gehofft, dort endlich einmal etwas zu erleben! Und so ziehen sie auf eigene Faust los, um das Abenteuer zu suchen, verlaufen sich jedoch nach kurzer Zeit. Damit nimmt ein rasantes Märchenabenteuer seinen Lauf, bei dem selbst den Gebrüdern Grimm bald die Puste ausgegangen wäre. Die beiden Zwergenkinder treffen auf zahlreiche gefährliche oder einfach nur sonderbare Geschöpef: einen Laubwolf, Erdgnömchen, Geheimbären, Fledertratten, Schuhus, Einhörnchen, einen sprechenden Meteor und allerlei andere Seltsamkeiten. Natürlich finden auch ein Hexenhaus, und der fantasievolle Showdown hat mehr mit dem Blair Witch Project als mit unseren alten Hausmärchen gemeinsam.
Erzählt wird die Geschichte übrigens vom berüchtigsten Dichter Zamoniens, Hildegunst von Mythenmetz, einem tausend Jahre alten, aufrecht gehenden Zwergsaurier, der die Handlung -- meist an ihren spannendsten Stellen -- unterbricht, um weiterführende Erläuterungen zu geben, die sogar noch interessanter und witziger sind als die Handlung selbst. Diesem Stilmittel lieh der Dichter sogar seinen Namen: die "Mythenmetzsche Abschweifung". Und so erfährt man ganz nebenbei haarsträubende Details über zamonische Zahlensysteme, die sieben Grundtugenden des Dichters oder auch Insiderinformationen über den zamonischen Literaturbetrieb. Abgerundet wird das Buch durch die halbe Biografie des Hildegunst von Mythenmetz unter dem Titel "Von der Lindwurmfeste zum Bloxberg".
Auf die Frage, wieso dieses Buch keine direkte Fortsetzung von Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär sei, antwortete Walter Moers: "Das hat verschiedene Gründe. Erstens glaube ich, dass ein Buch mit über 700 Seiten für eine Figur genügen sollte. Zweitens war für mich schon beim ersten Buch der eigentliche Held nicht der Blaubär, sondern der Kontinent Zamonien. Dessen Geschichte -- und die seiner Bewohner -- möchte ich weitererzählen, in alle möglichen Richtungen." Und so besteht die Hoffnung, dass es auch weitere Zamonien-Bücher geben wird, selbst wenn Walter Moers die zweiten 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär im Dunklen lässt. --Hardy Kettlitz
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5 Kundenrezensionen:

Leider zu kurzes Moersches Ideenfeuerwerk
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Inhalt: Man nehme Hänsel und Gretel und mische sie mit zahllosen Literaturbröckchen. Außerdem gebe man eine Extraportion Gesellschaftskritik zu der Mischung, garniere das Ganze mit einem durchgeknallten Buntbären und serviere es mit Bösewichten à la carte. Fertig ist ein psychedelisches Horror-Märchen zum totlachen.

Ich gebe es zu: Ich bin ein Fan der Mythenmetzschen Abschweifungen und der mal mehr oder weniger subtilen Anspielungen auf alles, was mit Literatur zu tun hat. Manch anderer Leser würde wohl am liebsten Mythenmetz' Geschreibsel aus dem Buch reißen, für mich ist es aber erst das Salz in der Suppe.

"Ensel und Krete" ist leider für Moers' Verhältnisse fast eine Kurzgeschichte, aber dennoch gespickt mit den üblichen Verdächtigen. An das Meisterwerk "Die Stadt der träumenden Bücher" kommt die Geschichte nicht ganz heran, ist aber "dramaturgisch" klasse und das Ende ist der Brüller. Bei der darauffolgenden Mythenmetz-Biographie konnte ich mich vor Lachen kaum halten. Über Moers' wunderschöne Illustrationen brauche ich kein Wort verlieren, denke ich. Aber auch bei diesem Buch gilt wieder: Kenntnisse in europäischer Literatur(geschichte) sind Pflicht, sonst macht es nur halb so viel Spaß.
Mmm... naja...
3 Punkte 3 von 5 Punkten
...leider ist dieser Zamonien-Ausflug von recht kurzweiliger Art, durch die Mythenmetzschen Abschweifungen fällt es doch schwer, sich richtig in die Handlung zu vertiefen. Zeitweise war ich tatsächlich versucht einfach vorzublättern (so nicht bei "Brummli", das fand ich irgentwie witzig).

Da ich ein glühender Fan der Zamonienreihe bin, hab ich wohl etwas höhere Ansprüche an das Buch gehabt, aber für den Einsteiger ist es ebenfalls ungeeignet, da zuviel Vorwissen erforderlich ist, um Zamonien und sein Drumherum wirklich geniessen zu können.

Alles in allem, ganz nett, aber nicht gerade ein Buch zum 2mal lesen.
Ver(w)irrung einer Märchenlegende
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Was soll das sein? Eine Verballhornung von Hänsel und Gretel oder doch eher eine zynische Abrechnung mit dem Literaturbetrieb?
Walter Moers schreibt ein bekanntes Märchen um, doch Weisheit und Spannung bleiben auf der Strecke. Stattdessen streut der Autor, immer wenn das Buch gerade beginnt wenigstens etwas interessant zu werden, Autorenkommentare ("Mythenmetzsche Abschweifung") zwischen den Text, die die Werte des Literaturbetriebs in Frage stellen und dabei die eigentlich erzählte Geschichte aus dem Takt bringen. Die Fahrt ist sofort wieder raus und mehr als einmal möchte man das Buch einfach zuklappen und sich weniger Zeit verschwendender Literatur zuwenden. Witzig bleibt allein der Titel.
Der ganzen Geschichte mangelt es an Ideen und so finden sich viele Lückenfüller im Text, um Seiten zu schinden, z.B. die Aufzählung der Buntbär Farben als Fußnote über 3 Seiten oder das hier in den Rezensionen schon mehrfach erwähnte schreiben des Wortes "Brummli" über 2 Seiten. Die letzten 25 Seiten gehören dann schon nicht mehr zu Ensel und Krete sondern sind eine "Biographie" des "Autoren" - Hildegunst von Mythenmetz, eine Ansammlung Moersscher Aufzählungen und Fußnoten über die man bedenkenlos hinweg blättern kann.
Dieses Buch wäre besser ein Baum im "grossen Wald" geblieben.
Schlechtestes Buch, das ich bisher gelesen habe!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Das alte Märchen von Hänsel und Gretel in ein neues Gewand gepackt... Leider wird die Geschichte immer wieder von Kommentaren des Autors unterbrochen, die mit der Handlung wenig im Zusammenhang stehen. Dadurch liest sich das Buch eher schleppend und wird künstlich in die Länge gezogen, wobei man bei einem Buch von 260 Seiten kaum von Länge reden kann. Hinzu kommt, dass die eigentliche Geschichte bereits nach 230 Seiten beendet ist, darauf folgt eine ca 30 seitige Biografie des Autors Hildegunst von Mythenmetz, doch auch diese kann nicht wirklich mit schriftstellerischer Klasse überzeugen!
Für mein Empfinden das schlechteste Werk aus der Reihe der zamonischen Märchen!!!
Meisterwerk????
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Also das ist definitiv mit Abstand eines der schlechtesten Bücher die ich je gelesen habe ...
ein Meisterwerk ist es definitiv nicht , ich glaube eher da befand sich jemand in einer eher schlechten Phase

