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Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn von Markus Heitz

Zoom Produkt-Bild: Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn
Broschiert von Piper Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 6,48

4 Punkte, empfehlenswert. 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 349270154X, Erscheinungsdatum: April 2009, Auflage: 4
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Es ist wieder so weit: Der erste Teil eines neuen Heitz-Zyklus liegt in den Regalen bereit, den Fantasy-süchtigen Lesern das Fürchten zu lehren, denn nun wendet der durch Die Zwerge den Ulldart-Zyklus bekannte Fantasy-Autor sich den düsteren Kriegern der Albae aus dem Reich Dsôn Faïmon zu und erzählt uns die Geschichte der beiden Albae Caphalor und Sinthoras.
Heitz brennt mal wieder ein regelrechtes Storyfeuerwerk ab und schon nach wenigen Seiten ist man mittendrin und eine durchgelesene Nacht samt krankgeschriebenen Lesetag später ists auch (leider) schon wieder rum. Bis zum nächsten Teil. Heitz weiß was wir Leser wollen, das hat er mit seinem Ulldart- und vor allem mit dem Zwerge-Zyklus mit jeder Zeile bewiesen: Eine stimmige Geschichte, Spannung, Humor, Grusel, Tempo, Action, Rätsel ... alles eben, was Lesespaß bereitet.

Düsterlich ist es aber schon, wenn Caphalor und Sinthoras versuchen, einen Dämon für ihre Zwecke auf die Seite des Albae-Heeres zu ziehen - im Gegensatz zu den immer wieder unfreiwillig komischen Zwergen, sind die Albae nämlich alles andere als Witzfiguren, über die man auch hin und wieder schmunzeln kann. Aber es ist Heitz' Schreibtalent zu verdanken, dass die Kriegerkaste dennoch fasziniert und den Leser in ihren Bann schlägt.

Neben Heitz gibt es zurzeit nur wenige deutsche Fantasy-Autoren wie etwa Bernhard Hennen (Die Elfen, Elfenritter) oder Boris Koch (Der Drachenflüsterer, Der Königsschlüssel ), die ohne Probleme auch auf dem internationalen Markt bestehen könnten. Deshalb sollte es niemanden überraschen, wenn Heitz bald auch auf Japanisch oder Russisch zu lesen ist.

Der erste Teil Die Legenden der Albae, Gerechter Zorn, ist ein echter Heitz, wie wir ihn lieben. Mehr davon. Bitte! - textico.de/Wolfgang Treß
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5 Kundenrezensionen:

Irgendwie...unkreativ
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Als Fan des Schreibstils von M.Heitz - insbesonders in den ersten vier Bücher des Ulldart-Zyklus und der Zwerge-Tetralogie - war der Kauf des neuen Buchs fast ein Muss, da ich noch kein "düsteres" Werk des Autors gelesen hatte.

Leider muss ich sagen, dass es mich etwas enttäuscht hat. Die beschriebene Welt ist relativ eintönig (oder m.E. zu knapp gehalten), die Motive wiederholen sich stark - besonders die regelmäßige Betonung der Eleganz, der Kampfkunst und der albischen Kunsttile übersättigt irgendwann.
Dagegen sind die einzigen, wirklich interessant beschriebenen Charaktere nur die beiden Protagonisten mit Teilen deren direkten Umfelds. Zwei weitere werden auch detaillierter behandelt, um die Sichtweise anderer Rassen auf die Albae mit einzufügen, werden aber beide genutzt, um jeweils einem Protagonisten das Leben binnnen zehn Seiten umzukrempeln, was in einem Fall schon etwas konstruiert wirkt und im zweiten Fall eine Dummheit/Überheblichkeit des betroffenen Charakters auf ein Maß heraushebt, dass nicht zu seiner restlichen Umschreibung auf den vorherigen Seiten passt.
Der für mich interessanteste Antagonist dafür hat genau zwei Auftritte. Die restlichen tauchen kurz auf und verschwinden dann wieder, meist getötet von einem der beiden Albae.

