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Vampirgeflüster: Roman von Charlaine Harris

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95

ISBN: 3423212225, Erscheinungsdatum: Juni 2010
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Produkt-Bild: Vorübergehend tot

Vorübergehend tot von Charlaine Harris

Broschiert von Feder & Schwert
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,49

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3867620555, Erscheinungsdatum: Juli 2009, Auflage: veränderte Neuauflage.
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5 Kundenrezensionen:

Sookie Stackhouse ist echt Klasse!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Sookie Stackhouse ist eine Kellnerin, die mit einer "Gabe" gesegnet ist, welche sie nicht unbedingt für positiv hält und nur schwer damit umgehen kann. Erst als ein Vampir namens Bill in ihr Leben tritt ändert sich das. Sookie findet sich mit einmal in der Welt der Vampire wieder, in der ihr ihre Gabe ehrlich helfen kann...

Ich finde die Geschichte sehr gut geschrieben. Es sind Humor, Liebe, Romantik aber auch Spannung enthalten. Zu viel darf man jedoch nicht erwarten - für Zwischendurch ist die Story aber super.

Auf jeden Fall gebe ich die volle Kaufempfehlung.
die serie ist besser
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
ich kannte bereits die serie, als ich anfing dieses buch zu lesen.
leider war ich sehr enttäuscht.
mit dem schreibstil und mit der hauptperson - sookie - konnte ich nicht viel anfangen.
beides kam im roman sehr naiv rüber - zu sehr für meinen geschmack.
zwar ist die hauptperson in der serie ebenfalls sehr naiv, aber auf eine mehr sympathische art und weise.
leider war das buch - für mich - eher ein reinfall.
es bleibt zu hoffen, dass auch die anderen romane von charlaine harris verfilmt werden. ich werde sehr dankbar dafür!
guter Storyplot & kontroverse Hauptcharaktere
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der Auftaktband der >Southern Vampire< Reihe, ist zweifelsfrei ein widersprüchlicher, aber gelungener erster. Trotz der hier noch fragwürdigen Hauptprotagonisten, weiß die Geschichte, um die Gedanken lesenden Kellnerin, zu gefallen. Man erliegt einfach einer schon recht seltsamen Faszination. Allein der Storyaufbau, der sich so erheblich von den ursprünglichen Vampirromanen abgrenzt, ist schon außergewöhnlich simpel, aber gerade deswegen gut - Mysterie gepaart mit kriminalistischen Elementen. Die Geschichte wird aus der Sicht der Hauptprotagonistin Sookie Stackhouse erläutert, die oftmals, mit spitzer Zunge, den ein oder anderen treffenden Nerv kitzelt und nebenbei ihr Gefühlsbarometer offenbart. Mit Abstand das Beste, in diesem doch recht seichten Genre.

Bon Temps, Louisiana, im Merlottes. Sookie Stackhouse, eine dralle u. ansehnliche Kellnerinnen, die ihrer Abendschicht nachgeht. Urplötzlich sitzt er vor ihr: düster, mysteriös und unglaublich anziehend. Doch das Allerbeste: Sie kann ihn nicht ,hören'.
Sookie ist seit ihrer Geburt verdammt, die Gedanken ihrer Mitmenschen zu empfangen. Sofort weckt der geheimnisvolle Fremde Interesse bei der blauäugigen Blondine. Kaum werden erste Kontakte geknüpft, rettet sie den Unbekannten aus einer mißlichen Lage. Die Bande zwischen Vampir Bill Compton & Frl. Stackhouse werden enger. Doch während dieser persönl. Odyssee, ereilt Bon Temps eine Mordserie, die nach Vampirbeteiligung schreit. Nichts desto trotz, lasten alle Beweise auf Sookies Bruder Jason. Obendrein beginnen die Anwohner eine Hatz gegen die örtliche Vampirpopulation. Eine Gruppe von Blutsaugern macht die Umgebung unsicher. Und als wäre dies nicht genug, erleidet Sookie einen schmerzhaft bedeutsamen Verlust. Aller Ereignisse überschlagen sich. Sookies bisherige Welt bricht über Nacht zusammen.

Wo soll man hier jetzt anfangen?
Abgesehen von den hiesig, noch im Aufbau befindlichen Hauptakteuren, sticht schon im ersten Band die Nebenhandlung um die Vampirbar, das > Fangtasia < und deren Besitzer, ins Auge. Die Bedeutung zukünftiger Treffen, wird nur allzu deutlich.
Die Vampirexistenz hat sich gerade erst in den Köpfen der Menschen manifestiert, was einer Erfindung synthetischen Blutes zu verdanken ist. Dennoch führen die Medien diese 'zeitlose Frist' (Dasein) einem Virus zu, wodurch Menschen zu Vampiren werden - so die offizielle Erläuterung. Die Untoten, sind allesamt in der Lage, die Menschen durch 'Bezirzen' (Gedankenkontrolle) gefügig zu machen - so jedenfalls die Regel. Des Weiteren, hat fast jeder Untote eine spezielle Gabe.

Die Hauptprotagonistin ist ironischerweise, gerade durch ihre Fähigkeit, recht unbedarft - was absolut widersprüchlich ist, aber logisch; eben ein zweischneidiges Schwert. Über die Jahre hat Sookie ihr 'Talent' in den Griff bekommen, weshalb auch das Abschotten unliebsamen Gedankenguts möglich wurde.
Durch ihre Neugierde & Sehnsucht nach Intimität, verfällt sie freiwillig der Anziehung ihres neuen & untoten Nachbarn, und schlägt alle innern Zweifel u. Überzeugung aus. Diese noch im Aufbau befindlich Figur, ist aber gerade durch ihre hiesige Charakterschwäche glaubwürdig. Bill, der Vampir, der einer Spezies angehört, deren offizielle Existenz noch mit Hilfe eines Virus begründet wird, tritt hier schon deutlich als suspekte Figur auf.

Beide Hauptfiguren, erscheinen beinah ... unsympathisch. Sookie, weil sie sich, trotz aufmüpfiger Momente, immer wieder dem suggestiven Bill hingibt -obwohl er kein Einfluß auf sie 'erzwingen' kann- und dabei jeglichen Instinkt ausblendet. Auch ihre ungerechte Einschätzung, Bills zweifelhafte Taten (und sein Wesen), den Erics entgegenzustellen bzw. zu beschönigen, ist unreif und borniert. Der Leser ahnt, ihre Beweggründe, dürften ganz anderer Natur sein.
Sookie ist schlichtweg noch in ihren Kinderschuhen gefangen, was u.a. die verklärte Beziehungsvorstellung zu dem feudalen William Erasmus Compton beweist.
Ein eingeschränkt emotionsloser Vampir, welcher Fakten zurechtbiegt, sich mehrfach widerspricht, Informationen zurückhält und komplett charakterlos daherkommt. Durch Psychospielchen ... ähm ... Zureden, manipuliert er, auf eher plumpe Weise die angebetete Telepathin. Seine Aktionen u. Haltung scheinen bigott.
Natürlich bringt der erste Band auch weiter Figuren ein: Sookie's Großmutter, Onkel und Bruder, die Bon Temps - Gemeinde, eine skrupellose Vampirgruppe, Sookies sympathischer Boss und die faszinierenden Shreveport - Vampire u. gleichzeitig Lichtpunkt diesen Romans.
Vor allem Barbesitzer Eric u. sein Geschöpf Pam stechen hervor. Außerdem erhalten wir einen Vorgeschmack auf weitere übernatürliche Wesen, die unter den Menschen weilen. Auch die schwer verdauliche Kindheit der Telepathin, sorgt für -in vieler Hinsicht- ernste Folgen, wie auch Erklärung.

Wer meint, solche eher zweifelhaften Hauptfiguren schrecken ab, der wird spätestens mit dem zweiten u. dritten Band beschwichtigt. Langsam kristallisieren sich die wahren Charaktere und signifikante Fundamente werden gelegt. Jede Figur wird progressiv beleuchtet und wächst mit d. Folgebänden. Es gibt keine perfekten Persönlichkeiten, kein Schwarz-Weiß-Denken, und auch Kompromisse untereinander, scheinen nur bedingt fortzuschreiten - wenn überhaupt. Eben all zu menschlich. Nebenbei wird eine sozialkritische Analogie zu unserer Welt gezogen.

Der Leser muß sich immer zwei Fragen als Leitfaden ranziehen: WARUM passiert es & WEM nützt es?

Auch wenn die ersten Folgeromane ein Tick besser sind, zählt dieser Auftakt noch zu den Höhepunkten der Sookie Stackhouse - Reihe. Wegen dem Hauptaugenmerk auf das seltsame Paar, vergebe ich SEHR gute vier Sterne.
Ein ganz klar gelungener erster Band, der noch viel offen läßt, und definitiv den Wunsch nach mehr Lesestoff anheizt.
Super Reihe!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mir den ersten Band gekauft, nachdem ich die erste Staffel der Serie gesehen hatte!
Und muss sagen, ich fand das Buch besser!
In der Serie hat die Story um Tara mich ziemlich genervt, was in dem Buch nicht so ist.(Mehr verrate ich nicht!)
Ich fand das Buch super und habe es in zwei Tagen durch gehabt.

Einen kleinen Minuspunkt vergebe ich, denn ich war es nicht "gewohnt", wie Frau Harris ihre Sätze aufbaut!
Ich glaube, ich habe noch kein Buch gelesen, bei dem ich mich ersteinmal
an den Satzbau und die teilweise "abgehackten" Dialoge gewöhnen musste!!!

Fazit: Wenn man die Biss-Reihe mochte, sollte man diese Buch lesen!
Allerdings sei man im Vorfeld gewarnt, dass es hier etwas mehr zur Sache geht (im Sinne von Brutalität, Sex etc.)
Das Buch würde ich nicht für Jugendliche unter 16 empfehlen, da dies eine Reihe ist und die o.g. Sachen noch etwas mehr an "Fahrt" aufnehmen!!
Sookie Stackhouse 1
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Geschichte ist locker und lustig geschreiben. Sie ist nicht sonderlich spannend, aber schön für zwischendurch! Ab und an stolpert man über die Ausdrucksweise, bzw. die Rechtschreibung. Dennoch kann ich dieses Buch weiterempfehlen. Den 2. Teil habe ich bereits gekauft!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
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Ein eiskaltes Grab: Roman: An Ice Cold Grave von Charlaine Harris

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,94

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423211962, Erscheinungsdatum: Februar 2010
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5 Kundenrezensionen:

Eine eiskalte Fortsetzung...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eins sei vorab gesagt- mit den Sookie Stackhouse Bänden sollte man diese Serie besser nicht vergleichen. Aber das macht sie nicht schlechter- nur anders.

Der dritte Band um die ungewöhnliche junge Harper Connelly führt uns wieder in eine Kleinstadt, in der beklemmende Dinge geschehen. Jugendliche, genauer gesagt junge Männer verschwinden, und wenn es auch nur die geringste Hoffnung gäbe sie noch leben zu finden, dann hätte man Harper niemals um Hilfe gerufen.

Über den Inhalt möchte ich hier nicht zu viel verraten, wem die ersten beiden Bände dieser Serie gefallen haben der wird vom dritten Band mit Sicherheit begeistert sein. Diesmal steht nicht nur der Fall im Focus des Buches auch das Privatleben von Harper bekommt Aufschwung.

Wer jedoch nicht die ersten beiden Bände gelesen hat, der sollte besser auch nicht bei Teil drei einsteigen, denn obwohl doch so einiges gerne noch einmal im Vorbeigehen" für den unaufmerksameren Leser angerissen wird, ohne Vorkenntnisse macht das Ganze nur halb so viel Spass.

Absolut kurzweilig und spannend, ich warte und hoffe schon auf einen vierten Teil.
Heiße Unterhaltung für kalte Nächte.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit Harper Connelly hat Charlaine Harris Storys eine zweite, ebenso toughe wie sensible Heldin neben ihrer erfolgreichen Telepathin Sookie Stackhouse aus den "True Blood" - Storys geschaffen.

