|
| ||
2012
|
||
|
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 6,53
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2010
Produktbeschreibung
Beschreibung:
Von Roland Emmerich, dem Regisseur von THE DAY AFTER TOMORROW und INDEPENDENCE DAY, stammt der ultimative Action-Abenteuerfilm voller origineller Spezialeffekte. Die Welt steht vor einer Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes, bei der ganze Städte einstürzen und die Kontinente zerfallen. 2012 beschert uns den Weltuntergang und erzählt vom heldenhaften Kampf der Überlebenden. In den Hauptrollen John Cusack, Woody Harrelson und Danny Glover.
Angaben laut Hersteller
Anzahl Datenträger: 1
Bildformat: 2,40:1, 16:9 Widescreen
Bonusmaterial: Alternatives Ende, Entfallene Szene(n), Featurette(s), Kommentar(e)
DVD-Type: DVD 9
Darsteller: Amanda Peet, Chiwetel Ejiofor, Danny Glover, John Cusack, Oliver Platt, Thandie Newton, Woody Harrelson
Laufzeit ca.: 151 min
Produktionsjahr: 2009
Regie: Roland Emmerich
Regionalcode: Code 2
Sprache: deutsch, englisch, türkisch
Tonformat: DD 5.1
Untertitel: deutsch, englisch, türkisch
Produktbeschreibung
Mit seinen großen Erfolgsfilmen wie Independence Day und The Day After Tomorrow setzte Roland Emmerich Maßstäbe für ein ganzes Genre. Nun sprengt der Meister des spektakulären Blockbuster-Kinos erneut visuelle Grenzen ? mit einem packenden und bildgewaltigen Werk über das Ende der Welt: Im Jahre 2009 erhält die amerikanische Regierung einen vertraulichen Report, der bestätigt, dass die Erde schon in wenigen Jahren dem Untergang geweiht ist. Während engagierte Wissenschaftler rund um Adrian Helmsley (CHIWETEL EJIOFOR) fieberhaft nach Auswegen aus der Katastrophe suchen, wird an oberster Stelle ein geheimer Katastrophenplan entwickelt, der jedoch nicht die Rettung aller Menschen vorsieht. Als Jackson Curtis (JOHN CUSACK) und seine zwei Kinder eines Tages einen Familienausflug in den Yellowstone Nationalpark unternehmen, stoßen sie nicht nur auf eine gigantische militärische Forschungseinrichtung, sondern auch auf den exzentrischen Wissenschaftler Charlie Frost (WOODY HARRELSON), der alle Anzeichen vom Ende der Welt akribisch festhält. Jackson nimmt ihn zunächst nicht ernst. Doch als bald darauf in Los Angeles die Straßen aufbrechen, weiß er, dass er den scheinbar hoffnungslosen Kampf gegen die Zeit und die bevorstehende Naturkatastrophe aufnehmen muss.
Basierend auf den Prophezeiungen der Maya, entwirft Regisseur Roland Emmerich in 2012 sensationelles Action-Kino atemberaubenden Ausmaßes. In einem dramatischen Überlebenskampf muss sich die Menschheit den Naturgewalten wie gigantischen Tsunamis, Erdbeben und Vulkanausbrüchen stellen. Der Beginn einer neuen Zeitrechnung steht bevor... An der Seite von John Cusack (Zimmer 1408) kämpfen Amanda Peet (Was das Herz begehrt), Oliver Platt (Year One ? Aller Anfang ist schwer), Thandie Newton (L.A. Crash), Danny Glover (Abgedreht ? Be Kind Rewind), Chiwetel Ejiofor (Children of Men) und Woody Harrelson (Sieben Leben) um das Überleben der Menschheit. Für die Musik zeichnet Filmkomponist Harald Kloser verantwortlich, der zusammen mit Roland Emmerich auch das Drehbuch schrieb und produzierte. Die beeindruckenden Bilder stammen von Kameramann Dean Semler (Apocalypto).
5 Kundenrezensionen:
Ich fand ihn gut!
