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Ein Vampir für alle Fälle: Roman von Charlaine Harris

Zoom Produkt-Bild: Ein Vampir für alle Fälle: Roman
Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,70

4 Punkte, empfehlenswert. 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423211482, Erscheinungsdatum: Juli 2009
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5 Kundenrezensionen:

Gut!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die vorherigen 8 Bände haben mir etwas besser gefallen, aber auch dieser hier war gut. Warte auf den 10. Teil.
Wieder sehr gut
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sookie möchte nach dem Bombenanschlag in Rhodes in der nächsten Zeit nichts mehr mit Vampiren oder anderen übernatürlichen Wesen zu tun haben. Doch sehr schnell ist sie wieder mitten drin, mehr als ihr lieb ist. Das Buch beginnt dabei relativ harmlos mit einer Doppelhochzeit. Und der Tatsache, dass Quinn sich seit dem Bombenanschlag bei Sookie nicht mehr gemeldet hat.

Kurz danach trifft Sookie auf ihren Groß-Großvater und auf dem Heimweg vom Restaurant wird auf sie und Eric, der sie fährt, geschossen. Außerdem wird die Freundin von Alcide brutal ermordet und alles deutet darauf hin, dass der Rudelchef Patrick das ganze in Auftrag gegeben hat.

Doch damit nicht genug, die schwer verwundete Vampirkönigin wird getötet und ein neuer König übernimmt Louisiana. Die meisten Sherrifs werden getötet, nur Eric wird dem neuen König unterstellt, so auch Sookie.

Bei dieser Übernahme des neuen Königs taucht dann auch Quinn wieder auf und die Umstände sind für Sookie so schlimm, dass sie mit ihm Schluss macht. Das fand ich zwar ein bißchen schade, aber konnte man aufgrund der Vergangenheit von Sookie und ihrem nicht vorhandenen Glück mit Männern nachempfinden.

Nun, bei Bob und Amalia gibt es ebenfalls Fortschritte dahingehend, dass Bob das Dasein als Katze endlich beendet. Eric und Bill sind wieder mit von der Partie. Eric erinnert sich an die Zeit seiner Amnesy. Sookie weiß nicht ob sie darüber glücklich sein soll oder nicht. Bill offenbart ihr einmal mehr, dass er sie noch immer liebt. Aber Sookie hat so viel zu ertragen, dass sie alle Männer fern hält.

Schlimm ist für sie auch, das Jason sie benutzt und sie möchte mit ihm nichts mehr zu tun haben.

Der einzigste, der ihr immer wieder Trost spendet und hilft ist und bleibt Sam, ihr Boss. Er fungiert einmal mehr als Ruhepol in diesem Chaos. Bubba ist dieses Mal leider nicht dabei.

Alles in allem ein sehr ereignisreiches Buch, Sookie hat mit sehr vielem zu kämpfen und oftmals fragte ich mich, wann die Pechsträhne für Sookie endlich ein Ende findet. Trotz allem ist sie wieder höflich, freundlich und schaut nach vorne. Eine sehr bemerkenswerte Einstellung.

Das Buch war wieder sehr sehr spannend und flüssig geschrieben. Viele neue Charakter tauchen auf, alte Charakter verschwinden für immer. Ein geniales Buch, das jedem Fan dieser Serie viel Freude bereiten wird.
Quinn ist abserviert, mehr Platz für Eric, YESSSS!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Reichlich spektakulär ging der letzte Teil zu Ende und es war fraglich, ob der achte Band der Sookie-Stackhouse-Reihe von Charlaine Harris mit dem fulminanten Titel "Ein Vampir für alle Fälle" hinsichtlich Tempo, Spannung, Eleganz, Humor und überraschenden Wendungen bestehen kann. Und an der Stelle nickt die Verfasserin dieser Rezension ganz eifrig mit dem Köpfchen und plaudert ein bisschen aus dem Nähkästchen und verrät, warum Leser der Reihe immer noch voller Freude in Kaufrausch geraten sollten, wenn es um die naive, aber sympathische Kellnerin aus Bon Temps, Louisiana geht. Vorhang auf.