Habs leider nicht fertig gelesen aber das hat mir auch gereicht um zu wissen dass ich das nicht weiterlesen muss..
es ist langweilig und irreführend
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Judas 1: Kinder des Judas von Markus Heitz

Broschiert von Knaur
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 3,31

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3426662779, Erscheinungsdatum: Oktober 2007
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Heitz kann auch Vampir - mit Ulldart und den Zwerge-Romanen hat sich Heitz eine treue und große Fangemeinde zusammengeschrieben, die er nun auch mit dem naheliegenden Horror-Genre beliefert: neben Werwolf-Spannung wie Sanctum oder Ritus sowie dem jenseitig-blutig gelagerten Blutportale steigt der mit Kinder des Judas auf die von Stephanies Meyers Bis(s)-Reihe ausgelöste Vamirwelle auf und macht sie schon nach wenigen Seiten unter sich platt: Sein Mix aus düsterer Wissenschaft, Alchemie, uralten Geheimnissen und der fließende Wechsel zwischen Leipzig im Jetzt und Heute und der Welt von 1670 bringt neues Blut in die pupertätsgeschädigten Adern der Nachtgestalten - ein Tipp für "erwachsene" Vampir-Liebhaber.
Sia arbeitet als Nachtschwester und gelegentlich als Showkämpferin und wenn sie Nachts Zeit hat, schreibt sie unter dem Pseudonym Scylla ihre Lebensgeschichte auf - dass sie da einiges zu erzählen hat, liegt nicht nur daran, dass sie im 17. Jahrhundert in Serbien geboren wurde; Sia heißt eigentlich Jitka und dank eines düsteren Geheimnisses aus Wissenschaft, Mystik und Vampiren ist sie als ehemaliges Mitglied der "Kinder des Judas" unsterblich und hat Dinge erlebt, gesehen und getan, die das Verständnis und Fassungsvermögen Normalsterblicher weit übersteigen. Letztendlich holt sie ihre eigene Vergangenheit in der Gegenwart ein und es kommt zu einem Finale, in dem Sia entscheiden muss wer oder besser gesagt, was sie ist.

Markus Heitz kann zweifellos gut schreiben und bei Kinder des Judas hat er sich mächtig ins Zeug gelegt - Vampir-Genuss nicht ohne Emotionen und Romantik, jedoch mit ebenso viel Blut und Gewalt. Ein Geheim-Tipp weit ab vom bestsellergeplagten Romance-Regal. --textico.de/Wolfgang Treß
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5 Kundenrezensionen:

Vampire made by Markus Heitz
5 Punkte 5 von 5 Punkten

In Zeiten der großen Vampirwelle 2009/10 habe ich schon so manches modernes Vampirbuch gelesen, doch keines war so erfrischend, spannend, unterhaltsam und gut geschrieben wie Kinder des Judas.

Zum Inhalt:
2007. In Leipzig schreibt Theresia Sarkowitz die Sterbebegleiterin eines Krankenhauses eine unglaubliche Geschichte. Die Geschichte eines Mädchens, das nach und nach immer tiefer in eine Bruderschaft von Vampiren versinkt.

Das Buch ist in zwei Handlungsstränge unterteilt, der eine spielt 2007, der andere um 1670, die im Laufe des Buches immer näher rücken.
Markus Heitz verstrickt in Kinder des Judas die alten Vampirsagen und den Aberglaube der Menschen, kombiniert sie und heraus kommt eine Welt der (klassischen) Vampire.

Fazit:
Es ist schön wieder einmal eine schaurige Vampirgeschichte zu lesen, in der die Vampire das Sonnenlicht fürchten und (einige zumindest) Angst vor Kruzifixen und einige andere Ähnlichkeiten mit Dracula und Co haben. Ein wirklich spannendes Buch mit gut arrangierten Spannungsbögen, die es fast unmöglich machen wieder aufzuhören, wenn man einmal angefangen hat. Vollkommen wird das Buch jedoch durch die bildliche Erzählweise, die nicht nur flüssig zu lesen, sondern auch mit unzähligen Details gespickt ist. Alles in allem ein überaus gutes Buch für lange Abende.
interesannte ansicht des autors
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Als ich mir dieses buch gekauft habe, bin ich mit etwas anderen erwartungen ran gegangen. Ich dachte es handelt sich um ein herkömmliches Vampirbuch. Wurde aber eines Positiven überrascht.

Ich fand dieses Buch sehr lesenswert und auch interessant. Was mir aber ein bisschen die Stimmung genommen hat war das das ende vorne weggenommen wird. Also egal was in dem Buch passiert man weiß schon wie es ausgeht und das hat mich geärgert.

Deswegen nur 4 - 5 Sterne

Aber sonst sehr gut zu lesen und es nicht die übliche sicht über Vampire.
Vampire so, wie sie seien sollten
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ein großes Lob an Markus Heitz. Mit diesem Buch hat er es geschafft, eine Vampirestory zu verfassen, die fesselnd, spannend, gruselig und actiongeladen ist. Ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der von den Vampireromanen ala Twilight usw. die Nase voll hat, den das ist definitiv besser. Einzige Sache die mir nict gefallen hat (daher nur 4 Sterne): Die Gothickiste hätte er zulassen sollen und es dauert ein paar Seiten bis sich die richtige Spannung einstellt (wie bei den meisten Heitz-Büchern). Aber ansonsten TOP.
Düstere Vampirgeschichte
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die in Leipzig lebende Theresia Sarkowitz, kurz Sia, begleitet einfühlsam todkranke Menschen auf ihrem letzten Weg und kann den Tod mit absoluter Gewissheit vorhersagen. Keine einfache Aufgabe angesichts der emotionalen Abgründe, die etwa das tragische Dahinscheiden eines Kindes in einem selbst aufreißt. Gerade deshalb (oder vielleicht auch gerade deshalb nicht ?) verblüfft Sias ungewöhnlicher Nebenverdienst - sie tritt beim Cage Fighting gegen brutale Gegner an und steht Diesen dabei in nichts nach. So turbulent und ungewöhnlich ihr Leben auch ist, die attraktive Frau wird von einer Geschichte verfolgt, die sie beginnt zu erzählen...
Das Mädchen Scylla lebte gegen Ende des siebzehnten Jahrhunderts in heute serbischem Gebiet und verlor schon früh ihre Mutter durch die Türken. Ihr bis dato unbekannter Vater Karol tauchte auf und nahm sie mit sich, um für sie zu sorgen und sie zu unterweisen. Karol war ein genialer Wissenschaftler, der diese Begabung auch in Scylla entdeckte. Dank seiner Leitung wurde aus dem talentierten Mädchen eine vielseitig bewanderte junge Frau, die sich umfassendes Wissen erwarb und deren Wissensdurst vor nichts zurückschreckte. Jedoch wartete eine Herausforderung besonderer Art auf Scylla, sie musste sich einer Prüfung durch einen geheimnisvollen Zusammenschluss von Gelehrten und Forschern - die Cognatio - unterziehen, welcher auch ihr Vater angehörte. Der intrigante Haufen eifersüchtiger Wichtigtuer stand Scylla nicht freundlich gegenüber und demütigte sie und damit auch ihren Vater und nur eine kleine Chance wurde ihr gelassen, um in die elitären Reihen der Kinder des Judas aufgenommen zu werden. Doch dann kam alles ganz anders, als der dörfliche Mob das Domizil von Vater und Tochter überrannte und auf ihre Laboratorien stieß. Die Dörfler sahen sich durch die grauenhaften Funde bestätigt in ihrer Annahme das Upire - Vampire - hier ihr Unwesen treiben. Und so fanden Scylla und Karol den Tod. Allerdings wurde Scyllas Erbe aktiviert und sie wurde zu einem Kind des Judas, denn sie erhob sich untot, ausgestattet mit allen Kräften ihrer Art. Nach einer Zeit des Mordens und der Orientierungslosigkeit wandte sich Scylla wieder ihren Forschungen zu und nachdem sie erkannte, was es mit den Kindern des Judas wirklich auf sich hat, sagte sie sich von der Cognatio los. Auch Kinder des Judas sind gezwungen zu vergehen, einzig deshalb betrieben sie den gesamten Forschungsaufwand. Karol hatte die Formel entdeckt, die unsterblich machen kann und Scylla besaß selbige. Unerbittlich wurde sie von Stund an durch ihresgleichen gehetzt, denn alle waren auf der Jagd nach dem wahrhaft ewigen Leben.
Im Leipzig der Gegenwart trifft Sia auf ihren ungeliebten Halbbruder Marek, der sie zurück in den dunklen Sumpf ihrer gemeinsamen Vergangenheit ziehen will. Wird sie sich dem entziehen können?

