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Das Fest der Zwerge. Phantastische Weihnachtsstorys von Karl-Heinz Witzko, Markus Heitz, Monika Felten, Andreas Eschbach, Mara Volkers, Michael Peinkofer
Preis bei Amazon: EUR 7,00, Angebote ab EUR 0,69 2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492266487, Erscheinungsdatum: November 2007, Auflage: 2
3 Kundenrezensionen:Das Fest der Zwerge,Phantastische Weihnachtsstorys 1 von 5 PunktenIch bin ein Fan der Zwerge,leider konnte das Buch seinen Titel nicht gerecht werden. Es gab nur eine Geschichte über Zwerge und mit viel guten Willen konnte man sie unter Weihnachten einordnen. Das was ich unter Weihnachtsgeschichten verstehe, hat es nicht erfüllt. Für mich war es ein Buch mit Geschichten. Es hat zwar ein jeder einen anderen Geschmack, aber ich war enttäuscht über dieses Buch.Wenn ich einem Buch einen Titel mit Zwergen gebe, erwarte ich das ganze Buch voll Zwergengeschichten und nicht nur eine einzige. Phantastische Weihnachten! 4 von 5 PunktenDas Fest der Zwerge ist ein Sammlung von (laut Cover) phantastischen Weihnachtsstorys. Die breite Spanne der insgesamt 15 Kurzgeschichten reicht von Autoren, deren Bücher aktuell vom Piper Verlag herausgebracht werden, wie beispielsweise Markus Heitz, Karl-Heinz Witzko und Michael Peinkofer, bis hin zu (laut Vorwort) unvergesslichen Weihnachtsklassikern von Ray Bradburry oder Dan Simmons. Diese Sammlung vereint skurile Erzählungen ("Das Jahr des Affen" von Samit Basu, "Der letzte Weinaxtmann" von Tobias O. Meißner) mit klassischer Fantasy ("Das Fest der Zwerge" von Markus Heitz oder "Der Orkvernichter" von Michael Peinkofer) und eher gegenwärtigen Geschichten (z.B. "Die Zweite Chance" von Marliese Arnold). Allen Kurzgeschichten gemein ist das übergeordnete phantastisch-weihnachtliche Thema. Leider wird dieser Bezug nicht in allen Erzählungen deutlich. Einige sind nicht ansatzweise weihnachtlich (z.B. die namensgebende Geschichte von Markus Heitz), andere im besten Fall nur mäßig phantastisch (die schon erwähnte Bradburry - Erzählung beispielsweise). Bei einigen Geschichten wirkt der weihnachtliche Zusammenhang daher auch eher mühsam konstruiert. Für den Fan interessant sind auf jeden Fall die Geschichten, in denen die Autoren mehr oder weniger weihnachtliche Erlebnisse von einigen schon aus ihren Werken bekannten Charakteren erzählen. So schildert Markus Heitz ein frühes Erlebnis der aus seiner Zwergen - Reihe stammenden Zwillinge Boindil und Boendal, Karl-Heinz Witzko erzählt von den Problemen seiner bekannten Koboldtruppe mit dicken, roten Männern und Michael Peinkofer schreibt von einer seltsamen Begebenheit die seinen beiden ungleichen Orkbrüdern Rammar und Balbok wiederfährt. Der Band erfüllt seinen Zweck - dem Leser einige beimVerlag vertretene Autoren näherzubringen - sehr gut, erschien das Werk doch strategisch günstig im November 2007 und somit passend zum Beginn des im Buchhandel schwer umkämpften Weihnachtsgeschäftes. Abschließend ist zu sagen, dass keine der in diesem Band vertretenen Erzählungen wirklich aus dem Rahmen fällt. Der interessierte Fantasy - Leser, unabhängig von seinen sonstigen Vorlieben, wird von diesem Buch auf jeden Fall gut unterhalten, auch außerhalb der Weihnachtszeit. Buch für Freunde der Twilight Zone 3 von 5 PunktenObwohl einige Geschichten ein bisschen konstruiert wirken und drei der insgesamt fünfzehn Geschichten bereits zuvor in anderen Sammlungen veröffentlicht wurden, befinden sich zwischen den Buchdeckeln der Anthologie einige Perlen. Neben dem bereits erwähnten Samit Basu ist vor allem ?Der Besuch? ? die Geschichte der blinden Maria Magdalena Smith, der an Weihnachten ein ungewöhnlicher Gast aufwartet - von Richard Schwatz sehr lesenswert. Schön ist außerdem, dass das abschließende Autorenverzeichnis über eine einzeilige Copyright-Klausel hinausgeht und zu jedem einzelnen Schriftsteller fast eine halbe Seite biographischer Daten liefert. Insgesamt hat die Sammlung somit ihre Höhen und Tiefen. Gerade dadurch, dass manche Erzählungen offenkundig auf Weihnachten getrimmt wurden, um in diese Anthologie zu passen, verliert ?Das Fest der Zwerge? jedoch etwas seinen Reiz. Klappentext und Titelbild versprechen mehr Zauberstaub und klirrende Schneelandschaften als es schlussendlich zwischen den Buchdeckeln zu finden ist. Weihnachtliche Stimmung kommt beim Lesen oftmals eher nicht auf. Vielmehr richtet sich der Band an Freunde der Twilight Zone und - wenn man es nicht als Horror bezeichnen will - eher der dunklen, düsteren Fantasy. |
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