4 von 5 PunktenÜbertrieben? Schlechte Effekte? Also bitte... Ein ganz typisch-amerikanischer Weltuntergangs-Katastrophenfilm, wie auch Independence Day, Armageddon, Deep Impact und Co.! Hier davon zu sprechen, wie unrealistisch das alles wäre, entbehrt jeder Logik. Natürlich ist es unrealistisch, aber deshalb nicht weniger spannend!
Die Geschichte ist ganz einfach: Wissenschaftler entdeckt verheerende Sonneneruptionen und Planetenkonstellationen (ein Wunder, dass ihm gleich von Anfang alle geglaubt haben...) und nun beginnt der Überlebenskampf der Menschheit. Die Staaten dieser Erde tun sich mit den Chinesen zusammen (Zusammengehörigkeitsaspekt) und bauen riesen Schiffe bzw. Arche Noahs (Bibelaspekt), verhökern die Tickets zu horrenden Preisen (Kapitalismusaspekt), bis mal jemanden auffällt, dass doch Platz für noch viel mehr Menschen an Board ist (Menschlichkeitsaspekt). Und natürlich gibt es wieder irgendeinen Loser, der es schafft, sich und seine Familie vor all den hereinstürzenden Katastrophen zu retten und dabei über sich hinaus zu wachsen. Dabei soll auch die familiär-schwierige Situation und die Liebe nicht zu kurz kommen (Schmuseaspekt). Das alles gepaart mit ein bißchen Witz, Ungerechtigkeit, Glück und vor allem den Special-Effekten ergibt einen durchaus sehenswerten Film.
Kein großes Kino, aber stellenweise schon ziemlich spannend. Ich fand ihn gut!
Enttäuschende Spezialeffekte
1 von 5 PunktenDas Positive an 2012 war für mich, dass die ersten 45 Minuten doch recht unterhaltsam waren. Aufgrund der vielen Negativen Bewertungen für die Handlung, war ich ja voreingenommen und hatte Schlimmstes erwartet. Leider teilte der Film dann das Schicksal der Erde, beiden ging es immer schlechter. Ich konnte den Film immer weniger ernst nehmen und habe mir sehnlichst das Ende herbeigewünscht. Nach zu langer Zeit wurde ich dann auch erlöst. Die Handlung wurde einfach immer grotesker und die Hauptfiguren immer unglaubwürdiger. Lassen wir das, dazu gab es schon genug Rezessionen.
Also wenn ich schon solch einen Film mit so einer sinnlosen Handlung sehe, dann will ich unterhalten werden und erwarte beeindruckende Spezialeffekte als Ausgleich. Von vielen Rezessionen wurden diese auch gelobt. Leider muß ich dem auch noch widersprechen. Ich persönlich habe dies als das Transformers-Problem bezeichnet. Die Transformers Filme strotzen nur so mit Spezialeffekten und schaffen es aber seltsamer Weise überhaupt nicht, mich irgendwie zu beeindrucken. Genau so erging es mir mit 2012. Nette Animationen, die mich völlig kalt lassen. Woran liegt das eigentlich? Wieso gibt es Filme mit aufwändigsten Effekten, die ich noch nie so gesehen habe, die mir aber nicht im geringsten ein Wow entlocken. Eine Antwort habe ich nicht, nur Vermutungen. So sind die Szenen alle viel zu schnell vorbei, als das sie bei mir überhaupt wirken, geschweige denn einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Dann sind sich sehr viele Effekte ähnlich. Mal stürzen Autos in die Tiefen, dann Menschen oder Flugzeuge. Man sieht nie genau das Ausmaß einer Zerstörung, wenn es vorbei ist, der Blick richtet sich sofort auf die Nächsten zu zerstörenden Objekte. Als absolut größtes Manko empfinde ich, dass man es nicht schafft, die gewaltige Zerstörungskraft auf den Zuschauer rüber zu bringen. Ich nehme die physikalische Power dieser Vorgänge nicht wahr. Als Zuschauer bin ich hier nicht wirklich mittendrin. Ich sehe nur nette Bilder. Ich will aber diese Kraft, den Druck, die Hitze in den Szenen mitnehmen. Warum wirken Kriegsfilme in dieser Hinsicht, aber nicht sowas wie 2012 oder Transformers?
unterhaltsamer Untergang
3 von 5 Punkten"2012" erzählt die Geschichte des Schriftstellers Jackson Curtis (John Cusack), der eher zufällig vom bevorstehenden Weltuntergang erfährt und daraufhin alles versucht, um seine Ex-Frau (Amanda Peet) und ihre beiden gemeinsamen Kinder vor dem sicheren Tod zu retten.