Ein Vampirroman der endlich mal nicht die gängigen Klischees bedient, sondern bluttriefend, marzialisch und schmutzig daher kommt: "Kinder des Judas". Da bleibt kein Funken Romantik übrig, der diese packende Geschichte weich spülen könnte. Nahezu von wissenschaftlicher Qualität ist die Sammlung an Informationen zu den einzelnen Vampirgattungen die Markus Heitz zusammengetragen hat.
Parallel werden die Geschichten von Scylla und Sia erzählt, von Beginn an ist klar, dass es eine Verbindung geben muss und Stück für Stück kommt das Geheimnis ans Licht. Scylla ist ein unheimlich interessanterer Charakter und vollkommen ungewöhnlich für eine Frau ihrer Zeit - sie seziert, präpariert, forscht, lernt die erste Liebe und deren Verlust kennen und begeht zu guter Letzt grauenhafte Morde.
Das siebenhundert Seiten umfassende Werk gehört zu einem der Spannendsten (mir bekannten) seines Genres. Einziger Kritikpunkt ist, dass die sehr in die Tiefe gehende Erzählweise im Verlauf des Buches "flacher" wird - gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse und für meinen Geschmack werden sie zu schnell abgehandelt.
Fazit: Dieses Buch macht Spaß und ich habe es zwischendurch nur ungern aus der Hand gelegt. Für alle Liebhaber von Vampirromanen, denen etwas mehr Blut und Splatter nichts ausmacht und die nicht auf den Gentlemanvampir erpicht sind genau das Richtige.
Spannender Vampirthriller
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nachdem ich die beiden Bücher Ritus und Sanktum über die Werwölfe von Markus Heitz gelesen hatte, war ich neugierig wie er das Thema Vampire angeht. Ich war von Anfang total gefesselt von diesem Vampirbuch - so dass es mir schwer fiel dies aus den Händen zu legen. Jedes Mal wenn ich wieder anfangen konnte zu lesen, war es als ob man in eine andere Welt abtaucht. Dazu trägt natürlich bei, dass ein Großteil der Geschichte im 16. und 17. Jahrhundert spielt.
Ich habe das Buch "Kinder des Judas" heute zu Ende gelesen und mir mir gerade eben das Nachfolgebuch "Judassohn" bestellt. Das sollte als Rezension eigentlich alles sagen.
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Produkt-Bild: Wilde Reise durch die Nacht: Roman

Wilde Reise durch die Nacht: Roman von Walter Moers

Taschenbuch von Goldmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,00, Angebote ab EUR 4,47

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442452910, Erscheinungsdatum: Oktober 2003
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Eigentlich ist es ja immer andersrum: Ein Autor schreibt ein Buch, und irgendwann später kommt ein Illustrator und macht sich ans Bebildern. So hat es Zeit seines Lebens auch Gustave Doré gehalten, dem wir wundervolle Stiche zu Orlando Furioso, Don Quixote, Gargantua und Pantagruel oder der Bibel verdanken.
Walter Moers macht immer alles anders. Und so ist er auch diesmal den umgekehrten Weg gegangen und hat Dorés Kupferstiche zu einem neuen erzählerischen Kabinettstück versammelt. Dabei schickt er den 12-jährigen Gustave in seine eigenen (Alb-)Traumbilder und lässt ihn nach klassischer Märchenmanier (sechs gelöste Aufgaben = Todesaufschub) auf dem Pferd Pancho Sansa im "Reich der Ungeheuer" allerlei Abenteuer mit Fabelwesen, Rittern und Jungfrauen bestehen. Hier hat Gustave gegen treulose Kumpanen und die erste (kurze) Liebe gleichermaßen anzukämpfen. Dazwischen bringen diverse Diener des Todes unseren Helden in immer neue Gefahren: "Wenn er aus den Fluten auftauchte, hatte Gustave die Wahl, gefressen, von Krallen zerfetzt, bei lebendigem Leibe verbrannt oder gekocht zu werden". Er hat also keine Chance -- und die nutzt er gut.
Früher war Moers ja für seine Lügengeschichten bekannt, die er Käpt'n Blaubär in die sympathische Schnauze legte. In Wilde Reise durch die Nacht nun erzählt er endlich die ganze Wahrheit über die Welt der Mythologie: Hierzu gehört die Erkenntnis, dass Drachen nur dressierte Kampfhunde und Jungfrauen so richtig böse sind. Da ist sehr viel geklaut von Italo Calvino und den Rittern der Kokosnuss. Aber schon Ensel und Krete war eine kongeniale Verballhornung Grimm'scher Volksmärchenkunst. Und dass Moers die Illustrationen von Doré stibitzte, um sie mit neuem fantastischem Erzählstoff zu umgarnen, dafür ist man ihm bei der vergnüglichen Lektüre Seite für Seite dankbar. --Thomas Köster