In der Summe ist das Buch keinesfalls schlecht und die Bewertung auch einfach meinem Anspruch geschuldet; sprachlich ist es wie immer gut - wenngleich bislang fast nichts die Dialoge zwischen Fiorell und König Perdór in der Ulldart-Reihe toppt :)
wie immer ein tolles buch-absolut empfehlenswert!!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Gestern habe ich das Buch beendet und war von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur begeistert! Am Anfang dachte ich, dass ich wohl nie mit den Albae sympathisieren könnte aber am Schluss war ich direkt traurig, weil man ja das Ende beider Albae aus "Die Zwerge" kennt. Ich hoffe auf einen weiteren Teil, der die Geschichte aus Sicht der Albae weiter erzählt.
Spannend, unterhaltsam mit kleinen Mängeln
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Als Leser und Fan der Zwerge-Reihe war dieses Buch für mich ein Pflichtkauf - endlich sollte man mehr über die mysteriösen, böswilligen Albae erfahren! Diesem Versprechen kommt Markus Heitz dann auch nach, allerdings bleibt er in seiner Beschreibung der Hauptstadt der Albae sowie der dort herrschenden Atmosphäre ein wenig hinter den eigens durch Die Zwerge gesetzten Maßstäben sowie anderen Fantasywerken zurück (als Beispiel wurde bereits passenderweise Menzoberranzan in Salvatores Werken genannt). Doch langweilig wird es nie, stets wird durch den trockenen Humor des Autors aufgelockert, bevor es dazu kommen kann. Viele Details der Romanwelt zeigen, dass er auch hier wieder mit Begeisterung am Werk war, dadurch wirkt die Welt durchdacht und realistisch.
Die beiden Hauptcharaktere werden dem Leser gut nähergebracht, und wenn man sie schon nicht symphatisch findet, so kann man doch ihre Beweggründe und daraus resultierenden Handlungen nachvollziehen. Auch den anderen auftauchenden Figuren fehlt es nicht an Charakter oder Details, nichts wirkt klischeehaft.
Für Fans der Zwerge-Serie eine absolute Kaufempfehlung, für diejenigen, die schon die Zwerge nicht mochten, eher ungeeignet. Auch für "Quereinsteiger", die die Zwerge noch nicht kennen, geeignet.
Der fast moderne Tolkien
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich beschäftige mich schon seit ich denken kann mit Fantasy. Grimms Märchen oder auch die Kinderbibel haben damit angefangen. Danach kamen einige andere Bücher (Gebrüder Löwenherz / Ronja Räubertochter) und manche andere, die ich nicht benennen kann. In der Jugend natürlich Tolkien, ein Meilenstein - bisher unerreichbar in der fantastischen Welt - Wolfgang & Heike Hohlbein haben ebenso grandiose Bücher geschrieben - ebenso wie Anne Rice mit ihrer Chronik der Vampire...
...Und ich reihe die Legenden der Albae, inklusive der Quadrologie "Die Zwerge" (auch mit manchen Logik Fehlern) in meine persönliche Liste der "Must-Have-Red" ein.

Wer auf Fantasy steht, darf sich dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen!
ganz in ordnung soweit, bis auf übertrieben eigenartige Fantasygestalten
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Also vorneweg es macht wirklich Spaß dieses Buch zu lesen. Einen Teil der bisher bekannten Geschichte mal aus der anderen perspektive zu sehen. Obwohl man im Prinzip weiß was passiert wann und wie die beiden Protagonisten sterben wird es dennoch nicht langweilig. Einziger Kritikpunkt. Die zum Teil extrem eigenartige Fantasyspezien. Sicher ist das ein Fantasybuch aber man sollte sich diese beschriebenen Wesen schon noch vorstellen können und nicht nur lesen wie sie sterben(zum beispiel die Stelle wo die Barbaren in ihr land zurückwollen und von den Wasweißichwas daran gehindert werden, irgendwelchen blauen tintenfischartigen schleimwesen, oder die Diener der Fleischdiebin). Über die beinahe Unbezwingbarkeit der helden kann man hinwgsehen. das ist ja überall so und wäre auch mies wenn jeder Spinner sie besiegen könnte( hat mich in die Zwerge bei Tungdil genervt, diese ewige Hilflosigkeit)Ich hatte gehofft das das Buch so wird wie der erste band des Zwergen Zyklus(dort waren die Wesen noch interessant und nicht zu absurd)als wenn orks, Albea, Elben, Zweige, Barbaren und Menschen nicht gericht hätten neben Kobolden Gnomen und anderen Fabelwesen von denen man eventuell schon was gehört haben könnte oder sie sich zumindest einigermaßen vorstellen kann.

Es fällt anfangs übrigens nicht leicht die Protagonisten als sympatieträger anzusehen. Die kultur der Albea ist schon sehr erschreckend. Im laufe des Buches stumpft man in der Beziehung in erschreckender Weise ab(nicht von dauer)

Hatte etwas mehr erhofft von dem Buch

Fazit:
nicht so gut wie die Zwerge 1u.2 aber besser als 3u.4
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