"Eiskaltes Grab" ist nun bereits das dritte Abenteuer mit der Totenfinderin Harper und ihrem Stiefbruder Tolliver Lang. Diesmal muss sich unsere Heldin in einem besonders grausamen Fall mit der Entführung und dem Tod von mehreren Jungen herumschlagen - die Sache verlangt psychisch alles von ihr. Und dazu geht auch noch privat alles bei ihr drunter und drüber, stellt sie doch fest, dass sie sich heftig in ihren Stiefbruder verliebt hat. So ist "Eiskaltes Grab" nicht nur Charlaine Harris' bislang härtester Fall, sie würzt ihn auch mit einem gehörigen Schuss Erotik. Spannende und heiße Unterhaltung für kalte Nächte.
Es bringt nur Ärger ein, wenn man mit den Toten sprechen kann
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Harper Conelly, die Protagonistin in Charlaine Harris neuer Romanreihe hat, seit sie von einem Blitz getroffen wurde, die Fähigkeit mit Toten zu kommunizieren und hat daraus einen Beruf gemacht. Verzweifelte Angehörige rufen sie, wenn sie vermisste und mutmaßlich tote Verwandte finden soll oder wenn ein Todesfall in der Familie verdächtig erscheint und die tatsächliche Todesursache und die näheren Umstände des Todes festgestellt werden sollen.
"Ein eiskaltes Grab" ist nach "Grabesstimmen" und "Falsches Grab" der dritte Roman dieser Reihe und ein interessanter Mystery-Thriller. Die grausigen Morde in diesem Roman sind allerdings nichts für zart Besaitete.
Harper Conellys Arbeit wäre eigentlich getan gewesen, nachdem sie die Leichen des Serienmörders gefunden hatte, aber sie muß länger in Doraville, dem Schauplatz des Geschehens bleiben als sie beabsichtigt hatte. In den Tagen nach der Auffindung der Leichen entwickelt sich nicht nur ihre Beziehung zu ihrem Stiefbruder Tolliver Lang weiter, sie wird auch durch die Umstände und auf Grund eigener Entscheidungen immer stärker in die Suche nach dem Serienmörder verwickelt. Im 2. Band der Reihe war die Verwicklung in die Krimi/Thrillerhandlung noch nicht wirklich überzeugend gestaltet, hier hat sich Charlaine Harris außerordentlich verbessert. "Ein eiskaltes Grab" ist eindeutig der bisher beste Roman der Reihe.
Charlaine Harris macht süchtig
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das Buch verspricht laut Klappentext Spannung, Mystery und Erotik. Und wer kein Meisterwerk erwartet sondern wissen will, wie es mit Harper und ihrem Stiefbruder weitergeht, der wird nicht enttäuscht. Was den Plot angeht... nun ja, Charlaine Harris hat sich schon besseres einfallen lassen. Aber spannend ist es auf jeden Fall (obwohl man sehr schnell weiß, wo der Hase läuft).
Beklemmend & Verstörend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
..., aber gut

Der dritte, vorliegende > Harper Connelly Roman <, ist sicher nichts für zarte Gemüter.
Frau Harris traut sich in diesem Band an ein in den USA eher Tabuthema: Vergewaltigung an Männern, gepaart mit Pädophilie.
Doch einmal mehr, beweißt die selbst einst zum Opfer gefallene Autorin, den Balanceakt zu meistern. Gerade durch ihr Einfühlungsvermögen & Erfahrung, wissen ihre Romane und deren Figuren zu überzeugen. Ein Grund warum ihre Werke nie abstoßend wirken, ist auch der Fakt, die in Rahmen gehaltenen zwischenmenschlichen Beziehungen. An Obszönitäten oder ausschweifende expliziten Szenen, wird sich nicht bedient. Man wahrt die Pietät und offenbart zugleich unsere Abgründe. Die bei einigen bekrittelten Füllinformationen, sind keineswegs überflüssig. Sie verweisen auf die Charaktere und können noch einen wichtigen Handlungsfaktor einnehmen. Schon im zweiten Roman, Falsches Grab: Roman, hat Harris die Komplexität der menschlichen Persönlichkeiten wunderbar vorgehalten. (Wem also solche "Sideinformationen" zu unpassend erscheinen, der sollte von Fr. Harris Werken Abstand nehmen.)

Harper und Tolliver, führt es nach Doraville, North Carolina.
In dem verschlafenen Ort, gibt es über die Jahre gehäufte Vermißtenfälle von männlichen Jugendlichen. Natürlich, steht man auch hier, den Fähigkeiten der Engagierten mißtrauisch gegenüber. Doch nachdem man recht bald, samt Auftraggeberin Twyla Cotton, den letzten Vermissten entdeckt, hat man gleich ein ganzes Massengrab ausfindig gemacht.
Nach dem entsetzlichen Fund knockt es Harper aus. Kaum auf den Beinen, wird sie auch schon angegriffen, nur um später im Krankenhaus mit hinderlichen Blessuren aufzuwachen. Durch Harpers Zustand, sind sie und ihr ''Bruder'' verdammt, eine Weile, in dem nun von Presse besiedelten Bergdorf zu verweilen. In den ganzen Rummel findet sich auch das Bernardo-Gespann (Xylada & Manfred) wieder. Dabei wollten die beiden Geschwister so schnell wie möglich aus Doraville raus. Natürlich, muß die Verletzte wieder Rede und Antwort stehen - dieses Mal der hinzugekommenen SBI (State Bureau of Investigation). Doch neben Gottesdiensten und persönlichen Neuorientierungen, findet sich Harper in einer Schlangengrube wieder. Und die Zeit rinnt ihr durch die Hände. Denn irgendwo da draußen wartet der Täter auf seine nächste Chance.

Ein wahrlich grauseliger Roman - vor allem für Männer. Die oben angesprochenen Hauptthemen, sind eben keine leichte Kost, da in der heutigen Gesellschaft, die moralisch Aspekte doch sehr v. den vergangenen abschweifen. Die Autorin hat den inneren Konflikten v. Vergewaltigungsopfern nähergebracht. Der Leser wird auch schnell auf die richtige Fährte gesetzt - ob gewollt oder nicht.
Des weiteren, ist da der kleine Chuck Almand, der eine ganz besondere Rolle inne hat. Die Geschwister werden nach dem grausigen Fund, von den Einheimischen ungewohnt herzlich behandelt. Endlich hat man Gewißheit und Ruhe, gedenkt den toten Seelen, und schließt Frieden mit sich selbst - vorerst. Leider werden Harper und Tolliver auch mit traurigen Tatsachen konfrontiert, die M. Bernardo übermittelt. Gleichzeitig erhalten wir einen Einblick auf das Thema des kommenden vierten & letzten Bandes. Auch ändert sich die 'Beziehung' der Geschwister grundlegend. Ein Stückchen Glück zwischen all den Abscheulichkeiten?

Allerlei Figuren warten wieder in diesem Roman auf, weshalb man wieder jedes kleine Detail im Hinterkopf halten sollte. Gewitzte Köpfe dürften keine Probleme haben, da bei genauen Beobachtungen & Erläuterung, das Naheliegende so greifbar ist. Andere wiederum, werden einfach nur entsetzt sein. Wie gesagt, hier werden Ängste angesprochen und debattiert, die nicht nur das weibliche Geschlecht bewegen. Der Ekel und das Unverständnis, ja die Konsternierung, schleicht sich ein. Es liegt nahe, daß der Großteil der menschlichen Natur, aus Selbstschutz, vorbeugend gewisse Fakten negiert.

In diesem Roman dreht es sich eher um die zwischenmenschlichen Beziehungen, weniger um den Tatausgang. Wer Aktion erwartet, dem sei hier abgeraten. Anbei: Die erfolgreiche Harper Connelly Reihe wird in den USA jetzt als Comic rausgebracht.

In jedem, fast jedem der Harris Bücher findet sich ein Stück der Autorin selbst wieder. Auf Grund ihrer Vergangenheit, ist das Thema >Vergewaltigung< ein signifikantes Ventil in ihren Romanen. Auch ihre detaillierten Sideinfos, erweisen sich als psychologisch ausgeklügelter Faden. Eigentlich schade, daß diese Story um Harper, nur noch ein weiteres Band beinhaltet.

Ein wunderbarer Auftakt zum Finale. Ein viereinhalb Sterne - Must Have!
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Ein Vampir für alle Fälle: Roman von Charlaine Harris

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,80

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423211482, Erscheinungsdatum: Juli 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Ein Vampir für alle Fälle: Roman

5 Kundenrezensionen:

Bereits unter dem Einfluss der TV-Serie?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der achte Band der Sookie Stackhouse / Southern Vampire Mysteries Serie hat mir wieder besser gefallen als die letzten beiden Bände; für mich war der Ton der Serie zu sehr ins tragisch-unglückliche abgerutscht. Was zum ansonsten witzig-flapsigen Tonfall so gar nicht mehr passte.

Hier werden ein paar lose Enden aufgesammelt; vor allem fängt Sookie endlich mal an, in ihrem Liebesleben aufzuräumen. Chaotisch genug ging es da ja zu; einer ihrer vielen Exe betrauert den Tod seiner aktuellen Flamme, ein neuer Ex gesellt sich hinzu, einer schwört ewige Treue, wird aber nicht erhört; und einer erlangt plötzlich die Erinnerung zurück.
Unverständlich? Es geht um die Herren Bill, Eric, Quinn und Alcide. Aber ich verrate nicht, wen welches Schicksal ereilt;-)

Auffällig ist auch noch, daß die Geschichte in zwei sehr unterschiedliche Teile zerfällt; zunächst befinden wir uns noch in den wirren der Vampirpolitik nach Hurricane Katrina und in den Werwolfscharmützeln der in zwei Rudel zerfallene Gemeinde von Shreveport. Kaum sind diese beiden Punkte erledigt (und zwar beide sehr endgültig) - drängt sich mir der Gedanke auf, daß sie ab dieser Stelle angefangen hat, den Roman in Hinblick auf die Fernsehserie zu optimieren.

True Blood ist übrigens der totale HAMMER - allerdings würde ich mich noch mehr freuen, wenn es endlich auch DVDs für den deutschen Markt gäbe, die dann auch bezahlbar wären...
Ein vielsagend englischer Titel
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Der achte Band, >>From Dead to Worse<<, hat nicht mehr das gewohnte Niveau bzw. Charme des bisherigen Sookie Formats. Der zurückgewonnene Esprit im Vorgängerband, wird hier durch aufeinanderfolgende, kaum ineinander (gewohnte) verwobene Ereignisse zunichte gemacht.
Ursprünglich sollte die Reihe mit zehn Büchern abgeschlossen werden, doch eine Vertragsverlängerung beschert dem werten Leser eine weitere Ausbauung des Grundstoryplots.