Sookie will ihr Leben endlich auf die Reihe kriegen und nicht mehr zwischen rivalisierende Vampir- und Werwolfbanden geraten. Das gestaltet sich jedoch alles andere als einfach. Nacheinander werden Werwölfe entführt, brutal ermordet und keiner will es gewesen sein. Sookie muss als Vermittlerin ran und gerät dabei in einen regelrechten Krieg. Den gibt es übrigens auch zwischen den Vampiren. Nachdem Sophie-Anne, die Königin des Bundesstaates, verkrüppelt aus der Hotelexplosion nun ihr Dasein fristet, statt zu regieren, droht ihr nun die feindliche Übernahme durch einen anderen Vampir. Sookie wird mal wieder unfreiwillig zwischen die Fronten gezerrt, aber selbst das kann sie nicht von ihren eigentlich Problemen ablenken: sie lernt einen unheimlichen Elfenmann kennen, kriegt eine weitere Mitbewohnerin, ihr Freund Quinn meldet sich nicht, aber Lückenbüßer gibt es einige und so stehen Bill und Eric schon in den Startlöchern.

So viel Inhalt und Ereignisse kriegt nur Charlaine Harris gut auf 380 Seiten verpackt. Man, man, man... was für ein Klopper! Luftholen? Fehlanzeige!
Viele Stränge aus den vorherigen Teilen, die Fragen aufgeworfen haben, werden beantwortet, aber gleichfalls werden neue, für den weiteren Verlauf der Serie bestimmt noch relevante Elemente eingeführt. Sookie erfährt beispielsweise mit Hilfe von Eric, dass ihr Bruder Jason nicht mehr ihr einziger Verwandter ist. Dieser ist mittlerweile übrigens im tristen Ehealltag angelangt und ihm wird scheinbar als Letzter endlich klar, dass die Hochzeit mit Crystal wohl ein Fehler war. Auf der anderen Seite geht das Liebeschaos in die nächste Runde. Ich konnte mich nie so wirklich mit Quinn als neuen Lover anfreunden, allerdings war die Hoffnung natürlich da, dass Sookie nun endlich sesshaft wird. Stattdessen geht es mit Liebhaber Nr. 3 sehr lieblos zu Ende. Ich weiß ja nicht, ob es von Anfang an Harris Gedanke war, so mit der Situation zu verfahren, jedoch hätte man Quinn trotz aller Querelen einen schöneren Abgang gewünscht. Bill macht sich übrigens auch nicht besser. Er ist da, gibt schwülstige Sprüche von sich und wird immer weniger zum eigenständigen Charakter. Ich wünschte, man würde dem Herrn mal eine halbwegs passable und ernstzunehmende Dame zur Seite stellen und nicht ständig mit heraushängender Zunge ums Haus streunen sehen. Und nun zum Gott selbst: es ist eigentlich nur noch eine Zeitfrage, bis es endlich Bumm macht und seitdem Eric sein Gedächtnis zurückerlangt hat, ist es plötzlich... ach, lest selbst!
Ich bin ansonsten sehr zufrieden mit der Entwicklung der Vampire; endlich kommt neuer Schwung in den Bürokratenhaufen. Die Werwölfe und Alcide hatte ich eigentlich schon abgeharkt, ganz nett war es dennoch; für Leute, die es gerne blutiger, düsterer und kämpferischer mögen, dürfte auch hier was dabei sein. Nicht so toll fand ich den Neuzugang im Hause Stackhouse, weil meines Erachtens schon der Einzug von Amelia zu viel des Guten war. Unnötigerweise wird Debbie Pelt und die Folge ihres Todes zum Tagesordnungspunkt erklärt, obwohl ich mir sicher war, dass Thema endlich als ad acta gelegt zu sehen. Und was wird aus Hunter? Es bleibt abzuwarten.

