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Die Neuromancer-Trilogie von William Gibson
Preis bei Amazon: EUR 15,00, Angebote ab EUR 7,79 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453526155, Erscheinungsdatum: Dezember 2009
Aus der Amazon.de-Redaktion"Der Himmel über dem Hafen hatte die Farbe eines Fernsehers, der auf einen toten Kanal geschaltet war." Mit diesem denkwürdigen Satz beginnt das 1984 erschienene Erstlingswerk von William Gibson. Damals ahnte noch niemand, dass dieses unscheinbare Taschenbuch einmal zu den besten und einflussreichsten Romane der Science Fiction gezählt werden würde. Neuromancer erzählt die Geschichte des ehemaligen Cyber-Cowboys Case, der sich ausgebrannt auf den finsteren Straßen von Tokio herumschlägt. Der geheimnisvolle Armitage nimmt ihn in seine Dienste und stellt ihm die schöne und gefährliche Molly an die Seite. Seiner Rückkehr in den Cyberspace steht nichts mehr im Wege. Eine gewisse atmosphärische und stilistische Verwandschaft zu Raymond Chandler kann Gibson nicht verleugnen, und John Shirleys Stadt geht los hat ihn erklärtermaßen sehr beindruckt. Doch die glitzernden Wohntürme von Neo-Tokio und das Eintauchen in virtuelle Welten sind ganz seiner Phantasie entsprungen. Autoren wie Neal Stephenson (Snow Crash) oder Jeff Noon (Pollen) wären ohne ihn nicht denkbar, von einer ganzen Horde drittklassiger Cyberpunk-Epigonen ganz zu schweigen. John Womack schreibt in seinem Vorwort, er könne "die Wirkung dieser Veröffentlichung auf die Science Fiction-Leser wohl nur mit der Wirkung des plötzlich elektrisch verstärkt spielenden Bob Dylan auf seine Hörerschaft vergleichen". Die schön ausgestattete Neuausgabe der ganzen Neuromancer-Trilogie in einem Band in der von Peter Robert sorgfältig überarbeiteten Übersetzung bietet eine hervorragende Gelegenheit, dieses Meisterwerk zu entdecken -- oder wiederzulesen. Mit den beiden in diesem Buch mitenthaltenen Folgebänden Biochips und Mona Lisa Overdrive bewies Gibson, dass sein Debüt keineswegs eine Eintagsfliege war. --Felix Darwin 5 Kundenrezensionen:Langweiliges Buch.... 1 von 5 PunktenIch bin mir großer Erwartung an dieses Buch rangegangen, man hört und liest ja immer Gutes vom Autor Gibson, musste dann jedoch nach wenigen Seiten feststellen, dass ich nichts mit der "Neuromancer-Trilogie" anfangen kann. Es kommt einfach kein richtiges Interesse für die handelnden Person auf! Weiters verwendet Gibson zeitweise recht verwirrende Beschreibungen, plötzliche Ortswechsel und schwer nachvollziehbare Gedankengänge. Das Ganze wirkt irgendwie komisch, an den Haaren herbeigezogen, die Miteinbeziehung des Lesers bleibt langweilig unpersönlich. Ach ja, nach 60 Buchseiten wurden mindestens schon 20 unterschiedlich Personen im Buch erwähnt, dürften bei fast 1000 Seiten sicher einige, den Leser noch stärker verwirrende mehr sein... War mein erstes Buch im Science-Fiction Genre, bin von Gibsons Trilogie enttäuscht und werde das Buch nicht zu Ende lesen! total überschätzt und holprig geschrieben 2 von 5 PunktenDie "Neuromancer-Trilogie" gilt ja als Kult und geistiger Begründer der "Cyberspace-Kultur", weswegen ich mir dieses umfangreiche Werk gekauft und angetan habe. Jedoch, die Enttäuschung ist groß. Gibson schrieb diese drei Romane, die in einer unspezifizierten Zukunft spielen, in den 1980er Jahren und man merkt es deutlich. Im Gegensatz zu z.B. Huxley, Orwell oder Dick gelingt es ihm eben nicht, sich aus seiner Zeit zu lösen und einen zeitlosen (SF-) Klassiker zu schaffen, seine teilweise sehr wagemutigen technologischen Zukunftsprojektionen (private orbitale Raumstationen, biologische Körperimplantate zur Verbindung mit dem Cyberspace etc.) stehen in fast schon grotesk komischem Kontrast zur Sätzen wie z.B. "Lynch zog einen