Während der Doppelhochzeit der Bellefleur Geschwister, wird Sookie auf einem seltsamen Mann aufmerksam. Daheim angekommen wird sie von Amelia mit deren Vater überrumpelt, der einen kurzfristig u. unerwarteten Besuch der unbeugsamen Tochter abstattet. Konfrontiert mit ihren Erlebnissen auf der Bellefleur - Hochzeit, kontaktiert Sookie ihren Blood Bonded Eric, der sie darauf um ein ''Date'' bittet. Doch hinter Erics Einladung steckt ein Treffen mit dem unbekannten Fremden, der sich als ihr Urgroßvater und Elfenprinz Niall Brigant outet. Sookie ist fasziniert und zugleich geschockt, von dem neu erworbenen Verwandten. Jason hat unterdessen Eheprobleme, und wird in Folge der Untreue seiner Frau, unschöne Maßnahmen ergreifen, die seine Schwester & Calvin in arge Bedrängnis bringen.
In Shreveport werden derzeit Werwölfe abgeschlachtet, wobei sich, die beiden zerstrittenen Partein des Rudels, gegenseitig verdächtigen. Hilfe zur Aufklärung erhoffen sie von Sookie, die ihre Freundin und Mitbewohnerin Amelia mit einbezieht. Diese sieht sich nicht nur ihrem Vaterproblem gegenüber; auch ihre alte vermißte Mentorin Octavia Fant steht urplötzlich vor Sookies Tür. Der Kampf um die Vormachtstellung in Shrevepot beginnt - allerdings anderes als erwartet.
Die Vampirgemeinde hat unterdessen ebenfalls Führungsprobleme. Eric und die anderen Sheriffs des Landbezirks, werden von Vampiren aus L.A. überrumpelt. Neben Sophie Anne, ihren Anhängern, sterben auch allen die anderen vier Sheriffs. Die Okkupation des Stackhouse Hauses zwingt Sookie, Eric und die restlichen Insassen zur Kapitulation. Einer erschütterten Sookie bleibt keine Zeit für Verschnaufpausen, da neben privater Probleme (u.a. zieht Octavia als Mitbewohnerin ein) und Eric's zurückgekehrten Erinnerungen, eine unerwarteter Überfall von todgeglaubter Seite erfolgt.
Die größte Überraschung erlebt Sookie gegen Ende, als sie einen weiteren Verwandten aufspürt, der eine ganz spezifische Gemeinsamkeit mit ihr teilt. (>_<) /

Seit Band sechs wissen wir um Sookie's Abstammung, wobei nie nähere Details preisgegeben worden. Mit Nialls Auftauchen ergibt sich eine nähere Informationsquelle bezüglich zum Elfenvolk, was im neunten Band kulminiert und in Band Zehn noch fortgestezt wird.
So wird Erics Andeutung im gleichen Band als logische Wende angedacht. Niall hat anscheinend zu jenem Zeitpunkt Kontakt mit dem Vampir aufgenommen, der bis dahin, keine Verbindung zwischen dem Elfen und Sookie sah. Im Gegensatz zu TV Umsetzung, hat Sookie keine sichtbaren Elfenkräfte aufgrund ihrer Vorfahren.
Keine Überraschung: Jason gescheiterte Ehe. Die Konsequenz aus dem Betrug müssen Sookie und Calvin tragen, weshalb Fräulein Stackhouse ihren Bruder vorerst meidet.
Einmal mehr erhält Bill einen negativen Touch, der trotz Erklärungen, eher plump erscheint. Ob seine Äußerung zu Anfang des Buches oder die während der Gebietsübernahme, er kommt bei mir auf keinen grünen Zweig - im Gegenteil.
Quinns Verrat und der damit eingeläuteten Trennung, wirken hier eher lieblos und schnell von der Autorin abgefertigt. Die Geschichte um Debbie Pelt geht in die nächste Runde - personifiziert in Tanya, eine alte Freundin der Familie. Die in Band sieben begonnene Liebelei zwischen Amelia und Pam erhält einen Dämpfer. Die Hexe beschließt in dem Vampir eine gute Freundin zu sehen, und wendet sich einem männlichen, uns bekannten Werwolf zu. Der Neuzugang Octavia & der Abgang des zurückverwandelten Bobs, sind für einen Schmunzler gut, aber eher unnötig.
Die Einführung des neuen Vampirführungsstabes wird nur angeschnitten. Man ahnt kommende Schwierigkeiten zwischen Eric und den L.A. Vamps, was vor allem mit dem Übergriff auf den neuen König bemerkbar wird. Wer war dafür verantwortlich? Interne Intrigen? Sookie wird dank ihres beherzten Eingriffs, persönlicher Schutz von King Felipe zugesichert, der sich im nächsten Band als zweischneidiges Schwert herausstellt. Zu guter Letzt ist da Hunter, Sookies Großcousin. Seine Auftauchen soll laut Frau Harris, noch eine tragende Rolle einnehmen.

Aus Kulanz und Erfahrung, mit anderen Büchern dieses Genres, vergebe ich drei Sterne. Ansonsten: kein besonders herausragender Band, der nicht annährend an die alten anknüpfen kann. Dank des derzeitigen Vampirbooms, scheint diese Buchreihe unter Erfolgsdruck zu leiden. Der weitere Wertegang der Sookie - Bücher ist vorhersehbar geworden. Schnelle Kommerzabfertigung geben Grund zur Besorgnis. Wirklich Schade.
Nettes Urban Fantasy-Abenteuer einer sympathischen Heldin; auch für Neueinsteiger geeignet
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Spätestens seit dem amerikanischen Quotenerfolg der TV-Serie True Blood, die auf den Büchern von Charlaine Harris basiert, ist die telepathisch begabte Sookie Stackhouse in aller Munde.

Mit "Ein Vampir für alle Fälle" legt DTV den mittlerweile achten Band der Romanreihe vor, in dem Sookie in die internen Machtkämpfe der lokalen Werwölfe, der überregionalen Vampire und in verzwickte Familienangelegenheiten verwickelt wird.

IST DER NEUE BAND AUCH FÜR QUEREINSTEIGER GEEIGNET?

Ich selbst hatte bisher noch keinen Roman aus der Reihe gelesen. Mit einem achten Band in eine populäre, laufende Reihe mit Seriencharakter einzusteigen, ist sicher gewagt. Um so überraschter war ich, wie leicht mir der Einstieg in Sookies Welt gefallen ist. Das mag zum einen daran liegen, dass ich über Sookie Stackhouse bereits einiges gehört hatte. Ich wusste, dass sie eine Telepathin ist, mal mit einem Vampir zusammen war (wie sich in diesem Buch herausstellte, war das noch eine Untertreibung) und dass die Blutsauger ins Licht der Öffentlichkeit getreten waren, seit die Japaner synthetisches Blut entwickelt haben, welches ihr untotes Überleben sichert. Mehr muss man auch nicht wissen, wenn man an "Ein Vampir für alle Fälle" gefallen finden will, denn Charlaine Harris versteht es, unaufdringlich alle für die Handlung wichtigen Details in ihrem Roman in ein, zwei Nebensätzen einzustreuen.

WORUM GEHT ES DIESMAL?

Den Romanübergreifenden Storyarc zusammenzufassen, fällt diesmal gar nicht so leicht. Zum einen scheint sich vieles organisch aus Sookies Abenteuern aus frühren Bänden entwickelt zu haben, zum anderen - und das spielt eine wesentlich größere Rolle - gibt es eigentlich keinen stringenten Handlungsverlauf. Sookie lernt im Verlauf der Handlung gleich zwei ungewöhnliche Mitglieder ihrer Familie kennen, von denen sie bisher nichts wusste; sie wird kurzfristig in die bundesstaatsweite Vampirpolitik verwickelt und mitten hinein in die Fehde des sich uneins gewordenen regionalen Werwolfclan gezogen. Darüber hinaus muss sie sich mit den Problemen ihrer Mitbewohnerin herumschlagen (der Hexe Amelia) sowie mit diversen einstigen Liebhabern.

UND WIE IST DAS BUCH NUN?

Dadurch wirkt der neue Stackhouse wie eine Füller-Episode einer TV-Serie. Es geschieht nichts stringent weltbewegendes, die Handlung plätschert vor sich hin, wir begleiten Sookie mal hierhin, mal dorthin, und die wenigsten aufgeworfenen Probleme werden am Ende des Romans abgeschlossen, sondern sind offensichtlich als Futter für weitere Bände eingeführt worden. Das wirkt alles sehr beliebig, ist unterm Strich aber dennoch recht unterhaltsam. Man bleibt dran am Buch, weil Harris so nett schreibt, nicht, weil man unbedingt wissen muss, wie es weiter geht.

WIE IST DIE WELT VON SOOKIE DENN GENERELL?

Nach der Lektüre von "Kein Vampir für alle Fälle" kann ich schon verstehen, warum so viele Leute auf die gedankenlesende Kellnerin fliegen. Sookie ist eine sympathische Heldin und hat eine Stimme, der man recht gern zuhört. Die Welt, in der sie lebt (und sie selbst), ist der unseren (und uns) ähnlich genug, um uns gut in das Buch hineinversetzen zu können. Im Vergleich zu anderen Urban Fantasy-Reihen wirkt das Sookie Stackhouse-Universum
allerdings eher Chick Lit mit Mystery-Einschlag, in das nun auch nach Vampiren, Werwölfen und Hexen das Volk der Elfen Einzug gehalten hat. Nun darf man aber nicht vergessen, dass Charlaine Harris - was die "Post-Buffy-Urban Fantasy-Literatur" angeht - eine der Vorreiterinnen eines Genres war, das heutzutage geradezu überschwemmt wird. Behält man dies im Hinterkopf, wirkt ihr Universum noch immer angenehm frisch, auch wenn eine Welt, in der die Wesen des Volksglaubens inzwischen ans Licht der Öffentlichkeit getreten sind, inzwischen keine Seltenheit mehr darstellen (siehe Kim Harrison, Patricia Briggs, Ilona Andrews etc.). Immerhin hat das Südstaatensetting der Sookie-Bücher doch viel Flair und wirkt herrlich unverbraucht; neben der charismatischen Stimme der Hauptfigur das große Plus der Romanreihe.

BODYCOUNT

Ein bisschen überraschend ist da allenfalls der große Bodycount von Sookie Stackhouse. In "Ein Vampir für alle Fälle" kommen nicht nur nun wirklich eine ganze Menge Leute (Menschen, Vampire und Werwölfe) ums Leben! Das geschieht allerdings, ohne dass sich Charlaine Harris in blutigen Splatter-Szenen ergeht. Unappetitliche Details bleiben dem Leser (größtenteils) erspart.
Beinahe ebenso groß wie die Anzahl der Todesopfer scheint die Anzahl der bisherigen Liebhaber von Sookie Stackhouse zu sein. Sie war mit mindestens zwei Vampiren zusammen, mit einem Gestaltwandler, ihr Chef in der Bar ist an ihr interessiert und auch so manch anderer scheint mit ihr Flirten zu wollen. Das ist beinahe schon zu viel des Guten! Andererseits erzählt Sookie auch von diesen Erfahrungen recht locker und wird auch hier nie unappetitlich.

FAZIT

Wem es nichts ausmacht, ein Buch zu lesen, das offensichtlich Filler-Charakter hat und keine stringente Handlung, sondern auf eine beliebige Aneinanderreihung von Ereignissen und Kurz-Episoden setzt; wer Urban Fantasy mit Südstaaten-Charme etwas abgewinnen kann und wer es auch gern mal ein bisschen weniger mystisch und dafür mehr soapig mag, der darf gern einen Blick in Ein Vampir für alle Fälle werfen. Sookie Stackhouse hat Seriencharakter, und das stellt sie diesmal eindrucksvoll unter Beweis. Ein nettes Buch für Zwischendurch und natürlich ein gefundenes Fressen von Charlaine Harris-Fans. Alles in allem unterhaltsame Durchschnittskost.
Einfach spannend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Innerhalb kürzester Zeit habe ich nun alle auf deutsch erschienenen Sookie - Bücher gelesen und muss sagen, dass ich absolut begeistert bin! Die Geschichten sind immer so spannend und der Schreibstil von Frau Harris ist so flüssig, dass ich die Bücher immer ruck-zuck fertig gelesen hatte. Zu den Inhalten will ich an dieser Stelle nichts verraten. Lest selbst. Nachdem mir das Warten auf den nächsten deutschen Band einfach zu lange dauert, muss ich die Fortsetzung eben schon mal auf englisch lesen.
Ich hoffe, dass es auch weiterhin so spannend und interessant in der Welt von Sookie Stackhouse weitergeht und frage mich, wer nun Sookies Herz endgültig erobern kann.
Ich mag diese Serie einfach
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich gebe zu ich fand die Serie hat etwas langweilig angefangen doch seit dem 2 Teil jedoch spätestens ab dem 3 Teil warte ich sehnsüchtig auf jeden weiteren Band.

Es ist einfach immer spannend, romantisch, tragisch und nebenbei auch immer wieder zum totlachen wenn man sieht wie manche über ihre eigenen Gefühle stolpern.

