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October Daye 01. Winterfluch von Seanan McGuire

Zoom Produkt-Bild: October Daye 01. Winterfluch
Broschiert von Lyx
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 6,49

4 Punkte, empfehlenswert. 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3802582888, Erscheinungsdatum: Januar 2010
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5 Kundenrezensionen:

packend erzählt wie ein Krimi, aber keine Lovestory!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Cover und die Story verleiteten mich zum Kauf. Die Geschichte und die Handlung geht Richtung Urban Fantasie. D.h. Fantasie vom feinsten, gewaltig und voller Magie. Da ich aber ein Fan von Liebesbüchern bin, hatte ich demensprechend auch eine tolle Liebesstory erwartet, leider war es nicht so.
Die Story ansich super. October Daye ist ein Wechselbalg, Tochter eines Menschen und einer Feenfrau. Wechselbälger sind nicht sehr beliebt im Feenreich und haben auch nicht die große Kraft wie ein Reinblut.
Sie muß so einiges einstecken, wird verflucht und ist nun auf der Suche des Mörders. Dabei lauert ständig Gefahr. Alles ist spannend geschrieben. Aber beim lesen, dachte ich immer, das hinter October Daye noch mehr steckt, vielleicht einen geheime Kraft, da sich alles um sie drehte.
Die Geschichte ist spannend bis zum Schluss, somit weiß man nicht wer der Mörder ist. Alles lässt sich in einem Rutsch lesen. Die Charakter der einzelnen Romanhelden sind sehr unterschiedlich, was somit vieles Rätselhafter erscheinen läßt. Ständig fragt man sich, sind das nun Freunde oder Feinde von Toby(October Daye)
Frische, unverbrauchte Urban Fantasy mit magischem Flair! (4,5 Sterne)
5 Punkte 5 von 5 Punkten
October Daye ist ein Wechselbalg: das Kind eines Sterblichen und einer Fae. Das Leben als Sprößling zweier Welten gestaltet sich jedoch als alles andere als angenehm, wenn man nirgendwo richtig dazu gehört. Reinblütige Feen blicken auf die nur schwach magisch begabten Wechselbälger herab, für ein gewöhnliches Leben in der Welt der Menschen wissen diese aber zu viel. Dass October zudem noch eine recht revolutionäre Ader hat, hilft ihr auch nicht gerade weiter. Trotzdem hat sie sich mit ihrem Leben arrangiert - während ihr sterblicher Partner nichts von ihrem magischen Erbe ahnt und sie für eine gewöhnliche Dedektivin hält, arbeitet Toby im Auftrag eines Herzogs des Feenvolks an der Auflösung un-irdischer Fälle. Bis sie eines Tages in die Falle eines ihrer Feinde tabbt - und die nächsten vierzehn Jahre als Fisch im Gartenteich verbringt.

Als der Zauber endlich gebrochen ist, ist für October die Welt nicht mehr die gleiche. Ihr Freund und ihre gemeinsame Tochter wollen nichts mehr von ihr wissen, sie hingegen kehrt dem Reich der Feen den Rücken. Frustriert schlägt sie sich mit Ach und Krach durchs Leben ... bis eine alte Freundin ihre Hilfe benötigt: Die Gräfin Winterrose, eine der mächtigsten und ältesten Feen von San Francisco, scheint in ernste Schwierigkeiten geraten zu sein. Offensichtlich weiß sie etwas, für das ein Unbekannter das ungeschriebene Tabu der Feengemeinde bricht: Er tötet die Winterrose mit Eisen. Ehe sie jedoch ihr Leben aushaucht, bindet die Fee October mit einem Bann: Sie muss herausfinden, wer ihre einstige Freundin ermordet hat und weshalb. Gelingt ihr das nicht, wird der Fluch der Winterrose auch ihr das Leben kosten ...

FRISCHE, UNVERBRAUCHTE URBAN FANTASY MIT MAGISCHEM FLAIR

"Winterfluch" ist der wunderbare Auftakt der Urban Fantasy-Serie einer neuen, vielversprechenden Autorin: Seanan McGuire schreibt flüssig und hat sich dankenswerter Weise dazu entschlossen, nicht den breitgetrampelten Pfaden gängiger Urban Fantasy-Reihen zu folgen (auf denen Vampire und Werwölfe den weiblichen Protagonisten nicht von der Seite weichen), sondern beschreitet ungewöhnlichere Wege. Blutsauger jedenfalls tauchen in "Winterfluch" nicht auf. Stattdessen entführt McGuire in die faszinierende, durch und durch magische Welt des Feenvolks. Viele Fae, aber nicht alle, haben sich inzwischen in der irdischen Welt eine (falsche) menschliche Identität zugelegt: Wie October (Toby) Daye leben sie unerkannt in San Francisco. Doch überall gibt es Portale, durch die es Eingeweihten gelingt, in die Welt der Feen überzuwechseln. Dort halten die reinblütigen Fae noch immer Hof in ihrer verzauberten, sich wandelnden, keltisch angehauchten und mittelalterlich anmutenden Welt. Im Verlauf des Romans wechselt Toby immer wieder zwischen beiden Welten, und das macht viel vom Reiz des Buches aus. In einem Moment tauscht Toby verbale Schläge mit dem Katzenfürsten Tybalt in einer dreckigen Hinterhofgasse aus, im nächsten befindet sie sich einem gigantischen Schloß, in dem sich eine Feenkönigin in Gewänder aus Meerschaum kleidet: Das ist eine Urban Fantasy-Welt, wie ich sie so noch nicht gelesen habe, und deren Zauber ich schnell erlegen bin!