Amazon.de-Hörbuchrezension


Wenn ein einziger Schauspieler alle Rollen in einem Stück sprechen muss, ist das schon eine ziemliche Herausforderung. Bei einer ausufernden fantastischen Geschichte wie der von Walter Moers ist die Aufgabe noch schwieriger. Umso beeindruckender, mit welcher Energie, aber auch Präzision Dirk Bach diese Geschichte über vier CDs trägt, ohne dass man sich je langweilt. Erstaunlich auch, wie genau sich Bach über diese lange Strecke die verschiedenen Stimmlagen seiner Figuren merken kann. Ob als kauziger Greif -- vielleicht am schönsten: Bach gelangweilt, genervt wie ein Berliner Hausmeister ("Ich müsste das jetzt nicht tun, aber ich werd's trotzdem machen...") --, als herablassend-bedrohlicher Tod oder als leicht hysterische Qualle: Dirk Bach zieht alle Register.
Ihren eigentlichen Reiz bezieht Moers' Erzählung freilich aus der Gegenüberstellung mit den düsteren Kupferstichen von Gustav Doré. Und so ist es lobenswert, dass man auch die Hörbuch-Version anhand der beiliegenden 18 -- auf vier Poster verteilten -- Zeichnungen verfolgen kann. Prima für einen verregneten Sonntag auf dem Sofa. --Axel Henrici
4 CD-Box mit 4 Postern. Studioaufnahme. Gesamtspieldauer: 275:20 Minuten.
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5 Kundenrezensionen:

Fantastische Moers-Reise
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wer ein Liebhaber von W. Moers ist, darf dieses Buch auf jeden Fall nicht auslassen. Fantasie, Humor und Kreativität sind wieder einmal unfassbar gut miteinander verbunden.
Daumen hoch!
Schnell da !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zum Buch kann ich noch nicht so viel sagen,da ich erst das erste Kapitel gelesen habe aber bis jetzt schon ganz gut!

Zum Verkäufer: Das Buch war in 3 Tagen da und gut verpackt! Was will man mehr.
Es hat einen Grund, warum Illustrationen NACH dem Schreiben eines Buches erstellt werden...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
So gern ich Moers auch mag, aber er ist nur dann genial, wenn er seine eigene Fantasie spielen lässt und sich nicht an anderer Leute Ideen orientiert. Im Fall der "wilden Reise" sind zwar die Illustrationen von Doré absolut genial, die Geschichte darum herum ist aber bisweilen arg an den Haaren herbeigezogen und wirkt stellenweise recht lieblos bis chaotisch.
Fazit: Lieber Käpt'n Blaubär lesen, da habt Ihr mehr davon!
gutes Buch, sehr fantastisch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich bin mit der Qualität der Ware und dem Versand sehr zufrieden. Das Buch ist für Leute, die gerne Ihrer Fantasie ein wenig freien Lauf lassen. Sehr nett geschrieben.
Eine wilde Reise... ins Vergrnügen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eine sehr amüsante, phantasievolle, kauzige Geschichte über die (Lebens-)Prüfungen im Kampf mit Gevatter Tod, hin- und mitreißend unterhaltsam gesprochen von Dirk Bach. Dieses Hörbuch darf als großes Hörvergnügen bewertet werden!
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Produkt-Bild: Die Siedler von Catan: Nach Motiven des Spiels"Die Siedler von Catan"

Die Siedler von Catan: Nach Motiven des Spiels"Die Siedler von Catan" von Rebecca Gable

Taschenbuch von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)
Preis bei Amazon: EUR 9,99, Angebote ab EUR 2,96

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3404153960, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 5
Zoom ± Produkt-Bild: Die Siedler von Catan: Nach Motiven des Spiels"Die Siedler von Catan"

Amazon.de Hörbuch-Rezension


Der Wind heult durch das Dorf. Schwerter schlagen klingend aneinander. Stimmen rufen verzweifelt um Hilfe. Rau und grausam geht es im hohen Norden zu. Das bekommt das kleine Küstendorf Elasund im Jahr 850 bitter zu spüren. Feindliche Völker greifen an, rauben Vieh und Frauen, morden die Männer. Nachdem sie sich durch den Rat der Runen vergewissert haben, beschließen die Überlebenden Dorfbewohner, sich mit ihren Schiffen gen Westen auf zu machen und eine neue Heimat zu suchen. Nach vielen Mühen gelangen sie in das sagenhafte Catan. Doch anstatt nun friedlich das Leben auf der vollkommenen Insel zu genießen, kommt es zu einem Bruderzwist, der die ganze Gemeinschaft von Neuem bedroht.
Martin May trägt auf sechs Kassetten die gekürzte Fassung des Romans von Rebecca Gablé Die Siedler von Catan vor. Der bekannte Schauspieler (Das Boot) verleiht sämtlichen Figuren seine Stimme. Er schafft es, mit charmanter Zurückhaltung, ohne übertriebene Emotionen die Geschichte der Nordmänner auf spannende und angenehm hörbare Weise vorzutragen. Kerstin Kaiser, die bei dieser gelungenen Vertonung die Regie geführt hat, setzt hin und wieder kleine dezente Geräuschakzente und lässt das Hörbild so farbiger erscheinen. Worauf aber, dank des souveränen Vortrags von Martin May, durchaus auch hätte verzichtet werden können.
Statt eines aufwändigen Booklets gibt es nur knappe Informationen zu Autorin, Sprecher und Inhalt des Romans. Was zählt ist der Vortrag. Und der ist gelungen. Insgesamt 440 Minuten spannende Unterhaltung zum Verschenken und Selberhören. --Anne Hauschild
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5 Kundenrezensionen:

Ganz toll
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Für Rebecca Gablé Fans ein muss. Toll geschrieben. Ich kenne das Spiel und liebe das Buch.
Kurzweilig und unterhaltsam
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Aus meiner Sicht sollte man nicht die Klassen von Das Lächeln der Fortuna und dessen Fortsetzungen erwarten.
Dennoch ist der Roman sehr flüssig und kurzweilig geschrieben, so dass keine Langeweile aufkommen kann.

Von mir gibt es für Rebecca Gable hier nur 4 Sterne, da mir der Tiefgang etwas gefehlt hat, aber die Geschichte spannend erzählt wird.
Interessant und spannend
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Buch hat mir sehr gut gefallen. An der einen oder anderen Stelle war die Handlung vorhersehbar, deshalb nur 4 Sterne. Das Buch ist aber definitiv lesenswert, ich würde es mir wieder kaufen.
Historik pur
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Unheimlich spannend geschrieben. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Sehr empfehlenswert für Liebhaber historischer Romane.
Absolut empfehlenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Rebecca Gablé versteht es immer wieder, den Leser in ihre Geschichten zu entführen. Man leidet, freut und erlebt am eigenen Leibe mit, was den Helden im Roman widerfährt. Am besten gefällt mir, dass ich gar nicht anders kann, als nach dem Genuss der Bücher von Frau Gablé im Internet zu recherchieren und ergo zum Lernen angehalten werde. Das ist bei jedem ihrer Bücher so. Auch wenn die Siedler von Catan eher eine fiktive Geschichte ist, hat mich das Buch auf die Wikinger neugierig gemacht. Das Buch bietet erstklassige Unterhaltung, Spannung nd wunderbare sprachliche Bilder. Empfehlenswert!! Und Achtung: Suchtgefahr!
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Produkt-Bild: Perfect Copy - Die zweite Schöpfung

Perfect Copy - Die zweite Schöpfung von Andreas Eschbach

Taschenbuch von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)
Preis bei Amazon: EUR 7,50, Angebote ab EUR 3,69

