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Ein Vampir für alle Fälle: Roman von Charlaine Harris
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,80 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3423211482, Erscheinungsdatum: Juli 2009
5 Kundenrezensionen:Bereits unter dem Einfluss der TV-Serie? 5 von 5 PunktenDer achte Band der Sookie Stackhouse / Southern Vampire Mysteries Serie hat mir wieder besser gefallen als die letzten beiden Bände; für mich war der Ton der Serie zu sehr ins tragisch-unglückliche abgerutscht. Was zum ansonsten witzig-flapsigen Tonfall so gar nicht mehr passte. Hier werden ein paar lose Enden aufgesammelt; vor allem fängt Sookie endlich mal an, in ihrem Liebesleben aufzuräumen. Chaotisch genug ging es da ja zu; einer ihrer vielen Exe betrauert den Tod seiner aktuellen Flamme, ein neuer Ex gesellt sich hinzu, einer schwört ewige Treue, wird aber nicht erhört; und einer erlangt plötzlich die Erinnerung zurück. Unverständlich? Es geht um die Herren Bill, Eric, Quinn und Alcide. Aber ich verrate nicht, wen welches Schicksal ereilt;-) Auffällig ist auch noch, daß die Geschichte in zwei sehr unterschiedliche Teile zerfällt; zunächst befinden wir uns noch in den wirren der Vampirpolitik nach Hurricane Katrina und in den Werwolfscharmützeln der in zwei Rudel zerfallene Gemeinde von Shreveport. Kaum sind diese beiden Punkte erledigt (und zwar beide sehr endgültig) - drängt sich mir der Gedanke auf, daß sie ab dieser Stelle angefangen hat, den Roman in Hinblick auf die Fernsehserie zu optimieren. True Blood ist übrigens der totale HAMMER - allerdings würde ich mich noch mehr freuen, wenn es endlich auch DVDs für den deutschen Markt gäbe, die dann auch bezahlbar wären... Ein vielsagend englischer Titel 3 von 5 PunktenDer achte Band, >>From Dead to Worse<<, hat nicht mehr das gewohnte Niveau bzw. Charme des bisherigen Sookie Formats. Der zurückgewonnene Esprit im Vorgängerband, wird hier durch aufeinanderfolgende, kaum ineinander (gewohnte) verwobene Ereignisse zunichte gemacht. Ursprünglich sollte die Reihe mit zehn Büchern abgeschlossen werden, doch eine Vertragsverlängerung beschert dem werten Leser eine weitere Ausbauung des Grundstoryplots. Während der Doppelhochzeit der Bellefleur Geschwister, wird Sookie auf einem seltsamen Mann aufmerksam. Daheim angekommen wird sie von Amelia mit deren Vater überrumpelt, der einen kurzfristig u. unerwarteten Besuch der unbeugsamen Tochter abstattet. Konfrontiert mit ihren Erlebnissen auf der Bellefleur - Hochzeit, kontaktiert Sookie ihren Blood Bonded Eric, der sie darauf um ein ''Date'' bittet. Doch hinter Erics Einladung steckt ein Treffen mit dem unbekannten Fremden, der sich als ihr Urgroßvater und Elfenprinz Niall Brigant outet. Sookie ist fasziniert und zugleich geschockt, von dem neu erworbenen Verwandten. Jason hat unterdessen Eheprobleme, und wird in Folge der Untreue seiner Frau, unschöne Maßnahmen ergreifen, die seine Schwester & Calvin in arge Bedrängnis bringen. In Shreveport werden derzeit Werwölfe abgeschlachtet, wobei sich, die beiden zerstrittenen Partein des Rudels, gegenseitig verdächtigen. Hilfe zur Aufklärung erhoffen sie von Sookie, die ihre Freundin und Mitbewohnerin Amelia mit einbezieht. Diese sieht sich nicht nur ihrem Vaterproblem gegenüber; auch ihre alte vermißte Mentorin Octavia Fant steht