pistolenförmigen, motorgetriebenen Schraubendreher aus dem Gürtel (...)". Japankultur ist allerorten hip, wie es eben in den 80ern war; man trägt immer noch Hemden mit Paisley-Muster; Firmennamen wie "Telefunken" oder "Braun" werden wiederholt genannt - nun ja, nicht sonderlich voraussschauend. An einer Stelle erkennen sich die Protagonisten als im Zeitalter der "Massenmenschen" lebend - sicher nicht unglaubwürdig; allein, solches hatte schon E.A. Poe 150 Jahre zuvor vorausgeahnt ("The man of the Crowd"). Peinlich. Derlei Lapsus gibt es leider zuhauf. Gibson hat vielleicht technologisch einiges zutreffend projiziert (ein weltweites Informationsnetzwerk z.B. war Mitte der 80er zwar noch nicht vorhanden, andererseits gab es bereits seit den 60er Jahren die Grundvoraussetzungen dazu), aber seine Visonen wirken in ihrer Gesamtheit inkohärent und unglaubwürdig. Der flickwerkartige Schreibstil vermag es nicht, diese Schwächen mit einer spannenden Erzählweise oder gründlich-überzeugend dargestellten Charakteren auszugleichen, deshalb kann ich dieses Werk nicht empfehlen. Die zwei Sterne gebe ich sehr wohlwollend, aber auch sehr enttäuscht - für die (vermutete) gute Absicht. Grauenhaft! 1 von 5 PunktenIch lese gerne SF und habe mir bereits diverse Bücher aus Heyne's 40-Jahr-Edition gekauft und gelesen. Dieses ist das erste Buch, was ich nach ca. 150 Seiten frustriert weggelegt und nur kurz das Ende gelesen habe! Auch wenn William Gibson einen Schreibstil hat, der viele Bilder zum Leser transportiert und die gesamte Grundstimmung im Buch auch gut wieder gibt, ist das Sprachlexikon Gibsons doch scheinbar sehr auf Gossensprache eingestimmt. Es wird nur so mit ausgedachten Cyber-Fachausdrücken (die nie erklärt werden), Namen von Personen (die nie im Buch mitspielen) und Orten (die sich dauernd welchseln) um sich geworfen, sodass der Leser absolut überfordert ist dem Geschehen zu folgen. Da es inzwischen auch einige passende Filme im Genre á la "Matrix" o.ä. gibt, kann man sich zwar gut in die Stimmung hineinversetzen, aber der Sinn der Geschichte kommt beim Leser überhaupt nicht an. Es gibt anspruchsvollere SF! Wegweisend 5 von 5 PunktenDer Inhalt des Buches ist zum Erscheinungsdatum selbstverständlich revolutionär und hat der Science Fiction ein ganz neues Genre (Cyberpunk) beschert, der von unzähligen Autoren lechzend aufgenommen und maßlos kopiert wurde. Gibson kann auch getrost als Erfinder der Matrix genannt werden, denn die gesamte Idee der Wachowski Brüder ist aus diesem Buch abgepinnt. Für die Ideen und den Inhalt gibt es also 5 Sterne deluxe mit dicken Bonusstern. Was mich allerdings weniger begeistert, ist Gibsons Schreibstil, den ich als nicht sonderlich flüssig und fesselnd empfinde. Aber wahrscheinlich ist es auch nicht besonders einach, soviel abgedrehte Ideen in die richtigen Worte zu kleiden. Wie man es auch dreht und wendet, man muss diesem Werk zugestehen, dass es seiner Zeit jahreweit vorraus war und teilweise sogar immer noch ist. Daher kann es hier nur eine Wertung von 5 Sternen geben. Nicht mein Geschmack 2 von 5 PunktenBestimmt ist dieses Buch ein Meilenstein der Sci-Fi Literatur. Allerdings ist es für meinen Geschmack zu umständlich geschrieben, alles andere als leicht verständlich und stellenweise recht langweilig und zusammenhangslos. Ich lese fast ausschließlich vor dem Schlafen und suche leichte Unterhaltung um abzuschalten. Dafür ist dieses Buch gänzlich ungeeignet. Ich höre seltenst auf ein unbeendetes Buch zu lesen- hier muss ich es leider. Gibson hat auf jeden Fall zahllose Ideen gezündet, die in vielen Filmen und Büchern wieder aufgegriffen wurden und die fiktive Literatur berreichern. Für mich ist dieses Buch, wie schon gesagt, zu öde. |
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