Mit diesem einen Satz ist auch schon der komplette Inhalt des Films wiedergegeben. Den eigentlich guten Darstellern bleibt angesichts der mehr als oberflächlichen Handlung leider keine Möglichkeit überhaupt irgendeine Art von Schauspielerei zu zeigen.
Aber bei einem Monumentalfilm über den Weltuntergang sind die Schauspieler sowieso nur Statisten. Die heimlichen Stars sind natürlich die Computereffekte, die das Ende der Welt in großartigen und bombastischen Bildern in Szene setzen.
Regisseur Roland Emmerich macht daraus eigentlich auch keinen Hehl: Ansatzweise nimmt sich der Film selbst nicht ganz ernst, was in einzelnen schwarz-humorigen Szenen zu erkennen ist. Leider flackert dieser schwarze Humor nur vereinzelt auf und wird besonders zum Ende hin durch sehr schmalzigen Pathos ersetzt.
Die Handlung von "2012" ist eine völlig unglaubwürdige und gekünstelte Aneinanderreihung absolut irrwitziger, unlogischer und total bizarrer Szenen - und dabei trotzdem unterhaltsam.
Der Film ist sozusagen Knäckebrot für das Hirn, aber ein Festschmaus für die Augen.
Da ich von "2012" aufgrund der Kritiken auch nicht mehr als beeindruckende Bilder erwartet habe, wurde ich nicht enttäuscht. Ich muss allerdings sagen, daß die Handlung selbst für einen Katastrophenfilm ziemlich schwach ist.
gehört in die top 10 der schlechtesten streifen aller zeiten
1 von 5 Punkteneigentlich fehlen einem die worte, was für ein grottenschlechter seicht-schnulz-klischee-kitsch dieses "machwerk" ist. man fragt sich, wie ein top-schauspieler wie john cusack sich für so einen -sorry- sinnbefreiten krampf verschwenden konnte. den inhalt (welchen inhalt?!) könnte man sich getrost ersparen: amerikanischer (was sonst) familienvater rettet sich und die seinigen mit den unglaubwürdigsten aktionen, nebenbei darf er sich neu verlieben, ein zahnrad reparieren (5 Min. Luft anhalten ist doch auch ganz nett) und so weiter. reiche milliardäre (darunter der typische dicke russische oligarch mit zigarre plus nerzbekleidete gattin plus schosshündchen, gaanz wichtig!) stellen die creme de la creme der menschheit dar, denn natürlich dürfen nur die dabei sein, die sichs leisten können. das schicksal der anderen menschheit wird ganz einfach weggespült. hauptsache, die üblichen verdächtigen überleben. das kommando und den üblichen ultimative menschlichkeits-appell darf der sympathische afroamerikaner übernehmen, der die tochter des geopferten amerikamischen präsidenten....ach, was solls, man ahnt es ja eh schon. ein potpourri aller nur möglichen dämlichen abgenutzten klischees (ach ja: nazis haben noch gefehlt), zusammengeworfen in einem film, der nichtmal dann intressant wird, wenn man sein hirn an der kinokasse abgegeben hat.
für alle, die wegen den effekten den film ansehen möchten: kein special effect kann diesen end-bescheuerten streifen aus seinem schwarzen kreativ-loch herausholen. alles, aber wirklich alles wirkt noch unglaubwürdiger und aufgesetzter, als man es von emmerich und hollywood eh schon zur genüge kennt. ich habe mich geärgert, überhaupt meine kostbare zeit damit verschwendet zu haben. dabei hätte das thema, richtig angepackt, soviel potenzial. schade drum.