urplötzlich vor Sookies Tür. Der Kampf um die Vormachtstellung in Shrevepot beginnt - allerdings anderes als erwartet. Die Vampirgemeinde hat unterdessen ebenfalls Führungsprobleme. Eric und die anderen Sheriffs des Landbezirks, werden von Vampiren aus L.A. überrumpelt. Neben Sophie Anne, ihren Anhängern, sterben auch allen die anderen vier Sheriffs. Die Okkupation des Stackhouse Hauses zwingt Sookie, Eric und die restlichen Insassen zur Kapitulation. Einer erschütterten Sookie bleibt keine Zeit für Verschnaufpausen, da neben privater Probleme (u.a. zieht Octavia als Mitbewohnerin ein) und Eric's zurückgekehrten Erinnerungen, eine unerwarteter Überfall von todgeglaubter Seite erfolgt. Die größte Überraschung erlebt Sookie gegen Ende, als sie einen weiteren Verwandten aufspürt, der eine ganz spezifische Gemeinsamkeit mit ihr teilt. (>_<) / Seit Band sechs wissen wir um Sookie's Abstammung, wobei nie nähere Details preisgegeben worden. Mit Nialls Auftauchen ergibt sich eine nähere Informationsquelle bezüglich zum Elfenvolk, was im neunten Band kulminiert und in Band Zehn noch fortgestezt wird. So wird Erics Andeutung im gleichen Band als logische Wende angedacht. Niall hat anscheinend zu jenem Zeitpunkt Kontakt mit dem Vampir aufgenommen, der bis dahin, keine Verbindung zwischen dem Elfen und Sookie sah. Im Gegensatz zu TV Umsetzung, hat Sookie keine sichtbaren Elfenkräfte aufgrund ihrer Vorfahren. Keine Überraschung: Jason gescheiterte Ehe. Die Konsequenz aus dem Betrug müssen Sookie und Calvin tragen, weshalb Fräulein Stackhouse ihren Bruder vorerst meidet. Einmal mehr erhält Bill einen negativen Touch, der trotz Erklärungen, eher plump erscheint. Ob seine Äußerung zu Anfang des Buches oder die während der Gebietsübernahme, er kommt bei mir auf keinen grünen Zweig - im Gegenteil. Quinns Verrat und der damit eingeläuteten Trennung, wirken hier eher lieblos und schnell von der Autorin abgefertigt. Die Geschichte um Debbie Pelt geht in die nächste Runde - personifiziert in Tanya, eine alte Freundin der Familie. Die in Band sieben begonnene Liebelei zwischen Amelia und Pam erhält einen Dämpfer. Die Hexe beschließt in dem Vampir eine gute Freundin zu sehen, und wendet sich einem männlichen, uns bekannten Werwolf zu. Der Neuzugang Octavia & der Abgang des zurückverwandelten Bobs, sind für einen Schmunzler gut, aber eher unnötig. Die Einführung des neuen Vampirführungsstabes wird nur angeschnitten. Man ahnt kommende Schwierigkeiten zwischen Eric und den L.A. Vamps, was vor allem mit dem Übergriff auf den neuen König bemerkbar wird. Wer war dafür verantwortlich? Interne Intrigen? Sookie wird dank ihres beherzten Eingriffs, persönlicher Schutz von King Felipe zugesichert, der sich im nächsten Band als zweischneidiges Schwert herausstellt. Zu guter Letzt ist da Hunter, Sookies Großcousin. Seine Auftauchen soll laut Frau Harris, noch eine tragende Rolle einnehmen. Aus Kulanz und Erfahrung, mit anderen Büchern dieses Genres, vergebe ich drei Sterne. Ansonsten: kein besonders herausragender Band, der nicht annährend an die alten anknüpfen kann. Dank des derzeitigen Vampirbooms, scheint diese Buchreihe unter Erfolgsdruck zu leiden. Der weitere Wertegang der Sookie - Bücher ist vorhersehbar geworden. Schnelle Kommerzabfertigung geben Grund zur Besorgnis. Wirklich Schade. Nettes Urban Fantasy-Abenteuer einer