Was auffällt? Mit jedem weiteren Buch wird die Grundstimmung düsterer; ständig lungert irgendeine grausige Bedrohung vor der Haustür herum und ich bin mir sicher, dass es im neunten ähnlich gefährlich zugeht. Einen roten Faden gibt es seit dem vierten Band nicht mehr so richtig, stattdessen wird es immer episodenhafter (was zumindest den Drehbuchautoren die Arbeit leichter machen dürfte). Langeweile ist woanders zu suchen, Spannung beherrscht noch nach acht Büchern das Leben der Kellnerin, mit der drallen Oberweite, die an guten Tagen in Größe 36 passt, sonst eher eine 38er ist. Ich bin guter Dinge, dass es noch einige Zeit auf gutem und soliden Niveau weitergeht; an Ideen mangelt es Harris nicht und es bleibt nur die Frage, wer in "Vampirgeflüster" sterben muss, um einen weiteren Geniestreich genießen zu dürfen. Hiermit ist man jedenfalls bestens bedient. 5 Sterne!
Bereits unter dem Einfluss der TV-Serie?
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der achte Band der Sookie Stackhouse / Southern Vampire Mysteries Serie hat mir wieder besser gefallen als die letzten beiden Bände; für mich war der Ton der Serie zu sehr ins tragisch-unglückliche abgerutscht. Was zum ansonsten witzig-flapsigen Tonfall so gar nicht mehr passte.

Hier werden ein paar lose Enden aufgesammelt; vor allem fängt Sookie endlich mal an, in ihrem Liebesleben aufzuräumen. Chaotisch genug ging es da ja zu; einer ihrer vielen Exe betrauert den Tod seiner aktuellen Flamme, ein neuer Ex gesellt sich hinzu, einer schwört ewige Treue, wird aber nicht erhört; und einer erlangt plötzlich die Erinnerung zurück.
Unverständlich? Es geht um die Herren Bill, Eric, Quinn und Alcide. Aber ich verrate nicht, wen welches Schicksal ereilt;-)

Auffällig ist auch noch, daß die Geschichte in zwei sehr unterschiedliche Teile zerfällt; zunächst befinden wir uns noch in den wirren der Vampirpolitik nach Hurricane Katrina und in den Werwolfscharmützeln der in zwei Rudel zerfallene Gemeinde von Shreveport. Kaum sind diese beiden Punkte erledigt (und zwar beide sehr endgültig) - drängt sich mir der Gedanke auf, daß sie ab dieser Stelle angefangen hat, den Roman in Hinblick auf die Fernsehserie zu optimieren.

True Blood ist übrigens der totale HAMMER - allerdings würde ich mich noch mehr freuen, wenn es endlich auch DVDs für den deutschen Markt gäbe, die dann auch bezahlbar wären...
Ein vielsagend englischer Titel
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Der achte Band, >>From Dead to Worse<<, hat nicht mehr das gewohnte Niveau bzw. Charme des bisherigen Sookie Formats. Der zurückgewonnene Esprit im Vorgängerband, wird hier durch aufeinanderfolgende, kaum ineinander (gewohnte) verwobene Ereignisse zunichte gemacht.
Ursprünglich sollte die Reihe mit zehn Büchern abgeschlossen werden, doch eine Vertragsverlängerung beschert dem werten Leser eine weitere Ausbauung des Grundstoryplots.

Während der Doppelhochzeit der Bellefleur Geschwister, wird Sookie auf einem seltsamen Mann aufmerksam. Daheim angekommen wird sie von Amelia mit deren Vater überrumpelt, der einen kurzfristig u. unerwarteten Besuch der unbeugsamen Tochter abstattet. Konfrontiert mit ihren Erlebnissen auf der Bellefleur - Hochzeit, kontaktiert Sookie ihren Blood Bonded Eric, der sie darauf um ein ''Date'' bittet. Doch hinter Erics Einladung steckt ein Treffen mit dem unbekannten Fremden, der sich als ihr Urgroßvater und Elfenprinz Niall Brigant outet. Sookie ist fasziniert und zugleich geschockt, von dem neu erworbenen Verwandten. Jason hat unterdessen Eheprobleme, und wird in Folge der Untreue seiner Frau, unschöne Maßnahmen ergreifen, die seine Schwester & Calvin in arge Bedrängnis bringen.
In Shreveport werden derzeit Werwölfe abgeschlachtet, wobei sich, die beiden zerstrittenen Partein des Rudels, gegenseitig verdächtigen. Hilfe zur Aufklärung erhoffen sie von Sookie, die ihre Freundin und Mitbewohnerin Amelia mit einbezieht. Diese sieht sich nicht nur ihrem Vaterproblem gegenüber; auch ihre alte vermißte Mentorin Octavia Fant steht urplötzlich vor Sookies Tür. Der Kampf um die Vormachtstellung in Shrevepot beginnt - allerdings anderes als erwartet.
Die Vampirgemeinde hat unterdessen ebenfalls Führungsprobleme. Eric und die anderen Sheriffs des Landbezirks, werden von Vampiren aus L.A. überrumpelt. Neben Sophie Anne, ihren Anhängern, sterben auch allen die anderen vier Sheriffs. Die Okkupation des Stackhouse Hauses zwingt Sookie, Eric und die restlichen Insassen zur Kapitulation. Einer erschütterten Sookie bleibt keine Zeit für Verschnaufpausen, da neben privater Probleme (u.a. zieht Octavia als Mitbewohnerin ein) und Eric's zurückgekehrten Erinnerungen, eine unerwarteter Überfall von todgeglaubter Seite erfolgt.
Die größte Überraschung erlebt Sookie gegen Ende, als sie einen weiteren Verwandten aufspürt, der eine ganz spezifische Gemeinsamkeit mit ihr teilt. (>_<) /

