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Blutportale von Markus Heitz
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 3,84 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426663392, Erscheinungsdatum: Dezember 2008
Aus der Amazon.de-RedaktionNachdem sich Markus Heitz einmal quer durch die phantastische Literatur geschrieben hat - angefangen bei der Science Fiction seiner Shadowrun-Romane über die High-Fantasy der Ulldart-Reihe und der Zwergen-Bücher bis zum klassischen Horror von Ritus, Sanctum und Kinder des Judas - ist er aus der deutschsprachigen Genre-Szene nicht mehr wegzudenken. Diesen Umstand hat er sich redlich verdient, denn außer ihm liefert kaum ein anderer mit solcher Zuverlässigkeit spannende Unterhaltung. Und so ist ihm auch mit Blutportale, seinem vierten Ausflug ins Horror-Genre, wieder ein packender, temporeicher Schmöker gelungen, der nicht nur Fans begeistern wird. Will kümmert sich um die Villa eines verreisten ?Sirs? und darf dafür in dem prächtigen Haus wohnen. Als er dort eine Party veranstaltet, lädt er auch die Fechterin Saskia ein. Doch da sich in der Villa ein Artefakt befindet, das Tore ins Reich der Dämonen öffnet, endet das Fest endet in einem Massaker, denn finstere Mächte wollen diese Tore offen sehen. Will und Saskia, die einzigen Überlebenden des Blutbades, müssen weit Schlimmeres verhindern. Eine extrem blutige Aufgabe, bei der ihnen eine frankophone Werwölfin hilft. Vereinzelte Logikfehler und holprige Übergänge können bei Markus Heitz schon mal vorkommen und lassen sich auch an diesem Roman bemängeln. Allerdings hat man überhaupt keine Zeit, auf derlei Unebenheiten zu achten, denn Heitz fabuliert so spannend und atemlos, dass seine Geschichte über alle Schlaglöcher hinwegzufliegen scheint. Erst, wenn man den Roman zu Ende gelesen hat, kann man wieder klar denken. Doch Vorsicht: In Blutportale fließt massig Blut, beinahe auf jeder Seite, und Heitz nimmt kein Blatt vor den Mund. Wer mehr auf Bier steht als auf Blut, der sollte bei den Zwergenromanen bleiben. Wer Splatterszenen aber nicht scheut, dem sei dringend empfohlen, die Blutportale zu durchschreiten, denn auf der anderen Seite erwartet den Leser manch rotes Wunder. -- Solveig Zweigle 5 Kundenrezensionen:Dämonen- und Höllenwelten 5 von 5 PunktenDies ist der erste Roman, welchen ich von dem Autor gelesen habe. Durch sein Genre und die positiven Bewertungen zu seinen Büchern bin ich auf ihn aufmerksam geworden. Schon die Aufmachung des Buches ist sehr interessant: Das Cover ist schwarz gehalten, der Titel in roten Buchstaben gedruckt. An den Rändern der meisten Seiten sind dämonische Zeichen abgebildet. Zu Anfang des Buches gibt einen Prolog, der einen sehr blutigen Einstieg schafft. Danach lernte ich den ersten Protagonisten, Will Gul, kennen. Er wirkt auf mich sehr sympathisch, vielleicht ein wenig naiv. Er wird von einer Frau bedrängt, seinen Vermieter zum Verkauf der Villa zu überreden. Bei dem nächsten Handlungsstrang habe ich Bekanntschaft mit der zweiten Protagonistin gemacht: Saskia Lange. Als Mitglied in einem geheimen Fechtverein steht sie einem Gegner gegenüber, dem sie nicht gewachsen ist. Kann sie auch nicht, denn er ist nicht von dieser Erde. Und er hat sie gezeichnet: Sie soll ihm helfen, zurück in seine Welt zu kommen. Maitre heißt dieses Wesen, und er lebt nur für seine Ziele. Nach einem Massaker in Wills Villa ist für die beiden nichts mehr wie es vorher war: Sie müssen einerseits vor den Dämonen der Unterwelt flüchten und sind andererseits auf der Jagd nach geheimnisvollen Gegenständen, um sie zu besiegen. Unterwegs treffen sie auf die Werwölfin Justine, mit der sie sich zusammentun. Anfangs nur aus zweckmäßigen Gründen, mit der Zeit spielen sich die drei aber als gutes Team ein. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten, mich in die Geschichte einzufinden. Es gibt mindestens zwei Gruppierungen, die gegeneinander kämpfen, dazu die Zwischenwelten, verschiedene Höllen, Dämonen und andere Wesen. Nachdem ich Durchblick bekam, war das Buch aber sehr flüssig zu lesen, und vor allem spannend. Wer Blut nicht gut sehen oder darüber lesen kann, dem würde ich das Buch nicht empfehlen, denn davon gab es mehr als genug. Unterteilt ist der Roman in drei große Kapitel, diese wiederum in kleinere. Geschrieben hat der Autor aus Sicht der verschiedenen Protagonisten. Dies hat dazu geführt, dass ich mich in fast jeden einfühlen und die Hintergründe diverser Handlungen besser nachvollziehen konnte. Das Ende war sehr gut gemacht und lässt auf eine Fortsetzung hoffen, die aber nicht zwingend notwendig wäre. Aus dem