Einfach schön!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Vampire bevorzugt: Roman

Vampire bevorzugt: Roman von Charlaine Harris

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,50

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423210575, Erscheinungsdatum: Sept. 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Vampire bevorzugt: Roman

5 Kundenrezensionen:

Hormone, Todesschützen und Vampirneuzugänge
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Band präsentiert uns u.a. mal wieder eine Story innerhalb Bon Tempes und eine recht brünstige Sookie. Zweites ist ein doch stark enervierender Punkt, auch wenn man Sookies lange Abstinenz bedenken sollte.

Sookies Alltag scheint sich normalisiert zu haben, bis urplötzlich eine Reihe von Unfällen & Mordversuchen an Gestaltwandlern vollzieht werden. Auch Sookies Boss Sam hat es erwischt. Durch eine zugeführte Schußwunde, ist er gezwungen Ersatz für seine Bar zu finden.
Die Lösung hofft er bei Eric zu finden. Dieser ist jedoch eher daran interessiert, die Wahrheit über seine vergessene Zeit bei Sookie zu erfahren. Jason muß sich derweile mit seiner neuen Situation arrangieren. Als neuer Werpanther fügt er sich nur allmählich in die Gemeinschaft von Hotshot ein. Währenddessen hat die Shreveport Werwolfgemeinschaft Führungsprobleme. In der Zwischenzeit kampiert der von Eric gestellt Ersatzmann Charles bei Sookie. Doch der Telepathin ist das Glück nicht hold, und bei einem häuslichen Feuer brennt ihre Küche runter.
Ein neuer Vampir, Mickey, der ihre Freundin Tara ''beansprucht'', wird zu einer Gefahr für die beiden Freundinnen. Mit Beistand von Eric, erhofft sich Fräulein Stackhouse eine Problemlösung, was dieser unumwunden ausnutzt: Informationen gegen Hilfe.
Der nebulöse Todesschütze, der auf Gestaltwandler schießt, wird letztlich dingfest gemacht.
Eine angeschossene Sookie sieht sich u.a. auch den Avancen des Hotshot - Führers ausgesetzt, der nach all den Jahren erbrachter Populationserweiterung eine feste Bindung wünscht. Keine Aussicht, die bei Sookie Begeisterung auslöst.
Ein ursprünglich anfallender Gefallen seitens Alcides, katapultiert Sookie in die Zwistigkeiten des Shreveport Werwolfrudels. Die Ereignisse überschlagen sich, und das Werwolfrudel von Shreveport möchte durch Sookies Fähigkeiten, den Alpha -Wettstreit fair absolvieren. Hierbei lernt Sookie den Wertiger Quinn kennen. Eine von Strapazen gebeutelte Sookie sieht letztlich dem Tod ins Angesicht - eines mit Fangzähnen.

Zugegeben, die Story mag sich nicht spektakulär anhören, ist aber dennoch überaus dynamisch. Allein der nuancierte Wandel v. Erics Charakter, Alcides unschöne Seiten, den Facetten der Hotshot - Gemeinde und den allg. Regeln der Gestaltwandler, sind einfach unterhaltsam und informativ.
In diesem Band haben wir auch ein Wiedersehen mit Claudine und ihrem schwulen Zwillingsbruder Claude, der Sookie -während Krankenpflege-, auch eine Fotoshooting aus dem Rücken leiert.
Interessant ist Sookies Loyalität Tara gegenüber; bei ihrer gemeinsamen Vergangenheit scheint die Telepathin in ihr die einzige bisherige Freundin zu sehen. Hierbei wird ersichtlich, das diese Bindung/ Freundschaft aus dem Zweck entstand, aber dennoch existiert und gewachsen ist.
Bill hat in diesem Band keine tragende Rolle. Die Chemie zwischen Eric & Sookie hingegen war und ist einfach zündend. Vom ersten Buch an baut Frau Harris etwas profundes zwischen den Beiden auf. Gerade die langsamen Fortschritte, wie auch Rückschläge, machen diese Verbindung so realistisch. Erst im neunten Band, >> Dead and Gone <<, was noch nicht auf dem dt. Markt erschienen ist, wird dieses Thema auf eine neue Stufe befördert. Sookies Hormonschwall ist der deutlich hervorstechenste Teil in diesem Band. (Wie eine läufige Hündin.) Jeder Mann wird bei ihr als mögliches Matratzenmaterial angesehen, obwohl sie bei einem Beinahfehltritt mit Sam, von einem eifersüchtigen Bill überrascht wird. Dieser hat mittlerweile eine Freundin, die bei Sookie für zusätzlichen Frust sorgt.
Alcides hinterhältige, rücksichtlose und egomane Handlung, zeigt den Werwolf als rückradloses Wesen. In der Vergangenheit hat man nur an der Oberfläche gekratzt, doch mit steigenden Bänden werden immer mehr Facetten zu seiner Person offenbart - keine angenehmen.
Die beiden uns neuen Vampire Charles und Mickey, sind unterschiedlich wie Tag und Nacht - vorerst. Während Mickey seinen Begierden freien Lauf läßt, gehört Charles eher zu der umgänglich pflegeleichten Fraktion.
Der Todesschütze ist keine Überraschung und man kann schnell erahnen, um WEN es sich hierbei handelt - es erweist sich nicht als relevant od. störend.

Von den bisher existierenden neun Romanen, sind für mich die Bände 1- 5 bisher die besten und verdienen allesamt fünf Sterne. (Die exakte Mischung in den ersten drei Bänden, erscheint am besten.)
Ein sehr guter stimmiger Band, der bis auf Sookies Notstand, alle Erwartungen abdeckt. Also zugreifen!
Ein MUß für jeden Fan von Sookie!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also wer diese Buchreihe liebt....
Dazu gehört das Buch einfach!!!

Es ist schon eine Weile her das ich das Buch gelesen habe
aber nachdem ich das erste Sookie Buch gelesen habe mußte
ich auch die anderen haben.

Das ein oder andere Kapitel ist etwas gezogen
dafür wird es durch andere Kapitel wieder wett
gemacht.
Ich konnte mich wirklich gut in Sookie versetzen
und hätte auch gerne mal mit ihr getauscht:-)

Obwohl ich, vom Alter her über die Zielgruppe
hinausschieße, finde ich die Reihe wirklich
Klasse!!!!

Die Bücher werden weitere 6-8 Jahre in meinem Regal
stehen und ich hoffe meine Töchter finden die
Bücher genauso Klasse;-)

Viel Spaß beim Lesen
Luna
Wer bitte gestaltet solche Cover???
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Die Bücher aus der Trueblood-Serie gefallen mir eigentlich alle sehr gut. Irgendwie ist das Twilight für Erwachsene mit überraschenden Handlungsähnlichkeiten (jemand kann Gedanken lesen, Vampire leben unter uns, Werwölfe tauchen auf usw., wobei der erste Twilight Roman für mich unschlagbar ist und immer bleiben wird.

Aber wer zum Teufel gestaltet hier die Cover? Meine 5-jährige Tochter wollte das Buch schon mit mir lesen, weil das wie ein Kindermotiv aussieht und mir ist es fast zu peinlich, das Buch mit in den Urlaub zu nehmen, weil man das Cover dann am Pool sehen könnte.

Die Titelübersetzungen scheinen mir auch etwas holprig.
Mindestens ein Erzählstrang zu viel
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Band fünf der Sookie Stackhouse Serie kann bei weitem nicht so sehr Überzeugen wie sein Vorgängerband. Bediente uns die Autorin Charlaine Harris bisher mit zwei bis drei Erzählsträngen, die zwar unabhängig voneinander liefen aber dennoch auf irgend eine Weise homogen wirkten, hat sie es hier mit insgesamt vier Erzählsträngen übertrieben.

Da haben wir zum einen Sookies Bruder, der nach den vielfachen Bissen in Band vier nun in Zukunft jeden Vollmond zu einem Werpanther wird, und der nun damit klar kommen muss. Ganz ähnlich seiner Schwester lässt sich Jason aber natürlich nicht entmutigen und findet sein neues Dasein sogar spannend. Das ändert sich auch nicht, als er verdächtigt wird, auf andere Gestaltwandler zu schießen.
Womit wir dann auch schon beim zweiten Erzählstrang wären. Die Jagd bzw. die Suche nach dem Gestaltwandlermörder wird wie immer spannend beschrieben und ist keinesfalls so durchsichtig, dass man schon nach ein paar Seiten bescheid weiß. Die Psychologie des Täters wird am Ende auch sehr schlüssig erläutert. Was mich jedoch stört ist, dass dies das Hauptthema des Bandes sein sollte, weil immer wieder betont wird, wie sehr Bon Temps und Umgebung deswegen in Angst und Schrecken versetzt wird. Dennoch ist es nur auf wenigen Seiten wirklich Thema.
Viel mehr Platz nimmt der Brand in Sookies Haus Raum ein und das ganze Drumherum artet leider manchmal in quälende Langeweile aus. Als sich auf den letzten Seiten herausstellt, wer den Brand gelegt hat, ist man direkt erleichtert, dass DAS Thema nicht mit in den anderen Band hinüber geschleppt wird.
Zum hinüber schleppen wird stattdessen eine neue Figur gebraucht, der Sookies Hormone mal wieder verfallen: Quinn. Genauso wie das beinahe Techtelmechtel mit Sookies Boss Sam wirkt das ganze eher in den Band hineingequetscht, nur um die gewohnten Erotikszenen zu schaffen, die anscheinend in jedem Harris Band sein MÜSSEN allerdings macht es sie hier dadurch etwas krampfig.
Als Fan von Band vier war die Beziehung zwischen Eric und Sookie weitaus spannender zu lesen, zieht sie sich doch schon wie ein roter Faden durch die ganze Reihe. Hierfür Daumen hoch!
Was nun der Kampf um den neuen Leitwolf unter den Werwölfen sollte und in wie weit das die Handlung voran treibt hat sich mir nicht erschlossen. Vielleicht erfahre ich das ja im nächsten Band. Positiv erwähnen möchte ich stattdessen lieber den Erzählstrang um Tara und Mickey. Hier wird mit Phantasie und ein bisschen schwarzem Humor die Abhängigkeit mancher Frauen gegenüber gewalttätigen Männern beschrieben. Ein Thema, dass man durchaus tiefsinniger lesen kann! Und genau das ist es, was die Harris Romane für mich ausmacht. Man kann sie durchaus tiefsinnig verstehen, wenn man es möchte. Doch auch wer nur eine einfache aber gute Freizeitlektüre sucht, wird bei ihr immer gut bedient sein. Daher trotz der Kritik immer noch vier Sterne!
DER VORGÄNGER ist einfach zu übermächtig:
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der 5. Sookie Stackhouse / Southern Vampire Mysteries-Band muß einfach gegen die geballte Eric-Power in Band 4 verblassen.

Nichtsdestotrotz geht's hier durchaus spannend zur Sache: Jasons erste Verwandlung zum Werpanther steht bevor, und der gute ist einigermaßen aufgeregt. Die Aufregung veralgemeinert sich, als plötzlich scharf geschossen wird, und zwar auf diverse Shapeshifter. Natürlich tappt die Polizei im Dunkeln, denn sie kann ja die Zusammenhänge nicht erkennen. Und dann geht auch Sam zu Boden...