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3404243439, Erscheinungsdatum: Juni 2010, Auflage: 2
Zoom ± Produkt-Bild: Perfect Copy - Die zweite Schöpfung

Aus der Amazon.de-Redaktion


Im Kielwasser von Harry Potter haben fantastische Jugendbücher nicht nur an Leserschaft, sondern auch an Prestige gewonnen. Kai Meyer, Autor der Bestseller Die Alchimistin und Die Unsterbliche, feiert mit seiner Trilogie um Die fließende Königin einen der größten Erfolge seiner Karriere. Auch Andreas Eschbach schreibt in erster Linie für ein erwachsenes Publikum -- Das Jesus Video und Eine Billion Dollar weisen ihn als Spannungsautor von internationalem Format aus. Mit Das Marsprojekt begeisterte er erstmals ein jugendliches Publikum, und auch Perfect Copy zeigt ihn in Hochform.
Wolfgang Wedeberg ist 15 Jahre alt, als er seine Eltern zu einem Konzert des Cello-Wunderkinds Hiruyoki Matsumoto begleitet. Seit Kindesalter wird er selbst auf diesem Instrument unterrichtet, und sein Vater ist überzeugt, dass auch er bald auf den Bühnen der Welt stehen wird. Wolfgang ist sich da nicht so sicher: In letzter Zeit kommen ihm immer öfter Zweifel an seinem viel beschworenen Talent -- er möchte ein normales Leben ohne die täglichen Übungsstunden führen und mehr Zeit für seine Schulkameradin Svenja haben, die es ihm schwer angetan hat.
Doch dann gerät seine Welt von einem Tag auf den nächsten aus den Fugen: Ein kubanischer Mediziner behauptet, vor knapp 16 Jahren einen Menschen geklont zu haben. Da Wolfgangs Vater zu den Wissenschaftlern gehört, die ihn damals gekannt haben, und da Wolfgang offensichtlich genau im richtigen Alter ist, gerät er in das Blitzlichtgewitter der Presse: Ist Wolfgang der Klon, von dem der Kubaner spricht, dessen Aufenthaltsort er jedoch verschweigt? Ist sein Vater deshalb so sehr von seinem Talent überzeugt -- weil er die genetischen Voraussetzungen dazu selbst geschaffen hat?
Perfect Copy ist ein Spannungsroman, der sich einer der brisantesten Fragen unserer Zeit stellt: Was kann und was soll die Gentechnologie leisten? Andreas Eschbach gibt keine einfachen Antworten, sondern warnt vor vorgefertigten Urteilen und vorschneller Stimmungsmache. Er kritisiert die übersteigerte Erwartungshaltung vieler Eltern und erzählt ganz nebenbei noch eine romantische Liebesgeschichte. Schließlich soll trotz des ernsten Themas der Spaß nicht zu kurz kommen. --Felix Darwin
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5 Kundenrezensionen:

Vom Skeptiker zum Fan
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Eine Lesereise treibt einen im Leben durch sehr viele Bücher und wenn man die Phase der Jugendbücher überwunden hat, kann man sich kaum vorstellen, dorthin zurückzukehren oder zurückkehren zu wollen.

Auf mehrfache Empfehlung habe ich das im Fall von "perfect copy" dennoch getan und muss meine eigene Lesephasentheorie gänzlich verwerfen! Selbst für einen versierten, vielseitig interessierten und vermeintlich erwachsenen Leser bietet Eschenbachs Text alle relevaten Reize, die einen Bestseller ausmachen:

Eine schwierige, aktuell brennende Thematik verbindet sich auf eine organische Weise mit einer bewegenden Geschichte eines jungen Mannes, Wolfgang, der nicht nur eine normale Identitäskrise in der Phase seiner Pubertät lösen muss, sondern auch der Frage auf den Grund gehen will, ob er ein Klon ist.

Aber: Würde das etwas ändern? Was macht den Mensch zum Mensch?

Außer den beiden weniger interessanten "Abspannkapiteln" kann ich den Text jeder Altersgruppe empfehlen: Für jeden ist etwas dabei. Und der Text als solcher einfach nur gut geschrieben!

Also: Ideales Geschenk für Leseratten zu Weihnachten!
Eschbach, einfach gut.
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Buch ist trotz älteren Datums auch heute noch sehr lesenswert. Im Vergleich zu seinen anderen Werken ist es aus meiner Sicht im oberen Drittel anzusiedeln.
Keine Genialität wie im Jesus Video oder Quest aber zweifellos ein gutes und schnell zu lesendes Werk!
Langweilige Schwarz-Weiß-Malerei
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Das Buch wird der komplexen Thematik in keiner Weise gerecht, die Figuren sind eindimensional, der Plot auf Thriller getrimmt und gerade dadurch langweilig. Eschbach hat Besseres geschrieben.
Eschbachs Jugendbücher stehen seinen Thrillern in Nichts nach...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Und schon wieder ein tolles Buch von Herrn Eschbach...

Wolfgang ist auf dem besten Wege ein Star-Cellist zu werden. Seit seiner frühesten Kindheit haben seine Eltern ihn gefördert und unterrichten lassen. Doch in einem Konzert des Cello-Wunderkinds Hiruyoki Matsumoto befällt Wolfgang schlagartig die Erkenntnis, niemals so gut sein zu können. Das Leben, das vor allem sein Vater für ihn vorgesehen hat, scheint nun nicht mehr möglich. In dieser Phase der Unsicherheit wirft ihn der Verdacht der Presse, er sei der erste Klon der Welt und sein Vater sei dafür verantwortlich, gänzlich aus der Bahn.
Der Verdacht scheint zunächst durch einen Gentest aus der Welt geräumt, doch dann findet Wolfgang in der Nachttischschublade seiner Mutter ein Foto von sich mit einem unbekannten Mann. Wer ist dieser Mann? Wieso kann er sich an den Tag der Aufnahme nicht erinnern? Voller Zweifel über seine Existenz, stellt Wolfgang sein ganzes bisheriges Leben in Frage. Doch zum Glück gibt es ja Svenja, das Mädchen für das er schon lange schwärmt, und seinen besten Freund Cem, die immer auf seiner Seite sind...

Ein wirklich spannendes Buch, mit vielen interessanten Details. Nicht nur die Klontechnik wird behandelt, auch die Mathematik und die Musik. Natürlich nicht sehr ausführlich, schließlich ist es ein Jugendbuch, aber die unterschiedlichen Themen geben der Geschichte den gewissen Reiz. Besonders gut dargestellt hat Andreas Eschbach die Reaktionen in Wolfgangs Umfeld, nach Erscheinen des Zeitungsartikels. Bis auf wenige Ausnahmen glauben alle daran, dass die Behauptung, Wolfgang sei ein Klon, wahr ist. Die Mitschüler wenden sich größtenteils von ihm ab, die Lehrer, allen voran der Religionslehrer, wollen dieses unnatürliche Wesen von der Schule entfernen... Eine gewisse Panik macht sich breit.
Wie würde man selbst reagieren? Sind wir wirklich so leicht zu beeinflussen? Ich bilde mir ein, dass es mir egal wäre, dass es auf den Menschen ankommt, nicht auf seine Entstehung. Aber ist das wirklich so? Solange man nicht selbst in so einer Situation ist, kann man es wohl nicht mit Sicherheit sagen...