sympathischen Heldin; auch für Neueinsteiger geeignet 3 von 5 PunktenSpätestens seit dem amerikanischen Quotenerfolg der TV-Serie True Blood, die auf den Büchern von Charlaine Harris basiert, ist die telepathisch begabte Sookie Stackhouse in aller Munde. Mit "Ein Vampir für alle Fälle" legt DTV den mittlerweile achten Band der Romanreihe vor, in dem Sookie in die internen Machtkämpfe der lokalen Werwölfe, der überregionalen Vampire und in verzwickte Familienangelegenheiten verwickelt wird. IST DER NEUE BAND AUCH FÜR QUEREINSTEIGER GEEIGNET? Ich selbst hatte bisher noch keinen Roman aus der Reihe gelesen. Mit einem achten Band in eine populäre, laufende Reihe mit Seriencharakter einzusteigen, ist sicher gewagt. Um so überraschter war ich, wie leicht mir der Einstieg in Sookies Welt gefallen ist. Das mag zum einen daran liegen, dass ich über Sookie Stackhouse bereits einiges gehört hatte. Ich wusste, dass sie eine Telepathin ist, mal mit einem Vampir zusammen war (wie sich in diesem Buch herausstellte, war das noch eine Untertreibung) und dass die Blutsauger ins Licht der Öffentlichkeit getreten waren, seit die Japaner synthetisches Blut entwickelt haben, welches ihr untotes Überleben sichert. Mehr muss man auch nicht wissen, wenn man an "Ein Vampir für alle Fälle" gefallen finden will, denn Charlaine Harris versteht es, unaufdringlich alle für die Handlung wichtigen Details in ihrem Roman in ein, zwei Nebensätzen einzustreuen. WORUM GEHT ES DIESMAL? Den Romanübergreifenden Storyarc zusammenzufassen, fällt diesmal gar nicht so leicht. Zum einen scheint sich vieles organisch aus Sookies Abenteuern aus frühren Bänden entwickelt zu haben, zum anderen - und das spielt eine wesentlich größere Rolle - gibt es eigentlich keinen stringenten Handlungsverlauf. Sookie lernt im Verlauf der Handlung gleich zwei ungewöhnliche Mitglieder ihrer Familie kennen, von denen sie bisher nichts wusste; sie wird kurzfristig in die bundesstaatsweite Vampirpolitik verwickelt und mitten hinein in die Fehde des sich uneins gewordenen regionalen Werwolfclan gezogen. Darüber hinaus muss sie sich mit den Problemen ihrer Mitbewohnerin herumschlagen (der Hexe Amelia) sowie mit diversen einstigen Liebhabern. UND WIE IST DAS BUCH NUN? Dadurch wirkt der neue Stackhouse wie eine Füller-Episode einer TV-Serie. Es geschieht nichts stringent weltbewegendes, die Handlung plätschert vor sich hin, wir begleiten Sookie mal hierhin, mal dorthin, und die wenigsten aufgeworfenen Probleme werden am Ende des Romans abgeschlossen, sondern sind offensichtlich als Futter für weitere Bände eingeführt worden. Das wirkt alles sehr beliebig, ist unterm Strich aber dennoch recht unterhaltsam. Man bleibt dran am Buch, weil Harris so nett schreibt, nicht, weil man unbedingt wissen muss, wie es weiter geht. WIE IST DIE WELT VON SOOKIE DENN GENERELL? Nach der Lektüre von "Kein Vampir für alle Fälle" kann ich schon verstehen, warum so viele Leute auf die gedankenlesende Kellnerin fliegen. Sookie ist eine sympathische Heldin und hat eine Stimme, der man recht gern zuhört. Die Welt, in der sie lebt (und sie selbst), ist der unseren (und uns) ähnlich genug, um uns gut in das Buch hineinversetzen zu können. Im Vergleich zu anderen Urban Fantasy-Reihen wirkt das Sookie Stackhouse-Universum allerdings eher Chick Lit mit Mystery-Einschlag, in das nun auch nach