MAGISCHE MORDE

Primär dreht sich der Roman darum, dass Toby versucht, den Mord an der Feengräfin Winterrose aufzuklären. Schön dabei ist, dass es die Autorin ihrer Hauptfigur nicht leicht macht. Die tappt lange im Dunkeln, zieht nicht immer gleich die richtigen Schlüsse (wobei der Fluch, der seinen Tribut fordert, hierfür eine ausreichende Begründung darstellt), gerät erstaunlich oft und durchaus glaubhaft in Lebensgefahr und lernt dabei langsam und schmerzhaft, nach ihrer Jahrelangen Verwandlung wieder auf eigenen Füßen zu stehen. Dass der Leser eher ahnt, wer Drahtzieher hinter dem Attentat auf die Winterrose ist, ist nicht schlimm, da McGuire hierfür Erklärungen parat hat, die man ihr abnimmt. Darüber hinaus baut die Autorin zahlreiche Nebenschauplätze auf, die wohl für ausreichend Potential für mehrere weitere Bücher sorgen dürften: ob es sich um ihre problematische Beziehung zur Tochter ihres Lehensherren handelt, um das gefährliche Spiel, auf dass sie sich mit einem uralten Feenwesen eingelassen hat oder um das nur angerissene Verhältnis zu ihrer wahnsinnig gewordenen Mutter. Von ihr hat October auch die Fähigkeit geerbt, Blut lesen zu können. Schmeckt sie es, erfährt sie viel über das Wesen, von dem es stammt. Eine gleichsam mächtige wie gefährliche Gabe!

Schade ist allenfalls, dass eine Konfrontation Tobys mit ihrem menschlichen Partner und ihrer inzwischen fast erwachsenen Tochter vermieden wird. Hier verschenkt McGuire eindeutig Potential und ich kann mir das nur so erklären, dass sie sich diesen Handlungsstrang für einen späteren Roman reservieren wollte. Dennoch ist es enttäuchend, dass die Autorin hier dem Leser nicht mehr bietet.

URBAN FANTASY, DIE RICHTIG LAUNE MACHT

Insgesamt ist "Winterfluch" ein sehr lohnendes Leseerlebnis, dass deutlich aus der Flut der sonstigen Urban Fantasy-Veröffentlichungen heraussticht. McGuire mag's düster und konzentriert sich auf eine spannende Handlung statt auf das Liebesleben ihrer Hauptfigur. Auch wenn October oftmals recht desillusioniert und ein bisschen störrisch daher kommt, ihre faszinierenden Wurzeln und die magische Welt, in der sie sich bewegt, haben das Zeug, die October Daye-Romane neben denen um Patricia Briggs Mercedes Thompson zu meiner Lieblings-Urban Fantasy-Reihe werden zu lassen. Unbedingt mehr davon!
Nicht ganz das, was man erwartet aber eine Solide Leistung
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Dieses Buch bestach mich optisch durch die wundervollen blauen Augen der Person auf dem Cover. Ich muss zugeben das sie mein Bild von Toby Daye geformt hat und ich mir diese demnach immer genauso vorgestellt habe.

Dieses Buch ist ein gut gelungener Krimi der eben in einer Fanatsy-Welt spielt. Wer hier die typische "sie-wollen-sich-dürfen-sich-aber-nicht-haben"- Story erwartet und eine zerbrechliche Hauptperson wird entäuscht.Zumindest ging es mir so, ich hatte nemlich definitiv etwas anderes erwartet.
Nicht desto trotz ist dieses Buch eine Solide Leistung. Schnell fühlt man mit der Hauptperson und versucht schon vor ihr hinter die Geheimnisse zu kommen. Auch die Gefühle kommen nicht zu kurz, nur sind es eben nicht die herzverzehrenden liebesstorys sondern Toby hat eine Vergangenheit die man nicht grade als unschuldig bezeichnen könnte. Sie hat gelebt, geliebt und ist geflohen.