Das Thema Klontechnik wurde hier jedenfalls sehr gelungen behandelt und in eine fesselnde Geschichte verpackt. Sehr lesenswert ...
spannend und mitreißend, aber vorhersehbar
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wolfgang ist ein ganz normaler Junge: Als durchschnittlicher Schüler hat
er seine Stärken und Schwächen, er ist verknallt in ein Mädchen, das mit
dem bestaussehendsten, sportlichsten und besten Schüler der Klasse geht und
er ist ein guter Cello-Spieler - sein Vater ist sich sicher, daß er einst
zu den ganz großen Cellisten zählen wird. Aber auch andere Leute erwarten
Großes von ihm: Obgleich immer schlecht in Mathematik, meldet ihn sein
Lehrer zu einem Mathematikwettbewerb an.

Dann geht durch die Nachrichten, daß vor 16 Jahren ein Arzt einen Menschen
geklont hat, dies wird zum Thema Nummer eins in der Schule. Mit Bestürzung
stellt Wolfgang fest, daß sein Vater den fraglichen Wissenschaftler gekannt
hat und daß er vor 16 Jahren gar nicht dort war, wo er behauptet hatte zu
sein. Wolfgang gerät in Verdacht, ein Klon seines Vaters zu sein - und
die Ereignisse in dem kleinen Städtchen im Schwarzwald kommen ins Rollen.

Der Roman ist kein großer Eschbach wie "Eine Billion Dollar", aus der
Geschichte hätte sich mehr machen lassen. Nach meinem Geschmack kommt sie
etwas zu schnell in Gang, allerdings macht sie gerade das sehr mitreißend
und spannend. Erst auf den dritten Blick entdeckt man, daß es sich bei dem
Werk um ein sogenanntes Jugendbuch handelt. Das Ende ist trotz seiner
Verstrickungen vorhersehbar, zumindest hatte ich alle Zusammenhänge
ausgeknobelt, bevor sie aufgedeckt wurden.
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Produkt-Bild: Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär

Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär von Walter Moers

Gebundene Ausgabe von Eichborn
Preis bei Amazon: EUR 24,90, Angebote ab EUR 4,29

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3821829699, Erscheinungsdatum: 1999, Auflage: Touristik- und Reiseführer
Zoom ± Produkt-Bild: Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär

Aus der Amazon.de-Redaktion


Seemannsgarn vom Feinsten: ein Feuerwerk bäriger Ideen
Daß Walter Moers mehr als das Kleine Arschloch zeichnen kann, hat er längst bewiesen. Sogar in den Sprechblasen ist er hervorragend ohne Worte ausgekommen, als der Pinguin zweimal klopfte. Und nun sein erster Roman: Eine genial dicke Schwarte von 720 Seiten, in der ein Geistesblitz den nächsten jagt. Grün und gelb möchte man vor Neid werden: Wo hat der Mann bloß die vielen Ideen her? In seinen dreizehneinhalb Leben begegnet der Blaubär gehässigen Stollentrollen, unangenehmen Nattifftoffen, quasselnden Tratschwellen, durch die Wüste ziehenden Gimpeln, dem Wahnsinn, Fredda, der Berghutze ?- eine Figur skurriler als die andere. Ab und an illustriert der Zeichner Moers die Gestalten des Erzählers Moers, ein Glücksfall natürlich, aber im Vordergrund steht der Text, unerschütterlich. Und hier entfaltet sich in vollen Zügen, was der eine oder andere bereits geahnt haben mag: Moers ist ein begnadeter, ironischer Erzähler.
Mit wieviel Sprachwitz er arbeitet, wie er an Ausdrücken feilt, Begegnungen verschachtelt komponiert, Satzrhythmen herstellt und wieder auflöst, das nötigt Respekt ab. Und man freut sich über die irrwitzigen Inhalte der Abenteuer. Ob er mit dem Rettungssaurier Mac als Navigator fliegt, eine Fata Morgana am Wüstenboden verklebt, durch Dimensionslöcher stürzt oder sich ein Duell mit dem Lügengladiator liefert: die Spannung bleibt ungebrochen (außer beim sechsten Kapitel), die unzähligen Geschichten sind unglaublich. Münchhausen entpuppt sich als blutiger Lehrling im Vergleich zu Moers.
Auch wenn sich beim Lesen gelegentlich Assoziationen zu Texten von Michael Ende oder Janosch einstellen mögen: Der Roman ist kein Kinderbuch, sondern nachdenklich machende (haben Sie schon mal über eine Tornado-Haltestelle nachgedacht?) Literatur, die bestens unterhält. Das vielgesuchte Leichte, das so schwer zu machen ist: hier ist es. --Sophie Thoma
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5 Kundenrezensionen:

ich habs nie gelesen, aber....
5 Punkte 5 von 5 Punkten
... mein Mann kichert jeden Abend neben mir rum und erzählt ständig "phantastische" Abenteuer von Tornados, Zwischenwelten und weißgottwas...
Schön, dass man auch die Großen noch mit sowas begeistern kann - also Mädels... wenn ihr nen gut gelaunten Mann wollt, schenkt ihm dieses Buch :-)
Reise, Reise...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch ist eine Raum- und Zeitreise an sich, unglaublich fantasievoll und toll geschrieben. Während der Lektüre konnte ich mich schnell mit unserer Hauptfigur identifizieren, von der reellen Welt und dem Alltagstress "abschalten" und die Bärenabenteuer fast wie auf eigener Haut erleben.
Empfehlenswert fur Groß und Klein!
perfekte Urlaubslektüre
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein toller Abenteuerroman. Zuerst war ich skeptisch, weil ich nie ein Fan von Käpt'n Blaubär im Fernsehen war, aber diese unglaublich gut geschriebene Reise des Käpt'n Blaubär ist völlig anders. Eher ein wenig wie Per Anhalter durch die Galaxis oder Muminvaters wild bewegte Jugend.
Geniestreich mit kleinen Mankos
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Dieser abenteuerliche und fantasievolle Roman zieht einen erneut in die abstruse Welt von Zamonien. Moers gelingt es, sehr kreative Gestalten in einer tollen Umgebung zu schaffen und ihnen Leben einzuhauchen - gewürzt mit vielen Prisen Witz, Ironie und Sarkasmus.
Ich habe selten beim Lesen eines Buches so häufig geschmunzelt oder gar aufgelacht.
Für mein Empfinden geht dem Autor aber zum Ende hin der Stoff etwas aus, ab dem "13. Leben" wird wird es m. E. etwa langatmig und für meinen Geschmack zu detailreich -> daher nur 4 von 5 Sternen.
Wissen ist Nacht!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch entführt in eine andere Welt und erklärt sie so Detailgetreu, dass man das Gefühl bekommt man wäre dabei. Eines der Bücher über dennen man die Zeit vergisst, abschaltet und intensiv in eine andere Welt entführt wird.
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Produkt-Bild: Lilith: Die Uralte Metropole 2 - Roman