Vampiren, Werwölfen und Hexen das Volk der Elfen Einzug gehalten hat. Nun darf man aber nicht vergessen, dass Charlaine Harris - was die "Post-Buffy-Urban Fantasy-Literatur" angeht - eine der Vorreiterinnen eines Genres war, das heutzutage geradezu überschwemmt wird. Behält man dies im Hinterkopf, wirkt ihr Universum noch immer angenehm frisch, auch wenn eine Welt, in der die Wesen des Volksglaubens inzwischen ans Licht der Öffentlichkeit getreten sind, inzwischen keine Seltenheit mehr darstellen (siehe Kim Harrison, Patricia Briggs, Ilona Andrews etc.). Immerhin hat das Südstaatensetting der Sookie-Bücher doch viel Flair und wirkt herrlich unverbraucht; neben der charismatischen Stimme der Hauptfigur das große Plus der Romanreihe. BODYCOUNT Ein bisschen überraschend ist da allenfalls der große Bodycount von Sookie Stackhouse. In "Ein Vampir für alle Fälle" kommen nicht nur nun wirklich eine ganze Menge Leute (Menschen, Vampire und Werwölfe) ums Leben! Das geschieht allerdings, ohne dass sich Charlaine Harris in blutigen Splatter-Szenen ergeht. Unappetitliche Details bleiben dem Leser (größtenteils) erspart. Beinahe ebenso groß wie die Anzahl der Todesopfer scheint die Anzahl der bisherigen Liebhaber von Sookie Stackhouse zu sein. Sie war mit mindestens zwei Vampiren zusammen, mit einem Gestaltwandler, ihr Chef in der Bar ist an ihr interessiert und auch so manch anderer scheint mit ihr Flirten zu wollen. Das ist beinahe schon zu viel des Guten! Andererseits erzählt Sookie auch von diesen Erfahrungen recht locker und wird auch hier nie unappetitlich. FAZIT Wem es nichts ausmacht, ein Buch zu lesen, das offensichtlich Filler-Charakter hat und keine stringente Handlung, sondern auf eine beliebige Aneinanderreihung von Ereignissen und Kurz-Episoden setzt; wer Urban Fantasy mit Südstaaten-Charme etwas abgewinnen kann und wer es auch gern mal ein bisschen weniger mystisch und dafür mehr soapig mag, der darf gern einen Blick in Ein Vampir für alle Fälle werfen. Sookie Stackhouse hat Seriencharakter, und das stellt sie diesmal eindrucksvoll unter Beweis. Ein nettes Buch für Zwischendurch und natürlich ein gefundenes Fressen von Charlaine Harris-Fans. Alles in allem unterhaltsame Durchschnittskost. Einfach spannend 5 von 5 PunktenInnerhalb kürzester Zeit habe ich nun alle auf deutsch erschienenen Sookie - Bücher gelesen und muss sagen, dass ich absolut begeistert bin! Die Geschichten sind immer so spannend und der Schreibstil von Frau Harris ist so flüssig, dass ich die Bücher immer ruck-zuck fertig gelesen hatte. Zu den Inhalten will ich an dieser Stelle nichts verraten. Lest selbst. Nachdem mir das Warten auf den nächsten deutschen Band einfach zu lange dauert, muss ich die Fortsetzung eben schon mal auf englisch lesen. Ich hoffe, dass es auch weiterhin so spannend und interessant in der Welt von Sookie Stackhouse weitergeht und frage mich, wer nun Sookies Herz endgültig erobern kann. Ich mag diese Serie einfach 5 von 5 Punktenich gebe zu ich fand die Serie hat etwas langweilig angefangen doch seit dem 2 Teil jedoch spätestens ab dem 3 Teil warte ich sehnsüchtig auf jeden weiteren Band. Es ist einfach immer spannend, romantisch, tragisch und nebenbei auch immer wieder zum totlachen wenn man sieht wie manche über ihre eigenen Gefühle stolpern. Einfach schön! |
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