Sookie verstrickt sich immer tiefer in die politischen Ränke der verschiedenen übernatürlichen Parteien - eine Entwicklung, die ich auf die Dauer etwas ermüdend finde. Und leider geht das in den nächsten Bänden munter so weiter...;-(
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Der Vampir, der mich liebte: Roman von Charlaine Harris

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423209828, Erscheinungsdatum: April 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Der Vampir, der mich liebte: Roman

Aus der Amazon.de-Redaktion


Vampire, die amerikanische Bürgerrechte genießen und auch sonst ganz normalen Berufen nachgehen, wie Kinobetreiber und Barbesitzer -- kann es so etwas geben? In Charlaine Harris? Sookie-Stackhouse-Serie haben die unsterblichen Blutsauger das jahrhundertelang gehütete Geheimnis ihrer Existenz endlich gelüftet und sich erfolgreich in die amerikanische Gesellschaft integriert. Außer der jungen Kellnerin Sookie weiß allerdings kaum jemand, dass das Nachtleben Louisianas nicht nur von Vampiren bevölkert wird. Auch Hexen, Werwölfe und Gestaltwandler treiben hier ihr Unwesen. Als ein neuer gefährlicher Hexenzirkel in Bon Temps die Macht an sich reißen will, wird die Lage brenzlig für Sookie und ihre Freunde.
Unerwarteterweise gerät auch noch Sookies Gefühlsleben völlig durcheinander. Nach der Trennung von dem Vampir Bill hatte sie gehofft, eine Weile das Single-Dasein genießen zu können. Da gabelt sie auf dem Heimweg von der Arbeit in der Silvesternacht einen halbnackten, anscheinend geistig verwirrten Vampir auf, der sich als Bills Chef Eric entpuppt. Durch den Fluch einer Hexe hat Eric jede Erinnerung an sein früheres Leben verloren. Sookie nimmt ihn vorübergehend bei sich auf und erlebt eine Überraschung. Der Verlust seines Gedächtnisses hat den vorher unausstehlichen, arroganten Eric in einen durchaus liebenswerten Kerl verwandelt, dessen Charme sich Sookie nur schwer entziehen kann.
Der Vampir, der mich liebte ist bereits der vierte Roman in Charlaine Harris? Sookie Stackhouse-Serie, die sich inzwischen auch im deutschsprachigen Raum wachsender Beliebtheit erfreut. Und das zu Recht, denn Harris? witziger und leichtgängiger Erzählton, ihr untrüglicher Sinn für Spannung und Erotik und eine unschlagbar sympathische Hauptfigur machen ihre Romane zu einer der derzeit besten modernen Vampirserien überhaupt, die den Vergleich mit Laurell K. Hamilton oder Tanya Huff nicht zu scheuen braucht. Auch wenn Der Vampir, der mich liebte als eigenständiger Roman gelesen werden kann, werden sich Neueinsteiger die ersten drei Bände, angefangen mit Vorübergehend tot, auf gar keinen Fall entgehen lassen wollen! --Steffi Pritzens
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5 Kundenrezensionen:

Herzschmerz & Wandel
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser gewichtige Sookie Band, legt das grundlegende Fundament der Beziehung zischen ihr und Eric.
Die Story um die zwei, ist romantisch anrührend bis hin zu schmerzlich. Sookies Entscheidung ein Schlußstrich unter die Akte Bill zu setzen, wird entgültig gezogen. Für alle Eric & Sookie - Fans ist dieser Band nicht wegzudenken.

Gerade, hat sich Sookie von Bill getrennt und meint auch damit all die lästigen Supras hinter sich gelassen zu haben - weit gefehlt: am Silvesterabend, heimkehrend von ihrer Schicht, läuft ihr fast eine umherirrende Gestalt vor's Auto, nur um von Sookie als Sheriff von Bezirk 5. identifiziert zu werden.
Völlig neben sich und verloren, nimmt sich Sookie dem sonst so selbstbewußten u. charismatischen Eric - alias Frauenheld- an. Bei ihr daheim untergebracht und von Pam dafür bezahlt, findet sich Sookie erneut, in den Wirren der Supra -Welt, wieder. Unterdessen wird ihr Bruder Jason vermißt, der kurz zuvor mit einer ominösen Gestaltwandlerin gesichtet wurde. Die Vampir - u. Werwolfgemeinde von Shreveport, muß sich gegen eine Allianz von Hexen zu Wehr setzen, die für Erics Gedächtnisverlust verantwortlich sind. Anfangs scheint ihr Anliegen simpel: die Shreveport - Unterwelt vereinnahmen und den Sheriff selbst für besondere Dienste einspannen.
Sookie hat alle Hände voll zu tun, die drohende Gefahr abzuwenden, wobei sie immer mehr den zahmen Wikinger verfällt. Mit Fahndungsplakaten und Umfragen versucht der Hexenverband den Vampir ausfindig zu machen. Dabei schrecken sie nicht vor Morden & Verstümmelungen zurück.
Die Telepathin wird mit Alcides Rudel bekannt gemacht und erweißt sich bei einer Attacke, gegen das führende Hexengeschwisterpaar, als sehr nützlich. Auf der parallel laufenden Suche nach Jason, führen die Wege in die eigenwillige Dorfgemeinschaft von Hotshot. Hier leben von der Gesellschaft abgesonderte Gestaltwandler, deren Population schon durch Inzest geschwächt ist. Alle Hinweise führen immer wieder dorthin und der Verdacht wird durch Jason letzter, dort ansässige, Liebschaft verstärkt.
Bei einem finalen Gegenschlag gegen die Hexen, sieht sich Sookie großen Entscheidungen & Erfahrungen gegenüber.

Wie schon oben erwähnt, ist, ein großer Dreh - und Angelpunkt, die Fundamentierung der Eric & Sookie Geschichte. Was jedem aufmerksamen Leser schon von Anfang an auffiel, und nuanciert von Frau Harris aufgebaut wurde, findet hier den Funken. Die sonst widerspenstige Sookie, welche hartnäckig jeden bisherigen Annährungsversuch von Eric abschmettern lassen hat, kann bei seinem ''angeschlagenen'' Zustand einfach keine Mauern errichten; voller Gefühl & Herzschmerz gehen die beiden ihren langen zeitbegrenzten Weg. Hier ist es Sookie, die sich der Illusion bewußt ist und trotz innerer Zerrissenheit, den alten Eric wieder haben will - dafür muß sie den neuen, 'ihren' Eric, aufgeben.
Der Leser ahnt natürlich, im Laufe des Bandes (und mit den nachfolgenden), daß es sich hier um ein und den selben Eric handelt. Sookie redet sich ein, mit seinem Gedächtnisverlust wäre auch seine Persönlichkeit eine komplett andere. Die Wahrheit ist nicht leicht verdaulich - für keinen von beiden. Am Ende bleibt die Wehmut und gebrochene Herzen.

Die Einführung der Hotshot - Gemeinde ist sehr interessant. Die Wergeschöpfe werden jetzt in allen Facetten widergespiegelt; und die sind keineswegs schön. Auch das Werwolfrudel von Shreveport, findet seinen Platz.
Jasons Weg wird, wie der seiner Schwester, auf ewig verändert. Ein Wiedersehen gibt es mit Bubba, Debbie und der Elfe Claudine, die anscheinend besonderen Wert auf Sookies Sicherheit legt. Warum? Und was genau will sie von der Kellnerin?
Bill, der bis dato in Peru war, kehrt rechtzeitig zurück. Die Geschichte um die Hexengeschwister ist eher seicht, und dient eigentlich mehr als Katalysator für den Gesamtsplot. Obendrein verwandeln sie sich in Wölfe und laben vom Blut der Vampiren. Das eigentliche Anliegen der Geschwister ist derart banal, daß man sie am Ende nicht für voll nehmen kann. Die Untergruppen & Unterstützung der Kontrahenten, die Wiccas, sind in zwei Partein aufgesplittert. Sookie ahnt nicht, unter ihnen, eine alte Bekannte wieder zu entdecken.
Der Abschluß mit Debbie, ist ein einschneidendes Erlebnis und dürfte Sookie noch lange bewegen. Pam, die Erics Stellvertreterin ist, hat sich in diesem Band als loyale Führungspersönlichkeit erwiesen, die genauso pragmatisch veranlagt ist wie ihr Meister. Das 'Fangtasia', scheint es mit Barkeepern, nicht gut zu meinen. Ein witziger Leitfaden wird in den Nachfolgebänden gesponnen.

Im Großen und Ganzen: ein wunderbar unterhaltsamer, wenn auch erdrückender Band.
Frau Harris wird nie obszön od. kitschig, weder in Ausführung od. Wortwahl, was bei d. breiten Masse, an mittlerweile überschwemmenden Büchern dieses Genres, Normalzustand ist. Die Sookie - Eric- Thematik, hängt, die ganze Zeit, wie ein Damoklesschwert über den Köpfen des Lesers. Bill - Sympathisanten dürften kurzzeitig aufatmen, doch der reife Beobachter weiß: alles hat sich verändert.
Spannend und kurzweilig
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Charlaine Harris hat es geschafft eine ganz eigene, liebenswerte Welt zu erschaffen, die voll ist von Vampiren, Werwölfen und Gestaltwandlern. Dabei ist es ihr gelungen, sich vom Klischee der mystischen Geschöpfe loszusagen. Ihre Sagengestalten sind ganz natürliche Wesen, die lieben und hassen, fast wie Menschen eben.

Die Vampire haben sich geoutet und leben, seit der Erfindung von synthetischem Blut, friedlich an der Seite der Menschen. Und Sookie, nun sie ist ebenso anders. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sie sich ab und zu zu ihnen hingezogen fühlt. Und ihr sind auch, im Gegensatz zu anderen, Gestaltwandler und Werwölfe nicht fremd, denn sie kann sie erkennen, manchmal auch ihre Gedanken lesen, obwohl sie es da bei Normalsterblichen leichter hat. Und genau deswegen, gehen ihr viele aus dem Weg und halten sie für ein bisschen komisch. Doch der Leser merkt hier schnell, dass man Sookie Stackhouse einfach gern haben muss.

Ehrlich gesagt, bin ich ein wenig traurig, dass die Geschichte nach nur 330 Seiten schon zu Ende ist.
Der Vampir, der mich liebte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In diesem Buch kommen Fans von Vampirliebesromanen auf ihre Kosten.

Sookie ist spät abends auf dem Weg nach Hause, als sie auf einmal einen halbnackten Mann auf der Straße sieht. Sie erkennt Eric und nimmt ihn mit.
Eric hat das Gedächtnis verloren, er erinnert sich an gar nichts mehr und benimmt sich auch vollkommen anders. Ja, er ist direkt liebenswert, was natürlich auch dazu führt, dass sich die beiden sehr nahe kommen.
Schuld daran sind Hexen, die einen Fluch über Eric verhängt haben, weil er ihnen kein Schutzgeld zahlen wollte. Die Hexen planen einen Krieg gegen die übernatürliche Gemeinde in Shreveport.
Vampire, Werwölfe und Gestaltwandler schliessen sich zusammen um gegen die Hexen zu kämpfen. Ihr Erfolg bedeutet allerdings das Aus für die Beziehnung zwischen Eric und Sookie, denn er ist wieder der alte.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Beziehung zwischen den beiden ist sehr schön zu lesen. Nicht so übertrieben kitschig und Bettlastig, wie bei vielen Büchern.
Für mich eines der besten Bücher dieser Reihe. Ich kann es nur empfehlen.
Vielseitig, fesselnd, romantisch - Sookies Höhepunkt!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
<< Der Vampir der mich liebte>> stellt nunmehr den vierten Band der Sookie-Reihe von Charlaine Harris dar. Und die Autorin liefert uns hier einen absoluten Höhepunkt und Lesegenuss für Sookie-Fans und Sookie Neulinge!

Sicher liegt das nicht zuletzt an der neuen Übersetzerin und dem Wechsel in einen anderen Verlag. Die Dialoge haben sich deutlich verbessert, nichts wirkt mehr hölzern und alles lässt sich flüssig lesen. Kein Holpern und kein Stolpern mehr und ein gleichmäßiges, homogenes Erzähltempo.
Aber auch inhaltlich hat sich einiges getan! Hüpfte Sookie vorher zumindest geistig noch zwischen sämtlichen männlichen Supra Geschöpfen mit ihren übersprudelnden Hormonen hin und her, scheint sie hier ihre wahre Liebe gefunden zu haben. Doch von Liebeskitsch kann nicht die Rede sein! Von der ersten bis zur letzten Seite flechtet Harris die Romanze zwischen Eric und Sookie in die turbulente Krimigeschichte ein und schafft es gleichzeitig, all ihren Figuren mehr Tiefgang und mehr Formen zu geben als in den vorigen drei Bänden.
Endlich wird deutlich gezeigt, dass Eric weitaus mehr als der berechnende Geschäftsmann ist und Sookie eben doch mehr auf dem Kasten hat, als der Spielball der Suprawelt zu sein. Auch die Existenz von Sookies nervigem Bruder Jason hat nun endlich einen Sinn und Bill bekommt die Rolle, die ihm schon seit Band 1 gebührt hätte: Eine Nebenrolle!