Perfekter Weltuntergang in seichter Story
3 von 5 PunktenDer Name Roland Emmerich (die deutsche Antwort auf Michael Bay, wie ich finde) ist ein Synonym für Edel-SFX-Spektakel, und wer bereits seine älteren Filme kennt, weiß worauf er sich einlässt: Beeindruckende Bilder, schlichte Stories und Popcorn-Unterhaltung der einfacheren Sorte. Wer damit bisher zufrieden war, wird auch mit "2012" bestens bedient werden.
Meine Erwartung lag allerdings etwas höher. "Independance Day" war sein erster, richtig großer Welt- und Achtungserfolg, durch den er die Möglichkeit besaß, sich in seinem "Katastrophen-Metier" weiter auszutoben, aber auch in anderen Genren zu experimentieren ("Der Patriot", "Godzilla", "10.000 B.C."). Dann kam 2004 sein zweiter, großer Blockbuster "The Day after Tomorrow", bei dem wieder eine Bedrohung globalen Ausmaßes herrschte.
Genau diesen Film halte ich für die bisherige Krönung seines kreativen Schaffens. Er war zwar genau wie die Meisten von Emmerichs Filmen ein optisches Sahnestück, griff aber ein (sogar noch heute) sehr aktuelles Thema auf (den Klimawandel) und behandelte Dieses mit genug Ernsthaftigkeit. Auch mit der Wahl der Darsteller hat er sich kaum einen Fehler geleistet. Und auf unnötige Kalauer wurde verzichtet, die Rahmenhandlung nicht mit unnützen Nebensächlichkeiten verwässert. Nicht allzu moralinsauer, aber am Ende mit einer umwelt-politischen Botschaft. Hier zeigte unser deutscher "Spielberg" erste echte Ambitionen, ein Big-Budget-Movie mit Nachwirkung zu schaffen.
Die Hoffnung, dass auch "2012" ein ähnliches Niveau - wenn auch mehr auf dramatischer Ebene erreicht, erfüllte sich leider nicht. Anhand der Trailer hatte ich mit einem düsteren Weltuntergangs-Szenario gerechnet, wo der Überlebenskampf der Menscheit gezielt und ungeschönt im Focus steht. Doch Emmerichs jüngstes Werk schleppt einige "überflüssige Pfunde" mit sich rum, die den Film leider ins unvermeidliche Mittelmaß abstürzen lassen:
- eine zerbrochene Familie (geschiedenes Elternpaar, ein Vater mit schlechtem Draht zu seinen Kindern), die sich zum Filmende wieder zusammenrauft - hätte nicht sein müssen. Zu oft schon gesehen.
- Zu viele Einzelschicksale von größtenteils (für die Story) unwichtigen Nebencharakteren, woraus die Überlänge des Films resultiert
- Die schauspielerischen Fähigkeiten eines John Cusack, Oliver Platt oder einer Amanda Peet werden nicht ansatzweise genutzt; Woody Harrelson wird die undankbare Rolle des bemüht-witzigen Weltuntergangs-Propheten Charlie Frost zuteil
- Übertriebene Moralpredigten, US-Patriotismus so dick wie eine tektonische Platte und politisch überkorrekte Inhalte
- Klischee-überladene Figuren wie der russischen Milliardär Karpov nerven sowohl mit ihren Auftreten als auch mit ihrem überzeichneten Akzent
All diese Probleme sind auch an einigen Längen im Film nicht ganz unbeteiligt. Doch wenn man einigermaßen schmerzfrei ist, kann man "2012" doch noch weitgehend genießen:
Roland Emmerichs apokalyptische Leinwand-Achterbahn ist Bombast-Action pur, und dank seines etablierten SFX-Teams aus Deutschland gelingt bis auf einige Ausnahmen (u.a. die Limousinen-Szene) die perfekte Illusion. Was Schauwerte betrifft, hat der alte Schwabe immer noch ein gutes Händchen.
Zum Film-Ende war ich traurig und glücklich zugleich. Traurig, weil mir der Film insgesamt nicht das gab, was ich mir gewünscht habe. Widerum aber glücklich darüber, dass ich es nun hinter mich gebracht habe ;-)

Zoom: Klick auf Bild