Lilith: Die Uralte Metropole 2 - Roman von Christoph Marzi

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 14,00, Angebote ab EUR 4,46

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453521358, Erscheinungsdatum: November 2005
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5 Kundenrezensionen:

Gulchissar ... ein uraltes Übel in der phantastischen Stadt der Schornsteine
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nachdem Lucifer in Lycidas vernichtet wurde, sucht eine schreckliche neue Bedrohung London heim: Widergänger jagen in den Schächten der Stadt und verwandeln ihre Opfer in blutgierige Ghule, die die Dunkelheit bevölkern. Und bald flüstert man es hinter vorgehaltener Hand: Gulchissar ist in die uralte Metropole gekommen. Ein finsteres Übel, das bis in die Zeit der ägyptischen Pharaonen zurückreicht und so alt ist wie die Menschheit.
Und jeder aus Emilys Bekanntenkreis scheint irgendwie in die Geschichte verwickelt zu sein. Eliza, ihre Freundin aus dem Buchladen, gibt ihr ihr Tagebuch zu lesen, in dem beschrieben wird, wie Eliza einst zusammen mit ihrem Bruder genau dem gleichen Übel nachjagte - und welche Folgen es für sie hatte. Und auch Auroras Vergangenheit wird gelüftet...

Ebenso wie der Vorgänger ist "Lilith" ein tolles Buch - unheimlich spannend, teilweise ungewohnt gruselig, immer aber mit einem märchenhaften Charme, dem man sich einfach nicht entziehen kann. Geschickt vermischt Marzi seine Kunstwelt mit Versatzstücken aus Mythos und alter Geschichte und erschafft damit ein glaubwürdiges, immer wieder überraschendes Universum, das bevölkert ist von phantastischen Kreaturen.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist der Sprung zwischen den JETZT-Geschehnissen aus Wittgensteins Sicht und den sehr ausführlichen Tagebuch-Passagen, die viele Jahrzehnte zurückgehen und erzählen, wie Eliza und ihr Bruder bei den Ausgrabungen Carters im Tal der Könige das erste Mal auf das Dunkle Übel stoßen, dass man andernorts als Gulchissar kennt. Der Bruch ist etwas unglücklich und es dauert eine Zeitlang, bis diese Sub-Handlung in Schwung kommt, danach ist es aber ähnlich spannend wie der Hauptstrang.

Dieses Buch fesselt, umgarnt und läßt den Leser nur völlig verzaubert zurück.
Sehr empfehlenswert!
Lilith von Marzi
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Hallo alle zusammen,

das Buch ist nicht schlecht und sehr spanend zum schluss, da es sehr verstrikt ist.
Auch sehr interesand zu lesen wie alle Mythen, geschiechten usw. in dem Buch eingesponen sind.Also Inhaltlich sehr gut!!!
Was ich persönlich nicht gut finde ist immer wieder diese wiedeholungen von bereits gesagtem!!!! Ein oder zwei mal in einem Buch ist schon ok aber nicht in diesen ausmass!Deshalb auch nur 3 Sterne ,wenn die wiederholungen nicht wären gebe es mehr Sterne.
Grüße
Elena
Nach Lycidas leider nur noch halbgar
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich gestehe ich bin von Lycidas, dem ersten Band aus der Reihe über die Alten Metropolen, sehr begeistert gewesen.

Zwar waren viele Elemente anderen Fantasy-Werken entliehen (vor allem Neil Gaimans fantastischem "Neverwhere") aber man hatte nie das Gefühl, dass hier einfach Ideen gestohlen wurden. Viel mehr hatte man das Gefühl, dass hier jemand eine Homage an die anderen großen Autoren der heutigen Zeit in Form einer spannenden Geschichte abliefert. Mehr als einmal musste ich innehalten und schmunzeln, als mich beim Lesen die Erinnerung an die schon sehr abgegriffenen Werke in meinem Bücherregal überkam.

Leider wirkt der zweite Band zu sehr auseinander gerissen, um die (immer noch reichlich vorhandenen) Anspielungen auf andere Bücher in eine richtig spannende Geschichte zu kleiden. Zu oft springt der Autor zwischen verschiedenen Zeiten hin und her und zu ähnlich sind sich die Gedankengänge der einzelnen Charaktere um wirklich zwischen ihnen unterscheiden zu können.

Ohne genauer auf die Handlung einzugehen, lässt sich sagen, dass der Autor versucht einen Vampirroman im Sinne von Brian Lumleys "Necroscope" zu schaffen. Jedoch wird die Spannung der ersten Kapitel, welche Vampire als uralte Monstren mit interessanter Hintergrundgeschichte beschreibt, im späteren Verlauf dadurch verwässert, dass plötzlich die alten Vampir-Klischees aufgegriffen werden. So entsteht kein einheitlicher Gesamteindruck und die Gegenspieler der Hauptfiguren verlieren einiges von dem Charme, der die ungewöhnlichen Figuren des ersten Bandes ausgemacht hat.

Zudem fällt einem sehr oft auf, dass der Autor versucht mit verschiedenen Stilmitteln Spannung zu erzeugen, wobei er sich jedoch in unnötigen Gesprächsfetzen verfängt und die Szenen unnötig gestreckt erscheinen.
Ein Beispiel, ohne die spätere Handlung zu verraten: Häufig wird ein Kapitel mit Sätzen wie "Der Angriff kam überraschend..." begonnen, gefolgt von einem mehrseitigen Dialog der Charaktere, die sich ausgerechnet darüber unterhalten, dass alle einen Angriff erwarten. Dies fällt unglücklich auf und stört die Glaubhaftigkeit der Szenen.

Zudem gibt es verschiedene historische Anspielungen, welche fehlerhaft wirken. So erwähnt ein Charakter um das Jahr 1920 beiläufig den Staat Israel, obwohl die Region damals noch als Palästina bekannt war und Israel erst zwei Dekaden später gegründet wurde.

Alles in allem bleiben also einige (manchmal gezwungen) wirkende Versuche andere Fantasy-Werke zu zitieren und in die Geschichte einzuflechten, während die eigentliche Handlung und die Charaktere eher schwach und kaum ausgestaltet bleiben.
Misslungene Erzählperspektive rekordverdächtig
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Unglaublich, wie viele Fehler man bei der Ich-Erzählperspektive machen kann! Bereits die Idee wirkt künstlich und konstruiert:

Die Wahrnehmung des Waisenkindes Emily wird aus der Perspektive ihres Mentors Wittgenstein erzählt. Man merkt, das Ganze ist ein Jugendbuch, das nur wegen grausiger Hohlbein-Details in der Erwachsenenfantasy landete. Hat da jemand schnell und naiv alle "Sie" für Emilys Perspektive (oder den auktorialen Erzähler) durch Wittgensteins "Ich" ersetzt?

Die nachträgliche Ich-Perspektive führt zu äußerst ulkigen Szenen: So sorgt der Mentor sich einmal, dass Emily auf dem glatten Boden ausrutschen könnte (nein, sie ist keine Dreijährige!) - dabei gehen sie zusammen über den Boden! Dass ER ausrutschen könnte, kommt ihm nicht in den Sinn. Dieser Mentor denkt im ganzen Buch mehr, was Emily denkt, tut und fühlt als was er selbst denkt, tut und fühlt.