Auch am Ende möchte ich vor der Autorin den Hut ziehen. Wenngleich das Leserherz blutet, so ist doch der erwählte Schluss absolut konsequent und für die Serie dienlich. Außerdem halte ich es für eine literarische Meisterleistung, die vor Romantikkitsch rettet. So gerne ich ihn hier auch gesehen hätte. . .

Lediglich der Titel hätte konsequenter übersetzt werden sollen, aber das ist, denke ich, reine Erbsenzählerei.
Macht Lust auf mehr
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zu erst ein Wort zu den Cover des Buches wie ihr sicher bemerkt habt war ich von den Covern von Feder & Schwert echt begeistert zu mal sie Szenen aus dem Buch wieder gaben. Was bei DTV auch so ist aber und hier kommts muss den diese kindlich Gestaltung sein, ok der vorm halber muss man sagen das DTV nur die Cover aus Amerika über nimmt. Aber das ist keinen Entschuldigung für dieses Cover ich finde der Verlag könnte etwas mehr eigen initiative zeigen.

So jetzt aber zum Buch und der Story selbst, es ist bis jetzt einer meiner absoluten Lieblinge im Regal. Nicht nur das ich die Idee echt klasse finde sondern auch die Umsetzung ist Miss Harris super gelungen. Ich mein wie oft habt ihr schon gelesen das ein Vampir sein Gedächtnis verliert und so gar einen Teil seiner Arroganten Macho Art. Das war schon ein mal ein plus punkt an der Story, auch nicht schlecht fand ich das sich das Werwolf Rudel mit eingemischt hat. Was Sookie wieder in die Nähe von Alice bringt, damit auch wider Debbie auf den Plan ruft. Der schreib stiel ist wie immer flüssig und leicht zu lesen. Macht Lust auf mehr. Also fiel vergnügen beim Lesen und träumen
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Ball der Vampire: Roman von Charlaine Harris

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,48

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423209879, Erscheinungsdatum: Mai 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Ball der Vampire: Roman

5 Kundenrezensionen:

bitter, ernster & klamaukfrei,
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Dieser Sookie - Band, der erstmals 2007 auf dem dt. Markt rauskam, ist der bis dato der langweiligste und schwermütigste Teil gewesen. Ich habe nur zwei(einhalb)gute Sterne vergeben, da meine Kritik bei den Sookie - Romanen sehr hart ausfällt. Auch mein Leseeifer, fiel bei diesem Band eher spärlich aus. Dennoch sollte man sich nicht davon abschrecken lassen, da diese Buchreihe, mit Abstand, zum Besten dieses Genre zählt.

Sookie, wird von der Vampirkönigin v. New Orleans vor Ort komplimentiert. Der Wertiger Quinn erstattet ihr diese direkte Order und stellt sich damit über den Sheriff (Eric) von Gebiet 5 hinweg. Der Grund scheint Anfangs das hinterlasse Erbe ihrer verstorbenen Cousine Hadley, der Vampirgeliebten der Königin. Der Aufenthalt erweist sich als Quelle vieler offener Fragen und wirft gleichzeitig neue auf. So lernt Sookie die junge Hexe Amelia kennen, die mit Hadley im selben Haus gewohnt hat.
Neben der Aufgabe Hadleys Haushalt aufzulösen und das Erbe entgegenzunehmen, erhält Sookie Informationen, die für die junge Frau sehr bitter sind. Hadley hat unglücklicherweise einen frisch erschaffenen Vampir in ihrem Schrank untergebracht, der bis dato durch einen Zauber, unwissentlich ruhte. Hilfe und Begleitschutz, bekommt Sookie von Quinn. Sein Bestreben gilt nicht nur Sookies Sicherheit, nein, er ist auch an der Telepathin höchst interessiert. Durch die Haushaltsauflösung verspricht sich auch die Vampirkönigin etwas, was einen unausweichlichen Skandal und internen Krieg verhindern könnte. Nebenbei erfährt Sookie von ihrer Abstammung, was ihre ganze Welt auf den Kopf stellt. Und als sei es nicht genug, muß sich die Gute mit Debbie Pelts Familie auseinandersetzen. Ein Katz - und Mausspiel beginnt.

Neben dem neuen Charakter Amelia, der weiteren Ausbauung von Quinn & Claudine, lernen wir auch die königlichen Vertrauten, wie auch Sophie Anne, besser kennen. Dem Leser offenbaren sich einige neue interessante Aspekte. Die Vermutung, die uns schon die anfänglichen Andeutungen der Buchreihe zu Bill gegeben hatte, werden hier aufgezeigt; Bills stetige Zurückhaltung u. Ausweichmanöver, werden damit offenbart.
Eric, der immer mehr seinen Anspruch auf Sookie geltend machen möchte, wird hier durch Quinn -mehr oder weniger - ausgestochen. Trotzdem steht er der Telepathin auch in New Orleans bei. Sophie Anne's Geschichte wird erzählt und es gibt interessante Rückschlüsse bezüglich Sookies Erbe. Leider sind in diesem Buch Fr. Harris Patzer unterlaufen; aber man sieht schnell darüber hinweg.
Die Geschichte ist insgesamt sehr langatmig und eher schleppend. Die Gespräche zwischen Sophie Anne und Sookie sind ausschweifend, dennoch erträglich. Einzig die detaillierten neuen Informationen machen diese Ausweitung tragbar. Das gesamte Buch ist schwerlastig, da auch mit den Gefühlen des Lesers jongliert wird. Ein ganz großer Pluspunkt! Die Geschichte um Bill's ''Betrug'', Sookies Vergangenheit und der gesamte Verarbeitungsprozeß, sind wunderbar emotional. Man kann nicht anders, als mitzuleiden. Wohl einer der emotionalsten Bände. Das Ende ist etwas seicht. So kommt es wie es kommen muß, und die schwellenden Vorboten der Ereignisse brechen aus.

Um alle Fakten beisammen zu tragen/ haben, sollte man keinen Sookie - Band auslassen.
Zwar werden durch Querverweise immer wieder Erinnerungen bzw. Infos erbracht, können den Gesamteindruck aber nicht ersetzen bzw. übermitteln.

Sookies Herkunft wird in späteren Bänden näherer beleuchtet.
Der spätere Familienkontakt (Band 8) mit einem ihrer Vorfahren, wird durch Eric gewoben, der immer mehr Sookies Wohl an vorderer Reihe stellt.
Eric & Bill sind keine Schwarz-Weiß-Figuren. Beide Vampire agieren nach ihren Vorstellungen, Begierden, Ambitionen & Erfahrungen. Dennoch gehöre ich selbst nicht zu den ''Bill - Sympathisanten'', da mir dieser Charakter vom ersten Band an suspekt war, und sich -gerade durch diesen Band - nicht auf der Beliebtheitsskala nach oben katapultiert hat. Dennoch reifen beide Figuren auf unterschiedliche Weise, wenn auch bei Eric mehr zu verzeichnen ist, als es bei Bill den Anschein hat.
Quinn ''erscheint'' mir eher eine Eintagsfliege. Seine Figur erscheint fade und nervend. Alle anderen Charas werden auch in Zukunft ihren Platz einnehmen. Die Geschichte um Debbies ''Leben'' nach dem Tod, ist recht amüsant. Ein Buch, was vielleicht nicht das impulsivste oder spannendste ist; doch nützliche Infos erhält man allemal. Wer hier den gewohnten Esprit & Witz erwartet, wird enttäuscht.

Ein mittelmäßiges, aber SEHR emotionales Sookie Buch. Ein Muß für jeden Sookie Stackhouse - Fan.
Ball der Vampire
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Sookie ist zu einem überstürzten Aufbruch nach New Orleans gezwungen. Sie muss die Wohnung ihrer Cousine Hadley räumen und die Vampirkönigin besuchen.
Kaum angekommen, lernt sie unsanft Amelie kennen, die Vermieterin der Wohnung. Die beiden werden von einem auferstehenden Vampir angefallen und ins Krankenhaus eingeliefert. Dort verlangt Eric, dass Bill ihr die Wahrheit darüber erzählt, weshalb er nach Bon Temps kam. Sookie läuft weg und schon am nächsten Tag wird sie mit dem nächsten Problem konfrontiert: Hadley hat der Königin ein Armband gestohlen.
Es folgt eine ektoplasmische Rekonstruktion, ein Näherkommen mit Quinn, eine Entführung...

Mir hat das Buch wieder recht gut gefallen, auch wenn es anfangs etwas schleppend anfing. Hier werden einige Stränge von den vorhergehenden Bänden abgeschlossen und neue geknüpft, die für den nächsten Band wichtig sind. Es ist mehr ein Zwischenspiel, aber trotzdem lesenswert.
Was ich allerdings immer schrecklich finde, sind die Cover. Wer denkt sich denn so was aus? Glitzer und diese Comic-artigen Zeichnungen. Es wirkt eher, als wäre es für Kinder oder vielleicht noch für Teenies
Die Fäden fließen zusammen!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
>>Ball der Vampire<< ist der sechste Band von Charlaine Harris Sookie Stackhouse Serie (Originaltitel: Southern Vampires Mysteries).
Die vorherigen Bände waren meist mehr oder weniger abgeschlossene Geschichten, in denen uns die Autorin die Welt der verschiedenen Phantasiewesen oder Supras, wie Sookie sie nennt, einzuführen. Trotz der Spannung und des hohen Unterhaltungswertes der vorherigen Bände wird dem Leser erst beim Lesen von Band sechs bewusst, dass die Einführung zu Ende ist. Jetzt geht es richtig los!
Die Komplexität und Detailverliebtheit mit der Harris ihre Welt der Vampire (und nebenbei auch die der anderen Fabelwesen) entwickelt, lässt große Autoren und Klassiker wie die Vampirchronik von Anne Rice in den Schatten rücken. Sicher, Harris wirft nach wie vor nicht mit einem komplexen oder besonders ausgefeilten Schreibstil um sich, oder erhebt den Anspruch vauf besonders viel Tiefgang. Dennoch lassen sich die ein oder anderen Quintessenzen heraus lesen, wenn man sich näher mit einem Buch beschäftigen möchte.
In >>Ball der Vampire<< spürt man, dass die ganze Serie schon längerfristig durchgeplant und vor allem gut durchdacht ist. Es ist geradezu erfrischend, wie Harris den Leser mit kaltem Wasser übergießt, indem sie Entwicklungen von Band eins an in Frage stellt. Als Beispiel seien hier nur die Beziehung zu Bill und Sookies Wirkung auf Vampire im Allgemeinen angeführt, um nicht all zu viel vom Inhalt zu verraten.
Alles in Allem ein toller Schachzug und ein sehr gutes Buch! Da lässt es sich auch verzeihen, dass zwischen Band fünf und sechs eine Kurzgeschichte eingeschoben wurde, die in Deutschland nicht veröffentlicht wurde. Das ist aber wohl eher eine Fehlentscheidung des deutschen Verlages, nicht aber der Autorin anzulasten.

Fünf Sterne und meinen vollen Respekt für die schriftstellerische Leistung, den Leser erfolgreich an der Nase herumzuführen!
Das sechste mal Sookie Stackhouse
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Zuerst muss ich sagen; auch ich war verwirrt. Nach ungefähr 15 Seiten hab ich aufgehört, mich an den Laptop gesetzt und krampfhaft überlegt, wann jemals eine Geschichte von Sookies Schwester erzählt wurde. Nach einer Weile hab ich das Problem gelöst, erst die Kurzgeschichte gelesen und hier mit weitergemacht.