Seit Band sechs wissen wir um Sookie's Abstammung, wobei nie nähere Details preisgegeben worden. Mit Nialls Auftauchen ergibt sich eine nähere Informationsquelle bezüglich zum Elfenvolk, was im neunten Band kulminiert und in Band Zehn noch fortgestezt wird.
So wird Erics Andeutung im gleichen Band als logische Wende angedacht. Niall hat anscheinend zu jenem Zeitpunkt Kontakt mit dem Vampir aufgenommen, der bis dahin, keine Verbindung zwischen dem Elfen und Sookie sah. Im Gegensatz zu TV Umsetzung, hat Sookie keine sichtbaren Elfenkräfte aufgrund ihrer Vorfahren.
Keine Überraschung: Jason gescheiterte Ehe. Die Konsequenz aus dem Betrug müssen Sookie und Calvin tragen, weshalb Fräulein Stackhouse ihren Bruder vorerst meidet.
Einmal mehr erhält Bill einen negativen Touch, der trotz Erklärungen, eher plump erscheint. Ob seine Äußerung zu Anfang des Buches oder die während der Gebietsübernahme, er kommt bei mir auf keinen grünen Zweig - im Gegenteil.
Quinns Verrat und der damit eingeläuteten Trennung, wirken hier eher lieblos und schnell von der Autorin abgefertigt. Die Geschichte um Debbie Pelt geht in die nächste Runde - personifiziert in Tanya, eine alte Freundin der Familie. Die in Band sieben begonnene Liebelei zwischen Amelia und Pam erhält einen Dämpfer. Die Hexe beschließt in dem Vampir eine gute Freundin zu sehen, und wendet sich einem männlichen, uns bekannten Werwolf zu. Der Neuzugang Octavia & der Abgang des zurückverwandelten Bobs, sind für einen Schmunzler gut, aber eher unnötig.
Die Einführung des neuen Vampirführungsstabes wird nur angeschnitten. Man ahnt kommende Schwierigkeiten zwischen Eric und den L.A. Vamps, was vor allem mit dem Übergriff auf den neuen König bemerkbar wird. Wer war dafür verantwortlich? Interne Intrigen? Sookie wird dank ihres beherzten Eingriffs, persönlicher Schutz von King Felipe zugesichert, der sich im nächsten Band als zweischneidiges Schwert herausstellt. Zu guter Letzt ist da Hunter, Sookies Großcousin. Seine Auftauchen soll laut Frau Harris, noch eine tragende Rolle einnehmen.

Aus Kulanz und Erfahrung, mit anderen Büchern dieses Genres, vergebe ich drei Sterne. Ansonsten: kein besonders herausragender Band, der nicht annährend an die alten anknüpfen kann. Dank des derzeitigen Vampirbooms, scheint diese Buchreihe unter Erfolgsdruck zu leiden. Der weitere Wertegang der Sookie - Bücher ist vorhersehbar geworden. Schnelle Kommerzabfertigung geben Grund zur Besorgnis. Wirklich Schade.
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