Natürlich gibt es auch einige Mankos - so ist Toby von Gewissensbissen geplagt und im ganzen Buch werden ihre Vorstellung von der Realität wiederlegt. So hat sie Monate lang Angst zu Sylvester zu gehen aus Angst dieser könnte ihr offen Missgunst entgegenbringen - was natürlich nicht passiert. Dieses Vorgehen gibt es mehrmals im Buch und lässt einen ab und an, an Octobers Einfühlungsvermögen zweifeln. Auch die Figur der Julie verstehe ich noch nicht vollends. Sie und Toby sind Freunde seid der ersten Stunde, dann wird Julies Freund getötet bei dem Versuch Toby zu helfen und Julie konzentriert ihren ganzen hass auf October. Das leuchtet nicht ganz ein, wird aber bestimmt in den folgenden Bänden noch genauer theamtisiert.

Die klaren Hits in diesem Buch sind: die Vergangenheit von October. Sie hatte Mann und Kind und diese empfangen sie nicht mit offenen Armen. Ganz wie im wahren Leben, wer wartet 14 Jahre ohne ein einziges "wieso?" und "warum?".
Auch sehr Interresant ist die Figur des Thybalt. Beim Lesen fühlte ich mich daran erinnert, das Jungs in der Grundschule auch immer das Mädchen am meisten gestenkert haben das sie besondern gern mochten. Genauso verhält sich Tybald.
Offiziell ist Toby sein ständiges Ärgerniss doch ein kleiner Blick in seine Gedanken verrät uns das genaue Gegenteil. Ich erhoffe mir mehr von ihm. Es muss keine dramatische Liebesszenen geben und ich denke dieser Roman gehör nicht zu ErotikLiteratur aber so eine kleine Romanze wäre für beide gut.

Wie gesagt, ingesamt ein guter gelungener Start einer Serie. Eher Krimi als Fantasyroman. Freue mich auf den 2. Band.
Die Welt der Fae mal anders.
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich finde die Idee und die Informationsverarbeitung der Geschichte sehr schön. Schon im Epilog bin ich über eine extrem spannende Stelle gestolpert, die einer unerwarteten Konfrontation mit einem Straßenschild glich. Danach wurden einem die wissensbedürftigen Infos wie Brotkrümel vorgeworfen und man ist quasi erpicht darauf, mehr zu erfahren. Es ist mit viel Aktion gefüllt und leider kommt die Liebe und die Leidenschaft etwas zu kurz. Zumindest in der ersten Hälfte des Buches.
Ein Kind zweier Welten - und ein Mord im Feenreich
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich hab mir das Buch im März gekauft, weil mich das Cover regelrecht "angesprungen" hat. Beim Lesen des Klappentextes wurde ich neugierig und der Buchtitel selber tat ein Übriges. Ich hab den Kauf bis heute nicht bereut. Ich lese "Winterfluch" gerade und kann mich fast nicht losreißen - die Geschichte ist so spannend, daß ich mich jedesmal, wenn Toby etwas zustößt, dabei ertappe, wie ich sie in Gedanken schimpfe: "Was machst du denn schon wieder, Toby?" Ich muß mich echt jedesmal zwingen, das Buch wegzulegen, wenn ich etwas anderes machen muß. Selten hab ich ein Buch gelesen, das mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Nicht nur die Idee, keltische Motive mit "unserer" Welt zu verknüpfen, gefällt mir; das Ganze erinnert mich ein bißchen an "Charmed - Zauberhafte Hexen": drei Schwestern, die in San Francisco in dem alten Haus ihrer Großmutter leben und von deren magischen Kräften niemand wissen darf. Auch spielt die Geschichte in San Francisco, was mich ebenfalls ein wenig an "Charmed" erinnert.

Genauso ist es bei Toby: als Kind beider Welten (ihre Mutter ist eine Faerie, ihr Vater ein Mensch - Toby ist also das, was man einen "Wechselbalg" nennt) hat sie sich für ein Leben in der Welt der Menschen entschieden und muß sich demzufolge als Mensch tarnen (die Form ihrer Ohren abrunden, damit sie menschlicher wirken z. B.). Aber mehr wird nicht verraten - wer die ganze Geschichte lesen will, sollte sich das Buch kaufen - ich kann es nur empfehlen!

Eigentlich bin ich kein Krimi-Fan - aber dieses Buch hat mich überzeugt und ich würde es nicht mehr hergeben. Ich hoffe und warte gespannt auf den zweiten Band.

Eine kleine Besonderheit bietet das Buch ebenfalls: beide Buchdeckel lassen sich ausklappen - wenn man den vorderen ausklappt, sieht man ein Schloß und zwei Faeries, die darum herumschwirren. Der hintere Buchdeckel zeigt noch einmal das Cover; in Blau und Weiß gehalten, aber sehr schön.
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