Es ist definitiv nicht der beste Band der Reihe. Irgendwie hat mich die Geschichte diesmal nicht ganz so fesseln können wie sonst. Bill hat mich zu Tode genervt (tut mir Leid), Eric hab ich vermisst und Bon Temps im allgemeinem. Vampripolik ist wohl nichts für mich. Aber wie gesagt; ein gutes Buch in einer wunderbaren Reihe.
Seit der Trennung von Bill stehen Sookies Beziehungen unter einem schlechten Stern.
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Seien es nun Eric, Alcide, oder wie hier im 6. Teil der Sookie Stackhouse / Southern Vampire Mysteries, Quinn. Letzteren schmachtet sie zwar tüchtig an, aber irgendwie kommen die zwei nicht aus dem Quark.
Dafür gibt's noch mal eine große Portion Vampir-Politik, einen tieferen Einblick in das Wesen der Hobby-Hexerei und das Leben als kleine oder große Katze...
Ich habe hier eine größere Vorwärts-Bewegung vermißt. Zwar bewegt sich der Vampir-Kosmos geradezu rasend schnell, aber Sookie tritt nun irgendwie auf der Stelle. Ich hätte es nun gerne wieder etwas persönlicher!
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Produkt-Bild: Vampire schlafen fest: Roman

Vampire schlafen fest: Roman von Charlaine Harris

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 2,50

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423210680, Erscheinungsdatum: Juni 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Vampire schlafen fest: Roman

5 Kundenrezensionen:

Vampire als Bürokraten
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ein Sookie Roman, in dem die Hauptprotagonistin nicht zusammengeschlagen, gepfählt oder anderweitig in die Mangel genommen wird. Wow, Wunder geschehen!

Ein Vampirgipfeltreffen in Rhodes nötigt, auf Geheiß von Sophie Anne Leclerq, Sookie, Eric & Kompassen dorthin. Die Königin sieht sich Anschuldigungen über den Tod ihres verstorbenen Ehegattens gegenüber und muß vor einem Tribunal Rede & Antwort stehen. Bei diesem Unterfangen sollen Sookies Dienste von Nutzen sein.
Dabei hätte die charmante Kellnerin daheim genug zu tun. Zum einen, hat sich Amelia mit samt dem verhexten Bob bei ihr eingenistet. Ihr Bruder vollzieht eine übereilte Heirat mit Crystal, während sich die Telepathin lieber ihrem neuen Freund und Wertiger Quinn widmen wollen würde.
Kaum ist Sookie in Rhodes eingetroffen, trifft sie einen alten Bekannten wieder: Barry. Er, der mittlerweile dem Sheriff von Dallas Untertan ist, hat seine Fähigkeiten stark erweitet. Mit Sookie an seiner Seite, die ja bekanntlich ein Unglücksmagnet ist, muß Barry einiges einstecken. Während der Vorbereitungen zum Prozeß kommt es immer wieder zu Zwischenfällen - darunter auch ein Mord. Irgendwer hat es anscheinend auf die Königin abgesehen, an deren Pforte schon die nächsten potentiellen Ehegatten kratzen. Als dann auch noch eine Bombe das Supra- Hotel in die Luft sprengt, sehen sich Sookie & Barry ihrer größten Leistung gegenüber.

Wie gewohnt, ist der deutsche Buchtitel unzutreffend. Während der Verlag Feder & Schwert, der die Rechte der ersten drei Sookie Romane inne hat, möglichst am Orginal anlehnt (und Sinn machte), empfinde ich die hier von dtv getroffene Wahl mehr als ungeeignet. Wogegen man sich sehr lange an die Orginalbuchcover (Frau Harris Wahl!) gehangen hat, welche leider einen falschen Eindruck vermitteln und früher oftmals in der Kinder -bzw. Jugendbuchabteilung aufzufinden waren.

Zusammenfassende Beobachtungen: Erics Reservierung macht Sookie nicht sonderlich glücklich, da sie trotz aller Unstimmigkeit doch sehr an dem Vampir hängt und ihr innerer Konflikt im gesamten Buch kristallisiert wird. Erics verzweifelte anfängliche Versuche, sich gleichgüldig zu geben, scheidern recht schnell.
Der Vampirsheriff ist vom ersten Band an ein stetig wachsender Charakter, dessen dunkle Persönlichkeit als Vampir, keineswegs vergessen werden darf. Aber gerade diese facetten -u. charakterstarke Persönlichkeit, macht Eric's Beliebtheit aus. Er erinnert teils stark an einen anderen bekannten Serienvampir, der im 'BUFFYversum' daheim ist: Spike. Die Faszination, die beiden Charakteren zugeschrieben wird, ist durchaus verständlich. Und die Erfolge ihrer Langlebigkeit beweisen es.

Charmant dargebracht und überaus verständlich, ist die Herabsetzung von Bill. Allerlei Spitznamen werden ihm gegeben. Nett auch die Offenlegung von Pams Vergangenheit und wie sie von Eric rübergeholt wurde.
Die zunehmende tiefe Freundschaft zwischen Amelia und Sookie ist erfrischend, wo die beiden Gegensätze eigentlich nicht viel gemein haben. Einmal mehr bekommen wir den scharfen Verstand von Fräulein Stackhouse zu spüren, die zum Schluß messerscharfe Beobachtungen zusammenreiht und das Gesamtbild vervollständigt. Man fragt sich dabei: Warum hat keiner der erfahrenen und konspirativen Vampire dies früher erkannt? Insofern muß man zugestehen: Sookie würde einen guten Vamp abgeben.

Barry endlich wieder einzuführen, dürfte auch in Zukunft für weiteren Stoff sorgen.
Jasons überstürzte Heirat, ein mißlungen verzweifelter Versuch sich in die Panthergemeinde zu integrieren, benötigt keiner Hiobsvorhersage. Die FotS tritt erneut auf den Plan. Diese Gruppe wird auch in Zukunft noch von Bedeutung sein. Ein wichtiger Schritt ist der Versuch Sookie komplett unter die königliche Kontrolle zu bekommen. In Folge der Ereignisse, findet sich Sookie mit Eric als ''Blood Bonded'' wieder, was enorme Ausmaße annehmen wird. Die Beziehung zu Quinn überzeugt mich auch hier nicht, da die Autorin schon zum Abschub ausholt. Die hervortretenste bzw. primäre Thematik, sind die Vampire als erbsenzählende Bürokratenhengste. Die feudalen Eliten finden sich in diesem Band wieder, und man erhält Einsicht auf Sophie Annes tatsächlichen Chrarakter - eine kühle, strategisch ausgerichtete selbstbewußte Persönlichkeit.
Ein anderer Punkt, der seit d. dritten Band dargelegt wurde, ist das Thema Liason unter Vampiren; von vehemmente Ablehnung kann schon lange keine Rede mehr sein - nichts von Dauer oder Wünschenswertes, aber existent und oftmals Grund für eine Verwandlung. Etwas störend empfand ich die teilweise infantilen Dialoge, die nicht so recht ins gewohnte Bild passen wollen. Allerdings, kann man es eventuell der Übersetzung zuschreiben, an der man sich schon seit dem Verlagswechsel -ab dem vierten Band- anstoßen kann. (Mir selbst, sind ersten Bände der Orginalausgabe unbekannt.) Es habert an so einigen Stellen, die sich u.a. grammatikalisch bemerkbar machen.
Dafür kehrt der zuletzt vermißte tockene 'Harris Humor' wieder ein.

Was bleibt ist ein blutarmer, bürokratischer, aber spannend ungewohnt siebter Band.
Vampire schlafen fest
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ein Vampir-Gipfeltreffen - das kann unangenehm werden für gewöhnliche Sterbliche. Doch gewöhnlich ist Sookie Stackhouse, die Kellnerin aus Louisiana, sowieso nicht. Ihr besonderes Talent wird ihr vielleicht eine Hilfe sein: Sie kann Gedanken lesen. Die Vampirkönigin von Louisiana ist in einer misslichen Lage: Sie ist angeklagt, ihren Gemahl endgültig ums Leben gebracht zu haben. Und ihre Machtbasis schwindet - nach dem verheerenden Hurrikan in New Orleans ist sie auf Hilfe von außen angewiesen. Machtkämpfe, Intrigen und heimliche Allianzen überall. Es ist fraglich, wie lange Sookie die Rolle der neutralen Beobachterin durchhalten kann. Als wäre das nicht genug, ist sie umgeben von alten Lieben und einer neuen: Auch hier sind Entscheidungen gefragt. Und dann häufen sich die Hinweise auf eine Verschwörung, die alles gefährdet, was ihr lieb und teuer ist.
Es bahnt sich eine große, alles verändernde Katastrophe an: Sorgen und Ängste der Sookies und ihre Handlungen stehen im Mittelpunkt und man hofft, dass sie unbeschadet aus allem herauskommt, weiß aber, dass sie schon viel zu tief mit drin steckt.
Es gibt einiges zu lachen und eine Menge durcheinander zwischen all den ermordeten Vampiren und Menschen.
Spannend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer mit den Serie um Sookie Stackhouse einmal angefangen, der bleibt dabei. Denn Charlaine Harris kann schreiben und hat offensichtlich auch einen guten Übersetzer!
Alle ihre Bücher sind spannend und gut aufgebaut und die Autorin ist in der Lage auch die einzelnen Charaktere weiter zu entwickeln.
Das vorliegende Buch bringt wieder etwas Neues: eine Tagung der Vampire und was geschehen kann, wenn Vampire am Tage zu fest schlafen. Sookie hat wieder viel zu tun und sie hat diesmal Unterstützung von einer Figur aus einem weit zurückliegendem Roman.

Es gibt mittlerweile viele Autoren, die auf der "Vampirwelle" schwimmen.
Aber meiner Meinung nach kommen nur ganz wenige an Charlaine Harris heran.
Vampire schlafen fest
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zum Beginn dreht sich alles um die Schäden von Hurrikan Kathrina, der auch die Vampire nicht verschont hat. Sookie ist auf die Jungesellinnenparty eingeladen und ihr Bruder heiratet überstützt Chrystal.

Eine große Vampirversammlung wird einberufen und Sookie muss daran teilnehmen. Claudine, ihr Schutzengel, warnt sie vor der Reise. Denn dort wird etwas Schlimmes passieren und mit den ganzen Vampiren kann sie dort nicht eingreifen.
Sookie reist im Gefolge von Sophie-Ann, die angeklagt ist, ihren Ehemann endgültig ermordet zu haben, nach Rhodes.
Dort trifft sie auch Berry, den einzigen anderen Telepath den sie kennt.

Eric grübelt während der Konferenz immer noch über seine Gefühle zu Sookie nach und auch Bill versucht bei jeder Gelegenheit Sookies Vertrauen zurückzubekommen. Aufgrund einer Manipulation kommt sie Eric näher als ihr lieb ist. Sie ist allerdings immer noch mit Quinn zusammen und denkt ja gar nicht daran einem von den beiden eine Chance zu geben.

Während der Konferenz werden natürlich Bündnisse geschlossen und auch die Bruderschaft der Sonne mischt wieder mit: Mehrere Bomben explodieren im Gebäude. Sookie warnt Quinn und versucht auch Eric, Pam und Bill zu retten.

Zusammen mit Berry versucht sie in den Trümmern noch Überlebende zu finden, womit sie mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen, als ihnen lieb ist.

In diesem Buch sind die Liebesbeziehungen in den Hintergrund gerutscht. Hier überschlagen sich die Ereignisse und mehr Liebesgeplänkel wäre sowieso fehl am Platze. Für meinen Geschmack ist in den letzten Büchern etwas viel Vampirpolitik drin, aber es ist noch im erträglichen Bereich und durchaus für den Verlauf der Geschichte notwendig.
Das Ende ist hier etwas weniger Happy" als man gewohnt ist, aber es macht sehr neugierig auf den nächsten Band.