Oder so was: "hörte Emily mich flüstern" oder "Erschrocken drehte ich mich um und erkannte zu meiner Überraschung jenen Mann wieder" - dieser Wahrnehmungsstil wirkt einfach komisch für jemanden, den so den hochwürdig klingenden Namen Wittgenstein hat.

Manchmal denkt man auch, es ist Emilys Dritte-Person-Perspektive - und stutzt dann, wenn urplötzlich nach vielen Seiten das Wörtchen "Ich" da steht. Man erinnert sich: diese bescheuerte Erzählperspektive ...

Wenn so was ein Books-on-Demand-Autor verbrochen hätte, hätten viele das schlechten Stil genannt, aber es ist ja von Heyne ...

Erzähltechnisch nervig ist es auch, zweimal die Handlung radikal und höchst unoriginell zu unterbrechen mit einem 150 (!!) Seiten und einen 50 (!) Seiten langweiligen Forschungsbericht aus Ägypten. In DER Breite ist das nicht für die Geschichte relevant.

Dennoch hat das Buch einige positive Seiten: Einen Sternzacken gibt's von mir für die ersten Sätze von vielen Kapiteln. Die Magie, den Leser mit dem ersten Satz zu beeindrucken, beherrscht der Autor ziemlich gut.

Vier weitere Sternzacken gibt's für viele Beschreibungsabsätze. Auch wenn der Autor sein Londonbild und den Stil aus englischen Werken kopiert haben mag, wer dieses altmodisch-klassisch-magische Londonfeeling mag, wird viele Passagen in dem Buch genießen.

Beschreibungen beherrscht der Autor eindeutig besser als Erzählperspektive und Dialoge (das "Fragen Sie mich nicht" macht die Figuren unsympathisch).

Trotz erheblicher handwerklicher Erzählschwächen sind die Figurenkonstellation und der Konflikt angenehm komplexe Kost für London-Fantasy-Fans.

Annette Scholonek
Einfach unglaublich...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
was Christoph Marzi für eine Fantasie hat. Ich war von Lycidas schon total begeistert und konnte nicht abwarten bis ich Lilith in den Fingern hatte. Auch dieses Buch hab ich verschlungen! Natürlich ist es kein Buch, dass man so einfach mal nebenher in der Straßenbahn oder vor dem schlafen gehen ließt, ein bischen Konzentration auf die verschiedenen Erzählebenen ist schon gefordert. Aber genau das macht für mich ein geniales Buch aus...

Eine neue Entwicklung kann ich nur zum Teil gut heißen, nämlich die um Maurice Micklewithe, da er einer meiner Lieblingscharaktere ist. Die Einführung von Lady Mina hat mir sehr gut gefallen, eine Rättin wie sie, hätte ich auch gerne an meiner Seite *grins*.

Alles in allem für mich ein super spannendes Buch, das Lust auf die weitere Geschichte macht, denn "Die Welt ist gierig...!"
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Produkt-Bild: Die Siedler von Catan: Nach Motiven des Spiels "Die Siedler von Catan" un

Die Siedler von Catan: Nach Motiven des Spiels "Die Siedler von Catan" un von Rebecca Gablé

Gebundene Ausgabe von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Lübbe Ehrenwirth)
Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 2,99

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 343103019X, Erscheinungsdatum: November 2003, Auflage: DE
Zoom ± Produkt-Bild: Die Siedler von Catan: Nach Motiven des Spiels "Die Siedler von Catan" un

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Der Wind heult durch das Dorf. Schwerter schlagen klingend aneinander. Stimmen rufen verzweifelt um Hilfe. Rau und grausam geht es im hohen Norden zu. Das bekommt das kleine Küstendorf Elasund im Jahr 850 bitter zu spüren. Feindliche Völker greifen an, rauben Vieh und Frauen, morden die Männer. Nachdem sie sich durch den Rat der Runen vergewissert haben, beschließen die Überlebenden Dorfbewohner, sich mit ihren Schiffen gen Westen auf zu machen und eine neue Heimat zu suchen. Nach vielen Mühen gelangen sie in das sagenhafte Catan. Doch anstatt nun friedlich das Leben auf der vollkommenen Insel zu genießen, kommt es zu einem Bruderzwist, der die ganze Gemeinschaft von Neuem bedroht.
Martin May trägt auf sechs Kassetten die gekürzte Fassung des Romans von Rebecca Gablé Die Siedler von Catan vor. Der bekannte Schauspieler (Das Boot) verleiht sämtlichen Figuren seine Stimme. Er schafft es, mit charmanter Zurückhaltung, ohne übertriebene Emotionen die Geschichte der Nordmänner auf spannende und angenehm hörbare Weise vorzutragen. Kerstin Kaiser, die bei dieser gelungenen Vertonung die Regie geführt hat, setzt hin und wieder kleine dezente Geräuschakzente und lässt das Hörbild so farbiger erscheinen. Worauf aber, dank des souveränen Vortrags von Martin May, durchaus auch hätte verzichtet werden können.
Statt eines aufwändigen Booklets gibt es nur knappe Informationen zu Autorin, Sprecher und Inhalt des Romans. Was zählt ist der Vortrag. Und der ist gelungen. Insgesamt 440 Minuten spannende Unterhaltung zum Verschenken und Selberhören. --Anne Hauschild
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Ganz toll
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Für Rebecca Gablé Fans ein muss. Toll geschrieben. Ich kenne das Spiel und liebe das Buch.
Kurzweilig und unterhaltsam
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Aus meiner Sicht sollte man nicht die Klassen von Das Lächeln der Fortuna und dessen Fortsetzungen erwarten.
Dennoch ist der Roman sehr flüssig und kurzweilig geschrieben, so dass keine Langeweile aufkommen kann.

Von mir gibt es für Rebecca Gable hier nur 4 Sterne, da mir der Tiefgang etwas gefehlt hat, aber die Geschichte spannend erzählt wird.
Interessant und spannend
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Buch hat mir sehr gut gefallen. An der einen oder anderen Stelle war die Handlung vorhersehbar, deshalb nur 4 Sterne. Das Buch ist aber definitiv lesenswert, ich würde es mir wieder kaufen.
Historik pur
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Unheimlich spannend geschrieben. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Sehr empfehlenswert für Liebhaber historischer Romane.
Absolut empfehlenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Rebecca Gablé versteht es immer wieder, den Leser in ihre Geschichten zu entführen. Man leidet, freut und erlebt am eigenen Leibe mit, was den Helden im Roman widerfährt. Am besten gefällt mir, dass ich gar nicht anders kann, als nach dem Genuss der Bücher von Frau Gablé im Internet zu recherchieren und ergo zum Lernen angehalten werde. Das ist bei jedem ihrer Bücher so. Auch wenn die Siedler von Catan eher eine fiktive Geschichte ist, hat mich das Buch auf die Wikinger neugierig gemacht. Das Buch bietet erstklassige Unterhaltung, Spannung nd wunderbare sprachliche Bilder. Empfehlenswert!! Und Achtung: Suchtgefahr!
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