Nachwort konnte ich erkennen, dass einige Wesen in früheren Romanen des Schriftstellers auftauchen. Das Buch hat eine abgeschlossene Handlung. Wenn man aber vorherige schon gelesen hat, fällt dem Leser der Einstieg bestimmt leichter. Als Anhang gibt es Bonusmaterial: Ein Interview mit dem Autor Markus Heitz und eine Szene, die vor der Veröffentlichung gestrichen wurde. Fazit: Das Buch hat mir sehr gut gefallen, und ich bin schon begierig darauf, andere Werke von Markus Heitz zu lesen! Interessante Geschichte aber seeehr blutig 2 von 5 PunktenBlutportale von Markus Heitz ist die Geschichte von Saskia, Will und Justine, die versuchen die Welt vor dem gefürchteten Dämon Belua zu bewahren. Saskia ist eine hervorragende Fechterin. Als sie gegen den seit 30 Jahren ungeschlagenen Maître antritt, ist sie chancenlos. Während des Duells fügt er ihr seltsame Verletzungen zu, die ungeahnte Fähigkeiten in ihr frei setzen. Doch Saskia kann mit ihrer Gabe nicht umgehen, was ungeahnte Folgen hat Blutportale macht seinem Namen alle Ehre es fließt Blut, sehr viel Blut. Schon auf den ersten Seiten wird der Leser schockiert. Blutlachen, abgeschlagene Köpfe und andere abgetrennte Körperteile hunderter Personen lassen nicht nur der Protagonistin übel werden. Wer denkt, dass er nach dieser Szene das schlimmste überstanden hat, der irrt. Immer wieder werden Menschen vorsätzlich oder ausversehen getötet, gefoltert oder verletzt. Teilweise wird es sehr unappetitlich, denn abgebissene Gliedmaßen, eitrige Sekrete oder das teilweise Abziehen der Haut (noch)lebender Menschen kommen hin und wieder vor. Zudem wirkt all dies als handele es sich bei den zahlreichen Opfern um Kollateralschäden. Das Buch ist absolut nichts für Zartbesaitete. Wer mit solchen Szenen jedoch keine Probleme und einen gesunden Magen hat, der bekommt eine interessante Geschichte geboten. Heitz erzählte auf eine dichte, schnelle Art und Weise. Ein Ereignis jagt das nächste, so dass weder die Figuren noch der Leser zur Ruhe kommt. Die Geschichte nimmt oft unerwartete Wendungen und immer wieder tauchen neue Personen und Wesen auf. Man kann den Eindruck gewinnen, dass mehr Wer Wesen, Vampire und Welten Wanderer auf der Erde leben als Menschen. Das mag für Einsteiger ins Fantasygenre eher gewöhnungsbedürftig sein, doch für den geübten Leser kein Hindernis. Besonders interessant und abwechslungsreich sind Wills Reisen in die Vergangenheit. Sie geben der Geschichte einen historischen Anklag und kommen meist unerwartet. Somit lösen sie die Aufmerksamkeit des Lesers von der problematischen Gegenwart und entführen ihn in eine uns unbekannte Welt. Das alte Venedig wird durch die realistischen Beschreibungen für den Leser lebendig und schockiert und fasziniert gleichermaßen. Mit den Charakteren konnte ich mich in dieser Geschichte kaum identifizieren. Saskia ist ein hervorragende Fechterin und Köchin, Will ein indisch stämmiger, sehr gläubiger Florist und Justin ist gelinde gesagt etwas anders :). Doch gerade Justin brachte mich durch ihre unkonventionelle Art oft zum Lachen. Alles in allem schreckte mich das Buch durch die Brutalität immer wieder ab, doch der Ereignisreichtum und Justines lockere Art überzeugten mich zum weiterlesen. Zur Ausgabe: Die Taschenbuchausgabe enthält ein neunseitiges Interview mit Markus Heitz, so wie eine siebenseitige, gestrichene Szene. Der Autor wirkt sehr sympathisch und auch die Szene ist interessant zu lesen. Wer auf die Bücher von Markus Heitz steht, der steht auch auf dieses Buch 5 von 5 PunktenIch hatte viel Freude beim lesen dieses Buches. In der Story finden sich klare Verknüpfungen zu den Judaskindern. Das Buch würde ich ganz klar dem Genre Dark Fantasy zuordnen. Super Buch 5 von 5 PunktenIch fand das Buch klasse. Vorallem die Verbindungen zu seinen anderen Büchern, in diesem Fall, Ritus bzw. Sanktum.Sehr zu empfehlen! Mager.... 2 von 5 PunktenNun ja, habe das Buch mit großen Erwartungen gelesen(nachdem was auf der Rückseite stand), wurde aber etwas enttäuscht. Es werden zu viele verschiedene Bereiche (Vampire, ewiglebende Menschen von anderen Universen, Geheimoranisationen, mächtige Waffen und und und) miteinander vermischt, so dass man schnell den Überblick verliert. Die Idee des Buches ist echt nicht schlecht, mal was ganz neues. Die Umsetzung dieser Idee aber mangelhaft. Beispielsweise die Liebesgeschichte zwischen Will und Saskia, die union des lames, der Professor.....über all diese Dinge hätte man gerne noch viel mehr erfahren. Also alles in allem: man kanns gelesen haben, ich würds aber keinem empfehlen! |
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