Mir hat das Buch nach dem schwächeren 6. Band wieder sehr gut gefallen und ich werde die Reihe auch sicher noch weiter verfolgen.
Quinn, Sookie und ihre beiden Exe in den "Fängen" der Vampirpolitik
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Im 7. Band der Sookie Stackhouse / Southern Vampire Mysteries stehen zunächst hochreale Dinge im Vordergrund: Hurrikan Katrina. Das war's aber auch schon mit der Realität, die über die supernatürliche Welt hereinbricht, wenn auch mit gravierenden Folgen: Sophie-Ann, Königin von Louisiana, hat nicht nur diverse Gefolgsleute, sondern auch allerhand Reichtum in der Naturkatastrophe verloren. Noch dazu steht sie unter der Anklage, ihren "Ehemann", den König von Arkansas, ermordet zu haben.
Es wird eine große Vampirversammlung einberufen, und auch Sookie ist im Tross der Königin mit von der Partie.
Derweil versucht Eric, seine Gefühle für Sookie zu ergründen, und die zwei kommen sich noch mal erheblich näher, als es Sookie lieb ist. Worauf sowohl Quinn als auch Bill recht ...ungehalten reagieren. Bill nutzt die erstbeste Gelegenheit, um sein Bedauern über seine vergangenen Fehler auszudrücken. Doch Sookie bleibt hart.
Derweil zieht die große Vampirversammlung die Aufmerksamkeit des "Fellowship of the Sun" auf sich, und anscheinend ist es denen gelungen, das Hotelpersonal zu unterwandern. Es bahnt sich eine große, alles verändernde Katastrophe an, und am Ende müssen sich Sookie und Barry Bellboy als Spürhunde verdingen, um zu retten, was noch zu retten ist.

Ich tue mich, gelinde gesagt, etwas schwer mit diesen immer politischer werdenden Plots. Die Romantikerin in mir ist an Quinn und seinem immer-irgendwo-anders-beschäftigt-sein nicht interessiert und würde gerne viiieeel mehr über Eric und vor allem Bill hören...
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Produkt-Bild: Club Dead: Ein skurriler Vampir-Krimi aus den Südstaaten

Club Dead: Ein skurriler Vampir-Krimi aus den Südstaaten von Charlaine Harris

Broschiert von Feder & Schwert
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,50

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3867620571, Erscheinungsdatum: Juli 2009, Auflage: veränderte Neuauflage.
Zoom ± Produkt-Bild: Club Dead: Ein skurriler Vampir-Krimi aus den Südstaaten

5 Kundenrezensionen:

Leichte, kurzweilige Kost
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Sookie ist eine sympathische Heldin, der man gern folgt. Spannung, Action, Sex würzen die Story. Das Ende ist nicht vorhersehbar. Gefällt mir :) Ist der dritte Teil der Serie, die man auch unbedingt der Reihe nach lesen sollte.
Geheimnisse!?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der dritte Band dieser skurillen Vampir-Buchreihe verspricht wieder jede menge Spannung und Abwechslung.
Der Handlungsort ist dieses Mal in Jackson; Mississippi und wiedermal wird Sookie in die Vampirmachenschaften hinein gezogen.
Das Hauptthema ist die Suche nach Bill, der im Auftrag der Königin von Lousiana an etwas arbeitet von dem niemand wissen darf.

Sookie Stackhouse hat Probleme mit Bill, weil er in letzter Zeit so distanziert ist und sie belügt was seine Reisepläne anbelangen. Nachdem er von dieser Reise nicht mehr zurückkehrt macht sie sich auf die Suche nach ihm zusammen mit dem Werwolf Alcide der sie in die elitäre Unterwelt von Jackson führen soll.
......................................wo sie auf alte Bekannte trifft!!!
Aber als Sookie Bill endlich findet und ihn bei einem schlimmen Verrat erwischt, ist sie nicht sicher, ob sie ihn retten... oder ein paar Pflöcke anspitzen soll.

Ich kann das Buch nur weiter empfählen und deshalb verrate ich nicht all zu viel!!!!!!!!Club Dead: Ein skurriler Vampir-Krimi aus den Südstaaten
adäquate Fortsetzung ~ Betrug, Lug & Offenbarung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der dritte dynamische >> Sookie Stackhouse Band <<.

Bills momentane Zurückhaltung frustet unsere telepathische Kellnerin. Seine ganze Aufmerksamkeit gehört dem Computer und Bills eigens entwickeltes Programm. Und als wäre das nicht genug, reist Bill überstürzt ab. Tage später wird Sookie von einem Werwolf überfallen, nur um kurz darauf vom spurlosen Verschwinden ihres Geliebten zu erfahren. Eric macht ihr auf deutliche Weise klar, wie sehr er auf ihre Mithilfe, zu Bills Wiedererlangen, angewiesen ist. Trotz der Information, Bill wolle sie verlassen, gibt sich die Telepathin als kooperativ.
Die Untergebenen & der Sheriff von Bezirk 5, sehen sich keiner rosigen Zukunft entgegen, wenn Bill nicht ''lebend'' gefunden wird. Mit Hilfe vom Werwolf Alcide, der in der Schuld der Vampire steht, schleicht sich Sookie in die Untergrundgesellschaft von Jackson ein. Im berüchtigtem Supra Treffpunkt 'Club Dead', trifft Sookie u.a. auf die bourgeoise ansässige Vampirgesellschaft. Ausgerechnet ihre Kindheitsfreundin Tara verkehrt mit dieser elitären Vampirkaste.
Aber auch die Jackson Werwölfe kreuzen ihren Weg, wobei einer von ihnen, noch besondere Schwierigkeiten bereithält. Eric hat sich unterdessen auch nach Jackson gewagt. Allerlei Schwierigkeiten stellen sich dem ''Rettungskommando'' in den Weg. Doch die Odyssee ist nicht mit Jackson abgeschlossen.

Ein wirklich tempogeladener Roman, bei dem Sookie abermals einige schmerzhafte Blessuren einstecken muß. Auch ein Leichnam hat so seine Tücken.
Schön ist die Einführung der Werwölfe. Auch andere Gestaltwandler, wie, die hier unsympathische Ex von Alcide, haben schnell einen Platz im SookieVERSUM gefunden. Besonders Debbie Pelt spielt noch in Zukunft eine bedeutsame Rolle; muß sich hier mit der eifersüchtigen (biestigen) EX- Freundin begnügen. Wieder dabei -und sehr unterhaltsam- sind die Vampire Pam, Chow und Bubba. Letzter bereitet Sookie noch einige Kopfschmerzen. Die Jackson Vampire erweisen sich als Durchschnittsuntote, die im Grunde genau wie der Rest ihrer Spezies handelt. Ein Treffen erhält der Leser auch mit Bills Schöpferin Lorena.

Eine erste signifikante Änderung, spielt sich zwischen dem Vampirsheriff Eric und Frl. Stackhouse, ab. Die progressive Chemie unter den Beiden ist unbestechlich - kontrovers und äquivalent zu beiden Teilen. Alleine die gemeinsame Rückfahrt nach Bon Temps zeigt neue Facetten. Und wäre ein gewisser Vampir nicht zu einer bestimmten Zeit vor Ort gewesen, dann wäre etwas einschneidendes zwischen den beiden vorgefallen. (Ganz überraschend kommt es nicht, wenn man schon den vorigen Band bedenkt.) Die Telepathin diskrediert vehement alle Vorkommnisse zwischen ihr und dem Vampirsheriff.
Die se*uellen Freiheiten unter den Blutsaugern ist auch ein Thema: wie das Tabu, unter ihnen Beziehungen anzufangen - großzügige One - Night - Stands ausgeschlossen. Dieser Fakt, der nicht so ganz stimmig ist, wird nach und nach in den Büchern beleuchtet. Aber der Zweck heiligt die Mittel - so jedenfalls geht es der charismatische ''Bad Boy'' Eric an.
Trotz seinem Verrat (Seine Handlungen waren nicht ganz freiwilliger Natur.) besitzt Bill weiterhin die Chuzpe, Anspruch auf Sookie zu haben, was mit einem höhnischen Grinsen abgetan wird.
Ein amüsanter Moment wird durch Tara & Sookie's gemeinsame Vorstellung geboten. Außerdem erfahren wir einiges über die Vampirhierarchie. Der Werwolf Alcide, läßt sich nicht - trotz vorherrschendem Liebeskummer- davon abbringen, Sookie erste Avancen zu machen. Damit tritt ein neuer Anwärter auf Sookie's Herz auf den Plan. Die Bon Temps Gemeinde findet hier kaum Erwähnung.
Das Ende bereitet auch den ein oder anderen Schmunzler.

Dieser Band steht den zwei ersten in nichts nach. Eine spritzige Geschichte, mit gelungenen Wendungen erwartet den Leser. Wer also Sookie's Format verfallen ist, der muß dieses Abendteuer ebenfalls mitnehmen. Volle fünf Sterne!
schön *g*
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Sookie Stackhouse-Reihe wird auch als Krimireihe bezeichnet (so steht es zumindest immer im Buch vorne drin), dass ich dadurch um Abwechslung hoffte. Und ich wurde nicht enttäuscht.
In diesem Teil geht es zwar immer noch vordergründig um Vampire, aber auch sehr oft um Werwölfe und Gestaltwandler. Mir gefällt die Abwechslung gut und so erfährt man auch ein bisschen von den anderen Spezies.

Während Bill verschwindet und Sookie sich auf den Weg macht, ihn zu finden, erfährt sie so einiges, was sie lieber nicht wissen wollte. Ihre kleine heile Welt bricht ein weiteres mal zusammen.
Doch trotz gewisser Schwierigkeiten und angemessenen Vorurteilen will sie ihren Bill finden.
Während des ganzen Unterfangens um Bill, kommt Sookie einem Werwolf, sowie Bills Chef, Eric teils zu nahe...
Ich finde, sie ist tough dargestellt, was mir gefällt, da ich selbst weit davon entfernt bin *g*

Es ist sehr schön geschrieben und ich bin froh, dass ich nach einem durchschnittlichen ersten Band doch dran geblieben bin!
Wie auch die ersten beiden Bände, wird dieser Band aus Sookies Sicht in der Ich-Form erzählt. So bekommt man hautnah mit, wie sie immer wieder mit ihrem Gewissen hadert und doch tapfer durchhält.

Das Buch ist eng beschrieben und hat eine sehr kleine Schrift, weswegen ich den Roman immer wieder zur Seite legen musste, damit meine Augen auf Dauer noch sehen konnten.
Wenn es wirklich nötig war, wurde ein Abschnitt in den Text eingeflochten, was nicht so oft vorkam. Aber das störte mich nicht, so blieb meiner Ansicht nach die Spannung besser erhalten.

Fazit:
Dieser 3. Teil der Sookie Stackhouse-Serie ist lesenswert und bekommt von mir 4 fette Sterne von 5.

Teil 1 = Vorübergehend tot
Teil 2 = Untot in Dallas
Club Dead
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bill scheint in letzter Zeit nicht mehr besonders interessiert an Sookie. Er verbringt mehr Zeit mit seinem Programm, als mit ihr. Als sie von Eric informiert wird, dass Bill auf seiner Reise verschwunden ist, macht sie sich auf die Suche und fährt nach Jackson. Sie soll sich im Club Dead, einem beliebten Treffpunkt der Gestaltwandler, umhören, ob sie nicht was über die Entführer rausbekommt. Begleitet wird sie von Alcide, einem Werwolf, zu dem sie sich auch hingezogen fühlt. In der Bar wird sie bei einem Angriff auf einen Vampir verletzt und wird zum König von Mississippi gebracht. Dort findet sie Bill, allerdings erfährt sie auch einiges über ihn, was ihr nicht besonders gefällt.

Ich finde die Bücher um Sookie sehr gelungen. Besonders Bubba (der untote Elvis) ist eine liebenswerte schusslige Figur. In diesem Buch endet die Liebe mit Bill und man darf sich überraschen lassen, wer denn der nächste glückliche wird....Eric oder Alcide.
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Produkt-Bild: Stummer Zorn

Stummer Zorn von Charlaine Harris

Broschiert von Feder & Schwert
Preis bei Amazon: EUR 10,95

ISBN: 3867620687, Erscheinungsdatum: Dezember 2009, Auflage: 1., Auflage
Zoom ± Produkt-Bild: Stummer Zorn
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